Zum Inhalt springen
PodcastsGeschichteZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?

ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?

DIE ZEIT
ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?
Neueste Episode

6 Episoden

  • ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?

    Wie wehrhaft war Weimar? Hitlers Putsch und Aufstieg (2/2)

    15.08.2026 | 1 Std. 15 Min.
    Als Außenminister Walther Rathenau am 24. Juni 1922 in Berlin von
    Mitgliedern der rechtsextremen Organisation Consul ermordet wurde, stand
    die junge Weimarer Republik unter Schock. Es war nicht der erste
    politische Mord nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Seit ihrer Gründung
    war die erste deutsche Demokratie Angriffen ihrer Gegner ausgesetzt.
    Rechte Freikorps marschierten auf und wollten den Umsturz, Monarchisten
    wünschten sich den Kaiser zurück und im Münchner Hofbräuhaus wurde 1920
    die NSDAP gegründet. Auch die von Moskau gesteuerte KPD wollte ein
    anderes System. Doch kampflos gaben sich die Verteidiger der Republik
    nicht geschlagen. 

    Aber wie genau wehrt sich eine Demokratie? Wie wehrhaft war
    Weimar? Diese Frage diskutieren wir in unserer neuen Doppelfolge. 

    Der zweite Teil der Doppelfolge widmet sich dem gescheiterten
    Putschversuch Adolf Hitlers und seiner Unterstützer in München im
    Herbst des Krisenjahres 1923 – und der Frage, warum Hitler trotz Haft
    und NSDAP-Verbot zur größten Gefahr für die Demokratie aufsteigen
    kann. Wir sprechen über den Ausnahmezustand, in dem sich Deutschland
    damals befindet. Darüber, dass Hitler nur knapp der Ausweisung
    entgeht, und wie auch in Thüringen und Sachsen die Demokratie unter
    Druck gerät, allerdings von links. Und wir diskutieren die Frage
    der Parteiverbote: 37 Mal werden in Weimar antidemokratische Parteien
    verboten, aber immer nur für kurze Zeit. Warum haben die Verteidiger
    der Republik ihr schärfstes Schwert immer wieder aus der Hand gegeben?

    In beiden Folgen zeichnen wir nach, wie die NSDAP trotz der Gegenwehr
    zur Massenpartei aufsteigt – und wie sich das gesellschaftliche Klima in
    Deutschland so sehr gegen die Republik dreht, dass der Kreis ihrer
    Verteidiger immer kleiner wird und die Deutschen in der Mehrheit
    Parteien wählen, die die Republik abschaffen wollen. Und schließlich
    stellen wir die Frage: Was bedeutet das für unsere Gegenwart? Was lehrt
    uns Weimar? 

    Auch das aktuelle ZEIT Geschichte-Heft widmet sich dem Thema „Weimar.
    Das langsame Sterben der einer Demokratie – und was wir daraus lernen
    können“. Sie bekommen es online im ZEIT Shop oder im Handel. Unter
    diesem Link können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen
    bestellen. 

    Alle Folgen des Podcasts hören Sie hier. Die Redaktion erreichen Sie per
    Mail unter zeitgeschichte@zeit.de.

     

    Folgende Bücher haben wir für diese Sendung verwendet:

    Julius Gumbel: »Vier Jahre politischer Mord, Verlag der neuen
    Gesellschaft«, Berlin 1922  
    Als Neuauflage: dto., Verlag das Wunderhorn, Heidelberg 1980

    Katrin Stein: »Parteiverbote in der Weimarer Republik«, Duncker &
    Humblot Verlag, Berlin 1999

    Christoph Gusy: »Weimar – die wehrlose Republik? Verfassungsschutzrecht
    und Verfassungsschutz in der Weimarer Republik«, Mohr Verlag, Tübingen
    1991

    Heinrich August Winkler: »Weimar 1918–1933. Die Geschichte der ersten
    deutschen Demokratie«, C. H. Beck, München 2024

    Ein Protokoll der Reichstagsdebatte kann man auf dieser Seite der
    Bayerischen Staatsbibliothek nachlesen.

    Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum
    Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele
    andere, im Handel oder online im ZEIT Shop.

    Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser
    zeit.de/abo-geschichte.
     

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
    alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
    testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
    testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
  • ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?

    Wie wehrhaft war Weimar? Die Republik verteidigt sich (1/2)

    15.08.2026 | 49 Min.
    Als Außenminister Walther Rathenau am 24. Juni 1922 in Berlin von
    Mitgliedern der rechtsextremen Organisation Consul ermordet wurde, stand
    die junge Weimarer Republik unter Schock. Es war nicht der erste
    politische Mord nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Seit ihrer Gründung
    war die erste deutsche Demokratie Angriffen ihrer Gegner ausgesetzt.
    Rechte Freikorps marschierten auf und wollten den Umsturz, Monarchisten
    wünschten sich den Kaiser zurück, und im Münchner Hofbräuhaus wurde 1920
    die NSDAP gegründet. Auch die von Moskau gesteuerte KPD wollte ein
    anderes System. Doch kampflos gaben sich die Verteidiger der Republik
    nicht geschlagen. 

    Aber wie genau wehrt sich eine Demokratie? Wie wehrhaft war
    Weimar? Diese Frage diskutieren wir in unserer neuen Doppelfolge. 

    Im ersten Teil erzählen wir, wie politische Morde und Attentate die
    junge Republik erschüttern. Wir zeigen, wie die Reichsregierung mit dem
    Republikschutzgesetz von 1922 eine scharfe Waffe gegen Extremisten
    schafft. Doch wie soll ihr Kampf gegen Demokratiefeinde gelingen, wenn
    selbst an den Schaltstellen der Justiz Sympathisanten mörderischer
    Geheimorganisationen sitzen? Außerdem blicken wir darauf, wie der
    Freistaat Bayern immer wieder die Verteidigung der Demokratie sabotiert
    – und zur Brutstätte für den Aufstieg der NSDAP wird.

    In beiden Folgen zeichnen wir nach, wie die NSDAP trotz der Gegenwehr
    zur Massenpartei aufsteigt – und wie sich das gesellschaftliche Klima in
    Deutschland so sehr gegen die Republik dreht, dass der Kreis ihrer
    Verteidiger immer kleiner wird und die Deutschen in der Mehrheit
    Parteien wählen, die die Republik abschaffen wollen. Und schließlich
    stellen wir die Frage: Was bedeutet das für unsere Gegenwart? Was lehrt
    uns Weimar? 

    Auch das aktuelle ZEIT Geschichte-Heft widmet sich dem Thema Weimar. Das
    langsame Sterben einer Demokratie – und was wir daraus lernen können.
    Sie bekommen es online im ZEIT Shop oder im Handel. Unter diesem
    Link können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen
    bestellen. 

    Alle Folgen des Podcasts hören Sie hier. Die Redaktion erreichen Sie per
    Mail unter zeitgeschichte@zeit.de.

     

    Folgende Bücher haben wir für diese Sendung verwendet:

    Julius Gumbel: Vier Jahre politischer Mord, Verlag der neuen
    Gesellschaft, Berlin 1922. Als Neuauflage: Verlag das Wunderhorn,
    Heidelberg 1980.

    Katrin Stein: Parteiverbote in der Weimarer Republik, Duncker & Humblot
    Verlag, Berlin 1999.
    Christoph Gusy: Weimar – die wehrlose Republik? Verfassungsschutzrecht
    und Verfassungsschutz in der Weimarer Republik, Mohr Verlag, Tübingen
    1991.

    Heinrich August Winkler: Weimar 1918–1933. Die Geschichte der ersten
    deutschen Demokratie, C. H. Beck, München 2024.

