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  • Was jetzt?

    Donald Trump rollt Xi Jinping den roten Teppich aus

    24.09.2026 | 11 Min.
    Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping ist zu einem dreitägigen
    Staatsbesuch in Washington, D. C. eingetroffen. US-Präsident Trump hat
    für Xi ein umfangreiches Programm vorbereitet. Dass er ihn persönlich
    auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews südöstlich von Washington
    begrüßt hat, gilt als besondere Ehre. Neben persönlichen Gesprächen sind
    außerdem eine Militärschau, ein Staatsbankett mit hochrangigen
    Techunternehmern und ein gemeinsames Teetrinken geplant. Belastet ist
    das Verhältnis zwischen den beiden Supermächten unter anderem durch den
    Zollkonflikt, Chinas Ansprüche auf die mit den USA verbündete Insel
    Taiwan, Trumps Krieg gegen den Iran und den Wettlauf um die
    Vorherrschaft bei der künstlichen Intelligenz. Was ist also von den
    Gesprächen zwischen Trump und Xi zu erwarten? Und welche Rolle spielt
    dabei das persönliche Verhältnis der beiden Staatschefs? Das erklärt
    Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT.

    In Deutschland sind sie längst angekommen: Nikotinpouches. Kleine weiße
    Beutel, die man sich unter die Oberlippe oder in die Wangentasche legt,
    um das darin enthaltene Nikotin über die Mundschleimhaut aufzunehmen.
    Besitz und Konsum sind in Deutschland zwar erlaubt, der Verkauf ist
    allerdings verboten. Das könnte sich aber demnächst ändern: Der
    Bundestag berät derzeit über eine Reform der Tabaksteuer, die auch den
    rechtlichen Rahmen für die Nikotinbeutel verändern könnte. Mehrere
    medizinische Fachgesellschaften warnen bereits vor einer möglichen
    Legalisierung. Wie gefährlich sind Nikotinpouches? Und welche Argumente
    sprechen für eine Legalisierung? Das ordnet Tom Kattwinkel ein,
    Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Auf der Suche nach dem Kick: Einbrecher speist Pudding im
    Restaurant, und zwei Deutsche sonnen sich im Glanz von Leonardo da
    Vinci.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Emma Möllenbrock und Susanne Hehr

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    Bankett von Donald Trump und Xi Jinping: Zuckerberg und Musk unter
    Gästen bei Trumps Staatsbankett für Xi

    KI-Wettstreit zwischen den USA und China: Griff nach der Sonne

    Nikotinbeutelverbot: Gesundheitsverbände gegen Freigabe des Verkaufs von
    Nikotinbeuteln

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  • Was jetzt?

    Wie der Gesundheitsminister Merz’ Aussagen einzufangen versucht (Update)

    23.09.2026 | 11 Min.
    Für den einen ist es Routine, für den anderen eine Premiere:
    Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und
    Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) haben sich bei der
    Regierungsbefragung im Bundestag den Fragen von Abgeordneten gestellt.
    Linnemann verteidigte bei der Regierungsbefragung das System von
    privater und gesetzlicher Krankenversicherung. Denn nach den für die CDU
    gescheiterten Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin hatte
    Bundeskanzler Merz (CDU) mit einer Aussage zum Krankenkassensystem für
    Aufsehen gesorgt. Er nannte es ein Gerechtigkeitsproblem, dass bei
    vielen Menschen der Eindruck entstehe, dass Privatversicherte im
    Gesundheitssystem bevorzugt würden. Wie Linnemann versucht hat, Merz’
    Aussage einzufangen, erklärt Kaja Klapsa aus dem Politikressort der
    ZEIT.

    Der Bundestag berät seit diesem Mittwoch über einen Gesetzesentwurf, der
    K.-o.-Tropfen rechtlich wie eine Waffe oder ein gefährliches Werkzeug
    einstuft. Dadurch könnten Gerichte bei einem Raub- oder Sexualdelikt
    mindestens fünf statt nur drei Jahre Haft verhängen – eine wirksame
    Abschreckung, wie Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hofft. Mit
    dem Gesetzesentwurf reagiert sie auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs.
    Der hatte 2024 entschieden, dass K.-o.-Tropfen nicht als »gefährliches
    Werkzeug« zu verstehen seien.

    Außerdem im Update: Die OECD korrigiert die Wachstumsprognose für die
    deutsche Wirtschaft nach oben. Die Organisation für wirtschaftliche
    Zusammenarbeit und Entwicklung führt das stärkere Wachstum vor allem auf
    den Boom rund um KI zurück.

    Und: Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin will die Stadt laut
    übereinstimmenden Medienberichten ihre Bewerbung für die Olympischen und
    Paralympischen Spiele zurückziehen.

