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Was jetzt? – Spezial

DIE ZEIT
Was jetzt? – Spezial
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213 Episoden

  • Was jetzt? – Spezial

    Gisèle Pelicot: "Man kann das Leben ja nicht wiederholen"

    17.2.2026 | 18 Min.
    Rund ein Jahr nach dem Prozess gegen ihre Vergewaltiger spricht Gisèle
    Pelicot ausführlich über das, was ihr angetan wurde – und darüber, warum
    ihr Buch trotzdem Eine Hymne ans Leben heißt. Jahrelang hatte ihr
    Ehemann Dominique Pelicot sie betäubt, missbraucht und anderen Männern
    zur Vergewaltigung angeboten. Im Dezember 2024 wurde er in Avignon zu 20
    Jahren Haft verurteilt, 50 Mitangeklagte erhielten ebenfalls
    Gefängnisstrafen.

    In dieser Sonderfolge von Was jetzt? spricht ZEIT-Redakteurin Tanja
    Stelzer über ihre Begegnung mit Gisèle Pelicot: über eine Frau, die
    ihren Prozess bewusst öffentlich führte, um anderen Mut zu machen. Im
    Gespräch geht es um offene Fragen rund um die Taten und um die Spuren,
    die der Fall in Frankreich hinterlassen hat, etwa beim "Ja heißt
    Ja"-Gesetz, und um Pelicots Rolle als feministische Bezugsperson.

    Und es geht um ihr Leben heute, um eine neue Liebe und einen Satz, der
    nach allem besonders kraftvoll klingt: "Ich erlaube mir, glücklich zu
    sein."

    Das gesamte Interview können Sie hier lesen.

    Host: Hannah Grünewald

    Redaktion: Constanze Kainz

    Die Redaktion erreichen Sie per Mail an [email protected]

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  • Was jetzt? – Spezial

    Ein Mädchen in Epsteins System - die Klage der Jane Doe

    14.2.2026 | 31 Min.
    Ende Januar veröffentlichte das US-Justizministerium Millionen Dokumente
    im Fall Jeffrey Epstein. In ihnen finden sich Hinweise auf ein
    mutmaßliches Netzwerk aus Menschenhandel und sexualisierter Gewalt –
    sowie die Geschichte einer Frau, die in den Akten als "Jane Doe" geführt
    wird. 

    Aus E-Mails, Tagebüchern und einer Zivilklage ergibt sich das Bild einer
    Jugendlichen, die nach eigenen Angaben in Epsteins Umfeld geraten sein
    soll. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen den inzwischen verstorbenen
    Finanzier und gegen einen weiteren einflussreichen Investor.
    Gerichtsurteile gibt es in ihrem Fall bislang nicht. Die Beschuldigten
    bestreiten die Anschuldigungen, Verfahren laufen noch. 

    Epstein selbst wurde 2008 wegen der Beschaffung von Minderjährigen für
    Prostitution verurteilt und kam bald wieder frei. 2019 starb er in
    Untersuchungshaft. Der Fall erregte weltweit Aufsehen und nährt bis
    heute Verschwörungstheorien. Die Akten enthalten zahlreiche Fotos von
    ihm mit Prominenten und hochrangigen Politikern wie Bill Clinton und
    Donald Trump.

    In diesem Spezial von Was jetzt? spricht Helena Schmidt mit Paul
    Middelhoff. Der US-Korrespondent der ZEIT hat gemeinsam mit Anna Mayr
    und Kerstin Kohlenberg zu dem Fall von Jane Doe recherchiert und sich
    durch die Akten gearbeitet. Im Podcast rekonstruiert er ihre Geschichte
    und spricht über die journalistischen Grenzen der
    Verdachtsberichterstattung, über Macht und Straflosigkeit und darüber,
    was die neuen Akten politisch bedeuten. 

