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Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen

Fabian Tausch
Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen
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840 Episoden

  • Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen

    Von "totgesagt" zur Profitabilität: 1.500 Mitarbeiter & M&A aus eigener Kasse – Hanno Renner

    22.05.2026 | 1 Std. 21 Min.
    10 Jahre Personio – von der Uni-Gründung zur Profitabilität mit 1.500 Mitarbeitern, 16.000 Kunden und über 1,5 Millionen verwalteten Mitarbeitenden in ganz Europa. Hanno Renner, Co-Founder und CEO von Personio, hat eine der erfolgreichsten europäischen SaaS-Companies aufgebaut – ohne vorherige HR-Erfahrung und im ersten Jahr komplett gebootstrapped.

    In dieser Episode spricht Hanno darüber, wie er Fundraising wie Dating managt, warum zu viel Kapital nicht immer zu besseren Entscheidungen führt und wie Personio bei 1.500 Leuten effizient bleibt. Er erklärt, warum KI nicht alles headless macht, wie Surge Weeks die interne AI-Adoption vorantreiben und warum er trotz Silicon-Valley-Netzwerk fest an den Standort Europa glaubt. Außerdem: Warum Gross Margin wichtiger ist als ARR – und warum hungrige Nummer-2-Kandidaten oft die besseren Führungskräfte sind.

    Was du lernst:

    Fundraising & Kapitalstrategie: Warum Geld allein kein Wachstum garantiert
    - Warum Fundraising ein Mittel zum Zweck ist und man Informationen wie eine Währung traden sollte – statt in Oversharing zu verfallen
    - Warum Personio jede Finanzierungsrunde preemptive gemacht hat und zu viel günstiges Geld nicht immer zu den besten Entscheidungen führt
    - Warum du dich als Gründer nicht von der Bewertung blenden lassen solltest – und Profitabilität echte Unabhängigkeit bedeutet

    Organisation & Effizienz bei Skalierung: Wie Personio bei 1.500 Leuten schnell bleibt
    - Warum Spans and Layers konsequent gemanagt werden müssen – keine Führungskräfte mit nur 2–3 Direct Reports, Organisation so flach wie möglich
    - Warum Koordinationsrollen wie Middle Offices und Program Manager nur sehr diszipliniert aufgebaut werden sollten, um Overhead zu vermeiden
    - Warum Hanno als CEO bei strategisch wichtigen Themen bis zur Architektur-Diskussion mit Entwicklern tief reingeht – ohne das Ownership aus den Funktionen zu nehmen

    KI-Strategie & Produktzukunft: Warum nicht alles headless wird
    - Warum manche Use Cases über klassische Interfaces schneller sind als über Chat – und die Differenzierung zwischen agentischen und klassischen Funktionen entscheidend ist
    - Warum der Daten- und Kontextlayer mit Compliance, Access Rights und Workflows auch in einer KI-Welt die entscheidende Grundlage bleibt
    - Wie Surge Weeks die interne KI-Adoption fördern und warum der Wandel eine menschliche Challenge ist – inklusive Identity Crisis bei Entwicklern

    Gründerratschläge & Europa-These: Warum du nicht ins Valley ziehen musst
    - Warum du ein langfristiges Unternehmen mit gesunder Gross Margin bauen solltest – statt negative Margins mit Hype-Wachstum zu kaschieren
    - Warum ins Valley ziehen ohne Netzwerk in den meisten Fällen ein Fehler ist – und Europa mit 1,7 Mio. Unternehmen im Zielmarkt riesige Chancen bietet
    - Warum hungrige Nummer-2-Kandidaten oft bessere Führungskräfte sind als überqualifizierte Kandidaten, die den Job schon dreimal gemacht haben

    ALLES ZU UNICORN BAKERY:
    https://zez.am/unicornbakery

    Mehr zu Hanno:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hanno-renner/
    Website: https://personio.de