    Und sonst so? Eine afghanische Radsportlerin verkleidete sich als Mann,
    um trotz der Taliban zu trainieren – und gewinnt Silber.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Emma Möllenbrock

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links:

    Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Merz sollte zu Ende
    bringen, was er begonnen hat

    Carsten Linnemann: Der Einwechselspieler

    Gesundheitsreform: Wie Merz mal eben die private Krankenversicherung
    infrage stellte

    Gesundheitspolitik: Merz sieht Gerechtigkeitsproblem im dualen
    Krankenkassensystem

    CDU: In Scherben liegen lauter Lebenslügen

    OECD-Prognose: OECD hebt Konjunkturprognose für deutsche Wirtschaft
    leicht

    Warnung vor KI: Nvidia ist die Zentralbank der KI – und könnte jetzt
    Probleme bekommen

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  • Was jetzt?

    Wie groß ist das Antisemitismusproblem der Berliner Linken wirklich?

    23.09.2026 | 13 Min.
    Nach ihrem Wahlerfolg in Berlin stehen Teile der Berliner Linken wegen
    ihres Umgangs mit Antisemitismus und dem Nahostkonflikt in der Kritik.
    Israels Botschafter Ron Prosor spricht nach dem Wahlsieg der Linken von
    einer »unmittelbaren Existenzgefahr« für die jüdische Gemeinschaft. Er
    warf der Linken unter anderem vor, zuletzt Nähe zu
    »Terrorverherrlichern« gezeigt zu haben. Auf der Wahlparty des
    Linken-Bezirksverbands Neukölln waren unter anderem Ibrahim Ibrahim, der
    wegen israelfeindlicher Positionen in der Kritik steht, und Issa Remmo
    zu sehen. Der Berliner Grünen-Europaabgeordnete Sergey Lagodinsky
    forderte die Linke auf, Mitglieder mit antisemitischen Positionen
    gegebenenfalls auszuschließen. Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im
    Politikressort, erklärt im Podcast, wie groß das Antisemitismusproblem
    der Linken in Berlin tatsächlich ist und woran sich Antisemitismus
    erkennen lässt.

    Nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, den Sendern CNN, MS
    NOW und dem Magazin »Politico« wegen angeblicher Fake News den Zugang
    zum gesamten Gelände des Weißen Hauses zu verwehren, haben alle drei
    Medienunternehmen Klagen eingereicht. Dabei berufen sie sich auf den
    ersten Verfassungszusatz, in dem die Pressefreiheit garantiert wird.
    Zudem haben die Sender ABC, CBS, NBC und Fox News erklärt, sie würden
    vorerst nicht mehr über die Auftritte des Präsidenten in vollem Umfang
    berichten. Die US-Regierung hält am Ausschluss fest und hat gleichzeitig
    einen eigenen Livestream namens Trump TV gestartet. Rund um die Uhr
    sollen dort wichtige Ansprachen, Videos und Höhepunkte von Donald Trump
    gezeigt werden. Wie geht es nun nach Trumps Streit mit den Medien
    weiter? Und was sagt dieser Konflikt über den Zustand der US-Demokratie
    aus? Das weiß Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT.

     

    Und sonst so? Happiness im Herbst – Was braucht man dafür?

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    Linkspartei: Grünenpolitiker fordert Ausschluss antisemitischer
    Linkenmitglieder

    Ron Prosor: Israels Botschafter sieht jüdisches Leben in Berlin
    gefährdet

    Die Linke in Berlin: Liebe Nachbarn, was habt ihr da bitte gewählt?

    Wahlkampf in Berlin: Und plötzlich ging es nur noch um Antisemitismus

    Der US-Überblick am Morgen: US-Regierung stellt Trump TV vor, USA planen
    Abkommen mit Belarus

    Trumps Hausverbot für CNN und Co.: Einfach mal abschalten

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  • Was jetzt?

    Die soziale Wende des Friedrich Merz? (Update)

    22.09.2026 | 10 Min.
    Hat Friedrich Merz plötzlich die soziale Frage entdeckt? Nach den
    Wahlniederlagen hatte der Kanzler sich kritisch zur
    Gesundheitsversorgung geäußert. Am Montag bezeichnete er das
    Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung als
    »Gerechtigkeitsproblem«. Kurz darauf stellte das Kanzleramt allerdings
    klar: Gemeint habe er vor allem die Vergabe der Termine – an der
    privaten Krankenversicherung will Merz nicht grundsätzlich rütteln.
    Dennoch gibt es schon bald Entlastungen für die Bürger: Ab dem ersten
    Oktober gilt ein neuer Tankrabatt, ab Januar soll ein Spritpreisdeckel
    folgen. Steckt hinter Merz’ neuen Tönen also tatsächlich ein Kurswechsel
    und wie ist die Stimmung auf der heutigen Sitzung der Unionsfraktion?
    Das ordnet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ein.

