2027 Episoden
- In Thüringen sind inzwischen fast alle Mitglieder der
BSW-Landtagsfraktion aus der Partei ausgetreten. Zehn Abgeordnete um
Finanzministerin Katja Wolf wollen die sogenannte Brombeerkoalition
trotzdem weiter unterstützen. Auch Ministerpräsident Mario Voigt (CDU)
hat angekündigt, an der Koalition festzuhalten. Grund für die Austritte
ist ein seit Längerem andauernder Richtungsstreit mit der
BSW-Bundesspitze um Sahra Wagenknecht. Wie stabil die Landesregierung
nach dem Zerfall des BSW noch ist und wie es mit der Fraktion
weitergehen könnte, erklärt August Modersohn, stellvertretender Leiter
im Politikressort der ZEIT.
In mehreren Teilen Deutschlands ermitteln die Behörden derzeit wegen
möglicher Sabotageversuche an der Strominfrastruktur. Nach Vorfällen in
Jänschwalde in Brandenburg und Bergheim in Nordrhein-Westfalen wird nun
auch ein Fall in Dormagen untersucht. Dort wurde in der Nähe eines
Umspannwerks eine mutmaßliche Abschussvorrichtung gefunden.
Sicherheitsbehörden untersuchen unterschiedliche mögliche Hintergründe.
Ob die Fälle miteinander zusammenhängen und was über die möglichen Täter
bekannt ist, ordnet Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der
ZEIT, ein.
Und sonst so? Die Weltmeisterschaft der GeoGuessr
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Thüringen: Mehrere Thüringer BSW-Abgeordnete treten aus der Partei aus
Liveblog: Thüringen: Mario Voigt will trotz BSW-Krise in Thüringen
weiterregieren
BSW: Machtfaktor Wagenknecht
Stromversorgung: So lässt sich das Stromnetz besser schützen
Katastrophenschutz: »Irgendwann kommt der Punkt, ab dem improvisiert
werden muss«
Jänschwalde: Was wir über die Explosion am Brandenburger Umspannwerk
wissen
Mutmaßliche Stromnetz-Sabotage: Brandenburg will neues
Sicherheitszentrum einrichten
Angriff auf kritische Infrastruktur: Polizei spricht von versuchtem
»Sabotageakt« am Umspannwerk Dormagen
Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht?
Volkswagen: VW-Aufsichtsrat stimmt Sparplan des Vorstands zu
Volkswagen-Einigung: Das reicht wohl nicht
TikTok: Wie wird man GeoGuessr?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - »Ein starkes Signal für die Zukunft des Volkswagenkonzerns«, sagt
Unternehmenschef Oliver Blume; Niedersachsens Ministerpräsident Olaf
Lies (SPD) sieht in der Einigung ein »zukunftsfähiges Konzept«:
Überraschend hat sich der Aufsichtsrat von Europas größtem
Autohersteller am späten Abend auf ein Sanierungskonzept geeinigt.
Demnach wird gekürzt bei Investitionen, bei der Modellpalette – und beim
Personal. Konzernweit sollen rund 50.000 Arbeitsplätze gestrichen
werden. Was hat das für Folgen, wie sieht die Zukunft der deutschen
VW-Werke aus? Wie kam es nach dem heftigen Machtkampf innerhalb des
Konzerns so überraschend zu der Einigung? Fragen dazu an Max Hägler,
Wirtschaftsredakteur der ZEIT.
Giorgia Meloni führt die am längsten ununterbrochen amtierende
italienische Regierung seit Gründung der Republik 1946. Keine der
Regierungen vor ihr hielt vier Jahre durch. Ihre Partei Fratelli
d’Italia liegt in Umfragen weiterhin vorn. Die politische Stabilität
ihrer Regierung hängt unter anderem mit Melonis starker Stellung
innerhalb der Koalition, der wirtschaftlichen Entwicklung und ihrer
Zusammenarbeit mit der Europäischen Union zusammen. Warum Melonis
Regierung so viel Zustimmung erhält und wodurch sie sich von früheren
italienischen Regierungen unterscheidet, erklärt Ulrich Ladurner,
Auslandskorrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Möwen klauen Millionen
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Volkswagen: Ein Machtkampf, so erbittert wie nie
VW-Werk in Emden: Lies will VW-Werk in Emden mit Ausbau der
E-Auto-Produktion retten
Krise der Automobilindustrie: Volkswagen sieht keine wirtschaftliche
Perspektive für Werk Hannover
Sparkurs bei Volkswagen: IG-Metall-Vorsitzende wirft VW-Chef schwere
Fehler vor
Volkswagen: Unversöhnlich, bis zu welcher Eskalation?
