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  • Was jetzt?

    Neuer Premier für Großbritannien: Was kann Andy Burnham?

    17.07.2026 | 13 Min.
    Der Labour-Politiker Andy Burnham will zum Chef seiner Partei und damit
    letztlich zum neuen britischen Premierminister gewählt werden. Bis vor
    Kurzem war er noch Bürgermeister der Metropolregion Manchester. Nun soll
    er den noch amtierenden Premier Keir Starmer ablösen. Aber hat Burnham
    dafür eine ausreichende Mehrheit in seiner Partei? Jochen Bittner,
    Auslandskorrespondent in London für DIE ZEIT, ordnet seine Chancen ein.

    Die EU möchte den Emissionshandel reformieren. Ziel ist es, die
    Klimaziele zu halten, ohne die Industrie zu überlasten. Die zeigt sich
    nämlich unter Druck: Knapp 40 Konzerne, darunter BASF und Thyssenkrupp,
    befürchten, dass durch das Auslaufen der bisher kostenlosen
    CO₂-Zertifikate ihre Kosten stark steigen könnten. Die Unternehmen haben
    vor Werksschließungen und Abwanderung gewarnt. Während die Industrie
    Entlastungen fordert, warnen Umweltschützer vor einem Aufweichen der
    Klimaziele. Wie die EU den Emissionshandel reformieren möchte, das weiß
    Ricarda Richter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Pilot schreibt »I’m bored« in den Himmel

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Christina Felschen und Lena Herrmann

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links:

    Großbritannien: Andy Burnham kündigt bei Wahl »größte Umverteilung der
    Macht« an

    Andy Burnham: Der König des Nordens

    Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte

    Nigel Farage: Er tritt zurück – und gleich wieder an

    EU-Emissionshandel: Was nützt der europäische Klimaschutz?

    Klimawandel und Finanzen: »Wir müssen verstehen, was der Klimawandel für
    die Preise bedeutet«

    Hitzewelle: »Auf den Fluren reanimieren ist wirklich die letzte Stufe«

    Hitzetote: Die Tragödie dieses Sommers

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  • Was jetzt?

    Ukraine: Der Verteidigungsminister geht, das Volk protestiert (Update)

    16.07.2026 | 9 Min.
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj plant eine umfassende
    Regierungsumbildung. Nachdem Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko auf
    seine Bitte hin zurückgetreten ist, muss laut ukrainischer Verfassung
    das gesamte Kabinett seine Ämter niederlegen. Davon betroffen ist auch
    Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Nach der Ankündigung seines
    Rücktritts gingen in der Ukraine zahlreiche Menschen auf die Straße und
    protestierten gegen diese Entscheidung. Warum Fedorow bei vielen
    Menschen beliebt ist und was hinter der Neubildung des ukrainischen
    Kabinetts steckt, erläutert ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas im
    Podcast.

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesjustizministerin Stefanie
    Hubig wollen härter gegen Steuerhinterziehung vorgehen. In einem neuen
    Aktionsplan schlagen sie vor, Steuerhinterziehung wieder als Verbrechen
    einzustufen und die Straffreiheit bei Selbstanzeigen abzuschaffen.
    Schwere Steuerdelikte könnten künftig mit bis zu 15 Jahren Haft geahndet
    werden. Außerdem sollen Ermittlungen gegen Steuer- und
    Finanzkriminalität ausgeweitet werden. Ziel der Reform ist es,
    Steuerbetrug konsequenter zu verfolgen und die Steuergerechtigkeit zu
    erhöhen.

    Außerdem im Update: Der US-Konzern Uber übernimmt den deutschen
    Essenslieferdienst Delivery Hero. Das Angebot beläuft sich auf rund 12,7
    Milliarden Euro. Voraussetzung für die Übernahme ist, dass der Hauptsitz
    von Delivery Hero in Berlin erhalten bleibt und bis 2029 keine
    Veränderungen an der Belegschaft vorgenommen werden.

