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Folge 272: Red Bull Cerro Abajo Stuttgart 2026 - die große Reportage vom Race Event
09.09.2026 | 1 Std. 14 Min.90.000 Menschen, eine Downhill-Strecke mitten durch Stuttgart und Fahrer aus verschiedenen Teilen der Welt: In Folge 272 nehmen wir euch noch einmal mit zum Red Bull Cerro Abajo Stuttgart. Nicht aus dem Studio, sondern direkt von der Strecke, aus dem Fahrerbereich, vom Start am Teehaus und aus dem Ziel am Wilhelmsplatz.
Wir begleiten das Rennwochenende vom Training bis zum Finale und sprechen mit den Menschen, die es erlebt haben. Die Racer erzählen, wie sich Asphalt, Schotter, enge Kurven und die großen Obstacles im Renntempo anfühlen. Reifenwahl, Luftdruck und Fahrwerkssetup werden plötzlich entscheidend. Lewin Klausmann erlebt sein erstes Urban-Downhill-Rennen, Nina Hoffmann berichtet nach ihrem zweiten Platz von einem gebrochenen Hinterrad im Qualifying und Johannes Fischbach erklärt, warum ihm die Strecke trotz seiner Urban-Downhill-Erfahrung nicht vollständig entgegenkam.
Doch diese Folge erzählt nicht nur vom Racing. Wir sprechen mit Zuschauern, die ihre Stadt plötzlich als Rennstrecke erleben, mit dem Athlete Support, Sicherheitskräften, einem Kameramann und den Menschen bei Propain. Dabei wird deutlich, wie viele unterschiedliche Perspektiven zu diesem Wochenende gehören.
Wir erleben Fahrer, die sich gegenseitig Linien und Bremspunkte erklären, Zuschauer unmittelbar neben der Strecke und einen zusammenbrechenden Zielbogen, den Fahrer und Helfer gemeinsam aus dem Weg halten. Und immer wieder geht es um die Kulisse: Schon am Trainingstag sind die Straßen voll, am Sonntag wird aus der Strecke ein Korridor durch eine Menschenmenge.
Diese Folge ist unsere akustische Reportage vom Red Bull Cerro Abajo Stuttgart. Keine Rückschau aus der Distanz, sondern Stimmen, Geräusche und Eindrücke eines Wochenendes, an dem Urban Downhill erstmals in dieser Form nach Deutschland gekommen ist.
Gesprächspartner dieser Folge
Robert Kraus, Gründer und Geschäftsführer von Propain
Jasper Jauch
Oliver Wiedmann, Athlete Support
Phil Atwill
Wyn Masters
Erik Irmisch
Lewin Klausmann
Simon Maurer
Stephan Sumps Yarur, Athlete & Influencer Management Propain
Jana Urban
Erik Emrich
Nina Hoffmann
Elias Schwärzler
Jenny, Sicherheitsmitarbeiterin
Texi
Marco Lamaris
Fischi
Bernard Kerr
Roger Vieira
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Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.Sonderfolge: Bootshaus Gravel Bonn - 65, 100 oder 400 Kilometer durchs Rheinland mit Jan, Marc & Felix
08.09.2026 | 41 Min.Vom Gravel Fondo zum ehrenamtlich organisierten Bootshaus Gravel: Jan, Felix und Marc erzählen, wie aus einem Event eine feste Veranstaltung in Bonn wurde und was die Teilnehmenden 2026 erwartet.
Mit Felix, Jan und Marc sind die drei Organisatoren des Bootshaus Gravel Bonn zu Gast bei Andreas und Chris. Felix kommt vom Gravel Bike Magazin und war bereits 2021 an der ersten Ausgabe beteiligt. Jan bringt seine Erfahrung als Gravel und Ultradistanzfahrer vor allem in die Streckenplanung ein. Marc komplettiert das Organisationsteam und verantwortet darüber hinaus die NRW Gravel Challenge.
Gemeinsam blicken sie auf eine Veranstaltung zurück, die mehrfach ihren Namen und ihre organisatorische Struktur verändert hat. Was 2021 als VOTEC Gravel Fondo Bonn begann, wurde später zum Gravel Club Weekend und schließlich zum Bootshaus Gravel. Seit 2025 organisieren die drei das Event ehrenamtlich und ohne Gewinnabsicht.
