In Sozialen Medien werden Menschen aufs übelste beschimpft und gedemütigt. Hier verbreiten sich Falschinformationen wie ein Lauffeuer und ganze Gesellschaften werden aufeinandergehetzt. In den Echo-Kammern radikalisieren sich Jugendliche und greifen teilweise im echten Leben zur Gewalt. All das und noch mehr spielt sich auf den weltweit bekannten und verwendeten Plattformen ab. Die Digitalisierungsexpertin Ingrid Brodnig hat ein neues Buch über Online-Hass gegen Frauen geschrieben. In „Feindbild Frau“ beschäftigt sie sich mit Politikerinnen und anderen bekannten weiblichen Persönlichkeiten, die im Netz bedrängt, beschimpft und ausgeschlossen werden.
Von ihr wollen wir heute wissen, warum wir den Zustand, in dem sich Soziale Medien befinden, offenbar einfach akzeptieren, wie wir aus der Spirale aus Wut, Hass und Übergriffen wieder herauskommen und ob die Welt ohne diese Plattformen nicht besser dran wäre.