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Folge 270: Diagnose Kreuzbandriss - Noras Road to Recovery #2 Ein gespräch mit Climbing Caro
26.08.2026 | 1 Std. 21 Min.Caro ist Journalistin, Social Media Managerin, Content Creatorin und vielen auf Instagram als Climbing Caro bekannt. Sport begleitet sie seit ihrer Jugend. Leichtathletik, Basketball, Bouldern, Klettern, Krafttraining und zeitweise auch viel Radfahren gehören zu ihrer Geschichte. Ebenso gehören inzwischen fünf Knie OPs dazu.
Ihre erste schwere Knieverletzung hatte Caro mit 14 Jahren. Patellaluxation, MPFL Plastik und später eine Kreuzbandplastik bestimmten mehrere Jahre ihres Lebens. Das Knie blieb zunächst instabil, weitere Eingriffe folgten. Jahre später erreichte sie einen Punkt, an dem das Knie im Alltag und beim Sport kaum noch eine Rolle spielte.
Bis sie beim Bouldern erneut stürzte. Dieses Mal verletzte sie das andere Knie. Kreuzband und Innenband wurden stark beschädigt, der Meniskus riss an mehreren Stellen und auch der Knochen wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Was ist das Thema?
In der dritten Folge von Road to Recovery spricht Nora mit Caro deshalb nicht nur über Operationen, Kreuzbänder und Physiotherapie. Es geht um die Frage, was passiert, wenn Sport plötzlich nicht mehr möglich ist und eine Verletzung über Monate den Alltag bestimmt.
Caro erzählt, wie ihre erste Knieverletzung mit 14 Jahren weit über den Sport hinausging. Sie war Basketballerin, definierte einen Teil ihrer Identität über sportliche Leistung und wurde plötzlich abhängig von Ärzten, Physiotherapie und der Hilfe anderer. Als sie sich Jahre später erneut schwer verletzt, weiß sie bereits im Moment des Unfalls, was vor ihr liegen könnte: Untersuchungen, mögliche Operation, Schmerzen, eingeschränkte Mobilität und ein langer Weg zurück.
Nora und Caro sprechen darüber, warum Recovery keinen festen Zeitplan kennt und weshalb der Vergleich mit anderen Verletzten schnell zusätzlichen Druck erzeugen kann. Es geht um die begrenzte Zeit in der Physiotherapie, die eigene Verantwortung im Heilungsprozess, Krafttraining und darum, den eigenen Körper wieder verstehen zu lernen.
Gleichzeitig geht es um die mentale Seite einer Verletzung. Caro spricht über Angst, Kontrollverlust und darüber, warum sie ihre erneute Verletzung als Retraumatisierung erlebt hat. Eine Erkenntnis spielt dabei eine zentrale Rolle: Es ist legitim, um die eigene körperliche Unversehrtheit zu trauern.
Für wen ist die Folge interessant?
Für alle, die selbst nach einer Knieverletzung oder Operation auf dem Weg zurück in den Sport sind. Für Menschen, die jemanden während einer längeren Rehabilitation begleiten. Und für alle, die verstehen möchten, warum Recovery nicht mit einer erfolgreichen Operation endet, sondern körperlich und mental über Monate oder sogar Jahre weitergehen kann.
Themen der Folge
Caros Geschichte mit fünf Knie OPs
Die erste schwere Knieverletzung mit 14 Jahren
Kreuzband, Meniskus und Patellaluxation
Der erneute Unfall beim Bouldern
Konservative Heilung des Kreuzbandes
Physiotherapie und Eigenverantwortung
Krafttraining als Teil der langfristigen Recovery
Angst und Kontrollverlust nach Sportverletzungen
Warum Heilung keinen festen Zeitplan hat
Der mentale Weg zurück zum Sport
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Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.- Santina Malacarne macht Sport, seit sie denken kann. Aufgewachsen in den Schweizer Bergen, stand sie früh auf Skiern, bevor die Leichtathletik zum Mittelpunkt ihres Lebens wurde. Als 800 Meter Läuferin richtete sie Training, Ausbildung, Ernährung und Alltag auf den Leistungssport aus. Ihr Ziel waren die Olympischen Spiele. Doch Übertraining und gesundheitliche Probleme beendeten diesen Weg noch vor ihrem 20. Lebensjahr.