    Kapitel:
    (00:00:00) Rückblick: Personios 10-Jahres-Reise zwischen Hype, Medienkritik und Profitabilität
    (00:05:04) Personio in Zahlen: 16.000 Kunden, 1,5 Mio. verwaltete Mitarbeitende
    (00:08:50) Timing, Glück und wie die Idee ohne HR-Erfahrung entstand
    (00:14:40) Product-Market-Fit und die frühe Multiproduct-Entscheidung
    (00:18:48) Fundraising-Learnings: Warum es wie Dating funktioniert
    (00:24:16) Scarcity breeds clarity – und warum Disziplin bei günstigem Geld entscheidend bleibt
    (00:30:36) Die teuersten Fehler: Kultur- und Overhead-Probleme bei Skalierung
    (00:37:00) CEO-Rolle: Wie Hanno entscheidet, woran er selbst arbeitet
    (00:39:59) MCP, Agents und Headless HR: Personios KI-Strategie erklärt
    (00:45:57) Surge Weeks und warum man Payroll nicht vibe-coden kann
    (00:52:37) Wie sehen HR-Teams der Zukunft aus?
    (00:56:02) M&A-Strategie: Die Oreo-Acquisition für Recruiting Agents
    (00:59:33) Produkt vs. Sales und Marktexpansion von White-Collar zu Blue-Collar
    (01:05:51) Wie Hanno große Entscheidungen trifft: Claude, Peers und Kundengespräche
    (01:13:27) Kontroverse These: Warum Europa der richtige Standort für Tech-Companies ist
    (01:19:52) Ratschläge für Gründer: Gross Margin, hungrige Führungskräfte und langfristiges Denken
    (01:24:00) Abschluss
  • Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen

    Die Zukunft des Marketings: Warum Marketing-Agenturen aussterben & KI übernimmt (Uplane-Gründer packt aus)

    15.05.2026 | 1 Std. 3 Min.
    Marketing-Agenturen ersetzen, Performance um 30–60% steigern und das ganze Team von Berlin nach San Francisco verlegen – Julius Korfgen, Co-Founder und CEO von Uplane (YC F25), automatisiert mit KI den gesamten Performance-Marketing-Prozess End-to-End. Kunden wie Deutsche Bahn und Douglas nutzen die Plattform bereits, um Creatives, Landing Pages und Budget-Allokation über Meta, Google, TikTok und LinkedIn in Echtzeit zu optimieren.

    In dieser Episode mit Mike Mahlkow als Host, erklärt Julius Korfgen, warum die klassischen Agenturmodelle in der AI-Ära hinfällig werden und operative Marketing-Prozesse in zwei bis drei Jahren nahezu vollständig automatisiert sein werden. Er zeigt, wie Uplane als eigener Kunde das Produkt baut, warum Outcome-Based Pricing auch für ein Software-Tool funktioniert und wie ein Drei-Gründer-Team mit Sonntags-Meetings, Quartalsziele und radikalem Taste-Anspruch Entscheidungen trifft. Außerdem: Warum 50% des weltweiten Ad Spends in den USA ausgegeben werden – und was das für die Company-Strategie bedeutet.

    Was du lernst:

    KI im Performance Marketing: Warum Agenturen vor der größten Disruption stehen
    - Warum Marketing-Agenturen durch langsame Feedback-Loops und Silos massiv Geld auf dem Tisch liegen lassen – und wie KI-Agenten das End-to-End übernehmen
    - Warum operative Marketing-Prozesse wie Design, Copywriting und Kampagnensteuerung in zwei bis drei Jahren nahezu komplett automatisiert sein werden
    - Warum Meta nie Budget zu Google shiften wird – und es deshalb eine unabhängige Orchestrierungsschicht über allen Kanälen braucht

    Uplane: Vom Managed Service zum Enterprise-Software-Produkt
    - Wie Uplane gleichzeitig als Full-Service-Agenturersatz und als Self-Service-Software für Enterprise-Teams wie Deutsche Bahn und Douglas funktioniert
    - Warum Outcome-Based Pricing mit variablem Ad-Spend-Anteil auch beim Software-Produkt funktioniert – und wie das die Incentives aligned
    - Warum modulares Bauen überlebenswichtig ist, wenn ein neues Foundation Model dein Produkt über Nacht verbessern kann

    Go-to-Market: Warum Uplane das komplette Team nach San Francisco verlegt
    - Warum 50% des weltweiten Ad Spends in den USA ausgegeben werden – und kürzere Sales Cycles, höhere Ticket Sizes und schnellere Entscheidungen den Umzug begründen
    - Wie Account-Based Marketing mit personalisierten Audit-Decks CEOs und CMOs als Champions gewinnt
    - Warum Signaling und Netzwerk aus der deutschen Startup-Szene beim europäischen Go-to-Market geholfen haben – und in den USA neu aufgebaut werden muss

