110 Episoden
- Ende März beobachteten etliche Menschen einen Wolf, wie er durch die
noblen Vororte Hamburgs huschte; er wurde an S-Bahnstationen gefilmt und
mitten in der Innenstadt. In Altona verletzte er eine Frau in einer
Einkaufspassage, schließlich fischten ihn Polizisten aus der
Binnenalster. Einen "Animal Road Trip" nannte Hamburgs Zweite
Bürgermeisterin Katharina Fegebank den spektakulären Ausflug.
Aber was geschieht jetzt mit dem Wolf? Darüber spricht in der aktuellen
Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung Maria Rossbauer mit dem
ZEIT-Autor Tom Kroll. Tom Kroll erzählt, wie der Wolf zunächst in eine
Wildtierauffangstation gebracht wurde und wie dann die Auswilderung in
einem Wald in Niedersachsen ablief.
Er berichtet von GPS-Trackern, die den Wolf nun überwachen (solange der
Akku reicht) und von Jägern, die bereitstehen, falls er sich doch wieder
einer Siedlung nähern sollte. Außerdem geht es darum, wie der Angriff
auf die Frau zu bewerten ist – und um all die Gefahren, die den jungen
Wolf jetzt erwarten.
Dies ist die letzte Folge des Podcasts "Elbvertiefung". Abonnieren Sie
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berühmten Davidwache auf der Reeperbahn. Über den Fall wurde damals viel
berichtet. "Polizist in der Davidwache erschossen", titelte das
"Hamburger Abendblatt", die "Bild"-Zeitung notierte "Das Protokoll des
Todes". Er beschäftigte die Stadt – und seit seiner frühen Kindheit auch
den ZEIT-Autor Sönke Callsen.
Denn sein Vater, damals ein junger Polizist, war in jener Nacht auf der
Wache und erzählte ihm oft davon. Was genau ist damals geschehen? Warum
schoss plötzlich ein Mann um sich? Dazu recherchierte Söhnke Callsen nun
über Monate hinweg.
Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen Söhnke Callsen und der Host Maria
Rossbauer über den Fall. Söhnke Callsen berichtet, wie es zu den
Schüssen kam, er erzählt über das Leben des getöteten Polizisten Uwe
Kraack und von Heinz Saworra, dem Mann, der ihn erschoss. Es geht um die
Reeperbahn in den Siebzigerjahren, die geprägt war von Prostitution und
Gewalt, um die Rolle der Polizei in alledem – und darum, was dieses
Ereignis mit seinem Vater und schließlich mit ihm selbst gemacht hat.
Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen die Hosts in jeder Folge mit
Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die
Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten
länger als eine halbe Stunde.
Text zur Folge:
Davidwache in Hamburg: Mein Vater und die tödliche Nacht von St. Pauli
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Hamburg und einige zehntausend weitere, die Verwandte in dem Land haben.
Viele sind einst vor dem Regime geflohen und hoffen nun auf ein Ende von
Gewalt und Unterdrückung im Iran – doch in Hamburg trauern auch manche
um Ajatollah Ali Chamenei, den diktatorischen Führer, der am 28. Februar
bei Luftangriffen getötet wurde. Es sind Menschen, die dem Islamischen
Zentrum Hamburg nahestanden. Die Organisation betrieb lange die Blaue
Moschee an der Außenalster, bis sie im Juli 2024 vom Innenministerium
als "bedeutendes Propagandazentrum Irans in Europa" bezeichnet und
verboten wurde. Doch viele der damaligen Funktionäre leben noch hier.
Was also ist seit dem Krieg in Hamburg los, was bedeutet er für die
vielen Exil-Iraner - und was für die Sicherheitslage in der Stadt?
Darüber spricht in der neuen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung
der Host Maria Rossbauer mit Tom Kroll und Christoph Heinemann, die für
die ZEIT seit Jahren zu diesem Thema recherchieren. Sie erzählen von
hoffnungsvollen Stimmen, aber auch von Auseinandersetzungen zwischen
Chamenei-Anhängern und der Diaspora, von grassierenden
Verschwörungstheorien – und der Gefahr, die von ihnen ausgehen. Und
warum trotz allem die Sicherheitslage in Hamburg nicht prekärer ist als
anderswo.
