238 Episoden
- Derzeit ist jede Wahl eine Anti-Establishment-Wahl: Gegen die da oben,
die immer schon an der Macht sind, die uns den ganzen Schlamassel
überhaupt erst eingebrockt haben. Von rechts gibt es diese Kritik seit
Jahren. Nun gibt es sie auch von links. Keine gute Zeit für Parteien der
Mitte – weder in Deutschland, noch sonst wo im Westen.
In der aktuellen Folge des Wahlkreis-Podcasts gehen unsere Hosts Lisa
Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch der Frage nach, wer das
Establishment eigentlich ist, warum man sich dort in bestimmten Dingen
lange so einig war, und wie es dazu kommen konnte, dass plötzlich alle
dagegen sind. Aber es gibt auch Hoffnung für die Gescholtenen:
Mitte-Politiker in den USA und dem Vereinigten Königreich gehen neue
Wege.
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Staffel von Polen bis nach Kiew. Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines
in der Ostsee? Die Recherche von ARD, ZEIT und Süddeutscher Zeitung
beginnt in dieser Folge in Pruszków, eine Vorstadt von Warschau. Hier
soll Wolodymyr Z. mit seiner Familie gelebt haben – einer der Männer,
die nach Einschätzung der deutschen Ermittler die Pipelines in 80 Metern
Tiefe sabotiert haben sollen.
Auf der Segelyacht »Andromeda« hatten die Ermittler Sprengstoffspuren,
Haare und Fingerabdrücke gefunden. Ein Blitzerfoto führt zu einer Gruppe
ukrainischer Taucher. Gegen Wolodymyr Z wird ein Haftbefehl erlassen.
Doch bevor die polnischen Behörden ihn festnehmen können, ist er wieder
verschwunden.
Die nächste Folge von Tatort Ostsee erscheint am Mittwoch, 21.10.2026.
Alle Folgen finden Sie hier.
Host: Luisa Hommerich
Skript: Fritz Zimmermann
Recherche: Manuel Bewarder, Jörg Diehl, Florian Flade, Michael
Götschenberg, Georg Heil, Luisa Hommerich, Roman Lehberger, Holger
Stark, Holger Schmidt, Jörg Schmitt, Lina Verschwele, Fritz Zimmermann
Fact-Checking: Sascha Venor
Produktion: Sabine Korbmann, Mandy Tintner, Pune Djalilevand, Konrad
Winkler
Musik: Michael Dommes
Redaktion NDR: Lena Gürtler
Redaktion DIE ZEIT: Constanze Kainz
Juristische Beratung: Philipp Steinhübl (NDR) und Jörg Nabert (SZ)
Distribution: Nils Kinkel (NDR)
Der Podcast ist eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2026.
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geflohen. Sie ist Krankenschwester und hat zwei Jobs, einen tags und
einen nachts. Gemeinsam mit ihrem Sohn Mohamed Al Ghali hat sie vor
Kurzem ein Haus gekauft, in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Maryland.
Dort leben sie gemeinsam mit Rabbiatus Eltern, die pflegebedürftig
sind.
Einmal im Jahr muss sich Rabbiatu bei der Einwanderungsbehörde ICE
melden, um ihren Aufenthaltsstatus zu verlängern. So auch am 1. Juli
2025. Mohamed begleitet sie dorthin. Aber dieses Mal kommt er alleine
zurück. Für Mohamed beginnt ein Kampf, der viele Monate dauern und über
mehrere Kontinente reichen wird. Er und Rabbiatu geraten in ein System,
das gerade Hunderttausende Familien zerreißt.
»Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum« ist eine Podcastserie
von Was jetzt? und dem Investigativressort der ZEIT.
