Freiheit gilt als einer der höchsten Werte unserer Gesellschaft – doch was genau bedeutet sie? Und wo liegen ihre Grenzen?In diesem Streitgespräch treffen mit Ulrike Guérot und Frauke Petry zwei Denkerinnen aufeinander, die den Freiheitsbegriff aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Während Frauke Petry für einen stärker libertären Ansatz wirbt und individuelle Selbstbestimmung sowie die Begrenzung staatlicher Eingriffe in den Mittelpunkt stellt, betont Ulrike Guérot die Bedeutung politischer und gesellschaftlicher Verantwortung und sieht den Staat durchaus in einer Rolle, Freiheit für alle zu ermöglichen und abzusichern.Zwischen individueller Autonomie und kollektiver Verantwortung, zwischen Markt, Staat und Bürgergesellschaft entfaltet sich eine Debatte über eine der entscheidenden Fragen unserer Zeit: Ist Freiheit vor allem die Abwesenheit von Einschränkungen – oder braucht sie politische und soziale Voraussetzungen, um für alle Wirklichkeit werden zu können?Ein kontroverses Gespräch über die Grundlagen unseres Zusammenlebens – und über die Zukunft der Freiheit in einem zunehmend autorität auftretenden Staat.