Was ist das Thema?
2026 bleibt der Bootshaus Gravel rechtsrheinisch. Statt wie im vergangenen Jahr Richtung Ahrtal zu fahren, führen die Strecken durch das Siebengebirge und weiter in Richtung Westerwald und Siegtal. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Routen über 65 und 100 Kilometer. Dabei geht es den Organisatoren nicht um möglichst technische Passagen, sondern um Strecken, die mit dem Gravelbike gut fahrbar sind und trotzdem ihren eigenen Charakter haben.
Dazu kommt erneut der Ultra. Rund 400 Kilometer stehen hier auf dem Programm. Nach den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr gibt es 2026 kein klassisches Zeitlimit mehr. Wer unter 24 Stunden bleibt, erhält Gold, unter 36 Stunden Silber und alle weiteren Finisher Bronze. Die 60 Startplätze waren schnell vergeben.
Im Podcast geht es außerdem darum, wie die Strecken entstehen, warum jede Ausgabe neue Abschnitte bieten soll, welche Rolle Verpflegung und Gemeinschaft spielen und warum das Event bewusst auf 100 Teilnehmende beim regulären Ride begrenzt bleibt. Denn größer soll das Bootshaus Gravel derzeit gar nicht werden.
Für wen ist die Folge interessant?
Für alle, die beim Bootshaus Gravel 2026 starten, die das Event für das kommende Jahr auf dem Zettel haben oder wissen möchten, wie eine ehrenamtlich organisierte Gravelveranstaltung entsteht. Auch wer mit einer Ultradistanz liebäugelt, bekommt einen Einblick in ein Format, das mit rund 400 Kilometern einen Einstieg in längere Distanzen ermöglichen kann.
Themen dieser Folge:
Die Geschichte des Bootshaus Gravel seit 2021
Vom kommerziellen Event zur ehrenamtlichen Organisation
Felix, Jan und Marc und ihre Rollen im Team
Wie die Gravelstrecken geplant und getestet werden
65 und 100 Kilometer durch die Region um Bonn
Siebengebirge, Westerwald und Siegtal
Rund 400 Kilometer beim Bootshaus Gravel Ultra
Warum das Bootshaus Gravel bewusst klein bleiben soll
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Links:
Bootshaus Gravel: https://www.bootshaus-gravel.de/
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Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.- velo.fm Podcast Episode Sonderfolge: Live vom Red Bull Cerro Abajo Stuttgart
Wir sind in Stuttgart und nehmen euch direkt mit zum Red Bull Cerro Abajo. Diese Folge ist nicht im Studio entstanden, sondern mitten im Geschehen. Am Propain Stand, beim Media Trackwalk und direkt an den Obstacles sammeln Andreas, Nora und Christoph erste Eindrücke, Gespräche und O-Töne von der Strecke.
Noch bevor die ersten Runs starten, laufen wir den Kurs vom Teehaus bis zum Wilhelmsplatz ab. Dabei wird schnell klar, was Urban Downhill von einer klassischen Downhill Strecke unterscheidet. Treppen, Asphalt, enge Linien, versetzte Drops, ein Road Gap, große Holzkonstruktionen und schnelle Passagen durch die Stadt lassen wenig Raum für Fehler.
Mit Levin Klausmann sprechen wir über seinen ersten Start bei einem Urban Downhill. Obwohl er World Cup und European Cup fährt, ist Stuttgart für ihn Neuland. Setup, Reifendruck und die Einschätzung der Geschwindigkeit funktionieren hier anders als auf einer klassischen Strecke im Wald.
Unterwegs treffen wir weitere Fahrer und Beteiligte direkt an der Strecke. Elias Schwetzer beschreibt seine ersten Eindrücke, während einer der am Aufbau beteiligten Fahrer erklärt, wie die Obstacles entwickelt und getestet wurden. Die Herausforderung: Die Strecke muss beim ersten Befahren kontrollierbar sein und gleichzeitig genügend Potenzial für die schnellsten Fahrer bieten.
Während wir weiter Richtung Ziel laufen, füllen sich die Straßen bereits Stunden vor dem eigentlichen Start. Zuschauer stehen an den Absperrungen, die ersten Plätze entlang der Strecke werden knapp und Stuttgart bekommt zunehmend den Charakter eines großen Sportevents.
