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  • Was jetzt?

    Israels Offensive und die Machtlosigkeit der libanesischen Regierung

    18.03.2026 | 11 Min.
    Im Libanon herrscht Sorge vor der wohl größten Bodenoffensive Israels
    seit 20 Jahren. Das US-amerikanische Nachrichtenportal "Axios"
    berichtet, dass Israel wohl das gesamte Gebiet südlich des
    Litani-Flusses einnehmen will. "Axios" bezieht sich dabei auf
    israelische und US-Kreise. Nach Angaben des libanesischen
    Gesundheitsministeriums wurden bei den israelischen Angriffen auf den
    Libanon seit dem Beginn des Krieges im Iran am 2. März bereits 886
    Menschen getötet und mehr als 2.100 weitere verletzt. Außerdem seien
    mehr als eine Million Menschen seit dem Wiederaufflammen des Konflikts
    zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon vertrieben worden.
    ZEIT-Autorin Stella Männer berichtet aus Beirut über die Lage im Land.

    Die Kolonialgeschichte Deutschlands wirkt bis heute nach, in Namibia
    gehört ein Großteil des Landes den Nachfahren deutschstämmiger Siedler.
    In der ehemaligen Kolonie "Deutsch-Südwestafrika" beging Deutschland
    einen Völkermord, ab 1904 ermordeten deutsche Soldaten systematisch mehr
    als 65.000 Menschen aus dem Volk der Herero und 10.000 Nama. Sie wurden
    erschossen, in Konzentrationslager gesperrt oder in die Wüste getrieben.
    Bis heute ist vor allem sehr wasser- und ressourcenreiches Land in
    Namibia vorwiegend im Besitz weißer Farmer. Viele Herero leben
    dahingegen in Armut. Zu ihrer eigenen Familiengeschichte in Namibia und
    der Frage, wie ihre Verwandten dort an ihren Besitz gekommen sind, hat
    ZEIT-Autorin Luise Land recherchiert.

    Und sonst so? Berlinerisch stirbt aus – zumindest in Berlin.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Israel und Libanon: Rückt Israel im Libanon ein?

    Krieg im Nahen Osten: Israel bestätigt Einsatz von Bodentruppen im
    Südlibanon

    Libanon: Westliche Staaten fordern Israel zum Verzicht auf
    Bodenoffensive auf

    Kolonialismus in Namibia: Das Land meiner Familie. Und die Menschen, die
    dort ermordet wurden

    Lüderitz: "Hey, du bist doch auch Deutscher. Weißt du denn, was deine
    Leute hier getan haben?"

    Deutscher Kolonialismus: Dieser Schädel, das war Opa

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  • Was jetzt?

    Update: Was will Trump mit Kuba?

    17.03.2026 | 10 Min.
    US-Präsident Donald Trump hat Anspruch auf Kuba erhoben. Vor
    Journalisten im Weißen Haus sagte er, er gehe davon aus, die Insel zu
    "übernehmen". Seit dem Angriff der USA auf Venezuela fehlt Kuba sein
    wichtigster Öllieferant, die Versorgung ist zusammengebrochen, Menschen
    hungern. Warum ist Trump an dem Inselstaat interessiert? Und welches
    Risiko birgt ein möglicher Angriff? Das beantwortet Rieke Havertz,
    Internationale Korrespondentin der ZEIT.

    Der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani ist bei einem israelischen
    Luftangriff getötet worden. Das gab Israels Verteidigungsminister Israel
    Katz bekannt. Der 67-Jährige galt als Krisenmanager des Regimes. Bei dem
    Angriff sollen außerdem der Chef der Basidsch-Miliz und dessen
    Stellvertreter getötet worden sein.

    Kirchliche Arbeitgeber dürfen ihren Arbeitnehmern nicht automatisch
    kündigen, wenn diese aus der Kirche austreten. Das hat der Europäische
    Gerichtshof entschieden. Geklagt hatte eine Caritas-Mitarbeiterin, der
    nach ihrem Kirchenaustritt gekündigt worden war. Das Urteil sollte für
    die Kirchen ein Weckruf sein, findet Johannes Schneider, Redakteur im
    Politischen Feuilleton. 