    Gründerteam und Kultur: Wie drei Founder schnelle Entscheidungen treffen
    - Warum das Gründerteam sich jeden Sonntag um 10:30 trifft, Entscheidungen durchdiskutiert und montags dem Team kommuniziert
    - Warum bei Uplane nichts geshippt wird, das nicht auf höchstem Niveau ist – und Taste als kultureller Nordstern dient
    - Wie Uplane als eigener Kunde 95% der Produktentwicklung aus internem Operations-Feedback ableitet statt aus externem Kundenfeedback

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    Mehr zu Julius:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julius-koerfgen/
    Website: https://uplane.com

    Kapitel:
    (00:00:00) Teaser: Warum Marketing sich grundlegend verändern wird
    (00:00:36) Was ist Uplane? End-to-End KI-Performance-Marketing erklärt
    (00:03:46) Performance Marketing 101: Was bedeutet messbar optimieren?
    (00:05:32) Pricing: Warum Outcome-Based auch beim Software-Produkt funktioniert
    (00:06:18) Die größten Veränderungen im Marketing – und warum Silos das Bottleneck sind
    (00:09:02) ICP: Managed Service für Startups vs. Software für Enterprise
    (00:13:58) Change Management: Wie man Enterprise-Teams bei der KI-Transformation mitnimmt
    (00:15:02) Modular bauen: Warum neue Foundation Models das Produkt sofort besser machen
    (00:17:54) Warum Meta oder Google Uplane nicht einfach selbst bauen
    (00:20:22) Landing Pages und Tracking: Der Full-Funnel-Ansatz
    (00:23:10) Zukunft: Wird Performance Marketing komplett automatisiert?
    (00:26:23) Warum Uplane das HQ nach San Francisco verlegt
    (00:29:40) Go-to-Market: ABM, Messen und YC als Inbound-Kanal
    (00:31:02) Die Zukunft der Marketing-Agenturen: Disruption oder Transformation?
    (00:36:07) Gründerteam: CEO, CTO, COO – Aufgabenteilung und Entscheidungsprozesse
    (00:40:32) Quartalsziele: 50% Wahrscheinlichkeit als Benchmark
    (00:42:09) Team nach San Francisco: Visumsprozess und Hiring
    (00:43:14) Warum Meta und Google keine Cross-Channel-Optimierung machen werden
    (00:48:41) Quickfire: Überraschungen, Produktentwicklung und KI-Zukunft
    (00:54:56) Investoren: Wo VCs wirklich helfen – und wo nicht
    (00:58:27) Abschluss: Die spannendsten zwei bis drei Jahre unserer Karriere
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    Drei Exits, keine Millionen: Die brutale Wahrheit über Startup-Verkäufe (mit Manuel Hinz)

    08.05.2026 | 1 Std. 7 Min.
    3 Exits, keine Millionen – und trotzdem kein Jammern. Manuel Hinz hat mit seinem viralen LinkedIn-Post ein offenes Geheimnis der Startup-Szene angesprochen: Nicht jeder Exit führt zu Millionen auf dem Konto. Als Mitarbeiter bei DailyDeal (verkauft an Google), als Gründer von Toroleo (Fire Sale an Delticom) und nach 8,5 Jahren als Co-Founder von CrossEngage (verkauft an Spotler) kennt er alle Facetten – inklusive drei gescheiterter Exit-Prozesse in sechs Monaten, einem Wirecard-Deal, der durch den Betrugsskandal platzte, und der Realität von VSOPs und Liquidation Preferences.

    In dieser Episode spricht Manuel offen darüber, warum der Default-Case für Gründer kein Millionen-Exit ist, wie VC-Mathematik und Power Law die Erwartungshaltung an Startups prägen und warum Opportunitätskosten das unterschätzteste Thema für Gründer sind. Außerdem erklärt er, warum er heute als PE-CEO eine Weiterbildungsgruppe aufbaut – und warum er trotz allem nichts bereut.