     

    Moderation und Skript: Helena Schmidt

    Redaktion: Constanze Kainz, Elise Landschek

    Produktion: Markus Gläser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Timeline zu den Epstein-Files: Das sind die wichtigsten Entwicklungen im
    Fall Epstein

    Klage gegen Jeffrey Epstein: Die Klage der Jane Doe

    Epstein-Files: Trump soll bereits 2006 Informationen über Epsteins Taten
    gehabt haben

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  • Was jetzt? – Spezial

    "Der Wahlkreis": Das Disneyland der Rechten

    31.1.2026 | 1 Std. 11 Min.
    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist schon lange der Badboy der
    EU, Ex-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker begrüßte ihn schon mal
    frotzelnd mit “Hello, dictator”. Daheim höhlt Orbán den Rechtsstaat aus,
    in Brüssel legt er Veto gegen Ukrainehilfen ein. Und zu Hause scheint
    Orbán den Machterhalt perfektioniert zu haben: Seit 16 Jahren regiert er
    in Ungarn, wurde dreimal wiedergewählt und kann auf eine
    Zweidrittelmehrheit im Parlament zurückgreifen. Das System Orbán
    fasziniert Rechte weltweit – nicht nur die AfD in Deutschland, sondern
    auch das Trump-Lager, das regelmäßig nach Budapest reist, um von Ungarn
    zu lernen. Auch die CSU war kurzzeitig mal Orbán-Fan, worüber sie heute
    nicht mehr so gerne spricht.

    In einer neuen Ausgabe von Was jetzt? – Der Wahlkreis sprechen Lisa
    Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch über Orbáns Begriff der
    “illiberalen Demokratie” und die Mechanismen, die dahinterstecken. Was
    unterscheidet seinen Autoritarismus von dem in Russland, und warum ist
    er für Rechte gerade dadurch attraktiv? Wie hat Orbán es geschafft, über
    all die Jahre große Teile der Ungarn hinter seiner Politik zu vereinen –
    und warum scheint diese Zustimmung gerade jetzt, vor den nächsten
    Wahlen, zu bröckeln?

    Der nächste Wahlkreis erscheint am 28. Februar.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

     

    Shownotes
     

    Wie sich die amerikanische Rechte in Ungarn verliebte (New York Times)

    Eine große New-Yorker-Reportage über die Amerika-Leidenschaft der
    amerikanischen Rechten

    Orbáns Rede bei CPAC

    Béla Greskovits über Orbáns System der Civic Circles

    Ein Ideologe des Orbán-Regimes über Orbáns Regierungstechnik

    Orbáns Rede zur illiberalen Demokratie

    Eine interessante Analyse zu Orbáns Grundsatzreden 2014–2023

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  • Was jetzt? – Spezial

    Opioid-Krise: Doc O. und seine Dämonen

    09.1.2026 | 43 Min.
    Im März 2006 verurteilt ein Gericht den Arzt Lou Ortenzio aus Clarksburg
    in West Virginia zu einer Bewährungsstrafe. Er verliert seine Zulassung
    und steht vor dem Nichts. Es ist das vorläufige Ende eines
    jahrzehntelangen Irrwegs, einer Verkettung zahlreicher leichtsinniger
    Entscheidungen und folgenschwerer Fehlscheinschätzungen.

    Wie Kollegen überall im Land, hatte Ortenzio in den neunzigern Jahren –
    getrieben von einem Paradigmenwechsel in der Schmerzmedizin und einer
    aggressiven Desinformationskampagne der Pharmaindustrie – im großen Stil
    Opioide an seine Patienten verschrieben, starke Schmerzmittel, die lange
    nur Krebs- und Intensivpatienten vorbehalten gewesen waren. Es war der
    Beginn einer der tödlichsten Gesundheitskrisen der Gegenwart, wegen der
    bis heute jedes Jahr zehntausende US-Bürger sterben. 

    In diesem Spezial von "Was jetzt?" erzählt Jannis Carmesin eine
    Geschichte von Leichtsinn und Naivität, Gier und Vergebung, Schuld und
    Sühne – in der Ortenzio nicht nur Täter ist, sondern auch selbst zum
    Opfer wird.

