2073 Episoden
- Zwei Tage vor der Abstimmung im Kabinett streiten sich SPD und CDU um
die Pflegereform. Die Sozialdemokraten kritisieren geplante Kürzungen
und fordern eine stärkere Beteiligung der Privatversicherten sowie einen
sogenannten Pflegedeckel. Warum verlangt die SPD kurz vor knapp
Nachbesserungen? Das erklärt Tina Groll aus dem Wirtschaftsressort der
Zeit.
Andy Burnham stellt sich gut zwei Monate nach der Ablösung von Keir
Starmer seinem ersten Labour-Parteitag als britischer Premierminister.
Steigende Energiepreise, schwaches Wirtschaftswachstum und die
Konkurrenz durch die rechtspopulistische Partei Reform UK setzen ihn
unter Druck. Kann er das Vertrauen der britischen Wähler in Labour
zurückgewinnen? Jochen Bittner ist Auslandskorrespondent der Zeit in
London und berichtet.
Außerdem im Update: Jens Spahn (CDU) gibt seinen Sitz im
Haushaltsausschuss des Bundestags auf. Spahn erklärte, seine Person sei
zurzeit »so politisiert, dass ein normales Arbeiten kaum möglich sein
wird.«
Und sonst so? Ein Weltrekord in Herzdruckmassage
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Reformen: Menschen sind keine Kostenstelle
Pflege im Ausland: Zur Pflege an den Plattensee
Pflegereform: Pflegekassen warnen vor SPD-Blockade der Pflegereform
Pflegereform: SPD-Generalsekretär stellt sich gegen Leistungskürzung in
der Pflege
Parteitag von Reform UK: Aufrührer im Abwind?
Großbritannien: Britischer Ex-Premier Keir Starmer gibt auch
Abgeordnetenmandat auf
Jens Spahn: Jens Spahn verzichtet nach Kritik auf Sitz im
Haushaltsausschuss
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Das Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt und feiert sein Jubiläum
mit einem Festakt in Karlsruhe. Doch in einer zunehmend polarisierten
Gesellschaft steht auch das Gericht vor neuen Herausforderungen. Welche
Rolle hat es für die Bundesrepublik gespielt – und wie steht es heute
darum? Das weiß Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts der ZEIT.
Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat sich am Rande der
UN-Generalversammlung erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs
mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow getroffen. Aus Moskau
folgten auf das rund 20-minütige Gespräch scharfe Vorwürfe. Warum hat
Wadephul dennoch das Gespräch gesucht? Das ordnet Jörg Lau,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein.
Und sonst so? Nie wieder zu spät – zumindest für die nächsten 55
Milliarden Jahre.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr
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Weitere Links zur Folge:
Bundesverfassungsgericht: Das höchste Gericht Deutschlands
Bundesverfassungsgericht: Republik »made in Karlsruhe«
UN-Generaldebatte: Außenminister Wadephul trifft russischen Amtskollegen
Sergej Lawrow
Johann Wadephul: Der deutsche Einsatz wurde gerade erhöht
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Am Sonntag stimmen die Schweizerinnen und Schweizer darüber ab, ob die
Neutralität ihres Landes in der Verfassung stärker definiert werden
soll. Bislang geht aus der Verfassung nicht eindeutig hervor, was genau
neutral ist. Eine Initiative der rechtspopulistischen, europaskeptischen
Partei SVP will das nun per Volksabstimmung ändern. Ob es heute
überhaupt möglich ist, als Land neutral zu sein, darüber spricht
Matthias Daum. Er leitet das Schweizer Büro der Zeit.
Eine Kooperation von Politikwissenschaftlern und zivilgesellschaftlichen
Akteuren warnt davor, dass Sachsen-Anhalt zum »Experimentierfeld« der
AfD werden könnte. Drei Wochen nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt und
eine Woche nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern blickt Valerie
Schönian auf den Stand in den beiden Bundesländern.
Und sonst so? Warum unsere liebsten Menschen gut für den
Blutzuckerspiegel sein könnten.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Mathias Peer, Lena Herrmann
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Schweiz: Putins Eidgenossen
Neutralitätsinitiative in der Schweiz: Putin gefällt das
Landtag Sachsen-Anhalt: Die AfD sitzt in der Mitte
Landtagswahlen: Und nun?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Seit einem Dreivierteljahr ist Zohran Mamdani nun schon Bürgermeister
von New York, und die Faszination ist immer noch riesig: Ein Sozialist,
der die Finanzhauptstadt der USA regiert, ein Muslim im höchsten Amt der
Stadt, in deren Mitte der Ground Zero klafft – kann das gut gehen?
Eignet sich Mamdani vielleicht sogar als Vorbild für linke Parteien
anderswo, auch bei uns in Europa?
In der neuen Folge des Wahlkreispodcasts sprechen Robert Pausch und Paul
Middelhoff über das ideengeschichtliche Fundament des Mamdani-Erfolgs,
analysieren seine Regierungspraxis anhand von Milliardärsteuer und
Mietenstopp und beantworten die Frage, ob die radikalen Positionen der
Democratic Socialists of America, die dem Bürgermeister zu seinem
Wahlsieg verholfen haben, bloß eine Randnotiz sind oder eine Gefahr
darstellen.
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält an seinem Reformkurs fest: Die
Bundesregierung will unter anderem Rente, Gesundheit und Pflege
grundlegend umbauen und das Steuersystem reformieren. Nach den Wahlen in
Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin gerät die Regierung
unter Zugzwang. Gleichzeitig ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund in 15
Großstädten zu Kundgebungen gegen den sozialpolitischen Kurs der
Bundesregierung auf. Unter dem Motto »Hart verdient! Deine Arbeit. Deine
Gesundheit. Deine Rente.« wollen die Gewerkschaften gegen
Sozialkürzungen und Einschnitte bei Arbeitnehmerrechten demonstrieren.
Wie geht es mit den großen Reformvorhaben der Bundesregierung weiter?
Und ist die Kritik der Gewerkschaften an den Plänen berechtigt? Das
erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im
Politikressort der ZEIT.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entscheidet, mit welchem
Bewerber Deutschland ins Rennen um die Olympischen und Paralympischen
Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 gehen will. Zur Wahl stehen München
und die Region Köln-Rhein-Ruhr. Berlin hat seine Bewerbung kurz vor der
Abstimmung zurückgezogen. Bei der Bewertung der Konzepte liegt München
knapp vor Köln-Rhein-Ruhr. Ob sich dieser Vorsprung auch bei der
Abstimmung in Baden-Baden durchsetzt, ist jedoch offen. Doch selbst der
Gewinner hat die Spiele noch lange nicht sicher: Über den Austragungsort
entscheidet letztlich das Internationale Olympische Komitee (IOC). Wie
unterscheiden sich die beiden deutschen Bewerbungen? Und wie
aussichtsreich ist eine deutsche Olympia-Bewerbung überhaupt? Das ordnet
ZEIT-Redakteur Christof Siemes im Podcast ein.
Und sonst so? Beste Achterbahn der Welt rollt in Sachsen
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Imre Balzer
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Reformpläne der Bundesregierung: Kanzleramtschefin Nina Warken lehnt
Änderungen an Reformen ab
Gewerkschaften: DGB ruft zu bundesweiten Protesten gegen Regierungskurs
auf
Olympiabewerbung: Das Duell um Deutschlands Olympiazukunft
Olympia-Bewerbung: Berlin zieht Bewerbung für Olympische Spiele
offiziell zurück
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