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  • Was jetzt?

    Friedrich Merz: Ferien vorbei, Probleme noch da

    24.08.2026 | 11 Min.
    Nach der parlamentarischen Sommerpause kommt am Dienstag die gesamte
    Bundesregierung zur Kabinettklausur zusammen. Dabei sollen laut
    Bundeskanzler Friedrich Merz die festgelegten Reformen wie etwa bei der
    Rente »so schnell wie möglich« umgesetzt werden. Vor welchen Aufgaben
    Merz nach der Sommerpause steht, berichtet Fabian Reinbold, politischer
    Korrespondent der ZEIT.

    Die AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla waren am
    Sonntagabend in den Sommerinterviews des öffentlich-rechtlichen
    Fernsehens zu Gast. Weidel sagte, die AfD wolle sich dafür einsetzen,
    dass Deutschland aus dem Euro und dem Schengenabkommen aussteige.
    Chrupalla bezeichnete den Klimawandel als »Nebenthema«. Neben diesen
    bekannten Positionen lässt sich in den Interviews eine neue Strategie
    erkennen, analysiert Lenz Jakobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton
    der ZEIT.

    Außerdem im Update: Irans Präsident Massud Peseschkian bestätigt
    wirtschaftliche Schwierigkeiten im Land. Als Grund gibt er an, dass der
    Iran »mit einem umfassenden wirtschaftlichen, militärischen und
    sicherheitspolitischen Krieg konfrontiert« sei. Wie sehr die Sanktionen
    den Iran tatsächlich treffen, ordnet Omid Rezaee ein.

    Und: Staats- und Regierungschefs der sogenannten Koalition der Willigen
    haben über eine weitere Unterstützung der Ukraine beraten. Zum 35.
    Unabhängigkeitstag der Ukraine sind dafür mehrere Staats- und
    Regierungschefs nach Kyjiw gereist; Bundeskanzler Friedrich Merz war dem
    Treffen zugeschaltet.

    Und sonst so? Bundespräsident Steinmeier zieht um – und lobt sein neues
    Heim

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    Klausur in Schloss Neuhardenberg: Friedrich Merz will Reformvorhaben »so
    schnell wie möglich« umsetzen

    Waldbrand im Hürtgenwald: Die Frage war: Wer könnte den Profis das
    Wasser reichen?

    Friedrich Merz: Bundeskanzler kritisiert »Leugner des Klimawandels« in
    Hürtgenwald

    ZDF-Sommerinterview: Alice Weidel will aus Euro aussteigen und deutsche
    Grenzen schließen

    AfD-Sommerinterviews: Lächelt sie etwa?

    Krieg in der Ukraine: Selenskyj ruft zu weiterem Widerstand gegen
    Russland auf

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  • Was jetzt?

    Wie feiert man einen Unabhängigkeitstag im Krieg?

    24.08.2026 | 12 Min.
    Heute feiert die Ukraine den 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit von der
    Sowjetunion – bereits zum fünften Mal im Schatten des russischen
    Angriffskrieges. Allein im Juli wurden mindestens 437 Zivilisten in der
    Ukraine getötet und mehr als 2.600 weitere durch russische Angriffe
    verletzt. So viele zivile Tote in einem Monat gab es zuletzt im Mai
    2022. Gleichzeitig attackiert die Ukraine inzwischen verstärkt die
    russische Wirtschaft, darunter Ölraffinerien und große Logistikzentren.
    Haben die ukrainischen Attacken den Druck auf Russlands Führung erhöht?
    Und wie ist die Stimmung im Land am Unabhängigkeitstag? Darüber
    berichtet Ukrainekorrespondentin Olivia Kortas im Podcast.

    Die Verhandlungen über Zölle zwischen den USA und Kanada sind
    gescheitert. Infolgedessen sind in der Nacht auf Sonntag US-Zölle in
    Höhe von 50 Prozent auf verschiedene kanadische Waren wie Milchprodukte,
    Wein und Möbel in Kraft getreten. Kanada kündigte Gegenmaßnahmen an. Ab
    dem 8. September gibt es höhere Zölle für Stahl, Elektrogeräte und
    Landwirtschaftsgüter aus den USA. Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus
    analysiert Kanadas Strategie und erklärt, wer in diesem Konflikt mehr zu
    verlieren hat.

    Und sonst so? Minecraft, Barbie und Super Mario auf der weltgrößten
    Kürbisausstellung

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Luftalarm in Kyjiw während
    Wadephul-Besuch

    Russland: Putin droht Ukraine nach Angriffen auf Logistikzentren mit
    Vergeltung

    Russischer Angriff bei Kyjiw: Raketenangriff auf Vorort von Kyjiw
    während Wadephuls Besuch

    Zollstreit zwischen USA und Kanada: Kanadas Premierminister Mark Carney
    spricht von Handelskrieg mit USA

    Zollstreit: US-Konzerne wollen neue Verhandlungen zwischen USA und
    Kanada

    Zollstreit zwischen den USA und Kanada: Mit Boykott und Ellbogen gegen
    Trump

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  • Was jetzt?