     

    Und sonst so: ICE stoppt wegen fehlenden Klopapiers

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und
    Kabinett an

    Regierung in der Ukraine: Selenskyjs beste Frau soll Trump auf ihre
    Seite ziehen

    Ukraine: Ukrainischer Verteidigungsminister kündigt Rücktritt an

    Ukraine: Regierungsumbau löst Proteste in der Ukraine aus

    Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und
    Kabinett an

    Einkommensteuerreform: Was macht Klingbeils Steuerkonzept mit Ihrem
    Netto?

    Stefanie Hubig: "Ich kneife nicht, jetzt, wo es drauf ankommt"

    Steuerbetrug: Bundesfinanzminister will Regeln bei Steuerhinterziehung
    verschärfen

    Steuerhinterziehung: Hubig und Klingbeil stellen Plan gegen
    Steuerhinterziehung vor

    Übernahmeangebot von Uber: Uber übernimmt den deutschen
    Essenslieferkonzern Delivery Hero

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  • Was jetzt?

    Was Hape Kerkeling gegen die AfD ausrichten soll

    16.07.2026 | 13 Min.
    Der Schauspieler Hape Kerkeling wird nach Informationen der ZEIT als
    Experte für ein AfD-Verbotsverfahren gehört. Eingeladen hat ihn die
    Linkspartei für die erste öffentliche Anhörung rund um ein Teil-Verbot
    gegen die AfD in Thüringen. Ein Gutachten der Gesellschaft für
    Freiheitsrechte hat ein Verbotsverfahren gegen die gesamte AfD zuletzt
    wieder in die Diskussion gebracht. Überraschend hat auch die
    CSU-Landtagsfraktion entgegen ihrer bisherigen Linie ein Teil-Verbot der
    AfD in Thüringen in Betracht gezogen. Wie es um den Sinneswandel in der
    CSU steht und wie es zu der Einladung von Hape Kerkeling, das berichtet
    Fabian Reinbold. Er ist politischer Korrespondent bei der ZEIT.

    Beim Autobauer VW muss gespart werden. Seit kurzem gibt es nun auch
    Informationen zu konkreten Plänen des VW-Chefs Oliver Blume. 100.000
    Stellen sollen bei VW bis 2030 weltweit gestrichen werden. Außerdem
    steht im Raum, mehrere VW-Werke zu schließen. Das könnte auch
    zehntausende weitere Nicht-VW-Jobs gefährden. Bei den traditionell
    mächtigen Gewerkschaften und dem VW-Betriebsrat stoßen diese Vorschläge
    auf Widerstand. Wie geht es also weiter mit den Sparplänen von VW? Das
    erklärt Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Der C64 unter Smartphones

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Philip Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lena Herrmann

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links: 

    AfD-Verbot in Thüringen: Mit Hape gegen Höcke

    Gutachten zur AfD: So viele Daten wie noch nie

    AfD-Parteitag in Erfurt: Und jetzt auch noch Psychologenpartei

    AfD-Landeschef Thüringen: Jens Spahn bringt Wahlrechtsentzug für Björn
    Höcke ins Spiel

    Volkswagen-Krise: Der nette Olli kann auch anders

    VW-Stellenabbau: Volkswagen-Chef droht intern erstmals mit Abbau
    Zehntausender Stellen

    VW-Krise: Volkswagen-Betriebsrat sieht Vertrauensverlust bei Belegschaft

    VW-Demo: Sie fragen sich: Warum ausgerechnet wir?

    Aktionstag bei VW: Gewerkschaft protestiert vor Aufsichtsratssitzung von
    Volkswagen

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  • Was jetzt?

