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  • Was jetzt?

    Gazaprotest in Buchenwald verboten. Wo beginnt Antisemitismus?

    12.04.2026 | 12 Min.
    An diesem Wochenende jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers
    Buchenwald zum 81. Mal – auch Überlebende kommen zur
    Gedenkveranstaltung. Parallel dazu hatte ein Bündnis aus
    linksextremistischen Gruppierungen unter dem Namen "Kufiyas in
    Buchenwald" eine eigene Kundgebung für die Opfer in Gaza geplant. Nach
    öffentlicher Kritik wurde die Aktion von der Stadt Weimar an der
    Gedenkstätte untersagt und ins Stadtzentrum verlegt. Eine Klage des
    Bündnisses dagegen blieb erfolglos, unter anderem mit der Begründung,
    die Würde der Opfer müsse gewahrt werden. Der Antisemitismusbeauftragte
    der Bundesregierung, Felix Klein, bezeichnete die Kampagne als
    "skandalösen Angriff auf die Erinnerungskultur". Ist diese Kritik
    berechtigt? Anastasia Tikhomirova, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet
    im Podcast ein, was hinter der Aktion steckt und ob Deutschland linke
    Kritik an Israel möglicherweise zu vorschnell als antisemitisch
    einstuft. 

    In Ungarn wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt, und diese Wahl
    könnte den langjährigen Regierungschef Viktor Orbán nach 16 Jahren an
    der Macht das Amt kosten. Sein Herausforderer Péter Magyar liegt laut
    Umfragen vorn. Seine Partei Tisza könnte sogar eine Zweidrittelmehrheit
    erreichen. Seit 2010 regiert Orbán und hat Ungarn zu einer "illiberalen
    Demokratie" umgebaut. Kritiker werfen ihm den Abbau rechtsstaatlicher
    Strukturen vor. Kurz vor der Wahl bekam er Unterstützung aus den USA:
    Vizepräsident JD Vance besuchte das Land und zeigte klare Unterstützung
    für Orbán. Kaum irgendwo lässt sich dieser politische Kampf so gut
    beobachten wie in Debrecen. Die zweitgrößte Stadt Ungarns gilt seit
    Jahrzehnten als Hochburg von Orbáns Partei – doch das könnte sich nun
    ändern. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, war dort. Im
    Podcast erklärt er, wie der Wahlkampf ablief und ob die Unterstützung
    für Orbán tatsächlich kippt. 

     

    Und sonst so? Herbert Grönemeyer wird 70!

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Gedenkstätte Buchenwald: Gericht untersagt Demo für Opfer in Gaza vor
    Buchenwald-Gedenkstätte

    "Was jetzt? – Spezial" / Parlamentswahl in Ungarn

    Wahl in Ungarn: "Sonst wird sich Orbán an jedem rächen, der sich ihm
    widersetzt hat"

    Parlamentswahl in Ungarn: Diese Wähler entscheiden über Orbáns
    Niederlage

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  • Was jetzt?

    Spezial: Ist Viktor Orbáns Zeit vorbei?

    11.04.2026 | 33 Min.
    Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament und damit möglicherweise
    auch einen neuen politischen Kurs. Es entscheidet sich, ob Viktor Orbán
    nach 16 Jahren als Regierungschef noch einmal wiedergewählt wird, oder
    ob Péter Magyar neuer Ministerpräsident wird.

    Die Umfragen sprechen für einen Machtwechsel. Doch wie verlässlich sie
    sind, ist unklar – auch wegen des ungarischen Wahlrechts, das Orbáns
    Partei Fidesz über Jahre hinweg zu ihren Gunsten verändert hat.

    Wie hat Orbán es geschafft, die ungarische Demokratie so umzubauen, dass
    sie zum Vorbild für rechte Autokraten aus aller Welt geworden ist? Wofür
    stehen sein Herausforderer Péter Magyar und seine Partei Tisza? Welche
    Rolle spielen Russland, die Europäische Union und der Krieg in der
    Ukraine? Wie fair sind diese Wahlen überhaupt noch? Und welche
    Befürchtungen oder Hoffnungen treiben die Menschen in Ungarn vor dieser
    Wahl um?

    Diese und weitere Fragen bespricht Moses Fendel mit der Journalistin und
    Ungarn-Kennerin Petra Thorbrietz in diesem Spezial von Was jetzt?. Zu
    Wort kommen außerdem zwei Menschen aus Ungarn, die jeweils eins der
    beiden politischen Lager unterstützen. 
     

