PodcastsNachrichtenAmerika, wir müssen reden!

Amerika, wir müssen reden!

NDR Info
Amerika, wir müssen reden!
Neueste Episode

108 Episoden

  • Amerika, wir müssen reden!

    Hello and Goodbye

    25.05.2026 | 36 Min.
    Mit dem Ende von Stephen Colberts "Late Show" verlieren die Zuschauer einen sehr beliebten Satirike-Sendung. Egal ob Obama, Biden oder Trump - alle wurden bislang durch den Kakao gezogen. Der amtierende US-Präsident versteht aber offenbar keinen Spaß und macht in einem KI-generierten Video einen Freudentanz, nachdem er zuvor den Moderator am Kragen gepackt und in einer Mülltonne entsorgt hatte. Stargast Paul McCartney zieht auf seine Weise Bilanz in der letzten Show:
    "Amerika war immer das Land der Freiheit und der größten Demokratie - hoffentlich ist es das immer noch." Der Sender CBS beendet die Zusammenarbeit mit Steven Colbert offiziell aus wirtschaftlichen Gründen. Neben den 2,5 Millionen Zuschauern wird ihn auch Jiffer Bourguignon vermissen, weil in den Late-Night-Shows der Wahnsinn der vergangenen Jahre immer gut eingeordnet wurde. "Das erleben wir ja auch in Deutschland mit extra 3 oder der heute-show, dass man da noch ein bisschen satirisch zuspitzen kann, wie wir es im Nachrichtenfernsehen nicht können", bedauert Ingo Zamperoni das Aus der TV-Sendung. "Wir können uns glücklich schätzen, dass wir elf Jahre hier sein durften", sagte Colbert dem enttäuschten Publikum und spart sich Kritik am Sender oder der Regierung.
    Dabei erinnert ausgerechnet Trumps neu aufgelegter Entschädigungsfonds Ingo und Jiffer an Selbstbereicherung in autokraten Staaten. In einem Vergleich mit dem Justizministerium hatte Trump nach seiner Klage gegen den Staat auf zehn Milliarden Dollar Schmerzensgeld verzichtet und könnte im Gegenzug ausgerechnet seine Anhänger mit Steuergeldern entschädigen, die nach dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 strafrechtlich verurteilt worden waren. Warum auch Republikaner die Idee für eine "Riesendummheit" halten, erklären die beiden Hosts ausführlich in dieser Folge des Podcasts.

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt gerne Lob oder Kritik an [email protected]

    So lief die letzte Sendung von Steven Colbert
    https://www.tagesschau.de/kultur/colbert-letzte-show-100.html

    US-Senat kritisiert Entschädigungsfonds
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-senat-trump-streit-100.html

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html

    Podcast-Tipp: Die OpenAI-Story
    https://www.deutschlandfunk.de/die-peter-thiel-story-100.html
  • Amerika, wir müssen reden!

    Tauziehen um Taiwan

    18.05.2026 | 40 Min.
    „Alles, was ich sagen kann, ist, dass es ein großer Erfolg war“, ruft der US-Präsident den wartenden Reportern zu. Die Reise nach Peking habe gute Ergebnisse gebracht, mehr als 200 Boeing-Flugzeuge wollen die Chinesen kaufen, dazu mehr Lebensmittel importieren. Im Gegenzug dürfen chinesische Firmen High-Tech-Computerchips in den USA kaufen. Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni kann die präsidiale Euphorie nicht teilen, auch weil nur „die amerikanische Seite das verkündet hat und die Chinesen sich bedeckt gehalten haben“. Trump war auf dem Gipfel der beiden mächtigsten Männer der Welt sichtlich beeindruckt von Gastgeber Xi Jinping. „Er hat die Faszination für große, starke Männer der Geschichte, von Alexander dem Großen bis Xi, Putin und so weiter, und er sieht sich als Teil dieses exklusiven Clubs“, schätzt die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon die Gefühlswelt des US-Präsidenten ein. Und so hat Trump es auch hingenommen, als der chinesische Präsident die Ansprüche auf Taiwan ungewöhnlich deutlich reklamierte und sich amerikanische Einmischung verbat. „Taiwan ist der Elefant im Raum, darüber zu sprechen ist immer unangenehm, es ist der Punkt, wo die Seiten 'agree to disagree'“, so beschreibt Jiffer den jahrzehntelang geübten Umgang zwischen den USA und China. Dass Trump nach dem Besuch die militärische Unterstützung für Taiwan zur Verhandlungsmasse mit Peking erklärt hat, besorgt Jiffer und Ingo. Weil China schon jetzt ein Quasi-Monopol für die wichtigen seltenen Erden habe und auch noch die Produktion von High-Tech-Computerchips kontrollieren würde, wenn Taiwan an die Volksrepublik fallen würde. Damit lägen zwei entscheidende Schlüsseltechnologien der Weltwirtschaft in den Händen Chinas. „Dass Taiwan überhaupt auf die Agenda gesetzt wurde, kam nicht von den Amerikanern, das hat Xi so gesetzt“, erläutert Ingo. Alles in allem sei der Gipfel kein erfolgreiches Treffen gewesen, da ist sich das Ehepaar einig. Zumal auch keine gemeinsamen Pläne für die Lösung im Iran-Krieg entwickelt werden konnten.

