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    Edda Vogt: Der Börsen-Werkzeugkasten für die Ideen vom Berliner Anlegertag

    14.10.2026 | 19 Min.
    Neun Experten, neun Börsenthemen – ein Werkzeugkasten! Edda Vogt von der Deutschen Börse verbindet die Interviews des Anlegertags Berlin. Was hilft gegen Börsenpanik? Wie kauft man bei Kursturbulenzen? Welche Kosten lauern beim Bitcoin-Handel? Wann schützen Limits, Stops oder Kombi-Orders? Und warum ist Nichtstun beim langfristigen Vermögensaufbau häufig die beste Strategie?

    Wessen Ideen flossen ein?

    Tobias Kramer (DZB / wikifolio) - Langfristig investieren: Aktien kaufen und zehn Jahre liegen lassen. Edda Vogt bestätigt: "Nichtstun ist tatsächlich häufig die beste Empfehlung." Breit gestreute ETFs bilden das Kerninvestment. Einmal jährlich prüfen genügt.

    Richard Dittrich (Börse Stuttgart) - Börse kann jeder: Anfänger starten mit Sparplänen oder einfachen Limitorders. Vogt warnt vor unlimitierten Käufen: "Man sollte meiner Ansicht nach immer ein Limit platzieren."

    Andreas Lipkow (CMC Markets) - Turbulente Märkte: Starke Kursschwankungen vergrößern die Handelsspannen. Vogt empfiehlt tagesgültige Limits, den Referenzmarkt und das offene Orderbuch.

    David Kurz (Bitvavo) - Bitcoin und Kryptowährungen: Kryptopreise entstehen auf zahlreichen Handelsplätzen. Vogt warnt vor hohen Spreads und versteckten Handelskosten. Krypto-ETNs bieten mehr Börsentransparenz.

    Nikolas Kreuz (INVIOS) - Börsenpsychologie: Emotionen verleiten Anleger zu Fehlern. Harte Stops begrenzen Verluste. Vogts Favorit: "Trailing-Stops" sichern Gewinne automatisch.

    Thomas Timmermann (TimmInvest) - Risikobegrenzung: Absicherung schützt, kostet aber Rendite. Vogt bevorzugt bei aktiven Strategien harte Stops. Die Verlustgrenze steht idealerweise bereits beim Kauf fest.

    Robert Halver (Baader Bank) - Frankreich und Börsenschocks: Was passiert bei einem plötzlichen Markteinbruch? Vogt empfiehlt One-Cancels-Other-Orders. Zwei Verkaufsaufträge berücksichtigen steigende und fallende Kurse. Die Ausführung eines Auftrags löscht den anderen.

    Dirk Althaus (wikifolio) - Cybersecurity und Technologieaktien: Hohe Volatilität erschwert die Absicherung. Enge Stops können Anleger unnötig aus Positionen werfen. Vogt erklärt Stop-Buy-Orders: Erst ein Kursanstieg aktiviert den Kaufauftrag.

    Edda Vogt (Börse Frankfurt / Deutsche Börse) - Edda erklärt anschaulich die passenden Werkzeuge für Anfänger und Fortgeschrittene. Der Schlussgedanke: Aktive Anlegerinnen und Anleger sollten jede Position regelmäßig hinterfragen. "Das ist der einzige Grund, Wertpapiere zu halten: wenn man sie heute noch kaufen würde."
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    Wie entsteht ein Welt-ETF? Von der Index-Idee zum handelbaren Milliardenfonds

    07.10.2026 | 40 Min.
    "Breit gestreut statt Einzelwetten. Zeit mitbringen und auf die Kosten achten." In dieser Folge blicken wir hinter die Kulissen von Welt-ETFs: Wie wird aus einer Index-Idee ein real handelbarer Milliardenfonds? Tobias Wittkamp von State Street Global Advisors (SPDR) erklärt das Zusammenspiel zwischen Indexanbietern wie MSCI und dem Emittenten, wie breite Indizes wie der MSCI ACWI IMI über Optimised Sampling abgebildet werden und warum ein ETF nicht ausverkauft sein kann. Zudem gibt er praktische Tipps, worauf Anleger bei Handelszeiten, Spreads und Kosten wirklich achten sollten.
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    Deutscher Zertifikatepreis 2026: Gewinner, Trends und neue Anlegertypen

