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- Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag am
Samstagabend auf dem Berliner CSD steht jetzt die Identität der Toten
fest. Demnach kam die 65-jährige Frau aus Polen und war mit ihrer
Tochter auf Berlinbesuch. Die Polizei hatte den mutmaßlichen Täter Abdul
B. am Sonntagabend nach stundenlanger Suche in Berlin-Spandau gestellt
und erschossen. Der 21-Jährige war wegen diverser Gewaltstraftaten
polizeibekannt und galt laut Einschätzungen von Sicherheitsbehörden als
islamistischer Gefährder. Yassin Musharbash aus dem Investigativressort
erklärt, was im Umgang mit dem mutmaßlichen Attentäter schiefgelaufen
ist und wie ein sinnvoller Umgang mit Gefährdern wie ihm aussehen
könnte.
Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn hatte
Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag verkündet, dass Thorsten Frei
seinen Posten übernehmen soll. Gesundheitsministerin Nina Warken
wechselt dafür an die Spitze des Kanzleramts, CDU-Generalsekretär
Carsten Linnemann wird neuer Gesundheitsminister. Nach einer tagelangen
Hängepartie verkündete Merz heute, dass Steffen Bilger, der frühere
Staatssekretär im Verkehrsressort, Schnieders Nachfolger werden solle.
Ob Bilger der Richtige für den Job ist, schätzt Zacharias Zacharakis aus
dem Wirtschaftsressort ein.
Außerdem im Update: In der spanischen Region Madrid konnten heute die
ersten Menschen in ihre Häuser zurückkehren, die sie wegen andauernder
schwerer Waldbrände verlassen mussten. In Frankreich hat Präsident
Emmanuel Macron derweil eine Krisensitzung wegen der Brände einberufen.
ZEIT-Auslandskorrespondentin Johanna Roth ist vor Ort und berichtet im
Podcast von ihren Eindrücken.
Und sonst so? Tipps, um ein guter Gast zu sein
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Anschlag auf den Berliner CSD: Alle wussten, dass er ein Extremist ist
Christopher Street Day: Was wir über den Anschlag auf den CSD in Berlin
wissen
Anschlag in Berlin: Ein Gefühl wollen sie nicht zulassen: Angst
Kabinettsumbau: Steffen Bilger soll Bundesverkehrsminister werden
Fritz Güntzler: Äußerst ungüntztig
Patrick Schnieder: Warum er, warum jetzt?
Waldbrände in Frankreich und Spanien: Emmanuel Macron beruft wegen
Waldbränden Krisensitzung ein
Waldbrände in Frankreich und Spanien: Feuer in Südeuropa zwingen rund
300.000 Menschen zur Flucht
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD: Wie sicher ist die queere Community in Deutschland?
27.07.2026 | 13 Min.Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist am Abend ein weißer
Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau wurde dabei
getötet, mindestens 29 weitere Menschen wurden verletzt. Die
Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen. Die Polizei stuft den Vorfall
als mutmaßlichen Anschlag ein. In den vergangenen Jahren wurden zwar
Fortschritte bei der rechtlichen Gleichstellung erzielt, doch
queerfeindliche Straftaten nehmen weiter zu. Wie sicher die queere
Community in Deutschland tatsächlich ist und welche Bedrohungen sie
derzeit erlebt, ordnet ZEIT-Nachrichtenredakteur David Rech ein.
Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt geraten
Spitzenkandidaten ins Visier einer mutmaßlich russischen
Desinformationskampagne. Auf der Plattform X kursieren gefälschte Videos
über die Kandidaten von CDU, SPD, Grünen und Linken. Darin werden frei
erfundene Vorwürfe verbreitet, um das Vertrauen in die Politiker zu
untergraben. Nach Einschätzung des Bundesamts für Verfassungsschutz sind
die Aktivitäten wahrscheinlich Teil der sogenannten
Matrjoschka-Kampagne, die Russland zugerechnet wird. Nach Recherchen der
ZEIT hat die mutmaßlich russische Einflussoperation nun auch Berlin
erreicht. Aktuell sind die Berliner Spitzenkandidaten von CDU, SPD,
Bündnis 90/Die Grünen und Linkspartei betroffen. Welchen Einfluss die
Kampagne auf die Wahl haben könnte, erklärt Christian Fuchs, Redakteur
im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT.
Und sonst so? Ente erobert Schwimmbad.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: CSD Berlin: Abdul B. saß mit weiterem Mann im Tatfahrzeug
Christopher Street Day: Was wir über den Anschlag auf den CSD in Berlin
wissen
Frank-Walter Steinmeier: Politiker verurteilen Anschlag auf Berliner CSD
LGBTQ-Rechte: Der queere Widerstand gegen den Backlash
Abgeordnetenhauswahl Berlin: Desinformationskampagne zu den
Landtagswahlen weitet sich aus
Desinformation und Cyberangriffe: Stimmt das eigentlich, dass Russland
versucht, die Wahl zu beeinflussen?
Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Lügengrüße aus Moskau
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.- In Südeuropa breiten sich die schweren Waldbrände weiter aus. In beiden
Ländern mussten wegen der Flammen bereits über 200.000 Menschen ihre
Häuser verlassen. Warum die Situation in diesem Jahr besonders
dramatisch ist, wie sich die Brände eindämmen lassen und was sich in
Zukunft ändern muss, erklärt der Feuerökologe und
Waldbrandexperte Alexander Held vom European Forest Institute im
Podcast.
Die Bundesregierung will härter gegen Steuerbetrug vorgehen. Laut einem
neuen Aktionsplan von Finanzminister Lars Klingbeil und Justizministerin
Stefanie Hubig soll Steuerhinterziehung künftig als Verbrechen mit
mindestens einem Jahr Haft und nicht mehr als Vergehen geahndet werden.
Über die geplanten Maßnahmen spricht ZEIT-Wirtschaftsredakteur Marcus
Rohwetter im Podcast. Er erklärt, was Anwälte von dem Vorstoß halten und
ob Deutschland dadurch am Ende wirklich mehr Geld einnehmen könnte.
Und sonst so? Das große Tour-de-France-Finale
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Waldbrände in Südeuropa: »So etwas haben wir noch nie erlebt«
Waldbrände in Frankreich: Feuertornado in der Urlaubsregion
Frankreich und Spanien: Waldbrände in Südwesteuropa zwingen rund 160.000
Menschen zur Flucht
Steuerhinterziehung: 15 Jahre Gefängnis? Das hält echte Kriminelle nicht
ab
Steuerhinterziehung: Hubig und Klingbeil stellen Plan gegen
Steuerhinterziehung vor
Soziale Ungleichheit: Deutschland, eine Dynastie
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. Spezial »Der Wahlkreis«: Er könnte der erste Ministerpräsident der AfD werden. Wer ist Ulrich Siegmund?
25.07.2026 | 1 Std. 31 Min.In keinem Bundesland ist die Macht für die AfD so greifbar wie in
Sachsen-Anhalt. Die absolute Mehrheit scheint für sie laut Umfragen in
greifbarer Nähe. Es wäre eine Zäsur, ein Wendepunkt in der Geschichte
der Bundesrepublik.
Der Mann, der die AfD in die Staatskanzlei führen soll, heißt Ulrich
Siegmund. Früher beschäftigte er sich beruflich mit Raumbeduftung, heute
ist er das freundliche Gesicht des Rechtspopulismus, der bestgelaunte
AfD-Politiker, den Deutschland je erlebt hat – und womöglich der
erfolgreichste.
Unsere Hosts Lisa Caspari und Robert Pausch haben sich durch viele
Stunden Reden, Podcast-Auftritte, Pressekonferenzen und TikToks von
Ulrich Siegmund gehört. In dieser Folge von Was Jetzt? – Der Wahlkreis
zeichnen sie das Porträt eines Mannes, der peinlich darum bemüht ist,
jede Angriffsfläche zu reduzieren. Der einen neuen Sound in die AfD
bringt, ein anderes Selbstverständnis – und deshalb ebenso erfolgreich
ist wie gefährlich.
Shownotes:
Martin Nejezchleba über Ulrich Siegmund
Robert Pausch über den medialen Umgang mit der AfD
Die fantastische Mehmet-Göker-Dokumentation
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.- Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Fraktionschef der Union ordnet
Bundeskanzler Friedrich Merz sein Kabinett neu. Der bisherige
CDU-Generalsekretär Casten Linnemann, der nach der letzten
Bundestagswahl noch kein Regierungsmitglied werden wollte, übernimmt das
Gesundheitsministerium. Die Krankenversicherungsreform ist zwar seit
zwei Wochen endgültig beschlossen, doch auf Linnemann wartet direkt die
nächste Aufgabe. Die Pflegereform soll die milliardenschwere
Finanzierungslücke der Pflegeversicherung schließen. Wird ihm das
gelingen? Und welches Kalkül verfolgt Kanzler Merz mit der Neubesetzung?
Das erklärt Ferdinand Otto aus dem Politikressort im Podcast.
Ungarns neuer Premier Péter Magyar strebt nach seinem Wahlsieg im April
2026 einen demokratischen Neustart an. Mit der Zweidrittelmehrheit
seiner Tisza-Partei hat Magyar zwar die nötige Macht für
Verfassungsänderungen, bedient sich für den Umbau jedoch ausgerechnet
dem Machtinstrument seines autokratischen Vorgängers Viktor Orbán. Kann
die Rückkehr zur Demokratie mit den Mitteln des alten Systems gelingen?
Damit hat sich Alexander Kauschanski aus dem Politikressort beschäftigt.
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Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer
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Carsten Linnemann: Der Einwechselspieler
Kabinettsumbildung: Nina Warken übernimmt Kanzleramt, Linnemann wohl
Gesundheitsminister
Kabinettsumbildung: So viel Frau war lange nicht in der CDU
Razzia bei Fidesz: Viktor Orbán ruft Anhänger zum Widerstand gegen neue
Regierung auf
Ungarn: Die erste Bewährungsprobe
Staatliche Rundfunksender in Ungarn: Sender entschuldigt sich für Lügen
während Amtszeit von Viktor Orbán
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