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  • Was jetzt?

    Bubatz-Bilanz: Weniger Schwarzmarkt, mehr Psychosen

    02.04.2026 | 13 Min.
    Die Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland schwächt den
    Schwarzmarkt, birgt jedoch große gesundheitliche Risiken. Demnach
    verzeichnen Kliniken einen deutlichen Anstieg an psychischen Problemen
    und Störungen im Zusammenhang mit dem Konsum. Das zeigt die neue
    Evaluierungsstudie des Forscherteams Ekocan. Die Studie war 2024 von der
    Ampelregierung parallel zur Gesetzesänderung in Auftrag gegeben worden.
    Und seitdem beobachtet Politikredakteur Tilman Steffen, wie sich die
    Teillegalisierung auswirkt. Im Podcast klärt er auf, warum es trotz des
    geplanten Gesundheitsschutzes mehr diagnostizierte Psychosen bei
    Cannabiskonsumenten gibt.

    Vor einem Jahr rief US-Präsident Donald Trump den "Liberation Day" aus
    und verhängte massive Zölle. Sein Ziel: Industriejobs in die USA
    zurückzuholen. Im Februar 2026 erklärte der Supreme Court schließlich
    die Zölle für verfassungswidrig. Wie fällt die gesamtwirtschaftliche
    Bilanz zu Trumps Zöllen bis jetzt aus? Hat er es geschafft, das
    Handelsdefizit auszugleichen und Jobs zurück ins Land zu holen? Diese
    Fragen beantwortet die Finanzkorrespondentin der ZEIT, Heike Buchter, im
    Podcast.

    Und sonst so? Log-in per Schädelbrummen.

     

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Cannabislegalisierung: Forscher warnen vor Psychosen durch
    Medizinalcannabis

    Teillegalisierung von Cannabis: BKA-Chef kritisiert Umsetzung des
    Cannabisgesetzes

    Cannabislegalisierung: Die Schweiz kifft vor
    US-Zölle: Das hat er sich anders vorgestellt

    Urteil zu US-Zöllen: Die unerwarteten Gewinner des Zollurteils

    Klage gegen US-Zölle: "Ich will mein Geld zurück. Jeden Cent"

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  • Was jetzt?

    Update: Wann schaltet die Regierung in den Krisenmodus?

    01.04.2026 | 11 Min.
    Der Irankrieg und seine Folgen bremsen das Wirtschaftswachstum in
    Deutschland. Nur noch um 0,6 Prozent soll die deutsche Wirtschaft laut
    den Berechnungen führender Wirtschaftsinstitute im laufenden Jahr
    wachsen. Vor einem halben Jahr lag die Wachstumsprognose noch bei 1,3
    Prozent. Hauptgrund für den Einbruch ist der Energiepreisschock durch
    die blockierte Straße von Hormus. Bundeswirtschaftsministerin Katherina
    Reiche fordert angesichts der düsteren Zahlen rasche Strukturreformen.
    Was die größte Sorge der Wirtschaftsforscher ist und ob die Reformideen
    der Bundesregierung ausreichen, um der Konjunktur Schwung zu geben,
    analysiert Wirtschaftsressortleiterin Ileana Grabitz im Podcast.

    Mit einem neuen Dekret will US-Präsident Donald Trump die Vorgaben für
    die Briefwahl verändern. Kernstück der Reform sind bundesweite
    sogenannte Bürgerlisten, die vom Heimatschutzministerium und der
    Sozialversicherungsbehörde erstellt werden sollen. Briefwahlunterlagen
    dürfen dann nur an Wähler versandt werden, die auf der genehmigten Liste
    stehen. Trump begründet den Schritt mit seinen bis heute unbelegten
    Betrugsvorwürfen zur Wahl 2020. US-Korrespondentin Juliane Schäuble
    erklärt, warum das Thema so umstritten ist und wie hoch die Chancen
    sind, dass Gerichte Trumps Vorstoß noch stoppen. 

    Der Traum von der Weltmeisterschaft ist für Italien nach einem
    dramatischen Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina geplatzt. Trotz
    früher Führung und langem Kampf in Unterzahl muss der viermalige
    Weltmeister nun zum dritten Mal in Folge die WM verpassen.

    Und sonst so? Seid bloß nicht zu freundlich – warnt die KI.

