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  • Was jetzt?

    »Keine Angst« – warum Danger Dan vom ZDF ausgeladen wird

    18.07.2026 | 12 Min.
    Die Musiker Danger Dan und Igor Levit werfen dem ZDF vor, ihre Meinungs-
    und Kunstfreiheit eingeschränkt zu haben. Der Sender hatte einen
    geplanten Auftritt der beiden in der Kabarettsendung „Die Anstalt“
    kurzfristig abgesagt. Nach Angaben der Musiker wollten sie dort ihr
    antifaschistisches Lied „Keine Angst“ präsentieren. Eine schriftliche
    Begründung für die Ausladung hätten sie nicht erhalten. Das ZDF erklärte
    hingegen, der Text könne als Aufruf zu Gewalt verstanden werden, und
    kündigte an, sich zu einem späteren Zeitpunkt journalistisch mit dem
    Lied auseinanderzusetzen. Das Team von „Die Anstalt“ kritisierte die
    Entscheidung und bezeichnete sie als „mutlos“. Danger Dan und Igor Levit
    kündigten an, das Lied dennoch öffentlich aufzuführen. Wie die
    Entscheidung des ZDF zu bewerten ist und warum das Lied „Keine Angst“
    umstritten ist, erläutert ZEIT-Autor Jens Balzer.

    Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform der deutschen
    Nachrichtendienste. Ein fast 700 Seiten langer Gesetzentwurf sieht vor,
    dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Verfassungsschutz deutlich
    mehr Befugnisse zu geben. Geplant sind unter anderem neue Möglichkeiten
    für Cyberangriffe, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, biometrische
    Auswertungen und eine stärkere Überwachung von Kommunikationsdaten. Der
    BND soll künftig unter bestimmten Bedingungen auch IT-Systeme angreifen
    und digitale Angriffe abwehren können. Die Reform soll ab Herbst im
    Bundestag beraten werden. Befürworter sehen darin eine Anpassung an neue
    Bedrohungen, Kritiker warnen vor möglichen Eingriffen in die
    Bürgerrechte. Was die Bundesregierung konkret plant und wie stark die
    Reform die Rechte der Bürger tatsächlich einschränken könnte, ordnet
    Holger Stark, Leiter im Ressort Investigative Recherche und Daten der
    ZEIT, ein.

    Und sonst so? Die unterschätzte Intelligenz der Taube

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge: 

    ZDF: Danger Dan und Igor Levit werfen ZDF Eingriff in die Kunstfreiheit
    vor

    »Keine Angst«: Danger Dan bestreitet Aufruf zu Gewalt nach
    Auftrittsabsage durchs ZDF

    Danger Dan und das ZDF: Hier wird etwas übertrieben

    Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse
    für seine Behörde

    Überwachung von Journalisten: Darf der BND Journalisten hacken?

    Kanzleramtsminister Thorsten Frei: »Null Komma null Anknüpfungspunkte«

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  • Was jetzt?

    Wenn das Private politisch wird – Jens Spahn und die Leihmutterschaft (Update)

    17.07.2026 | 10 Min.
    Die Kritik an Unionsfraktionschef Jens Spahn hält nach der Bekanntgabe
    seiner Vaterschaft durch eine Leihmutter in den USA an. Politiker von
    Grünen, Linken und FDP werfen Spahn vor, dass seine persönliche
    Entscheidung im Widerspruch zu seiner bisherigen politischen Haltung
    steht. Sie verweisen darauf, dass er sich in der Vergangenheit gegen
    eine Lockerung des Verbots der Leihmutterschaft in Deutschland
    ausgesprochen hatte, und fordern eine Erklärung. Auch aus der Union
    kommt Kritik. Wie Spahns persönliche Entscheidung mit seiner früheren
    politischen Haltung vereinbar ist, erklärt Tina Hildebrandt,
    Chefkorrespondentin der ZEIT. 

    Im AfD-Landesverband Nordrhein-Westfalen gibt es Streit über die
    Aufstellung der Landesliste für die Landtagswahl 2027. Der
    Landesparteitag in Marl wurde heute fortgesetzt, obwohl die Bundesspitze
    um Alice Weidel und Tino Chrupalla zuvor in einem Schreiben den Abbruch
    der Versammlung gefordert hatte. Der Bundesvorstand sieht mögliche
    Verstöße gegen Wahlgrundsätze bei der bisherigen Kandidatenaufstellung.
    Der NRW-Landesverband hält dagegen an der Fortsetzung des Parteitags
    fest. Christian Parth, Redakteur im Politikressort, ordnet den Streit
    ein.

