263 Episoden
- Jedes Jahr reisen Delegationen aus aller Welt nach Bozen, um sich Südtirols Modell der Selbstverwaltung und des Minderheitenschutzes anzusehen. Es gilt als Vorbild dafür, wie man einen Konflikt friedlich lösen kann, ohne dabei Staatsgrenzen zu verschieben.
Doch trotz des respektvollen Zusammenlebens der drei anerkannten Sprachgruppen und der guten wirtschaftlichen Lage fordern manche noch immer ein »Zurück zu Österreich«. Vor allem rechte und rechtspopulistische Parteien machen sich die alten Wunden der Geschichte zunutze, machen Stimmung gegen Rom. Und sie knüpfen Kontakte ins Ausland, zur FPÖ und AfD. Gefährdet dieser rückwärtsgewandte Rechtsruck das gute Miteinander in Südtirol?
In dieser Folge zu hören: Christoph Franceschini (Journalist), Hans Heiss (Historiker und Politiker), Andrej Werth (Redakteur "ff"), Eva Klotz (Politikerin), Arno Kompatscher (Politiker); Moderation und Skript: Antonia Rauth und Katharina Zingerle; Redigat: Frauke Böger; Produktion: Christoph Neuwirth - Auch nach dem Zweiten Weltkrieg kommt Südtirol nicht zur Ruhe. Es wird abermals Italien zugeschlagen, erhält 1947 zwar ein Autonomiestatut, dieses ist vielen deutschsprachigen Südtirolern jedoch nicht weitreichend genug. Außerdem werden die beschlossenen Minderheitengarantieren nur sehr schleppend umgesetzt. Befeuert wird die angespannte Lage dadurch, dass immer mehr Arbeiter aus Süditalien nach Südtirol kommen.
Die Südtiroler Politik versucht, auf dem diplomatischen Weg eine bessere Autonomie herauszuhandeln. Doch einer Gruppe geht das nicht schnell genug. Sie geben sich den Namen BAS – Befreiungsausschuss Südtirol. Und beginnen schon bald mit Sprengstoffanschlägen, um die Weltöffentlichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Und bei denen auch Menschen sterben.
In der zweiten Folge unserer Südtirol-Reihe beschäftigen wir uns mit den sogenannten "Bombenjahren". Damit, ob die Attentate zu einer schnelleren Lösung für die Südtirol-Frage beigetragen haben. Oder erst recht Gräben aufgerissen und das Land gespalten haben.
In dieser Folge zu hören: Christoph Franceschini (Journalist), Hans Heiss (Historiker und Politiker), Brigitte Mazohl (Historikerin), Eva Klotz (Politikerin), Arno Kompatscher (Politiker); Moderation und Skript: Antonia Rauth und Katharina Zingerle; Skript: Hannah Krause; Redigat: Frauke Böger; Produktion: Christoph Neuwirth - Seit über 100 Jahren gehört Südtirol zu Italien. Die Autonomie der Region gilt heute als Paradebeispiel - doch das war nicht immer so. Die deutsprachige Bevölkerung sollte "italianisiert" werden. Später versuchten Attentäter, mit Bombenattentaten die Unabhängigkeit von Italien zu erwirken.
Heute ist die "Südtirol-Frage" noch immer ein Thema, das rechte Gruppierungen gern bedienen. Von der Südtiroler Partei "Süd-Tiroler Freiheit" über die österreichische FPÖ bis hin zur AfD in Deutschland.
In dieser Reihe nehmen wir Südtirol in den Fokus. Wir spechen darüber, wie Südtirol gegen den Willen der meisten Südtiroler zu Italien kam, wie der italienische Faschismus ihnen Kultur und Sprache nehmen wollte. Wir erzählen von geheimen Untergrundschulen, nationalsozialistischen Geheimorganisationen und wie die sogenannte Option die Leute – und sogar Familien gespalten hat. - Ob Ibiza-Affäre, Ermittlungen gegen Ex-Kanzler Sebastian Kurz oder die jüngsten Enthüllungen rund um den verstorbenen Justizsektionschef Christian Pilnacek – immer wieder stellt sich die Frage, wie unabhängig Österreichs Justiz tatsächlich ist.
Eine, die das System von innen kennt, ist Alma Zadić. Die ehemalige grüne Justizministerin erlebte den Rücktritt von Sebastian Kurz und sorgte für die Entmachtung von Christian Pilnacek.
Im Interview mit Katharina Zingerle vom SPIEGEL und Antonia Rauth vom STANDARD spricht Zadić über politische Einflussnahme, die Vorwürfe einer politisierten Justiz und die Frage, welche Reformen es braucht, um das Vertrauen in den Rechtsstaat zu stärken. - Andreas Babler war angetreten, um die SPÖ aus der Krise zu führen – letztes Wochenende musste er seinen Rückzug auf Raten verkünden. Die Partei steckt seit Monaten im Umfragetief, jetzt soll Finanzminister Markus Marterbauer im neuen Jahr als Vizekanzler übernehmen und es wieder richten.
Wer Babler bei einem Parteitag im Frühjahr als Parteichef folgt, ist noch offen. Bis dahin stehen Frauen- und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner und Klubchef Philip Kucher in einer erweiterten Parteispitze bei.
In dieser Folge von Inside Austria rekonstruieren wir den Sturz von SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler. Wir wollen wissen, wie er vom Hoffnungsträger zum Problemfall wurde. Und wir fragen: Warum stecken die Sozialdemokraten – nicht nur in Österreich – in der Dauerkrise?
In dieser Folge zu hören: Petra Stuiber (stellvertretedende Chefredakteurin des STANDARD), Peter Hajek (Meinungsforscher und Politikwissenschafter), Oliver Das Gupta (Autor beim STANDARD und beim „Spiegel“); Skript und Moderation: Antonia Rauth und Katharina Zingerle; Redigat: Frauke Böger und Zsolt Wilhelm; redaktionelle Mitarbeit: Hannah Krause; Produktion: Christoph Neuwirth
Weitere Nachrichten Podcasts
Trending Nachrichten Podcasts
Über Inside Austria
DER STANDARD und DER SPIEGEL rekonstruieren die großen und kleinen Skandale Österreichs. WIR blicken in politische Abgründe und erklären zusammen mit den Journalistinnen und Journalisten beider Redaktionen, was die Republik bewegt. "Inside Austria" erscheint Samstags – überall, wo es Podcasts gibt.
Podcast-WebsiteHöre Inside Austria, Apokalypse & Filterkaffee und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

Hol dir die kostenlose radio.de App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen
Hol dir die kostenlose radio.de App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen


Inside Austria
Code scannen,
App laden,
loshören.
App laden,
loshören.
Inside Austria: Zugehörige Podcasts















