    Was du lernst:

    3 Exits, keine Millionen: Die Realität hinter Startup-Verkäufen

    - Warum selbst bei einem Firmenverkauf durch VSOPs, Steuerlast und Liquidation Preferences oft wenig beim Gründer ankommt
    - Wie der Wasserfall bei einem europäischen Median-Exit von 25 Millionen aussieht – und warum Frühphaseninvestoren und Gründer am Ende oft leer ausgehen
    - Warum der Wirecard-Deal der beste Exit gewesen wäre – und wie ein DAX-Betrugsskandal alles über Nacht zerstört hat

    VC-Mathematik und Power Law: Was Investoren wirklich von dir erwarten
    - Warum ein 500-Millionen-Fonds 1,5 Milliarden returnen muss und ein Exit unter einer Milliarde für VCs irrelevant ist
    - Wie unterschiedliche Interessen zwischen Gründern und VCs entstehen – und warum Secondaries nur für die Top 0,x% eine Option sind
    - Warum Opportunitätskosten über ein Jahrzehnt schnell siebenstellig werden und die eigentliche Baseline für jeden Gründer sein sollten

    Bootstrap, VC oder Search Fund: Welcher Weg passt zu dir?
    - Warum Manuel heute jedem Gründer rät, sich bewusst zwischen VC-Case, Bootstrap und Unternehmenskauf zu entscheiden – bevor die Idee kommt
    - Warum der erste institutionelle VC-Fonds die Richtungsentscheidung ist, ab der du auf der Rakete sitzt
    - Was erfahrene Gründer anders machen: Warum viele nach dem ersten VC-Exit bewusst nicht mehr VC-finanziert gründen

    Exit-Prozess Learnings: Was Manuel nach 6 gescheiterten und 3 erfolgreichen Deals gelernt hat
    - Warum Vorbereitung alles ist – von sauberen IP-Rights-Klauseln bis zu beidseitig unterschriebenen Verträgen
    - Warum Exits selten aus dem Nichts entstehen und du strategische Beziehungen zu potenziellen Käufern früh aufbauen solltest
    - Warum du als Gründer im Exit auch an dich denken musst – und welchen Hebel du hast, wenn der Käufer dich an Bord behalten will

    ALLES ZU UNICORN BAKERY:
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    Mehr zu Manuel:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/manuelhinz/

    Buchempfehlungen:

    Buy then Build: https://amzn.eu/d/06eFk2go

    HBR Guide to Buying a Small Business: https://amzn.eu/d/0eiVLJ6a

    Main Street Millionaire:  https://amzn.eu/d/0cnD8GX5

    Kapitel:
    (00:00:00) Teaser: 3 Exits, keine Millionen – das offene Geheimnis der Startup-Szene
    (00:02:25) Manuels Story: DailyDeal, Toroleo, CrossEngage – drei Exits im Überblick
    (00:07:54) VSOPs und Steuern: Warum Mitarbeiterbeteiligung in Deutschland so schmerzhaft ist
    (00:09:58) Fire Sale erklärt: Wenn die Firma verkauft wird und nichts beim Gründer ankommt
    (00:12:07) Liquidation Preferences: Der entscheidende Term, den First-Time-Founder kennen müssen
    (00:14:41) CrossEngage: 8,5 Jahre Aufbau und ein Exit unter Erwartung
    (00:17:13) Survivor Bias: Warum niemand über den Default-Case spricht
    (00:19:24) VC-Mathematik und Power Law: Was Fonds wirklich von dir erwarten
    (00:28:28) Secondaries: Wann du als Gründer vorher Geld verdienen kannst – und wann nicht
    (00:31:25) Bewusste Entscheidung: VC, Bootstrap oder Search Fund?
    (00:37:00) Kein Jammern: Warum 15 Jahre Startup besser sind als fünf MBAs
    (00:39:16) Investoren: Mit wem Manuel wieder gründen würde
    (00:41:07) 3 gescheiterte Exit-Prozesse in 6 Monaten – inklusive Wirecard
    (00:49:27) Learnings aus dem Exit-Prozess: Vorbereitung, Beziehungen und gute Berater
    (00:58:00) Nach dem Exit: Vom VC-Gründer zum PE-CEO einer Weiterbildungsgruppe
    (01:02:46) Abschluss: Transparenz statt Fake it till you make it
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    Open Core: Mit Gratis-Code Geld verdienen – Philip Isik (TipTap)

    01.05.2026 | 50 Min.
    14 Millionen Downloads, 34.000 GitHub Stars, Top 730 der GitHub-Repositories weltweit – und genutzt wird TipTap unter anderem von LinkedIn und Claude. Philip Isik, Co-Founder und CEO von TipTap, hat ein Open-Source-Editor-Framework gebaut, das heute die unsichtbare Infrastruktur hinter Content-Editing im Internet ist.

