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- Geschätzte 100 Milliarden Euro investiert Marokko in eine moderne Infrastruktur. Gleichzeitig überlegt sich eine Mehrheit der jungen Menschen auszuwandern.
Kaum ein Land in Afrika hat sich in den vergangenen Jahren so stark verändert wie Marokko mit seinen 38 Millionen Einwohnern. Zum Positiven?
Ja, sagen viele. Marokko wird im Hochgeschwindigkeitstempo ein Land mit modernster Infrastruktur. „Höher, grösser, schneller“ scheint das Motto zu lauten: In der Westsahara soll bis 2028 Afrikas grösster Atlantikhafen entstehen. Der schnellste Hochgeschwindigkeitszug des Kontinents verbindet Tanger, Rabat und Casablanca. 2030 soll die Fußball WM auch in Marokko stattfinden, unter anderem im grössten Stadion der Welt mit 115 000 Sitzplätzen.
Die Ballungsräume boomen, doch die ländlichen Gebiete bleiben abgehängt. Im vergangenen Jahr protestierte die Gen Z für bessere Bildung, 5000 Menschen wurden verhaftet, viele sitzen noch immer im Gefängnis. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 30 Prozent. Zehntausende versuchten im vergangenen Juli über die spanische Enklave Ceuta in die EU zu fliehen. Eine Mehrheit der Jungen möchte laut Umfragen das Land verlassen.
Daran hat auch die kürzliche Parlamentswahl nichts geändert. Die Wahlbeteiligung war historisch tief. Das Vertrauen fehlt. Marokko bleibt ein Land der zwei Geschwindigkeiten. - Dass Bundesräte und Bundesrätinnen nicht zum Ende der Legislatur zurücktreten, sondern vorher, ist die Regel. Das passt nicht allen. Eine Mitte-Links-Mehrheit im Nationalrat forderte deshalb letztes Jahr einen Systemwechsel: Rücktritt nur per Ende einer Legislatur. Nur: Wie will man das umsetzen?
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(00:00) Intro und Schlagzeilen
(01:17) Sollen Bundesräte nur zum Legislatur-Ende zurücktreten dürfen?
(05:03) Nachrichtenübersicht und Sport
(10:47) «Es gibt keine sanfte, keine humane Todesstrafe»
(17:34) Bosnien-Herzegowina wählt – und viele Junge fragen sich: wofür?
(23:06) Wie man eine ganze Busflotte auf Elektro-Antrieb umstellt - Bundesrat Guy Parmelin hat heute seinen Rücktritt auf Ende Jahr bekannt gegeben. Nach elf Jahren in der Landesregierung zieht sich der 66-jährige SVP-Politiker zurück. Im Interview erklärt Parmelin die Gründe für den Entscheid und blickt zurück auf seine Amtszeit.
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(00:00) Intro und Schlagzeilen
(01:20) Guy Parmelin: «Covid war die grösste Herausforderung»
(08:26) Viel Lob, wenig Kritik: Die Reaktionen auf den Parmelin-Rücktritt
(16:24) Nachrichtenübersicht
(20:46) Wohnungskrise: Niederlage für Spaniens Regierung
(24:32) Oberstes Gericht steht im Zentrum des Wahlkampfs in Brasilien
(30:32) Kakerlaken-Partei setzt Indiens Regierung erneut unter Druck
(35:54) Was der Börsencrash von 1929 über heutige Risiken verrät - Die Schweizer Gletscher haben während des Hitzesommers erneut massiv an Eis verloren. Die rasanten Veränderungen beschäftigen nicht nur Glaziologen. Auch das Bundesamt für Landestopografie Swisstopo muss Karten laufend anpassen, weil sich wegen der Gletscherschmelze die Landschaft stark verändert.
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(00:00) Intro und Schlagzeilen
(01:38) Gletscherschwund fordert auch die Kartografen
(10:14) Nachrichtenübersicht
(14:43) Menschenrechte: UNO-Hochkommissar glaubt an Kraft der Veränderung
(21:49) Frankreich setzt zum Sparen an
(26:08) Ist die Mehrwertsteuer das Allerheilmittel der Schweizer Politik?
(30:42) Match-Fixing: Fussballwetten und gekaufte Niederlagen in Afrika
(37:03) Warum britische Einkaufsstrassen zum Politikum werden - Drei Tage lang hat der Ständerat über das Vertragspaket mit der EU debattiert. Unzählige Voten und Argumente wurden in der kleinen Kammer ausgetauscht. Was bleibt nach dieser Diskussion noch übrig von den Verträgen? Und wie ist die EU-Sicht darauf?
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(01:17) Das Fazit zur grossen Debatte über die Bilateralen III
(07:09) Nachrichtenübersicht
(11:11) Kritische Fragen Im Nationalrat nach dem Hitzesommer
(15:08) Deutlich zu hohe Ozonwerte im Sommer
(20:05) Im Winter könnte das Gas knapp werden
(23:38) Frankreich: Jordan Bardella unter starkem Druck
(28:11) Der Fall, der die Beziehung zwischen Italien und Ägypten belastet
(31:40) Indiens bekanntester politischer Häftling
(37:06) Klassik-Festivals brauchen neue Strategien
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