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  • Was jetzt?

    Was Ärztinnen und Ärzte an Warkens Gesundheitsreform stört (Update)

    12.06.2026 | 10 Min.
    Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat am Freitag die umstrittene
    Reform des Gesundheitssystems in den Bundestag eingebracht. Die
    Opposition hat die Pläne der Bundesregierung scharf kritisiert und die
    Reform bei der ersten Debatte zum Thema als unsozial und unwirksam
    kritisiert. Die Linken-Gesundheitsexpertin Stella Merendino warf Warken
    vor, zu sparen, »wo Menschen gepflegt, behandelt und gerettet werden«.
    Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte »dieser Sozialpolitik den
    Kampf an«. Wie Ärztinnen und Ärzte auf die Reform blicken, hat sich die
    ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus angehört.

    Nicht nur der Bundestag, auch der Bundesrat ist am Freitag in Berlin
    zusammengekommen und auch dort wurde Widerstand gegen die von Nina
    Warken vorgestellte Gesundheitsreform laut. Die Länderkammer hat sich
    auf eine Stellungnahme geeinigt, in der sie viele Änderungen fordert.
    Und hat außerdem Entscheidungen zu einer Rentenerhöhung, einer
    Apothekenreform zur besseren Versorgung mit Arzneimitteln, zur
    Einführung der elektronischen Fußfessel sowie einer Senkung der
    Luftverkehrsteuer getroffen.

    Außerdem im Update:

    Buckelwal Timmy lebte nach seiner Freisetzung wohl noch fünf Tage
    weiter, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD)
    am Freitag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt hat. Die ausgewerteten
    Daten des Senders, den das an der Ostseeküste gestrandete und in einer
    umstrittenen Aktion in die Nordsee gebrachte Tier zuletzt getragen
    hatte, deuten darauf hin, dass es noch mehr als 200 Kilometer Richtung
    Ostsee schwamm, ehe es am 6. oder 7. Mai vor der Küste Dänemarks starb.

    Und sonst so? Was es mit dem Sonnenschirmverbot an einem Strand auf
    Sardinien auf sich hat

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf
    Privatpatienten umstellen«

    GKV-Reform: Gesundheitsreform stößt im Bundestag auf großen Widerstand

    GKV-Sparpaket: Was für eine Enttäuschung!

    Gewaltschutzgesetz: Gewaltopfer sollen durch Fußfessel am Täter
    geschützt werden

    Luftverkehrsteuer: Bundesrat stimmt Senkung der Flugsteuer zu

    Buckelwal: Glaube, Liebe, Hope

    Ostsee: Buckelwal lebte nach Befreiung wohl noch fünf Tage weiter

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  • Was jetzt?

    EU-Grenzen: Das sind die neuen Regeln

    12.06.2026 | 12 Min.
    Nach jahrelangen Verhandlungen tritt heute das Gemeinsame Europäische
    Asylsystem in Kraft. Kern der Reform sind schnellere Verfahren an den
    EU-Außengrenzen für Menschen mit geringen Bleibechancen. Johanna Roth
    aus dem Politikressort erklärt im Podcast, wie Deutschland die neuen
    Regeln bereits umsetzt und inwieweit sich das System mit den Grundwerten
    der EU vereinbaren lässt.

    Durch den Börsengang von SpaceX am heutigen Freitag wird Elon Musk aller
    Voraussicht nach der erste Billionär der Welt. Trotz roter Zahlen wird
    sein Unternehmen vor dem Börsengang mit 1,8 Billionen Dollar bewertet.
    Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort erklärt, wie real das Vermögen von
    Musk ist, und ob Privatanleger lieber die Finger von SpaceX-Aktien
    lassen sollten.

    Und sonst so? Brötchen im Berliner Zoo.

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Migration: Was bedeutet die EU-Vereinbarung zu Abschiebezentren?

    Europäische Asylreform GEAS: SPD fordert schrittweise Aufhebung von
    Grenzkontrollen

    Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität

    Börsengang von SpaceX: Warum die Euphorie um die Mega-Börsengänge trügt

    SpaceX-Börsengang: Elon Musk will Ihr Geld. Sollten Sie es ihm auch
    geben?

    SpaceX-Börsengang: Start ins Geldall

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  • Was jetzt?