    Außerdem im Update: Das Oberlandesgericht Dresden hat die
    NSU-Unterstützerin Susann E. zu zwei Jahren Haft auf Bewährung
    verurteilt. Das Gericht sprach sie der Unterstützung einer
    terroristischen Vereinigung in drei Fällen sowie der Beihilfe zu einer
    schweren räuberischen Erpressung mit Waffen schuldig. 

     

    Und sonst so: Titanwurz-Knolle geklaut 

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald und Constanze Kainz

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler?

    Jens Spahn: Kritik an Jens Spahn hält nach Familienzuwachs durch
    Leihmutter an

    Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum

    Leihmutterschaft: Felix Banaszak wift Jens Spahn mangelnde Integrität
    vor

    Ingenieur in den USA: »Für die Leihmutterschaft haben wir 150.000 Euro
    gezahlt«

    Leihmutterschaft: Kritik aus Politik und Kirche an Jens Spahn wegen
    Leihmutter

    AfD Nordrhein-Westfalen: AfD-Bundesspitze fordert Wahlwiederholung

    AfD Nordrhein-Westfalen: AfD-Landeschef wirft Weidel »Antifa«-Auswüchse
    vor

    Wahllisten abgelehnt: AfD nicht zur Bürgerschaftswahl in Bremen
    zugelassen

    AfD Nordrhein-Westfalen: AfD in NRW setzt Wahlversammlung trotz Kritik
    von Bundesspitze fort

    NSU-Unterstützerin: NSU-Unterstützerin Susann E. zu zwei Jahren Haft
    verurteilt

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  • Was jetzt?

    Neuer Premier für Großbritannien: Was kann Andy Burnham?

    17.07.2026 | 13 Min.
    Der Labour-Politiker Andy Burnham will zum Chef seiner Partei und damit
    letztlich zum neuen britischen Premierminister gewählt werden. Bis vor
    Kurzem war er noch Bürgermeister der Metropolregion Manchester. Nun soll
    er den noch amtierenden Premier Keir Starmer ablösen. Aber hat Burnham
    dafür eine ausreichende Mehrheit in seiner Partei? Jochen Bittner,
    Auslandskorrespondent in London für DIE ZEIT, ordnet seine Chancen ein.

    Die EU möchte den Emissionshandel reformieren. Ziel ist es, die
    Klimaziele zu halten, ohne die Industrie zu überlasten. Die zeigt sich
    nämlich unter Druck: Knapp 40 Konzerne, darunter BASF und Thyssenkrupp,
    befürchten, dass durch das Auslaufen der bisher kostenlosen
    CO₂-Zertifikate ihre Kosten stark steigen könnten. Die Unternehmen haben
    vor Werksschließungen und Abwanderung gewarnt. Während die Industrie
    Entlastungen fordert, warnen Umweltschützer vor einem Aufweichen der
    Klimaziele. Wie die EU den Emissionshandel reformieren möchte, das weiß
    Ricarda Richter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Pilot schreibt »I’m bored« in den Himmel

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Christina Felschen und Lena Herrmann

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links:

    Großbritannien: Andy Burnham kündigt bei Wahl »größte Umverteilung der
    Macht« an

    Andy Burnham: Der König des Nordens

    Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte

    Nigel Farage: Er tritt zurück – und gleich wieder an

    EU-Emissionshandel: Was nützt der europäische Klimaschutz?

    Klimawandel und Finanzen: »Wir müssen verstehen, was der Klimawandel für
    die Preise bedeutet«

    Hitzewelle: »Auf den Fluren reanimieren ist wirklich die letzte Stufe«

    Hitzetote: Die Tragödie dieses Sommers

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  • Was jetzt?

    Ukraine: Der Verteidigungsminister geht, das Volk protestiert (Update)

    16.07.2026 | 9 Min.
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj plant eine umfassende
    Regierungsumbildung. Nachdem Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko auf
    seine Bitte hin zurückgetreten ist, muss laut ukrainischer Verfassung
    das gesamte Kabinett seine Ämter niederlegen. Davon betroffen ist auch
    Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Nach der Ankündigung seines
    Rücktritts gingen in der Ukraine zahlreiche Menschen auf die Straße und
    protestierten gegen diese Entscheidung. Warum Fedorow bei vielen
    Menschen beliebt ist und was hinter der Neubildung des ukrainischen
    Kabinetts steckt, erläutert ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas im
    Podcast.

