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Jasmin Kosubek

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  • Jasmin Kosubek

    Niemand will diese Kinder, aber alle verdienen daran | Sozialarbeiterin mit Heimerfahrung Carofragt

    17.03.2026 | 1 Std. 16 Min.
    Caro, bekannt auf Social Media als Carofragt, ist Sozialarbeiterin und Influencerin, die seit letztem Jahr für die Junge Freiheit als Kommentatorin auf Social Media arbeitet. Die 27-jährige Deutsch-Brasilianerin hat selbst drei Jahre in Kinder- und Jugendheimen verbracht – als Elfjährige, infolge eines erbitterten Rosenkriegs ihrer Eltern. Aus dieser Erfahrung heraus studierte sie Soziale Arbeit und spezialisierte sich auf das sogenannte Hochrisikoklientel: Kinder und Jugendliche, die aus jeder Einrichtung herausfallen und von System zu System weitergereicht werden. Mehrere Träger, mehrere Kündigungen, eine Haltung: Sie spricht aus, was Kollegen nur im Flüsterton sagen. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek erzählt Caro erstmals ausführlich von ihrer eigenen Heimzeit. Sie berichtet außerdem von ihrer Erfahrung als Sozialarbeiterin. Der erste Fall: ein 9-jähriger Junge, der acht Einrichtungen gesehen hat und monatelang nicht zur Schule ging, während der Träger 40.000 bis 50.000 Euro im Monat abrechnete. Der zweite Fall: ein 12-jähriger albanischer Junge, dessen Betreuung am Ende 100.000 Euro monatlich kostete und mit einem Messerangriff endete, weil niemand auf Caros Warnungen hörte. Ihr Vorwurf ist präzise: Das Jugendhilfesystem setzt strukturelle Anreize, Kinder im System zu halten statt sie herauszulösen; die wichtigste Ebene und zwar die der Beziehung wird dabei nicht berücksichtigt.
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    Sind Diskussionen heute sinnlos?

    10.03.2026 | 1 Std. 29 Min.
    Matthias A. Narr, besser bekannt als „Biased Skeptic", betreibt seit 2021 einen YouTube-Kanäle an der Schnittstelle von Philosophie und Gesellschaftskritik. Der studierte Sprach- und Literaturwissenschaftler, Marketingexperte und Gründer der Kommunikationsagentur we communicaid GmbH hat sich mit seinem Kanal inzwischen über 40.000 Abonnenten einen Namen gemacht, indem er politische und gesellschaftliche Debatten auf logische Fehler, rhetorische Strategien und kognitive Verzerrungen untersucht. Aktuell macht er den Master in Philosophie im europäischen Kontext an der Fernuniversität Hagen. Sein 2024 erschienenes Buch „Dialog statt Dogma – Wie wir gesellschaftliche Konflikte lösen, ohne zu spalten" fasst seinen Ansatz zusammen. Narr ist Mitglied der GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften), bezeichnet sich selbst als agnostischen Atheisten mit naturalistischem Weltbild – und setzt sich trotzdem bewusst an Tische, an denen ganz anders gedacht wird.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek nimmt Narr die häufigsten Denkfehler auseinander, die unsere Diskussionen vergiften: vom Bestätigungsfehler über den Strohmann bis zur Nazikeule. Dabei bleibt er nicht in der Theorie, sondern wendet die Werkzeuge live an – auf Migrationsdebatte, Kriminalstatistiken und die Frage, warum Linke und Rechte bei Zahlen mit zweierlei Maß messen. In der zweiten Hälfte wird es persönlich: Anhand von Aristoteles' drei Phasen – Emotion, Anwalt, Richter – zeigen beide, wie produktive Gespräche gelingen können, und stellen sich der Frage, die seit Corona in vielen Familien unbeantwortet geblieben ist: Warum war ich mir so sicher – und du nicht? Ein Gespräch über die Kunst des Zuhörens, die Grenzen der Logik und die Hoffnung, dass Dialog noch möglich ist.
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    Was Männer über Liebe wirklich denken - aber nie sagen

    06.03.2026 | 1 Std. 16 Min.
    Mischa Janiec, geboren 1991 in der Schweiz, wurde als einer der bekanntesten Fitness-Influencer im deutschsprachigen Raum bekannt. Als Natural Bodybuilder gewann er 2016 den Gesamtsieg bei der WNBF, war Teil der Netflix-Dokumentation „The Game Changers" von James Cameron und baute mit „ChainlessLIFE" eine internationale Community rund um Persönlichkeitsentwicklung und Selbstbestimmung auf. Seit seinem Rückzug aus dem Wettkampfsport lebt Janiec als digitaler Nomade zwischen Berlin, Thailand und Südafrika. In seinem neuen Buch „Chainless Love – Die Befreiung der Liebe" wendet er seinen radikalen Ehrlichkeitsanspruch auf Beziehungen und Sexualität an – und legt dabei seine eigene Geschichte schonungslos offen.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht Mischa Janiec über die Kluft zwischen dem, was Männer öffentlich über Liebe sagen und dem, was sie privat wirklich denken. Er erzählt, warum er es nicht geschafft hat, treu zu sein, wie Scham Beziehungen zerstört und warum die Idee von Besitz in der Liebe zwangsläufig zu Leid führt. Jasmin konfrontiert ihn mit der Selbstbezogenheit seines Ansatzes, hinterfragt die bequeme Konstruktion seiner offenen Beziehung und stellt die Frage, ob es nicht Dinge gibt, die größer sind als das eigene Wollen.
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    Wie NGOs die „rechte Unterschicht" erziehen wollen | Insiderin Maike Gosch