    Merz versucht’s mit Optimismus (Update)

    11.06.2026 | 10 Min.
    Vor dem EU-Gipfel nächste Woche hat Bundeskanzler Friedrich Merz im
    Bundestag eine Regierungserklärung abgegeben. Dabei verwies er auf die
    wirtschaftliche Lage und kündigte weitere Reformen in den Bereichen
    Arbeitsmarkt, Steuerpolitik und Sozialstaat an. Außerdem bekräftigte er
    die Unterstützung Deutschlands für die Ukraine und sprach sich für
    höhere Verteidigungsausgaben sowie eine Reform des EU-Haushalts ab 2028
    aus. Künftige Investitionen sollten stärker auf Wettbewerbsfähigkeit,
    Souveränität und Verteidigung ausgerichtet werden. Eine Aufstockung des
    EU-Haushalts oder neue gemeinsame Schulden lehnte er ab. Fabian
    Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Rede ein. 

    Zwischen den USA und dem Iran gilt nach offiziellen Angaben eine
    Waffenruhe. Nach iranischen Angaben haben die USA in der Nacht zum
    zweiten Mal in Folge Ziele im Iran angegriffen. Betroffen gewesen sein
    sollen demnach militärische Anlagen, darunter Kommunikations- und
    Überwachungssysteme. Die US-Seite bestätigt Angriffe auf iranische Ziele
    und erklärt, die Operationen seien abgeschlossen worden. Beide Seiten
    machen unterschiedliche Angaben dazu, ob die Waffenruhe weiterhin gilt.
    Wie diese widersprüchlichen Aussagen einzuordnen sind, erläutert Maxim
    Kireev, Redakteur für internationale Politik der ZEIT.

    Außerdem im Update: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt steht wegen
    des möglichen Einsatzes von Künstlicher Intelligenz bei Reden und Texten
    in der Kritik. Die Plattform FragDenStaat wirft ihm vor, mehrere seiner
    Beiträge seien ganz oder teilweise KI-generiert. Voigt selbst verweist
    darauf, dass der Einsatz von KI Teil moderner Kommunikation sei. Wie
    dies zu bewerten ist, erklärt Robert Pausch, politischer Korrespondent
    im Politikressort der ZEIT.

     

    Und sonst so: Fifa verbietet Trikotdesign von Haiti

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz fordert mehr
    außenpolitisches Engagement Deutschlands

    Livestream: Regierungserklärung des Bundeskanzlers: Jetzt live: Die
    Regierungserklärung von Friedrich Merz

    Das Politikteil / Schwarz-rote Koalition: »Für alle wird es härter, nur
    für die Superreichen nicht«

    Was jetzt? / Nachrichtenpodcast: Sozialpartner im Kanzleramt: Warum erst
    jetzt?

    Sozialpartnerdialog im Kanzleramt: Ein Kompromiss in drei Stunden? Kaum
    vorstellbar

    Iran-Krieg: Trump bezeichnet Waffenruhe mit dem Iran als »so schwach wie
    nie«

    Krieg im Iran: US-Angriffe auf iranische Infrastruktur, Iran beschießt
    US-Stützpunkte

    Liveblog: Irankrieg: Iran stellt Waffenruhe nach US-Angriffen infrage

    Iran-Überblick: Iran sperrt nach US-Angriffen Meerenge komplett,
    US-Militär dementiert

    Mario Voigt: Gutachten enthält neue Plagiatsvorwürfe gegen Thüringer
    Regierungschef

    Künstliche Intelligenz: »FAZ« löscht Gastbeitrag von Mario Voigt wegen
    KI-Verdacht

     

     

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  • Was jetzt?

    Anpfiff in Amerika: Drei Gastgeber, viele Konflikte

    11.06.2026 | 12 Min.
    Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. An dem Turnier
    nehmen 48 Mannschaften aus der ganzen Welt teil, gespielt wird in den
    drei Gastgeberländern Mexiko, Kanada und den USA. Die Beziehungen der
    ausrichtenden Länder gelten untereinander als politisch angespannt. Aber
    auch viele Teilnehmerländer pflegen ein schwieriges Verhältnis zu den
    USA. Schließlich war Präsident Donald Trump in den vergangenen Jahren in
    zahlreiche internationale Konflikte und politische Auseinandersetzungen
    mit verschiedenen Staaten verwickelt. Unklar ist, wie reibungslos die
    Einreise für Teams und Fans verläuft und wie die USA als Gastgeber
    wahrgenommen werden. Ob ein Sportereignis wie die Weltmeisterschaft
    Einfluss auf die geopolitische Lage haben kann – und warum Donald Trump
    bei dieser WM dennoch in den Hintergrund geraten könnte, ordnet Lenz
    Jacobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, ein.

