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Zeitenwende in der deutschen Altersvorsorge: "Der volle Wirkungseffekt des Kapitalmarkts"
02.09.2026 | 43 Min.Laufzeit, Rendite, Altersvorsorgedepot. "Erstmalig wird in Deutschland eine staatlich geförderte private Altersvorsorge ohne Garantiezwang möglich sein. Ziel ist es, den Kapitalmarkt sehr viel stärker in die Altersvorsorge heranzuziehen", so David Krahnenfeld von Ampega im neuen Podcast börse@home. Die Förderung ab dem 1. Januar 2027 soll einfacher (und lukrativer) als Riester sein und für mehr Menschen offenstehen, darunter auch Selbstständige, Freiberufler und Beamte. Beschrieben werden drei Produktarten: ein Standardprodukt mit Kostendeckel und Pflichtfonds, ein flexibleres Altersvorsorge-Depot ohne Kostendeckel sowie ein Garantieprodukt. Genannt werden außerdem Förderregeln mit Eigenbeiträgen, Zulagen, Steuerstundung in der Ansparphase und Auszahlungsregeln ab 65 beziehungsweise spätestens 70 Jahren. "Das ist der volle Wirkungseffekt des Kapitalmarkts in der Altersvorsorge."Österreichs Aktienmarkt: Comeback oder Strohfeuer? börse@home #317 mit Christian Drastil
26.08.2026 | 36 Min.Der ATX hat kräftig aufgeholt, doch Christian Drastil sieht noch Luft nach oben. Warum Österreichs Banken vom Osteuropa-Wachstum profitieren, weshalb kaum ETF- und Privatanlegergeld im Markt steckt und welche Chancen er bei AT&S, Verbund, EVN, Wienerberger, Porr und Strabag sieht. Dazu: Warum 27,5% Steuer auf Kursgewinne die heimische Aktienkultur ausbremst.- Rendite muss nicht nur aus steigenden Kursen kommen. Im Deutsche-Börse-Podcast börse@home mit Jana Micka zeigt Florian Roebbeling von ARIVA.DE, warum Bonus- und Discount-Zertifikate für Anleger interessant sein können, die eine klare Marktmeinung haben, aber nicht auf maximale Kursfantasie setzen wollen. Sein Fahrplan: erst Basiswert und Zeithorizont festlegen, dann Cap oder Barriere bestimmen. Beim Discounter wird Aufwärtspotenzial gegen einen Preisabschlag getauscht, beim Bonus-Zertifikat ist entscheidend, dass die Barriere hält. Wichtig sind außerdem überschaubare Laufzeiten, ein enger Spread und die Bonität des Emittenten. Roebbeling setzt lieber auf etablierte Aktien mit intelligenter Struktur als auf die Jagd nach Microcaps. Sein persönlicher Risikofilter: der "Schwiegervatertest". Würde man dieses Investment auch mit dessen Geld machen? Wenn nicht, sollte der eigene Kaufknopf ebenfalls tabu bleiben. So wird aus "kann ja klappen" ein Plan.
Börse neu denken: Erst der Kern, dann die Satellitenkür. Das Depot für eine verrückte Welt
12.08.2026 | 35 Min.Geldanlage ist heute so einfach zugänglich wie nie – und zugleich anspruchsvoller. Finanzexperte Timo Baudzus sieht die Märkte im Übergang zwischen zwei Weltordnungen: Deglobalisierung, der Konflikt zwischen den USA und China, Inflation und immer kürzere Innovationszyklen sorgen für mehr Tempo und stärkere Ausschläge. Seine Konsequenz: Erst der Kern, dann die Satellitenkür. Im Core-Portfolio setzt er auf drei steuerbare ETF-Bausteine für Weltaktien, Emerging Markets und Europa sowie auf Gold, dessen Anteil langfristig auf 10 % steigen soll. Für die meisten Anleger hält er 80 % Core und höchstens 20 % Satelliten für sinnvoll. Bei Einzelaktien zählen nicht Bauchgefühl und Börsenromantik, sondern vorab definierte Zielkurse, Stopps, Positionsgröße und Depotrisiko. Edda Vogt von der Deutschen Börse ergänzt: Niemand muss die Welt vollständig verstehen oder gleich den perfekten Plan besitzen. Wichtiger ist, mit kleinen, beherrschbaren Schritten zu beginnen und das eigene Risikogefühl unterwegs kennenzulernen. Baudzus warnt vor Aufschieberitis, Selbstüberschätzung und dubiosen "Tipps" aus den sozialen Medien. Sein Bild bringt es auf den Punkt: Wer gemütlich Rad fährt, sollte das Depot nicht zum Formel-1-Wagen machen.Börse@home #314: Der direkte Draht zum Unternehmen - Investor Relations richtig nutzen. Mit Julia Stoetzel
05.08.2026 | 31 Min.Viele Anlegerinnen und Anleger verlassen sich bei ihrer Aktienauswahl auf
News-Portale oder Social Media, lassen dabei aber eine der wertvollsten
Informationsquellen ungenutzt: die Investor Relations der Unternehmen,
kurz IR. Dabei ist die direkte Kommunikation der Aktiengesellschaften mit ihren Anteilseignern oft der Schlüssel zu einem tieferen Verständnis des Geschäftsmodells. Unser Gast Julia Stoetzel kennt beide Seiten des Verhandlungstisches. Nach Stationen im Investmentbanking leitete sie die IR-Abteilungen bei Tech-Größen wie Delivery Hero und AboutYou. Sie erklärt uns, wie wir die kostenlosen Angebote der IR-Abteilungen - von der Equity Story bis zum direkten Austausch mit den Verantwortlichen - gezielt für die eigene Anlagestrategie nutzen können und welche Fragen wir den IR-Verantwortlichen stellen, um fundiertere Investmententscheidungen zu treffen.
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