    Und sonst so? In Deutschland werden immer weniger Zwillinge, Drillinge,
    Vierlinge … geboren.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Energiekrise in Kuba: "Eine Lösung sehe ich eigentlich nur, wenn die USA
    Kuba übernehmen"

    Kuba: In Kuba wächst die Angst vor einem Angriff der USA

    Iran: Irans Revolutionsgarden, ein Staat im Staat

    Irankrieg: Irans Sicherheitschef Laridschani bei israelischen Angriffen
    getötet

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  • Was jetzt?

    Ein Jahr Sondervermögen: Wo ist es hin, das ganze Geld?

    17.03.2026 | 12 Min.
    Es sind 500 Milliarden Euro, die Deutschland zusätzlich ausgeben kann.
    Seit einem Jahr steht dieses Geld in Form eines Sondervermögens der
    Bundesregierung zur Verfügung. Aber statt mit dem Geld zusätzliche
    Maßnahmen für Infrastruktur, Bildung und Klimaschutz zu finanzieren,
    wird es zu 95 Prozent zweckentfremdet, das hat das ifo Institut für
    Wirtschaftsforschung berechnet. Das Geld fließt demnach in bestehende
    Projekte und ersetzt dort Geld aus dem Kernhaushalt. Wie genau
    funktioniert das Verschieben der Gelder? Und wofür wird das Vermögen am
    Ende ausgegeben? Diese und weitere Fragen beantwortet Kolja Rudzio,
    stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT.

    Die Ukraine ist im Irankrieg ein gefragter Spezialist in der Abwehr von
    Drohnen geworden. Das Land ist durch seine Verteidigung gegen russische
    Drohnenschwärme auf dem Gebiet erfahren und hat bereits entsprechende
    Teams nach Saudi-Arabien und Katar geschickt. Auf der anderen Seite
    könnten der Ukraine bald Flugabwehrraketen fehlen. Auch in anderen
    Bereichen der Kriegsführung, etwa der Wirtschaft, könnte es für die
    Ukraine schwieriger werden. Welche Schwierigkeiten das sind und wie das
    Land darauf reagiert, weiß Olivia Kortas, Korrespondentin der ZEIT in
    Kyjiw.

    Und sonst so? Alles, was es über Fahrstuhlmusik zu wissen gilt

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer

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    Weitere Links zur Folge:

    Verwendung des Sondervermögens: Fast das gesamte Sondervermögen wird
    zweckentfremdet

    Finanzpolitik der Bundesregierung: Es geht um die Zukunft? Na ja,
    teilweise

    Ukraine und der Irankrieg: Ein Versuch, Partner zu werden

    Hanna Notte: "Russlands Ölgeschäft könnte vom Irankrieg profitieren"

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  • Was jetzt?

    Update: Kein deutscher Militäreinsatz in der Straße von Hormus

    16.03.2026 | 10 Min.
    Die Außenminister der Europäischen Union haben am Montag in Brüssel über
    eine gemeinsame Linie mit Blick auf die Blockade der Straße von Hormus
    durch den Iran beraten. Deutsche Politiker lehnen einen Einsatz der
    deutschen Marine einhellig ab. In der ZEIT-Redaktion gibt es
    unterschiedliche Meinungen zur Haltung der Bundesregierung. Die
    außenpolitischen Korrespondenten der ZEIT, Michael Thumann und Jörg Lau,
    erörtern im Podcast ihren jeweiligen Standpunkt.

    Um die stark gestiegenen Benzinpreise in Deutschland ging es am Montag
    beim Treffen einer Taskforce der Bundesregierung in Berlin. Politiker
    der schwarz-roten Koalition kritisierten die ebenfalls geladenen
    Mineralölkonzerne im Anschluss an das Treffen. Sie hätten nur
    unzureichende Antworten auf die Fragen der Politiker gehabt, hieß es.

    Außerdem im Update: Nach einer Recherche der Deutschen Presseagentur
    (dpa) steht Manfred Weber, Chef der konservativen EVP-Fraktion im
    EU-Parlament, unter Druck. Die dpa hatte recherchiert, dass Teile der
    EVP-Fraktion im Europaparlament, der auch die Unionsabgeordneten
    angehören, kürzlich gemeinsam mit dem rechten Flügel des
    Europaparlaments in einer Chatgruppe und bei einem Treffen über einen
    migrationspolitischen Gesetzvorschlag beraten haben sollen. 

    Und sonst so? Banksy ist enttarnt – schade eigentlich!

