12 Episoden
»Deutschland 2033«: Was passiert, wenn die AfD im Bund stärkste Kraft wird?
11.09.2026 | 1 Std. 8 Min.Ein Gedankenexperiment: Was würde geschehen, wenn die AfD auch im Bund
auf über 30 oder sogar 40 Prozent käme, wie am Wochenende in
Sachsen-Anhalt? Dieses Szenario hat der Politikjournalist und
langjährige AfD-Beobachter Justus Bender in seinem neuen Buch
durchgespielt. Es heißt Deutschland 2033. Ein Szenario.
Darüber sprechen wir in Das Politikteil, dem politischen Podcast der
ZEIT: Wie würde sich die Union verhalten? Ließe sich die AfD in einer
Koalition einbinden und mäßigen? Und wie viel Macht hat auch eine
Minderheitsregierung, das Land umzugestalten?
Justus Bender ist stellvertretender Leiter des Politikressorts der
Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er sagt: »Die AfD lässt sich
nicht so leicht entzaubern.«
Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die
Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die
Zusammenhänge. In der Regel immer freitags mit zwei Moderatoren, einem
Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina
Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu
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testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.- Am 4. September regiert Giorgia Meloni Italien seit 1.413 Tagen. So
lange wie kein Regierungschef vor ihr seit Gründung der Republik. Wie
hat sie das geschafft? Waren die Ängste vor einer regierenden
Postfaschistin berechtigt oder übertrieben? Welche Versprechen hat sie
eingelöst, welche gebrochen? Und wie hat sie die Politik in Italien und
darüber hinaus verändert?
Darüber sprechen wir in Das Politikteil mit Ulrich Ladurner,
Korrespondent der ZEIT in Rom und lange Jahre Europa-Korrespondent der
ZEIT in Brüssel. Ladurner sagt: Meloni hat als Erste gezeigt, dass man
von rechts außen kommen und erfolgreich regieren kann.
Im Podcast »Das Politikteil« sprechen wir jede Woche über das, was die
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Tag, an dem die Regierung medial nicht abgestraft wird: Der lange Urlaub
des Kanzlers, die Reformen, die Stimmung in der Koalition – vieles wird
kritisiert, in hoher Taktzahl, immer lauter, wie es scheint, und das von
allen Seiten.
In der neuen Folge von »Das Politikteil“ sprechen wir mit dem
Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen über die Rolle der Medien in der
von multiplen Krisen gezeichneten Welt. Welche Verantwortung haben wir,
die Medien, für die Stimmung im Land, für die Entfremdung vieler
Menschen von den etablierten Parteien? Und was könnten die Medien tun,
um der kontinuierlichen Empörung entgegen zu wirken? Pörksen spricht von
einer Phase »greller Überbelichtung«, in die die Gesellschaft
eingetreten sei. »Früher Glühbirne, heute Neonlicht«, sagt der
Medienwissenschaftler. »Wir sehen zu viel, zu schnell, in dieser
Totalausleuchtung kann niemand genügen.« Der seriöse Journalismus wird
transparent und dialogisch sein oder er wird nicht sein, prophezeit er.
»Eigene Nachdenklichkeit und Berührbarkeit zu zeigen, scheint mir das
Gebot der Stunde.«
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testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Schaut man in diesen Tagen auf die SPD, sieht man das Elend. Unmittelbar
vor der so wichtigen Wahl in Sachsen-Anhalt hat sich ihr Dauertief zur
Existenzkrise ausgeweitet. An der Basis wachsen Frust und Wut. Schon ist
die Rede von einem Sonderparteitag, an dem die Parteivorsitzenden Lars
Klingbeil und Bärbel Bas gestürzt werden sollen. Doch die Probleme der
SPD gehen weit über das Personal an der Spitze hinaus.
In der neuen Ausgabe von »Das Politikteil« spricht Peter Dausend mit der
Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach und dem ZEIT-Korrespondenten
Robert Pausch über die Lage der deutschen Sozialdemokratie. Reuschenbach
beschreibt, wie sich die SPD über ihre vielen Regierungsjahre hinweg
immer stärker im kleinteiligen Policy-Management verlor und dabei
mehrfach Chancen verpasste, ihre Situation zu verbessern. Pausch beklagt
den fehlenden Mut der Genossen, den Wählern mit einem klaren
sozialdemokratischen Blick auf die Welt entgegenzutreten. Und er wundert
sich darüber, wie die SPD glauben konnte, sich mit einem Reformpaket
profilieren zu können, das für ihre Anhänger finanzielle Verluste
bedeutet.
