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    Cem Özdemirs Grünen-Problem

    24.1.2026 | 12 Min.
    Gut sechs Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben die
    Grünen in einer aktuellen Umfrage aufgeholt. Laut einer Erhebung von
    Infratest dimap kommen die Grünen auf 23 Prozent der Stimmen. Die CDU
    bleibt mit 29 Prozent stärkste Kraft. Amtsinhaber Winfried Kretschmann
    tritt bei der Landtagswahl am 8. März nicht erneut an. Der grüne
    Spitzenkandidat Cem Özdemir wird als natürlicher Nachfolger gesehen.
    Belastet wird sein Wahlkampf jedoch durch parteiinterne Konflikte.
    Anlass ist die Entscheidung einer Mehrheit der Grünen im
    Europaparlament, das Freihandelsabkommen Mercosur gerichtlich überprüfen
    zu lassen. Mariam Lau, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet ein, welche
    Auswirkungen dies auf den Wahlkampf der Grünen in Baden-Württemberg
    haben könnte.

    Die Plattform TikTok gehört zu den größten sozialen Netzwerken
    überhaupt. Besonders in den USA ist TikTok verbreitet. Gleichzeitig
    steht die Plattform seit Jahren in der Kritik. Der Mutterkonzern
    ByteDance ist ein chinesisches Unternehmen, und in den USA gibt es die
    Sorge, dass Nutzerdaten oder Inhalte unter Einfluss der chinesischen
    Regierung geraten könnten. Deshalb verabschiedete der US-Kongress 2024
    ein Gesetz, das ByteDance zum Verkauf des US-Geschäfts von TikTok
    verpflichtete. In den vergangenen Wochen wurde dieser Verkauf umgesetzt,
    nun ist er offiziell abgeschlossen. TikTok in den USA wird nun von einem
    Konsortium mehrerer Unternehmen betrieben. Was das für Nutzer aus den
    USA bedeutete, analysiert Pauline Schinkels, Redakteurin im
    Digitalressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Kinderverbot in der französischen Bahn

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Superwahljahr 2026: Achtung: Superwahljahr!

    Cem Özdemir: Wie sehr können sich die Grünen noch verbiegen?

    Cem Özdemir: Was geht eigentlich mit Cem?

    Cem Özdemir: Kann er Kretschmann?

    TikTok-Verbot: Das muss jetzt kurz wehtun

    TikTok-Verbot: Wird TikTok in den USA jetzt abgeschaltet?

    TikTok in den USA: Jetzt schnappt er sich auch noch TikTok

    TikTok-Deal: Ein TikTok-Deal – jetzt aber wirklich?

    TikTok: US-Sparte von TikTok startet als eigene Firma

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  • Was jetzt?

    Update: Rom sehen und weiterarbeiten

    23.1.2026 | 11 Min.
    Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia
    Meloni möchten die Zusammenarbeit ihrer beiden Länder unter anderem in
    Fragen der Wirtschaft, Verteidigung und Migration vertiefen. Das haben
    die beiden am Freitag bei einer Pressekonferenz in Rom bekannt gegeben.
    Merz war im Anschluss an den EU-Gipfel in Brüssel mit zehn
    Bundesministern zu den deutsch-italienischen Regierungsberatungen nach
    Rom geflogen. Der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold,
    hat Kanzler Merz nach Rom begleitet und ordnet im Podcast dessen
    persönliches Verhältnis zu Meloni ein.

    Am Freitag ist das Weltwirtschaftsforum in Davos zu Ende gegangen. Am
    Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump seinen umstrittenen
    sogenannten Friedensrat gegründet, von dem Kritiker annehmen, dass er
    mit diesem Institutionen der Vereinten Nationen zu ersetzen plant. Der
    Chefredakteur der ZEIT, Jochen Wegner, hat das Treiben in Davos
    beobachtet und nennt es “das seltsamste Weltwirtschaftsforum, das es je
    gab”. Zur Dominanz der USA und der Rolle von Techunternehmen sowie der
    Bedeutung des Forums für die Menschen in Europa spricht er im Podcast.

    Außerdem im Update: Der französische Premierminister Sébastien Lecornu
    hat am Freitag zwei Misstrauensvoten im Parlament überstanden. Was das
    für Frankreich bedeutet, erklärt ZEIT-Autorin Annika Joeres.

    In Dresden hat am Freitag der Prozess wegen Terrorverdachts gegen die
    sogenannten sächsischen Separatisten begonnen. Acht junge Männer aus der
    rechtsextremen Szene sind angeklagt. Sie sollen geplant haben, im
    Krisenfall mit Waffengewalt Gebiete in Sachsen zu erobern, um dort einen
    eigenständigen, an der NS-Ideologie ausgerichteten Staat zu errichten.
    Tilmann Steffen, Politikredakteur der ZEIT, hat den Prozessauftakt im
    Dresdner Oberlandesgericht begleitet.

