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Stress raus, Einhorn rein

Pauline Schindler
Stress raus, Einhorn rein
Neueste Episode

70 Episoden

  • Stress raus, Einhorn rein

    #70 Alles oder nichts: Wenn KI erst begeistert und dann lähmt

    30.10.2026 | 29 Min.
    Diese Folge stellt eine Frage, die mich in den letzten Monaten selbst nicht losgelassen hat: Was passiert mit uns, wenn wir theoretisch alles wissen und können könnten und gerade deshalb gar nichts mehr geht?
    Ich erzähle dir, wie mich KI erst begeistert und dann gelähmt hat und warum es hier deshalb eine Weile still war. Die Flut an Informationen und Möglichkeiten rund um KI hat mich irgendwann so überrollt, dass ich müde und lethargisch wurde und gar nichts mehr gemacht habe. Du erfährst, warum das keine Faulheit ist, sondern eine Reaktion unseres Nervensystems, was mir drei Wochen fast ohne Bildschirm gezeigt haben und warum auch ein Rückzug zum Versteck werden kann. Und ich erzähle dir, was mir geholfen hat, mich Schritt für Schritt wieder heranzutasten, mit einer kurzen Übung zum Mitmachen.
    Diese Folge ist für dich, wenn du:
    neugierig bist und gern lernst und trotzdem das Gefühl hast, nicht mehr hinterherzukommen
    bei all den Möglichkeiten rund um KI eher erstarrst als loslegst
    dich müde, schwer und antriebslos fühlst und dich fragst, ob du einfach faul geworden bist
    wissen möchtest: Ziehe ich mich gerade von dem zurück, was mich auslaugt, oder auch von dem, was mich eigentlich nährt?
    Erwähnte Wissenschaft & Konzepte:
    Dan Siegel & Window of Tolerance – warum wir bei Überforderung nicht nur aufgedreht, sondern auch müde und wie ausgeschaltet sein können
    Dan Siegel & interpersonelle Neurobiologie – warum sich unser Nervensystem auch in Beziehung zu anderen Menschen reguliert
    Herbert Simon & Informationsüberfluss – warum ein Reichtum an Information eine Armut an Aufmerksamkeit erzeugt
    Themen: Informationsflut · KI im Alltag · Nervensystem · Window of Tolerance · Erschöpfung · digitale Pause · Überforderung · Selbstoptimierung · Regulation vs. Veränderung
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  • Stress raus, Einhorn rein

    #69 Du musst nicht an allem arbeiten, was dich belastet: Wenn Selbstentwicklung zur Anpassung wird

    09.10.2026 | 17 Min.
    Was, wenn nicht alles, was dich belastet, durch mehr Arbeit an dir selbst gelöst werden kann?
    Ich erzähle dir die Geschichte von Katrin. Sie ist seit vierzehn Jahren mit Jan zusammen, die beiden haben zwei Kinder, und Katrin wird immer wieder enttäuscht. Statt das anzusprechen, arbeitet sie an sich: an ihrem Bindungsstil, ihrer Kommunikation, ihren Erwartungen. Bis ihre Tochter eines Abends einen Satz sagt, der alles verändert. Du erfährst, warum wir die Ursache so oft zuerst bei uns suchen, was „wegen der Kinder bleiben“ wirklich bedeutet und wann Selbstreflexion dich in einer Situation festhält, die sich eigentlich verändern müsste. Und ich gebe dir drei Fragen mit, die dir helfen zu unterscheiden.
    Diese Folge ist für dich, wenn du:
    in deiner Beziehung immer wieder enttäuscht wirst und die Lösung trotzdem vor allem bei dir suchst
    schon viel an dir gearbeitet hast und sich trotzdem nichts Grundlegendes verändert
    Sätze runterschluckst, um die Familie zu schützen
    wissen möchtest: Liegt das an mir, an der Situation oder an beidem?
    Erwähnte Wissenschaft & Konzepte:
    John Gottman & Kontaktangebote – warum die vielen kleinen unbeantworteten Momente mehr über eine Beziehung sagen als große Streits
    Arlie Hochschild & die zweite Schicht – unsichtbare mentale und emotionale Arbeit in Familie und Beziehung
    Dana Crowley Jack & Self-Silencing – warum das Zurückstellen eigener Bedürfnisse die Beziehung selten schützt, aber uns belastet
    Paul Amato & Trennung und Kinder – warum „wegen der Kinder bleiben“ weder automatisch richtig noch automatisch falsch ist
    Allison Troy & Iris Mauss & Neubewertung – warum Umdeuten bei veränderbarem Stress nicht schützt, sondern mit mehr depressiven Symptomen einhergehen kann
    Was genau belastet mich eigentlich, meine Reaktion, die Situation oder beides?
    Wenn ich an mir weiterarbeite wie bisher, was bleibt in einem Jahr trotzdem genauso?
    Wenn ich schon so gut mit mir umgehen könnte, wie ich es mir wünsche, würde ich diese Situation dann weiterhin wählen?
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  • Stress raus, Einhorn rein

