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  • Was jetzt?

    Soll Deutschland wieder eigenes Gas fördern?

    25.03.2026 | 12 Min.
    Derzeit wird etwa ein Viertel des deutschen Energiebedarfs durch Gas
    gedeckt. Rund 95 Prozent des Gases werden aus dem Ausland, größtenteils
    aus den USA, importiert. Wegen der steigenden Gaspreise fordern
    Ökonomen, in Deutschland wieder mehr eigenes Gas zu fördern. Berater
    empfehlen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu diesem
    Zweck wieder Fracking zu legalisieren. Beim Fracking wird unterirdisch
    kilometerweit Flüssigkeit in Gesteinsschichten gepresst, um
    gespeichertes Erdgas freizusetzen. Das Verfahren ist seit 2017 in
    Deutschland verboten und hochumstritten, das Umweltbundesamt befürchtet
    eine Vergiftung des Grundwassers durch Fracking. 2016 schätzte die
    Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, dass sich mit
    Fracking in der Theorie zwischen 380 Milliarden und 2,34 Billionen
    zusätzliche Kubikmeter Gas erschließen lassen könnten. Ist es
    realistisch, dass Fracking wieder erlaubt wird? Das erörtert die
    ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang.

    Parallel zu den Angriffen auf den Iran hat dort eine neue Welle der
    Repression eingesetzt. Seit dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf
    Teheran am 28. Februar werden Ziele im Iran kontinuierlich mit
    Luftanschlägen angegriffen. Der Alltag der Menschen dort ist aber von
    einer weiteren Bedrohung geprägt: den Sicherheitskräften. In den
    vergangenen zwei Wochen wurden in zahlreichen Regionen Hunderte Menschen
    festgenommen. Die Verhaftungen betreffen nicht nur Aktivisten in
    Teheran, es geraten unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen ins
    Visier der Sicherheitskräfte. Das Geheimdienstministerium und der
    Geheimdienst der Revolutionsgarde teilten mit, Personen festgenommen zu
    haben, die Bilder von Angriffen aufgenommen oder weitergeleitet hätten.
    Was bezweckt das iranische Regime mit den Repressionen? Dazu hat der
    Iran-Experte der ZEIT, Omid Rezaee, recherchiert.

    Und sonst so? 30 Jahre USB-Kabel.

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Gasförderung in Deutschland: Bohr, ey

    Veronika Grimm: "Wir werden immer abhängig sein von Energieimporten"

    Fracking: Warum Fracking in Deutschland keine Option ist

    Krieg im Iran: "Das System hat weniger Angst vor dem Krieg als vor den
    Menschen"

    Iranisches Regime: Wer hält das iranische Regime jetzt zusammen?

    Krieg im Iran: Sie hoffen sich um den Verstand

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  • Was jetzt?

    Update: Die USA und Iran verhandeln – oder doch nicht?

    24.03.2026 | 11 Min.
    Der Iran widerspricht US-Präsident Donald Trump, der behauptet hatte,
    beide Länder führten Gespräche. "Es haben keine Verhandlungen mit den
    USA stattgefunden", schrieb Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher
    Ghalibaf auf X. Der US-Präsident hatte am Dienstag ein Ultimatum an den
    Iran verlängert, da es einen "guten und produktiven" Austausch zwischen
    den Ländern gebe. Finden die Gespräche tatsächlich statt – und welche
    Forderungen stellt Trump an den Iran? Das erklärt Omid Rezaee.

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält den Krieg der USA und
    Israels gegen den Iran für völkerrechtswidrig. In seiner Rede zum 75.
    Jahrestag der Neugründung des Auswärtigen Amtes sagte er: Daran, dass
    der Krieg völkerrechtswidrig sei, gebe es "wenig Zweifel“. Bundeskanzler
    Friedrich Merz hatte nach Kriegsbeginn von einem völkerrechtlichen
    "Dilemma“ gesprochen. Wieso wird Steinmeier deutlicher als der Kanzler?
    Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Aussage
    Steinmeiers ein.