Volkswagen: Phönix in der Asche
Giorgia Meloni: Liebe Grüße, Giorgia und Mette
Giorgia Meloni: Die stabilste Regierung seit Jahrzehnten – geführt von
einer Rechten
Giorgia Meloni: Alles für die Hegemonie
Giorgia Meloni: Schwestern Italiens
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die deutsch-russischen Beziehungen haben sich weiter verschärft. Die
Bundesregierung machte Russland für den gescheiterten Anschlagsversuch
am Leipziger Flughafen verantwortlich. Inzwischen wurden zwei
Verdächtige festgenommen. Russland weist die Vorwürfe zurück.
Außenminister Johann Wadephul kündigte zudem die Schließung des
russischen Generalkonsulats in Bonn und des Russischen Hauses in Berlin
an. Russland reagierte darauf mit der Anordnung, die drei verbliebenen
Goethe-Institute im Land zu schließen. Ob die Botschaft der
Bundesregierung in Moskau ankommt, erklärt Michael Thumann,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT in Moskau.
Das Münchner ifo Institut erwartet für die deutsche Wirtschaft in diesem
Jahr ein Wachstum von 1,4 Prozent. Damit fällt die Prognose deutlich
positiver aus als in den vergangenen Jahren, in denen die deutsche
Wirtschaft weitgehend stagnierte. Auch andere
Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen mit einer Erholung. Zugleich
weisen sie darauf hin, dass die weitere Entwicklung von steigenden
privaten Investitionen und einem stärkeren Konsum abhängt. Was hinter
der verbesserten Prognose steckt, erklärt Mark Schieritz,
stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT.
Außerdem im Update: In München sind in der Nacht mehrere Brandsätze auf
eine Baustelle geworfen worden. Das Bayerische Landeskriminalamt hat die
Ermittlungen übernommen.
Die US-amerikanische Journalistin und Feministin Gloria Steinem ist im
Alter von 92 Jahren in New York gestorben. Steinem galt als eine der
einflussreichsten Stimmen der US-Frauenbewegung. Warum das so war,
erklärt Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT.
Und sonst so? Schnell weg mit dem Rattentaxi
Korrekturhinweis: In der Folge haben wir das RWI Leibniz Institut für
Wirtschaftsforschung versehentlich falsch bezeichnet, wir bitten den
Fehler zu entschuldigen.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Deutsch-russische Beziehungen: Russlands neuer Lieblingsfeind ist …
Deutschland
Konflikt mit Russland: Soll das denn ewig so weitergehen?
Claudia Major: »Für Putin ist dieser Herbst ein Moment der europäischen
Schwäche«
Drohnenangriff bei Leipzig: Johann Wadephul dringt auf weitere
EU-Sanktionen gegen Russland
Wladimir Putin: Er denkt nur an das eine
Drohnenvorfall: Russische Regierung kündigt Schließung von
Goethe-Instituten an
Konjunkturprognose für Deutschland: Nächste Institute erhöhen
Wachstumsprognose
Deutsche Wirtschaft: Kommt jetzt doch der Aufschwung?
Wirtschaft: Deutschland exportierte im Juni mehr Waren als je zuvor
Gloria Steinem: Feministin Gloria Steinem ist tot
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. Ein Helfer berichtet aus Nepal: »Wir treffen Menschen, die nicht mehr reden können«
03.09.2026 | 13 Min.Die Zahl der Toten nach der verheerenden Flutkatastrophe in der
Grenzregion zwischen Nepal und Tibet ist mittlerweile auf über 1.100
gestiegen. Ausgelöst wurde die Flut, die einmal quer durch das Land
rauschte, vermutlich durch einen Gletscherabbruch. Experten warnen schon
lange davor, dass der Klimawandel solche Extremereignisse im
Himalaya wahrscheinlicher macht und verstärkt. Während in der Region das
Risiko für Infektionskrankheiten steigt, suchen zahlreiche Helfer nach
wie vor nach mehr als 4.600 Vermissten. Einer dieser Helfer ist Thomas
Meier von der nepalesischen Hilfsorganisation HDCS. Er berichtet im
Podcast über die Lage vor Ort und die Herausforderungen, vor denen die
Rettungskräfte jetzt stehen.
