2016 Episoden
- Island steht vor einer politischen Entscheidung: Am 29. August 2026
stimmen die Isländer darüber ab, ob ihr Land die seit mehr als zehn
Jahren unterbrochenen Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union
wieder aufnehmen soll. Hintergrund sind die veränderte Sicherheitslage
durch den Krieg in der Ukraine, die Politik Donald Trumps und die
wachsende Bedeutung der Arktis. Island ist bereits über den Europäischen
Wirtschaftsraum eng an die EU angebunden, ist aber nicht an den
Entscheidungen der EU beteiligt. Wie die Menschen auf der Insel zu der
Abstimmung stehen, ordnet Johanna Roth ein, Auslandskorrespondentin der
ZEIT.
In Sachsen-Anhalt wird nächste Woche ein neuer Landtag gewählt, in den
Umfragen liegt die AfD vorn. Besonders stark ist sie in der Altmark,
einer dünn besiedelten Region im Norden des Landes. Dort leben nur 39
Menschen pro Quadratkilometer, seit 1990 hat die Region fast 75.000
Einwohner verloren. Schulen, Geschäfte, Arztpraxen und andere
Einrichtungen sind vielerorts verschwunden. Viele sehen in der AfD eine
Möglichkeit für Veränderung. ZEIT-Redakteur Philipp Daum war eine Woche
in der Altmark unterwegs und hat mit den Menschen vor Ort gesprochen. Im
Podcast erzählt er, welche Gründe die Menschen für ihre Wahlentscheidung
nennen.
Und sonst so? Löchrige Unterhosen belegen einen gesunden Boden
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
EU-Beitritt von Island: Wollen sie rein?
Grönland: Diese Karten zeigen, warum Trump Grönland will
USA und Grönland: Trumps doppeltes Spiel um Grönland
EU-Beitrittsreferendum in Island: Wird Island endlich günstiger?
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Die Wackelkandidaten
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD laut Umfrage ohne absolute Mehrheit
in Sachsen-Anhalt
Altmark in Sachsen-Anhalt: »Wir Ossis fühlen uns auch als Verlierer,
obwohl hier alles okay ist«
Hans-Thomas Tillschneider: Der Deutsch-Ultra
Wählerschaft der AfD: Das sind die drei AfD-Wählertypen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Über Sachsen-Anhalt ist viel geschrieben worden in den letzten Wochen,
wie es so üblich ist vor Landtagswahlen. Zentral ist dabei allerdings
vor allem ein Thema: die AfD und ihre Wählerschaft. Ein ganzes
Bundesland wird gleichgesetzt mit einer Partei, die der
Verfassungsschutz dort als »gesichert rechtsextrem« einstuft.
In unserem »Was jetzt? – Spezial« erzählt August Modersohn aus dem
Politikressort der ZEIT von seiner Reise durch Sachsen-Anhalt und von
den Menschen, die er dort getroffen hat. Von Silke Patze, die sich nach
dem Mauerfall und der Schließung ihres Werks gleich mehrmals komplett
neu orientieren musste und trotzdem den Mut nicht verloren hat. Von Tim
Robin Bräutigam, der mit Mitte 20 einen Fußballverein mit Geflüchteten
übernahm, einen Jugendklub gründete und für die Grünen Flyer verteilt
hat, obwohl das in seinem Ort gefährlich sein kann. Oder Annerose
Walter, die jetzt als Rentnerin im Seniorenheim in die Zukunft schauen
und das Leben genießen will.
Ein Gespräch von »Was jetzt?«-Host Elise Landschek über sterbende
Stadtteile, den Mut des Einzelnen und große Hoffnungen.
Moderation und Skript: Elise Landschek
Redaktion: Mounia Meiborg
Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald, Elise Landschek
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Kanada und die USA befinden sich in einem neuen Zollkrieg. Nachdem
US-Präsident Donald Trump am Montag Zölle von 50 Prozent auf kanadische
Autos, Kleinlaster und Stahl verhängte, zog Kanada nach. Welchem Land
wird der Konflikt mehr schaden? Diese und weitere Fragen beantwortet
Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT.
US-Zentralbanker, amerikanische Politiker und Spitzen der
Finanzindustrie treffen sich aktuell in Jackson Hole im US-Bundesstaat
Wyoming. Neu dabei ist Kevin Warsh, der Präsident der US-Zentralbank
Fed. Donald Trump hat Warsh persönlich eingesetzt. Was er auf der
Konferenz vorschlägt, unter anderem um die Inflation zu stoppen,
berichtet Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT.
Er galt als tolerant, volksnah und modernisierte die norwegische
Monarchie: Nun ist Norwegens König Harald V. ist gestorben, er wurde 89
Jahre alt. Welches Erbe der verstorbene König hinterlässt, berichtet
ZEIT-Redakteur Tino Posselt.
Und sonst so? Wer Erlebtes fotografiert, vergisst es wahrscheinlich.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur
Folge:
USA und Kanada: Und plötzlich ist der Handelskrieg zurück
Kanada und die USA: Und dann stellt sich Mark Carney gegen Donald Trump
Kevin Warsh: Zoff und Zinsen
Notenbanker-Treffen in Jackson Hole: Dünne Luft für Trumps neuen
Fed-Chef
Norwegisches Königshaus: Norwegens König Harald ist tot
Flutkatastrophe: Behörden warnen vor weiteren Überschwemmungen zwischen
Nepal und Tibet
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Der Bürgermeister von New York City, Zohran Mamdani, ist der aktuelle
Vorzeigepolitiker der US-amerikanischen Linken. Seitdem der
demokratische Sozialist im November 2025 die Wahlen in der Stadt gewann,
hat er unter den Bürgerinnen und Bürgern weiter an Zustimmung gewonnen.
