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  • Was jetzt?

    Gerüchte über Kanzlerwechsel: Wie angeschlagen ist Friedrich Merz?

    01.06.2026 | 12 Min.
    In der vergangenen Woche haben Spekulationen über einen möglichen
    Kanzlerwechsel für Unruhe in der Union gesorgt. Auslöser waren
    Medienberichte über angebliche Gedankenspiele, Bundeskanzler Friedrich
    Merz durch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst zu
    ersetzen. Führende CDU-Politiker wie Unionsfraktionschef Jens Spahn und
    mehrere Ministerpräsidenten der CDU signalisierten daraufhin ihre
    Unterstützung für Friedrich Merz. Doch warum konnten die Spekulationen
    überhaupt entstehen? Das erklärt Mariam Lau, Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT. 

    »Ob ich Kuba befreie oder ergreife«, sagte US-Präsident Donald Trump im
    März, »ich kann damit machen, was ich will.« Kuba steckt in einer tiefen
    wirtschaftlichen und humanitären Krise. Gleichzeitig wächst erneut der
    politische Druck aus den USA. Außenminister Marco Rubio spricht von
    einem »gescheiterten Staat« und bezeichnet Kuba als Bedrohung für die
    nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten. Laut Medienberichten
    wurden US-Kriegsschiffe nahe Kuba in Position gebracht, das Pentagon
    soll verschiedene Optionen gegen das Regime prüfen – offiziell bestätigt
    ist das bislang nicht. Alexander Kauschanski, Redakteur im
    Auslandsressort der ZEIT, führt im Podcast aus, warum die
    wirtschaftliche Krise bislang keine Gefahr für Kubas politische Elite
    darstellt. 

     

    Und sonst so? Die «Tracht des Jahres» geht an die Ostersängerinnen aus
    der Lausitz.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Debatte über »Kanzlertausch«: Spahn und Länderchefs stellen sich
    demonstrativ hinter Merz

    Kanzlertauschdebatte: Friedrich Merz bewertet Streit um Kanzlertausch
    als »Nebendebatte«

    USA und Kuba: Rubio bezeichnet Kuba als Gefahr für die nationale
    Sicherheit der USA

    Energiekrise in Kuba: »Ohne eine Einigung mit den USA gibt es keinen
    Ausweg«

    Anklage gegen Raúl Castro: Trump will Kubas Widerstand brechen

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  • Was jetzt?

    Präsidentschaftswahl in Kolumbien – Linke Kontinuität oder Rechtsruck?

    31.05.2026 | 12 Min.
    In Kolumbien wählen rund 41 Millionen Menschen einen neuen Präsidenten.
    Die Abstimmung gilt als Richtungsentscheidung über die Zukunft des
    Landes nach der Amtszeit von Gustavo Petro, dem ersten linken
    Präsidenten Kolumbiens, der laut Verfassung nicht erneut kandidieren
    darf. Der Wahlkampf ist stark polarisiert und von anhaltender Gewalt
    durch bewaffnete Gruppen geprägt, die in Teilen des Landes weiterhin
    Einfluss auf Wirtschaft und Sicherheit ausüben. Laut Umfragen läuft es
    auf eine Stichwahl zwischen dem linken Senator Iván Cepeda  und dem
    rechtsgerichteten Anti-Establishment-Kandidaten Abelardo de la Espriella
    aus. Welche Themen bei der Wahl dominieren, ordnet ZEIT-Autorin
    Alexandra Endres ein.

