Maxi Diers und Barbara Focke, Psychologinnen und Hosts des Podcasts „Blackbox – Verstehen, was im Kopf passiert“, sprechen über eine Entwicklung, die viele Menschen verunsichert: die zunehmende Pathologisierung ganz normaler Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen.
In dieser Folge geht es um die Frage, warum sich immer mehr Menschen fragen, ob sie „krank“ sind – obwohl sie auf ganz normale Lebensbelastungen reagieren. Wir sprechen über Schwarz-Weiß-Denken in der Psychologie, die schmaler werdende Definition von „Normalität“ und darüber, wann Diagnosen wirklich helfen – und wann sie uns von uns selbst entfremden.
Gemeinsam ordnen wir ein,
wo die Grenze zwischen psychischer Erkrankung und menschlicher Reaktion verläuft
warum Begriffe wie Depression, Trauma oder ADHS heute oft verzerrt verwendet werden
wie Social Media, Selbstdiagnosen und Vergleichskultur unser Selbstbild beeinflussen
weshalb Leidensdruck entscheidender ist als Labels
und warum Vielfalt im Erleben kein Problem, sondern ein Schutzfaktor ist
Kapitel:
(00:00:00) – Intro
(00:02:42) – Nicht alles, was sich schwer anfühlt, ist eine psychische Erkrankung
(00:05:16) – Was bedeutet eigentlich „normal“ in der Psychologie?
(00:19:32) – Selbstbeobachtung, Grübeln und der stille Druck, richtig zu sein
(00:27:18) – Scham, Verletzlichkeit und warum sie echte Verbindung schafft
(00:34:49) – Emotionale Erschöpfung: Warum so viele Menschen innerlich müde sind
(00:46:56) – Konzeptverschiebung: Wie sich Normalität unbemerkt immer weiter verengt
(00:57:16) – Verzerrte Informationen, Social Media und warum Kontext entscheidend ist
(01:01:56) – Reverse Engineering bei Diagnosen: Wenn Labels vor dem Leidensdruck kommen
(01:05:50) – Warum weniger tun manchmal gesünder ist als Selbstoptimierung
(01:15:43) – Was hilft, wieder Vertrauen in das eigene Erleben zu entwickeln
(01:18:43) – Die letzte Frage an Maxi & Babsi
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