2047 Episoden
- In den spanischen Exklaven mit Grenzen zu Marokko sind in den
vergangenen Tagen laut örtlichen Behörden rund 60.000 Migranten
angekommen. Viele von ihnen sind an den Küsten entlanggeschwommen, um in
die Städte Ceuta und Melilla zu gelangen. Marokko hat an den
Grenzübergängen nach Ceuta Wasserwerfer eingesetzt, die spanische
Regierung das Militär zur Unterstützung der Gendarmerie dorthin
geschickt. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort erklärt, warum
gerade so viele Menschen versuchen, in die spanischen Exklaven zu
gelangen.
US-Präsident Donald Trump hat bekannt gegeben, dass der von den USA
initiierte Friedensrat eine Einigung zur vollständigen Entwaffnung der
Hamas und anderer bewaffneter Gruppen im Gazastreifen erzielt habe.
Die Hamas will der Entwaffnung nur zustimmen, wenn Israel das Abkommen
ebenfalls akzeptiert. Israel hat sich bisher nicht geäußert. In der
Vergangenheit waren ähnliche Ankündigungen gescheitert. Ob und unter
welchen Bedingungen die Hamas ihre Waffen tatsächlich abgeben könnte,
erklärt Jan Roß, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Nach einem Vorfall bei der KI-Firma OpenAI gibt nun
auch der Konkurrent Anthropic an, dass Systeme von anderen Unternehmen
bei Testläufen von KI gehackt wurden. Als Grund nennt Anthropic eine
fehlerhafte Einstellung bei den Tests, die den KI-Modellen Zugriff auf
das Internet ermöglicht habe.
Und sonst so? Dinge reparieren statt wegwerfen – ein Gesetz macht das
jetzt einfacher
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle und Lena Herrmann
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Weitere Links:
Spanische Exklave: Spanien schätzt Zahl der nach Ceuta gelangten
Menschen auf fast 60.000
Spanische Exklave Ceuta: Frankreich und Italien verstärken ihre
Grenzkontrollen
Zuwanderung: Spanien mobilisiert Militär nach Andrang von Migranten in
Ceuta
Washington, D. C.: Trump führt »produktive« Gespräche mit Selenskyj und
Netanjahu
Krieg in Gaza: Trump verkündet Abkommen zur Entwaffnung der Hamas im
Gazastreifen
Krieg in Gaza: Hamas fordert israelische Zustimmung zu von Trump
verkündeter Einigung
Gazastreifen: Sie wollen endlich aufräumen
Humanitäre Lage im Gazastreifen: Trumps Friedenszirkus lenkt von den
wahren Problemen in Gaza ab
Künstliche Intelligenz: Anthropic gesteht ebenfalls Hackerangriff von
KI-Modell Claude
KI-Vorfall bei OpenAI: Unter Kontrolle?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Wahlausschüsse in Niedersachsen haben mehrere AfD-Kandidaten nicht zur
Kommunalwahl zugelassen – wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue.
Möglich macht das ein Gesetz, das die rot-grüne Landesregierung von
Niedersachsen beschlossen hat. Demnach müssen die Wahlausschüsse
Kandidaten aus extremistischen Parteien auf ihre Verfassungstreue
überprüfen. Für einen betroffenen AfD-Politiker ist sein Ausschluss von
der Wahl ein »Hintertürverbot durch Behörden und Wahlausschüsse«.
Christian Parth aus dem Politikressort der Zeit ordnet ein, ob der
Ausschluss von AfD-Kandidaten ein gerechtfertigtes Mittel oder doch ein
Schaden für die Demokratie ist.
Die tagelangen Proteste der »Kakerlaken«-Bewegung in Indien waren
erfolgreich. Das erklärte Ziel der Bewegung war es, den Bildungsminister
Dharmendra Pradhan zum Rücktritt zu bewegen sowie Reformen im
Bildungssystem anzustoßen. Das hat die Bewegung nun erreicht. Auslöser
der Proteste war ein Skandal rund um geleakte Prüfungsaufgaben. Die
Proteste sind auch allgemein Ausdruck von Frust über Korruption und die
hohe Jugendarbeitslosigkeit in Indien. Ändert sich das nach dem Erfolg
der »Kakerlaken«-Bewegung? Diese Frage beantwortet die Indien-Expertin
Pradnya Bivalkar.
Und sonst so? Wie Papa-Geruch Babys positiv beeinflusst
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Philip Moser
Mitarbeit: Mathias Peer und Lena Herrmann
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Weitere Links:
AfD: Niedersachsens AfD-Vize nicht zur Landratswahl in Lüneburg
zugelassen
Wahlausschüsse und die AfD: Wann ist ein AfD-Kandidat ein
Verfassungsfeind?
»Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Narendra Modi will Indiens
Bildungssystem reformieren
»Kakerlaken«-Bewegung: Indiens Bildungsminister tritt nach Protesten
zurück
»Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Das Kakerlakenproblem der indischen
Regierung
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Anhaltende Hitzewellen und schwere Waldbrände in Europa machen die
Folgen des Klimawandels deutlich sichtbar. Trotzdem gerät die Klimakrise
nach akuten Katastrophen oft schnell wieder in den Hintergrund. Warum
das so ist und welche Rolle Politik und Gesellschaft dabei spielen,
erklärt Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 erstmals seit sieben
Jahren wieder einen Gewinn erzielt. Nach Steuern lag das Ergebnis im
Kerngeschäft bei 147 Millionen Euro. Was der Gewinn über den Zustand der
Bahn aussagt und ob die Deutsche Bahn überhaupt Gewinn machen muss,
erläutert Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine ist
mutmaßlich ein russischer Marschflugkörper im Osten Polens abgestürzt.
Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, es gebe keine Hinweise auf einen
gezielten Angriff auf Polen.
Und sonst so: Montenegro führt Menstruationsurlaub ein
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Hitzewelle in Europa: Brände, Hitze und vor allem unsere Ignoranz machen
mich fassungslos
Klimapolitik: Warum regen verfehlte Klimaziele immer weniger Leute auf?
Hitzetote: Die Tragödie dieses Sommers
Deutsche Bahn: Deutsche Bahn macht im ersten Halbjahr 147 Millionen Euro
Gewinn
Evelyn Palla: "Alle werden jetzt konsequent an der Pünktlichkeit
gemessen"
Deutsche Bahn: Strecke: frisch saniert – Pünktlichkeitsquote: 6 Prozent
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Erneut hat eine Hitzewelle Deutschland erreicht. Die Temperaturen können
am Donnerstag laut dem Deutschen Wetterdienst in weiten Teilen
Deutschlands bis über die 35-Grad-Marke klettern. Die
Weltgesundheitsorganisation hat davor gewarnt, dass solche Hitzewellen
keine Ausnahme mehr seien, sondern wiederkehrende Phänomene. In
Deutschland sind die Temperaturen zudem laut dem Deutschen Wetterdienst
deutlich schneller angestiegen als im weltweiten Mittel. Elena Erdmann
aus dem Wissensressort der ZEIT berichtet, was Daten über die Zukunft
der Hitze in Deutschland und Europa erzählen.
Nach einem mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf ein Frachtschiff im
Kaspischen Meer gibt es Spannungen zwischen dem Iran und der Ukraine.
Der ukrainische Präsident Selenskyj bestätigte den Angriff auf einen
Frachter und betonte in einer allgemeinen Ansprache, dass der Iran und
Russland militärisch stark zusammenarbeiten würden. Irans Außenminister
Araghtschi wirft der Ukraine vor, dass sie auf Anweisung Israels
gehandelt haben soll. Israel wird – ähnlich wie die Ukraine – von den
USA unterstützt. Stehen sich die USA und Russland nun in zwei Konflikten
gegenüber? Antworten auf diese Frage hat Lea Frehse, Redakteurin für
Außenpolitik bei der ZEIT .
Und sonst so? Hitze-Lifehack vom Südostasienkorrespondenten der ZEIT
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer und Lena Herrmann
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Weitere Links:
Hitze: Hitzewelle erreicht Westen von Deutschland
Hitze in Deutschland: Wetterdienst erwartet neue Hitzewelle ab Dienstag
Klimageschichte : So warm wie heute war es zuletzt, als die Neandertaler
noch lebten
Wetter und Waldbrände: »Jetzt kann nur noch ein Wetterwechsel helfen«
Trumps Oval-Office-Diplomatie: Momentum oder nur Momentaufnahme?
USA: Trump sieht »gute Chance« für Gesprächslösung mit dem Iran
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die CDU-Bundestagsfraktion hat Thorsten Frei mit rund 92 Prozent zu
ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der Bundespräsident hat außerdem
mehrere Minister der Bundesregierung neu ernannt. Damit ist der
Personalwechsel in der Bundesregierung und innerhalb der CDU zu einem
vorläufigen Höhepunkt gekommen. Zuletzt hatte es scharfe Kritik an Merz’
Personalpolitik gegeben, insbesondere an seinem Umgang mit dem
bisherigen Verkehrsminister Patrick Schnieder. Ob die Fraktion die
Kritik an den Bundeskanzler herangetragen hat, beantwortet
ZEIT-Politikredakteur Ferdinand Otto.
BMW will weltweit rund 8.000 Stellen abbauen. Das ist aus
Unternehmerkreisen bekannt geworden. BMW ist damit der letzte große
deutsche Autohersteller, der ein Sparprogramm auflegen muss. Volkswagen,
Mercedes und Co. haben ihre Programme bereits im vergangenen Jahr
angekündigt. Die deutsche Automobilbranche erhält insbesondere bei
Elektroautos starke Konkurrenz aus China. Wieso es jetzt auch BMW trifft
und wie die Bundesregierung auf diesen Druck reagiert, weiß Max Hägler
aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Im Iran protestieren immer mehr Gefangene gegen Hinrichtungen und Gewalt
in den Gefängnissen. Allein in der größten Haftanstalt des Landes sollen
iranischen Menschenrechtsgruppen zufolge mehr als 1.500 Personen die
Nahrung verweigern. Der Iran hat die Todesstrafe zuletzt immer öfter
verhängt, um vor allem Teilnehmer der Proteste im vergangenen Winter zu
bestrafen. Wieso das iranische Regime so brutal vorgeht, berichtet Omid
Rezaee, Volontär und Iranexperte der ZEIT.
Und sonst so? Sechs Gedankenspiele für die freie Zeit.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Thorsten Frei: Der neue Fraktionschef
Friedrich Merz: Es hat bereits begonnen
Stellenabbau bei BMW: Wenn du deinen Gegner nicht besiegen kannst,
umarme ihn
Strukturkrise in Deutschland: Dieser Auto-Trip will einfach nicht
aufhören
Iran: Dieses Regime ist gegen das Leben
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