    03.03.2026 | 1 Std. 24 Min.
    Maike Gosch ist Kommunikationsstrategin, Autorin und ehemalige Rechtsanwältin für Medienrecht. Nach ihrem Jurastudium in Hamburg und einem Referendariat mit Stationen in Brüssel und der Deutschen Botschaft in der Slowakei arbeitete sie zunächst als Anwältin, dann als Drehbuchautorin und Dramaturgin – unter anderem für Stoffentwicklungen bei Studio Hamburg und Colonia Media. 2012 gründete sie die Kommunikationsberatung story4good und wurde zu einer gefragten Storytelling-Expertin für NGOs, Stiftungen und Parteien. Zu ihren Kunden zählten unter anderem Brot für die Welt, die Grünen auf Landes- und Bundesebene, die Friedrich-Ebert-Stiftung, WWF Deutschland und Reporter ohne Grenzen. Heute schreibt sie als Journalistin für die NachDenkSeiten.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek erzählt Maike Gosch, wie sie als überzeugte „Storytellerin für das Gute" NGOs beibrachte, mit Emotionen, Empathie und dramaturgischen Techniken Menschen zu überzeugen – und wann sie begann, an diesem System zu zweifeln. Sie beschreibt, wie sich seit 2016 eine Verschmelzung von Staat und Zivilgesellschaft vollzog, wie amerikanische Gelder nach Berlin flossen, und warum sie die Arroganz der Anti-Desinformations-Szene heute mehr beunruhigt als die Narrative, die sie einst selbst mitgebaut hat. Gosch spricht über die Transformation der Grünen von der Friedens- zur Kriegspartei, über Corona als Spaltungsmoment und über ihre Trauer darüber, wie politische Kultur in Deutschland zerfällt – erzählt von einer Frau, die das Innenleben dieses Systems aus erster Hand kennt.
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    Hatten die Verschwörungstheoretiker die ganze Zeit Recht?

    24.02.2026 | 1 Std. 36 Min.
    B-Lash, bürgerlich Yousefali Bidarian Nejad, wurde 1982 im iranischen Qazvin geboren und wuchs in Berlin-Kreuzberg auf. Als Sohn eines iranischen Musikers begann er um das Jahr 2000 als DJ und Produzent in der Berliner Hip-Hop-Szene, arbeitete mit Rappern aus dem Bassboxxx-Umfeld zusammen und veröffentlichte insgesamt 16 Alben – nach eigener Aussage ohne je Geld damit verdient zu haben. Gemeinsam mit MC Bogy betreibt er seit 2019 den Podcast „100% Realtalk", in dem Hip-Hop-Kultur auf gesellschaftspolitische Themen trifft. Während der Corona-Zeit geriet B-Lash durch Gäste wie Ken Jebsen und Attila Hildmann ins Fadenkreuz von Medien und Szene: Er wurde als Verschwörungstheoretiker, Corona-Leugner und Antisemit bezeichnet – letzteres wehrte er per Gerichtsbeschluss ab. Seit über 15 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Machtstrukturen, Geheimdienstoperationen und dem, was er selbst „historische Verschwörungsanalyse" nennt.Im Gespräch entfaltet B-Lash seine Sicht auf die Epstein-Akten, die aktuelle Rehabilitation von Xavier Naidoo und die Frage, ob die sogenannten Verschwörungstheoretiker am Ende Recht behalten haben. Er zieht Parallelen zwischen dem Epstein-Netzwerk und dem Franklin-Skandal der 80er Jahre, spricht über Erpressungsstrukturen in Politik und Geheimdiensten und vertritt die These, dass die Veröffentlichung der Epstein-Files Teil eines geplanten Systemwechsels sein könnte. Dabei geht es auch um Pizzagate, Hollywood, rituellen Missbrauch und die Rolle von Figuren wie Jean-Luc Brunel und Virginia Giuffre. Jasmin hakt nach, wo die Grenze zwischen fundierter Analyse und Confirmation Bias verläuft.

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Über Jasmin Kosubek

Nach Jahren im Nachrichtenbetrieb habe ich mich Anfang 2022 mit meinem eigenen YouTube-Kanal selbstständig gemacht. Ich spreche mit ganz unterschiedlichen Menschen über politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen. Vielfalt im wahrsten Sinne des Wortes liegt mit besonders am Herzen. Als Mensch bin ich neugierig, offen und bewusst. Ein besonderes Anliegen ist es mir, einen positiven Beitrag zur Normalisierung unserer Diskursfähigkeit zu leisten.
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Generated: 3/20/2026 - 9:42:49 AM