2000 Episoden
- In Frankreich haben die Gewerkschaften zu landesweiten Streiks und
Demonstrationen aufgerufen. Betroffen sein könnten der Bahn- und
Flugverkehr sowie Schulen und Universitäten. Hintergrund sind steigende
Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne und schlechte Bedingungen an
Schulen und Universitäten. Bereits am Wochenende kam es zu
Ausschreitungen mit fast 800 Festnahmen, rund 500 Bränden und mehr als
150 verletzten Sicherheitskräften. Die Chefin der Gewerkschaft CGT,
Sophie Binet, kritisiert Präsident Emmanuel Macron und wirft seiner
Regierung vor, die Gewerkschaften zu schwächen und soziale Probleme zu
verschärfen. Was sich die Demonstranten vom scheidenden Präsidenten
Emmanuel Macron, der keine eigene Mehrheit hat, noch erhoffen können,
ordnet Annika Joeres, Frankreich-Korrespondentin der ZEIT, ein.
Bei den US-Zwischenwahlen 2026 haben die Demokraten die Mehrheit im
Senat und im Repräsentantenhaus gewonnen. Damit können sie
Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung blockieren, die Besetzung wichtiger
Ämter beeinflussen und die Arbeit der Regierung stärker kontrollieren.
Aber können sie auch die Wirtschaftspolitik der Trump-Administration
beeinflussen? Und wird der Mehrheitswechsel im Kongress etwas an den
hohen Lebenshaltungskosten in den USA ändern? Das erklärt Heike Buchter,
ZEIT-Korrespondentin in New York.
Und sonst so? Wohnungs-Makeover mit Büchern
Moderation und Produktion: Rita Lauter und Constanze Kainz
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder
legen«
Proteste in Frankreich: Die Wut schwelt schon so lange
Proteste in Frankreich: Stürmt dieser Junge die Bastille?
Ausschreitungen in Frankreich: Wer plünderte französische Geschäfte?
Proteste in Frankreich: Frankreichs Regierung hält wegen Protesten an
Ausgangssperren fest
Schülerproteste in Frankreich: Hier brennen nicht nur Mülltonnen. Hier
brennt ein System
US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live
Midterms in den USA: Blaue Begeisterung, rote Ratlosigkeit
Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy!
Videokommentar: »Amerika ist größer als Trump«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Demokraten haben bei den Midterms die Mehrheit in beiden Kammern des
US-Kongresses gewonnen. US-Medien sprechen von einem »blauen Tsunami«.
Doch die Außenpolitik wird in den Händen von Donald Trump bleiben.
»Amerika kommt zurück, diesen Fehler gab es schon einmal«, sagt Jörg
Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Er erklärt, welche Folgen
der Wahlsieg für Trumps Außenpolitik und das Verhältnis zu Europa hat.
Die Renten sollen 2027 um gut vier Prozent steigen – das würde rund 15,6
Milliarden Euro kosten. Doch ist das gerecht gegenüber den jüngeren
Generationen, die dafür aufkommen müssen? Das analysiert Tina Groll aus
dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Die Eishockey-WM in Deutschland steht auf der Kippe.
Mehrere Länder drohen mit einem Boykott, sollte Russland teilnehmen. Der
Deutsche Eishockey-Bund erwägt, das Turnier abzugeben.
Und sonst so? Der Schrifsteller und Illustrator Janosch ist verstorben.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Weitere Links zur Folge:
US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live
Liveblog: Midterms
Midterm-Wahlen: Verluste quer durch alle Wählergruppen
Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy!
Donald Trump: Ist das der Anfang vom Ende?
Donald Trump und Benjamin Netanjahu: Zwei geschwächte Männer, die jetzt
den Sieg brauchen
Alterssicherung: Renten steigen 2027 voraussichtlich um vier Prozent
Eishockey-WM 2027: Fünf Länder wollen bei Eishockey-WM Partien gegen
Russland verweigern
Schöpfer der »Tigerente«: Schriftsteller und Künstler Janosch ist tot
Janosch: Herr Janosch, was machen Sie denn da?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Zwei Jahre nach Donald Trumps Wiederwahl haben die USA bei den Midterms
am Dienstag vor allem über die Politik des Präsidenten abgestimmt. Die
Niederlage der Republikaner ist eindeutig. Was bedeutet das für den
Vibe-Shift, den der Historiker Niall Ferguson im Winter 2024 ausrief,
als alles nach rechts zu rücken schien? Tech-Chefs wie Mark Zuckerberg
machten plötzlich auf maskulin, Unternehmen strichen
Diversitätsprogramme, Eltern überlegten sich zweimal, ob sie ihre Kinder
auf linke Unis wie Harvard oder Yale schicken sollten. Trumps Wiederwahl
galt als Beginn einer neuen Ära.
Zwei Jahre später aber ist davon kaum etwas übrig. Im Zentrum stehen
jetzt steigende Lebenshaltungskosten, der Krieg im Iran und die
Epstein-Files – kaum einer glaubt mehr daran, dass Trump es mit »America
First« wirklich ernst meint.
