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  • Was jetzt?

    Wie groß ist das Antisemitismusproblem der Berliner Linken wirklich?

    23.09.2026 | 13 Min.
    Nach ihrem Wahlerfolg in Berlin stehen Teile der Berliner Linken wegen
    ihres Umgangs mit Antisemitismus und dem Nahostkonflikt in der Kritik.
    Israels Botschafter Ron Prosor spricht nach dem Wahlsieg der Linken von
    einer »unmittelbaren Existenzgefahr« für die jüdische Gemeinschaft. Er
    warf der Linken unter anderem vor, zuletzt Nähe zu
    »Terrorverherrlichern« gezeigt zu haben. Auf der Wahlparty des
    Linken-Bezirksverbands Neukölln waren unter anderem Ibrahim Ibrahim, der
    wegen israelfeindlicher Positionen in der Kritik steht, und Issa Remmo
    zu sehen. Der Berliner Grünen-Europaabgeordnete Sergey Lagodinsky
    forderte die Linke auf, Mitglieder mit antisemitischen Positionen
    gegebenenfalls auszuschließen. Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im
    Politikressort, erklärt im Podcast, wie groß das Antisemitismusproblem
    der Linken in Berlin tatsächlich ist und woran sich Antisemitismus
    erkennen lässt.

    Nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, den Sendern CNN, MS
    NOW und dem Magazin »Politico« wegen angeblicher Fake News den Zugang
    zum gesamten Gelände des Weißen Hauses zu verwehren, haben alle drei
    Medienunternehmen Klagen eingereicht. Dabei berufen sie sich auf den
    ersten Verfassungszusatz, in dem die Pressefreiheit garantiert wird.
    Zudem haben die Sender ABC, CBS, NBC und Fox News erklärt, sie würden
    vorerst nicht mehr über die Auftritte des Präsidenten in vollem Umfang
    berichten. Die US-Regierung hält am Ausschluss fest und hat gleichzeitig
    einen eigenen Livestream namens Trump TV gestartet. Rund um die Uhr
    sollen dort wichtige Ansprachen, Videos und Höhepunkte von Donald Trump
    gezeigt werden. Wie geht es nun nach Trumps Streit mit den Medien
    weiter? Und was sagt dieser Konflikt über den Zustand der US-Demokratie
    aus? Das weiß Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT.

     

    Und sonst so? Happiness im Herbst – Was braucht man dafür?

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    Linkspartei: Grünenpolitiker fordert Ausschluss antisemitischer
    Linkenmitglieder

    Ron Prosor: Israels Botschafter sieht jüdisches Leben in Berlin
    gefährdet

    Die Linke in Berlin: Liebe Nachbarn, was habt ihr da bitte gewählt?

    Wahlkampf in Berlin: Und plötzlich ging es nur noch um Antisemitismus

    Der US-Überblick am Morgen: US-Regierung stellt Trump TV vor, USA planen
    Abkommen mit Belarus

    Trumps Hausverbot für CNN und Co.: Einfach mal abschalten

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  • Was jetzt?

    Die soziale Wende des Friedrich Merz? (Update)

    22.09.2026 | 10 Min.
    Hat Friedrich Merz plötzlich die soziale Frage entdeckt? Nach den
    Wahlniederlagen hatte der Kanzler sich kritisch zur
    Gesundheitsversorgung geäußert. Am Montag bezeichnete er das
    Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung als
    »Gerechtigkeitsproblem«. Kurz darauf stellte das Kanzleramt allerdings
    klar: Gemeint habe er vor allem die Vergabe der Termine – an der
    privaten Krankenversicherung will Merz nicht grundsätzlich rütteln.
    Dennoch gibt es schon bald Entlastungen für die Bürger: Ab dem ersten
    Oktober gilt ein neuer Tankrabatt, ab Januar soll ein Spritpreisdeckel
    folgen. Steckt hinter Merz’ neuen Tönen also tatsächlich ein Kurswechsel
    und wie ist die Stimmung auf der heutigen Sitzung der Unionsfraktion?
    Das ordnet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ein.

    In der Nacht zu Mittwoch laufen EU-Sanktionen gegen Russland aus. Dabei
    geht es um Sanktionen gegen rund 3.000 Personen, Unternehmen und
    Organisationen, denen vorgeworfen wird, Russlands Krieg gegen die
    Ukraine zu unterstützen oder von der Politik des Kremls zu profitieren.
    Eigentlich sollen die Strafmaßnahmen verlängert werden. Doch darüber
    gibt es Streit: Frankreich und die Slowakei wollen den russischen
    Milliardär Alischer Usmanow von der Sanktionsliste streichen, Luxemburg
    fordert dasselbe für Michail Fridman. Lettland wiederum lehnt das ab.
    Das Problem: Für die Verlängerung der Sanktionen müssen alle 27
    EU-Staaten zustimmen. Gibt es bis Mitternacht keine Einigung, könnten
    die Strafmaßnahmen gegen alle rund 3.000 Betroffenen auslaufen.

    Außerdem im Update: 

    - Der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak lässt vorerst seine
    Ämter ruhen. Zuvor hatte Firas Remmo, Sohn des Berliner Clan-Chefs
    Issa Remmo, einen Chat mit Koçak auf Instagram veröffentlicht, in
    dem dieser ihn bittet, eine Bundestagsrede zu verbreiten.
    - Der Anteil von Elektroautos bei den Neuzulassungen ist auf ein
    Rekordhoch geklettert. Etwa jede sechste Neuzulassung im vergangenen
    Jahr war ein E‑Auto. Mit 19 Prozent liegt Deutschland etwas über dem
    Durchschnitt.

