Wir verbringen erstaunlich viel Zeit damit, uns über Dinge aufzuregen, die wir nicht ändern können. Über andere Menschen. Über Entscheidungen. Über Umstände. Über das Leben selbst. Doch warum fällt es uns oft so schwer, das zu akzeptieren, was ist? Warum verharren wir im Beklagen, obwohl wir eigentlich etwas verändern möchten? Und warum stehen wir uns dabei häufig selbst im Weg?
Jens Corssen ist Psychologe, seit über 30 Jahren Verhaltenstherapeut und bekannt für sein Konzept des Selbstentwicklers. Im Gespräch erklärt er, warum Leid manchmal verlockender erscheint als Veränderung, weshalb unser Gehirn uns häufiger denkt, als uns lieb ist, und warum unsere Haltung zum Leben oft wichtiger ist als die Situation selbst. Du erfährst, wie wir vom Beklagen ins Handeln kommen, warum Wissen allein selten ausreicht, um uns zu verändern und weshalb eine gehobene Gestimmtheit die Grundlage für Veränderung ist. Außerdem sprechen wir über Selbstverantwortung, den Umgang mit Krisen, die Grenzen individueller Verantwortung und die Frage, welche Rolle Führungskräfte dabei spielen, eine gesunde Haltung im Unternehmen zu fördern.
Ein Gespräch über Veränderung, Selbstverantwortung und die Kunst, mehr für das Leben zu sein – statt dagegen.