Die Demokraten haben die Wahl gewonnen und können Trump deshalb künftig
ausbremsen. Möglich ist, dass mit dieser Niederlage sein politisches
Ende beginnt. Doch ein Nachruf ist dieser Kommentar nicht, denn Trump
hat noch nie eine Niederlage akzeptiert.
Moderation: Paul Middelhoff
Redaktion: Constanze Kainz
Produktion: Markus Gläser
Mitarbeit: Anneke Rietkerken
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In den USA wird weiter ausgezählt, doch schon jetzt ist klar: Die
Demokraten haben bei diesen Wahlen gewonnen. Noch mal zum Hintergrund:
Bei den Zwischenwahlen wurden die Abgeordneten des Repräsentantenhauses
und etwa ein Drittel des Senats gewählt. Beide zusammen bilden den
Kongress. Neben dem Kongress wurden in 36 Bundesstaaten ebenfalls neue
Gouverneure gewählt. Den Wahlkampf haben Themen wie die hohen
Lebenshaltungs- und Energiekosten oder das Vorgehen der
Einwanderungsbehörde ICE geprägt.
Umfragen prognostizierten den Demokraten vorab eine Mehrheit bei den
Midterms im Repräsentantenhaus. Für den Senat zeigten die Umfragen vor
der Wahl kein eindeutiges Ergebnis. Nun sind die Ergebnisse früher klar
als gedacht. Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT in
Washington, ordnet sie im Interview ein.
Was der Sieg der Demokraten für Trumps Regierung bedeuten und welche
Folgen er aus internationaler Sicht haben könnte, darüber sprechen wir
mit Rieke Havertz, US-Korrespondentin und Co-Host des Podcasts »OK,
America?«.
Und sonst so? US-Amerikaner wetten fast zwei Milliarden Dollar auf
Midterms.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich
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Liveblog: Midterms live
Midterms in den USA: Kongresswahlen in den USA haben begonnen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist von Bundeskanzler
Friedrich Merz im Kanzleramt empfangen worden. Bei den Gesprächen
standen vor allem die Unterstützung der ukrainischen Luftabwehr und der
Schutz der Energieversorgung im Mittelpunkt. Dafür forderte Selenskyj
mehr internationale Unterstützung. Hintergrund sind verstärkte Angriffe
Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Der Ukraine droht
damit angesichts fehlender Abwehrsysteme ein besonders schwieriger
Winter. Außerdem sprachen Merz und Selenskyj über die geplanten neuen
Friedensverhandlungen. Am 10. und 11. November sollen Vertreter der USA,
Russlands und der Ukraine nach US-Angaben in Abu Dhabi über eine
mögliche Beendigung des Krieges beraten. Mariam Lau, Redakteurin im
Politikressort der ZEIT, beschreibt die schwierige Lage von Selenskyj
und Merz.
In den USA haben die Zwischenwahlen, die sogenannten Midterms, begonnen.
Dabei werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der
Sitze im Senat neu vergeben. Die Wahl gilt als wichtiger Stimmungstest
für die Regierung. Die ersten Ergebnisse werden nach mitteleuropäischer
Zeit in der Nacht zum Mittwoch erwartet. Constanze Kainz, Leiterin des
ZEIT-Podcastressorts, berichtet über die Stimmung vor Ort.
Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, dass
er für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine
Frau vorschlagen möchte. Die Kandidatin soll aus der politischen Mitte
kommen, einen Namen nannte er bisher nicht. CSU-Chef Markus Söder hat
bereits die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner ins Gespräch
gebracht, die auch Unterstützung aus SPD und Grünen erhält. Am kommenden
Montag möchte Merz mit den Landesvorsitzenden der CDU sowie mit der CSU
über eine gemeinsame Kandidatin beraten. Anschließend sollen auch
Gespräche mit anderen Parteien folgen, um eine möglichst breite
Unterstützung für den Vorschlag zu erreichen. Die Wahl des neuen
Bundespräsidenten findet am 30. Januar statt. Es wäre das erste Mal in
der Geschichte der Bundesrepublik, dass eine Frau das Amt des
Staatsoberhaupts übernimmt.
Und sonst so? Blutarmut beim DRK
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Rita Lauter
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Weitere Links zur Folge:
Friedrich Merz in Kyjiw: Merz betont deutsches Interesse an Ukrainehilfe
Selenskyj in Berlin: Friedrich Merz begrüßt Wolodymyr Selenskyj im
Kanzleramt
Stromausfall in der Ukraine: Hunderttausende Ukrainer nach Angriffen
ohne Strom
Angriffe auf Kyjiw: Selenskyj verurteilt russische Angriffe nach
Verhandlungen mit den USA
Krieg in der Ukraine: Mindestens 26 Tote bei russischen Luftangriffen in
Saporischschja
Verhandlungen im Ukrainekrieg: Putin will von Trump maximal profitieren
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj trifft Friedrich
Merz in Berlin
Bundespräsident: Merz stolpert in die Bellevue-Falle
Steinmeier-Nachfolge: Friedrich Merz will Frau als Staatsoberhaupt
vorschlagen
Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle
einigen. Nur Merz schweigt
Bundespräsidentin: Dafür ist die Lage dann doch zu ernst
Grenze zu Kaliningrad: Polen reagiert mit Großeinsatz auf »Provokation«
an russischer Grenze
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