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Hirnzigartig - ADHS und Neurodiversität im Business

Julie Simstich, Walter Marinelli
Hirnzigartig - ADHS und Neurodiversität im Business
Neueste Episode

12 Episoden

  • Hirnzigartig - ADHS und Neurodiversität im Business

    Hirnzigartig - Neurodivergenz und multimodale Bewegung (mit Maja Rybka)

    03.03.2026 | 27 Min.
    Neurodivergenz und multimodale Bewegung - Teil 1
    

In dieser Episode diskutieren Julie Simstich und Maja Rybka die komplexen Zusammenhänge zwischen ADHS, Körperbewusstsein und Bewegung. Maja, eine Expertin auf diesem Gebiet, erklärt, wie körperliche Symptome und neurologische Aspekte bei der Diagnose von ADHS eine Rolle spielen. Sie betont die Bedeutung von Bewegung und Sensorik für das Nervensystem und stellt fest, dass viele Menschen mit ADHS nicht Entspannung, sondern Entladung benötigen. Die Episode bietet wertvolle Einblicke in die individuelle Herangehensweise an ADHS und die Rolle von frühkindlichen Reflexen in der Therapie.
    


 takeaways
    
ADHS wird oft nicht nur durch Verhaltensweisen, sondern auch durch körperliche Symptome erkannt.
Die Diagnose von ADHS erfordert eine individuelle Betrachtung der Person.
Bewegung hat einen signifikanten Einfluss auf das Nervensystem und die Konzentration.
Frühkindliche Reflexe können bei der Diagnose von ADHS / Autismus eine Rolle spielen.
Die Verbindung zwischen Körper und Geist ist entscheidend für das Verständnis von Neurodivergenz.
Menschen mit ADHS benötigen oft Entladung statt Entspannung.
Die Sensorik spielt eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung und Bewegung.
Jede Bewegung ist besser als keine Bewegung für das Nervensystem.
Die individuelle Herangehensweise an Therapie ist entscheidend für den Erfolg.



    Chapters
    00:00 Vorstellung der Gästin Maja Rybka

    00:31 Die Entwicklung des Bewegungscouchings

    01:33 Erkennung von Neurodivergenz im Coaching

    04:26 Körperliche Symptome und ADHS

    09:41 Die Rolle der Bewegung in der Neurodivergenz

    15:35 Angewandte Neurowissenschaft im Coaching

    17:42 Neuroathletik und ihre Ursprünge

    17:59 Anlage vs. Umwelt in der Neurodivergenz

    18:28 Frühkindliche Reflexe und Neurodivergenz

    20:06 Neurozentriertes Training und seine Anwendungen

    20:52 Neurodivergenz bei Erwachsenen

    22:16 Bewegung und ihre Auswirkungen auf ADHS

    23:45 Individuelle Bewegungsformen für Neurodivergente

    25:43 Entladung statt Entspannung für ADHS
    Mehr zu den Hosts

    Julie Simstich (Psychologin & Organisationsexpertin): hirnzigartig.at
    Walter Marinelli (Kreativ-Profi & persönlicher Experte): marinelli.de
    Mehr zu unserem Gast:
    Maja Rybka (Medical Multipotentialite): majarybka.de
    keywords
    
ADHS, Körperbewusstsein, Neurodivergenz, Bewegung, Sensorik, frühkindliche Reflexe, Therapie, Maja Rybka, Nervensystem, Diagnostik
  • Hirnzigartig - ADHS und Neurodiversität im Business