    In dieser Episode erklärt Philip, warum Open Source kein Geschäftsmodell ist, sondern eine Distributionsstrategie. Er zeigt, wie TipTap mit der MIT-Lizenz den Marktstandard für Web-Editoren gesetzt hat, warum das Unternehmen kein Marketing-Department braucht und wie sich Open Core und Cloud-Hosting als Monetarisierung ergänzen. Außerdem diskutiert er, was passiert, wenn LLMs auf deinen Open-Source-Code trainieren – und warum der echte Moat am Ende in den Daten liegt, nicht im Code.

    Was du lernst:

    Open Source als Distributionsstrategie: Warum es kein Geschäftsmodell ist

     Warum Open Source per Design Top-of-Funnel ist und wie es Vertrauen, Talente und einen stärkeren Moat als Patente schafft

     Welche vier Monetarisierungsmodelle es gibt: Open Core, Hosting/Cloud, Dual License und Support

    Wann Open Source deinem Startup hilft – und wann du es lieber lassen solltest

    TipTap: Wie ein Editor-Framework zum unsichtbaren Standard wurde

    Warum TipTap unter der MIT-Lizenz läuft und jeder damit alles machen darf – inklusive Konkurrenzprodukte

    Wie Real-Time-Collaboration, AI-Agent-Zugriff und DocX-Export als Enterprise-Features monetarisiert werden

    Warum TipTap kein Marketing-Department hat und rein über Inbound wächst

    AI und Open Source: Wenn LLMs deinen Code trainieren

     Warum die Frage "Feature oder Plattform?" entscheidet, ob AI-Coding-Tools dich verdrängen

     Warum der echte Moat langfristig in den Daten liegt – nicht im Software-Code

    Warum die Buy-vs-Build-Entscheidung auch mit AI bestehen bleibt

    Building in Public: Community als stärkster Kanal

    Warum du als Open-Source-Gründer auf Discord leben und Building in Public betreiben musst

    Welche KPIs zählen: GitHub Stars, NPM Downloads, Contributors – und was die LFX Insights-Plattform verrät

    Wie eine loyale Developer-Community entsteht, die dich sogar auf Reddit verteidigt

    ALLES ZU UNICORN BAKERY:

    https://zez.am/unicornbakery

    Mehr zu Philip:

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/philip-isik/

    Website: https://www.tiptap.dev

    Kapitel:

    (00:00:00) Teaser

    (00:00:27) Was ist Open Source? Definition und Grundlagen

    (00:02:20) Lizenzmodelle erklärt: MIT, Apache, Copy-Left

    (00:03:53) Open Source ist kein Geschäftsmodell – sondern Distribution

    (00:07:04) Wie verdient man mit Open Source Geld?

    (00:08:31) Die vier Monetarisierungsmodelle: Open Core, Hosting, Dual License, Support

    (00:13:43) Was ist TipTap? Das Editor-Framework hinter LinkedIn und Claude

    (00:17:25) Warum die MIT-Lizenz ein No-Brainer für Developer ist

    (00:19:48) Sieben Jahre Overnight Success: TipTaps Anfänge

    (00:23:32) Framework: Wann sollte dein Startup Open Source bauen?

    (00:25:05) AI und Open Source: Wenn LLMs auf deinen Code trainieren

    (00:30:57) Defensibility: Warum der Moat in den Daten liegt

    (00:32:39) Building in Public und Community als Marketing-Ersatz

    (00:33:26) KPIs im Open Source: GitHub Stars, NPM Downloads, Contributors

    (00:37:45) Kein Marketing-Department: Open Source als Inbound-Engine

    (00:41:40) Erfolgreiche Open-Source-Unternehmen: Red Hat, MongoDB, GitLab, Docker

    (00:45:24) Zukunft: AI, Vibe Coding und warum Standards bleiben

    (00:49:57) Abschluss
  • Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen

    Wie Nelly mit Prozessinnovation das Gesundheitswesen erobert: 2.500 Arztpraxen, 160 Mitarbeiter, 209% NRR

    21.04.2026 | 1 Std. 35 Min.
    170 Millionen Euro, 2.500 Arztpraxen, 25 Millionen ARR – und angefangen hat alles mit einer Website zur digitalen Hundeanmeldung für 5 Euro. So lässt sich die Geschichte von Nelly zusammenfassen, einem der spannendsten Health-Fintechs in Deutschland.