Was folgte, war der erste große Neuanfang. Santina ging nach Australien, studierte Interaction Design, arbeitete im Social Media Bereich, surfte und fuhr Motorrad. Fünf Jahre später musste sie Australien aufgrund ihres Visums verlassen. Zurück in der Schweiz stand sie erneut vor der Frage, wie es weitergehen sollte.
Was ist das Thema?
Ein Besuch im Fahrradladen mit ihrem Vater brachte schließlich eine neue Richtung. Santina kaufte mit fast 30 ihr erstes Mountainbike und fand über den Radsport zurück zu dem, was ihr lange gefehlt hatte: sportliche Herausforderungen und Wettkämpfe. Heute fährt sie Mountainbike, E Mountainbike, Rennrad und Gravel und verbindet dabei ihre Vergangenheit im Leistungssport mit ihrer neuen Karriere auf dem Fahrrad.
Mit Host Andreas spricht Santina über die Angst, nach dem Ende ihrer Laufkarriere wieder an einer Startlinie zu stehen, ihre ersten Radrennen und den Weg bis zu internationalen Wettkämpfen. Sie qualifizierte sich für die Gravel WM und belegte bei der E Mountainbike Cross Country WM in der Schweiz nach eigener Erinnerung Platz sieben.
Inzwischen hat Santina ihren festen Job aufgegeben und konzentriert sich auf Sport und Content Creation. Damit verändert sich auch der Blick auf ihren Rennkalender. Startgelder, Reisen, Sponsoren, Training und Regeneration müssen zusammenpassen. Im Podcast erklärt sie, warum eine Qualifikation für eine Weltmeisterschaft nicht automatisch bedeutet, dass eine Teilnahme auch sportlich und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Für wen ist die Folge interessant?
Für alle, die sich für Leistungssport, Gravel und Mountainbike interessieren und wissen möchten, wie unterschiedlich der Weg einer Athletin verlaufen kann. Santinas Geschichte handelt nicht von einer geradlinigen Karriere. Sie handelt davon, sportliche Ziele aufgeben zu müssen, neu anzufangen und schließlich wieder an einer Startlinie zu stehen.
Themen der Folge:
Leistungssport und ihre Vergangenheit als 800 Meter Läuferin
Das Ende der Laufkarriere und der Verlust eines großen sportlichen Ziels
Fünf Jahre Australien und der ungeplante Neustart in der Schweiz
Der Einstieg ins Mountainbiken mit fast 30
Die Angst vor Wettkämpfen und der Weg zurück an die Startlinie
E Mountainbike, Uphill Challenges und die Bosch eMTB Challenge
Der Wechsel zu Rennrad und Gravel
Gravel WM und Platz sieben bei der E Mountainbike Cross Country WM
Das Leben zwischen Leistungssport, Content Creation und Sponsoren
Neue Ziele zwischen Gravelrennen, Mehrtagesformaten und persönlichen Challenges
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Santinas Instagram: https://www.instagram.com/santina.malacarne/
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Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. - Ultracycling für Einsteiger: So bereitest du dich auf deine erste Ultradistanz vor
200 Kilometer sind geschafft – und jetzt? In Folge 9 des velo.fm Gravelution Podcasts gehen Andreas und Patrick den nächsten Schritt. Nach der Vorbereitung auf die erste 200-Kilometer-Tour dreht sich diesmal alles um Ultracycling und den Einstieg in die richtig langen Distanzen.
Ab wann ist eine Tour eigentlich eine Ultradistanz? Welche Unterschiede gibt es zwischen einer selbst geplanten Ultra-Tour und einem organisierten Ultra-Race? Und vor allem: Wie bereitest du Körper, Kopf und Ausrüstung darauf vor, 500, 800 oder noch mehr Kilometer zurückzulegen?
Patrick bringt dabei seine eigenen Erfahrungen ein – unter anderem vom Badlands in Südspanien mit rund 800 Kilometern und 16.000 Höhenmetern. Gemeinsam sprechen Andreas und Patrick darüber, warum bei solchen Distanzen nicht nur die körperliche Fitness entscheidet, sondern vor allem Pacing, mentale Stärke, Nachtfahrten, Schlafmanagement und eine funktionierende Strategie.