    Neurodiversität im Fokus: Antworten auf häufige Fragen - Teil 1

    17.02.2026 | 44 Min.
    Neurodiversität im Fokus: Antworten auf häufige Fragen - Teil 1
    In dieser Episode diskutieren Walter Marinelli und Julie Simstich die häufigsten Fragen zur Neurodiversität, insbesondere zu ADHS und Autismus. Sie beleuchten die Diagnosekriterien, Unterschiede in der Diagnostik zwischen verschiedenen Ländern, die Herausforderungen der Selbstdiagnose und die Dunkelziffer neurodivergenter Menschen. Zudem wird die Rolle von Neurodivergenz in der Arbeitswelt und die Unterschiede zwischen ADHS und ADS thematisiert. Abschließend wird die Frage nach dem Normalen und dem Leidensdruck in der Diagnostik aufgeworfen.
    Takeaways
    Es gibt definierte Kriterien für Diagnosen wie ADHS und Autismus.
    Diagnosen werden anhand von Testverfahren und Fragebögen gestellt.
    Die Diagnostik für Autismus ist komplexer als für ADHS.
    Selbstdiagnose kann bei ADHS weniger umstritten sein.
    Die Dunkelziffer neurodivergenter Menschen ist hoch.
    ADHS entwickelt sich nicht zurück, sondern bleibt bestehen.
    Neurodivergente Menschen finden oft Berufe, die zu ihren Stärken passen.
    ADHS und Autismus können sich überlappen.
    Die Definition von Normalität ist komplex und kontextabhängig.
    Leidensdruck spielt eine entscheidende Rolle bei Diagnosen.
    Kapitel
    00:00Einführung in die Themen des Podcasts
    00:29Diagnosekriterien für Neurodiversität
    05:12Unterschiede in der Diagnostik zwischen Ländern
    09:55NEWCHAPTER
    10:17Dunkelziffer und Modediagnosen
    15:03Eltern und Diagnostik: Einblicke aus der Praxis
    18:12Herausforderungen in der Erziehung
    24:29ADHS und ADS: Unterschiede und Gemeinsamkeiten
    29:53Diagnosen im Spektrum der Neurodivergenz
    40:55Was ist normal? Die Definition von Normalität
    Mehr zu den Hosts
Julie Simstich (Psychologin & Organisationsexpertin): hirnzigartig.at
    Walter Marinelli (Kreativ-Profi & persönlicher Experte): marinelli.de
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    Identität oder Diagnose? Der Kampf um den Begriff Neurodivergenz

    03.02.2026 | 33 Min.
    Identität oder Diagnose? Der Kampf um den Begriff Neurodivergenz
    Beschreibung Ist eine Person mit Borderline-Diagnose neurodivergent? Gehört die bipolare Störung dazu? Eine Debatte, die in den sozialen Netzwerken explodiert und viele verunsichert zurücklässt. In dieser Folge stürzen sich Julie und Walter mitten ins "Pulverfass" und bringen mit einem klaren Framework endlich Licht ins Dunkel.
    Statt Meinungen gibt es hier eine systematische Analyse, die dir hilft, die hitzige Diskussion zu verstehen und dir eine eigene, fundierte Meinung zu bilden. Wir zerlegen, warum es hier um viel mehr als nur Definitionen geht: Es geht um Identität, Menschenrechte und die Frage, welche Art von Unterstützung ein Mensch wirklich braucht.
    In dieser Folge erfährst du:
    Das "Pulverfass" der Identität: Warum die Frage "Wer gehört dazu?" so emotional ist und wieso es dabei um eine Menschenrechtsbewegung und nicht nur um medizinische Labels geht.
    Schluss mit der Verwirrung: Lerne das entscheidende Framework der "4 D's" (Difference, Disability, Disorder, Disease) von Simon Baron-Cohen kennen – das simple Werkzeug, um komplexe Zustände wie ADHS, Autismus, Borderline und Bipolarität klar einzuordnen.
    "Angeboren" vs. "Erworben": Was der entscheidende Unterschied zwischen einer neurobiologischen "Grundverdrahtung" (wie bei ADHS) und einem im Leben entwickelten Leidensdruck (wie bei Borderline) ist – und warum diese Unterscheidung so wichtig ist.
    Die Grenzen der "Jäger & Farmer"-Theorie: Warum Modelle, die ADHS als evolutionären Vorteil framen, bei Zuständen mit massivem inneren Leidensdruck an ihre Grenzen stoßen und sogar zynisch wirken können.
    Vom Buzzword zur echten Hilfe: Wie wir verhindern, dass "Neurodivergenz" und "Mental Health" zu leeren Marketing-Hülsen verkommen und stattdessen den Fokus darauf legen, was eine Person wirklich braucht: Akzeptanz für ihre Andersartigkeit oder Behandlung für ihr Leid?
    Die Wahrheit liegt in der Grauzone: Warum die bipolare Störung das perfekte Beispiel dafür ist, dass die Grenzen fließend sind und eine pauschale Antwort oft zu kurz greift.
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    Julie Simstich (Psychologin & Organisationsexpertin): hirnzigartig.at
    Walter Marinelli (Kreativ-Profi & persönlicher Experte): marinelli.de
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    Wie du als Kolleg:in für Menschen mit ADHS einen positiven Unterschied machst.

