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  • Was jetzt?

    Warum kriegt Berlin den Winter nicht in den Griff?

    06.2.2026 | 12 Min.
    Im Oman kommen heute Vertreter der USA und des Iran zu Gesprächen über
    das iranische Atomprogramm zusammen. Die Gespräche finden in einer Phase
    höchster Anspannung statt: US-Präsident Donald Trump drohte Teheran mit
    "schlimmen Dingen", sollte das Atomprogramm wieder anlaufen. Auch wegen
    der brutalen Niederschlagung der jüngsten Massenproteste durch
    Regimekräfte im Iran, drohte Trump mit einem militärischen Angriff. Wie
    weit die beiden Parteien in den Gesprächen bereit sind zu gehen und ob
    durch Verhandlungen eine weitere Eskalation abgewendet werden kann,
    schätzt Iran-Experte Omid Rezaee ein.

    Seit dem Jahreswechsel hält der Winter Berlin fest im Griff. Viele
    Gehwege haben sich in gefährliche Eispisten verwandelt, weil
    Hauseigentümer ihrer Räumpflicht oft nur unzureichend nachkommen. Die
    Konsequenzen: Notaufnahmen melden Hochbetrieb, Kliniken müssen
    Feldbetten aufstellen, und viele, besonders ältere, Menschen bleiben zu
    Hause aus Angst, sich zu verletzen. Warum scheitert Berlin, was in
    anderen Städten funktioniert? Und wie viel Verantwortung trägt Kai
    Wegner am Winterchaos? Darüber spricht Politikredakteurin Anastasia
    Tikhomirova im Podcast.

    Und sonst so? Heated Rivalry – und jetzt läuft auch der Buchhandel heiß

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Iran und die USA: Iran bestätigt Atomverhandlungen mit den USA am
    Freitag im Oman

    Türkei und Iran: Kann die Türkei einen Krieg im Iran verhindern?

    Proteste im Iran: Mohsen kam nicht nach Hause

    Glätte: Gericht in Berlin stoppt privaten Einsatz von Streusalz

    Glätte in Berlin: Brrrrrrrlin

    Berlins Regierender Bürgermeister: Kai Wegner räumt mangelnde
    Kommunikation ein

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  • Was jetzt?

    Update: Merz sucht neue Allianzen in der Golfregion

    05.2.2026 | 10 Min.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist erstmals nach Saudi-Arabien
    gereist. In der Hauptstadt Riad hat er sich am Mittwochabend
    mit Kronprinz Mohammed bin Salman getroffen. Das mehrstündige Gespräch
    ist laut deutscher Seite "herzlich und offen" verlaufen. Anschließend
    ist der Bundeskanzler nach Katar und in die Vereinigten Arabischen
    Emirate weitergereist. Am Golf will der Kanzler neue strategische
    Partnerschaften aufbauen. Hintergrund ist die wachsende Unsicherheit in
    den transatlantischen Beziehungen, insbesondere unter US-Präsident
    Donald Trump. Wie genau könnte eine solche Partnerschaft aussehen? Und
    welche Rolle spielen dabei Demokratie und Menschenrechte? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Fabian Reinbold. Der politische Korrespondent
    der ZEIT begleitet den Bundeskanzler auf seiner Reise. 

    Russland und die Ukraine haben in Abu Dhabi eine weitere Runde
    von Verhandlungen über ein Ende des Krieges abgeschlossen. Beide Seiten
    sprachen von einem "produktiven Treffen". An den Gesprächen hat auch der
    US-Sondergesandte Steve Witkoff teilgenommen. Zu Beginn der Runde hat
    Russland erneut seine Gebietsansprüche auf den Donbass formuliert.
    Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, die Angriffe würden andauern, bis
    die Regierung in Kyjiw entsprechende Entscheidungen treffe. Von einem
    Frieden sind Russland und die Ukraine also immer noch weit entfernt,
    zumindest haben die beiden Länder sich auf einen Austausch von 314
    Gefangenen geeinigt. 

    Außerdem im Update: 

    - Russland hat einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Moskau
    zur persona non grata erklärt und ausgewiesen. Das russische
    Außenministerium bezeichnete dies als "symmetrische Antwort" auf die
    Ausweisung eines russischen Diplomaten aus Berlin am 22. Januar.
    Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) nennt das Vorgehen
    Russlands "völlig inakzeptabel" und ohne sachliche Grundlage.
    - Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in der Nähe von
    Kaiserslautern fordert das Personal der Deutschen Bahn mehr
    Schutzmaßnahmen. Die Eisenbahngewerkschaft Eisenbahn- und
    Verkehrsgewerkschaft fordert unter anderem verpflichtende Bodycams
    für Zugpersonal, mehr Sicherheitspersonal sowie Doppelbesetzungen
    bei Fahrscheinkontrollen.
    - Der private Einsatz von Streusalz auf Berliner Gehwegen ist ab
    sofort wieder verboten, nachdem der Naturschutzbund Deutschland
    (Nabu) erfolgreich dagegen geklagt hatte. Grünen-Politikerin Ricarda
    Lang bezeichnete die Entscheidung als realitätsfern und verwies auf
    ältere Menschen, die aus Angst vor Stürzen ihre Wohnungen nicht mehr
    verließen.

