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    Wahlanalyse Rheinland-Pfalz: Warum die CDU ihren Vorsprung diesmal halten konnte

    22.03.2026 | 9 Min.
    Rheinland-Pfalz hat einen neuen Landtag gewählt und das die erste
    Hochrechnung bestätigt: Die CDU liegt mit 30,6 Prozent rund drei
    Prozentpunkte vor der SPD mit 26,9 Prozent. Damit gewinnt die CDU die
    Wahl. Die AfD gewinnt deutlich hinzu und kommt auf etwa 20 Prozent,
    womit sie drittstärkste Kraft wird. Die Grünen liegen mit unter zehn
    Prozent dahinter. FDP, Freie Wähler und Linke scheitern an der
    Fünf-Prozent-Hürde und ziehen nicht in den Landtag ein. Kurz vor der
    Landtagswahl war das Rennen zwischen SPD und CDU knapp, beide Parteien
    lagen in den Umfragen nahezu gleichauf. In dieser Sonderfolge von "Was
    jetzt?" werfen wir einen ersten schnellen Blick auf die Wahlergebnisse,
    sprechen über Gewinner, Verlierer und mögliche
    Regierungskonstellationen. Zu Gast ist Mark Schieritz, stellvertretender
    Ressortleiter für Politik bei der ZEIT. 

     

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Celine Yasemin Rolle

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  • Was jetzt?

    Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Ist Schweitzer der Özdemir der SPD?

    22.03.2026 | 14 Min.
    In Rheinland-Pfalz wählen die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag einen
    neuen Landtag. SPD und CDU liegen in den Umfragen nahezu gleichauf: Für
    die SPD tritt der amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer an.
    Er ist deutlich beliebter als sein Konkurrent Gordon Schnieder von der
    CDU, dennoch lag die Union in den Umfragen lange klar vor der SPD. Die
    Wahl wird deshalb oft mit der im Nachbarland Baden-Württemberg
    verglichen, wo Cem Özdemir für die Grünen seine Partei gegen den
    Bundestrend zum Sieg führte. Was, wenn Schweitzer das für die SPD
    wiederholt – was, wenn nicht? Und was waren die Themen des Wahlkampfs?
    Das beantwortet Peter Dausend, Politikredakteur der ZEIT. 

    Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes hat Deutschland
    kürzlich als "Täterparadies" bezeichnet. In Deutschland brachten 2024
    mehr als 180.000 Frauen Partnerschaftsgewalt zur Anzeige, rund 53.000
    meldeten Sexualstraftaten. Eine aktuelle Dunkelfeldstudie zeigt: Die
    Anzeigebereitschaft liegt bei fast allen Gewaltformen unter zehn
    Prozent. Als Vorreiter im Gewaltschutz gilt Spanien. Dort gibt es
    spezialisierte Gerichte und Polizeieinheiten, elektronische Fußfesseln
    für Gewalttäter und umfassende Präventionsarbeit. Justizministerin
    Stephanie Hubig kündigte an, Strafbarkeitslücken bei digitaler Gewalt zu
    schließen und etwa das Verbreiten pornografischer Deepfakes unter Strafe
    zu stellen. Doch reichen schärfere Gesetze allein? Livia Sarai
    Lergenmüller, Redakteurin im Familienressort der ZEIT, analysiert,
    welche gesellschaftlichen Veränderungen nötig sind – und warum Männer
    sich mit ihrer eigenen Haltung auseinandersetzen müssen.

    Und sonst so? Der von der Mutter verstoßene Affe Punch hat eine Freundin
    gefunden.

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Das sollten Sie zur Landtagswahl in
    Rheinland-Pfalz wissen

    Rheinland-Pfalz: Was bewegt die Menschen in Rheinland-Pfalz?

    Sexualisierte Deepfakes: "Gerade im Internet fühlen sich Täter sehr
    sicher – oft zu Recht"

    Klaus Theweleit: "Diese Männer sind nicht zu Ende geboren"

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  • Was jetzt?

    Trisomie: Gentest bei Schwangeren in der Kritik

    21.03.2026 | 11 Min.
    Der Einsatz von nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) hat in Deutschland
    deutlich zugenommen. Etwa jede zweite Frau entschied sich 2024 für einen
    solchen Test. Mithilfe einer Blutprobe soll so das Risiko eingeschätzt
    werden, dass das noch ungeborene Kind mit dem Gendefekt Trisomie auf die
    Welt kommt. Aber es gibt Kritik: Der Test würde Eltern eine falsche
    Gewissheit vermitteln und andere Untersuchungen verdrängen. Wie ist aus
    dem ursprünglich für Einzelfälle gedachten Test ein Massenphänomen
    geworden? Diese und weitere Fragen beantwortet Clara Hellner,
    Gesundheitsredakteurin der ZEIT.