Moderation, Skript und Recherche: Mounia Meiborg
Recherche: Yassin Musharbash, Martín Steinhagen, Kai Biermann, Sascha
Venohr, forbidden stories
Redaktion: Helena Schmidt und André Dér-Hörmeyer
Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald und Markus Gläser
Projektleitung: Constanze Kainz
Dank an: Andrea Böhm, Bastian Berbner, Hannah Grünewald, Celine Rolle,
Emma Möllenbrock
Euer Feedback und eure Gedanken zu dieser Serie könnt ihr uns gern
schreiben an wasjetzt@zeit.de
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von New York, und die Faszination ist immer noch riesig: Ein Sozialist,
der die Finanzhauptstadt der USA regiert, ein Muslim im höchsten Amt der
Stadt, in deren Mitte der Ground Zero klafft – kann das gutgehen? Eignet
sich Mamdani vielleicht sogar als Vorbild für linke Parteien anderswo,
auch bei uns in Europa?
In der neuen Folge des Wahlkreis-Podcasts sprechen Robert Pausch und
Paul Middelhoff über das ideengeschichtliche Fundament des
Mamdani-Erfolgs, analysieren seine Regierungspraxis anhand von
Milliardärssteuer und Mietenstopp und beantworten die Frage, ob die
radikalen Positionen der Democratic Socialists of America, die dem
Bürgermeister zu seinem Wahlsieg verholfen haben, bloß eine Randnotiz
sind, oder eine Gefahr darstellen.
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18.09.2026 | 32 Min.An diesem Sonntag werden zwei Landesparlamente neu gewählt: zum einen
das Abgeordnetenhaus in Berlin, zum anderen der Landtag von
Mecklenburg-Vorpommern. Es sind zwei relativ kleine Bundesländer – doch
nach dem großen Erfolg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
könnte der Ausgang über die Zukunft von Bundeskanzler Friedrich Merz
(CDU) entscheiden. Aber nicht nur die direkten politischen Auswirkungen
der Wahlen sind von Bedeutung. Beide Bundesländer könnten auch einen
Blick in die Zukunft des deutschen Parteiensystems bieten.
In Berlin lagen in den jüngsten Umfragen vor der Wahl vier Parteien nahe
beieinander: die Linkspartei, die CDU, die Grünen und die AfD – alle
etwa zwischen 23 und 17 Prozent. Auch in der Vier-Millionen-Stadt gibt
es eine Art Stadt-Land-Unterschied bei den Wahlpräferenzen: innerhalb
und außerhalb des S-Bahn-Rings. Und auch Ost-West-Unterschiede werden
hier verhandelt.
In Mecklenburg-Vorpommern liegt die SPD mit der amtierenden
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig knapp hinter der enorm gewachsenen
AfD. Wie wichtig ist der Amtsbonus bei der Wahl in
Mecklenburg-Vorpommern? Seit Anfang des Jahres hat Schwesig aufgeholt –
bleibt nur die Frage, wer es sonst noch in den Landtag schafft. Die CDU
liegt in Mecklenburg-Vorpommern in Umfragen bei um die sieben Prozent.
In diesem Spezial von Was jetzt? spricht Rita Lauter mit dem
ARD-Wahlexperten und tagesthemen-Moderator Jörg Schönenborn über die
Frage, wie die Zukunft der deutschen Parteienlandschaft aussieht, welche
Rolle die AfD in ihr spielt und ob es überhaupt noch Volksparteien
braucht.
Skript und Moderation: Rita Lauter
Redaktion: Imre Balzer
Factchecking und O-Ton-Recherche: Emma Möllenbrock
Produktion und Schnitt: Markus Gläser
Fotos: Jacobia Dahm
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Über Was jetzt? – Spezial
Immer samstags schauen wir im Nachrichtenpodcast “Was jetzt?” auf die Geschichten hinter den Nachrichten: In Reportagen, Interviews und mit Stimmen aus der Community erzählen wir, wie es den Menschen im Ahrtal ein Jahr nach der Flut geht, warum die Pflege in Deutschland so unterbesetzt ist oder warum der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine anhält. In diesem Feed finden Sie alle unsere Spezialausgaben von “Was jetzt?”. Denn die Hintergründe bleiben interessant, auch wenn die Schlagzeilen sich ändern.
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