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Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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31 Episoden

  • Jazz Collection

    Gerry Mulligan, mit Charlotte Lang

    03.2.2026 | 1 Std.
    Als Teenager beginnt er seine Arrangements zu Geld zu machen, als Twenty-Something ist er ein Jazz-Star: Der Arrangeur, Komponist und Baritonsaxophonist Gerry Mulligan war Mitte des 20.Jahrhunderst eine prägende Jazzfigur.

    Als er 1996 stirbt, kommt die Saxophonistin Charlotte Lang gerade mal zur Welt. Trotzdem ist für sie, die neben eigenen Bandprojekten auch als Baritonsaxophonistin im Swiss Jazz Orchestra sitzt, die Musik von Mulligan bis heute matchentscheidend. Warum, das erzählt sie in der Jazz Collection mit Jodok Hess.

    Die gespielten Titel:
    Interpret:in: Titel (Album / Label)

    - Gerry Mulligan: Line for Lyons (Gerry Mulligan Paul Desmond Quartet / Verve)
    - Miles Davis: Venus de Milo (Miles Davis: 1948-52 / Rare)
    - Gerry Mulligan: Bernie's Tune (The Best of the Gerry Mulligan Quartet with Chet Baker / Pacific Jazz)
    - Gerry Mulligan & Ben Webster: Chelsea Bridge (Gerry Mulligan Meets Ben Webster / Verve)
    - Gerry Mulligan: Blueport (Gerry Mulligan and the Concert Jazz Band at the Village Vanguard / Verve)
    - Dave Brubeck: Recuerdo (Dave Brubeck: Jazz Collection / Columbia)
    - Gerry Mulligan: K-4 Pacific (The Age of Steam / A&M Records)
    - Gerry Mulligan: Nobody Else But Me (The Art of ... The Final Recordings / Telarc)
  • Jazz Collection

    Jazz Collection: Roberto Fonseca: der Romantiker aus Kuba

    20.1.2026 | 1 Std.
    Er sei kein Pianist, sondern Musiker, romantisch und verrückt. So beschreibt sich Roberto Fonseca. Der nebst dem Piano eben auch noch komponiert und Produzent ist.

    Und verrückt fühlt sich der Kubaner deshalb, weil er Einflüsse miteinander vermische, so divers wie westliche Klassik, die traditionelle kubanische Musik, Jazz, Hip Hop und Soul.

    Aufgewachsen ist der heute 50jährige mit klassischer Musik, Jazz und Funk. Als junger Erwachsener bekommt er eine Karrierechance, die alles verändert. Fonseca wird Pianist im «Buena Vista Social Club». Tourt mit den kubanischen Legenden und erlebt auch neben der Bühne die Kultur des alten Havanna aus erster Hand. Ein kultureller Schatz, aus dem Fonseca immer wieder von neuem schöpft. Der Pianist, Komponist und Produzent übt bis heute grossen Einfluss auf die kubanische Musik aus und spielt mit internationalen Stars wie Herbie Hancock, Fatoumata Diawara und Munir Hossn.

    Als Sohn eines kubanischen Musikers ist auch Leandro Irarragorri mit der Kultur Kubas aufgewachsen und lässt sich davon zu seiner eignen Musik inspirieren. Über das Werk von Roberto Fonseca diskutiert er mit Annina Salis.

    Die gespielten Titel:
    Interpret:in: Titel (Album/Label)

    - Roberto Fonseca: Sal al Malecon (La Gran Diversión / Wagram Music)
    - Roberto Fonseca: Elengó (The Real Cuban Music: Latin Jazz / Legacy Recordings)
    - Roberto Fonseca: Xiomara (No Limit: Afro Cuban Jazz / Victor Entertainment)
    - Roberto Fonseca: El Niejo (Zamazu / ENJA)
    - Ibrahim Ferrer: Covergencia (Mi Sueño / World Circuit)
    - Gilles Peterson's Havana Cultura Band: Lagrimas de soledad (no existen palabras) (Gilles Peterson presents Havana Cultura. New Cuba Sound / Brownswood, Namskeio)
    - Roberto Fonseca: Tumbao de la Unidad (ABUC / Montuno)
    - Roberto Fonseca & Vincent Ségal: Soul Kiss (Nuit Parisienne à la Havane / Artwork Records)
  • Jazz Collection

    Trompeterin Ingrid Jensen wird 60

    06.1.2026 | 1 Std.
    Für viele Musikerinnen hat sie die Türe aufgestossen. Viele sind es noch nicht, aber immerhin – eine Handvoll vielversprechender Trompeterinnen gibt es aktuell auf der Szene. In den 90er Jahren gab es weitherum nur eine: Ingrid Jensen.

    Die Kanadierin machte in eigenen Bands auf sich aufmerksam, aber auch in wichtigen Big Bands, vom VAO bis zum Maria Schneider Orchestra. Und vor allem: sie spielte die Trompete mit einer unerhörten Leichtigkeit und setzte sich nur schon dadurch von vielen ihrer Kollegen ab. Von einer so mühelos erfolgreichen Trompeterin zu wissen, sei für sie im Studium enorm wichtig gewesen, sagt die junge deutsche Trompeterin Heidi Bayer. Über Jensens mühelose Meisterschaft auf der Trompete, über Sport und Musik im Jazz und über den Zauber der Grossformation diskutiert sie in der ersten JazzCollection im neuen Jahr mit Jodok Hess.

