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DIE ZEIT
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2024 Episoden

  • Was jetzt?

    Der erste AfD-Beschluss – mit Hilfe des BSW (Update)

    14.10.2026 | 11 Min.
    Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben BSW und AfD gemeinsam gefordert, die
    deutsche Unterstützung der Ukraine in Form von Waffenlieferungen und
    Geld zu beenden. Die Kompetenzen dafür liegen allerdings beim Bund und
    der EU. Was AfD und BSW tatsächlich mit ihrem Antrag erreichen wollten,
    analysiert Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT.

    Die Berliner Grünen wollen mit der Linken nur dann weiter über eine
    Koalition beraten, wenn die Partei ihre umstrittene Abgeordnete Vanessa
    Emde aus der Fraktion ausschließt. Kritiker werfen Emde vor, nicht zum
    Existenzrecht Israels zu stehen. Ob die Sondierung in Berlin damit nun
    gescheitert ist oder wie es weitergehen könnte, ordnet Fritz Zimmermann
    aus dem Politikressort der ZEIT ein.

    Außerdem im Update: Die Bundesregierung hat sich auf eine Zuckersteuer
    geeinigt – in abgeschwächter Form. Um die Höhe der Steuer auf
    zuckerhaltige Getränke hatte man sich in der Koalition gestritten. Der
    Bundestag muss das Gesetz noch beschließen.

    Und sonst so? Den Gender-Pay-Gap gibt’s auch bei KI-Assistenten

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    AfD: So stellt sich die AfD eine neue Russlandpolitik vor

    Landtag in Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts Landtag beschließt
    AfD-BSW-Antrag zur Ukraine

    Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei

    Regierungsbildung in Berlin: Emdes Fraktionsausschluss war laut Banaszak
    Grundlage für Sondierungen

    Linke in Berlin: Grüne und SPD unterbrechen Sondierungen mit Linkspartei
    in Berlin

    Zuckersteuer: Bundesregierung bringt abgeschwächte Zuckersteuer auf den
    Weg

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  • Was jetzt?

    Nord Stream: Hat die Ukraine ein Kriegsverbrechen in Auftrag gegeben?

    14.10.2026 | 13 Min.
    Vor dem Oberlandesgericht Hamburg beginnt der Prozess gegen den Ukrainer
    Serhii K. Er soll die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines im
    September 2022 koordiniert haben. Damals wurden drei der vier
    Gasleitungen zwischen Russland und Deutschland durch Explosionen
    zerstört. Unklar ist bislang, ob die ukrainische Regierung von der
    Aktion wusste oder sie sogar in Auftrag gegeben hat. Der ukrainische
    Präsident Wolodymyr Selenskyj bestreitet eine offizielle Beteiligung
    seines Landes. Welche Folgen der Fall für die Beziehungen zwischen
    Deutschland und der Ukraine haben könnte, erklärt Christoph Heinemann,
    Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    Wegen der zunehmenden Trockenheit könnte die Trinkwasserversorgung in
    Deutschland in Zukunft schwieriger werden. Deshalb sollen Kläranlagen
    künftig das Abwasser gründlicher reinigen. Die EU will darum viele
    Kläranlagen zum Nachrüsten verpflichten. Allerdings ist umstritten, wer
    dafür bezahlen soll. Nach den EU-Plänen sollen vor allem Hersteller von
    Medikamenten und Kosmetikprodukten die Kosten übernehmen. Die
    betroffenen Unternehmen halten das für eine zu große finanzielle
    Belastung. Auch Polen hat Klage beim Europäischen Gerichtshof
    eingereicht. Wann dort mit einer Entscheidung zu rechnen ist, ordnet
    ZEIT-Investigativreporter Uwe Ritzer im Podcast ein.

     

    Und sonst so? Hacker legen Kühlregale lahm.

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Nord-Stream-Anschlag: Sie nannten ihn »James Bond«

    Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Und jetzt?