    In der Nacht zu Mittwoch laufen EU-Sanktionen gegen Russland aus. Dabei
    geht es um Sanktionen gegen rund 3.000 Personen, Unternehmen und
    Organisationen, denen vorgeworfen wird, Russlands Krieg gegen die
    Ukraine zu unterstützen oder von der Politik des Kremls zu profitieren.
    Eigentlich sollen die Strafmaßnahmen verlängert werden. Doch darüber
    gibt es Streit: Frankreich und die Slowakei wollen den russischen
    Milliardär Alischer Usmanow von der Sanktionsliste streichen, Luxemburg
    fordert dasselbe für Michail Fridman. Lettland wiederum lehnt das ab.
    Das Problem: Für die Verlängerung der Sanktionen müssen alle 27
    EU-Staaten zustimmen. Gibt es bis Mitternacht keine Einigung, könnten
    die Strafmaßnahmen gegen alle rund 3.000 Betroffenen auslaufen.

    Außerdem im Update: 

    - Der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak lässt vorerst seine
    Ämter ruhen. Zuvor hatte Firas Remmo, Sohn des Berliner Clan-Chefs
    Issa Remmo, einen Chat mit Koçak auf Instagram veröffentlicht, in
    dem dieser ihn bittet, eine Bundestagsrede zu verbreiten.
    - Der Anteil von Elektroautos bei den Neuzulassungen ist auf ein
    Rekordhoch geklettert. Etwa jede sechste Neuzulassung im vergangenen
    Jahr war ein E‑Auto. Mit 19 Prozent liegt Deutschland etwas über dem
    Durchschnitt.

     

    Und sonst so? Über 200 Chöre starten Weltrekordversuch in Berlin

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer 

    Redaktion: Hannah Grünewald 

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Emma Möllenbrock

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    Weitere Links zur Folge:

    Gesundheitsreform: Wie Merz mal eben die private Krankenversicherung
    infrage stellte

    CDU nach den Landtagswahlen: Am toten Punkt

    Ukrainekrieg: EU erzielt vorerst keine Einigung zu Sanktionen gegen
    Russland

    Die Linke: Linkenpolitiker Ferat Koçak lässt nach Kritik Parlamentsämter
    ruhen

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  • Was jetzt?

    Wohnungskonzerne enteignen: Ist der Plan der Linken realistisch?

    22.09.2026 | 12 Min.
    Die Berliner Linke will mehrere Wohnungskonzerne vergesellschaften, um
    die Mieten in der Hauptstadt langfristig bezahlbarer zu machen. Ziel ist
    es, dass Mieterinnen und Mieter künftig weniger Geld fürs Wohnen
    ausgeben. Doch der Plan ist rechtlich und finanziell umstritten.
    Zugleich stellt sich die Frage, ob die Übernahme großer Wohnungsbestände
    möglich ist und tatsächlich ausreichen würde, um die Mieten für breite
    Teile der Bevölkerung dauerhaft zu senken. Wie realistisch eine solche
    Vergesellschaftung eigentlich ist, ordnet Tina Groll ein, Redakteurin im
    Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York wird
    Deutschland in diesem Jahr durch Außenminister Johann Wadephul
    vertreten. Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt nicht an der
    Generaldebatte teil. Wadephul soll am Samstag die deutsche Rede vor der
    Generalversammlung halten. Außerdem beendet UN-Generalsekretär António
    Guterres Ende 2026 nach zehn Jahren seine Arbeit. Wer ihm nachfolgen
    könnte und wie wichtig der deutsche Auftritt bei den Vereinten Nationen
    ist, erklärt Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT.

     

    Und sonst so? Forscher entdecken neue Katzenart.

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle, Emma Möllenbrock

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    Weitere Links zur Folge:

    Elif Eralp: Die Hoffnung der Linken

    Wahl des Abgeordnetenhauses: Linke und Grüne wollen Wohnungen
    vergesellschaften, SPD weiter dagegen

    Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne: Warum Neubau allein nicht
    reicht

    Staatliche Enteignungen: Stimmt es, dass in Berlin Wohnungen
    vergesellschaftet werden könnten?

    Mietpreise in Berlin: Was senkt die Mieten wirklich? Enteignung ist es
    nicht

    UN-Generaldebatte: Wadephul fordert mehr Anstrengungen zur Beendigung
    von Kriegen

    Regierungskrise: Friedrich Merz sagt Reise zur UN-Generaldebatte nach
    New York ab

    UN-Generalsekretär: Wer folgt auf António Guterres an der Spitze der
    Vereinten Nationen?

    UN-Generalsekretär: Nach Probeabstimmung über Guterres-Nachfolge liegt
    eine Frau vorn

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Generated: 9/24/2026 - 1:22:49 PM