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  • Was jetzt?

    Generalstreik in Frankreich: Liberté, Égalité, Protesté

    05.11.2026 | 12 Min.
    In Frankreich haben die Gewerkschaften zu landesweiten Streiks und
    Demonstrationen aufgerufen. Betroffen sein könnten der Bahn- und
    Flugverkehr sowie Schulen und Universitäten. Hintergrund sind steigende
    Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne und schlechte Bedingungen an
    Schulen und Universitäten. Bereits am Wochenende kam es zu
    Ausschreitungen mit fast 800 Festnahmen, rund 500 Bränden und mehr als
    150 verletzten Sicherheitskräften. Die Chefin der Gewerkschaft CGT,
    Sophie Binet, kritisiert Präsident Emmanuel Macron und wirft seiner
    Regierung vor, die Gewerkschaften zu schwächen und soziale Probleme zu
    verschärfen. Was sich die Demonstranten vom scheidenden Präsidenten
    Emmanuel Macron, der keine eigene Mehrheit hat, noch erhoffen können,
    ordnet Annika Joeres, Frankreich-Korrespondentin der ZEIT, ein.

    Bei den US-Zwischenwahlen 2026 haben die Demokraten die Mehrheit im
    Senat und im Repräsentantenhaus gewonnen. Damit können sie
    Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung blockieren, die Besetzung wichtiger
    Ämter beeinflussen und die Arbeit der Regierung stärker kontrollieren.
    Aber können sie auch die Wirtschaftspolitik der Trump-Administration
    beeinflussen? Und wird der Mehrheitswechsel im Kongress etwas an den
    hohen Lebenshaltungskosten in den USA ändern? Das erklärt Heike Buchter,
    ZEIT-Korrespondentin in New York.

    Und sonst so? Wohnungs-Makeover mit Büchern

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter und Constanze Kainz

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder
    legen«

    Proteste in Frankreich: Die Wut schwelt schon so lange

    Proteste in Frankreich: Stürmt dieser Junge die Bastille?

    Ausschreitungen in Frankreich: Wer plünderte französische Geschäfte?

    Proteste in Frankreich: Frankreichs Regierung hält wegen Protesten an
    Ausgangssperren fest

    Schülerproteste in Frankreich: Hier brennen nicht nur Mülltonnen. Hier
    brennt ein System

    US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live

    Midterms in den USA: Blaue Begeisterung, rote Ratlosigkeit

    Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy!

    Videokommentar: »Amerika ist größer als Trump«

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  • Was jetzt?

    Die US-Demokraten jubeln. Der Rest der Welt auch? (Update)

    04.11.2026 | 11 Min.
    Die Demokraten haben bei den Midterms die Mehrheit in beiden Kammern des
    US-Kongresses gewonnen. US-Medien sprechen von einem »blauen Tsunami«.
    Doch die Außenpolitik wird in den Händen von Donald Trump bleiben.
    »Amerika kommt zurück, diesen Fehler gab es schon einmal«, sagt Jörg
    Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Er erklärt, welche Folgen
    der Wahlsieg für Trumps Außenpolitik und das Verhältnis zu Europa hat.

    Die Renten sollen 2027 um gut vier Prozent steigen – das würde rund 15,6
    Milliarden Euro kosten. Doch ist das gerecht gegenüber den jüngeren
    Generationen, die dafür aufkommen müssen? Das analysiert Tina Groll aus
    dem Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die Eishockey-WM in Deutschland steht auf der Kippe.
    Mehrere Länder drohen mit einem Boykott, sollte Russland teilnehmen. Der
    Deutsche Eishockey-Bund erwägt, das Turnier abzugeben.

     

    Und sonst so? Der Schrifsteller und Illustrator Janosch ist verstorben.

     

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live

    Liveblog: Midterms

    Midterm-Wahlen: Verluste quer durch alle Wählergruppen

    Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy!

    Donald Trump: Ist das der Anfang vom Ende?

    Donald Trump und Benjamin Netanjahu: Zwei geschwächte Männer, die jetzt
    den Sieg brauchen

    Alterssicherung: Renten steigen 2027 voraussichtlich um vier Prozent

    Eishockey-WM 2027: Fünf Länder wollen bei Eishockey-WM Partien gegen
    Russland verweigern

    Schöpfer der »Tigerente«: Schriftsteller und Künstler Janosch ist tot

    Janosch: Herr Janosch, was machen Sie denn da?

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  • Was jetzt?

    Kommentar zu den Midterms: Das Ende des Trumpismus? (Wahlkreis-Spezial)

    04.11.2026 | 11 Min.
    Zwei Jahre nach Donald Trumps Wiederwahl haben die USA bei den Midterms
    am Dienstag vor allem über die Politik des Präsidenten abgestimmt. Die
    Niederlage der Republikaner ist eindeutig. Was bedeutet das für den
    Vibe-Shift, den der Historiker Niall Ferguson im Winter 2024 ausrief,
    als alles nach rechts zu rücken schien? Tech-Chefs wie Mark Zuckerberg
    machten plötzlich auf maskulin, Unternehmen strichen
    Diversitätsprogramme, Eltern überlegten sich zweimal, ob sie ihre Kinder
    auf linke Unis wie Harvard oder Yale schicken sollten. Trumps Wiederwahl
    galt als Beginn einer neuen Ära.

    Zwei Jahre später aber ist davon kaum etwas übrig. Im Zentrum stehen
    jetzt steigende Lebenshaltungskosten, der Krieg im Iran und die
    Epstein-Files – kaum einer glaubt mehr daran, dass Trump es mit »America
    First« wirklich ernst meint.

