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  • Was jetzt?

    Bärbel Bas: Abschied mit Ansage (Update)

    12.10.2026 | 12 Min.
    Bärbel Bas tritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin zurück. Als
    Grund nannte sie den Tod ihrer Stieftochter. Gleichzeitig erwähnte sie
    auch öffentliche Angriffe, auch aus den Reihen des Koalitionspartners,
    der Union, während sie sich um ihre Stieftochter kümmerte. Politiker aus
    der Union hatten Bas zuletzt vorgeworfen, geplante Reformen, etwa bei
    der Rente, zu verschleppen und zu blockieren. SPD-Chef Lars Klingbeil
    bezeichnete die Angriffe als unanständig. Bas sagte, sie brauche nun
    Zeit, um ihre Trauer zu verarbeiten. Der rheinland-pfälzische
    SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister
    werden. Um den Jahreswechsel herum will die SPD dann eine neue
    Parteispitze wählen. Welche Bilanz lässt sich aus Bas' Amtszeit ziehen?
    Und welche politische Lücke hinterlässt sie in der SPD? Darüber spricht
    Anna Mayr, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.

    Nach mehreren schweren Wahlniederlagen hat die CDU-Führung um
    Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer zweitägigen Klausurtagung in
    Berlin über die Zukunft der Partei beraten. Anlass war unter anderem das
    Ausscheiden der CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sowie die
    deutlichen Stimmenverluste bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Auf
    Bundesebene liegt die Partei zudem in mehreren Umfragen unter 20
    Prozent. Bei dem Treffen ging es deshalb um die Frage, wie die CDU
    verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und auf die Unzufriedenheit mit der
    schwarz-roten Bundesregierung reagieren kann. Zudem beriet die
    Parteiführung über die geplanten Sozialreformen und den weiteren Kurs
    der Regierung. Welche Konsequenzen Merz aus der Krise seiner Partei
    ziehen will, berichtet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der
    ZEIT.

    Außerdem Thema: 

    - Die Ukraine ist überrascht, Russland ignoriert sie:
    Die »Energiewaffenruhe« zwischen Russland und der Ukraine von Donald
    Trump
    - Und der Wirtschaftsnobelpreis wurde vergeben.

    Und sonst so? Wie Moses einst das Meer, so teilt man jetzt die
    Taco-Füllung. 

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    SPD: Bärbel Bas tritt als SPD-Chefin und Arbeitsministerin zurück

    Kabinett Merz: Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister werden

    Bärbel Bas: Eine Frage der Klasse

    SPD-Spitze: Bleiben in der Politik nur die Herzlosen?

    Liveblog: Große Koalition

    Führungsklausur der CDU: CDU-Spitze berät über Umgang mit der
    Parteikrise

    Donald Trump: Trump überrascht mit »Energiewaffenruhe« zwischen Russland
    und Ukraine

    Stockholm: Wirtschaftsnobelpreis geht an zwei Makroökonomen aus den USA

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  • Was jetzt?

    Wie sozial gerecht ist Erben in Deutschland?

    12.10.2026 | 12 Min.
    In gleich zwei Verfahren am Bundesverfassungsgericht geht es in dieser
    Woche um die Erbschaftsteuer – unter anderem um die Sonderbehandlung von
    Unternehmenserbschaften. Viele Erben von Unternehmen zahlen nämlich
    deutlich weniger Steuern, wenn sie das Unternehmen unter bestimmten
    Regeln weiterführen. Muss die Erbschaftssteuer politisch neu verhandelt
    werden und wie sähe eine faire Lösung aus? Antworten auf diese Fragen
    hat Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT.

    US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende den ukrainischen Präsidenten
    Wolodymyr Selenskyj attackiert und einen Führungswechsel in der Ukraine
    gefordert. Damit reagierte er auf Kritik Selenskyjs an Trumps Dieseldeal
    mit Russland. Am Sonntagabend kündigte Trump dann eine
    »Energiewaffenruhe« zwischen der Ukraine und Russland an. Die beiden
    beteiligten Kriegsparteien bestätigten die Meldung zunächst nicht. Die
    Ereignisse der letzten Tage ordnet Heike Buchter, US-Korrespondentin der
    ZEIT in New York City, ein.