Doch die beiden sind sich einig, dass es für Nachrufe auf die SPD viel
zu früh sei. Die sozialdemokratischen Themen lägen – man bräuchte nur
auf die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Arbeitswelt zu
schauen – geradezu auf der Straße. Die SPD müsse nur den Mut haben, sie
gegen Widerstände durchzufechten.
Die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach forscht und lehrt primär
zu Parteien und Wahlen. Sie war bis Dezember letzten Jahres am
Otto-Suhr-Institut an der FU Berlin tätig, dann ist sie in den
Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg gewechselt.
Seit März dieses Jahres ist sie zudem Fellow der Denkfabrik Progressives
Zentrum.
Robert Pausch arbeitet seit knapp zehn Jahren für DIE ZEIT, die SPD
gehört zu seinen Themenschwerpunkten. Für seine Enthüllungen über das
von der FDP bewusst herbeigeführte Ende der Ampelkoalition wurde er vom
»medium magazin« als Politikjournalist des Jahres 2025 ausgezeichnet.
Pausch hat bei Franz Walter, einem ausgewiesenen SPD-Spezialisten, in
Göttingen Politikwissenschaften studiert.
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Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu
hören. Abweichungen von diesem Konzept sind nicht nur erlaubt, sondern
auch (manchmal) erwünscht.
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14.08.2026 | 1 Std. 4 Min.So nah war die Bundesrepublik Deutschland dem Ernstfall wohl noch nie:
Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wurde ein deutscher Flughafen mit
einer Sprengstoffdrohne attackiert – dass sie nicht explodierte, war
vermutlich reiner Zufall. Während die Bundesregierung von einem
»hybriden Anschlagsszenario« spricht, sehen Oppositionspolitiker in dem
Vorfall einen »militärischen Angriff« und fordern ein entschiedeneres
Handeln. Wer steckt hinter der Attacke – und ist sie womöglich der
Auftakt einer Eskalationsspirale, die dazu führen könnte, das Russland
bald schon die Einigkeit der Nato testen könnte, indem es ein
Mitgliedsland angreift?
In der neuen Ausgabe von »Das Politikteil« sprechen Heinrich Wefing und
Peter Dausend mit Anne Hähnig und Jörg Lau über den Drohnenangriff von
Leipzig und seine Folgen. Anne Hähnig erklärt, inwiefern die Attacke
weitaus dramatischer verlief als zunächst beschrieben und berichtet über
ihre Recherchen zu dem Vorfall.
Jörg Lau analysiert, welche Konsequenzen es mit Blick auf
Nato-Mechanismen hätte, wenn der Vorfall als »militärischer Angriff«
eingestuft würde. Und er stellt dar, warum es für Putin Sinn machen
könnte, trotz des ausbleibenden Erfolgs im Ukraine-Krieg eine zweite
militärische Auseinandersetzung zu suchen. Die beiden diskutieren zudem,
welche Maßnahmen es braucht, um die sogenannte »sensible Infrastruktur«
im Land besser als bisher gegen Drohnenangriffe zu schützen.
Anne Hähnig arbeitet seit 2012 für DIE ZEIT. Sie war verantwortlich für
das Ressort ZEIT im Osten und arbeitete als Redaktionsleiterin von
zeit.de. Seit 2025 leitet sie gemeinsam mit Heinrich Wefing und Marcus
Gatzke das Politik-Ressort.
Jörg Lau ist seit 1997 bei der ZEIT, zunächst war er im Feuilleton
tätig, seit 2007 ist er Redakteur für Außenpolitik. Lau hat mehrere
Bücher geschrieben, zuletzt: »Der Westen sind jetzt wir. Von
unzuverlässigen Freunden und entschlossenen Gegnern: Deutschlands neue
Verantwortung«.
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eine Host-Paar – und Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing das andere.
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