    Merz gibt sich zuversichtlich vor der Sommerpause – zu Recht? (Update)

    15.07.2026 | 11 Min.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich bei der traditionellen
    Sommerpressekonferenz den Fragen von Journalistinnen und Journalisten
    gestellt. Er sprach über Klimaschutz, die Unvereinbarkeitsbeschlüsse der
    CDU und die Arbeit seiner Regierung. Wie erklärt Merz, dass rund 85
    Prozent der Bürgerinnen und Bürger mit seiner Arbeit unzufrieden sind?
    Und räumt er eigene Fehler ein? Das beantwortet Ferdinand Otto,
    Politikredakteur der ZEIT.

    Vor zehn Jahren versuchten Teile des türkischen Militärs, Präsident
    Recep Tayyip Erdoğan zu stürzen. Der Putsch scheiterte und die Regierung
    ließ mehr als 10.000 Staatsbedienstete entlassen und Medien schließen.
    Wie Erdoğan den Putsch für sich nutzte und welche Fragen bis heute offen
    sind, berichtet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der
    ZEIT.

    Tschechien hat Neonazi Marla Svenja Liebich nach Deutschland
    ausgeliefert. Liebich soll in das Frauengefängnis in Chemnitz gebracht
    werden. 2023 wurde Liebich unter anderem wegen Volksverhetzung zu einem
    Jahr und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Nach der Verhandlung hatte
    Liebich den Geschlechtseintrag von männlich zu weiblich ändern lassen.
    Kritiker sehen darin einen Missbrauch des Selbstbestimmungsgesetzes.

    Und sonst so? Kunst aus 390 Kilo Erdnussbutter.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Reformen der Bundesregierung: Die trotzige Entschlossenheit der
    Regierung

    Regierungserklärung: Als es heißt, »Sommer, Sonne, Sozialkahlschlag«,
    steht der Kanzler auf

    Türkei: Wie sich autoritäre Herrscher ihre Lieblingsopposition bauen

    Marla-Svenja Liebich: Jetzt machen sie einen auf subversiv

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  • Was jetzt?

    War Opa Sturmführer? Die Familienrecherche in den Akten von SA und SS

    15.07.2026 | 12 Min.
    Die ZEIT hat erstmals Hunderttausende Personalakten der Sturmabteilung
    (SA) und Schutzstaffel (SS) zugänglich und nach Namen durchsuchbar
    gemacht. Männer der SA und SS misshandelten politische Gegner und
    erhoben sich selbst zu Herrenmenschen. Mitgliederlisten, Stammkarten,
    Musterungsbögen, Lebensläufe, Persönlichkeitsbeurteilungen und viele
    weitere Millionen von Dokumenten in der nun veröffentlichten Datenbank
    stammen überwiegend aus dem US-Nationalarchiv. An der Datenbank, die in
    Kooperation mit dem Bundesarchiv entstanden ist, hat der Leiter des
    Ressorts Geschichte der ZEIT, Christian Staas, mitgearbeitet.

    Kriege verändern nicht nur die Weltpolitik, sondern auch die
    Finanzmärkte. Als der Konflikt zwischen den USA und dem Iran im März
    eskalierte, investierten viele Anleger an der Börse in Öl in der
    Hoffnung auf steigende Preise und hohe Gewinne. Sogenannte
    Kriegsgewinnler profitieren finanziell von den Folgen eines Krieges. Ist
    das legitime Absicherung oder problematische Spekulation? Mit dieser
    moralisch aufgeladenen Frage und ob er sich selbst als einen
    Kriegsgewinnler bezeichnen würde, hat sich der wirtschaftspolitische
    Korrespondent der ZEIT, Thomas Fischermann, befasst.

    Und sonst so? Minigolftricks

     

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Susanne Hehr,Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    SS-Akten: Durchsuchen Sie die Personalakten von SA und SS nach Ihrer
    Familie

    Nationalsozialismus: »Himmler schwebte eine regelrechte Menschenzucht
    vor«

    NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
    Ihrer Familie

    Geldanlage im Krieg: Kriegsgewinnler wie ich

    Rüstungsaktien: Der moralische Kurs

    Straße von Hormus: Dauerhaft kaputt

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