    20.01.2026 | 31 Min.
    Wie du als Kolleg:in für Menschen mit ADHS einen positiven Unterschied machst.
    Hast du eine Kollegin oder einen Kollegen, deren Arbeitsweise dich manchmal vor ein Rätsel stellt? Du willst unterstützen, bist aber unsicher, wie du am besten kommunizierst oder warum kleine Dinge im Arbeitsalltag zu großen Missverständnissen führen können?


    Diese Folge gibt dir konkrete, sofort umsetzbare Werkzeuge an die Hand, um Missverständnisse abzubauen, die Zusammenarbeit zu stärken und eine Arbeitskultur zu schaffen, in der das gesamte Team aufblüht.


    In dieser Folge erfährst du:
    Der "Moment of Pause": Lerne das einfache, aber revolutionäre Konzept kennen, um Verhalten nicht als Charakterfehler, sondern als Teil der Neurobiologie zu verstehen.
    Schluss mit Rätselraten: Warum direkte Ansagen und das Vermeiden von "ungeschriebenen Regeln" für Menschen mit ADHS ein absoluter "Game-Changer" sind.
    Die Macht der Multi-Format-Kommunikation: Wie eine einfache schriftliche Zusammenfassung nach einem Gespräch die kognitive Last reduziert und als "Lebensretter" dient.
    Kostenlose Produktivitäts-Booster: Entdecke, wie flexible Anpassungen wie Kopfhörer, Fidget-Tools oder die Normalisierung von Pausen nicht nur neurodivergenten Kollegen helfen, sondern dem ganzen Team nützen.
    Vom Kollegen zum Verbündeten: Wie du durch ein "Buddy"-System oder als Mentor:in aktiv dabei helfen kannst, die "versteckten Anforderungen" des Arbeitsalltags zu entschlüsseln.
    Echte Inklusion statt nur Toleranz: Warum es am Ende des Tages darum geht, einander als Mensch zu sehen und eine Kultur der psychologischen Sicherheit zu schaffen, in der jeder sein volles Potenzial entfalten kann.

    Mehr zu den Hosts

    Julie Simstich (Psychologin & Organisationsexpertin): hirnzigartig.at
    Walter Marinelli (Kreativ-Profi & persönlicher Experte): marinelli.de
    Genannte Studien/Quellen
Konzept:
    Das in der Folge erwähnte Konzept des "Moment of Pause" stammt von Dr. Maureen Dunne.
Literarischer Verweis: Walter Marinelli bezieht sich auf den Begriff "Doppeldenk" aus dem Roman "1984" von George Orwell.
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    Neuro-Ergonomie – Warum dein Gehirn einen besseren Arbeitsplatz verdient

    06.01.2026 | 44 Min.
    Folge 7: Neuro-Ergonomie – Warum dein Gehirn einen besseren Arbeitsplatz verdient


    Vom sicheren Hafen des Homeoffice zurück in die Realität des Büros: In dieser Folge wagen wir den nächsten, entscheidenden Schritt. Nachdem wir das Fundament der psychologischen Sicherheit gelegt haben, bauen wir nun das Haus – und zwar mit den Regeln der Neuro-Ergonomie.
    Die Psychologin Julie Simstich und der persönliche Experte Walter Marinelli erklären, warum die Gestaltung unseres Arbeitsplatzes weit über einen bequemen Stuhl hinausgeht.

