Gast: Florian Bayer (Osteuropa-Korrespondent der „taz“)
Wenn am Sonntag in Ungarn ein neues Parlament gewählt wird, kann es gut sein, dass dann Schluss ist für Ministerpräsident Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei – nach 16 Jahren an der Macht. Aktuelle Umfragen deuten zumindest darauf hin, dass Orbans Herausforderer Péter Magyar und seine konservative, proeuropäische Tisza-Partei Chancen auf einen Wahlsieg haben. Doch was würde ein Regierungswechsel in Ungarn für die Medienlandschaft bedeuten?