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    Digitale Gewalt: Was der Gesetzentwurf bringt

    18.04.2026 | 12 Min.
    Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat einen Gesetzentwurf
    gegen digitale Gewalt vorgelegt, der Straf- und Zivilrecht verschärfen
    soll. Geplant sind drei neue Straftatbestände: das Verbot der
    Herstellung und Verbreitung intimer Bilder, die Strafbarkeit täuschender
    Deepfakes mit rufschädigender Wirkung sowie das Verbot digitaler
    Überwachung. Zugleich sollen Betroffene zivilrechtlich gestärkt werden.
    Sie sollen leichter die Identität anonymer Täter ermitteln, Beweise
    sichern und eine Sperrung von Accounts beantragen können. Auch
    Plattformbetreiber sollen stärker in die Pflicht genommen werden. Eva
    Lautsch, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet ein, ob der
    Gesetzentwurf digitale Gewalt im Netz wirklich eindämmen kann. 

    Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor möglichen
    Flugausfällen in Europa infolge eines drohenden Kerosinmangels. IEA-Chef
    Fatih Birol erklärte, die Vorräte könnten nur noch für etwa sechs Wochen
    reichen. Auch andere Experten rechnen in den kommenden Wochen mit
    Versorgungsengpässen. Die EU-Kommission hält Engpässe für möglich, sieht
    bislang aber keine akute Knappheit. Wie realistisch Flugausfälle im
    Sommer tatsächlich sind und ob die Öffnung der Straße von Hormus daran
    etwas ändert, erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jonas Schulze Pals.

     

    Und sonst so? Ihr perfekter Drink für warme Frühlingstage

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge: 

    Digitale Gewalt: Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen
    pornografische Deepfakes

    Digitale Gewalt: Justizministerin will sexualisierte Deepfakes unter
    Strafe stellen

    Gesetzeslücke: Bundesländer wollen Initiative zu Verbot von
    Nacktaufnahmen starten

    Was jetzt? / Collien Fernandes: Wie die Politik gegen Deepfakes vorgehen
    will

    Straße von Hormus: IEA-Chef rechnet von Juni an mit Flugabsagen wegen
    Kerosinmangels

    Flugverkehr: Lufthansa besorgt wegen möglicher Kerosinknappheit

    Energiekrise: IEA-Chef Fatih Birol sieht schwierigen April für die
    Weltwirtschaft

    Blockade der Straße von Hormus: Was wir über die US-Blockade in der
    Straße von Hormus wissen

    Spritpreise: Katherina Reiche greift SPD in Spritpreis-Debatte an

    Was jetzt? – Spezial / ME/CFS: »Wie lebendig begraben« – und keiner
    weiß, warum

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  • Was jetzt?

    Über Libanons Zukunft wird nicht im Libanon entschieden (Update)

    17.04.2026 | 12 Min.
    Israel und der Libanon haben sich nach Angaben von US-Präsident Donald
    Trump auf eine zehntägige Waffenruhe verständigt. Trump beansprucht die
    Waffenruhe für sich und spricht von einem möglichen Durchbruch – sogar
    erste direkte Gespräche im Weißen Haus zwischen Israel und dem Libanon
    stellt er in Aussicht. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sieht
    die Feuerpause als Chance für eine dauerhafte Friedenslösung. Zudem
    erklärt er, dass die israelischen Soldaten während der Waffenruhe im
    Süden des Libanon bleiben werden. Zur gleichen Zeit gibt es Berichte
    über neue Angriffe trotz Waffenruhe. Wie stabil ist die Waffenruhe
    wirklich? Jan Roß, Politikredakteur der ZEIT, berichtet aus Israel. Im
    Podcast erklärt er, warum diese Waffenruhe für Trump so wichtig ist und
    was sie für den ohnehin unter Druck stehenden Libanon bedeutet.

    Nach der Hormus-Konferenz in Paris, zu der Frankreich und Großbritannien
    eingeladen hatten, teilte Macron mit, die Planung einer militärischen
    Mission zur Sicherung der Schifffahrt in der Region werde nun schnell
    vorangetrieben. Der britische Premierminister Keir Starmer sprach von
    einer produktiven Sitzung. Er betonte, eine militärische Mission werde
    rein defensiv sein und erst nach dem Beschluss einer Waffenruhe starten
    können. Der Bundeskanzler bekräftigte die Bereitschaft Deutschlands,
    sich an einem Einsatz in der Region zu beteiligen. Die Bundeswehr sei
    bereit, sich der Minenräumung anzuschließen, sagte er. Dafür brauche es
    jedoch eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, einen Beschluss der
    Bundesregierung und ein Mandat des Bundestags. Hauke Friederichs,
    sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, spricht im Podcast
    darüber, um welche Art der militärischen Beteiligung es gehen könnte.
    Noch während der Sitzung erreichte die Politikerinnen und Politiker die
    Meldung, dass die Straße von Hormus wieder offen sei. Die Blockade der
    für die Schifffahrt wichtigen Straße ​wird dem Iran ​zufolge für die
    restliche ‌Zeit ⁠der ​mit dem Libanon geltenden Waffenruhe aufgehoben.
    Das teilte ​der iranische ‌Außenminister Abbas Araghtschi auf ​X mit.

