2008 Episoden
- Die schwarz-rote Bundesregierung hat sich in Schloss Neuhardenberg zu
ihrer zweitägigen Kabinettsklausur getroffen. Im Mittelpunkt des ersten
Tages stand die schwächelnde deutsche Wirtschaft. Bundeskanzler
Friedrich Merz betonte, Deutschland habe weiterhin eine starke
industrielle Basis und einen leistungsfähigen Mittelstand. Diese Stärken
sollten genutzt werden, um Wachstum und Beschäftigung zu fördern. Auch
Kanzleramtschefin Nina Warken (CDU) verwies auf eine umfangreiche
Aufgabenliste für den Herbst. Zudem müsse die Koalition bei der
Umsetzung bereits vereinbarter Vorhaben schneller vorankommen. Wie der
erste Tag des Treffens verlaufen ist, ordnet Fabian Reinbold,
politischer Korrespondent der ZEIT, ein.
Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich während der Klausur auch zum
Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen. Der Kanzler forderte, die Urheber
hybrider Angriffe zur Rechenschaft zu ziehen: »Sie werden dafür
bezahlen.« Nach Recherchen von WDR, NDR und »Süddeutscher Zeitung« haben
Ermittler eine dritte Drohne in der Nähe des Flughafens entdeckt. Sie
soll neben einer Substanz gelegen haben, bei der es sich möglicherweise
um den militärischen Sprengstoff Hexogen handelt. Was das bedeutet,
erläutert ZEIT-Autor Tilman Leicht.
Außerdem im Update: Bei der Betriebsversammlung am Volkswagen-Stammwerk
in Wolfsburg hat Konzernchef Oliver Blume den geplanten Konzernumbau
erläutert. Hintergrund sind die angespannte Lage bei Volkswagen und die
angekündigten Sparmaßnahmen. Die Streichung von bis zu 50.000 Stellen
steht im Raum, zudem war zuletzt über die Zukunft von vier deutschen
Standorten diskutiert worden. Zwischen VW und Niedersachsens
Ministerpräsident Olaf Lies sind die Fronten derweil verhärtet, erklärt
Zacharias Zacharakis, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Ein-Sterne-Bewertungen großer Sehenswürdigkeiten
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Heute muss sich der Volkswagen-Vorstand auf der Betriebsversammlung in
Wolfsburg vor der Belegschaft zu den angekündigten Sparplänen äußern.
Neben 50.000 Stellenstreichungen, die bereits mit dem Betriebsrat
abgestimmt sind, droht bis zum Jahr 2030 der Abbau von 50.000 weiteren
Stellen weltweit. Im Podcast spricht Wirtschaftsredakteur Zacharias
Zacharakis darüber, wie sich VW noch retten könnte.
Die politische Sommerpause ist vorbei und die schwarz-rote Koalition
trifft sich am Dienstag und Mittwoch erstmals in neuer Besetzung auf
Schloss Neuhardenberg in Brandenburg, um sich zu beraten. Was wir die
kommenden Tage vor dem Hintergrund von geplanten Reformen,
Kabinettsumbau und anstehenden Landtagswahlen erwarten können, erklärt
Politikredakteur Ferdinand Otto im Podcast.
Und sonst so? Ist Kaffee jetzt gesund oder nicht?
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Volkswagen: Lage bei VW laut Konzernchef Oliver Blume »mehr als
kritisch«
VW-Sparkurs: Deutsche Autos? Teurer, aber nicht besser
Volkswagen-Krise: Der nette Olli kann auch anders
Klausur in Schloss Neuhardenberg: Friedrich Merz will Reformvorhaben »so
schnell wie möglich« umsetzen
Reformpaket der Bundesregierung: Rettet das Reformpaket die deutsche
Wirtschaft?
Wetterveränderungen: Hitze? Welche Hitze?
Sommerurlaub von Friedrich Merz: Freelancer in Chief
Kaffee: Die Magic steckt in den Antioxidantien
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Nach der parlamentarischen Sommerpause kommt am Dienstag die gesamte
Bundesregierung zur Kabinettklausur zusammen. Dabei sollen laut
Bundeskanzler Friedrich Merz die festgelegten Reformen wie etwa bei der
Rente »so schnell wie möglich« umgesetzt werden. Vor welchen Aufgaben
Merz nach der Sommerpause steht, berichtet Fabian Reinbold, politischer
Korrespondent der ZEIT.
Die AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla waren am
Sonntagabend in den Sommerinterviews des öffentlich-rechtlichen
Fernsehens zu Gast. Weidel sagte, die AfD wolle sich dafür einsetzen,
dass Deutschland aus dem Euro und dem Schengenabkommen aussteige.
Chrupalla bezeichnete den Klimawandel als »Nebenthema«. Neben diesen
bekannten Positionen lässt sich in den Interviews eine neue Strategie
erkennen, analysiert Lenz Jakobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton
der ZEIT.