    In Frankreich hat der Tod der elfjährigen Lyhanna eine landesweite
    Debatte über den Umgang mit sexueller Gewalt gegen Kinder ausgelöst. Der
    mutmaßliche Täter wurde erst danach festgenommen, obwohl er zuvor
    mindestens siebenmal wegen sexueller Gewalt angezeigt worden sein soll.
    Teilweise wurden Verfahren eingestellt, obwohl belastende Indizien
    vorlagen. Der Fall hat in Frankreich massive Proteste ausgelöst.
    Tausende Menschen forderten Konsequenzen sowie den Rücktritt von
    Justizminister Gérard Darmanin. Wie der Minister auf die Vorwürfe
    reagiert und wie Kinder in Frankreich künftig besser vor sexualisierter
    Gewalt geschützt werden sollen, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres.

     

    Und sonst so? Eine Raupe mit gefährlicher Haarpracht

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Spielplan der Fußball-WM: Wer spielt wann gegen wen?

    Fußball-WM 2026: Unser Spiel, unser Turnier, unser Pokal!

    New York: Basketballfans buhen Donald Trump bei NBA-Finalspiel aus

    WM 2026: Feindschaftsspiel

    Fall Lyhanna in Frankreich: Sieben Anzeigen wegen sexueller Gewalt, und
    nichts geschah

    Missbrauchsskandal in Kitas und Grundschulen: Das Grauen in Pariser
    Kitas

    Missbrauch an französischen Schulen: Die Kinder dachten, sie hätten es
    vielleicht so verdient

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  • Was jetzt?

    Wer steckt hinter den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast?

    10.06.2026 | 11 Min.
    Nach einem Messerangriff in Belfast ist es in Nordirland zu teils
    schweren Ausschreitungen gekommen. Der mutmaßliche Täter ist laut
    Polizei ein 30-jähriger Geflüchteter aus dem Sudan, der sich legal im
    Vereinigten Königreich aufhielt. Rechtsextreme Aktivisten hatten daher
    zu Protesten gegen Einwanderung aufgerufen. Was das alles mit dem
    Nordirlandkonflikt zu tun hat, erklärt Jochen
    Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT. 

    Die Nasa hat die Crew für die geplante Mission Artemis 3 vorgestellt.
    Erstmals wird ein Europäer teilnehmen: der Italiener Luca Parmitano.
    Warum es, anders als erwartet, nun doch kein Deutscher geworden ist,
    erläutert Stefan Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Amnesty International wirft Israel vor, im
    Westjordanland eine staatlich gesteuerte Vertreibung von Palästinensern
    zu betreiben und spricht von »ethnischer Säuberung«. 

     

    Und sonst so: Neue KI-Version von Anthropic veröffentlicht

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Nordirland: Vereint in Feindschaft

    Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast

    Krawalle in Großbritannien: Der Frust hinter der Gewalt

    Messerangriff in Southport: "Erst musste die Justiz ihre Arbeit machen"

    Raumfahrt: Wie ein Handtuch am Pool, aber für den Mond

    Artemis-Mission der Nasa: Die Rückkehr zum Mond

    Artemis 3: Erster Europäer bei einer Mondmission ist Italiener und kein
    Deutscher

    Matthias Maurer: "Kein Deutscher auf dem Mond – das wäre sehr, sehr
    schade"

    Anthropic: Die haben den Vibe auf ihrer Seite

    Mythos-KI von Anthropic: Anthropic veröffentlicht Variante von KI-Modell
    Mythos

    Künstliche Intelligenz: »Claude Mythos halte ich für einen
    Marketingtrick«

    Künstliche Intelligenz: Anthropic fordert Pause bei Entwicklung von
    künstlicher Intelligenz

    Israelische Siedlungen: Amnesty wirft Israel »ethnische Säuberung« im
    Westjordanland vor

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Generated: 6/12/2026 - 11:11:53 PM