    30.09.2026 | 31 Min.
    "Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld!“ Der deutsche Zertifikatemarkt bietet Privatanlegern eine enorme Auswahl - und genau darin liegen Chancen wie Risiken. Daniel Saurenz, Mitgründer von Feingold Research, erklärt, warum beim Deutschen Zertifikatepreis nicht nur Rendite zählt, sondern auch Preisstellung, Spreads, Liquidität, Handelsqualität, Service und Finanzierungskosten. Gesamtsieger 2026 ist Société Générale vor BNP Paribas und Vontobel. Für Anleger entscheidend bleibt jedoch: Nicht das Siegel kaufen, sondern das konkrete Produkt vergleichen. Saurenz warnt vor vermeintlich sicheren "heißen Tipps" und überzogenen Renditeversprechen. Hohe Rendite bedeutet fast immer auch höheres Risiko. Besonders bei Hebelprodukten zählt deshalb das Verständnis für Funktionsweise, Laufzeit und Kosten. Spannend ist auch der Generationenwechsel: Jüngere Anleger handeln stärker US-Tech, Bitcoin oder Solana, ältere greifen eher zu Allianz, Siemens oder Münchener Rück. Und bei hoher Volatilität? Nicht automatisch flüchten. Saurenz sieht gerade in unruhigen Marktphasen Chancen: "Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld." Seine drei Regeln: Chancen und Risiken abwägen, Geduld bewahren und nur handeln, was man wirklich versteht.
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    Cash ist King? Nur wenn das Geld nicht schläft

    23.09.2026 | 15 Min.
    Vom Tagesgeld zum Geldmarkt-ETF: Cash mit Plan. Bargeld ist bequem, aber Bequemlichkeit kostet Rendite. Edda Vogt von der Deutschen Börse nennt zwei gute Gründe für Cash: als Reserve für Unvorhergesehenes und als taktisches Pulver für Kaufgelegenheiten an der Börse. Der schlechte Grund: Geld einfach unverzinst liegen zu lassen, während die Inflation daran knabbert. Für kurzfristige Liquidität hält Vogt Geldmarkt-ETFs für interessant, weil sie sich am EuroSTR (Der €STR ist der Euro Short-Term Rate,) orientieren, börsentäglich handelbar sind und als Sondervermögen gelten. Wer etwas länger planen kann, findet Alternativen in kurzlaufenden Bundesanleihen oder Laufzeit-ETFs. Entscheidend ist der Zeithorizont: jederzeit verfügbar, in einigen Monaten oder erst in mehreren Jahren? Wichtig bleibt auch die Kostenkontrolle. Vogts Praxistipp für den ETF-Kauf: den Echtzeitpreis am Hauptmarkt prüfen, ein Limit innerhalb der Handelsspanne setzen und nicht unnötig lange grübeln. Ihre Botschaft: Auch Cash braucht eine Strategie.
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    Wie viele Aktien braucht ein gut diversifiziertes Depot? Ideen von Pascal Kielkopf, HQ Trust

    16.09.2026 | 33 Min.
    Besteht die Gefahr, dass sich zu viele Einzelaktien in einem Depot befinden? "Die 10%-Schwelle des unsystematischen Risikos wird bei 90 Titeln erreicht." Für Privatanleger kaum zu überwachen. Pascal Kielkopf von HQ Trust erläutert im Gespräch mit Edda Vogt seine Rolle als Kapitalmarktstratege und beschreibt, wie sein Team die Kapitalmärkte beobachtet, um mögliche Anpassungen in Portfolios abzuleiten. Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist Diversifikation bei Einzelaktien: Er erklärt den Unterschied zwischen unternehmensspezifischem und allgemeinem Marktrisiko und betont, dass breite Streuung über viele Titel, Länder und Branchen wichtig ist. "Ich würde mein Kernportfolio auf einen neutralen Index aufbauen und dann gegebenenfalls eine gleichgewichtete Strategie beimischen. Abschließend spricht er über die Grenzen der Diversifikation und nennt Anleihen, Gold oder Geldmarkt als mögliche zusätzliche Anlageklassen, um Risiken weiter zu reduzieren. Auf https://hqtrust.de/ finden Interessierte regelmäßig Kapitalmarkt-Analysen.
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Näher dran geht nicht – spannende und relevante Börsenthemen für Anlegerinnen und Anleger.
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