    Ein Protokoll der Reichstagsdebatte kann man auf dieser Seite der
    Bayerischen Staatsbibliothek nachlesen.

     

    Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum
    Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele
    andere, im Handel oder online im ZEIT Shop.

    Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser
    zeit.de/abo-geschichte.
     

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
    alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
    testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
    testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
  • ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?

    250 Jahre USA: Der talentierte Mister Hamilton

    27.06.2026 | 1 Std. 9 Min.
    Wieder und wieder bittet der junge Adjutant seinen Oberbefehlshaber
    George Washington, ihm ein Kommando zu übertragen. Der
    Unabhängigkeitskrieg der Amerikaner gegen das britische Empire geht ins
    fünfte, ins sechste Jahr, aber Washington bleibt unbeeindruckt. Er hat
    gute Verwendung für den jungen Mann, Alexander Hamilton ist sein Name,
    diktiert ihm Briefe, lässt ihn die Korrespondenz erledigen, politische
    Schreiben aufsetzen, diplomatische Noten verfassen. Aber ein Kommando
    gibt er ihm nicht.

    Bis sie sich Anfang 1781 zerstreiten. Da sieht Washington ein, dass
    Hamilton seinen Teil zum Freiheitskampf der Vereinigten Staaten
    beitragen will und muss – und schickt ihn mit einer Truppe in die
    Schlacht von Yorktown gegen die Briten. Es wird der Wendepunkt des
    Krieges. Die USA werden unabhängig. Hamilton ist einer der Kriegshelden.

    Das ist nur eine der vielen Geschichten, die es über Alexander Hamilton
    zu erzählen gibt, den vielleicht schillerndsten Charakter unter den
    Gründervätern der USA. Hamilton unterscheidet sich scharf von den
    Plantagenbaronen und Großstadtfürsten, von Washington, Jefferson,
    Franklin, Adams, die in der ersten Reihe der Urahnen der USA stehen.
    Hamilton stammt aus der Karibik, kommt als uneheliches Kind zur Welt,
    ist bald Vollwaise und verdient als Jugendlicher seinen Unterhalt als
    Schreiber im Hafenkontor. Nichts deutet darauf hin, dass er einmal der
    erste Finanzminister der USA werden wird.

    In der neuen Folge von Wie war das noch mal? erzählen wir die Geschichte
    Alexander Hamiltons, der als Außenseiter im Machtzentrum der jungen USA
    steht und der keinen Konflikt scheut. Wir zeichnen die tiefen
    politischen Konflikte nach, die er austrägt und die sich im Kern um das
    drehen, was die USA sein sollen und wollen: ein lockerer Bund souveräner
    Einzelstaaten – oder eine starke Republik mit Zentralregierung?

    Wir sprechen auch darüber, wie es kam, dass Hamilton vor einigen Jahren
    zum Helden eines gleichnamigen Broadway-Musicals avancierte und sogar
    Barack Obama sich am Ende seiner zweiten Amtszeit 2017 von einem
    Hamilton-Song aus dem Weißen Haus begleiten ließ. Das Musical
    präsentiert Hamilton als genialen Außenseiter, Aufsteiger und
    Revolutionär – als Mann von schwindelerregendem Ehrgeiz und ebenso
    großem Talent. Doch was ist da dran? Weshalb lohnt es sich gerade heute,
    im Jubiläumsjahr 2026, einen genaueren Blick auf ihn zu werfen? Und
    welches dunkle Geheimnis verbirgt sich hinter Hamiltons frühem und
    gewaltsamem Tod?

    Das aktuelle ZEIT Geschichte-Heft 250 Jahre USA. Die Geburt der
    Vereinigten Staaten – und der Angriff auf das Erbe der Gründerväter
    bekommen Sie online im ZEIT Shop oder im Handel. Unter diesem Link
    können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen.

    Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter zeitgeschichte@zeit.de.