     

    Und sonst so? Über 200 Chöre starten Weltrekordversuch in Berlin

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer 

    Redaktion: Hannah Grünewald 

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Emma Möllenbrock

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Gesundheitsreform: Wie Merz mal eben die private Krankenversicherung
    infrage stellte

    CDU nach den Landtagswahlen: Am toten Punkt

    Ukrainekrieg: EU erzielt vorerst keine Einigung zu Sanktionen gegen
    Russland

    Die Linke: Linkenpolitiker Ferat Koçak lässt nach Kritik Parlamentsämter
    ruhen

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  • Was jetzt?

    Wohnungskonzerne enteignen: Ist der Plan der Linken realistisch?

    22.09.2026 | 12 Min.
    Die Berliner Linke will mehrere Wohnungskonzerne vergesellschaften, um
    die Mieten in der Hauptstadt langfristig bezahlbarer zu machen. Ziel ist
    es, dass Mieterinnen und Mieter künftig weniger Geld fürs Wohnen
    ausgeben. Doch der Plan ist rechtlich und finanziell umstritten.
    Zugleich stellt sich die Frage, ob die Übernahme großer Wohnungsbestände
    möglich ist und tatsächlich ausreichen würde, um die Mieten für breite
    Teile der Bevölkerung dauerhaft zu senken. Wie realistisch eine solche
    Vergesellschaftung eigentlich ist, ordnet Tina Groll ein, Redakteurin im
    Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York wird
    Deutschland in diesem Jahr durch Außenminister Johann Wadephul
    vertreten. Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt nicht an der
    Generaldebatte teil. Wadephul soll am Samstag die deutsche Rede vor der
    Generalversammlung halten. Außerdem beendet UN-Generalsekretär António
    Guterres Ende 2026 nach zehn Jahren seine Arbeit. Wer ihm nachfolgen
    könnte und wie wichtig der deutsche Auftritt bei den Vereinten Nationen
    ist, erklärt Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT.

     

    Und sonst so? Forscher entdecken neue Katzenart.

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle, Emma Möllenbrock

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    Weitere Links zur Folge:

    Elif Eralp: Die Hoffnung der Linken

    Wahl des Abgeordnetenhauses: Linke und Grüne wollen Wohnungen
    vergesellschaften, SPD weiter dagegen

    Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne: Warum Neubau allein nicht
    reicht

    Staatliche Enteignungen: Stimmt es, dass in Berlin Wohnungen
    vergesellschaftet werden könnten?

    Mietpreise in Berlin: Was senkt die Mieten wirklich? Enteignung ist es
    nicht

    UN-Generaldebatte: Wadephul fordert mehr Anstrengungen zur Beendigung
    von Kriegen

    Regierungskrise: Friedrich Merz sagt Reise zur UN-Generaldebatte nach
    New York ab

    UN-Generalsekretär: Wer folgt auf António Guterres an der Spitze der
    Vereinten Nationen?

    UN-Generalsekretär: Nach Probeabstimmung über Guterres-Nachfolge liegt
    eine Frau vorn

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  • Was jetzt?

    Der Kanzler ringt um seine Macht (Update)

    21.09.2026 | 11 Min.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Sonntagabend direkt mit einer
    Ansprache auf die ersten Hochrechnungen zu den Landtagswahlen in Berlin
    und Mecklenburg-Vorpommern reagiert. Am Montag hat er sich dann erneut
    geäußert. Was Merz' Auftritte über seine Macht als Kanzler aussagen,
    ordnet Mariam Lau aus dem Politikressort der ZEIT ein.

    Der ehemalige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) muss sich
    wegen einer möglichen Falschaussage im Kontext der sogenannten Pkw-Maut
    vor Gericht verantworten. Wie Scheuer sich verteidigt und was aus dem
    Gerichtsprozess folgen könnte, weiß Max Hägler aus dem
    Wirtschaftsressort der Zeit.

    Und: In den von Russland besetzten ukrainischen Gebieten haben Menschen
    zum ersten Mal an den Wahlen zum russischen Parlament teilgenommen.
    Darüber berichtet Simone Brunner aus dem Österreich-Büro der ZEIT.

    Und sonst so? Nicht vergessen, dankbar zu sein – heute ist Welttag der
    Dankbarkeit.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Imre Balzer und Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Emma Möllenbrock

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    Weitere Links:

    Friedrich Merz: Weiterso ist abgewählt

    Friedrich Merz: An seiner Entschlossenheit soll niemand zweifeln

    Strafprozess gegen Andreas Scheuer: Jetzt steht er wieder im Rampenlicht

    Automobil-Aktionstag: IG Metall ruft zu Protesten am bundesweiten
    Aktionstag auf

    Krise bei Volkswagen: Arbeitnehmer wollen Gespräche mit VW-Vorstand
    erzwingen

    Volkswagen-Einigung: Das reicht wohl nicht

    Duma-Wahl: Wo die Wahlhelfer mit der Waffe kommen

    Russland: Putins Partei Geeintes Russland gewinnt Parlamentswahl

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  • Was jetzt?

    Kommentar zu den Landtagswahlen: Jetzt bloß nicht zurück zur Tagesordnung (Wahlkreis-Spezial)

    21.09.2026 | 23 Min.
    Nach den Landtagswahlen droht die Öffentlichkeit in ihre gewohnte
    Debatten-Routine zurückzufallen. Dabei ist gerade nichts mehr normal.
    Ein Kommentar von Robert Pausch nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt,
    Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Robert Pausch ist politischer
    Korrespondent der ZEIT und Host von »Was jetzt? – Der Wahlkreis«. 

    Moderation: Robert Pausch

    Produktion: Markus Gläser

    Mitarbeit: Constanze Kainz 

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