Die Upside-Down-Folgen gehören zu den seltensten Formaten im Podcast – und genau deshalb wird es höchste Zeit für ein Comeback. Diesmal übernimmt Kay, vielen bekannt durch StanceFlair und bereits Gast in Folge 320, das Steuer. Statt selbst Fragen zu stellen, sitze ich auf der anderen Seite des Mikrofons und beantworte Themen, über die ich sonst eher selten spreche.
Natürlich geht es um Autos. Aber es geht auch um alles, was dahinter steckt. Um die Frage, wie wichtig es mir wirklich ist, bei Projekten bei der Orga oder auf Treffen meinen Kopf durchzusetzen – und wie schwer es manchmal fällt zu akzeptieren, dass nicht jeder dieselbe Leidenschaft für etwas entwickeln kann. Und habe ich wirklch einen Hang zum Okkulten und Paranormalen?!
Wir sprechen darüber, wie viele Nerven, wie viel Zeit und auch wie viele Freundschaften Van de Schnee bereits gekostet hat. Über die Angst vor dem Scheitern, vor dem Verlust und vor Dingen, über die man normalerweise nicht spricht. Darüber, zu welcher Crew ich wahrscheinlich gehört hätte oder für wen ich gearbeitet hätte, wenn es Van de Schnee nie gegeben hätte.
Außerdem geht es um Relevanz, Aufmerksamkeit und Social Media. Wie wichtig ist es mir wirklich, relevant zu bleiben? Steht das manchmal sogar über dem Hobby selbst? Warum ziehen viele Menschen ihren Antrieb aus Aufmerksamkeit – und wie gefährlich kann das werden?
Kay fragt nach meinem Verhältnis zu Autos, wo ich mich selbst sehe und wie sehr ich mich überhaupt noch über Fahrzeuge definiere. Warum ich nicht gerne allein bin, gleichzeitig aber öfter allein unterwegs bin, als viele denken. Welche Kraft man daraus ziehen kann – und ob ich heute überhaupt noch ein Event besuchen könnte, ohne automatisch in den „Van-de-Schnee-Modus“ zu schalten und einfach nur Gast zu sein.
Eine Folge über Stress und Freude, Familie und Freundschaften, Leidenschaft und Verantwortung. Über die Momente, in denen ich emotional werde. Und über die Frage, die wahrscheinlich viele von euch schon einmal hatten:
Ist Van de Schnee eine Kunstfigur – oder bin das wirklich ich?