    Und sonst so? Stadtbäume sind hitzeresistenter als ihre Artgenossen auf
    dem Land.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch

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    Weitere Links:

    Vermögensverteilung in Deutschland: Das kratzt am sozialen Frieden

    Erbschaften und Schenkungen: So erbt Deutschland

    Erbschaftsteuer: Ökonomen fordern Ende von Erbschaftsteuerprivilegien
    für Unternehmer

    Dieselpreise in den USA: Warum Trump den Dieseldeal mit Putin braucht

    Ukrainekrieg: Trump attackiert Selenskyj und will Führungswechsel in der
    Ukraine

    Urbane Vegetation: Bäume mögen es urban

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  • Was jetzt?

    Der mysteriöse Pestfall in Sibirien

    11.10.2026 | 12 Min.
    In Sibirien ist eine Mitarbeiterin eines russischen Forschungslabors
    unter ungeklärten Umständen gestorben. Die russischen Behörden
    bestreiten eine Pestinfektion und geben eine nicht näher bestimmte
    Lungenentzündung als Todesursache an. Experten halten wegen der von
    Russland angeordneten Quarantänemaßnahmen eine Pestinfektion aber für
    möglich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die USA fordern
    Russland zu mehr Transparenz auf. Außerdem hat Russland im Kalten Krieg
    genau wie die USA an biochemischen Pestwaffen geforscht. Ob es einen
    Zusammenhang damit gibt und was bislang über den Fall und das Labor
    bekannt ist, das erklärt Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort.

    Die Vereinigten Arabischen Emirate bauen mit großem Tempo ihre Verkehrs-
    und Handelsinfrastruktur aus, um eine Alternative zur Straße von Hormus
    zu bieten. Neue Straßen, Bahnverbindungen, Logistikzentren und eine
    zusätzliche Ölpipeline verbinden wiederum die Ostküstenhäfen mit denen
    am Persischen Golf. Ob die Emirate die Straße von Hormus damit ersetzen
    können, das erklärt Thomas Fischermann, Redakteur im Wirtschaftsressort
    der ZEIT, ein. Er hat vor Ort in den Häfen recherchiert. 

    Und sonst so? Wie drei Monate ohne Smartphone gelingen und was das mit
    dem Gehirn macht.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Häfen der Emirate: Dann eben durch die Wüste

    Straße von Hormus: Zurück ins 16. Jahrhundert

    Straße von Hormus: „Hier scheitert die mächtigste Streitmacht aller
    Zeiten“

    Ist das eine Blase? / Wirtschaftspodcast »Ist das eine Blase? «:Wann
    endet diese verdammte Ölkrise?

    Todesfall in Forschungslabor: Vertuscht Russland einen Laborunfall mit
    dem Pest-Erreger?

    Pest im Mittelalter: "Keiner, der Blut spuckt, überlebt"

    Russland: WHO fordert Transparenz nach Tod von Laborantin in Russland

    Smartphone-Entzug: Drei Monate ohne Smartphone, drei Gehirnscans, eine
    Erkenntnis

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  • Was jetzt?

    Vom Wunderkind zur Selbstverzwergung: Wo steht VW in 10 Jahren?

    10.10.2026 | 12 Min.
    Für den VW-Konzern geht es aktuell vor allem: bergab. Der führende
    Ökonom Moritz Schularick hat bei einer Veranstaltung der ZEIT gesagt,
    dass er sich über eine Insolvenz von VW in den nächsten zwei Jahren
    nicht wundern würde. Wie wahrscheinlich eine Insolvenz ist, hat sich Max
    Hägler aus dem Wirtschaftsressort angeschaut.

    Um etwa ein Kilogramm Lachs in Kulturen zu züchten, müssen bis zu 6
    Kilogramm Fisch aus dem Meer zu Fischfutter verarbeitet werden. Dass
    Aquakulturen eine nachhaltige Alternative zum Fischfang sind, widerlegt
    eine Recherche, an der auch die ZEIT beteiligt war. Von den drastischen
    Folgen der Industrie berichtet Tom Fischermann, der für die ZEIT an der
    Recherchekooperation beteiligt war.

