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Was jetzt? – Spezial

DIE ZEIT
Was jetzt? – Spezial
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210 Episoden

  • Was jetzt? – Spezial

    Opioid-Krise: Doc O. und seine Dämonen

    09.1.2026 | 43 Min.
    Im März 2006 verurteilt ein Gericht den Arzt Lou Ortenzio aus Clarksburg
    in West Virginia zu einer Bewährungsstrafe. Er verliert seine Zulassung
    und steht vor dem Nichts. Es ist das vorläufige Ende eines
    jahrzehntelangen Irrwegs, einer Verkettung zahlreicher leichtsinniger
    Entscheidungen und folgenschwerer Fehlscheinschätzungen.

    Wie Kollegen überall im Land, hatte Ortenzio in den neunzigern Jahren –
    getrieben von einem Paradigmenwechsel in der Schmerzmedizin und einer
    aggressiven Desinformationskampagne der Pharmaindustrie – im großen Stil
    Opioide an seine Patienten verschrieben, starke Schmerzmittel, die lange
    nur Krebs- und Intensivpatienten vorbehalten gewesen waren. Es war der
    Beginn einer der tödlichsten Gesundheitskrisen der Gegenwart, wegen der
    bis heute jedes Jahr zehntausende US-Bürger sterben. 

    In diesem Spezial von "Was jetzt?" erzählt Jannis Carmesin eine
    Geschichte von Leichtsinn und Naivität, Gier und Vergebung, Schuld und
    Sühne – in der Ortenzio nicht nur Täter ist, sondern auch selbst zum
    Opfer wird.

    Moderation und Skript: Jannis Carmesin

    Redaktion: Bastian Berbner

    Produktion: Markus Gläser

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  • Was jetzt? – Spezial

    Der Was jetzt?-Jahresrückblick

    20.12.2025 | 1 Std. 4 Min.
    Die erste Was jetzt?-Folge im Jahr 2025 hatte den Titel: "Ein
    Jahr, das uns keine Zeit zum Warmen laufen lässt." Und ja, die
    politischen Ereignisse ließen nicht auf sich warten. Am 20. Januar legt
    Donald Trump zum zweiten Mal seinen Amtseid ab und tritt seine zweite
    Präsidentschaft an. Welche seiner zentralen Vorhaben hat diese
    US-Regierung bislang umgesetzt? Und was waren für die
    US-Korrespondentinnen der ZEIT in den vergangenen zwölf Monaten
    Lichtblicke?

    Auch in Deutschland hat in diesem Jahr eine neue Regierung ihre Arbeit
    aufgenommen. Am 6. Mai wird Friedrich Merz im zweiten Anlauf als
    Bundeskanzler vereidigt. Doch die Koalition mit der SPD steht von Anfang
    an auf wackeligen Beinen. Eine der ersten Amtshandlungen der neuen
    Regierung: die Verschärfung der Migrationspolitik. Handelt sie dabei
    auch aus Sorge vor der AfD?

    Das Jah 2025 war auch wieder von Kriegen geprägt. Die Ukraine geht in
    ihren vierten Kriegswinter. Im Herbst hat Russland seine Angriffe auf
    das Land verstärkt, Drohnen bombardieren Städte, an der Front gerät die
    ukrainische Armee zunehmend unter Druck. Im September dringen Drohnen in
    den polnischen Luftraum ein, wurde russische Kampfjets im estnischen
    Luftraum gesichtet. Doch zwischen all dem gab es in diesem Jahr auch
    Momente der Hoffnung – und zuletzt intensiv geführte Gespräche, vor
    allem zwischen Russland, der Ukraine und den USA.

    Einen Frieden – zumindest auf dem Papier – konnten die USA in diesem
    Jahr bereits an anderer Stelle herbeiführen: Am 10. Oktober tritt im
    Gazastreifen eine Waffenruhe in Kraft. Auch wenn sie brüchig bleibt,
    gibt sie den Menschen etwas Luft zum Atmen. Im Podcast treffen wir Nour
    Nofal wieder. Bereits im Sommer hat sie uns in einer Sonderfolge von
    ihrem Traum erzählt, Gazas erste Neurochirurgin zu werden. Was wünscht
    sie sich nun? 

    Wenn Sie nach Trump, Regierungskrisen und Kriegen denken: Dieses Jahr
    möchte ich eigentlich nicht noch einmal Revue passieren lassen – dann
    haben wir in dieser Folge noch mehr für Sie. Bunte und leichtere
    Momente, die 2025 ebenfalls geprägt haben, außerdem Gedichte, Spiele und
    zum Abschluss Tipps und Vorhaben aller Was jetzt?-Hosts zum Durchatmen.

