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    Update: CO₂ gesagt – ADAC-Posten weg

    03.2.2026 | 11 Min.
    Der Verkehrspräsident des Automobilklubs ADAC, Gerhard Hillebrand, hatte
    in einem Interview die CO₂-Bepreisung als ein sinnvolles Instrument im
    Klimaschutz bezeichnet. Nach Kritik von Mitgliedern, Medien und
    AfD-Politikern trat er am Montag von seinem Amt zurück. Laut dem
    Automobilklub kündigten im Zuge der Debatte rund 60.000 Menschen ihre
    Mitgliedschaft. Hillebrands Aussage entspricht den Beschlüssen der
    Bundesregierung und der Europäischen Union. Auch nach Einschätzung von
    Experten sei es eine gute Idee, mit einem CO₂-Preis Benzin und Diesel
    teurer zu machen, um die Klimaziele zu erreichen. War der ADAC-Chef mit
    seiner Positionierung zu weit von der Stimmung im eigenen Verband
    entfernt? Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im
    Podcast ein, welche Bedeutung der Rücktritt hat und ob er für einen
    größeren gesellschaftlichen Backlash steht.

    Techmilliardär Elon Musk hat die Raumfahrtfirma SpaceX und seinen
    KI-Entwickler xAI zusammengelegt. Gemeinsam sollen die Unternehmen unter
    anderem Rechenzentren im All bauen, wie Musk ankündigte. Der Schritt
    ermöglicht es Musk, die kapitalintensive KI-Firma xAI mit Milliarden aus
    den Kassen von SpaceX zu finanzieren. Da beide Firmen nicht
    börsennotiert sind, gilt die Fusion als unkompliziert, dürfte aber
    Aufsichtsbehörden beschäftigen. Musk schätzt, dass Rechenzentren im All
    in zwei bis drei Jahren der günstigste Weg sein könnten, um
    Rechenleistung für künstliche Intelligenz zu generieren. Dabei soll die
    Starship-Rakete seines Raumfahrtunternehmens zum Einsatz kommen und
    künftig stündlich starten. Wie realistisch dieser Plan ist und ob die
    Fusion tatsächlich so umgesetzt wird, erklärt Stefan Schmitt, Redakteur
    aus dem Wissensressort der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby,
    ist kurz vor Beginn seines Prozesses festgenommen worden, wegen
    Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und dem Verstoß gegen ein
    Kontaktverbot. Ihm werden unter anderem mehrere Vergewaltigungen und
    Gewalttaten vorgeworfen. Kronprinzessin Mette-Marit selbst taucht in den
    neu veröffentlichten Akten über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein
    auf.

     

    Und sonst so? Ein 13-Jähriger schwimmt vier Kilometer und rettet seine
    Familie. 

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Automobilklub: ADAC-Funktionär Hillebrand tritt nach
    Klimaschutzäußerungen zurück

    ADAC: Zu woke für seine Mitglieder

    Raumfahrt und KI: Elon Musk legt SpaceX und xAI zusammen

    Marius Borg Høiby: Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit
    festgenommen

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  • Was jetzt?

    Deutschlands Energiedilemma

    03.2.2026 | 12 Min.
    Bundeskanzler Friedrich Merz mahnt angesichts einer "neuen Weltordnung"
    zu mehr europäischer Eigenständigkeit. Doch für seine
    Parteifreundin, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, ist die
    Ausgangslage komplex: Die heimischen Gasspeicherstände liegen bei
    niedrigen 35 Prozent, und die starke Abhängigkeit von Gasimporten –
    unter anderem aus den USA – wird zunehmend als strategisches Risiko
    bewertet. Um die Versorgung breiter aufzustellen, hat Reiche am
    gestrigen Montag einen Energiedeal mit Saudi-Arabien ausgehandelt. In
    dessen Zentrum steht grüner Wasserstoff. Kritiker halten dagegen:
    Kosteneffizienz erreiche man vor allem durch Ausbau bei Wind und Sonne.
    Wie passt die Suche nach neuen fossilen Lieferanten zum Ziel der
    Unabhängigkeit? Und warum macht die Wirtschaftsministerin derzeit vor
    allem mit Debatten über Rente und Teilzeit von sich reden? Petra Pinzler
    aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT analysiert die Pläne der Ministerin
    im Podcast.