    Die gespielten Titel:
    Interpret:in: Titel (Album / Label)

    - Maria Schneider Orchestra: Allégresse (Allégresse / Enja)
    - Vienna Art Orchestra: Türkis (Fe & Males / Amadeo)
    - Ingrid Jensen: Dear John (Higher Grounds / Enja)
    - Ingrid Jensen: Touch Her Soft Lips and Part (Higher Grounds / Enja)
    - Darcy James Argue's Secret Society: Transit (Presents: Infernal Machines / New Amsterdam Records)
    - Ingrid Jensen: Foxy Trot (Invisible Sounds / Whirlwind Recordings)
    - Artemis: Sights Unseen (Arboresque / Blue Note)
  • Jazz Collection

    «100 Jahre Hildegard Knef» mit Michael von der Heide

    23.12.2025 | 1 Std.
    «Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke, und macht sich in der Dämmerung auf den Weg» - mit solchen Songtexten wurde Hildegard Knef zur Ikone des deutschsprachigen Chansons.

    Ihre Lieder erzählen von Sehnsucht, Selbstbestimmung und dem Mut, anders zu sein – Themen, die bis heute nachhallen. Hildegard Knef wurde kurz nach dem zweiten Weltkrieg vorerst als Schauspielerin international bekannt. Nach einem rastlosen Auf und Ab der Karriere fand sie als Sängerin, Texterin und Autorin ihre künstlerische Heimat – und Millionen von Fans. 2025 hätte sie ihren 100. Geburtstag gefeiert.

    Der Schweizer Chansonnier Michael von der Heide ist bekennender Knef-Verehrer. Im Gespräch mit Annina Salis taucht er ein in das Werk und die Persönlichkeit dieser aussergewöhnlichen Frau. Warum fasziniert Knef noch immer? Was macht ihre Texte so zeitlos? Und welche Spuren hat sie in der Musikgeschichte hinterlassen?

    Die gespielten Stücke:
    Interpret:in: Titel (Album / Label)

    - Hildegard Knef: In dieser Stadt (Ich seh die Welt durch deine Augen / Decca)
    - Knef & Kaempfert: Von nun an ging's bergab (Eins & Eins / Philips)
    - Hildegard Knef: Geh fort von hier (Hildegard Knef singt Cole Porter | Träume heissen Du / Decca)
    - Hildegard Knef: C'était pour jouer (De grote successen / Universal)
    - Hildegard Knef: Für mich solls rote Rosen regnen (Knef in Concert / Teldec)
    - Hildegard Knef: Ich bin den weiten Weg gegangen (Eins & Eins / Philips)
    - Hildegard Knef: Tapetenwechsel (KNEF / Decca)
    - Hildegard Knef: Seeräuber-Jenny (Hildegard Knef in Concert / Teldec)
    - Hildegard Knef: Die Welt ging unter am Zürichsee bei 30° im Schatten (Hildegard Knef in Concert / Teldec)
    - Hildegard Knef: Die Herren dieser Welt (KNEF / Decca)
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    Tony Williams: Ein Teenager schreibt Jazzgeschichte

    09.12.2025 | 1 Std.
    Kaum ein anderer Jazzschlagzeuger hat seine Bandmitglieder während ihrer Soli so kraftvoll vorangetrieben und - im besten Sinn - herausgefordert wie der US-Amerikaner Tony Williams. Und dies bereits im zarten Alter von 17 Jahren.

    Miles Davis, Herbie Hancock und viele andere liessen sich von den kreativen Ideen des jungen Ausnahmetalents inspirieren, das ab den 1960ern mit seiner Spielart das Jazzschlagzeug für immer veränderte.
    Auch der Zürcher Schlagzeuger Jonas Ruther sagt, er sei von Tony Williams beeinflusst. Er ist in dieser Jazz Collection Gast von Roman Hošek.

    Die gespielten Titel:
    Interpret:in: Titel (Album / Label)

    - Miles Davis: Walkin' («Four» & More / CBS Sony)
    - Eirc Dolphy: Hat And Beard (Out to Lunch / Blue Note)
    - Miles Davis: Nefertiti (Nefertiti / Columbia)
    - Stan Getz: Times Lie (The World of Stan Getz / Columbia)
    - The Tony Williams Lifetime: Spectrum (Emergency! / Polydor)
    - Wynton Marsalis: Sister Cheryl (Wynton Marsalis / CBS)
    - Tony Williams: Infant Wilderness (Wilderness / Ark21)
    - Herbie Hancock: Tony Williams (Future 2 Future / Transparent)

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Über Jazz Collection

Wir stellen die Grossen des Jazz und verwandter Musiksparten in exemplarischen Aufnahmen vor – im Gespräch mit Gästen, die sich bestens auskennen im weiten Feld von Blues bis World. Analysen haben hier ebenso Platz wie Anekdoten.
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