    Folgende Bücher haben wir für diese Sendung verwendet:

    Ron Chernow: Alexander Hamilton, Bloomsbury, London 2020

    Joseph J. Ellis: Sie schufen Amerika. Die Gründergeneration von John
    Adams bis George Washington, C. H. Beck, München 2002

    Den besonderen Auftritt der Hamilton-Besetzung im Weißen Haus ist in
    voller Länge auf YouTubezu sehen. Außerdem gibt es dort auch Washingtons
    Farewell Address, gelesen von Barack Obama.

    Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum
    Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele
    andere, im Handel oder online im ZEIT Shop.

    Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser
    zeit.de/abo-geschichte.
     

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
    alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
    testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
    testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
  • ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?

    Eine Ankündigung

    13.01.2026 | 2 Min.
    Ab sofort werden wir das Archiv von "ZEIT Geschichte. Wie war das
    nochmal?" und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere
    Abonnenten zugänglich machen.
    Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle
    älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der
    ZEIT hören, unter www.zeit.de/geschichtspodcast, auf Apple Podcasts oder
    Spotify.

    Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter www.zeit.de/podcastabo
    ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99
    Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette
    Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von
    "OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts.
    Außerdem können Sie mit dem Abo unsere teils preisgekrönten
    Podcastserien wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz:
    Sein langer Weg zur Macht" hören.

    Wenn Sie die ZEIT nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, können Sie
    außerdem unter www.zeit.de/mehr-hoeren unser Digitalabo ebenfalls
    kostenlos für einen Monat testen.

    Wenn Sie bereits ein Abo haben, können Sie es direkt in Ihrer App mit
    Apple Podcasts oder Spotify verbinden und wie gewohnt weiterhören.
    Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an kontakt@zeit.de.

    Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum
    Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele
    andere, im Handel oder online im ZEIT Shop.

    Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser
    zeit.de/abo-geschichte.
     

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
    alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
    testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
    testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
  • ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?

    Im Geist der Wehrmacht? Wie vor 70 Jahren die Bundeswehr entstand (Teil 1)

    25.10.2025 | 56 Min.
    Am 20. Januar 1956 haben sich die ersten etwa 1000 Soldaten der neuen
    westdeutschen Streitkräfte in Andernach in Rheinland-Pfalz versammelt.
    Sie erwarten hohen Besuch, der Bundeskanzler hat sich angekündigt.
    Konrad Adenauer kann die Visite in Andernach als großen Erfolg
    verbuchen: Nur zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs darf die
    Bundesrepublik im Rahmen der Nato eigene Streitkräfte aufstellen. Das
    Besatzungsstatut ist aufgehoben worden und Westdeutschland mit wenigen
    Einschränkungen wieder souverän. "Soldaten", hebt Adenauer in seiner
    Ansprache an die noch namenlose Truppe an: "Sie stehen vor einer
    Aufgabe, die durch manche Schatten der Vergangenheit und Probleme der
    Gegenwart besonders schwierig ist. Das deutsche Volk erwartet von Ihnen,
    dass Sie in treuer Pflichterfüllung Ihre ganze Kraft einsetzen für das
    über allem stehende Ziel, in Gemeinschaft mit unseren Verbündeten den
    Frieden zu sichern."