    Die USA unverwundbar machen – das ist das Ziel von US-Präsident Donald
    Trump. Mit dem Golden Dome, einem weltraumgestützten Abwehrschirm, soll
    das Land künftig vor Raketen und Drohnen geschützt werden. Angelehnt ist
    das Projekt – zumindest dem Namen nach – an den Iron Dome, den wohl
    bekanntesten Baustein der israelischen Luftverteidigung. Der Zeitplan
    ist ambitioniert: Bis zum Ende seiner Amtszeit im Januar 2029 soll das
    175 Milliarden Dollar schwere Projekt einsatzbereit sein. Doch Fachleute
    zweifeln an der Machbarkeit. Sie warnen vor enormen technologischen
    Hürden und der Verwundbarkeit von Satelliten im All. Wie das Projekt mit
    Trumps Grönlandplänen zusammenhängt und inwiefern der Golden Dome ein
    Vorbild für einen europäischen Schutzschirm gegen Bedrohungen aus der
    Luft sein könnte, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
    Korrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Das passiert, wenn KI-Bots ihre eigene
    Social-Media-Plattform bekommen.

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Simone Gaul und Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Katherina Reiche: Standortrisiko Ministerin

    Gasspeicher: Katherina Reiche befürchtet keine Knappheit bei der
    Gasversorgung

    Bundeswirtschaftsministerin: Katherina Reiche fordert höheres
    Rentenalter und weniger Teilzeit

    Golden Dome: Trumps Illusion vom Weltraum-Schild

    Raketenabwehr: Trump will mit Golden Dome Angriffe aus dem All abwehren

    Donald Trump und Grönland: Der Weg ins postamerikanische Zeitalter ist
    eingeschlagen

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  • Was jetzt?

    Update: Warum die Union gegen den Sozialstaat wettert

    02.2.2026 | 9 Min.
    Der unionsnahe Unternehmerverband CDU-Wirtschaftsrat hat eine "Agenda
    für Arbeitnehmer" vorgelegt – und fordert darin eine deutliche
    Begrenzung der Sozialabgaben. So wird unter anderem die Abschaffung
    diverser Leistungen wie Zahnarztbehandlungen oder Kürzungen etwa beim
    Arbeitslosengeld vorgeschlagen. Der CSU-Vorsitzende Markus Söder hat am
    Sonntag die Erhöhung der Wochenarbeitszeit gefordert, das sei "wirklich
    nicht zu viel verlangt". Zuvor hatte es eine Debatte über die sogenannte
    Lifestyle-Teilzeit gegeben. Ist die Union sich einig darin, dass sie den
    Sozialstaat weiter beschneiden will? Und ist das im Wahljahr ihre
    einzige Strategie in Anbetracht der schwächelnden deutschen Wirtschaft?
    Das ordnet der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, im
    Podcast ein.

    Regierungsvertreter des Iran und der USA wollen einem iranischen Bericht
    zufolge neue Verhandlungen aufnehmen. Die Nachrichtenagentur Tasnim
    meldet, in den kommenden Tagen sei ein Treffen zwischen dem iranischen
    Außenminister Abbas Araghtschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff
    geplant. Ort und Zeitpunkt des potenziellen Treffens sind demnach noch
    nicht bekannt. Außerdem haben die USA die Angaben bislang nicht
    bestätigt. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf
    hatte am Wochenende mitgeteilt, dass der Iran nun auch die Armeen
    europäischer Staaten, so auch die Bundeswehr, als Terrororganisationen
    einstufen werde.

    Außerdem im Update: 

    In Schleswig-Holstein sind fünf Männer festgenommen worden. Sie sollen
    rund 16.000 Lieferungen nach Russland geschickt haben – auch an
    Rüstungsunternehmen.

    Und sonst so? Posthumer Grammy für Fela Kuti

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Simone Gaul, Rita Lauter

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Teilzeitarbeit: Work-Streit-Balance

    "Agenda für Arbeitnehmer": Sozialverband nennt Forderungen des
    CDU-Wirtschaftsrates "verstörend"

    Forderung des CDU-Wirtschaftsrates: Bundesregierung plant keine
    Privatisierung der Zahnarztkosten

    Konflikt zwischen dem Iran und den USA: USA und Iran planen offenbar
    Wiederaufnahme von Gesprächen

    EU-Terrorliste: Iran bestellt Botschafter aller EU-Länder ein

    Konflikt mit den USA: Iran zeigt sich zu Verhandlungen mit den USA
    bereit

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    In Gaza öffnet sich das Tor zur Welt

    02.2.2026 | 11 Min.
    Nach einem Testlauf am Sonntag soll am heutigen Montag der Grenzübergang
    Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten erstmals seit Mai 2024
    wieder öffnen – wenngleich unter strikten Bedingungen. Am Samstag wurden
    unterdessen bei israelischen Luftangriffen nach Angaben der
    palästinensischen Behörden mindestens 32 Menschen getötet. Ist die
    Öffnung Rafahs unter diesen Umständen ein echter Schritt in Richtung
    Frieden? Seine Einschätzung dazu teilt ZEIT-Korrespondent Jan Roß im
    Podcast.