Außerdem im Update: Irans Präsident Massud Peseschkian bestätigt
wirtschaftliche Schwierigkeiten im Land. Als Grund gibt er an, dass der
Iran »mit einem umfassenden wirtschaftlichen, militärischen und
sicherheitspolitischen Krieg konfrontiert« sei. Wie sehr die Sanktionen
den Iran tatsächlich treffen, ordnet Omid Rezaee ein.
Und: Staats- und Regierungschefs der sogenannten Koalition der Willigen
haben über eine weitere Unterstützung der Ukraine beraten. Zum 35.
Unabhängigkeitstag der Ukraine sind dafür mehrere Staats- und
Regierungschefs nach Kyjiw gereist; Bundeskanzler Friedrich Merz war dem
Treffen zugeschaltet.
Und sonst so? Bundespräsident Steinmeier zieht um – und lobt sein neues
Heim
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Klausur in Schloss Neuhardenberg: Friedrich Merz will Reformvorhaben »so
schnell wie möglich« umsetzen
Waldbrand im Hürtgenwald: Die Frage war: Wer könnte den Profis das
Wasser reichen?
Friedrich Merz: Bundeskanzler kritisiert »Leugner des Klimawandels« in
Hürtgenwald
ZDF-Sommerinterview: Alice Weidel will aus Euro aussteigen und deutsche
Grenzen schließen
AfD-Sommerinterviews: Lächelt sie etwa?
Krieg in der Ukraine: Selenskyj ruft zu weiterem Widerstand gegen
Russland auf
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Heute feiert die Ukraine den 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit von der
Sowjetunion – bereits zum fünften Mal im Schatten des russischen
Angriffskrieges. Allein im Juli wurden mindestens 437 Zivilisten in der
Ukraine getötet und mehr als 2.600 weitere durch russische Angriffe
verletzt. So viele zivile Tote in einem Monat gab es zuletzt im Mai
2022. Gleichzeitig attackiert die Ukraine inzwischen verstärkt die
russische Wirtschaft, darunter Ölraffinerien und große Logistikzentren.
Haben die ukrainischen Attacken den Druck auf Russlands Führung erhöht?
Und wie ist die Stimmung im Land am Unabhängigkeitstag? Darüber
berichtet Ukrainekorrespondentin Olivia Kortas im Podcast.
Die Verhandlungen über Zölle zwischen den USA und Kanada sind
gescheitert. Infolgedessen sind in der Nacht auf Sonntag US-Zölle in
Höhe von 50 Prozent auf verschiedene kanadische Waren wie Milchprodukte,
Wein und Möbel in Kraft getreten. Kanada kündigte Gegenmaßnahmen an. Ab
dem 8. September gibt es höhere Zölle für Stahl, Elektrogeräte und
Landwirtschaftsgüter aus den USA. Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus
analysiert Kanadas Strategie und erklärt, wer in diesem Konflikt mehr zu
verlieren hat.
Und sonst so? Minecraft, Barbie und Super Mario auf der weltgrößten
Kürbisausstellung
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Luftalarm in Kyjiw während
Wadephul-Besuch
Russland: Putin droht Ukraine nach Angriffen auf Logistikzentren mit
Vergeltung
Russischer Angriff bei Kyjiw: Raketenangriff auf Vorort von Kyjiw
während Wadephuls Besuch
Zollstreit zwischen USA und Kanada: Kanadas Premierminister Mark Carney
spricht von Handelskrieg mit USA
Zollstreit: US-Konzerne wollen neue Verhandlungen zwischen USA und
Kanada
Zollstreit zwischen den USA und Kanada: Mit Boykott und Ellbogen gegen
Trump
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Forschung unterscheidet drei Gruppen in der AfD-Wählerschaft:
konservative Hardliner, radikal-rechte Autoritäre und moderate
Konservative. Keine von ihnen wählt die AfD aus Protest. Was diese
Gruppen an die Partei bindet und warum sie in manchen Regionen besonders
erfolgreich ist, erklärt Sasan Abdi-Herrle. Er ist Leiter der
Redaktionsleitungen der ZEIT.
Bei größeren Operationen sorgt eine Vollnarkose dafür, dass Patientinnen
und Patienten nichts mitbekommen. Was dabei im Gehirn passiert, ist
allerdings noch immer nicht genau verstanden. Neue Studien zeigen: Unter
Narkose passiert dort mehr als gedacht. Gesundheitsredakteurin Anna
Carthaus hat sich durch die neuesten Studien gewühlt. Im Podcast
berichtet sie, was die Wissenschaft inzwischen Neues herausgefunden hat.
Und sonst so? Teurer Kratzer am Naturwunder
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Benjamin Probst und Christina Felschen
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Weitere Links zur Folge:
Wählerschaft der AfD: Das sind die drei AfD-Wählertypen
Landtagswahlen: Der Preis des taktischen Wählens
Vollnarkose: Der Traum von der perfekten Vollnarkose
Operation: »Nach der Narkose zeigt sich der wahre Charakter eines
Menschen«
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