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesjustizministerin Stefanie
    Hubig wollen härter gegen Steuerhinterziehung vorgehen. In einem neuen
    Aktionsplan schlagen sie vor, Steuerhinterziehung wieder als Verbrechen
    einzustufen und die Straffreiheit bei Selbstanzeigen abzuschaffen.
    Schwere Steuerdelikte könnten künftig mit bis zu 15 Jahren Haft geahndet
    werden. Außerdem sollen Ermittlungen gegen Steuer- und
    Finanzkriminalität ausgeweitet werden. Ziel der Reform ist es,
    Steuerbetrug konsequenter zu verfolgen und die Steuergerechtigkeit zu
    erhöhen.

    Außerdem im Update: Der US-Konzern Uber übernimmt den deutschen
    Essenslieferdienst Delivery Hero. Das Angebot beläuft sich auf rund 12,7
    Milliarden Euro. Voraussetzung für die Übernahme ist, dass der Hauptsitz
    von Delivery Hero in Berlin erhalten bleibt und bis 2029 keine
    Veränderungen an der Belegschaft vorgenommen werden.

     

    Und sonst so: ICE stoppt wegen fehlenden Klopapiers

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Elise Landschek

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    Weitere Links zur Folge: 

    Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und
    Kabinett an

    Regierung in der Ukraine: Selenskyjs beste Frau soll Trump auf ihre
    Seite ziehen

    Ukraine: Ukrainischer Verteidigungsminister kündigt Rücktritt an

    Ukraine: Regierungsumbau löst Proteste in der Ukraine aus

    Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und
    Kabinett an

    Einkommensteuerreform: Was macht Klingbeils Steuerkonzept mit Ihrem
    Netto?

    Stefanie Hubig: "Ich kneife nicht, jetzt, wo es drauf ankommt"

    Steuerbetrug: Bundesfinanzminister will Regeln bei Steuerhinterziehung
    verschärfen

    Steuerhinterziehung: Hubig und Klingbeil stellen Plan gegen
    Steuerhinterziehung vor

    Übernahmeangebot von Uber: Uber übernimmt den deutschen
    Essenslieferkonzern Delivery Hero

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  • Was jetzt?

    Was Hape Kerkeling gegen die AfD ausrichten soll

    16.07.2026 | 13 Min.
    Der Schauspieler Hape Kerkeling wird nach Informationen der ZEIT als
    Experte für ein AfD-Verbotsverfahren gehört. Eingeladen hat ihn die
    Linkspartei für die erste öffentliche Anhörung rund um ein Teil-Verbot
    gegen die AfD in Thüringen. Ein Gutachten der Gesellschaft für
    Freiheitsrechte hat ein Verbotsverfahren gegen die gesamte AfD zuletzt
    wieder in die Diskussion gebracht. Überraschend hat auch die
    CSU-Landtagsfraktion entgegen ihrer bisherigen Linie ein Teil-Verbot der
    AfD in Thüringen in Betracht gezogen. Wie es um den Sinneswandel in der
    CSU steht und wie es zu der Einladung von Hape Kerkeling, das berichtet
    Fabian Reinbold. Er ist politischer Korrespondent bei der ZEIT.

    Beim Autobauer VW muss gespart werden. Seit kurzem gibt es nun auch
    Informationen zu konkreten Plänen des VW-Chefs Oliver Blume. 100.000
    Stellen sollen bei VW bis 2030 weltweit gestrichen werden. Außerdem
    steht im Raum, mehrere VW-Werke zu schließen. Das könnte auch
    zehntausende weitere Nicht-VW-Jobs gefährden. Bei den traditionell
    mächtigen Gewerkschaften und dem VW-Betriebsrat stoßen diese Vorschläge
    auf Widerstand. Wie geht es also weiter mit den Sparplänen von VW? Das
    erklärt Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Der C64 unter Smartphones

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Philip Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lena Herrmann

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    Weitere Links: 

    AfD-Verbot in Thüringen: Mit Hape gegen Höcke

    Gutachten zur AfD: So viele Daten wie noch nie

    AfD-Parteitag in Erfurt: Und jetzt auch noch Psychologenpartei

    AfD-Landeschef Thüringen: Jens Spahn bringt Wahlrechtsentzug für Björn
    Höcke ins Spiel

    Volkswagen-Krise: Der nette Olli kann auch anders

    VW-Stellenabbau: Volkswagen-Chef droht intern erstmals mit Abbau
    Zehntausender Stellen

    VW-Krise: Volkswagen-Betriebsrat sieht Vertrauensverlust bei Belegschaft

    VW-Demo: Sie fragen sich: Warum ausgerechnet wir?

    Aktionstag bei VW: Gewerkschaft protestiert vor Aufsichtsratssitzung von
    Volkswagen

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Generated: 7/18/2026 - 7:49:36 AM