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an [email protected]!

    Treffen von Trump und Xi - Kooperation statt Konfrontation?
    https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-treffen-trump-xi-100.html

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html

    Hier findet ihr das Video "Stabile Zeitenlage" im YouTube-Kanal der tagesschau:
    https://1.ard.de/US-Superwaffe_STABILEZEITENLAGE?p=awmr
  • Amerika, wir müssen reden!

    Trumps schärfster Kritiker

    11.05.2026 | 33 Min.
    Der ehemalige Fox News Moderator und MAGA-Hardliner Tucker Carlson hat öffentlich mit Trump gebrochen – wegen des Iran-Kriegs. Er wirft dem US-Präsidenten vor, sich zur Geisel des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu gemacht zu haben. Dabei war der ultrakonservative Tucker Carlson jahrelang ein leidenschaftlicher Fürsprecher von Trump. Noch im Wahlkampf 2024 hat er für ihn die Werbetrommel gerührt. Carlson und Trump hatten jahrelang eine „On-Off-Beziehung“ sagt Sarah Schmidt, Korrespondentin im ARD-Studio Washington im Gespräch mit Claudia Sarre, ebenfalls langjährige US-Korrespondentin.
    Die beiden stellen sich die Frage, ob nun mehr und mehr prominente Mitglieder des MAGA-Universums Tucker Carlsons Beispiel folgen und sich von Trump abwenden werden. Bröckelt der Rückhalt für Trump – vielleicht sogar an der republikanischen Basis?
    Außerdem thematisieren sie die stagnierenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran und den Zickzack-Kurs des US-Präsidenten. „Im November stehen die Zwischenwahlen an, Donald Trump hat Druck zu liefern“, resümiert Sarah Schmidt.

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an [email protected]!

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html

    Wie der Iran-Krieg Trumps MAGA-Lager spaltet
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-trump-anhaenger-streit-israel-100.html

    Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:
    https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/

    Podcast-Tipp:
    Kampf der Geheimhaltung – Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit
    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:7082323e515e82ae/
  • Amerika, wir müssen reden!

    Zwei Könige und jede Menge Beef

    04.05.2026 | 54 Min.
    Donald Trump droht wieder - und dieses Mal will es der US-Präsident nicht nur beim Drohen belassen. US-Soldaten sollen Deutschland verlassen, offenbar als Bestrafung für kritische Äusserungen des Bundeskanzlers über Trumps Iran-Strategie. Für TT-Moderator Ingo Zamperoni dennoch keine Kurzschluß-Reaktion aus dem Weissen Haus: "Die Pläne lagen schon in der Schublade". Seine Frau, die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon, vermutet, dass der US-Präsident wieder Stärke zeigen will, nach dem gescheiterten Iran-Krieg: "Trump verliert nicht nur zuhause in den USA Unterstützung und kriegt viel ab“, schätzt Jiffer ein, „sondern auch in Europa". Der Besuch des britischen Königspaares in der vergangenen Woche in den USA hat viele Wellen geschlagen. Kein Land könne die großen Herausforderungen der heutigen Zeit "alleine bewältigen" hatte der britische Monarch dem US-Präsidenten in einer Rede vor dem US-Kongress mit auf den Weg gegeben. Die Rede von König Charles III. hat für viel positives Feedback gesorgt. Es sei eine Lehrstunde in Diplomatie gewesen, so die Einschätzung von Jiffer: "Kritik auf eleganteste Art und Weise", fasst sie die Rede zusammen. Die eigenen britischen Interessen zu formulieren ohne Donald Trump plump vor den Kopf zu stossen, das sei dem britischen König gelungen. Eine wichtige juristische Entscheidung ist durch den royalen Besuch aber fast untergegangen: Die Entscheidung des Obersten Gerichts, dass Wahlkreise nicht so zugeschnitten werden dürfen, um dort lebenden Minderheiten mehr Einfluß zu geben. Bisher hatte ein Gesetz von 1965 diese Möglichkeit geboten. Vor allem die schwarzen Bevölkerungsgruppen in den USA sollten damit besser repräsentiert werden. Die Folgen dieser Supreme-Court-Entscheidung könnten sich schon bei den anstehenden Midterm-Wahlen im Herbst zeigen, sind sich Jiffer und Ingo einig.