Im Podcast Elbvertiefung sprechen die Hosts Maria Rossbauer und Florian
Zinnecker in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der
ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt
– pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde.
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Bauarbeiten am Hamburger Elbtower still – und der Hochhausriese wurde
zur ungeliebten Bauruine. Nun aber soll er mithilfe der Stadt fertig
gebaut werden: Für 595 Millionen Euro will Hamburg den unteren Teil des
Turms kaufen. Auf dieser Fläche soll ein neues Naturkundemuseum
entstehen, zu dessen Errichtung sich der Senat schon vor Jahren
verpflichtet hat.
Aber Moment – wieso braucht Hamburg überhaupt ein Naturkundemuseum? Und
wieso muss der Senat eines errichten? Darüber sprechen in der neuen
Folge des Podcasts "Elbvertiefung" Maria Rossbauer und Oskar Piegsa aus
dem Hamburg-Ressort der ZEIT.
Die beiden unterhalten sich über die Rettung des Elbtowers, über
ausgestopfte Tiere, Walskelette und Würmer in alkoholgefüllten Gläsern
und darüber, was Chirurgen von den Mundwerkzeugen der Ameise lernen
können. Und es geht darum, wie all die naturwissenschaftlichen Schätze,
die bislang in Kellern und Hinterzimmern lagern, überhaupt nach Hamburg
kamen.
Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen die Hosts Maria Rossbauer und
Florian Zinnecker in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der
ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt
– pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde.
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Wandsbek Markt eine junge Frau auf, die auf die Bahn wartet. Man sieht,
wie ein Mann von hinten auf sie zugeht, sie packt und mit sich hinunter
auf das Gleis reißt. Der einfahrende Zug erfasst sie, und beide sind
sofort tot. Die Frau hieß Fatemeh Z., Freunde und Verwandte nannten sie
Asal. Sie war gerade einmal 18 Jahre alt. Ihren Mörder, den 25-jährigen
Ariop A., hatte sie offenbar nie zuvor gesehen.
Seit dieser Tat herrscht Entsetzen in Hamburg, und es wird viel
diskutiert: Sind deutsche Bahnhöfe sicher genug? Hätte man früher
erkennen müssen, dass Ariop A. gefährlich war? Haben die Behörden im
Umgang mit ihm, einem Geflüchteten aus dem Südsudan mit traumatischen
Erfahrungen, versagt?
In der neuen Folge des Podcasts Elbvertiefung spricht Maria Rossbauer
aus der Hamburg-Redaktion der ZEIT mit ihren Kollegen Tom Kroll und
Christoph Heinemann über den Fall. Die beiden erzählen von Fatemeh Z.s
Träumen und ihrer Trauerfeier, von Ariop A. und dem
Resettlement-Programm, über das er nach Deutschland kam, und sie
erzählen von einer Scheindebatte, die nun ihrer Meinung nach geführt
wird. Außerdem erklären sie, was sich in Hamburg wirklich ändern müsste,
um solche Taten zu verhindern – und wie man der Familie von Fatemeh Z.
seine Anteilnahme ausdrücken könnte.
Im Podcast Elbvertiefung sprechen die Hosts Maria Rossbauer und Florian
Zinnecker in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der
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Seit April 2026 veröffentlichen wir keine neuen Folgen der Elbvertiefung mehr. Abonnieren Sie gerne den Newsletter Elbvertiefung, um aus der Redaktion der ZEIT zu erfahren, was in Hamburg wichtig ist – prägnant, persönlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.
Hamburg hat fast zwei Millionen Einwohner, einen Hafen, mehr Brücken und Baustellen als Venedig – und einen neuen Podcast.
Jeden Samstag sprechen Maria Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine aktuelle Frage: Wird der Elbtower jemals fertig gebaut? Warum ist Hamburgs Innenstadt so öde? Wie geht’s der Kultur? Und warum gibt es auf den Spielplätzen der Stadt keine Toiletten? Mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30 Minuten.
Von Montag bis Freitag können Sie außerdem die Elbvertiefung als Newsletter lesen: www.zeit.de/elbvertiefung
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