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Capital – der Wirtschaftspodcast

Capital / RTL+
Capital – der Wirtschaftspodcast
Neueste Episode

375 Episoden

  • Capital – der Wirtschaftspodcast

    Machen Lieferdienste die deutsche Innenstadt kaputt?

    15.10.2026 | 33 Min.
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    In den Großstädten gehören sie mittlerweile zum Straßenbild: Fahrer, die auf E-Bikes für Lieferdienste Essen in die Wohnungen der Kunden transportieren. Entweder aus Restaurants oder in Form von Lebensmitteln aus dem Supermarkt. Die Kritik an dem Geschäftsmodell nimmt zu, auch weil manche fürchten, dass die Innenstadt auf diese Weise an Leben verliert. Chris Urban vom Lieferdienst Wolt hält dagegen: „Wir geben den Geschäften nur einen zusätzlichen Radius“, sagt Urban im Capital Wirtschaftspodcast. Der Manager, der bei Wolt das Retail-Geschäft für Nordeuropa verantwortet, beruft sich auf Erhebungen, wonach die beteiligten Restaurants und Läden eher mehr Umsatz machen: „Wir sehen kaum einen Kannibalisierungseffekt.“ Wolt wurde ursprünglich in Finnland gegründet und gehört mittlerweile zum US-Unternehmen Doordash. In Deutschland ist der Dienst in mehr als 70 Städten aktiv und hat nach eigenen Angaben gut fünf Millionen registrierte Nutzer. „Die Essenslieferung hat in den letzten Jahren einen extremen Boom erlebt“, sagt Urban, der auch den Vorwurf schlechter Arbeitsbedingungen bei den Fahrern kontert. „Wenn ein Fahrer bei uns arbeitet, gelten die gleichen Regeln: Mindestlohn muss bezahlt werden, Sozialversicherung auch“, sagt er. „Es ist eine maximale Kilo-Zahl vorgeschrieben, die der Fahrer transportieren darf.“ Nicht immer ist das jedoch unmittelbar durchsetzbar: Die meisten Fahrer sind nicht direkt bei Wolt, sondern bei Subunternehmern beschäftigt, auf die das Unternehmen nur indirekten Einfluss hat.

    Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis

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  • Capital – der Wirtschaftspodcast

    Was Deutschland von einem Schweizer Unternehmen lernen kann

    08.10.2026 | 27 Min.
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    Das Familienunternehmen Endress + Hauser ist seit seinem Beginn in zwei Ländern zuhause: Es wurde 1953 von einem Schweizer Ingenieur und einem deutschen Banker gegründet. Kernprodukt: Messgeräte, mit denen sich der Füllstand von Tanks und anderen Großbehältern bestimmen lässt. Heute ist Endress + Hauser in dieser Branche weltweit führend, mit seiner Technik werden Flüssigkeiten, Gase und Feststoffe in Lebensmittelfabriken, Ölraffinerien oder Zementwerken gemessen. Mit einem Umsatz von vier Mrd. Euro und etwa 18.000 Mitarbeitern. Unternehmenschef Peter Selders führt den Erfolg auch auf die „Schweizer DNA“ des Konzerns zurück. „Wir sind nahe an dem Modell organisiert, mit dem sich auch die Schweiz organisiert“, sagt er im Capital Wirtschaftspodcast. „Bei uns geht sehr viel über Abstimmungen und Konsens.“ So verfolge Endress + Hauser kein hierarchisches Prinzip, sondern verstehe sich als „Netzwerk aus mehr oder weniger unabhängigen Firmen“. Es ist ein Konzept, das Selders nicht nur seinen Managerkollegen, sondern auch der deutschen Politik nahelegt: „Es würde uns auch in Deutschland gut tun, die Diskussion miteinander zu suchen“, sagt er. „Extreme haben langfristig keine Aussicht auf Erfolg. Und aktuell werden eher Extrempositionen eingenommen.“ Im Podcast erzählt Selders, warum sein Unternehmen bisher kein China-Problem hat und was die Technik des Unternehmens mit deutschen Kühlschränken zu tun hat.

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  • Capital – der Wirtschaftspodcast

    Was wirklich gegen die hohen Mieten hilft

    01.10.2026 | 32 Min.
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    Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist zu einem heiß umkämpften politischen Thema geworden – vor allem in den deutschen Großstädten. Und tatsächlich ist der Anteil des Nettoeinkommens, den Haushalte für die Wohnung ausgeben müssen, in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen, auf über 30 Prozent im Schnitt. Die einen, wie die Berliner Linke, fordern nun Enteignungen und Mietendeckel, die anderen sehen in jedem Eingriff eine unzulässige staatliche Einmischung. Der Capital Wirtschaftspodcast widmet sich der Frage, wie der Mietmarkt wirklich in den Griff zu bekommen ist. Vieles fängt mit der Diagnose an, wie das Problem entstanden ist. „Es gibt zu wenig Bauland und Bauflächen, vor allem solche, die bezahlbar sind“, sagt Capital-Redakteurin Nadine Oberhuber, die den Markt seit Jahren aufmerksam beobachtet. „Das macht jedem Investor das Leben schwer, der günstige Mietwohnungen bauen will.“ Hinzu kommen ein Wust an Regulierung und ein Mietspiegel, der bisher falsch konstruiert ist. „Mietspiegel sind im Moment ein Mieterhöhungsinstrument“, sagt Oberhuber. Im Podcast geht es um die Frage, welche Maßnahmen helfen und welche nicht, was man vom Beispiel Ulm lernen kann – und warum Konrad Adenauer nichts gegen den Mietendeckel hatte.