Im Nachrichtenpodcast analysiert US-Korrespondent Paul Middelhoff was
die europäische Linke von ihm lernen kann und wo Mamdani mit seiner
Politik an Grenzen stößt.
Bei den Überschwemmungen in der Grenzregion zwischen Nepal und Tibet
sind Hunderte Menschen getötet worden. Ein Frühwarnsystem hätte Leben
retten können, sagt Claudia Vallentin, Wissenschaftsredakteurin der
ZEIT. Im Podcast berichtet sie, wieso ein solches System noch nicht im
Einsatz ist und warum der Klimawandel ähnliche Ereignisse
wahrscheinlicher macht.
Und sonst so? Der erste Trailer zu "Grand Theft Auto 6".
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Zohran Mamdani: If he can make it there ...
Linke Politik in Europa: Immer schon recht gehabt
Antikommunismus in den USA: Wenn nix mehr geht, geht rote Angst
Sturzflut in Nepal: Vor dieser tödlichen Flut warnten Forscher seit
Jahren
Nepal: „Wir haben fast alles verloren“
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Bei einer Sturzflut in der Grenzregion zwischen Nepal und Tibet sind
mindestens 273 Menschen gestorben. Mehr als 1.300 Menschen in Nepal und
China gelten weiterhin als vermisst, darunter zahlreiche Touristen aus
verschiedenen Ländern. Die Flut hat ganze Dörfer mit sich gerissen und
Straßen, Brücken sowie Wasserkraft- und Solaranlagen beschädigt.
Rettungskräfte aus Nepal und China sind im Einsatz. Als Ursache der
Katastrophe gilt ein Gletscherabbruch, der vermutlich eine gewaltige
Eis- und Gerölllawine auslöste. Vor welchen Herausforderungen die
Rettungskräfte jetzt stehen, ordnet ZEIT-Autorin und Fotografin Natalie
Mayroth ein.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sind Ministerpräsident Sven
Schulze (CDU) und AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in einem TV-Duell
aufeinandergetroffen. Beide wollen bei der Landtagswahl am 6. September
Ministerpräsident werden. Schulze verteidigte die Arbeit seiner
Regierung und kritisierte die AfD unter anderem wegen ihrer Haltung zur
Migration und ihres Umgangs mit rechtsextremen Positionen. Siegmund
forderte dagegen einen grundlegenden politischen Kurswechsel und warb
für die AfD als Regierungspartei. Wie das TV-Duell die bevorstehende
Wahl beeinflussen könnte, erklärt Cornelius Pollmer, Leiter des Ressorts
ZEIT im Osten.
Außerdem im Update: Der CIA-Chef John Ratcliffe ist nach Moskau gereist
und hat dort Gespräche mit russischen Geheimdienstvertretern geführt.
Was über die Gespräche bislang bekannt ist, berichtet Jörg Lau,
Außenpolitischer Korrespondent im Hauptstadtbüro der ZEIT.
Der bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladić ist im UN-Gefängnis in
Den Haag gestorben. Er verbüßte eine lebenslange Haftstrafe wegen
Kriegsverbrechen im Bosnienkrieg. Mladić wurde unter anderem für die
Belagerung Sarajevos und das Massaker von Srebrenica verantwortlich
gemacht.
An einer Schule in Gosen-Neu Zittau in Brandenburg sind bei einer
Gewalttat mindestens zwei Menschen getötet worden. Die Polizei nahm
einen Mann vorläufig fest. Das Motiv ist bislang unklar, die
Ermittlungen laufen.
Und sonst so? Bauernhof mit Eis gerettet
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel
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Weitere Links zur Folge:
Nepal: »Wir haben fast alles verloren«
Nepal: Hunderte Vermisste nach Sturzflut in Nepal
Sturzflut in Nepal und Tibet: Mehr als 1.300 Menschen nach Sturzflut
vermisst
Flutkatastrophe im Himalaya: Zahl der Toten steigt nach Sturzflut im
Himalaya auf mindestens 273
Sturzflut in Nepal: Vor dieser tödlichen Flut warnten Forscher seit
Jahren
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Ministerpräsident Schulze schließt
AfD-Mehrheit durch Überläufer aus
Wahlarena in Sachsen-Anhalt: Und auf einmal ist Ulrich Siegmund blank
Sachsen-Anhalt: Sven Schulze und Ulrich Siegmund liefern sich
kontroverses TV-Duell
Sachsen-Anhalt: Linke nennt Bedingungen für Zusammenarbeit mit CDU in
Sachsen-Anhalt
Infratest dimap: AfD, SPD und Grüne legen laut Umfrage in Sachsen-Anhalt
zu
John Ratcliffe: CIA-Direktor Ratcliffe soll zu Gesprächen in Moskau sein
John Ratcliffe: CIA-Chef führt in Moskau Gespräche über
Geheimdienstkontakte
Ratko Mladić: Ein charismatischer Massenmörder
Massaker von Srebrenica: Bosnisch-serbischer Kriegsverbrecher Ratko
Mladić ist tot
Dokupodcast: Irma. Das Kind aus Srebrenica
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