    Die Demokraten haben die Wahl gewonnen und können Trump deshalb künftig
    ausbremsen. Möglich ist, dass mit dieser Niederlage sein politisches
    Ende beginnt. Doch ein Nachruf ist dieser Kommentar nicht, denn Trump
    hat noch nie eine Niederlage akzeptiert.

    Moderation: Paul Middelhoff

    Redaktion: Constanze Kainz 

    Produktion: Markus Gläser

    Mitarbeit: Anneke Rietkerken

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  • Was jetzt?

    US-Midterms: Die blaue Welle

    04.11.2026 | 12 Min.
    In den USA wird weiter ausgezählt, doch schon jetzt ist klar: Die
    Demokraten haben bei diesen Wahlen gewonnen. Noch mal zum Hintergrund:
    Bei den Zwischenwahlen wurden die Abgeordneten des Repräsentantenhauses
    und etwa ein Drittel des Senats gewählt. Beide zusammen bilden den
    Kongress. Neben dem Kongress wurden in 36 Bundesstaaten ebenfalls neue
    Gouverneure gewählt. Den Wahlkampf haben Themen wie die hohen
    Lebenshaltungs- und Energiekosten oder das Vorgehen der
    Einwanderungsbehörde ICE geprägt.  

    Umfragen prognostizierten den Demokraten vorab eine Mehrheit bei den
    Midterms im Repräsentantenhaus. Für den Senat zeigten die Umfragen vor
    der Wahl kein eindeutiges Ergebnis. Nun sind die Ergebnisse früher klar
    als gedacht. Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT in
    Washington, ordnet sie im Interview ein.

    Was der Sieg der Demokraten für Trumps Regierung bedeuten und welche
    Folgen er aus internationaler Sicht haben könnte, darüber sprechen wir
    mit Rieke Havertz, US-Korrespondentin und Co-Host des Podcasts »OK,
    America?«.

    Und sonst so? US-Amerikaner wetten fast zwei Milliarden Dollar auf
    Midterms.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Liveblog: Midterms live 

    Midterms in den USA: Kongresswahlen in den USA haben begonnen 

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  • Was jetzt?

    Vor Gesprächen in Abu Dhabi – Selenskyj besucht Merz (Update)

    03.11.2026 | 9 Min.
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist von Bundeskanzler
    Friedrich Merz im Kanzleramt empfangen worden. Bei den Gesprächen
    standen vor allem die Unterstützung der ukrainischen Luftabwehr und der
    Schutz der Energieversorgung im Mittelpunkt. Dafür forderte Selenskyj
    mehr internationale Unterstützung. Hintergrund sind verstärkte Angriffe
    Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Der Ukraine droht
    damit angesichts fehlender Abwehrsysteme ein besonders schwieriger
    Winter. Außerdem sprachen Merz und Selenskyj über die geplanten neuen
    Friedensverhandlungen. Am 10. und 11. November sollen Vertreter der USA,
    Russlands und der Ukraine nach US-Angaben in Abu Dhabi über eine
    mögliche Beendigung des Krieges beraten. Mariam Lau, Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT, beschreibt die schwierige Lage von Selenskyj
    und Merz.

    In den USA haben die Zwischenwahlen, die sogenannten Midterms, begonnen.
    Dabei werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der
    Sitze im Senat neu vergeben. Die Wahl gilt als wichtiger Stimmungstest
    für die Regierung. Die ersten Ergebnisse werden nach mitteleuropäischer
    Zeit in der Nacht zum Mittwoch erwartet. Constanze Kainz, Leiterin des
    ZEIT-Podcastressorts, berichtet über die Stimmung vor Ort.

    Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, dass
    er für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine
    Frau vorschlagen möchte. Die Kandidatin soll aus der politischen Mitte
    kommen, einen Namen nannte er bisher nicht. CSU-Chef Markus Söder hat
    bereits die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner ins Gespräch
    gebracht, die auch Unterstützung aus SPD und Grünen erhält. Am kommenden
    Montag möchte Merz mit den Landesvorsitzenden der CDU sowie mit der CSU
    über eine gemeinsame Kandidatin beraten. Anschließend sollen auch
    Gespräche mit anderen Parteien folgen, um eine möglichst breite
    Unterstützung für den Vorschlag zu erreichen. Die Wahl des neuen
    Bundespräsidenten findet am 30. Januar statt. Es wäre das erste Mal in
    der Geschichte der Bundesrepublik, dass eine Frau das Amt des
    Staatsoberhaupts übernimmt.

    Und sonst so? Blutarmut beim DRK 

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Friedrich Merz in Kyjiw: Merz betont deutsches Interesse an Ukrainehilfe

    Selenskyj in Berlin: Friedrich Merz begrüßt Wolodymyr Selenskyj im
    Kanzleramt

    Stromausfall in der Ukraine: Hunderttausende Ukrainer nach Angriffen
    ohne Strom

    Angriffe auf Kyjiw: Selenskyj verurteilt russische Angriffe nach
    Verhandlungen mit den USA

    Krieg in der Ukraine: Mindestens 26 Tote bei russischen Luftangriffen in
    Saporischschja

    Verhandlungen im Ukrainekrieg: Putin will von Trump maximal profitieren

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj trifft Friedrich
    Merz in Berlin

    Bundespräsident: Merz stolpert in die Bellevue-Falle

    Steinmeier-Nachfolge: Friedrich Merz will Frau als Staatsoberhaupt
    vorschlagen

    Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle
    einigen. Nur Merz schweigt

    Bundespräsidentin: Dafür ist die Lage dann doch zu ernst

    Grenze zu Kaliningrad: Polen reagiert mit Großeinsatz auf »Provokation«
    an russischer Grenze

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