"Anhand des Falls von Rihanna und Chris Brown wird deutlich, wie sich öffentliche Aufmerksamkeit schnell verschiebt: weg von der Tat, hin zum Verhalten des Opfers. Auch aktuelle Debatten – etwa rund um Collien Fernández – zeigen, wie stark sich die Beweislast in der öffentlichen Wahrnehmung oft verschiebt und wie schwer es ist, Ambivalenz auszuhalten.
In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir darüber, warum wir Opfern so oft nicht glauben – oder ihnen sogar die Schuld geben. Aus psychologischer Perspektive schauen wir uns die Mechanismen hinter Victim Disbelief und Victim Blaming an und zeigen, warum es sich für unser Gehirn oft „leichter“ anfühlt, Verantwortung beim Opfer zu suchen.
Die Folge macht klar: Diese Reaktionen sind kein Zufall, sondern tief verankerte psychologische und soziale Muster. Kurzfristig geben sie uns Sicherheit – langfristig sorgen sie dafür, dass Betroffene schweigen und Gewalt unsichtbar bleibt.
👉🏻https://linktr.ee/blackbox_psycrime"