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  • Capital – der Wirtschaftspodcast

    Die goldenen Regeln für das Altersvorsorgedepot

    24.09.2026 | 34 Min.
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    Es könnte eines der folgenreichste Vorhaben der aktuellen Bundesregierung werden: Ab Januar 2027 können die Deutschen über ein Altersvorsorgedepot in den Kapitalmarkt investieren. Mit üppiger Förderung vom Staat und unter sehr günstigen steuerlichen Bedingungen. Es ist nach den Riesterverträgen ein weiterer Versuch, die Menschen von der privaten Altersvorsorge zu überzeugen, diesmal allerdings mit größeren Aussichten auf Erfolg. „Das hat große gesellschaftliche Signalwirkung“, sagt Christian Schneider-Sickert im Capital Wirtschaftspodcast. Der Gründer und Chef des digitalen Vermögensverwalters Liqid glaubt, dass vor allem ein Denkfehler die Riesterverträge belastet hat: „Es ist daran gescheitert, dass der Staat versucht hat, mit Garantierenditen die Kehrseite des Kapitalmarkts aus dem Weg zu räumen“, sagt er. Das aber habe Geld und Rendite gekostet und das System kompliziert gemacht. Dieses Problem gibt es beim Altersvorsorgedepot nicht mehr: Es dürfen auch Anlagelösungen angeboten werden, die den Schwankungen des Marktes ausgesetzt sind – also mehr Verluste aber auch mehr Gewinne einfahren können. „Ich hoffe, der Run wird so groß wie die Finanzindustrie es annimmt“, sagt Schneider-Sickert, der im Podcast auch eine Reihe goldener Regeln für den Einstieg in das Depot formuliert: Nicht sofort einsteigen, den Markt sondieren und nicht auf Lock-Angebote hereinfallen. „Augen auf bei allen, die Dir versprechen, dass man die natürlichen Schwankungen am Kapitalmarkt irgendwie ausschalten könnte“, sagt Schneider-Sickert.

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  • Capital – der Wirtschaftspodcast

    Trivago-Chef: „Jürgen Klopp ist für uns auf jeden Fall ein Gewinn“

    17.09.2026 | 34 Min.
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    Das Düsseldorfer Hotelportal Trivago hat sich von einem tiefen Einbruch erholt und legt beim Umsatz inzwischen deutlich zu. „In den letzten sechs Quartalen haben wir zweistelliges Wachstum gehabt“, sagt Trivago-Chef Johannes Thomas im Capital Wirtschaftspodcast. Das war deutlich über dem Markt.“ 2025 hatte das Unternehmen erstmals seit langem wieder einen Nettogewinn ausgewiesen. Trivago ist eine Metasuchmaschine, auf der Preise von Unterkünften und Buchungsportalen wie Booking verglichen werden können. Für eine Reisebuchung kassiert das Portal eine Gebühr vom jeweiligen Anbieter. Damit die Nutzer auf die Seite gelockt werden, investiert Trivago Hunderte von Millionen Euro in Werbung, für die als zentrale Figur schon vor längerem der Fußballtrainer Jürgen Klopp engagiert wurde. Als Klopp nach der WM neuer Bundestrainer wurde, steigerte dies seine Werbewirkung noch. „Jürgen Klopp ist für uns als Marke auf jeden Fall ein Gewinn“, sagt Thomas, für den wichtig ist, dass die Kunden direkt auf die Plattform kommen: „Wir haben die Abhängigkeit von Google reduziert.“ Der Trivago-Chef beschreibt im Podcast, wie sein Unternehmen künstliche Intelligenz nutzt um Kosten zu senken. Und er berichtet, welche Länder im Jahr 2026 die stärksten Einbrüche bei Hotelbuchungen erlebten.

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Über Capital – der Wirtschaftspodcast
In "Capital – der Wirtschaftspodcast" spricht Nils Kreimeier jede Woche mit Unternehmerinnen, Managern oder Expertinnen und Experten. Es geht darum zu verstehen, was im Maschinenraum der Wirtschaft wirklich passiert, überall da, wo Geld verdient wird. Vom kleinen Yogastudio bis zum Dax-Konzern, von der Self-Made-Millionärin bis zum Erbe eines Familienunternehmens. Der im März 2020 unter dem Titel „Die Stunde Null“ gestartete Podcast hat sich inzwischen als Referenz in der Branche etabliert. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ +++ Die Stunde Null ist eine Podcastproduktion von RTL+.Moderation: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion und Projektmanagement: Lucile Gagnière.Postproduktion & Sounddesign: Andolin Sonnen.Leitung Postproduktion: Nicolas Femerling.Redaktionsleitung: Silvana Katzer.Associate Producerin: Freya Preuss.Executive Producer: Christian Schalt.Besonderer Dank geht an Lana Karrenführ. +++ +++ https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de +++
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