    Moderation und Skript: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek, Marco Fründt

    Produktion: Joscha Grunewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Zsaklin Diana Macumba

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Parlamentswahl in Ungarn: Orbán galt als unbesiegbar. Wählen sie ihn
    jetzt ab?

    Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen?

    Parlamentswahl in Ungarn: Umfrage sieht Zweidrittelmehrheit für
    ungarische Opposition

    Wahl in Ungarn: Das System Orbán kommt an sein Ende

    Ungarn unter Viktor Orbán: Das Disneyland der Rechten

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  • Was jetzt?

    Droht eine Blockade Taiwans durch China?

    11.04.2026 | 12 Min.
    Bei einem Treffen in Peking hat der chinesische Staats- und Parteichef
    Xi Jinping erstmals seit fast zehn Jahren die Vorsitzende der
    taiwanischen Oppositionspartei Kuomintang, Cheng Li-wun, empfangen.
    China betrachtet Taiwan seit Jahrzehnten als Teil seines Staatsgebiets,
    während Taiwan unabhängig und demokratisch regiert ist. Xi Jinping
    betonte dabei das sogenannte Ein-China-Prinzip, während Cheng Li-wun
    ihren Besuch als Friedensmission bezeichnete. Die Regierung Taiwans
    warnt dagegen vor zunehmenden chinesischen Militärdrohungen. Unterstützt
    wird Taiwan militärisch vor allem von den USA, die ihre militärischen
    Ressourcen derzeit aber auf den Nahen Osten konzentrieren. Was passieren
    würde, wenn China die Inselrepublik Taiwan blockiert, analysiert Steffen
    Richter, Redakteur für internationale Politik der ZEIT.

    Zwei Jahre nach der Cannabislegalisierung in Deutschland wächst die
    Kritik an der offiziellen wissenschaftlichen Auswertung der Folgen.
    Mehrere Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für
    Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde,
    halten zentrale Aussagen des aktuellen EKOCAN-Zwischenberichts für
    "wenig belastbar“. Die Experten bemängeln vor allem eine unzureichende
    Datenbasis. Aussagen wie ein stabiler oder rückläufiger Konsum seien
    verfrüht, da belastbare Erkenntnisse erst nach fünf bis zehn Jahren
    möglich seien. Die Autoren des EKOCAN-Berichts weisen die Vorwürfe
    zurück. Sie betonen, dass ihre Aussagen ausdrücklich als vorläufig
    gekennzeichnet seien. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der
    ZEIT, ordnet ein, was an den Vorwürfen dran ist.

     

    Und sonst so? Waldgeräusche steigern das Wohlbefinden.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Cheng Li-wun in China: Friedensreise oder Ausverkauf?

    Militärführung in China: Vor Xi Jinping ist niemand sicher

    Taiwan nach dem US-Angriff auf Venezuela: Ein Krieg in den Köpfen

    Taiwan: Chinas Problem ist die Attraktivität von Taiwans Demokratie

    China: Xi Jinping bekräftigt Chinas Willen zur "Wiedervereinigung" mit
    Taiwan

    Spannungen um Taiwan: Taiwan wirft China gezielte Eskalation im Schatten
    des Irankriegs vor

    Chinesischer Volkskongress: China erhebt neue Drohungen gegen Taiwan

    Taiwan: USA kündigen bisher größtes Waffenpaket für Taiwan an

    China und Taiwan: USA rechnen 2027 nicht mit chinesischem Einmarsch in
    Taiwan

    Cannabislegalisierung: Der Kulturkampf ums Kiffen fällt aus

    Was jetzt? / Cannabislegalisierung: Bubatz-Bilanz: Weniger Schwarzmarkt,
    mehr Psychosen

    Cannabislegalisierung: Forscher warnen vor Psychosen durch
    Medizinalcannabis

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  • Was jetzt?

    Update: Kann Pakistan den Irankrieg beenden?

    10.04.2026 | 9 Min.
    Im pakistanischen Islamabad starten am Samstag Friedensverhandlungen der
    Delegationen der Konfliktparteien des Kriegs im Iran. Die USA stellen
    ihre Angriffe unter der Bedingung ein, dass der Iran die Straße von
    Hormus öffnet. Trotz der vereinbarten Waffenruhe im Iran beschießen sich
    Israel und die Hisbollah-Miliz weiter. In der Nacht zum Mittwoch war
    eine Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA angekündigt worden. Kurz
    zuvor hatte der US-Präsident Donald Trump noch angekündigt, im Zweifel
    “eine ganze Zivilisation auszulöschen”. Wie erfolgversprechend ist das
    Treffen in Islamabad? Dazu hat der ZEIT-Autor Hasnain Kazim
    recherchiert.