    Moderation und Skript: Jannis Carmesin

    Redaktion: Bastian Berbner

    Produktion: Markus Gläser

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  • Was jetzt? – Spezial

    Der Was jetzt?-Jahresrückblick

    20.12.2025 | 1 Std. 4 Min.
    Die erste Was jetzt?-Folge im Jahr 2025 hatte den Titel: "Ein
    Jahr, das uns keine Zeit zum Warmen laufen lässt." Und ja, die
    politischen Ereignisse ließen nicht auf sich warten. Am 20. Januar legt
    Donald Trump zum zweiten Mal seinen Amtseid ab und tritt seine zweite
    Präsidentschaft an. Welche seiner zentralen Vorhaben hat diese
    US-Regierung bislang umgesetzt? Und was waren für die
    US-Korrespondentinnen der ZEIT in den vergangenen zwölf Monaten
    Lichtblicke?

    Auch in Deutschland hat in diesem Jahr eine neue Regierung ihre Arbeit
    aufgenommen. Am 6. Mai wird Friedrich Merz im zweiten Anlauf als
    Bundeskanzler vereidigt. Doch die Koalition mit der SPD steht von Anfang
    an auf wackeligen Beinen. Eine der ersten Amtshandlungen der neuen
    Regierung: die Verschärfung der Migrationspolitik. Handelt sie dabei
    auch aus Sorge vor der AfD?

    Das Jah 2025 war auch wieder von Kriegen geprägt. Die Ukraine geht in
    ihren vierten Kriegswinter. Im Herbst hat Russland seine Angriffe auf
    das Land verstärkt, Drohnen bombardieren Städte, an der Front gerät die
    ukrainische Armee zunehmend unter Druck. Im September dringen Drohnen in
    den polnischen Luftraum ein, wurde russische Kampfjets im estnischen
    Luftraum gesichtet. Doch zwischen all dem gab es in diesem Jahr auch
    Momente der Hoffnung – und zuletzt intensiv geführte Gespräche, vor
    allem zwischen Russland, der Ukraine und den USA.

    Einen Frieden – zumindest auf dem Papier – konnten die USA in diesem
    Jahr bereits an anderer Stelle herbeiführen: Am 10. Oktober tritt im
    Gazastreifen eine Waffenruhe in Kraft. Auch wenn sie brüchig bleibt,
    gibt sie den Menschen etwas Luft zum Atmen. Im Podcast treffen wir Nour
    Nofal wieder. Bereits im Sommer hat sie uns in einer Sonderfolge von
    ihrem Traum erzählt, Gazas erste Neurochirurgin zu werden. Was wünscht
    sie sich nun? 

    Wenn Sie nach Trump, Regierungskrisen und Kriegen denken: Dieses Jahr
    möchte ich eigentlich nicht noch einmal Revue passieren lassen – dann
    haben wir in dieser Folge noch mehr für Sie. Bunte und leichtere
    Momente, die 2025 ebenfalls geprägt haben, außerdem Gedichte, Spiele und
    zum Abschluss Tipps und Vorhaben aller Was jetzt?-Hosts zum Durchatmen.

    Redaktion: Hannah Grünewald, Pia Rauschenberger, Constanze Kainz und
    Moses Fendel

    Weitere Recherche Gaza: Hanna Israel

    Produktion: Markus Gläser und Ole Pflüger

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Über Was jetzt? – Spezial

Immer samstags schauen wir im Nachrichtenpodcast “Was jetzt?” auf die Geschichten hinter den Nachrichten: In Reportagen, Interviews und mit Stimmen aus der Community erzählen wir, wie es den Menschen im Ahrtal ein Jahr nach der Flut geht, warum die Pflege in Deutschland so unterbesetzt ist oder warum der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine anhält. In diesem Feed finden Sie alle unsere Spezialausgaben von “Was jetzt?”. Denn die Hintergründe bleiben interessant, auch wenn die Schlagzeilen sich ändern. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
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