    Die Gewerkschaft Ver.di hat für diesen Montag fast bundesweit zu Streiks
    im kommunalen Nahverkehr aufgerufen. Im Podcast erklärt Matthias
    Kirsch die Hintergründe – und analysiert, was der Streik für
    Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit bedeutet.

    Und sonst so? Einmal Trevi-Brunnen? Zwei Euro, bitte.

     

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Gazastreifen: Das erste konkrete Stück Nachkriegsrealität

    Liveblog: Krieg in Gaza: Grenzübergang Rafah für begrenzten
    Personenverkehr wieder geöffnet

    Gazastreifen: Tote bei israelischen Luftangriffen – Kritik aus Ägypten
    und Katar

    Streik im ÖPNV: Alles, was Sie zum Streik im Nahverkehr wissen müssen

    Öffentlicher Nahverkehr: Ver.di ruft bundesweit zu Streik im Nahverkehr
    am Montag auf

    Ver.di: Streiks im öffentlichen Nahverkehr

    Arbeitszeitgesetz: Gewerkschaften drohen mit Protesten gegen Änderung
    des Arbeitsschutzes

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    Wenn der Winter zur Waffe wird

    01.2.2026 | 12 Min.
    Nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur kommt es
    in Kyjiw seit Wochen zu weitreichenden Strom-, Heizungs- und
    Wasserausfällen. Hunderttausende Menschen sind zeitweise ohne
    grundlegende Versorgung. Russlands Präsident Wladimir Putin ließ die
    Ukraine auch während direkter Gespräche mit der Ukraine und den USA am
    vergangenen Wochenende in Abu Dhabi angreifen. Nun soll es nach Angaben
    Russlands auf Bitten von US-Präsident Donald Trump keine Angriffe mehr
    geben, da die Gespräche weitergeführt werden sollen. Parallel dazu hält
    die ukrainische Führung an dem Ziel fest, die Voraussetzungen für einen
    EU-Beitritt bis Ende des Jahres zu erfüllen. Wie realistisch das ist und
    wie es den Menschen in Kyjiw derzeit geht, ordnet die
    ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas ein.

    Bei der Handballeuropameisterschaft hat Deutschland das Finale erreicht.
    Das Team des Deutschen Handballbundes setzte sich im Halbfinale in
    Herning mit 31:28 gegen Kroatien durch und sicherte sich damit die erste
    EM-Medaille seit zehn Jahren. Sportlich geht Deutschland trotz
    Außenseiterrolle ohne großen Druck ins Endspiel. Der bisherige
    Turniererfolg ist vor allem auf die starke Defensive zurückzuführen.
    Gegner Dänemark gilt als amtierender Weltmeister und mit Heimvorteil als
    Favorit. Wie die Chancen der deutschen Mannschaft stehen, ordnet Fabian
    Scheler, Sportredakteur und Podcast-Host der ZEIT, ein.

     

    Und sonst so: "Streets of Minneapolis": Bruce Springsteen erweitert die
    Playlist des Protests.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge

    Energieversorgung in der Ukraine: Dann heizen sie eben mit Backsteinen

    Stromausfälle in Kyjiw: Für Freiheit frieren

    Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier
    nicht bleiben"

    Vitali Klitschko: "Putin will die Leute zwingen, die Stadt dauerhaft zu
    verlassen"

    Krieg in der Ukraine: Was, wenn der Ukraine die Kraft ausgeht?

    Krieg in der Ukraine: Donald Trump kündigt einwöchige Angriffspause für
    Kyjiw an

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Russland hat in der Nacht Angriffe
    auf Energieanlagen ausgesetzt

    Ukrainekrieg: Trilaterale Ukrainegespräche in Abu Dhabi beendet

    Handball-EM: Deutschland zieht ins Finale der Handball-EM ein

    Handball-EM-Halbfinale: Warum der Trapattoni des Handballs recht hat

    Handball: Kroatiens Trainer kritisiert Spielplan bei der
    Europameisterschaft

    Handball-EM: Dänemark folgt Deutschland ins Finale der Handball-EM

    Handball-EM: Eine Niederlage, die Potenzial hat

     

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Generated: 2/3/2026 - 7:01:50 PM