    #68 Innerlich gekündigt, äußerlich reguliert: Gehen oder bleiben im Job

    02.10.2026 | 13 Min.
    Diese Folge stellt eine Frage, die sich viele von uns am Sonntagabend stellen und am Montagmorgen wieder vergessen: Bleibe ich in meinem Job, weil ich es will? Oder bin ich nur noch nicht gegangen?
    Du kannst atmen, meditieren und dich nach einem miesen Meeting in drei Minuten runterfahren. Und trotzdem liest du jeden Sonntag Stellenanzeigen. Ich erzähle dir von drei Frauen, die denselben Satz sagen: „Eigentlich ist es ja okay.“ Du erfährst, warum wir unter Stress eher das Gewohnte wählen als das Gewollte, was dein Körper dir bei dieser Entscheidung sagen kann und warum bewusstes Bleiben eine echte Entscheidung ist. Und ich gebe dir eine kurze Übung und einen Satz mit, die dir helfen zu unterscheiden.
    Diese Folge ist für dich, wenn du:
    innerlich schon gekündigt hast und äußerlich trotzdem weiter funktionierst
    jede Woche zwischen „Ich muss hier weg“ und „Geht doch“ pendelst
    dich gut regulieren kannst, sich in deinem Job aber seit Jahren nichts verändert
    wissen möchtest: Bleibe ich, weil mir etwas wichtig ist, oder weil ich Angst vor dem Neuen habe?
    Erwähnte Wissenschaft & Konzepte:
    Lars Schwabe & Oliver Wolf & Stress und Gewohnheit – warum wir unter Stress das Vertraute wählen statt das Gewollte
    Dan Siegel & Window of Tolerance – Kapazität für schwierige Fragen statt möglichst viel Ruhe
    Eugene Gendlin & Felt Sense – das Körperwissen, das sich zeigt, bevor die Worte da sind
    Antonio Damasio & somatische Marker – Körpersignale als Information bei Entscheidungen
    Steven Hayes & Acceptance and Commitment Therapy – Akzeptieren heißt nicht hinnehmen: Bleiben aus Werten statt aus Angst
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  • Stress raus, Einhorn rein

    #67 Wenn ich mich ständig regulieren muss, damit ich mein Leben aushalte – ist dann wirklich mein Nervensystem das Problem?