    Und sonst so? Florida ist zu kalt für Leguane

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    ZEIT auf Whatsapp.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Washington, D. C.: Trump verteidigt saudischen Kronprinzen bei dessen
    Besuch in den USA

    Friedrich Merz: Man begegnet sich "herzlich und offen"

    Friedrich Merz in Saudi-Arabien: Friedrich Merz strebt strategische
    Partnerschaft mit Golfstaaten an

    Livestream: Deutscher Bundestag: Live: Friedrich Merz spricht über das
    Verhältnis zu den USA

    Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz distanziert sich von Trump
    – Opposition will mehr Druck auf USA

    Menschenrechte: Hinrichtungen von Ausländern in Saudi-Arabien nehmen zu

    Ukraine-Verhandlungen: Wenigstens reden sie

    Ukrainekrieg: Zweite Runde der trilateralen Ukrainegespräche hat
    begonnen

    Krieg in der Ukraine: US-Sondergesandter Witkoff traf Russlands
    Präsident Putin in Moskau

    Ukrainekrieg: Trilaterale Ukrainegespräche in Abu Dhabi beendet

    Deutsche Bahn: Tödliche Faustschläge im RE4131

    Deutsche Bahn: Mehr als 3.000 Angriffe auf Bahnmitarbeiter im
    vergangenen Jahr

    Rheinland-Pfalz: Zugbegleiter nach Angriff bei Ticketkontrolle gestorben

    Tod eines Zugbegleiters: Gewerkschaft kritisiert Personalmangel bei
    Bundespolizei an Bahnhöfen

    Nach Ausweisung eines russischen Diplomaten: Russland weist deutschen
    Diplomaten aus

    Glätte in Berlin: Brrrrrrrlin

    Glätte: Gericht in Berlin stoppt privaten Einsatz von Streusalz

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  • Was jetzt?

    Drei Atommächte und kein Vertrag

    05.2.2026 | 11 Min.
    Der New-Start-Vertrag zwischen den USA und Russland läuft an diesem
    Donnerstag endgültig aus. Das Abkommen begrenzte die nuklearen Arsenale
    der beiden wichtigsten Atommächte und knüpfte an eine jahrzehntelange
    Tradition der Rüstungskontrolle an. New Start war der letzte noch aktive
    Vertrag zur Atomwaffenkontrolle zwischen den beiden Ländern. Weltweit
    gibt es heute rund 12.500 nukleare Sprengköpfe, die meisten davon
    besitzen die USA und Russland. Gleichzeitig ist China zur dritten großen
    Atommacht aufgestiegen, weigert sich bislang aber, an Verhandlungen
    teilzunehmen. Ist ein nukleares Gleichgewicht zwischen den drei
    Atommächten überhaupt möglich? Matthias Naß, internationaler
    Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum es so gefährlich
    ist, dass New Start jetzt ausläuft, und ob eine europäische oder sogar
    deutsche nukleare Abschreckung nötig ist.

    Fast jeder zweite Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Das
    belegen neue Zahlen des Robert Koch-Instituts anlässlich des
    Weltkrebstags am 4. Februar. Etwa jede sechste Frau und jeder siebte
    Mann bekommt diese Diagnose noch vor dem 65. Lebensjahr. Gleichzeitig
    sind die Krebssterberaten in den vergangenen 25 Jahren deutlich gesunken
    und mindestens 37 Prozent aller Krebsfälle gelten als vermeidbar, sagt
    das Deutsche Krebsforschungszentrum. Dennoch ist Krebs weiterhin die
    zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Woran liegt es, dass die
    Krankheit so verbreitet ist – trotz medizinischer Fortschritte? Tom
    Kattwinkel, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, erklärt, was
    hinter den Zahlen steckt und was getan werden müsste, um die Zahl der
    Krebserkrankungen zu senken. 

     

    Und sonst so? Warum wir in fremden Betten schlechter schlafen

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    New-Start-Vertrag: Was passiert, wenn der Abrüstungsvertrag New Start
    ausläuft?