Diese Folge ist unser erster akustischer Eindruck vom Cerro Abajo in Stuttgart. Direkt von der Strecke, mit spontanen Gesprächen, Hintergrundinformationen und allem, was uns vor Ort auffällt.
Highlights dieser Folge:
Unser erster Eindruck vom Red Bull Cerro Abajo in Stuttgart
Der komplette Media Trackwalk vom Teehaus bis zum Wilhelmsplatz
Elias Schwärzler berichtet uns von seinem Eindruck der Strecke
Levin Klausmanns erster Urban Downhill und die Unterschiede zum klassischen Downhill
Track Builder Iven Ebener im O-Ton
Brückendrop, Road Gap und weitere zentrale Obstacles der Strecke
Wie die Strecke geplant, aufgebaut und getestet wurde
Erste Stimmen, Zuschauer und Atmosphäre direkt aus Stuttgart
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Links:
Iven Ebener: https://www.instagram.com/oeffes/
Levin Klausmann: https://www.instagram.com/levinklausmann21/
Elias Schwärzler: https://www.instagram.com/elias_schwaerzler
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RedBull Cerro Abajo Stuttgart: https://www.redbull.com/de-de/events/red-bull-stuttgart-cerro-abajo
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Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Folge 271: Red Bull Cerro Abajo - Race Director Mike Wutzler über Urban Downhill in Stuttgart
02.09.2026 | 52 Min.Mike Wutzler ist seit mehr als 30 Jahren im MTB-Rennsport unterwegs. Seine eigene Geschichte beginnt als Hobbyfahrer im Downhill-Rennsport und führt ihn schließlich auf die Veranstalterseite, wo er sein Hobby zum Beruf macht. Eigentlich kommt Mike aus der Umwelt- und Energietechnik und arbeitete mehrere Jahre an der TU Chemnitz. Eine Promotion über thermische Solaranlagen ließ er schließlich hinter sich, als sich die Möglichkeit ergab, bei Racement in Vollzeit in die Organisation von Mountainbike-Rennen einzusteigen.
Heute organisiert Racement unter anderem den iXS European Downhill Cup, den iXS Downhill Cup sowie verschiedene Nachwuchsrennen. Mike übernimmt dabei zahlreiche Aufgaben von der Zeitnahme über die Eventorganisation bis zur Rennleitung. Beim Red Bull Cerro Abajo in Stuttgart ist er Race Director.
Was ist das Thema?
Cerro Abajo bringt Urban Downhill nach Stuttgart. Statt auf einer klassischen Strecke im Wald führt der rund 1,3 Kilometer lange Kurs mit etwa 130 Höhenmetern durch die Stadt. Treppen, enge Kurven, gebaute Hindernisse, Straßenquerungen und ein Road Gap gehören ebenso zum Kurs wie flachere Passagen, auf denen die Fahrer sprinten und möglichst viel Geschwindigkeit mitnehmen müssen. Mike erklärt, warum Stuttgart mit seiner Lage im Kessel gute Voraussetzungen für das Format bietet und welche Aufgaben er als Race Director übernimmt. Bei ihm laufen während des Rennens die Informationen von Streckenposten, Zeitnahme, Offiziellen und Rettung zusammen. Er kann die Strecke sperren lassen und muss reagieren, wenn Unfälle oder andere kritische Situationen auftreten.
Wir sprechen außerdem darüber, wie sich Urban Downhill vom klassischen Downhill unterscheidet, wie die Fahrer ausgewählt werden und warum in Stuttgart nicht nur die großen Obstacles entscheidend sein könnten. Gerade die engen Kurven, flacheren Passagen und Sprints machen es wichtig, möglichst viel Momentum durch die Strecke mitzunehmen. Mike gibt außerdem einen Einblick in den Ablauf des Wochenendes. Nach Streckenbegehung und Training gehen 35 Fahrer ins Qualifying. 15 Männer und fünf Frauen erreichen das Finale. Vier Zwischenzeiten sollen dabei zeigen, auf welchen Abschnitten die entscheidenden Sekunden gewonnen oder verloren werden.
Für wen ist die Folge interessant?