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Wirtschaftswachstum: "Dauert der Krieg länger, könnte ein Liter Diesel
    2,80 Euro kosten"

    Straße von Hormus: Die Torwächter von Hormus

    Ölknappheit: Kurz duschen, bitte

    USA: Donald Trump erlässt per Dekret Vorgaben für Briefwahl

    Midterms in den USA: Das Wahlrecht ist sein nächstes Projekt

    WM-Qualifikation: Italien qualifiziert sich wieder nicht für die
    Fußball-WM

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  • Was jetzt?

    Was bringt die Spritpreisbremse?

    01.04.2026 | 12 Min.
    An diesem Mittwoch tritt in Deutschland die sogenannte Spritpreisbremse
    in Kraft. Damit dürfen Tankstellen nur noch einmal am Tag – um 12 Uhr
    mittags – die Spritpreise erhöhen. Am vergangenen Donnerstag hatte der
    Bundestag vor dem Hintergrund des Irankriegs ein Maßnahmenpaket gegen
    hohe Spritpreise verabschiedet, welches neben der Spritpreisbremse auch
    mehr Befugnisse für das Bundeskartellamt beim Vorgehen gegen überhöhte
    Benzinpreise vorsieht. Viele Kritiker halten das für unzureichend und
    fordern eine höhere Pendlerpauschale, eine Übergewinnsteuer oder ein
    Tempolimit. Was bringt die Spritpreisbremse – und droht Deutschland bald
    auch eine Treibstoffknappheit wie in Asien? Das ordnet die
    ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Marlies Uken ein.

    Seit dem Terroranschlag der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem
    Beginn des Gazakriegs ist der Gazastreifen von der Außenwelt so gut wie
    abgeriegelt. Internationale Reporter können kaum vor Ort recherchieren,
    aber der Investigativreporter der ZEIT, Yassin Musharbash, und sein Team
    haben es dennoch geschafft. Die Recherche zur Hungersnot in Gaza hat ihn
    zu einem Koch geführt. Mahmud Almadhoun betreibt im Norden Gazas eine
    Suppenküche. Bis er im November 2024 getötet wird. Im neuen
    ZEIT-Dokupodcast "Der Koch von Gaza" erzählt Yassin Musharbash die
    Geschichte eines ungeklärten Todesfalls inmitten des schwer umkämpften
    Gazastreifens. Die ersten beiden Folgen sind kostenlos hörbar, alle
    weiteren sind in einem gratis testbaren Podcast- oder Digitalabo der
    ZEIT inkludiert.

    Und sonst so? Warum wir weniger (oder mehr?) Worte verlieren

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald und Fabian Scheler

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Ölknappheit: Kurz duschen, bitte

    Gasimporte: Diese Karte zeigt, warum Deutschland ein Problem hat

    Katherina Reiche: Preisregel für Tankstellen soll ab Mittwoch gelten

    Dokupodcast: Der Koch von Gaza

    Gazastreifen: Humanitäre Notlage in Gaza

    Gazastreifen: Im Niemandsland von Gaza

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  • Was jetzt?

    Update: Könnten wirklich 80 Prozent der Syrer zurückgeschickt werden?

    31.03.2026 | 9 Min.
    Noch im Oktober hatte Außenminister Johann Wadephul bei einem Besuch in
    Syrien gesagt: "Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig
    leben." Es sähe schlimmer aus als Deutschland nach dem Zweiten
    Weltkrieg, kurzfristig könne hierhin niemand zurückkehren. Bundeskanzler
    Friedrich Merz (CDU) will aber nun, dass 80 Prozent der mehr als 900.000
    syrischen Geflüchteten in Deutschland in ihr Heimatland zurückkehren.
    Bei einem Treffen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed
    al-Scharaa am Montag begründete er das mit einer veränderten Lage nach
    dem Ende des Bürgerkriegs und kündigte eine gemeinsame Taskforce sowie
    eine Delegationsreise nach Syrien an. Merz' Vorstoß hat eine breite
    Debatte ausgelöst, auch innerhalb der CDU. Es stellen sich grundlegende
    Fragen: Ist eine Rückkehr in diesem Ausmaß überhaupt realistisch? Und
    wäre sie rechtlich durchsetzbar? Merz hat am Tag nach der
    Pressekonferenz darauf hingewiesen, dass die "Zahl von 80 Prozent
    Rückkehrern" durch al-Scharaa selbst genannt worden sei. Christoph
    Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT, analysiert Merz'
    Vorschlag im Podcast. 

