106 Episoden
- Einspeisevergütung und Abregeln, Netzzugangspunkte und, ja,
Redispatch-Vorbehalt. Wir sprechen über die ganzen sperrigen, aber
wichtigen Details der Energiewende mit jener Frau, die in Berlin Sonne,
Wind, Biogas und Co. vertritt: Ursula Heinen-Esser, Präsidentin des
Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Zur besonders interessanten
Gesprächspartnerin macht sie ihr politischer Werdegang: Sie ist
CDU-Mitglied und war Staatssekretärin im Bund, danach
Landesumweltministerin in Nordrhein-Westfalen. Und muss jetzt auch ihren
Parteifreunden die Vorzüge (und das Kleingedruckte) der Dekarbonisierung
erklären. Die läuft noch nicht von selbst. Heinen-Esser sagt: »Kommt der
Netzausbau nicht hinterher, wird die Energiewende ausgebremst.«
In jeder Folge von »Auch das noch? – Der freundliche Krisenpodcast«
sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und
Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es
geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege.
Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte, zu verstehen, wie alles
zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste
Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch.
Shownotes mit Links:
Der Bundesverband Erneuerbare Energie e. V. vertritt die Interessen der
Branche um Wind, Sonne, Biogas und Co.
Das ZEIT-Dashboard zur Energiewende zeigt tagesaktuell die wichtigsten
Kennzahlen zur Stromerzeugung.
Wie Katherina Reiche die Energiewende demontiert, beschrieb Petra
Pinzler in ihrer ZEIT-Kolumne im Mai.
Warum Reiches Reform die Energiewende noch teurer machen könnte, hat
Marlies Uken im Juni in der ZEIT erklärt.
Über die Erneuerbaren im Kontext der Sicherheit des Stromnetzes vor
Anschlägen und Sabotage hat sich Ursula Heinen-Esser Anfang September in
der ZEIT geäußert.
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Angebot. - Von Schutz in Krisenzeiten handelt das neue Buch der Friedens- und
Sicherheitsforscherin Ursula Schröder von der Universität Hamburg. Sie
beschreibt darin, wie unsere Gesellschaft durch die parallelen Krisen
der Gegenwart dauerhafte Unsicherheit erfährt. Sich darauf zu verlassen,
dass der Staat Vorkehrungen für alle Eventualitäten treffe, hält sie für
falsch. Vielmehr biete der Einsatz der Bürger ein »riesiges Potenzial«.
Das geht weit über persönliche Krisenvorsorge hinaus und hat viel mit
Ehrenamt, Engagement und Solidarität zu tun. Wir sprechen mit Ursula
Schröder über Zivilschutz in der Polykrise.
In jeder Folge von Auch das noch? – Der freundliche Krisenpodcast
sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und
Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es
geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege.
Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte zu verstehen, wie alles
zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste
Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch.
Senden Sie Kritik und Anregungen gerne per E-Mail an krisen@zeit.de.
Wir interessieren uns außerdem für Ihre Meinung. In einer kurzen Umfrage
möchten wir besser verstehen, wie Sie die ZEIT-Podcasts nutzen, was
Ihnen daran wichtig ist und was Sie sich wünschen. Wir freuen uns sehr,
wenn Sie teilnehmen. Das geht ganz einfach hier – und noch bis Ende
September. Vielen Dank!
Die Links zur Folge:
- Ursula Schröder ist wissenschaftliche Direktorin des Instituts für
Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) an der Universität
Hamburg.
- Ihr Buch (Piper, 2026) heißt Schutz in Krisenzeiten.
- Die eingangs zitierte Checkliste zur Vorsorge für Krisen und
Katastrophen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK) gibt es als PDF.
- Zwei frühere Krisenpodcast-Episoden haben wir im Gespräch mit Ursula
Schröder erwähnt, es sind diese mit dem Sicherheitsforscher Frank
Sauer von der Universität der Bundeswehr in München über die neue
geopolitische Lage und die Klimakrise als sicherheitspolitischer
Faktor (März 2025).
- Und diese mit der Konfliktforscherin Juliana Süß von der Berliner
Stiftung Wissenschaft und Politik über den Erdorbit als
Krisenschauplatz und die Militarisierung des Alls (Februar 2026).
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Angebot. - Während die Folgen der Klimakrise vor aller Augen eskalieren, verliert
der Schutz von Klima und Umwelt politisch an Bedeutung. Darüber könnte
man verzweifeln! Die Juristin Baro Gabbert hat jahrelang die
Klimabewegung begleitet, gründete die erste Rechtsberatung für
Klimaaktivisten. Bis heute setzt sie sich für bessere Gesetze ein,
inzwischen vertritt sie bei Greenpeace das Thema sozial-ökologischer
Gerechtigkeit. Mit ihr sprechen wir darüber, was ihr Hoffnung gibt. Und
was dieses große Wort ganz praktisch für sie bedeutet.
