69 Episoden
#69 Du musst nicht an allem arbeiten, was dich belastet: Wenn Selbstentwicklung zur Anpassung wird
09.10.2026 | 17 Min.Was, wenn nicht alles, was dich belastet, durch mehr Arbeit an dir selbst gelöst werden kann?
Ich erzähle dir die Geschichte von Katrin. Sie ist seit vierzehn Jahren mit Jan zusammen, die beiden haben zwei Kinder, und Katrin wird immer wieder enttäuscht. Statt das anzusprechen, arbeitet sie an sich: an ihrem Bindungsstil, ihrer Kommunikation, ihren Erwartungen. Bis ihre Tochter eines Abends einen Satz sagt, der alles verändert. Du erfährst, warum wir die Ursache so oft zuerst bei uns suchen, was „wegen der Kinder bleiben“ wirklich bedeutet und wann Selbstreflexion dich in einer Situation festhält, die sich eigentlich verändern müsste. Und ich gebe dir drei Fragen mit, die dir helfen zu unterscheiden.
Diese Folge ist für dich, wenn du:
in deiner Beziehung immer wieder enttäuscht wirst und die Lösung trotzdem vor allem bei dir suchst
schon viel an dir gearbeitet hast und sich trotzdem nichts Grundlegendes verändert
Sätze runterschluckst, um die Familie zu schützen
wissen möchtest: Liegt das an mir, an der Situation oder an beidem?
Erwähnte Wissenschaft & Konzepte:
John Gottman & Kontaktangebote – warum die vielen kleinen unbeantworteten Momente mehr über eine Beziehung sagen als große Streits
Arlie Hochschild & die zweite Schicht – unsichtbare mentale und emotionale Arbeit in Familie und Beziehung
Dana Crowley Jack & Self-Silencing – warum das Zurückstellen eigener Bedürfnisse die Beziehung selten schützt, aber uns belastet
Paul Amato & Trennung und Kinder – warum „wegen der Kinder bleiben“ weder automatisch richtig noch automatisch falsch ist
Allison Troy & Iris Mauss & Neubewertung – warum Umdeuten bei veränderbarem Stress nicht schützt, sondern mit mehr depressiven Symptomen einhergehen kann
Was genau belastet mich eigentlich, meine Reaktion, die Situation oder beides?
Wenn ich an mir weiterarbeite wie bisher, was bleibt in einem Jahr trotzdem genauso?
Wenn ich schon so gut mit mir umgehen könnte, wie ich es mir wünsche, würde ich diese Situation dann weiterhin wählen?
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→ Folge mir auf LinkedIn: Pauline Schindler- Diese Folge stellt eine Frage, die sich viele von uns am Sonntagabend stellen und am Montagmorgen wieder vergessen: Bleibe ich in meinem Job, weil ich es will? Oder bin ich nur noch nicht gegangen?
Du kannst atmen, meditieren und dich nach einem miesen Meeting in drei Minuten runterfahren. Und trotzdem liest du jeden Sonntag Stellenanzeigen. Ich erzähle dir von drei Frauen, die denselben Satz sagen: „Eigentlich ist es ja okay.“ Du erfährst, warum wir unter Stress eher das Gewohnte wählen als das Gewollte, was dein Körper dir bei dieser Entscheidung sagen kann und warum bewusstes Bleiben eine echte Entscheidung ist. Und ich gebe dir eine kurze Übung und einen Satz mit, die dir helfen zu unterscheiden.
Diese Folge ist für dich, wenn du:
innerlich schon gekündigt hast und äußerlich trotzdem weiter funktionierst
jede Woche zwischen „Ich muss hier weg“ und „Geht doch“ pendelst
dich gut regulieren kannst, sich in deinem Job aber seit Jahren nichts verändert
wissen möchtest: Bleibe ich, weil mir etwas wichtig ist, oder weil ich Angst vor dem Neuen habe?
Erwähnte Wissenschaft & Konzepte:
Lars Schwabe & Oliver Wolf & Stress und Gewohnheit – warum wir unter Stress das Vertraute wählen statt das Gewollte
Dan Siegel & Window of Tolerance – Kapazität für schwierige Fragen statt möglichst viel Ruhe
Eugene Gendlin & Felt Sense – das Körperwissen, das sich zeigt, bevor die Worte da sind
Antonio Damasio & somatische Marker – Körpersignale als Information bei Entscheidungen
Steven Hayes & Acceptance and Commitment Therapy – Akzeptieren heißt nicht hinnehmen: Bleiben aus Werten statt aus Angst
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→ Folge mir auf LinkedIn: Pauline Schindler #67 Wenn ich mich ständig regulieren muss, damit ich mein Leben aushalte – ist dann wirklich mein Nervensystem das Problem?
25.09.2026 | 19 Min.Diese Folge stellt eine Frage, die im Regulationsgespräch fast nie gestellt wird. Wenn ich mich ständig regulieren muss, damit ich mein Leben aushalte – ist dann wirklich mein Nervensystem das Problem?
Ich räume auf mit den häufigsten Einwänden. Du erfährst, wann Regulation sinnvoll ist und wann sie zur Dauerlösung für etwas wird, das eigentlich verändert werden müsste. Und ich gebe dir drei konkrete Fragen mit, die dir helfen zu unterscheiden.