    Und sonst so? Wie gelungen ist der Wachs-Kebap bei Madame Tussauds?

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch

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    Weitere Links:

    Volkswagen: So schlimm ist die Lage bei VW

    Tarifverträge bei Volkswagen: IG Metall wirft VW-Führung Respekt- und
    Verantwortungslosigkeit vor

    Chinas Industriepolitik: Genug ist genug

    Fischmehl: Die verstörende Wahrheit über unseren Lachs

    Sanktionen gegen Russland: Bei Fischstäbchen ist Schluss

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  • Was jetzt?

    CDU in Sachsen-Anhalt: Und niemand will es gewesen sein

    09.10.2026 | 10 Min.
    Vergangenen Dienstag wurde in Sachsen-Anhalt erstmals ein AfD-Politiker
    zum Landtagspräsidenten gewählt. Der AfD-Politiker Tobias Rausch erhielt
    bei der Wahl 48 Stimmen. Vor der Abstimmung erklärte CDU-Fraktionschef
    Sven Schulze, dass sich Parteimitglieder bei der Abstimmung enthalten
    würden. Doch das Abstimmungsergebnis legt nahe, dass möglicherweise auch
    CDU-Politiker für Rausch gestimmt haben. Recherchen der ZEIT deuten auf
    Absprachen zwischen Vertretern von CDU und AfD hin. ZEIT-Redakteur
    Martin Nejezchleba hat mit sieben CDU-Abgeordneten aus Sachsen-Anhalt
    gesprochen. Im Podcast redet er über die Stimmung in der Fraktion, wie
    es um den Zusammenhalt innerhalb der CDU steht und welche Folgen eine
    Spaltung der Fraktion bedeuten würde.

    Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die südafrikanische
    Juristin Navanethem »Navi« Pillay. Das Norwegische Nobel-Institut in
    Oslo würdigte ihren außergewöhnlichen Mut und ihre Integrität, die den
    Weg zu einer umfassenden globalen Rechtsordnung geebnet hätten. Sie habe
    maßgeblich dazu beigetragen, dass Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die
    Menschlichkeit und Völkermord strafrechtlich verfolgt wurden. Bereits
    während der Apartheid in Südafrika verteidigte die heute 85-Jährige
    politische Gefangene, darunter Nelson Mandela. Zuletzt leitete sie eine
    UN-Untersuchungskommission zum Krieg im Gazastreifen. Andrea Böhm,
    Politikredakteurin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum es dennoch
    Kontroversen um sie geben könnte.

    Außerdem im Podcast:

    - Die US-Regierung plant, die Hinrichtung des verurteilten Amokläufers
    Nidal Hasan live im Internet zu übertragen. Am 3. Dezember soll er
    durch ein Erschießungskommando des US-Militärs hingerichtet werden. 
    - Mehrere Menschen, darunter Mitglieder der Jüdischen
    Studierendenunion (JSUD) haben den AfD-Politiker Hans-Thomas
    Tillschneider daran gehindert, an einer Gedenkfeier zur Erinnerung
    an das antisemitische Attentat in Halle teilzunehmen.

    Und sonst so? Leipzig erstrahlt wieder zum Lichtfest  

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Emilia Portwich, Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch

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    Weitere Links zur Folge:

    Landtag in Magdeburg: Der erste Tag einer neuen politischen Wirklichkeit

    CDU in Sachsen-Anhalt: Längst kursieren Namen, Motive, Misstrauen und
    Wut

    CDU und AfD in Sachsen-Anhalt: Hinweise auf erste konkrete Absprache
    zwischen CDU und AfD

    Friedensnobelpreis: Südafrikanische Juristin Navanethem Pillay erhält
    Friedensnobelpreis

    USA: UN kritisieren geplanten Livestream von Hinrichtung in den USA

    Antisemitisches Attentat in Halle: Menschenkette verhindert
    Tillschneiders Teilnahme an Gedenkfeier

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Generated: 10/12/2026 - 5:08:16 PM