    Incels sind meist heterosexuelle Männer, die keine romantischen oder
    sexuellen Beziehungen haben und sich vom Dating ausgeschlossen fühlen.
    Viele machen dafür ihr Aussehen, soziale Unsicherheit oder mangelnde
    Attraktivität verantwortlich, andere gesellschaftliche Entwicklungen wie
    Feminismus oder Dating-Apps. Manche Incels berichten von Einsamkeit,
    Zurückweisung und sozialer Isolation. In Teilen der Szene finden sich
    zudem frauenfeindliche Einstellungen und die Vorstellung, Männer würden
    systematisch benachteiligt. Wie gefährlich die Incel-Szene ist und
    welche Risiken von ihr ausgehen, erklärt Philipp Daum, Redakteur im
    Ressort X der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Besucherin badet im Trevi-Brunnen.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Kolumbien: Koalition von Präsident Petro verfehlt Mehrheit bei
    Parlamentswahl

    Kolumbien: Mindestens 48 Tote bei Kämpfen von Guerillagruppen in
    Kolumbien

    Kolumbien: »Das Parlament ist wie ein riesiger Basar«

    Kolumbien: Mehrere Tote und Verletzte bei Bombenanschlag in Kolumbien

    Golf-Clan: Kolumbien nimmt Gespräche mit Drogenkartell Clan del Golfo
    wieder auf

    Incels: Die Könige der Loser

    Incel-Bewegung: Die Könige der Loser

    Incel-Kultur: Kennt Ihr Sohn Andrew Tate?

    Incel: Unberührt und voller Hass

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  • Was jetzt?

    Spezial »Der Wahlkreis«: Gesucht: eine schöne Politik

    30.05.2026 | 1 Std. 21 Min.
    Könige und Autokraten haben es leicht: Sie können sich selbst Denkmäler
    bauen und ihre Namen auf Regierungsgebäude pinseln lassen. Aber wie
    inszeniert sich eigentlich die Demokratie? Gelingt es ihr, Orte und
    Monumente zu schaffen, die ihren Bürgern wirklich etwas bedeuten? Oder
    müssen Parlamentsgebäude so trist und nichtssagend aussehen wie das
    EU-Parlament in Brüssel oder die zertrampelte Wiese zwischen Reichstag
    und Kanzleramt? 

    In dieser Folge von »Was Jetzt? – Der Wahlkreis« befassen sich die Hosts
    Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Ästhetik der Maga-Bewegung,
    mit den operierten Gesichtern der Frauen in der Trump-Welt, all dem Gold
    und Prunk im Oval Office und der smarten Strategie der Rechten, mit
    einer völlig enthemmten visuellen Sprache das Internet zu fluten. Und
    sie fragen sich, ob es da wirklich kein Gegenmittel gibt und liberale
    Politik nicht doch auch schön sein kann. 

    Der nächste Wahlkreis erscheint am 27. Juni. 

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  • Was jetzt?

    Kann Kubicki wirklich die FDP retten?

    30.05.2026 | 12 Min.
    Henning Höne zieht sich im Rennen um den FDP-Bundesvorsitz zurück und
    überlässt Wolfgang Kubicki den Vortritt. Dieser soll der FDP bundesweit
    mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Beim FDP-Parteitag in Berlin gilt seine
    Wahl als Formsache. Inhaltlich setzt die FDP weiterhin stark auf
    wirtschaftsliberale Themen wie Bürokratieabbau, Steuersenkungen und
    Eigenverantwortung. Gleichzeitig versucht sie, sich als
    Bürgerrechtspartei zu positionieren. Die Ausgangslage bleibt schwierig:
    Bundesweit liegt die FDP in Umfragen derzeit bei rund vier Prozent und
    wäre damit nicht im Bundestag vertreten. Ob der FDP ein Neustart
    gelingen kann, ordnet August Modersohn, Redakteur im Hauptstadtbüro der
    ZEIT, ein. 

    Am Brennerpass dürfte es am Wochenende zu massiven Verkehrsbehinderungen
    kommen. Bewohner des Tiroler Wipptals protestieren dort gegen die hohe
    Belastung durch den Transitverkehr. Die Anwohner klagen seit Jahren über
    Lärm, Feinstaub und Dauerstaus. Seit der Eröffnung der Brennerautobahn
    in den 1960er Jahren habe sich das Verkehrsaufkommen versiebenfacht. Die
    Sperrung dürfte weit über Tirol hinaus Folgen haben. Wie groß die
    Auswirkungen des Protests auf Urlauber und Transitverkehr tatsächlich
    werden könnten, erläutert Florian Gasser, Leiter des Österreich-Büros
    der ZEIT.