Diese Folge ist für dich, wenn du:
merkst, dass du schon eine Weile regulierst und es trotzdem nicht besser wird
immer wieder an denselben Punkten an deine Grenze stößt
das Gefühl hast, du hältst dein Leben aus – statt es zu leben
wissen möchtest: Brauche ich gerade Regulation, eine Grenze oder eine Entscheidung?
Erwähnte Wissenschaft & Konzepte:
Meijman & Mulder & Effort-Recovery-Modell – warum Erholung das Ende von Anforderungen braucht, nicht besseres Coping
Bessel van der Kolk & „The Body Keeps the Score" – Körperreaktionen als passende, nicht fehlerhafte Signale
Arlie Hochschild & die zweite Schicht – unsichtbare mentale und emotionale Arbeit
Steven Hayes & Acceptance and Commitment Therapy – Wahrnehmen und Verändern schließen sich nicht aus
Stephen Porges & Polyvagale Theorie – Regulation als Werkzeug für Kapazität
Bruce McEwen & Allostatic Load – strukturelle Überlastung als Körperproblem
Themen: Nervensystemregulation · mentale Last · Erschöpfung · Burnoutprävention · Regulation vs. Veränderung · Körper als Signal · emotionale Arbeit · Alltag · Selbstwahrnehmung
Erste Frage: Was trägt mein Körper gerade – das ich vielleicht nicht als Last bezeichnen würde, weil es dazugehört?
Zweite Frage: Was wäre, wenn diese Reaktion vollkommen richtig ist für das, was gerade da ist?
Dritte Frage: Braucht diese Reaktion Regulation, eine Grenze – oder eine Entscheidung?
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→ Folge mir auf LinkedIn: Pauline Schindler- Du machst Atemübungen. Du nimmst kalte Duschen. Du schüttelst, orientierst, atmest. Und trotzdem fühlst du dich irgendwie nicht reguliert.
Vielleicht liegt das nicht an dir. Vielleicht liegt es daran, was du über Regulation geglaubt hast.
In dieser Folge räume ich auf. Mit den Mythen, die sich rund um Nervensystemregulation angesammelt haben und die uns manchmal mehr im Weg stehen als helfen.
Diese Folge ist für dich, wenn du:
alle Tools kennst und trotzdem das Gefühl hast, es klappt nicht
das Gefühl hast, du machst Regulation irgendwie falsch
merkst, dass du Gefühle wegschiebst, statt sie zu spüren
wissen willst, was Regulation wirklich bedeutet – jenseits von Atemübungen
Erwähnte Wissenschaft & Konzepte:
Dan Siegel & Window of Tolerance – Regulation als Erweiterung von Kapazität, nicht als Ruhezustand
Lisa Feldman Barrett & konstruierte Emotion – Gefühle als adaptive Körperreaktionen
Stephen Porges & Polyvagale Theorie – Flexibilität statt Stille als Regulationsziel
Steven Hayes & Acceptance and Commitment Therapy – Erfahrungsvermeidung vs. Akzeptanz
Peter Levine & Somatic Experiencing – Pendulation als Regulationsprinzip
Das Konzept der Erfahrungsvermeidung – wenn Techniken zur Flucht werden
Themen: Nervensystem · Regulation · Window of Tolerance · Dysregulation · Somatic Experiencing · Pendulation · Gefühle zulassen · Körperarbeit · Selbstwahrnehmung · Coaching
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→ Folge mir auf LinkedIn: Pauline Schindler - Du bist todmüde und trotzdem liegst du wach. Warum?
In dieser Folge erfährst du, was neurologisch passiert, wenn Müdigkeit und Schlaf auseinanderfallen und warum fast alle Tipps, die du bisher gehört hast, zu kurz greifen. Dazu gibts eine konkrete Übung für genau den Moment, wo nichts geht.
Diese Folge ist für dich, wenn du:
nachts wach liegst, obwohl du wirklich erschöpft bist
das Gedankenkarussell bestens kennst
schon alle Schlafhygiene-Tipps ausprobiert hast
den Leidensdruck kennst, der entsteht wenn das einfach nicht aufhört
Erwähnte Wissenschaft & Konzepte:
Alexander Borbély & Zwei-Prozess-Modell des Schlafs
Adenosin & Schlafdruck – was Koffee wirklich macht
Bruce McEwen & Allostatic Load – Cortisol-Dysregulation bei Dauerstress
HPA-Achse & Melatonin-Hemmung
Stephen Porges & Polyvagale Theorie
Marcus Raichle & Default Mode Network
Colin Espie & Schlafanstrengungseffekt
Michael Scullin (Baylor University, 2018) – To-do-Listen und Einschlafdauer
Vagusnerv-Aktivierung durch verlängertes Ausatmen
Themen: Einschlafen · Schlafprobleme · Nervensystem & Schlaf · Cortisol · Polyvagale Theorie · Stressbewältigung · Nervensystemregulation · Adenosin · Schlafforschung
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Über Stress raus, Einhorn rein
Der Podcast für alle, die ständig funktionieren – aber eigentlich wieder fühlen wollen. Hier geht’s um Nervensystem, Selbstfürsorge und den wilden Weg zurück zu dir selbst.Ehrlich, roh, mit Humor und Herz.Für Mütter, Macherinnen und alle, die wissen: So wie es ist, darf es nicht bleiben.
Podcast-WebsiteHöre Stress raus, Einhorn rein, Dr. Anne Fleck - Gesundheit und Ernährung und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

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