    Atomwaffen: Schlicht kriminell

    Robert Koch-Institut: Fast jeder zweite Mensch in Deutschland erkrankt
    an Krebs

    Krebserkrankungen in Deutschland: Die Waffe gegen Krebs

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  • Was jetzt?

    Höcke provoziert erneut - und scheitert

    04.2.2026 | 10 Min.
    Das Misstrauensvotum gegen Thüringens Ministerpräsidenten Mario
    Voigt (CDU) ist gescheitert. Der Chef der thüringischen AfD, Björn
    Höcke, bekam keine Mehrheit. Den Antrag begründete Höcke mit dem
    Rechtsstreit über Voigts Doktortitel und damit, dass die Thüringer kein
    Vertrauen in ihren Ministerpräsidenten mehr hätten. Wie lief die Debatte
    ab? Und wem hat Voigt den Machterhalt zu verdanken? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Martin Nejezchleba, Redakteur der ZEIT im Osten.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist am heutigen Mittwoch nach
    Saudi-Arabien. Von dort wird es für ihn weiter nach Katar und in die
    Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Auf der Kanzler-Agenda stehen
    diverse Themen, vor allem Energie und Rüstung. Spricht Merz in den
    autoritär regierten Staaten auch die Menschenrechtslage an? Und was
    bringen enge Verbindungen in die Region wirklich? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.

    Ein ungarisches Gericht hat die Deutsche Maja T. zu acht Jahren Haft
    verurteilt. Ihr wurde vorgeworfen, im Februar 2023 gemeinsam mit
    weiteren Aktivisten Angehörige der rechtsextremen Szene
    in Budapest angegriffen zu haben. Alexander Kauschanski,
    Auslandsredakteur der ZEIT, hat den Prozess begleitet und weiß, ob Maja
    T. die Haftstrafe doch in Deutschland ableisten kann. Außerdem teilt er
    Details aus seinem Gespräch mit Majas Vater.

    Ein 36-jähriger Zugbegleiter ist nach einem Angriff in einem
    Regionalexpress verstorben. Gegen den mutmaßlichen Täter, einen
    26-jährigen Mann, wurde Haftbefehl erlassen. Laut der Eisenbahn- und
    Verkehrsgewerkschaft habe der Mann den Zugbegleiter bei einer
    Ticketkontrolle angegriffen und ins Koma geprügelt.

    Und sonst so? Hundewelpen gegen Flugangst

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Constanze Kainz und Helena Schmidt

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Thüringen: Misstrauensvotum der AfD gegen Mario Voigt ist gescheitert

    Mario Voigt: Mehr als eine Fußnote

    Friedrich Merz: Ihn bloß nicht beim Namen nennen

    Urteil gegen Maja T.: Sie wurde zu Unrecht ausgeliefert. Jetzt drohen
    ihr 24 Jahre Haft

    Rheinland-Pfalz: Zugbegleiter nach Angriff bei Ticketkontrolle gestorben

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  • Was jetzt?

    Der Fall Epstein und die Deutsche Bank

    04.2.2026 | 11 Min.
    In den Epstein-Akten taucht neben allerlei internationaler Prominenz
    auch ein großes deutsches Unternehmen auf: die Deutsche Bank. Der
    prominente Jeffrey Epstein war von 2013 bis 2018 Kunde der Bank. Er
    betrieb über Jahre hinweg einen Missbrauchsring. Hat die Deutsche Bank
    von seinem Menschenhandel profitiert? Und was findet sich zu der Bank in
    den neuesten Veröffentlichungen? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Ingo Malcher, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. 

    In Ungarn fällt im Laufe der Woche das Urteil gegen die
    antifaschistische und mutmaßlich linksextreme Person Maja T. Laut einem
    Urteil des Bundesverfassungsgerichts hätte der Prozess allerdings nie
    stattfinden sollen. Denn Maja T. ist zu Unrecht an die ungarischen
    Behörden ausgeliefert worden. Nina Monecke, Politikredakteurin der ZEIT,
    rekonstruiert die Auslieferung von Maja T. und analysiert, was in dem
    Fall schiefgelaufen ist und wer verantwortlich ist. 

    Und sonst so? Ein Engel mit den Gesichtszügen der italienischen
    Ministerpräsidentin Meloni.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Epstein-Files: Was die neuen Epstein-Akten zeigen – und was nicht

    Jeffrey Epstein: Insel der Unseligen

    Urteil gegen Maja T.: Sie wurde zu Unrecht ausgeliefert. Jetzt drohen
    ihr 24 Jahre Haft

    Maja T.: Eine willkommene Anklage

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Generated: 2/6/2026 - 3:12:32 PM