    Redaktion: Hannah Grünewald, Pia Rauschenberger, Constanze Kainz und
    Moses Fendel

    Weitere Recherche Gaza: Hanna Israel

    Produktion: Markus Gläser und Ole Pflüger

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  • Was jetzt? – Spezial

    "Der Wahlkreis": Warum Amerikas Rechte Europa so hasst

    13.12.2025 | 1 Std. 8 Min.
    Die USA erklären Europa zum Gegner. Und zwar hochoffiziell, in ihrer
    neuen Nationalen Sicherheitsstrategie. Das Dokument zeigt auf
    eindrückliche Weise, welche Denkschulen derzeit die Rechte in den USA
    prägen. Gleichzeitig spricht aus der Strategie auch eine gewisse Sorge –
    offenbar scheinen sich Donald Trump und seine Anhänger ihres Siegeszugs
    noch nicht allzu gewiss zu sein.

    In der neuen Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" sprechen unsere
    Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch darüber, warum die
    US-Rechte so besessen von Geburtenraten ist. Warum denkt sie, dass das
    Unglück für die USA schon nach dem Zweiten Weltkrieg begann? Und was
    genau verachtet sie so sehr am liberalen Denken?

    Der nächste "Wahlkreis"-Podcast erscheint am 31. Januar – mit einer
    kleinen Veränderung zum neuen Jahr: Paul Middelhoff wird neuer
    US-Korrespondent der ZEIT und sich fortan digital aus den Vereinigten
    Staaten zuschalten. Sonst bleibt aber alles gleich: In jeder Folge
    widmen sich unsere "Wahlkreis"-Hosts einem wichtigen Thema der Zeit, das
    über das tagesaktuelle Klein-Klein hinausweist.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

    Shownotes:

    Yoram Hazony: The Virtue of Nationalism (Buch)

    Yoram Hazony beim Podcaster Winston Marshall

    Patrick Deneen et al. über eine postliberale Außenpolitik

    Der postliberale Philip Pilkington über die Fehler liberaler
    Außenpolitik und Geburtenraten als sicherheitspolitisches Anliegen

    Über Geburtenraten und Great-Replacement-Theorie im Denken der
    amerikanischen Rechten und des Christchurch-Attentäters

     

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  • Was jetzt? – Spezial

    Unter Assad im Gefängnis, heute im Parlament

    06.12.2025 | 23 Min.
    Über 50 Jahre hatten Baschar al-Assad und sein Vater über Syrien
    geherrscht, die Bevölkerung verfolgt, inhaftiert und gefoltert. Als 2011
    Menschen dagegen auf die Straße gehen, lässt Assad die Proteste brutal
    niederschlagen. Noor Arabou ist damals erst 18 Jahre alt. Sie versorgt
    verletzte Demonstranten, wird inhaftiert und gefoltert. Nachdem sie
    freikommt, baut sie ein Krankenhaus auf, dokumentiert die Verbrechen des
    Regimes und flieht schließlich ins Exil.

    Und dann kommt der 8. Dezember 2024: Assad wird gestürzt. Oppositionelle
    Gruppen, angeführt von Hajat Tahrir al-Scham (HTS), übernehmen die
    Macht, der Anführer der HTS, Ahmed al-Scharaa, wird
    Übergangspräsident.  

    Und Noor Arabou? Sie kehrt nach Syrien zurück, um ihr Land
    mitzugestalten. Arabou kandidiert für das neue Parlament und wird
    gewählt. Unsere Reporterin Andrea Backhaus hat sie in den Wochen nach
    der Wahl in Hama getroffen. Arabou erzählt, wie sich Syrien nach Assads
    Sturz entwickelt hat. Sie berichtet, vor welchen Herausforderungen die
    Gesellschaft steht. Und wie optimistisch sie ist, dass Syrien eine
    Demokratie werden kann.

    Moderation: Helena Schmidt

    Reporterin: Andrea Backhaus

    Sprecherin und Übersetzung: Alicia Kleer

    Redaktion: Bastian Berbner

    Produktion: Helena Schmidt, Markus Gläser  

    Per Mail erreichen Sie uns unter [email protected]. Alle Folgen können
    Sie hier hören. 