    Die Polizei hat im Zusammenhang mit einem Stromausfall in Berlin im
    September 2025 mehrere Häuser durchsucht. Mutmaßliche Linksextremisten
    hatten damals einen Brandanschlag auf einen Strommast in
    Berlin-Adlershof verübt und Starkstromkabel weitgehend zerstört. Bis zum
    Anschlag im Januar dieses Jahres galt der Ausfall in Adlershof als der
    längste in der Berliner Nachkriegsgeschichte. Was den Verdächtigen
    vorgeworfen wird und warum die Ermittlungen schwierig verlaufen, erklärt
    Christoph Heinemann, Politikredakteur der ZEIT.

    Und sonst so? Vogelgesang macht glücklich. Probieren Sie es aus …

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Krieg im Nahen Osten: Bundespräsident Steinmeier nennt Irankrieg
    "völkerrechtswidrig"

    Ultimatum an Iran: Ausweg, verzweifelt gesucht

    Razzien nach Brandanschlag: Polizei durchsucht Wohnungen nach Anschlag
    auf Strommast in Berlin

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  • Was jetzt?

    Drohnenabwehr: Mit ukrainischem Knowhow gegen den Iran

    24.03.2026 | 13 Min.
    Mehrere ukrainische Hersteller von militärischen Drohnen wollen ihre
    Produkte exportieren. Seit dem Krieg der USA und Israel gegen den Iran
    ist das ukrainische Wissen über Drohnenabwehr gefragter denn je. Im
    Podcast berichtet Olivia Kortas, Ukraine-Korrespondentin der ZEIT, von
    den Plänen der Ukraine, ihr Wissen auch in möglichen Verhandlungen
    einzusetzen und wie ukrainische Piloten mit den Drohnen trainieren.

    Die AfD hat bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz 19,5 Prozent der
    Stimmen erhalten. Das gute Ergebnis ist deshalb bemerkenswert, weil die
    Partei während des Wahlkampfes keine große Rolle gespielt hat. Lenz
    Jacobsen, Autor im Feuilleton der ZEIT, hat auf der Suche nach der
    Ursache für den AfD-Erfolg verschiedene politische Strategien
    identifiziert. Im Podcast erklärt er, wieso die politische Mitte diese
    Strategien lange nicht erkannt hat und warum sie so effektiv sind.

    Und sonst so? Sparbuch vom Dachboden wird zum Geldsegen.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr

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    Weitere Links zur Folge:

    Abfangdrohnen: Das Öl der Ukraine

    Ukrainischer Drohnenbau: Ein Versuch, Partner zu werden

    Wahlergebnisse der AfD: Die AfD spielt längst ein ganz anderes Spiel

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  • Was jetzt?

    Update: Neuer Tag, neues Ultimatum für den Iran

    23.03.2026 | 10 Min.
    US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum gegenüber Iran verlängert.
    Ursprünglich hatte Trump dem Iran mit Angriffen gegen dessen Kraftwerke
    gedroht, sollte das Land die Meerenge von Hormus bis Dienstag nicht
    wieder für die Schifffahrt öffnen. Am Montag verkündete er nun, die
    Angriffe gegen Kraftwerke und Energieinfrastruktur fünf Tage lang zu
    pausieren. Grund seien "sehr gute und produktive Gespräche über eine
    vollständige Beilegung unserer Feindseligkeiten im Nahen Osten", schrieb
    Trump auf seiner Onlineplattform. Der Iran dementierte Gespräche mit den
    USA. Was Trumps ständige Richtungsänderungen zu bedeuteten haben,
    erklärt Rieke Havertz im Podcast, sie ist internationale Korrespondentin
    der ZEIT.

    Nach dem Sieg der CDU in der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz freut sich
    die Partei über ihr Ergebnis. Doch Friedrich Merz blickt auch mit Sorge
    auf seinen Koalitionspartner in Berlin. Zur SPD sagte Merz: "Ich
    verstehe, dass die SPD mit diesem Wahlergebnis von gestern hadert."
    Seine feste Überzeugung sei, man schaffe die Reformpläne der Koalition
    nur gemeinsam. Bärbel Bas und Lars Klingbeil, die Parteivorsitzenden der
    SPD, kündigten an, auch Personaldebatten nicht aus dem Weg zu gehen. Man
    wolle eine offene Diskussion. Aber "die strukturellen Probleme der SPD"
    würden viel tiefer liegen, so Bas. Wie die beiden Regierungsparteien das
    Wahlergebnis interpretieren und was das für die anstehenden Reformpläne
    von Merz bedeutet, das erklärt Fabian Reinbold, politischer
    Korrespondent der ZEIT.