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Straße von Hormus: Pistorius lehnt Beteiligung bei Sicherung der Straße
    von Hormus ab

    Irankrieg: Deutsche Außenpolitiker lehnen Einsatz der Marine am Golf ab

    Benzinpreise: Regierungspolitiker kritisieren Konzerne wegen hoher
    Benzinkosten

    Benzinpreise in Deutschland: So viel kostet Sprit in Ihrer Region im
    Vergleich

    EU-Parlament: CSU fordert Aufklärung zur Chatgruppe zwischen AfD und EVP

    Konservative Fraktion im Europaparlament: EVP-Chef weist Verantwortung
    für Zusammenarbeit mit der AfD von sich

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  • Was jetzt?

    Maga wollte keine Kriege mehr. Jetzt rufen sie Verrat

    16.03.2026 | 12 Min.
    Der Krieg gegen Iran sorgt innerhalb der Maga-Bewegung von US-Präsident
    Donald Trump für immer mehr Streit. Zwar gebe es einen Kern von
    Trump-Anhängern, die ihm blind folgen, sagt Paul Middelhoff,
    US-Korrespondent der ZEIT bei "Was Jetzt?". Doch prominente Stimmen wie
    Marjorie Taylor Greene, Tucker Carlson und Joe Rogan kritisieren Trump
    mittlerweile offen für den Beginn eines weiteren Krieges. Als Trump
    gewählt wurde, versprach er, er werde keine neuen Kriege anfangen,
    sondern sie beenden. Es geht dabei auch um seine Nachfolge:
    Außenminister Marco Rubio und Vizepräsident JD Vance vertreten
    unterschiedliche Positionen. Während Rubio als treibende Kraft hinter
    der militärischen Offensive gilt, warnt Vance vor einem langwierigen
    Konflikt im Nahen Osten und fühlt sich dem "America First"-Versprechen
    verpflichtet, die USA nicht in neue militärische Abenteuer zu
    verwickeln. Doch zu sehr abweichen von Trumps Linie darf Vance mit Blick
    auf seine Ambitionen nicht. Zwar hat Trump unter den Republikanern noch
    Zustimmung zu seinem Krieg, doch auch er kann nicht leugnen, dass dieser
    Krieg unbeliebt ist, sagt Paul Middelhoff im Podcast.

    In Budapest haben Ministerpräsident Viktor Orbán und sein Herausforderer
    Péter Magyar am Nationalfeiertag Wahlkampfkundgebungen abgehalten. Beide
    Parteien rechneten vorab mit jeweils mehr als 100.000 Teilnehmern. Die
    Veranstaltungen läuteten den Endspurt für die Parlamentswahlen am 12.
    April ein. Oppositionsführer Magyar hat sich in den letzten Monaten als
    ernsthafter Herausforderer von Orbán etabliert. Einst ein Insider des
    Orbán-Systems, kritisiert er die seit 16 Jahren regierende Fidesz-Partei
    für Korruption, Vetternwirtschaft und Propaganda. Mit der von ihm
    übernommenen Kleinpartei Tisza liegt er in Umfragen derzeit vorne und
    könnte den seit Jahren autoritär regierenden Premier stürzen.
    ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner war bei beiden Kundgebungen
    dabei und schildert seine Eindrücke von den Straßen Budapests.

    Und sonst so? :leichtes lächeln: und andere Missverständnisse bei Emojis

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Irankrieg: Dieser Krieg muss sofort aufhören

    Lage im Iran: "Alles hängt davon ab, was der Boss, Trump, mit uns
    vorhat"

    Iran: Marco Rubio droht Iran im Fall von Angriffsplänen mit
    Militärschlag

    US-israelischer Angriff auf den Iran: Regierungswechsel im Iran hat laut
    Vance keine Priorität

    Donald Trump und Maga: America First ist flexibel

    Maga-Bewegung: Diesmal ohne Blumen im Haar

    Unterstützung von Donald Trump: Die Irrtümer über Donald Trumps Rückhalt

    Viktor Orbán: Endlich ist er weg!

    Péter Magyar: Dieser Mann könnte Viktor Orbán stürzen

    Wahl in Ungarn: Putins Mann soll Orbán retten

    Was jetzt? / Druschba-Pipeline: Viktor Orbán und der beschlagnahmte
    Geldtransporter

    Ungarn: Orbán-Partei Fidesz verliert vor Wahl weiter in Umfragen

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Generated: 3/18/2026 - 7:01:17 AM