Für alle, die Red Bull Cerro Abajo in Stuttgart verfolgen und verstehen möchten, was hinter einem Urban-Downhill-Rennen steckt. Gleichzeitig gibt Mike einen Einblick in die Organisation professioneller Mountainbike-Rennen und in die Arbeit eines Race Directors, von der ein großer Teil für die Zuschauer normalerweise unsichtbar bleibt.
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Links:
Mikes Instagram: https://www.instagram.com/miwutzi
Racement Instagram: https://www.instagram.com/racement_official/
Cerro Abajo Stuttgart: https://www.redbull.com/de-de/events/red-bull-stuttgart-cerro-abajo/red-bull-cerro-abajo-track
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26.08.2026 | 1 Std. 21 Min.Caro ist Journalistin, Social Media Managerin, Content Creatorin und vielen auf Instagram als Climbing Caro bekannt. Sport begleitet sie seit ihrer Jugend. Leichtathletik, Basketball, Bouldern, Klettern, Krafttraining und zeitweise auch viel Radfahren gehören zu ihrer Geschichte. Ebenso gehören inzwischen fünf Knie OPs dazu.
Ihre erste schwere Knieverletzung hatte Caro mit 14 Jahren. Patellaluxation, MPFL Plastik und später eine Kreuzbandplastik bestimmten mehrere Jahre ihres Lebens. Das Knie blieb zunächst instabil, weitere Eingriffe folgten. Jahre später erreichte sie einen Punkt, an dem das Knie im Alltag und beim Sport kaum noch eine Rolle spielte.
Bis sie beim Bouldern erneut stürzte. Dieses Mal verletzte sie das andere Knie. Kreuzband und Innenband wurden stark beschädigt, der Meniskus riss an mehreren Stellen und auch der Knochen wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Was ist das Thema?
In der dritten Folge von Road to Recovery spricht Nora mit Caro deshalb nicht nur über Operationen, Kreuzbänder und Physiotherapie. Es geht um die Frage, was passiert, wenn Sport plötzlich nicht mehr möglich ist und eine Verletzung über Monate den Alltag bestimmt.
Caro erzählt, wie ihre erste Knieverletzung mit 14 Jahren weit über den Sport hinausging. Sie war Basketballerin, definierte einen Teil ihrer Identität über sportliche Leistung und wurde plötzlich abhängig von Ärzten, Physiotherapie und der Hilfe anderer. Als sie sich Jahre später erneut schwer verletzt, weiß sie bereits im Moment des Unfalls, was vor ihr liegen könnte: Untersuchungen, mögliche Operation, Schmerzen, eingeschränkte Mobilität und ein langer Weg zurück.
Nora und Caro sprechen darüber, warum Recovery keinen festen Zeitplan kennt und weshalb der Vergleich mit anderen Verletzten schnell zusätzlichen Druck erzeugen kann. Es geht um die begrenzte Zeit in der Physiotherapie, die eigene Verantwortung im Heilungsprozess, Krafttraining und darum, den eigenen Körper wieder verstehen zu lernen.
Gleichzeitig geht es um die mentale Seite einer Verletzung. Caro spricht über Angst, Kontrollverlust und darüber, warum sie ihre erneute Verletzung als Retraumatisierung erlebt hat. Eine Erkenntnis spielt dabei eine zentrale Rolle: Es ist legitim, um die eigene körperliche Unversehrtheit zu trauern.
Für wen ist die Folge interessant?
Für alle, die selbst nach einer Knieverletzung oder Operation auf dem Weg zurück in den Sport sind. Für Menschen, die jemanden während einer längeren Rehabilitation begleiten. Und für alle, die verstehen möchten, warum Recovery nicht mit einer erfolgreichen Operation endet, sondern körperlich und mental über Monate oder sogar Jahre weitergehen kann.
Themen der Folge
Caros Geschichte mit fünf Knie OPs
Die erste schwere Knieverletzung mit 14 Jahren
Kreuzband, Meniskus und Patellaluxation
Der erneute Unfall beim Bouldern
Konservative Heilung des Kreuzbandes
Physiotherapie und Eigenverantwortung
Krafttraining als Teil der langfristigen Recovery
Angst und Kontrollverlust nach Sportverletzungen
Warum Heilung keinen festen Zeitplan hat
Der mentale Weg zurück zum Sport
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Instagram Caro: https://www.instagram.com/climbingcaro/
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