     

    Und sonst so? Patagonia verklagt Dragqueen Pattie Gonia 

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    FDP-Vorsitz: Einziger Kubicki-Gegenkandidat Höne zieht Kandidatur zurück

    FDP-Parteivorsitz: Wettbewerb? Fällt aus

    Wolfgang Kubicki: Kubicki und die Pfandflaschen

    Wolfgang Kubicki: Die Avantgarde des Liberalismus?

    Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: Wer führt in den aktuellen Umfragen?

    Das Politikteil / Zukunft der FDP: Ist doch noch nicht alles verloren?

    Sperrung am Brennerpass: Warum Anwohner den Brenner lahmlegen und womit
    Reisende rechnen müssen

    Brennerautobahn: Aber hier leben? Nein danke

    Lärm in deutschen Städten: Wo Lärm krank macht

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    Der Maut-Skandal holt Scheuer ein (Update)

    29.05.2026 | 10 Min.
    Im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut soll gegen den ehemaligen
    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein Prozess eröffnet
    werden. Das Landgericht Berlin hat eine entsprechende Anklage wegen des
    Verdachts der Falschaussage im Untersuchungsausschuss des Bundestags
    zugelassen. Auch der ehemalige Staatssekretär Gerhard Schulz soll
    angeklagt worden sein. Beide weisen die Vorwürfe zurück. Konkret geht es
    um eine Aussage Scheuers aus dem Oktober 2020: Er könne sich nicht
    erinnern, dass die Mautbetreiber angeboten hätten, die
    Vertragsunterzeichnung auf einen Zeitpunkt nach dem zu erwartenden
    Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu verschieben. Die Pkw-Maut war
    2019 vom EuGH gestoppt worden. Max Hägler, Redakteur im
    Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was hinter dem Fall
    steckt und erklärt, welche Konsequenzen dem früheren Minister jetzt
    drohen.

    Zwischen den USA und dem Iran wird weiter über eine Verlängerung der
    Waffenruhe verhandelt. US-Vizepräsident J. D. Vance spricht davon, man
    sei »nah dran« aber noch nicht am Ziel: Streitpunkte seien vor allem die
    Bestände an angereichertem Uran sowie Fragen der iranischen Anreicherung
    und die genaue Formulierung einer möglichen Einigung. Aus
    US-Regierungskreisen heißt es zudem, die Delegationen hätten sich auf
    ein vorläufiges Abkommen für eine verlängerte Waffenruhe verständigt.
    Die iranische Seite hat das zunächst nicht bestätigt. Rieke Havertz,
    Internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie der
    Stand der Verhandlungen ist, und sagt, für wie wahrscheinlich sie es
    hält, dass es tatsächlich in den kommenden Tagen zu einer Einigung
    kommt.

    Außerdem im Update: 

    Das Verteidigungsministerium will künftig auch in Friedenszeiten die
    Möglichkeit haben, Reservisten zum Dienst zu verpflichten. Ein
    Referentenentwurf sieht vor, dass Reservistinnen und Reservisten künftig
    gestaffelt nach Alter und Vordienstzeit herangezogen werden können –
    teilweise bis zum 45. oder sogar 65. Lebensjahr. 

     

    Und sonst so? Naomi Osaka frischt den Dresscode von Roland Garros auf

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg

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    Weitere Links zur Folge:

    Andreas Scheuer: Anklage gegen den ehemaligen Verkehrsminister

    Pkw-Maut: Andreas Scheuer muss wegen gescheiterter Pkw-Maut vor Gericht

    Waffenruhe im Irankrieg: Verhandlungen laut Vance trotz Fortschritten
    »noch nicht am Ziel«

    OK, America? / Verhandlungen mit dem Iran: Wie Trump es schafft, den
    Irankrieg nicht zu beenden

    Liveblog: Irankrieg

    Bundeswehr: Verteidigungsministerium plant erweiterte Einsätze von
    Reservisten

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Generated: 6/1/2026 - 3:13:23 PM