Ein zentraler Punkt: Fahre am Anfang langsamer, als du eigentlich möchtest. Gerade im Race ist es verlockend, sich vom Tempo anderer Fahrer mitziehen zu lassen. Patrick erklärt, warum das auf langen Distanzen zum Problem werden kann, weshalb er beim Ultra eher die Leistung in Watt als die Herzfrequenz zur Steuerung empfiehlt und warum selbstorganisierte Ultradistanzen eine gute Vorbereitung auf das erste echte Race sein können.
Außerdem geht es um einen Faktor, den man auf normalen Tagestouren kaum trainiert: die Nacht. Wie gehst du nach vielen Stunden im Sattel mit Müdigkeit um? Wann ist ein Powernap sinnvoll? Und warum solltest du Lampen, Akkus, Powerbanks und Navigation unbedingt unter realen Bedingungen testen, bevor du bei einem Ultra-Race am Start stehst?
Auch die Vorbereitung auf organisierte Rennen spielt eine große Rolle. Patrick erklärt, warum du Regelwerk und Race-Handbuch genau kennen, Checkpoints beachten und die bereitgestellte Route vorab analysieren solltest. Denn eine falsch konfigurierte Routenneuberechnung am Fahrradcomputer kann im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass du unbemerkt vom vorgeschriebenen Track abweichst.
Dazu kommen die ganz praktischen Fragen: Wo bekommst du nachts Wasser und Essen? Welche Tankstellen haben geöffnet? Wo kannst du im Notfall schlafen? Welche Bahnhöfe eignen sich als Exit-Strategie? Und welche Defekte solltest du unterwegs selbst beheben können?
Themen dieser Folge:
Was Ultracycling ausmacht und wo die Ultradistanz beginnt
Vom ersten 200er zum Ultra-Race
Selbstorganisierte Ultras vs. organisierte Rennen
Pacing, Training und mentale Vorbereitung
Nachtfahrten, Müdigkeit und Schlafmanagement
Navigation, Beleuchtung und Stromversorgung
Regelwerke, Tracks und Checkpoints
Verpflegung, Defekte und Notfallplanung
Ausrüstung für Hitze, Kälte und wechselnde Bedingungen
Warum eigene Ultratouren die perfekte Vorbereitung sind
Fazit: Deine erste Ultradistanz beginnt nicht erst an der Startlinie. Sie beginnt mit Training, einem realistischen Tempo, getesteter Ausrüstung und dem Wissen, wie du reagierst, wenn Müdigkeit, Dunkelheit oder ein Defekt deine Planung durcheinanderbringen. Und bevor du viel Geld und Vorbereitung in ein großes Ultra-Race investierst, kann eine selbst geplante Ultradistanz vor der eigenen Haustür der beste Einstieg sein.
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►Die Podcast Folge als Video Podcast findet ihr hier: www.youtube.com/@PatrickZasada
►Unser Blogartikel mit allen Infos aus dem Podcast zum nachlesen: https://www.zasada.cc/blog/ultracycling-fr-einsteiger
►Ihr habt Fragen? Dann hinterlasst uns gerne eine Sprachnachticht: https://www.whatsapp.com/channel/0029VaeH0nVD8SDwzy9czZ3B
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Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Folge 268: Höher, schneller, Weiter? Warum Markus Rudisch ein Rennen in Führung Abbrach
12.08.2026 | 58 Min.Ultra Cycling steht für extreme Distanzen, wenig Schlaf, körperliche Grenzerfahrungen und außergewöhnliche Leistungen. Doch was passiert, wenn nicht der Körper das Problem ist, sondern der Kopf?
In Folge 268 spricht Andreas mit dem österreichischen Ultra Cyclisten Markus Rudisch über eine Seite des Sports, die zwischen Finisher Fotos, Bestzeiten und Podiumsplatzierungen nur selten sichtbar wird.
Markus ist 34 Jahre alt, arbeitet Vollzeit als IT Manager und betreibt seit rund vier Jahren ambitioniert Ultra Cycling. Mit Erfolgen beim Race Around Niederösterreich und weiteren Ultra Rennen entwickelte sich aus dem Hobby zunehmend ein zweiter Job. Neben einer 40 Stunden Arbeitswoche standen zuletzt bis zu 20 Trainingsstunden pro Woche auf dem Programm.
