
Krebs, Impfung, Immunsystem: Was Blutproben und Organoide verraten
06.1.2026 | 26 Min.
Warum wirken Impfungen bei Menschen mit Krebserkrankungen oft anders als bei Gesunden? Der Systembiologe Dr. Florian Wimmers von der Universität Tübingen spricht in dieser Folge darüber, wie sich Krebs und Krebsmedikamente auf das Immunsystem und die Impfantwort auswirken. Wir sprechen über Blutproben aus klinischen Studien, Mini-Organe im Labor und darüber, wie KI hilft, komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen.

Adventskalender: ABC der Genetik Tag 24
24.12.2025 | 6 Min.
In Folge Z unserer Serie _ABC der Genetik_ geht es um die Z-DNA - eine ungewöhnliche Form der DNA, die jenseits der klassischen Doppelhelix existiert. Während die B-DNA stabil die genetische Information speichert, entsteht Z-DNA vorübergehend in aktiven Genabschnitten oder bei Zellstress und ermöglicht so die Regulation von Genen. Wir sprechen mit der Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich über die Bildung, Funktion und Bedeutung der Z-DNA. Das Wichtigste in Kürze: - DNA ist flexibel: Neben der Doppelhelix gibt es auch A-, G-Quadruplex- und Z-DNA. - Z-DNA entsteht vorübergehend in aktiven oder gestressten Genabschnitten. - Fehlerhafte Z-DNA kann Krankheiten wie Autoimmunreaktionen oder Krebs begünstigen.

Adventskalender: ABC der Genetik Tag 12
12.12.2025 | 10 Min.
In Folge M unserer Serie _ABC der Genetik_ sprechen wir über die mitochondriale DNA (mtDNA), das kleine zweite Genom unserer Zellen. Sie steckt in den Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zelle, und wird fast ausschließlich über die Mutter vererbt. Mit unserer Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich klären wir, warum Mitochondrien eine eigene DNA besitzen, wie mtDNA weitergegeben wird, welche Rolle sie in Forensik und Paläogenetik spielt und wie mtDNA-Veränderungen zu sehr unterschiedlichen Erkrankungen führen können. Das Wichtigste in Kürze: - Mitochondrien besitzen ein eigenes kleines Genom – zentral für Energiegewinnung und Stoffwechsel. - mtDNA wird fast ausschließlich mütterlich vererbt und erlaubt einzigartige Abstammungsanalysen – bis hin zur „mitochondrialen Eva“. - Da Zellen viele mtDNA-Kopien enthalten, eignet sie sich besonders gut für Forensik und die Analyse sehr alter DNA. - Mutationen in der mtDNA können zu komplexen Erkrankungen (Mitochondriopathien) mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen führen. - Neue Verfahren wie die Mitochondrienspende eröffnen Möglichkeiten, die Weitergabe bestimmter genetischer Erkrankungen zu verhindern.

Adventskalender: ABC der Genetik Tag 1
02.12.2025 | 12 Min.
In Folge A unserer Serie _ABC der Genetik_ geht es um die Frage, warum wir uns trotz nahezu identischer Gene so deutlich voneinander unterscheiden. Die Antwort steckt in den sogenannten Allelen – kleinen Genvarianten, die darüber entscheiden, ob wir braune oder grüne Augen haben, ob wir Koriander mögen oder warum die Blutgruppe eines Kindes nicht immer der der Eltern entspricht. Gemeinsam mit dem Genetik-Experten Prof. Dr. Jörn Walter sprechen wir darüber, was Allele eigentlich sind, wie dominante oder rezessive Varianten unsere Merkmale prägen und warum manche Eigenschaften erst nach Generationen sichtbar werden.

Biomarker & Multiomics: Innovative Therapieansätze bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
07.11.2025 | 35 Min.
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa sind bislang unheilbar. Warum ist das so? Welche Rolle spielen Genetik, Mikrobiom und Immunzellen? Und wie können Biomarker und Multiomics helfen, Therapien künftig individuell anzupassen? Darüber spricht Prof. Dr. Philip Rosenstiel von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in dieser Folge und zeigt, wie Biomarker und Multiomics die personalisierte Therapie voranbringen können.



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