In jeder Folge von Auch das noch? – Der freundliche Krisenpodcast
sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und
Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es
geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege.
Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte zu verstehen, wie alles
zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste
Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch.
Die Links zur Folge:
- In diesem Buch greift Baro Gabbert zusammen mit Fabian Grischkat die
aktuell entmutigende Lage bei Ökologie, Klimaschutz und sozialer
Gerechtigkeit auf und argumentiert dafür, sich dennoch zu
engagieren. Keine Hoffnung ist auch keine Lösung (Piper, 2025).
- Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen heißt die bei Oekom
erschienene Essaysammlung verschiedener Autoren aus diesem Frühjahr,
in der Baro Gabbert ihren Hoffnungsbegriff erklärt.
- Bei Greenpeace Deutschland ist Gabbert Sprecherin für
sozial-ökologische Gerechtigkeit.
- Die Climate Clinic ist ein Zusammenschluss von Juristinnen und
Juristen, die mit ihrer Expertise zum Beispiel Klimaaktivistinnen
und -aktivisten unterstützen.
- Die Website des Bundesjugendkuratoriums, dessen Mitglied Gabbert
gewesen ist.
- Als eine von hundert »Hoffnungsträgerinnen« hat Der Spiegel Gabbert
Anfang 2025 ausgezeichnet. Zu den Stichworten Überreichtum und
Milliardärssteuer sind dies die beiden versprochenen Links zu
früheren Episoden: mit Martyna Linartas sprachen wir.
- Und in diesem Frühjahr erschien das ebenfalls erwähnte Gespräch mit
Heinrich Strößenreuther über lokale Verkehrswende- und
Klimainitiativen.
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Angebot. - Naturkundemuseen können nicht nur Menschen für die Wissenschaft
begeistern, sagt Johannes Christian Vogel vom Museum für Naturkunde in
Berlin. Für ihn sind sie auch Ort, an dem man über das Verhältnis von
Gesellschaft und Natur diskutieren kann. Und sie seien auch für unser
Überleben und für die Demokratie wichtig.
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geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege.
Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte zu verstehen, wie alles
zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste
Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch.
Shownotes:
- Museum für Naturkunde Berlin
- Sarah Darwin, Johannes Vogel und Boris Herrmann: »Das Parlament der
Natur«
- Charles Darwin: »On the Origin of Species« – digitalisierte
Erstausgabe bei Darwin Online
- Rachel Carson: »Silent Spring«. Informationen zum Buch finden Sie
hier
- Berlin School of Public Engagement and Open Science
- Public Engagement am Museum für Naturkunde Berlin
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Angebot. - Schwere Hybrid-Pkw sind deutlich weniger klimaschonend als ihr Ruf.
Teilweise verbrauchen sie ein Mehrfaches der angegebenen Spritmenge und
stoßen entsprechend viel CO₂ aus. Die gemeinnützige Organisation
Transport & Environment (T&E) kann das anhand von Datenanalysen zeigen.
Und: Wie die Bundesregierung dabei wegschaut.
Für T&E-Geschäftsführer Sebastian Bock erzählt dieses Beispiel viel über
das Dilemma zwischen kurzfristigem Profit und langfristigem Nutzen. Er
weiß aber auch, wie es besser gehen könnte – und wer bereits zeigt, dass
es möglich ist.
In jeder Folge von »Auch das noch? – Der freundliche Krisenpodcast«
sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und
Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es
geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege.
Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte zu verstehen, wie alles
zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste
Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch.
Shownotes:
- Europas Dachverband für sauberen Verkehr und Energie nennt sich
selbst T&E, neben dem Hauptsitz in Brüssel hat er auch einige Büros
in europäischen Hauptstädten, darunter in Berlin.
In dieser Podcastfolge haben wir über viele Studien gesprochen. Hier
sind sie zum Nach- und Weiterlesen:
- Datenauswertung zu Hybrid-Pkw in Europa von T&E vom Herbst 2025.
- Studie zur Elektroauto-Industrie in Ostdeutschland von T&E aus dem
Jahr 2025.
- Studie des Fraunhofer ISI aus dem Frühjahr 2026 über die
Transformation in der deutschen Automobil- und Zuliefererindustrie –
und über die wenigen lauten Bremser der Branche.
- T&E-Studie aus dem Frühjahr 2026 über erstmals fallende
Durchschnittspreise für Elektroautos in Deutschland.
- Und schließlich der Beitrag, den wir angesprochen haben: »Wer kämpft
hier noch fürs Klima?«, der Artikel von Petra Pinzler über den
Exodus der Klima- und Umweltpolitiker in den Regierungsfraktionen.
(ZEIT, 16.5.2026)
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Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. In jeder Folge dieses Podcasts sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen oft der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch.
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