Aufstehen, arbeiten, trainieren, essen, schlafen.
Mit den Erfolgen stiegen die eigenen Erwartungen. Und obwohl Markus körperlich immer leistungsfähiger wurde, veränderte sich etwas anderes: Die Freude am Radfahren verschwand zunehmend. Selbst Zeit mit Familie und Freunden wurde gedanklich vom nächsten Training bestimmt.
Beim Race Across Austria kam schließlich der entscheidende Moment. Markus war körperlich stark, seine Leistungswerte stimmten und zeitweise lag er sogar in Führung. Trotzdem entschied er sich bewusst dazu, das Rennen abzubrechen.
Nicht weil sein Körper nicht mehr konnte.
Sondern weil er erkannte, dass ein erfolgreiches Finish vermutlich nur dazu geführt hätte, die Spirale aus Training, Leistungsdruck und immer höheren Erwartungen weiterzudrehen.
Markus spricht offen darüber, wie schwer diese Entscheidung war, warum er darin letztlich den einzigen sinnvollen Ausweg sah und weshalb er befürchtete, bei unverändertem Kurs auf einen Burnout zuzusteuern.
Gemeinsam sprechen Andreas und Markus darüber, wann Ehrgeiz zur Belastung wird, warum Erfolg nicht ausschließlich über Platzierungen definiert werden sollte und weshalb es manchmal mehr Stärke erfordert aufzuhören als weiterzufahren. Es geht um Leistungsdruck im Amateursport, fehlende echte Ruhetage, mentale Warnsignale, den Umgang mit vermeintlichem Scheitern und darum, wieder Freude an einem Sport zu finden, der ursprünglich einmal Ausgleich zum Alltag sein sollte.
Eine Folge über Ultra Cycling, mentale Gesundheit und die vielleicht wichtigste Frage im ambitionierten Sport:
Wie viel bin ich bereit für meine Ziele zu investieren und wann ist es genug?
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Instagram Markus: https://www.instagram.com/markus_rudisch/
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Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.- Maik Mersmann war leidenschaftlicher Mountainbiker und arbeitete viele Jahre im Forst. Nach einem schweren Sturz im Bikepark in Serfaus verändert sich sein Leben schlagartig. Er verletzt sich so schwer an der Brustwirbelsäule, dass er seitdem querschnittsgelähmt ist. Aufgeben ist für ihn jedoch keine Option. Heute fährt Maik wieder Mountainbike und entwickelt sein Adaptive Bike kontinuierlich selbst weiter. Vielen dürfte er außerdem durch seinen Instagram Kanal "Der aus dem Wald" bekannt sein.
Was ist das Thema?
Gemeinsam mit Host Nora spricht Maik offen über seinen Mountainbike Unfall, die ersten Tage im Krankenhaus, den langen Weg zurück in einen selbstständigen Alltag und darüber, wie er gelernt hat, sein neues Leben anzunehmen. Er erzählt, weshalb ihn gerade das Mountainbiken zurück in die Natur gebracht hat und warum sein erstes Adaptive Bike für ihn vor allem eines bedeutete: Freiheit.
Außerdem geht es um die Technik hinter seinem selbst entwickelten Dreirad, die Herausforderungen auf Trails und in Bikeparks, Rennen für Adaptive Biker sowie um die Frage, wie inklusiv der Mountainbike Sport heute bereits ist und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.
Die Folge zeigt eindrucksvoll, dass Leidenschaft für den Sport nicht an körperlichen Grenzen endet. Stattdessen wird deutlich, wie Kreativität, Eigeninitiative und ein positives Umfeld dabei helfen können, neue Wege zu finden.
Für wen ist die Folge interessant?
Diese Episode richtet sich an alle Mountainbiker, Enduro und Bikepark Fahrer sowie an Menschen, die sich für Adaptive Bikes und inklusiven Sport interessieren. Gleichzeitig ist sie eine persönliche Geschichte über Resilienz, Motivation und den Umgang mit einem einschneidenden Schicksalsschlag. Wer wissen möchte, wie Maik heute wieder Sprünge fährt, eigene Fahrwerkslösungen entwickelt und weshalb ihm das Mountainbiken ein Stück Freiheit zurückgegeben hat, sollte diese Folge nicht verpassen.
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