    Außerdem im Update: 

    - Justizministerin Stefanie Hubig hat einen Gesetzentwurf gegen
    digitale Gewalt vorgelegt. Vorgesehen sind neue Straftatbestände,
    etwa für das Verbreiten intimer Bilder ohne Zustimmung, für
    täuschend echte Deepfakes und für Cyberstalking. Außerdem sollen
    Opfer digitaler Gewalt über das Zivilrecht selbst leichter gegen
    Urheber vorgehen und gerichtlich auch Accountsperren erwirken
    können.

     

    Und sonst so? Wie Schachprofis feiern

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Naher Osten: Israel und Libanon einigen sich auf Waffenruhe

    Israel und die Hisbollah: Krieg im Libanon – Ein Land zwischen Israel
    und Hisbollah

    Libanon: Donald Trump braucht diese Waffenruhe

    Irankrieg: Macron, Starmer und Merz starten Krisengipfel zur Straße von
    Hormus

    Digitale Gewalt: Justizministerin will sexualisierte Deepfakes unter
    Strafe stellen

    Schifffahrt: Iran öffnet Straße von Hormus während Waffenruhe im Libanon

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  • Was jetzt?

    Krankenkassenreform: Große Pläne, kleiner Rückhalt

    17.04.2026 | 12 Min.
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat ein umfassendes
    Reformpaket für die gesetzliche Krankenversicherung vorgelegt, um ein
    erwartetes Defizit von rund 15 Milliarden Euro zu schließen. Die Pläne
    stoßen jedoch in der Koalition auf Widerstand. Im Bundestag werden daher
    Änderungen erwartet. Erst mal soll der Gesetzentwurf aber Ende April ins
    Kabinett eingebracht werden. Kaja Klapsa ist Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT. Im Podcast erklärt sie, welche von Warkens
    Reformvorschlägen überhaupt umgesetzt werden können. 

    Sieben Wochen dauert der Krieg zwischen den USA und Israel gegen den
    Iran. Die wirtschaftlichen Folgen spüren Menschen weltweit, etwa durch
    steigende Energiepreise. Wenig im Fokus steht bislang Saudi-Arabien: Das
    Land ist politisch und wirtschaftlich eng mit den USA verbunden und mit
    dem Iran verfeindet. Dennoch ist seine Rolle ambivalent: Einerseits ist
    das Land schwer getroffen von den iranischen Vergeltungsschlägen;
    andererseits profitiert es vom gestiegenen Ölpreis, zumal es als
    einziger der Golfstaaten auch einen Zugang zum Roten Meer besitzt.
    Welche Rolle das Land im Konflikt genau einnimmt, analysiert Lea Frehse,
    Nahostexpertin im Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so? Im Süden von Hessen droht eine Maikäferplage

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Livestream: Reform der gesetzlichen Krankenkassen:Live:
    Gesundheitsministerin Nina Warken stellt ihre Sparpläne vor

    Gesetzliche Krankenversicherung: Na, geht doch

    Nina Warken: Gesundheitsministerin kündigt Einsparungen in
    Milliardenhöhe an

    Krankenkassenreform: Warkens Sparpläne sorgen für Kritik

    Was jetzt? / Nachrichtenpodcast:Gesundheitsreform: Was jetzt auf
    gesetzlich Versicherte zukommt

    Liveblog: Irankrieg: Netanjahu plant offenbar Telefonat mit Libanons
    Präsidenten Aoun

    Angriffe des Iran auf Golfstaaten: Die Golfstaaten werden angegriffen
    und wehren sich nicht – warum?

    Blockade der Straße von Hormus: Was wir über die US-Blockade in der
    Straße von Hormus wissen

    Humanitäre Hilfe: Die stillen Opfer des Krieges

    Höhere Preise durch Irankrieg: Mehr als jeder Dritte hält eigene
    Rücklagen nicht für ausreichend

    Saudi-Arabien: Wie wird man eine Supermacht?

    Nahostkonflikt: Wer hält zu wem?

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  • Was jetzt?

    Kritik am Tankrabatt: Braucht es eine Übergewinnsteuer? (Update)

    16.04.2026 | 11 Min.
    Wegen des Irankriegs steigen die Spritpreise – deshalb sollen sie nach
    dem Willen der Bundesregierung ab Mai für zwei Monate um 17 Cent pro
    Liter sinken. Dafür hat die Bundesregierung ihren Entwurf für eine
    Senkung der Mineralölsteuer in den Bundestag eingebracht. Union und SPD
    verteidigten ihre Pläne, aus der Opposition – und von der mitregierenden
    SPD – kam die Forderung nach einer sogenannten Übergewinnsteuer für die
    Mineralölkonzerne. Wie sinnvoll ein zweimonatiger Spritpreisrabatt ist,
    erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher.