    Den "Schatten der Vergangenheit", die über der Gründung der Bundeswehr
    liegen, spüren wir in diesem ersten Teil unserer Doppelfolge von "Wie
    war das noch mal" nach. Denn deutsche Soldaten nur wenige Jahre nach
    Kriegsende, das bedeutet zwangsläufig, dass man beim Aufbau der
    Streitkräfte auf ehemalige Angehörige der Wehrmacht angewiesen ist. Aber
    wie viel Wehrmacht genau steckt in der neuen Bundeswehr? Um diese Frage
    zu beantworten, lernen wir Hans Speidel und Adolf Heusinger kennen, zwei
    ehemalige Generäle Hitlers, die schon im Jahr 1950 bei ersten
    konspirativen Planspielen für eine bundesdeutsche Armee  mitmischen und
    die bald Führungsposten in der neuen Bundeswehr bekleiden. Wir erzählen
    von der geheimen Schnez-Truppe, einer Schattenarmee ehemaliger
    Wehrmachtssoldaten, die gegen den Kommunismus kämpfen wollte, und davon,
    wie der Wehrmachtsveteran Wolf Graf von Baudissin ein neues Soldatenbild
    entwirft, das den Geist des Grundgesetzes atmet und die Bundeswehr bis
    heute prägt. Und wir beleuchten, wie beinahe alles anders gekommen wäre:
    Bevor die Bundeswehr gegründet wurde, verhandeln Adenauer und die
    Alliierten über eine europäische Armee.  

    Der zweite Teil dieser Doppelfolge wird sich mit den großen Debatten
    nach der Gründung der Bundeswehr beschäftigen. Denn schon vor 70 Jahren
    stand die Bundesrepublik vor der Aufgabe, aus dem Stand Tausende neue
    Soldaten aufzustellen. Ob es dazu einer Wehrpflicht bedürfe, darüber
    haben sich schon in den Fünfzigerjahren die Geister geschieden.

    Der zweite Teil ist im Abobereich zu finden, wo Sie unsere Arbeit
    unterstützen können.

    Auch das aktuelle Heft von ZEIT Geschichte dreht sich um die Geschichte
    der Bundeswehr seit ihrer Gründung vor 70 Jahren und um die Fragen, die
    seit Putins zweitem Überfall auf die Ukraine wieder mit Wucht auf die
    Tagesordnung zurückgekehrt sind. Wir zeigen in der neuen Ausgabe, dass
    es in der Geschichte der Bundeswehr nicht nur eine, sondern viele
    Zeitenwenden gegeben hat. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde aus
    einer Truppe zur Landes- und Bündnisverteidigung eine weltweit
    operierende Einsatzarmee. Und zum ersten Mal seit 1945 starben nun auch
    wieder Soldaten im Gefecht, so wie der Hauptgefreite Sergej Motz, dessen
    Geschichte unser Heft erzählt.

    Unter www.zeit.de/geschichte-bundeswehr können Sie uns abonnieren. Das
    Heft über die Bundeswehr bekommen Sie dann als erste Ausgabe gratis.

    Alle Folgen des Podcasts hören Sie hier. Die Redaktion erreichen Sie per
    Mail unter zeitgeschichte@zeit.de

    Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum
    Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele
    andere, im Handel oder online im ZEIT Shop.

    Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser
    zeit.de/abo-geschichte.
     

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
    alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
    testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
    testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Weitere Geschichte Podcasts
Über ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?
Wo war die Varusschlacht? Was steckt hinter dem Mythos der Hanse? War Helmut Kohl ein großer Kanzler? Und wo sind eigentlich die Frauen in der Geschichte? Wir stellen Fragen an die Vergangenheit, beleuchten Ereignisse und Persönlichkeiten – und zeigen, was das alles mit heute zu tun hat. Jeden Monat neu zum Thema des aktuellen Hefts von ZEIT Geschichte. Die Hosts von "Wie war das noch mal?", Markus Flohr und Judith Scholter, haben zusammen in Hamburg Geschichte studiert, Geschichten geschrieben und sind nun Redakteur und Redakteurin bei ZEIT Geschichte. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo
Podcast-Website

Höre ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?, Einschlafen mit Geschichte und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

Hol dir die kostenlose radio.de App

  • Sender und Podcasts favorisieren
  • Streamen via Wifi oder Bluetooth
  • Unterstützt Carplay & Android Auto
  • viele weitere App Funktionen
ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?: Zugehörige Podcasts
Rechtliches
Social
v8.15.0 | © 2007-2026 radio.de GmbH
Generated: 8/21/2026 - 1:20:50 PM