    Außenminister Wadephul (CDU) und weitere EU-Spitzenpolitiker sind zum
    vierten Jahrestag der Befreiung von Butscha in die Ukraine gereist. An
    einer Gedenkzeremonie für die Opfer nahm auch die EU-Außenbeauftragte
    Kaja Kallas teil. Vor Ort erinnerte Wadephul an die Gräueltaten in
    Butscha und forderte, russische Kriegsverbrechen konsequent
    aufzuarbeiten. Zugleich sicherte er der Ukraine weitere Unterstützung
    zu. Die Kleinstadt Butscha war in den ersten Kriegstagen im Februar 2022
    von russischen Truppen besetzt worden. Nach der Befreiung durch
    ukrainische Streitkräfte Ende März wurden in den Straßen getötete
    Zivilisten gefunden – teils mit Folterspuren und gefesselten Händen.
    Ukrainischen Angaben zufolge wurden in Butscha mehr als 400 tote
    Zivilisten registriert. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der
    ZEIT, hat Wadephul auf der Reise begleitet. Im Podcast erklärt sie, was
    hinter dem Besuch steckt und welche Signale Wadephul sendet.

    Außerdem im Update:

    Spanien hat seinen Luftraum für US-Militärflugzeuge im Irankrieg
    gesperrt und untersagt die Nutzung gemeinsamer Stützpunkte.
    US-Außenminister Marco Rubio kritisiert das scharf.

    Und sonst so? Schafe mähen wieder in Sanssouci

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald, Fabian Scheler

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Syrien: Merz strebt Rückkehr von 80 Prozent aller syrischen Geflüchteten
    an

    Migration: Johann Wadephul schließt sich Merz' Aussage zu Rückkehr von
    Syrern an

    Butscha-Jahrestag: Johann Wadephul erinnert in Kyjiw an russische
    Kriegsverbrechen

    Ukraine: Die Gräuel von Butscha

    Irankrieg: Nato darf laut Marco Rubio "keine Einbahnstraße sein"

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    Trumps Irankurs: Wenden sich Republikaner von ihm ab?

    31.03.2026 | 13 Min.
    Mit Luftangriffen auf den Iran haben die USA und Israel Ende Februar
    eine neue Eskalationsstufe erreicht. Dabei hatte US-Präsident Donald
    Trump seine zweite Amtszeit mit dem Versprechen begonnen, ein
    "Friedenspräsident" sein zu wollen. Inzwischen wächst in den USA die
    Kritik am Einsatz. Meinungsumfragen zeigen, dass selbst Teile der
    Maga-Bewegung dem Irankrieg skeptisch gegenüberstehen. Auch in Teilen
    der republikanischen Partei herrscht Unverständnis. Viele Abgeordnete
    stehen unter Druck, im eigenen Wahlkreis die Entscheidungen des
    Präsidenten erklären zu müssen. Nun will die republikanische Senatorin
    Lisa Murkowski eine erneute Abstimmung über den Irankrieg im Kongress
    erzwingen. Wie aussichtsreich ist dieser Vorstoß? Juliane Schäuble,
    US-Korrespondentin der ZEIT, erklärt im Podcast, wie groß die Skepsis
    gegenüber dem Irankrieg bei den Republikanern ist und ob eine
    US-Bodenoffensive sie in offene Kritik umschlagen ließe.

    Nach der Ermordung des ukrainischen Juristen und Ex-Politikers Andrij
    Portnow in Madrid vergangenes Jahr gibt es erstmals eine konkrete Spur:
    In Nordrhein-Westfalen ist ein mutmaßlicher Täter festgenommen worden.
    Spanische Ermittler reisten dafür in Zusammenarbeit mit einer
    Spezialeinheit der Polizei NRW in den Landkreis. Die Spur führt zu dem
    Ukrainer Alexander A., der in Heinsberg offenbar ein unauffälliges Leben
    führte und im Verdacht steht, Teil eines Killerkommandos gewesen zu
    sein. Portnow selbst galt als prorussisch und war eng mit dem
    ukrainischen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch verbunden. Nach dem
    russischen Einmarsch 2022 verließ er das Land. Warum also wurde er zum
    Ziel? Christian Fuchs, Redakteur im Investigativressort der ZEIT, ordnet
    im Podcast ein, wer Alexander A. ist und was hinter dem Mord an Portnow
    steckt. 

     

    Und sonst so? In Deutschland wird wieder abgepflastert

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Irankrieg

    USA und Iran: Donald Trump hält "Regimewechsel" im Iran bereits für
    erreicht

    US-Militär: Was eine Bodenoffensive im Iran bedeuten würde

    Andrij Portnow: Mann nach Tötung von ukrainischem Politiker in NRW
    festgenommen

    Andrij Portnow: Ehemaliger ukrainischer Präsidentenberater in Spanien
    erschossen

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