    Der Co-Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, will sein Amt niederlegen.
    Er werde beim Parteitag im Juni nicht erneut für das Amt kandidieren,
    teilte er mit, und nannte gesundheitliche Gründe. Daraufhin hat
    Fraktionsvize Luigi Pantisano seine Kandidatur für den Parteivorsitz
    angekündigt. Politikredakteurin Lisa Caspari berichtet, wie Jan van Aken
    seine Partei geprägt hat.

    Außerdem im Update:

    Die Lufthansa legt wegen Kerosinkosten und Streiks die
    Regionalfluggesellschaft Cityline ab sofort still – fast zwei Jahre
    früher als geplant. 

    Und sonst so? Seltener Münzfund

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Rita Lauter, Fabian Scheler

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Entlastungspaket: Schon wieder ein Tankrabatt, really?

    Spritpreise und Tempolimit: Brauchen wir ein Tempolimit?

    Mineralölsteuer: Grüne und Linke sehen keine Wirksamkeit im
    Tankrabatt-Entwurf

    Die Linke: Linken-Chef van Aken tritt nicht erneut als Parteichef an

    Jan van Aken: "Manche Freunde sagen: Du bist ja arm wie 'ne Kirchenmaus"

    Linkspartei: Linken-Fraktionsvize Luigi Pantisano kandidiert für
    Parteivorsitz

    Lufthansa: Lufthansa legt wegen Kerosinkosten und Streiks Cityline
    sofort still

    Lufthansa-Jubiläum: Drinnen feiern Chef und Kanzler, draußen streiken
    die Mitarbeiter

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    Irankrieg: Werden jetzt auch Lebensmittel teurer?

    16.04.2026 | 12 Min.
    Gut sechs Wochen nach dem israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran
    wird immer wahrscheinlicher, dass dieser Konflikt die Inflation in
    Deutschland in die Höhe treibt – und das nicht nur vorübergehend. Glaubt
    man den Prognosen, wird schon bald auch der Einkauf im Supermarkt
    teurer. Bereits jetzt hat sich die Inflation sprunghaft erhöht, von 1,9
    Prozent im Februar auf 2,7 Prozent im März (jeweils im Vergleich zum
    Vorjahr). Es lässt sich nicht prognostizieren, wie lange die Spannungen
    im Nahen Osten anhalten werden. Bisher ließ der Krieg vor allem die
    Preise für Öl und Gas nach oben schnellen, weil große Mengen dieser
    Rohstoffe normalerweise durch die infolge des Krieges blockierte Straße
    von Hormus transportiert werden. Warum werden nun auch Lebensmittel
    teurer? Dazu hat der stellvertretende Wirtschaftsressortleiter der ZEIT,
    Kolja Rudzio, recherchiert.

    Seit Montag blockieren die USA den iranischen Schiffsverkehr durch die
    Straße von Hormus. Es kann erwartet werden, dass diese Entscheidung des
    US-Präsidenten Donald Trump nicht nur das iranische Regime unter Druck
    setzt, sondern auch zulasten von Chinas Wirtschaft gehen wird. Die
    Volksrepublik China ist Hauptabnehmer des iranischen Rohöls – und
    agierte im Nahostkonflikt bisher recht zurückhaltend. Die chinesische
    Führung kritisierte die Aggressoren USA und Israel öffentlich, rügte
    aber auch den Iran für dessen Angriffe auf die Golfstaaten. Könnte
    sich China nun gezwungen sehen, auf die iranische Führung einzuwirken,
    sodass diese ihr umstrittenes Atomprogramm aufgibt?
    ZEIT-Chinakorrespondent Jens Mühling ordnet die Rolle Chinas im
    Irankrieg ein. 

    Und sonst so? Orgel-Banger

    Transparenzhinweis: In dieser Folge sagen wir, dass Willi, der in
    München Orgel spielt, 25 Jahre alt ist. Tatsächlich ist er 27 Jahre alt.
    Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Inflation in Deutschland: Butter bald wieder 3,99 Euro?

    Preissteigerungen: Das wird noch teuer. Auch für uns

    Deutsche Wirtschaft: Wann schaltet die Regierung in den Krisenmodus?

    Energiekrise: Vorsicht, hochentzündlich!

    Chinas Außenpolitik: Chinas Freund ist – China

    Straße von Hormus: "Hier scheitert die mächtigste Streitmacht aller
    Zeiten"

    Digitalisierung in China: Was China kann, ist irre? Fragt mal einen, der
    hier lebt!

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Generated: 4/18/2026 - 8:41:28 AM