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt an [email protected]

    Bundeskanzler Merz im Interview bei "Caren Miosga"
    https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/merz-koalition-usa-100.html

    Podcast-Tipp: This ist America: Free Luigi
    https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:7940b69a453d2110/

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html
  • Amerika, wir müssen reden!

    Trump im Visier

    27.04.2026 | 46 Min.
    Im Podcast "Amerika, wir müssen reden!" geht es um die Schüsse beim Korrespondentendinner am Samstagabend in der US-Hauptstadt Washington. Der mutmaßliche Täter - ein 31-jähriger Lehrer aus Kalifornien - hatte es bewaffnet durch die Sicherheitsschleuse des Hilton Hotels geschafft und mehrere Schüsse abgegeben. Der Secret Service konnte den Mann überwältigen, der Saal wurde geräumt. Offenbar hatte der Angreifer es auf Mitglieder der US-Regierung abgesehen. Vor der Tat soll er seinen Familienangehörigen ein "Anti-Trump Manifest" geschickt haben.
    Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon diskutieren in dieser Folge über die zunehmende politische Gewalt in den USA. "Mass Shootings und Attentate seien für viele fast Alltag geworden", sagt Jiffer. Die beiden Hosts stellen fest, dass sich Trump nach dem Vorfall - ähnlich wie im Juli 2024 nach dem versuchten Attentat auf ihn in Pennsylvania - zunächst ungewöhnlich versöhnlich gezeigt hat. Gleichzeitig - so der Tagesthemen-Moderator - schaffe Trump es, Vorfälle wie diese für seine Zwecke zu instrumentalisieren. Zumindest lenkt das Ganze von den Schlagzeilen um Iran-Krieg und Epstein-Files ab. Und noch am selben Abend habe der US-Präsident die Gelegenheit genutzt, klarzumachen, wie wichtig es sei, den sicheren großen Ballsaal im Weißen Haus (fertig) zu bauen.

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an [email protected]!

    US-Reaktionen auf Trump-Angriff bei Gala Dinner
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-reaktionen-angriff-gala-trump-100.html

    Podcast-Tipps: 11KM: der tagesschau-Podcast über Trump und Kuba
    https://1.ard.de/11KM_Kuba_Trump

    Hat die Realität eine Chance gegen KI-Müll?
    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ae25155c64dc4ecf/

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html

    Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:
    https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Weitere Nachrichten Podcasts
Über Amerika, wir müssen reden!
Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin haben Familie und viele Freunde in den Staaten, die sich ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Das Rekord-Tempo und die weitreichenden Umbrüche, mit denen US-Präsident Donald Trump gerade die amerikanische Demokratie auf den Kopf stellt, betreffen die beiden daher persönlich. Ingo und Jiffer beobachten und analysieren die aktuellen Entwicklungen in der US-Politik und welche Auswirkungen sie auch auf uns in Deutschland und Europa haben. Der Podcast erscheint jede Woche neu.
Podcast-Website

Höre Amerika, wir müssen reden!, Lage der Nation - der Politik-Podcast aus Berlin und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

Hol dir die kostenlose radio.de App

  • Sender und Podcasts favorisieren
  • Streamen via Wifi oder Bluetooth
  • Unterstützt Carplay & Android Auto
  • viele weitere App Funktionen
Amerika, wir müssen reden!: Zugehörige Podcasts
Rechtliches
Social
v8.9.4| © 2007-2026 radio.de GmbH
Generated: 5/28/2026 - 7:59:58 PM