    Seymour Hersh: Sprengsätze aus Überzeugung

    Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj bezeichnet russische
    Kriegsführung als »Wahnsinn«

    Trinkwasserversorgung: Die Verschmutzer wollen nicht zahlen

    Kläranlage Dortmund-Deusen: So wird Abwasser nicht nur sauber, sondern
    rein

    Weltwetterorganisation: Wasserspeicher gehen weltweit zurück

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  • Was jetzt?

    Darf die Justiz journalistische Interviews beschlagnahmen? (Update)

    13.10.2026 | 10 Min.
    Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Hamburg haben am Montag die
    Geschäftsräume der ZEIT aufgesucht und mit einer Durchsuchung der
    Redaktion gedroht. Hintergrund sind Interviewaufnahmen für den Podcast
    »House of Block«, in dem es um den Sorgerechtsstreit der Familie Block
    geht. Das Landgericht Hamburg sieht die Aufnahmen als mögliche
    Beweismittel im Prozess gegen Christina Block. DIE ZEIT musste die
    Aufnahmen herausgeben, übergab sie aber versiegelt, damit sie vor einer
    rechtlichen Prüfung nicht verwendet werden. DIE ZEIT sieht in dem
    Vorgehen einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Pressefreiheit und
    hat Beschwerde eingereicht. Was das jetzt bedeutet, erklärt Anne Kunze,
    Chefredakteurin von ZEIT Verbrechen.

    Der SPD-Politiker Alexander Schweitzer wird zum neuen Bundesminister für
    Arbeit und Soziales ernannt. Der frühere Ministerpräsident von
    Rheinland-Pfalz folgt auf Bärbel Bas, die am Montag ihren Rücktritt als
    Ministerin und SPD-Vorsitzende erklärt hatte. In der Vergangenheit hatte
    er die Reformpläne der Bundesregierung kritisiert und gefordert, dass
    die Regierung die Menschen stärker entlastet. Gleichzeitig glaubt er,
    dass die SPD mit der Union Kompromisse finden kann, und spricht sich
    gegen einen Bruch der Koalition aus. Ob Schweizer seinem neuen Amt
    gewachsen ist, ordnet Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort
    der ZEIT, ein.  

    Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Deutschen
    Arbeitgebertag in Berlin seine geplanten Reformen verteidigt. Was sonst
    noch Thema war – und was nicht, erläutert Ileana Grabitz,
    Ressortleiterin im Wirtschaftsressort der ZEIT.

      

    Und sonst so? Ein Wassi zum Gassi

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Podcast »House of Block«: DIE ZEIT verurteilt angedrohte Durchsuchung
    der Redaktion

    Doku-Podcast: House of Block

    Kinder von Christina Block: Die Kinder hatten schon Alarmknöpfe

    Block-Prozess: Der lange Arm der Christina Block

    Presse und Demokratie: Freie Medien sind mehr als ein Geschäftsmodell

    Alexander Schweitzer: »Die härteste Konkurrenz für die SPD ist
    Unklarheit«

    Reformpläne der Bundesregierung: Dieser verdruckste Umgang mit Reformen
    hilft niemandem

    SPD: Wer will diese SPD noch führen?

    Labour-Party-Parteitag: Vorübergehend sonnig

    Rücktritt von Bärbel Bas: Klingbeil beklagt »vergiftetes« Klima in der
    Bundespolitik

    Rentenreform: Friedrich Merz hält an Ende von abschlagsfreier Frührente
    fest 

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  • Was jetzt?

    Warum Frankreich so hart auf die Schülerproteste reagiert

    13.10.2026 | 12 Min.
    Bei den Schülerprotesten in Frankreich stehen Schülerinnen und Schüler
    bei einem erneuten Protesttag einem Großaufgebot der Polizei gegenüber.
    Das UN-Menschenrechtsbüro hat sich zuletzt besorgt gezeigt über die
    Gewalt sowohl vonseiten der Demonstranten als auch der
    Sicherheitskräfte. Was sagt die französische Regierung zum rigorosen
    Einsatz der Staatsgewalt? Diese Frage beantwortet Matthias Krupa,
    Frankreich-Korrespondent der ZEIT.

    Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat ihre Attacken auf Flughäfen in
    Saudi-Arabien ausgeweitet. Gleichzeitig scheint es nach langer
    Funkstille wieder diplomatischen Kontakt zwischen dem Iran und
    Saudi-Arabien zu geben. Was das Ziel der Angriffe ist und warum sich der
    Konflikt nur schwer eindämmen lässt, ordnet Lea Frehse ein. Sie
    berichtet für die ZEIT über die Region.

    Und sonst so? Ein Museum in Münster sammelt zerbrochene Beziehungen

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Susanne Hehr

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    Weitere Links:

    Schülerproteste in Frankreich: »Finger weg von unseren Kindern«

    Schülerproteste in Frankreich: UN-Menschenrechtsbüro besorgt über Gewalt
    bei Schülerprotesten

    Schülerproteste in Frankreich: Wer ist schuld an der Gewalt?

    Krieg im Nahen Osten: Huthi-Rebellen weiten Angriffe auf Flughäfen in
    Saudi-Arabien aus

    Huthi-Miliz: Warum Saudi-Arabien jetzt die Huthis angreift

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  • Was jetzt?

    Bärbel Bas: Abschied mit Ansage (Update)

    12.10.2026 | 12 Min.
    Bärbel Bas tritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin zurück. Als
    Grund nannte sie den Tod ihrer Stieftochter. Gleichzeitig erwähnte sie
    auch öffentliche Angriffe, auch aus den Reihen des Koalitionspartners,
    der Union, während sie sich um ihre Stieftochter kümmerte. Politiker aus
    der Union hatten Bas zuletzt vorgeworfen, geplante Reformen, etwa bei
    der Rente, zu verschleppen und zu blockieren. SPD-Chef Lars Klingbeil
    bezeichnete die Angriffe als unanständig. Bas sagte, sie brauche nun
    Zeit, um ihre Trauer zu verarbeiten. Der rheinland-pfälzische
    SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister
    werden. Um den Jahreswechsel herum will die SPD dann eine neue
    Parteispitze wählen. Welche Bilanz lässt sich aus Bas' Amtszeit ziehen?
    Und welche politische Lücke hinterlässt sie in der SPD? Darüber spricht
    Anna Mayr, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.

    Nach mehreren schweren Wahlniederlagen hat die CDU-Führung um
    Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer zweitägigen Klausurtagung in
    Berlin über die Zukunft der Partei beraten. Anlass war unter anderem das
    Ausscheiden der CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sowie die
    deutlichen Stimmenverluste bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Auf
    Bundesebene liegt die Partei zudem in mehreren Umfragen unter 20
    Prozent. Bei dem Treffen ging es deshalb um die Frage, wie die CDU
    verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und auf die Unzufriedenheit mit der
    schwarz-roten Bundesregierung reagieren kann. Zudem beriet die
    Parteiführung über die geplanten Sozialreformen und den weiteren Kurs
    der Regierung. Welche Konsequenzen Merz aus der Krise seiner Partei
    ziehen will, berichtet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der
    ZEIT.

    Außerdem Thema: 

    - Die Ukraine ist überrascht, Russland ignoriert sie:
    Die »Energiewaffenruhe« zwischen Russland und der Ukraine von Donald
    Trump
    - Und der Wirtschaftsnobelpreis wurde vergeben.

    Und sonst so? Wie Moses einst das Meer, so teilt man jetzt die
    Taco-Füllung. 

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    SPD: Bärbel Bas tritt als SPD-Chefin und Arbeitsministerin zurück

    Kabinett Merz: Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister werden

    Bärbel Bas: Eine Frage der Klasse

    SPD-Spitze: Bleiben in der Politik nur die Herzlosen?

    Liveblog: Große Koalition

    Führungsklausur der CDU: CDU-Spitze berät über Umgang mit der
    Parteikrise

    Donald Trump: Trump überrascht mit »Energiewaffenruhe« zwischen Russland
    und Ukraine

    Stockholm: Wirtschaftsnobelpreis geht an zwei Makroökonomen aus den USA

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Generated: 10/14/2026 - 7:48:45 PM