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Freitag Vertreter der
    Wirtschaft und der Gewerkschaften zu einem Energiepreis-Krisengipfel
    nach Berlin eingeladen.  Die Spitzen der Koalition von Union und SPD
    beraten nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am
    Sonntag über Entlastungen wegen der hohen Energiepreise. Die Vorschläge
    der SPD bezeichnete sie als teuer und wirkungsschwach. Klingbeil hatte
    eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne vorgeschlagen, dem erteilte
    Reiche eine “klare Absage”. Die SPD warf Reiche koalitionsschädigendes
    Verhalten vor.

    Außerdem im Update:

    In der Nacht auf Freitag haben unbekannte Täter einen Anschlag auf ein
    israelisches Restaurant in München verübt. Die Scheiben der Fassade des
    Restaurants im Stadtteil Maxvorstadt wurden wohl durch Pyrotechnik
    beschädigt. Der Staatsschutz wurde in die Ermittlungen eingeschaltet.

    Und sonst so? Polizeieinsatz wegen fauchender Katze.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Pakistan: Experten im doppelten Spiel

    Iranüberblick: Israel und Hisbollah kämpfen weiter, Trump wirft Iran
    Wortbruch vor

    Krieg im Iran: USA und Iran einigen sich auf zweiwöchige Waffenruhe und
    Gespräche

    Energiekrise: Lars Klingbeil lädt zu Spritpreis-Krisengipfel

    Spritpreise: Katherina Reiche greift SPD in Spritpreis-Debatte an

    Kriminalität: Angriff auf israelisches Lokal in München

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  • Was jetzt?

    Pendlerpauschale, Spritpreisbremse, 9-Euro-Ticket: Was hilft?

    10.04.2026 | 12 Min.
    Dass der Ölpreis nach Ankündigung einer Waffenruhe zwischen dem Iran und
    den USA in der Nacht zum Mittwoch deutlich gefallen ist, hat sich noch
    nicht auf die Verbraucherpreise ausgewirkt. Bundeskanzler Friedrich Merz
    (CDU) erwägt nun angesichts der durch den Krieg im Iran sprunghaft
    ansteigenden Energiepreise offenbar Entlastungen. Einem Bericht zufolge
    zeigt er sich offen für eine höhere Pendlerpauschale und eine niedrigere
    Stromsteuer. An der am 1. April eingeführten Regelung zum Benzinpreis
    will Merz hingegen festhalten. Die Grünen fordern als
    Entlastungsmaßnahme ein 9-Euro-Ticket. Welche Maßnahmen ergeben Sinn –
    und welche nicht? Damit befasst hat sich der Wirtschafts-Ressortleiter
    der ZEIT, Roman Pletter.

    Die ZEIT hat am Donnerstag, dem 2. April, eine Suchmaschine
    veröffentlicht, mit der in der NSDAP-Mitgliederkartei recherchiert
    werden kann. Noch nie gab es einen so großen Ansturm auf einen
    ZEIT-Beitrag, zeitweise war wegen Überlastung der Server das Archiv gar
    nicht zu erreichen. Mehr als eintausend Leserinnen und Leser haben sich
    mit ihren Reaktionen dazu bei der ZEIT gemeldet. Könnte sich in der
    deutschen Erinnerungskultur etwas ändern? Der Geschichts-Ressortleiter
    der ZEIT, Christian Staas, teilt seine Einschätzung.

    Und sonst so? Bar-Therapie in Schweden.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Entlastungspolitik: Erspart uns das!

    Pendlerpauschale und Stromsteuer: Friedrich Merz erwägt offenbar
    Entlastungen in der Energiekrise

    Hohe Spritpreise: Kartellamt stellt Verstöße gegen Spritpreisregel fest

    NSDAP-Mitgliederkartei: Späte Wahrheiten

    NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
    Ihrer Familie

    NSDAP-Vergangenheit: "Dass Uropa in die NSDAP eingetreten ist, war nicht
    Teil der Legende"

    NS-Vergangenheit: Jetzt liegen alle Fakten offen

    NSDAP-Mitglieder: "Wir müssen uns die Mitläufer und Täter ansehen.
    Besser spät als nie"

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Generated: 4/12/2026 - 10:33:44 AM