    Wegen der israelischen Angriffe auf den Libanon haben fast eine Million
    Menschen ihr Zuhause verlassen. Täglich kreisen israelische Drohnen und
    Kampfjets über dem Himmel. Rund 1.001 Menschen, darunter viele Kinder,
    sind bei den Angriffen bereits gestorben. Andrea Backhaus berichtet für
    die ZEIT aus dem Libanon. Im Podcast berichtet sie vom Schicksal der
    Geflüchteten und über die Lage vor Ort.

    Und sonst so? Das Warten auf den Schuss zum Mond …

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald, Jannis Carmesin 

    Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Bluttest auf Trisomien: Ein Gentest in der Schwangerschaft? Plötzlich
    normal

    Trisomie 21: "Keiner hat ein Recht auf ein gesundes Kind"

    Libanon: "Es herrschte totale Panik"

    Ziele von Israel: Israel weiß genau, was es will

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    Collien Fernandes: Wie die Politik gegen Deepfakes vorgehen will

    20.03.2026 | 11 Min.
    Die Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren
    Ex-Mann Christian Ulmen. Er soll über Jahre hinweg Deepfake-Pornos und
    Fakeprofile von ihr erstellt haben. Collien Fernandes spricht von
    massivem Identitätsmissbrauch und hat Anzeige in Spanien erstattet. Die
    Vorwürfe umfassen laut einem Bericht des "Spiegel" unter anderem
    Identitätsmissbrauch, Beleidigung, Bedrohung sowie körperliche Gewalt in
    der Beziehung. Ein zuständiges Gericht hat Vorermittlungen eingeleitet.
    Ob Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt wird, ist offen. Für
    Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Seine Anwälte weisen die
    Berichterstattung zurück. Der Fall löst breite Reaktionen in den
    sozialen Medien, aber auch in der Politik aus. Bundesjustizministerin
    Stefanie Hubig fordert strengere Gesetze, insbesondere eine klare
    Strafbarkeit von Deepfake-Pornografie. Zudem plant sie Maßnahmen wie
    IP-Adressenspeicherung zur besseren Strafverfolgung. Warum Betroffene
    bislang unzureichend geschützt sind und ob die politischen Forderungen
    ausreichen, analysiert Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der
    ZEIT.

    Das Pentagon hat beim US-Kongress die Freigabe von 200 Milliarden Dollar
    zusätzlich für den Krieg gegen den Iran beantragt. Laut Schätzungen
    kostet der Krieg pro Tag etwa eine Milliarde Dollar.
    Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, die Mittel seien notwendig,
    um Munition aufzufüllen und für mögliche künftige Einsätze vorbereitet
    zu sein. Präsident Donald Trump bezeichnete die Summe als "kleinen
    Preis" angesichts globaler Sicherheitsherausforderungen. Die Forderung
    wird im Kongress unterschiedlich aufgenommen. Demokratische Abgeordnete
    kritisieren, dass der Kongress vor Beginn des Militäreinsatzes nicht
    konsultiert worden sei. Einige Republikaner signalisierten
    Zurückhaltung, während sich andere, darunter Vertreter des Maga-Lagers,
    klar dagegen aussprechen. Wie die Chancen im Kongress für das Vorhaben
    des Pentagons stehen, ordnet Rieke Havertz ein, internationale
    Korrespondentin der ZEIT. 

    Außerdem im Update: Drei Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
    deutet eine Umfrage vom ZDF auf ein knappes Rennen zwischen CDU und SPD
    hin. Die CDU liegt demnach bei 29 Prozent, die SPD von Ministerpräsident
    Alexander Schweitzer bei 27 Prozent. In der Direktwahlfrage liegt
    Alexander Schweitzer mit 40 Prozent klar vor CDU-Kandidat Gordon
    Schnieder, der auf 25 Prozent kommt. 