    25.09.2026 | 19 Min.
    Diese Folge stellt eine Frage, die im Regulationsgespräch fast nie gestellt wird. Wenn ich mich ständig regulieren muss, damit ich mein Leben aushalte – ist dann wirklich mein Nervensystem das Problem?
    Ich räume auf mit den häufigsten Einwänden. Du erfährst, wann Regulation sinnvoll ist und wann sie zur Dauerlösung für etwas wird, das eigentlich verändert werden müsste. Und ich gebe dir drei konkrete Fragen mit, die dir helfen zu unterscheiden.
    Diese Folge ist für dich, wenn du:
    merkst, dass du schon eine Weile regulierst und es trotzdem nicht besser wird
    immer wieder an denselben Punkten an deine Grenze stößt
    das Gefühl hast, du hältst dein Leben aus – statt es zu leben
    wissen möchtest: Brauche ich gerade Regulation, eine Grenze oder eine Entscheidung?
    Erwähnte Wissenschaft & Konzepte:
    Meijman & Mulder & Effort-Recovery-Modell – warum Erholung das Ende von Anforderungen braucht, nicht besseres Coping
    Bessel van der Kolk & „The Body Keeps the Score" – Körperreaktionen als passende, nicht fehlerhafte Signale
    Arlie Hochschild & die zweite Schicht – unsichtbare mentale und emotionale Arbeit
    Steven Hayes & Acceptance and Commitment Therapy – Wahrnehmen und Verändern schließen sich nicht aus
    Stephen Porges & Polyvagale Theorie – Regulation als Werkzeug für Kapazität
    Bruce McEwen & Allostatic Load – strukturelle Überlastung als Körperproblem
    Themen: Nervensystemregulation · mentale Last · Erschöpfung · Burnoutprävention · Regulation vs. Veränderung · Körper als Signal · emotionale Arbeit · Alltag · Selbstwahrnehmung
    Erste Frage: Was trägt mein Körper gerade – das ich vielleicht nicht als Last bezeichnen würde, weil es dazugehört?
    Zweite Frage: Was wäre, wenn diese Reaktion vollkommen richtig ist für das, was gerade da ist?
    Dritte Frage: Braucht diese Reaktion Regulation, eine Grenze – oder eine Entscheidung?
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  • Stress raus, Einhorn rein

    #66 Das größte Missverständnis, wenn es um Regulation geht

    02.09.2026 | 14 Min.
    Du machst Atemübungen. Du nimmst kalte Duschen. Du schüttelst, orientierst, atmest. Und trotzdem fühlst du dich irgendwie nicht reguliert.
    Vielleicht liegt das nicht an dir. Vielleicht liegt es daran, was du über Regulation geglaubt hast.
    In dieser Folge räume ich auf. Mit den Mythen, die sich rund um Nervensystemregulation angesammelt haben und die uns manchmal mehr im Weg stehen als helfen.
    Diese Folge ist für dich, wenn du:
    alle Tools kennst und trotzdem das Gefühl hast, es klappt nicht
    das Gefühl hast, du machst Regulation irgendwie falsch
    merkst, dass du Gefühle wegschiebst, statt sie zu spüren
    wissen willst, was Regulation wirklich bedeutet – jenseits von Atemübungen
    Erwähnte Wissenschaft & Konzepte:
    Dan Siegel & Window of Tolerance – Regulation als Erweiterung von Kapazität, nicht als Ruhezustand
    Lisa Feldman Barrett & konstruierte Emotion – Gefühle als adaptive Körperreaktionen
    Stephen Porges & Polyvagale Theorie – Flexibilität statt Stille als Regulationsziel
    Steven Hayes & Acceptance and Commitment Therapy – Erfahrungsvermeidung vs. Akzeptanz
    Peter Levine & Somatic Experiencing – Pendulation als Regulationsprinzip
    Das Konzept der Erfahrungsvermeidung – wenn Techniken zur Flucht werden
    Themen: Nervensystem · Regulation · Window of Tolerance · Dysregulation · Somatic Experiencing · Pendulation · Gefühle zulassen · Körperarbeit · Selbstwahrnehmung · Coaching

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Der Podcast für alle, die ständig funktionieren – aber eigentlich wieder fühlen wollen. Hier geht’s um Nervensystem, Selbstfürsorge und den wilden Weg zurück zu dir selbst.Ehrlich, roh, mit Humor und Herz.Für Mütter, Macherinnen und alle, die wissen: So wie es ist, darf es nicht bleiben.
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