    Und sonst so? 40-Jähriger in der dritten Runde der Australian Open

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Deutschland und Italien: Merz und Meloni vereinbaren engere
    Zusammenarbeit bei der Verteidigung

    Deutschland und Italien: Merz mit zehn Ministern zu Gesprächen mit
    Meloni in Rom eingetroffen

    Davos: Es braucht ein ganzes Dorf, um einen US-Präsidenten zu erziehen

    Europäische Außenpolitik: Europa hat seine Angst verloren

    Davos: Trump zieht Friedensrat-Einladung für Kanadas Premier Carney
    zurück

    Haushaltsstreit in Frankreich: Französische Regierung übersteht zwei
    Misstrauensvoten

    Rechtsextremismus: Prozess gegen Terrorgruppe Sächsische Separatisten
    begonnen

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  • Was jetzt?

    Ein Friedensrat voller Kriegstreiber?

    23.1.2026 | 12 Min.
    Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat US-Präsident Donald Trump
    gestern die Gründung des sogenannten Friedensrats bekannt gegeben. Das
    Gremium war ursprünglich für den Gazakrieg vorgesehen, soll nach Trumps
    Vorstellungen nun aber weltweit Konflikte lösen. Rund 60 Nationen wurden
    dafür eingeladen. Zugesagt haben unter anderem autoritäre Machthaber wie
    Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko. Aus Europa beteiligen sich bis
    jetzt nur Bulgarien und Ungarn. Was von dem Friedensrat tatsächlich zu
    erwarten ist, ordnet ZEIT-Politikreporter Christian Vooren im Podcast
    ein.

    Die Proteste im Iran sind in der vergangenen Woche nach dem brutalen
    Vorgehen der Regierungskräfte zum Erliegen gekommen. Eine Kontaktperson
    der ZEIT berichtete von Scharfschützen, Straßenschlachten und
    ausgebrannten Geschäften. Zudem wurde das Internet nahezu vollständig
    abgeschaltet, weshalb nur wenige Informationen nach außen dringen. Laut
    der Menschenrechtsorganisation Human Rights Activists News Agency wurden
    bei den Protesten 4.560 Menschen getötet – die meisten davon
    Demonstranten. Andere Schätzungen gehen von 5.000 bis 20.000 Toten aus.
    Omid Rezaee schreibt für DIE ZEIT und versucht trotz der Abschottung des
    Landes, mit Menschen im Iran in Kontakt zu bleiben. Er berichtet bei
    "Was jetzt?" wie die Stimmung im Land aktuell ist und ob das Internet
    wieder angeschaltet wird.

    Und sonst so? Lüften geht viral auf TikTok.

     

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Geplanter Friedensrat: Donald Trumps Schurken-UN

    Nahost: Das sind die Mitglieder des "Friedensrats" für Gaza

    US-Präsident: Donald Trump will Gaza-Friedensrat weltweite Zuständigkeit
    geben

    Proteste im Iran: Gegen die Unschärfe

    Proteste im Iran: Iranisches Staatsfernsehen meldet mehr als 3.000 Tote
    nach Protesten

    Sanktionen gegen Iran: "Wir nennen das den Wagenburg-Effekt"

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  • Was jetzt?

    Update: "Trump kriegt Grönland nicht"

    22.1.2026 | 11 Min.
    Im Konflikt um Grönland hat US-Präsident Donald Trump beim
    Weltwirtschaftsforum in Davos seine zuvor angekündigten Militär- und
    Zolldrohungen vorerst zurückgenommen. Die Einigung wurde zwischen Donald
    Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte erzielt. Nach Angaben aus
    Nato-Kreisen soll ein Abkommen die Zusammenarbeit zur Sicherung der
    Arktis stärken. Zu den diskutierten Punkten gehört demnach der Verzicht
    der USA auf angekündigte Zölle gegen acht europäische Länder. Im
    Gegenzug soll das bestehende Stationierungsabkommen für US-Truppen in
    Grönland aus dem Jahr 1951 überprüft werden. Die dänische
    Ministerpräsidentin Mette Frederiksen war nicht direkt an den
    Verhandlungen beteiligt. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter im
    Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, welche konkreten
    Folgen das Abkommen für die Souveränität Dänemarks und den Status
    Grönlands hat. 

    Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Bundeskanzler Friedrich Merz die
    Grönland-Einigung begrüßt und dabei entsprechende Äußerungen von
    US-Präsident Donald Trump hervorgehoben. Den Schwerpunkt seiner Rede
    legte der Bundeskanzler jedoch auf einen Appell zur engeren
    Zusammenarbeit in Wirtschaft und Sicherheit. Die Welt sei in eine neue
    Phase der Großmachtpolitik eingetreten, die auf Stärke und im Zweifel
    auch auf Gewalt beruhe. Gerichtet war das vor allem an Russland und
    China. Kritik richtete Merz aber auch an die USA: Drohungen,
    europäisches Territorium mit Gewalt zu erwerben, seien inakzeptabel,
    neue Zölle würden die Grundlagen der transatlantischen Beziehungen
    untergraben. Europas Antwort darauf werde geschlossen, ruhig, angemessen
    und zugleich bestimmt ausfallen. Gleichzeitig warnte Merz davor, die
    transatlantische Partnerschaft vorschnell aufzugeben. Wie die Rede des
    Bundeskanzlers in Davos aufgenommen wurde, analysiert Marlies Uken,
    stellvertretende Leiterin des Politikressorts der ZEIT.

    Außerdem im Update: Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr
    Selenskyj hat in Davos eine Rede gehalten; außerdem hat er sich mit
    US-Präsident Donald Trump getroffen. Währenddessen führte der
    US-Sondergesandte Steve Witkoff Gespräche mit russischen Vertretern. 

     

    Und sonst so? Matt Damon kritisiert Netflix-Strategie

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Grönland: Was, wenn die Vernunft nicht siegt?

    Außenpolitik von Trump: "Europa müsste dem Mobber Trump endlich die
    Stirn bieten"

    Liveblog: Weltwirtschaftsforum 2026: Treffen von Donald Trump und
    Wolodymyr Selenskyj hat begonnen

    Streit um Grönland: Trump kündigt Zusatzzölle gegen Deutschland und
    weitere EU-Länder an

    OK, America? / Grönland-Konflikt: Trumps Grönland-Hickhack

    Grönland: USA soll in Grönland-Abkommen Mitbestimmungsrecht eingeräumt
    werden

    Grönlandkonflikt: Der Feind im Bündnis

    Friedrich Merz: Schluss mit kuschelig

    Friedrich Merz: Operation Besänftigung

    Livestream: Friedrich Merz in Davos: Jetzt live: Friedrich Merz' Rede in
    Davos

    Davos: Friedrich Merz warnt vor Ära der Großmachtpolitik

    Grönland: Europa warnt USA mit deutlichen Worten vor Annexion Grönlands

    Lars Klingbeil: Lars Klingbeil sieht transatlantische Partnerschaft "in
    der Auflösung"

    Lage in der Ukraine: Selenskyjs politische Rochade

    Livestream: Wolodymyr Selenskyj: Jetzt live: Wolodymyr Selenskyj auf dem
    Weltwirtschaftsforum

    Ukrainekrieg: 1.418 Tage Krieg, aber kaum Erfolge

     

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    Doch keine Zölle

    22.1.2026 | 13 Min.
    Lange gab sich US-Präsident Donald Trump wenig kompromissbereit. Er
    will, dass Grönland den USA gehört. Für Europa kam das nicht infrage,
    und so drohte der US-Präsident zuletzt mit Zöllen von bis zu 25 Prozent,
    um die Europäer unter Druck zu setzen. Am späten Mittwochabend gab es
    nun aber offenbar eine Einigung beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
    Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT, fasst zusammen, was
    darüber bisher bekannt ist.

    Wegen der ausgefallenen Stromversorgung verlassen Tausende Menschen die
    ukrainische Hauptstadt Kyjiw. Mitten im Winter sind aktuell mehrere
    Regionen und weite Teile der Hauptstadt ohne Strom. Bei Temperaturen von
    bis zu minus 20 Grad Celsius fehlen vielen Menschen Strom, Wasser und
    Heizung. Der Bürgermeister Kyjiws, Vitali Klitschko, hat den Einwohnern
    geraten, die Stadt zu verlassen, zum Dienstag sind bereits 600.000
    Einwohnerinnen und Einwohner seinem Rat gefolgt. Russland bombardiert
    mit Raketen, Drohnen und Bomben bereits länger die ukrainische
    Energieinfrastruktur. In den vergangenen Wochen haben sich die Angriffe
    jedoch intensiviert. Olivia Kortas, Ukrainekorrespondentin der ZEIT,
    berichtet vom Leben in der verdunkelten Hauptstadt und von der Flucht,
    auf die sich viele Menschen nun begeben.

    Und sonst so? Alex Honnold klettert ohne Sicherung auf das Hochhaus
    Taipei 101.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Kyjiw: Bitterkalte Kriegstage in Kyjiw

    Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier
    nicht bleiben"

    TikTok-Deal: Ein TikTok-Deal – jetzt aber wirklich?

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