Die deutsche Stromversorgung wurde in dieser Woche binnen eines Tages in
Brandenburg und in Nordrhein-Westfalen angegriffen. Ob die Vorfälle
zusammenhängen und wer hinter der Sabotage steckt, ist bislang unklar.
Anders als bei dem Brandanschlag auf das Stromnetz in Berlin Anfang des
Jahres, der Zehntausende Menschen tagelang vom Strom abschnitt, gab es
bei den Angriffen diese Woche keine Auswirkungen für die
Stromversorgung. Aber eine Frage stellt sich: Ist ein großer Blackout
nur eine Frage der Zeit? Und wie lässt sich die kritische Infrastruktur
in Deutschland besser schützen? Diese Fragen beantwortet
Wirtschaftsredakteur Marc Widmann bei »Was jetzt?«.
Und sonst so? Die Klimazeitmaschine
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Sturzflut in Nepal: Vor dieser tödlichen Flut warnten Forscher seit
Jahren
Sturzflut in Nepal: »Von da aus ging es im freien Fall über 1.000 Meter
nach unten«
Sturzflut in Nepal: »Wir haben fast alles verloren«
Jänschwalde: Brandenburger Polizei ermittelt wegen Terrorverdachts
Jänschwalde: Was wir über die Explosion am Brandenburger Umspannwerk
wissen
Kritische Infrastruktur: »Die müssen noch nicht einmal einen Zaun um
ihre Anlage bauen«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.- Innerhalb kürzester Zeit hat es zwei Angriffe auf die Stromversorgung in
Deutschland gegeben – in Nordrhein-Westfalen und in Brandenburg. In
Augsburg kam es zudem am Hauptbahnhof zu einer Explosion, bei der zwei
ukrainische Staatsbürger leicht verletzt wurden. Der Bahnverkehr war
zeitweise gesperrt. Ob und wie die Vorfälle miteinander zusammenhängen
könnten, ordnet Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der
ZEIT, ein.
Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf für die geplante
Einkommensteuerreform von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD)
verabschiedet. Ab 2028 sollen Steuerzahler dadurch um rund zehn
Milliarden Euro entlastet werden. Vor der Kabinettsentscheidung hatte
das Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) den Entwurf
öffentlich kritisiert. Was hinter dem Streit steckt, erklärt Marlies
Uken, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Drei Abgeordnete verlassen die Thüringer
BSW-Fraktion und die Partei. Dadurch verschieben sich die
Mehrheitsverhältnisse im Landtag zugunsten der Opposition. Was das für
die Brombeerkoalition aus BSW, SPD und CDU bedeutet, analysiert
ZEIT-Redakteur Martin Nejezchleba.
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Jänschwalde: Was wir über die Explosion am Brandenburger Umspannwerk
wissen
Jänschwalde: Brandenburger Polizei ermittelt wegen Terrorverdachts
Brandenburg: Dietmar Woidke setzt sich für Spaltung des deutschen
Strommarkts ein
Umspannwerk in Bergheim: Anfangsverdacht verfassungsfeindlicher Sabotage
an Umspannwerk in NRW
Kritische Infrastruktur: »Die müssen noch nicht einmal einen Zaun um
ihre Anlage bauen«
Steuerreform: Bundeskabinett bringt Einkommensteuerreform auf den Weg
Steuerreform: Mehr oder weniger Netto? Das bedeutet die Steuerreform für
Sie
Steuerreform: Wirtschaftsministerium kritisiert Steuerreform – will aber
zustimmen
Einkommensteuerreform: Klingbeil verteidigt Einkommensteuerreform gegen
Kritik von Reiche
Thüringen: Drei Abgeordnete verlassen Thüringer BSW-Fraktion
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