    Deutschland ist laut dem Friedensforschungsinstitut Stockholm
    International Peace Research Institute der viertgrößte Waffenexporteur
    weltweit. Wegen des Kriegs im Iran lockert die Bundesregierung befristet
    die Regeln für Rüstungsexporte in die Golfregion und die Ukraine. Eine
    sechsmonatige Genehmigung soll Ausfuhren für Luft- und Seeverteidigung
    beschleunigen. 

     

    Und sonst so? Das Zuckerfest geht los

     

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

     

    Collien Fernandes: "Ich stehe auf kleine Männer. Alles über 1,95
    sortiere ich aus"

    Deepfakes: Fälscht keine Menschen!

    Digitale Gewalt: Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen
    pornografische Deepfakes

    Deepfakes: Die Ohnmacht angesichts dieser Bilder

    KI-Bilder: Wenn Bilder nur noch Bullshit sind

    USA: US-Ministerium will offenbar zusätzlich 200 Milliarden für
    Irankrieg

    Liveblog: Irankrieg: Iran will Geheimdienst auf Kritiker im In- und
    Ausland ansetzen

    US-Kriegsministerium: Die Offenbarung des Pete

    OK, America? / Donald Trump: Der Kriegspräsident, der nicht von Krieg
    sprechen will

    Maga-Bewegung: Diesmal ohne Blumen im Haar

    Landtagswahl: CDU liegt in Rheinland-Pfalz laut Umfrage knapp vor SPD

    Sipri-Report: Waffenimporte europäischer Staaten haben sich mehr als
    verdreifacht

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    Die Verwundbarkeit der Golfstaaten

    20.03.2026 | 12 Min.
    Im Krieg im Iran greift Israel nun auch gezielt die iranische
    Energieinfrastruktur an. Diese Woche attackierte Israel das iranische
    Gasfeld South Pars, der Iran reagierte mit Attacken auf Öl- und
    Gasanlagen in den Nachbarstaaten am Golf. Ziel des Iran ist es, den
    Druck über die Energieversorgung zu erhöhen, Öl- und Gaslieferungen sind
    die Existenzgrundlage der Golfstaaten. Die Angriffe auf die Anlagen in
    Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen die
    Nachbarstaaten wirtschaftlich schwächen und stärker in den Konflikt
    hineinziehen. Die Golfstaaten, die zuletzt eher als Vermittler für den
    Westen auftraten, geraten dadurch selbst ins Visier. Was das für die
    Region bedeutet und warum die Golfstaaten so verwundbar sind, erklärt
    Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast.

    Viele Pflegebedürftige in Deutschland lassen sich finanzielle Hilfen
    entgehen, obwohl sie darauf Anspruch hätten. Laut einer Studie des
    Paritätischen Gesamtverbands erhalten nur rund 76.000 von etwa 390.000
    anspruchsberechtigten Menschen in häuslicher Pflege die sogenannte Hilfe
    zur Pflege. Das bedeutet: Über 80 Prozent verzichten auf Leistungen und
    zahlen oft hohe Eigenanteile selbst. Die Pflegekosten übersteigen dabei
    häufig die Leistungen der Pflegekasse. Zudem gibt es starke regionale
    Unterschiede. Während einige Bundesländer höhere Bewilligungsquoten
    haben, liegt der Bundesdurchschnitt nur bei etwa 19 Prozent. Warum die
    verdeckte Pflegearmut so verbreitet ist und wie Betroffene an die
    Unterstützung kommen, erklärt ZEIT-Redakteurin Tina Groll.

    Und sonst so? Hittler gegen Zielinski in Frankreich

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

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    Weitere Links zur Folge: 

    Liveblog: Irankrieg: Nato-Chef erwartet Einigung zur Absicherung der
    Straße von Hormus

    Iranüberblick: Trump droht mit Zerstörung von weltgrößtem Gasfeld,
    Angriffe auf Katar

    Irankrieg: Iran greift Gasanlagen in Katar und Saudi-Arabien an

    Straße von Hormus: Trumps Falle

    Irankrieg: Öl- und Gaspreise nach Angriffen am Golf erneut gestiegen

    Krieg in Nahost: Kamikaze-Drohnen auf die Glitzerwelt

    Pflegebedürftigkeit: Viele Pflegebedürftige zahlen zu viel aus eigener
    Tasche

    Die Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

    Pflege in der Familie: "Manchmal gehe ich allein ins Wohnzimmer und
    schreie"

    Pflege in Deutschland: Gute Pflege? Wäre möglich!

    Pflege der Eltern: Ein Zehn-Punkte-Plan, damit Pflege nicht zur Krise
    wird

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