     

    Archiv-Töne:

    https://www.youtube.com/watch?v=JcXP2xMk5oA
    https://www.youtube.com/watch?v=3h2LaiQQLnQ
    https://www.youtube.com/watch?v=vtGswyr3OwQ
    https://www.youtube.com/watch?v=RdomgTCp5xY
    https://www.nbcnews.com/video/the-protests-in-daraa-that-sparked-syria-s-10-year-civil-war-108742725698
    https://www.youtube.com/watch?v=0dBacx_wz8g
    https://www.youtube.com/watch?v=yx5Wi-ExHS0
    https://www.youtube.com/watch?v=_ywg3xpNIVA
    https://www.youtube.com/watch?v=3h2LaiQQLnQ
    https://www.youtube.com/watch?v=RdomgTCp5xY

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  • Was jetzt? – Spezial

    Social-Media-Verbot – Rückkehr zur unbeschwerten Kindheit?

    29.11.2025 | 30 Min.
    "Wir geben Kindern ihre Kindheit zurück; Eltern ihren Seelenfrieden", so
    hat es die australische Regierung vor einem Jahr versprochen. Als
    weltweit erstes Land setzt Australien ein Social-Media-Verbot für Kinder
    und Jugendliche unter 16 Jahren um – aufmerksam beobachtet vom Rest der
    Welt. Am 10. Dezember tritt das Gesetz in Kraft; Kinder und Jugendliche
    können dann nicht mehr auf ihre Accounts bei Instagram, Snapchat, TikTok
    oder YouTube zugreifen.

    Australien schreibt damit einerseits Geschichte und legt sich
    andererseits mit den großen Plattformen an – die sich heftig gegen das
    Gesetz gewehrt haben. Snapchat und YouTube bestreiten zum Beispiel,
    überhaupt ein soziales Netzwerk zu sein; TikTok-Vertretern wird von
    Abgeordneten vorgeworfen, Mitarbeiter eingeschüchtert zu haben.

    Doch dass die Plattformen mit ihren Algorithmen süchtig machen können,
    verstörendste Darstellungen von Gewalt und Pornografie schon in sehr
    jungen Jahren zugänglich machen und zugleich nicht genug für den
    Jugendschutz tun, darin sind sich Gesundheitsfachleute und viele
    Politikerinnen einig. Uneins aber sind sie bei anderen mutmaßlichen
    Zusammenhängen zwischen Social-Media-Konsum und mentaler Gesundheit. In
    Australien hat etwa jeder dritte Jugendliche bereits psychische Probleme
    erlebt. Politiker machen dafür auch Social Media verantwortlich:
    Massiver Konsum könne zu Depressionen, Angststörungen,
    Einsamkeit, Selbstverletzungen und noch Schlimmerem führen. Hinzu komme
    die Gefahr von Grooming, Erpressung und Übergriffen.

    Wie gut gelingt es der australischen Regierung, das Verbot umzusetzen –
    und wie kommt es bei australischen Jugendlichen an? Für dieses "Was
    jetzt?"-Spezial haben wir mit australischen Jugendlichen gesprochen, mit
    Psychologinnen und mit der Hochkommissarin für digitale Sicherheit,
    Julie Inman Grant. 

     

    Links zur Folge

    - Digitalpodcast "Neustart": Braucht es ein Social-Media-Verbot für
    Kinder?
    - Altersgrenze für Social Media: Sie sollen lieber spielen als
    tiktoken
    - Social-Media-Verbot in Australien: Ein Zaun um den Ozean
    - Studie: Jeder zweite junge Mensch zeigt Symptome von
    Social-Media-Sucht
    - Annekathrin Kohout: "Offlinesein muss man sich leisten können"
    - Bildschirmzeit von Kindern: Tut ihnen das nicht an!
    - Soziale Medien: Suchtbeauftragter fordert gestaffelte
    Altersfreigaben auf Social Media
    - Jugendschutz: Dänemark plant Social-Media-Verbot für Kinder unter 15
    Jahren
     

    Skript und Moderation: Rita Lauter

    Mitarbeit und Recherche: Vera Sprothen

    Redaktion: Mounia Meiborg und Ole Pflüger

    Regie, Aufnahmeleitung und Produktion: Markus Gläser

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    Sie hier hören. 

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Immer samstags schauen wir im Nachrichtenpodcast “Was jetzt?” auf die Geschichten hinter den Nachrichten: In Reportagen, Interviews und mit Stimmen aus der Community erzählen wir, wie es den Menschen im Ahrtal ein Jahr nach der Flut geht, warum die Pflege in Deutschland so unterbesetzt ist oder warum der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine anhält. In diesem Feed finden Sie alle unsere Spezialausgaben von “Was jetzt?”. Denn die Hintergründe bleiben interessant, auch wenn die Schlagzeilen sich ändern. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
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