    Außerdem: Christian Dürr tritt als FDP-Vorsitzender zurück. 

    Und sonst so? Walkampf in der Lübecker Bucht

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Straße von Hormus: Trumps Falle

    Hormusblockade: "Der Ölpreis könnte bald ein neues Allzeithoch
    erreichen"

    Wahlabend in Rheinland-Pfalz: Altväterliche Verhältnisse

    Wahlergebnisse in Rheinland-Pfalz: Und dann sind da all diese blauen
    Flecken

    Justizreform in Italien: Die italienische Rechte und ihre Justizallergie

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    Das Ende einer Ära: SPD verliert in Rheinland-Pfalz

    23.03.2026 | 13 Min.
    Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat erstmals seit 35 Jahren die
    CDU gewonnen. Laut vorläufigem Ergebnis liegt die CDU mit Gordon
    Schnieder mit rund drei Prozentpunkte vor der SPD mit Ministerpräsident
    Alexander Schweitzer. Die AfD zieht als drittstärkste Kraft vor den
    Grünen in den Landtag ein. FDP, Freie Wähler und die Linke scheitern an
    der Fünf-Prozent-Hürde. Entscheidend für die Wahl waren laut Umfragen
    Themen wie Wirtschaft, soziale Sicherheit, Bildung und innere
    Sicherheit. Besonders in ländlichen Regionen zeigten sich deutliche
    Unterschiede bei der Bewertung von Nahverkehr und ärztlicher Versorgung.
    Die Wahl ist eine Zäsur: Nach 35 Jahren verliert die SPD ihre Macht in
    Rheinland-Pfalz. Wie es für die Partei weitergeht und warum der
    amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer trotz Beliebtheit
    nicht punkten konnte, das ordnet ZEIT-Redakteurin Kaja Klapsa ein.

    Nach dem Grundsatz "Keine Strafe ohne Gesetz" sind Taten in Deutschland
    nur verfolgbar, wenn sie ausdrücklich strafbar sind. Bei digitaler
    Gewalt wird das zum Problem, da viele Handlungen im Netz bislang nicht
    eindeutig geregelt sind. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig plant
    deshalb eine Verschärfung des Strafrechts im Bereich digitaler Gewalt.
    Ein Gesetzentwurf, der sich unter anderem gegen pornografische Deepfakes
    richtet, soll daher in Kürze vorgelegt werden. Ziel ist es, sowohl das
    Herstellen als auch das Verbreiten solcher Inhalte unter Strafe zu
    stellen. An Aufmerksamkeit gewann das Thema zuletzt durch den Fall der
    Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes. Sie hatte Vorwürfe
    gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen öffentlich gemacht. Er soll über
    Jahre hinweg Fake Profile in ihrem Namen erstellt und intime Inhalte
    verbreitet haben. Das berichtete der SPIEGEL. Für Christian Ulmen gilt
    die Unschuldsvermutung, seine Anwälte sagen, dass es sich um falsche
    Tatsachen und eine einseitige Darstellung handle. Wie es um
    das Strafrecht bei Deepfakes steht und ob die vorgeschlagenen Maßnahmen
    der Bundesjustizministerin ausreichen, analysiert der Jurist und
    ZEIT-Autor Yves Georg.

     

    Und sonst so? Hummeln fotografieren für die Wissenschaft

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Rheinland-Pfalz-Wahl 2026: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in
    Rheinland-Pfalz live

    Liveblog: Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Rheinland-Pfalz wählt –
    Wahlbeteiligung bis Mittag bei 50 Prozent

    Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Das sollten Sie zur Landtagswahl in
    Rheinland-Pfalz wissen

    TV-Duell in Rheinland-Pfalz: "Wir sind nicht das schlechte Land, das
    hier dargestellt wird"

    Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD vor Rheinland-Pfalz-Wahl
    weiter fast gleichauf

    Digitale Gewalt: Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen
    pornografische Deepfakes

    Sexualisierte Deepfakes: "Gerade im Internet fühlen sich Täter sehr
    sicher – oft zu Recht"

    Gewalt gegen Frauen: Collien Fernandes bezeichnet Deutschland als
    "Täterparadies"

    Sexualisierte Gewalt: Collien Fernandes wirbt für Demo gegen
    sexualisierte Gewalt

    Schauspielerin: Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen
    Christian Ulmen

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