    AfD im Umfragehoch: die drei Typen ihrer Wählerschaft

    23.08.2026 | 13 Min.
    Die Forschung unterscheidet drei Gruppen in der AfD-Wählerschaft:
    konservative Hardliner, radikal-rechte Autoritäre und moderate
    Konservative. Keine von ihnen wählt die AfD aus Protest. Was diese
    Gruppen an die Partei bindet und warum sie in manchen Regionen besonders
    erfolgreich ist, erklärt Sasan Abdi-Herrle. Er ist Leiter der
    Redaktionsleitungen der ZEIT.

    Bei größeren Operationen sorgt eine Vollnarkose dafür, dass Patientinnen
    und Patienten nichts mitbekommen. Was dabei im Gehirn passiert, ist
    allerdings noch immer nicht genau verstanden. Neue Studien zeigen: Unter
    Narkose passiert dort mehr als gedacht. Gesundheitsredakteurin Anna
    Carthaus hat sich durch die neuesten Studien gewühlt. Im Podcast
    berichtet sie, was die Wissenschaft inzwischen Neues herausgefunden hat.

    Und sonst so? Teurer Kratzer am Naturwunder

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Christina Felschen

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    Weitere Links zur Folge:

    Wählerschaft der AfD: Das sind die drei AfD-Wählertypen

    Landtagswahlen: Der Preis des taktischen Wählens

    Vollnarkose: Der Traum von der perfekten Vollnarkose

    Operation: »Nach der Narkose zeigt sich der wahre Charakter eines
    Menschen«

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  • Was jetzt?

    Spezial: Warum die meisten Vergewaltigungen nie vor Gericht landen

    22.08.2026 | 35 Min.
    Nora wird 2017 auf einer Party vergewaltigt. Ein Ereignis, das ihr Leben
    grundlegend verändert. Nach zwei Jahren entscheidet sie sich, den Täter
    anzuzeigen. Fast sechs Jahre später wird ein Urteil gefällt: Der Täter
    wird für den sexuellen Übergriff schuldig gesprochen. Im Jahr 2024
    wurden in Deutschland 12.771 Vergewaltigungen angezeigt, verurteilt
    wurden nur 512 Täter. Und die Dunkelziffer an Vergewaltigungen ist
    Studien zufolge deutlich höher. Sehr viele Frauen erleben im Laufe ihres
    Lebens sexualisierte Gewalt, die strafbar sein könnte, aber die meisten
    erstatten keine Anzeige.

    Nora entschied sich dafür, den Täter anzuzeigen, und begab sich damit in
    einen langwierigen Prozess, in dem sie alle Beteiligten davon überzeugen
    musste, dass das, was ihr passiert ist, wirklich passiert ist. Wieso
    zeigen so wenige Betroffene an? Was passiert, wenn sie es tun? Und warum
    gibt es so selten einen Schuldspruch wegen Vergewaltigung?

     

    In diesem Spezial von Was jetzt? versuchen wir, auf diese Fragen
    Antworten zu finden.

    Moderation und Skript: Alicia Kleer 
    Redaktion: Constanze Kainz 
    Produktion und Sounddesign: Markus Gläser

    Musik: Markus Gläser und Blue Dot Sessi

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  • Was jetzt?

    Warum die CDU ihre Haltung zu Sanktionen gegen Israel ändern könnte

    22.08.2026 | 12 Min.
    Unter anderem Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Kanzler Friedrich
    Merz sprechen sich für ein gemeinsames Vorgehen der EU gegen den
    rechtsextremen israelischen Polizeiminister Itamar Ben-Gvir aus.
    Ben-Gvir hatte Menschen im Gazastreifen die Menschlichkeit abgesprochen
    und zu Tötungen aufgerufen. Ob sich ein Kurswechsel der Union in der
    Israelpolitik abzeichnet, ordnet Alice Bota aus dem Politikressort der
    Zeit ein.

    Eine Recherche der Zeit zeigt, dass einige ukrainische Militärrekruten
    offenbar während ihrer Ausbildung in Deutschland desertierten. In
    Sachsen-Anhalt sind bislang rund 80 Fälle von Deserteuren bekannt, gibt
    das dortige Innenministerium an. Im fünften Kriegsjahr melden sich kaum
    noch Ukrainer freiwillig für die Armee. Was bedeutet diese Entwicklung
    für die Wehrhaftigkeit des Landes? Und welche Perspektiven haben die
    Desertierten in Deutschland? Das erzählt Maxim Kireev, der den Fall
    recherchiert hat.

    Und sonst so? Platsch! Würden Sie bei der Arschbombenmeisterschaft
    gewinnen?

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Mathias Peer

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    Weitere Links:

    Israelischer Polizeiminister: Bundesregierung will gemeinsames
    EU-Vorgehen gegen Itamar Ben-Gvir

    Itamar Ben-Gvir: Minister des Hasses

    Itamar Ben-Gvir: Friedrich Merz verurteilt Aussagen von israelischem
    Polizeiminister

    Itamar Ben-Gvir: Politiker fordern EU-Sanktionen gegen Israels Minister
    Ben-Gvir

    Deserteure aus der Ukraine: Er will nicht kämpfen

    Russland: Noch längst nicht am Ende

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