45 Episoden
- Weniger Zeit am Smartphone hängen, nicht mehr den ersten und den letzten
Blick des Tages darauf richten: Das wünschen sich viele Menschen.
ZEIT-Redakteurin Luisa Jacobs hatte eine Bildschirmzeit von acht
Stunden, bevor sie sich an ein Experiment wagte: Sie verzichtete drei
Monate lang auf ihr iPhone und benutzte stattdessen wieder ein
Tastenhandy.
Darum, wie das im Alltag funktioniert und welche Veränderungen sie an
sich beobachtet hat, geht es in der aktuellen Folge von Neustart. Luisa
Jacobs erzählt, was sie zum Handywegsperren bewegt hat, warum sie
inzwischen den Begriff Smartphone-Sucht ablehnt und warum ihr
Selbstversuch ohne das Smartphone ihres Mannes nicht möglich gewesen
wäre. Gemeinsam mit »Neustart«-Host Meike Laaff bespricht sie, wie viel
Fomo bleibt, ob das Kernproblem wirklich das Smartphone als Gerät ist –
und was sie von ihren Erkenntnissen auch in ihren Alltag nach dem
Experiment hinüberretten konnte.
Im »Rabbithole der Woche« erzählt Luisa Jacobs, dass Lichtschalter alles
andere als langweilig sind – und wohin sie die Suche nach neuen Designs
geführt hat.
· Luisa Jacobs (ZEIT): Drei Monate ohne Smartphone
· Theresa Tröndle (ZEIT Campus): Sie alle haben mit dem Smartphone
Schluss gemacht. Es geht
· Leonora Epstein (»New York Times«): Your Light switch is (probably)
boring
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an
neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue
Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Die künstliche Intelligenz (KI) schrieb »Oh mein Gott!«, schrieb vom
»Vergiften« und forderte andere auf, sich zu opfern: Die Protokolle
eines schiefgegangenen Sicherheitstests von OpenAI lesen sich wie aus
einem Science-Fiction-Film. Im Juli brachen dort mehrere Hundert
KI-Agenten aus ihrer abgeschotteten Testumgebung aus, schlossen sich
zusammen und hackten die Server des Unternehmens Hugging Face – ohne
dass jemand sie darum gebeten hätte und ohne dass OpenAI es zunächst
bemerkte. Seither ist die Debatte über KI-Sicherheit eskaliert. Wie
konnte es dazu kommen?
Darüber spricht Neustart-Host Henrik Oerding in dieser Folge mit Jakob
von Lindern, Leiter des Digitalressorts der ZEIT, der den Fall gemeinsam
mit Yves Bellinghausen für ein ZEIT-Dossier rekonstruiert hat. Die
beiden gehen Schritt für Schritt durch, was auf den Servern passierte:
wie die Agenten einen geteilten Ordner fanden, sich dort Nachrichten
hinterließen und schließlich gemeinsam losmarschierten. Sie sprechen
darüber, ob man bei Maschinen von »Wille« sprechen darf, weshalb ihre
Hartnäckigkeit das eigentliche Problem ist und wie viel Verantwortung
die KI-Unternehmen selbst für solche Vorfälle tragen.
Im Rabbit-Hole der Woche erzählt Henrik Oerding von lokaler KI: Mit dem
neuen Mac mini und dem Mac Studio hat er Sprachmodelle zu Hause
betrieben – unabhängig von den großen KI‑Firmen. Aber lohnt sich das?
Zum Weiterlesen und -hören:
- Yves Bellinghausen und Jakob von Lindern (DIE ZEIT): Los, opfer dich
jetzt!, sagt ein KI-Agent zu einem anderen
- Eva Wolfangel und Henrik Oerding (DIE ZEIT): So gefährlich war der
OpenAI-Vorfall wirklich
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Die Agenten kommen. Sind wir
vorbereitet?
- Nina Pauer und Lars Weisbrod (DIE ZEIT): Die beste Serie über
ChatGPT und Einsamkeit: »Pluribus«
- DIE ZEIT: OpenAI sagt Veröffentlichung von KI-Modell aus
Sicherheitsgründen ab
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Mein Chatbot sitzt jetzt im Wohnzimmer
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an
neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue
Folge.
Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Australien hat längst ein Social-Media-Verbot, Deutschland will eines.
Jetzt legt die Europäische Union nach: In der vergangenen Woche stellte
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre Pläne für ein
entsprechendes Gesetz vor. Keine eigenen Social-Media-Konten für Kinder
unter 13 Jahren, Mini-Accounts für Jugendliche bis 15 und
Jugendschutzauflagen für Online-Gaming und KI-Chatbots stehen da unter
anderem drin.
Was die Europäische Union plant, sei einerseits folgerichtig – und
greife trotzdem an vielen Stellen zu kurz, kritisiert Lisa Hegemann,
Leiterin des Ressorts Digital, im ZEIT-Podcast Neustart. Im Gespräch mit
Neustart-Host Meike Laaff ordnet sie ein, warum die EU ein solches
Gesetz anstrebt, obwohl die Erfolge in Australien mau sind – und warum
die Technologien, die für Alterskontrollen zur Verfügung stehen, leider
wenig helfen.
Links zum Weiterhören und -lesen:
- Lisa Goldschmidtböing, Lisa Hegemann, Jakob von Lindern und Julius
Tröger (DIE ZEIT): So viel Zeit verbringen Teenies vor dem
Bildschirm – Minute für Minute
- Jochen Wegner und Lisa Hegemann (DIE ZEIT): Are our children happier
without social media, Jonathan Haidt?
- Lisa Hegemann (DIE ZEIT): Wie die EU das Internet für Kinder zähmen
will
- EU-Kommission (ec.europa.eu): Pressemitteilung zum EU Kids Act und
Gesetzesentwurf
- Lisa Hegemann (DIE ZEIT): »Ein riesiges Experiment«
- Chris Köver (netzpolitik.org): Dieses Gesetz macht es für Eltern
nicht besser, sondern schlimmer
- Instagram-Feed von Amaury Guichon
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an
neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue
Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Mehrere wichtige Firmenchefs in den USA haben sich für eine KI-Bremse
ausgesprochen – aus Sorgen um die Sicherheit. Einer von ihnen ist Sam
Altman, der Chef von OpenAI.
Gemeinsam mit dem Kollegen Johannes Dudziak hat unser KI-Korrespondent
Nicolas Killian den Mann hinter dem Chatbot ChatGPT kurz zuvor zum
Interview getroffen. Im ZEIT-Digitalpodcast »Neustart« erzählt Killian,
wo Altman die Risiken künstlicher Intelligenz sieht und wie er auf die
ausgebüxten KI-Agenten seiner Firma schaut. Das vollständige Gespräch
mit Altman ist in der aktuellen Ausgabe des ZEITmagazins (40/2026)
erschienen.
Im Gespräch mit »Neustart«-Host Meike Laaff analysiert Nicolas Killian,
warum die Debatte um KI-Sicherheit gerade jetzt hochkocht. Die beiden
sprechen über Sam Altmans Blick auf den Hugging-Face-Vorfall, bei dem
KI-Agenten von OpenAI aus einer sicheren Testumgebung ausbrachen und
mehrere Firmen attackierten. Sie erörtern, wie auch andere in den USA
auf die jüngsten Vorstöße zur KI-Bremse reagieren. Und sie sprechen über
die Frage von Regulierung und Altmans Ankündigung, den Börsengang von
OpenAI aufs kommende Jahr zu verschieben.
Links zum Weiterlesen und -hören:
- Johannes Dudziak und Nicolas Killian: »Ich bin Team Mensch« (Das
ausführliche Interview mit Sam Altman)
- Lisa Hegemann: Ihre Sorge: Eine Explosion der Intelligenz
- Nicolas Killian: »Der Staat muss eingreifen« (Interview mit
Microsoft-Gründer Bill Gates)
- Eva Wolfangel: Es ist wirklich so gefährlich, wie sie sagen
- Nicolas Killian und Meike Laaff: Gibt es die gute KI? Besuch beim
Claude-Entwickler Anthropic
- Nicolas Killian und Henrik Oerding: Wie das Silicon Valley wirklich
tickt
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an
neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue
Folge.
Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Seit Apple das erste iPhone vorgestellt hat, umgibt der Nimbus des
grandiosen Innovateurs das Unternehmen. Das war immer schon auch Folge
cleveren Marketings, und doch scheint der gute Ruf sich nicht
abzunutzen. Als das Unternehmen am Mittwochabend sein erstes faltbares
Smartphone, das iPhone Duo, vorstellte, waren die Social-Media-Kanäle
voll damit. Gerade so, als wäre es das erste faltbare Smartphone, das
jemals erschienen ist. Dabei bringt der große Konkurrent Samsung seit
mehr als sieben Jahren regelmäßig neue Iterationen seines Klapphandys
heraus.
Dass das iPhone Duo mit seinem reisepassartigen Format und den zwei
Bildschirmen (deswegen: Duo) so viele Menschen zu interessieren scheint,
liegt wahrscheinlich auch daran, dass Apple verspricht, dass es »anders«
ist als bisherige faltbare Smartphones. Vor allem auf eins ist das
Unternehmen merklich stolz: Den Falz soll das iPhone Duo besonders gut
kaschieren. Mit anderen Worten: Bei aufgeklapptem Bildschirm soll man
den Knick nicht mehr erkennen können.
Gadgetredakteur Henrik Oerding war für die ZEIT in Cupertino live bei
der Vorstellung des neuen iPhones dabei und durfte es schon einmal
ausprobieren. In einer neuen Folge des Digitalpodcasts »Neustart«
erzählt er Gastmoderatorin Lisa Hegemann, warum ihn besonders die
Details des neuen Geräts überzeugen und wieso dennoch die neuen nicht
faltbaren iPhone-Modelle, die Apple am Mittwochabend ebenfalls
vorgestellt hat, möglicherweise die größeren Kassenschlager werden
könnten. Außerdem reden sie über Henriks Begegnung mit dem Mann, der das
Apple-Event das erste Mal präsentierte, dem neuen CEO John Ternus.
Im »Rabbithole der Woche« geht es dieses Mal um Zahnzwischenräume. Die
soll die neue Dyson-Zahnbürste nämlich besonders gut säubern. Zumindest,
wenn man bereit ist, einen stattlichen Preis zu zahlen.
Zum Weiterlesen:
- Henrik Oerding: »Ein iPhone zum Falten? Könnte klappen«
- Henrik Oerding, Lisa Hegemann: »Apple stellt faltbares iPhone vor«
- Eike Kühl: »Ein echter Ingenieur für Apple«
- Henrik Oerding: »Klappt schon ganz gut«
- Henrik Oerding: »Das sind die interessantesten und absurdesten
Gadgets der IFA«
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an
neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue
Folge.
Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Weitere Gesellschaft und Kultur Podcasts
Trending Gesellschaft und Kultur Podcasts
Über Neustart
Wir alle sind jeden Tag viele Stunden im Internet, manchmal, ohne es zu merken. Künstliche Intelligenz wird immer schlauer, soziale Netzwerke immer ätzender und Smartwatches wissen mehr über unsere Gesundheit als der Hausarzt. Aber mal ganz ehrlich: Wie gut verstehen wir die digitale Welt wirklich?
Darum geht es in „Neustart“ dem Digitalpodcast der ZEIT. Jeden Donnerstag besprechen die Hosts Meike Laaff und Henrik Oerding, was gerade in der Digitalwelt passiert, und was das für die Offline-Welt bedeutet. Mit anderen Expertinnen aus der Redaktion reden sie über alles – von großen Konzernen zu kleinen Apps. Auch, aber nicht nur für Nerds.
Podcast-WebsiteHöre Neustart, Dein Ernst und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

Hol dir die kostenlose radio.de App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen
Hol dir die kostenlose radio.de App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen


Neustart
Code scannen,
App laden,
loshören.
App laden,
loshören.
Neustart: Zugehörige Podcasts














