Es geht um das richtige Setup für den Kopf. Walter schildert eindrücklich, warum das Großraumbüro für ihn oft eine sensorische Kampfzone ist und mündliche "Tür-und-Angel"-Anweisungen pures Gift für sein ADHS-Gehirn sind. Julie untermauert das mit aktuellen Studien und erklärt das Prinzip des "Universal Designs": Anpassungen, die für neurodivergente Menschen notwendig sind, steigern die Produktivität und das Wohlbefinden von allen.


    Diese Folge ist ein praktischer Leitfaden für eine Arbeitswelt, die Gehirne nicht erschöpft, sondern beflügelt. Von Noise-Cancelling-Kopfhörern über die Macht spontaner Flexibilität bis hin zur goldenen Regel für jedes Meeting – hier erfährst du, wie kleine Änderungen eine riesige Wirkung entfalten.

In dieser Folge erfährst du:

Neuro-Ergonomie erklärt: Warum es um das richtige Setup für den Kopf geht, nicht nur für den Rücken, und wieso der "One-size-fits-all"-Ansatz scheitern muss.

    Das Prinzip des Universal Designs: Wie Anpassungen für Neurodivergente (z. B. Kopfhörer, ruhige Zonen, Untertitel) die Produktivität von allen im Büro steigern.
Der Wert der spontanen Flexibilität: Warum die Freiheit, an einem „schlechten Gehirn-Tag“ von zu Hause zu arbeiten, ganze Arbeitswochen rettet und was "Universal Optionality" bedeutet.
Der Feind jeder Produktivität: Warum „Tür-und-Angel“-Anweisungen Gift sind und wie klare, schriftliche Prozesse in Ticketsystemen das Arbeitsgedächtnis für alle entlasten.
Meetings, die wirklich funktionieren: Die unschlagbare Kombination aus einer vorab versendeten Agenda und einem Protokoll mit klaren To-dos als "Lebensretter" im Arbeitsalltag.
Kleine Investition, riesige Wirkung: Konkrete Tipps für den Arbeitsplatz – von der richtigen Schreibtischlampe über Stehpulte bis hin zum unschätzbaren Wert eines Buddy-Systems.

    Mehr zu den Hosts:


    Julie Simstich (Psychologin & Organisationsexpertin): hirnzigartig.at
    Walter Marinelli (Kreativ-Profi & persönlicher Experte): marinelli.de
    
Genannte Studien & Konzepte:
    Nash-Luckenbach & Friedman (2024): Studie, die zeigt, dass standardisierte „One-size-fits-all“-Ansätze bei ADHS die Bedarfe verfehlen.
Hazlett (2025): Studie zu „Mikro-Anpassungen“ (z.B. Noise-Cancelling-Kopfhörer) und deren massiver positiver Effekt auf Selbstregulation und Produktivität.
Gama et al. (2024) & Liebel et al. (2023): Studien, die den positiven Einfluss von agilen Methoden und klar definierten Aufgaben auf die Performance belegen.
Neuro-Ergonomie: Das zentrale Konzept der Anpassung der Arbeitsumgebung an die Funktionsweise des Gehirns.
Universal Design: Das Prinzip, dass Gestaltungsmerkmale, die für Menschen mit Einschränkungen notwendig sind, oft für alle Nutzer Vorteile bringen.
Universal Optionality (nach Dr. Maureen Dunne): Das Konzept, universelle Wahlmöglichkeiten zu schaffen und den Fokus auf Arbeitsergebnisse statt auf reine Anwesenheit zu legen.

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Generated: 3/14/2026 - 5:01:00 PM