    Niklas Radner, Co-Founder und CEO von Nelly, hat vorher bei N26 (damals noch 14 Leute), Rocket Internet (Foodora) und Klarna gearbeitet. In dieser Episode erzählt er, wie drei Freunde während Corona ein Side Project gestartet haben, warum sie die Hundeanmeldungs-Idee wieder begraben haben und wie sie stattdessen die Finanzinfrastruktur für das europäische Gesundheitswesen aufbauen. Niklas teilt, warum Software als Einstieg und Fintech als Monetarisierung funktioniert, wie er mit 160 Leuten ein Sales-Team führt, das bei 209% Net Revenue Retention liegt, und warum er als CEO jedes Jahr komplett neu in seine Rolle reinwachsen muss.

    Was du lernst:

    Von der Hundeanmeldung zum Health-Fintech: Wie Nelly entstanden ist

    Wie Founder-Market-Fit sie von der Hundehalter-App ins Gesundheitswesen geführt hat

    Warum Nelly nicht die Praxissoftware ersetzt, sondern als Revenue-Engine darüber liegt

    Was Nelly von Stripe gelernt hat: Software als Distribution, Payments als Monetarisierung

    Go-to-Market im Gesundheitswesen: Warum Sales hier anders funktioniert

    Wie Nelly Bottom-Up einzelne Praxen closed und Top-Down über PE-backed Ketten skaliert

    Warum Niklas nach der Series B das Sales-Team nicht vergrößert, sondern das Quota Attainment verdoppelt hat

    Wie sich der Shift von Sales-led zu Product-led über die Jahre vollzogen hat

    170 Millionen Euro: Wofür braucht ein Health-Fintech so viel Geld?

    Warum Factoring im Gesundheitswesen anders funktioniert als im E-Commerce

    Worauf Niklas bei der Investorenauswahl wirklich geachtet hat – von Referenzen bei Praktikanten bis Cathay Innovation

    Warum Board-Management eine der wichtigsten CEO-Aufgaben ist

    CEO-Entwicklung: Warum du jedes Jahr ein anderer Gründer sein musst

    Wie brutales Feedback im Gründerteam Niklas nach der Series B den Boden unter den Füßen weggezogen hat

    Warum Delegation der unterschätzteste CEO-Skill ist

    Wie 12 Monate à 12 Stunden bei Rocket Internet ihm gezeigt haben, dass Burnout dich dümmer macht

    ALLES ZU UNICORN BAKERY:
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    Mehr zu Niklas:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/niklas-radner-08135ba4/
    Website: https://www.nelly-solutions.com

    Kapitel:

    (00:00:00) Teaser: Ablehnung, Verantwortung und der Sprung von der Klippe

    (00:00:47) Nelly in Zahlen: 170 Mio. €, 2.500 Kunden, 25 Mio. ARR, 160 Leute

    (00:06:48) Warum die Hundehalter-App nicht der richtige Markt war

    (00:09:26) Niklas' Background: N26, Rocket Internet, Klarna – und warum Fintechs über Prozessinnovation gewinnen

    (00:12:04) Der Pivot ins Gesundheitswesen: Riesiger Markt, kaum digitalisiert

    (00:16:46) Learnings aus der gescheiterten Erstgründung 99 Meals

    (00:22:01) Produkt bauen vs. Unternehmen bauen – zwei komplett verschiedene Skills

    (00:24:03) Die Produktstrategie: Digitale Patientenaufnahme als Einstieg, Factoring als Monetarisierung

    (00:30:20) Factoring im Gesundheitswesen erklärt: Kreditlinie, Patientenzahlung, Marge

    (00:41:03) Wofür braucht man 70 Mio. € Eigenkapital?

    (00:43:31) Die Investorenreise: Von Diana zur Löwen über GFC bis Cathay Innovation

    (00:53:47) Board-Struktur und Board-Management als CEO-Aufgabe

    (01:08:17) Sales-led vs. Product-led: Wie sich der Fokus über die Jahre verschoben hat

    (01:15:41) 25 Mio. Booked ARR, stärkstes Quartal ever, Series-C-Readiness

    (01:16:32) Der Weg zu 100 Mio. ARR: Marktanteil und ACV-Erhöhung durch KI

    (01:21:20) CEO-Entwicklung: Selbstreflexion, Coaching, Delegation

    (01:32:07) Abschluss: Wo bin ich als Gründer das Bottleneck?
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Generated: 5/24/2026 - 3:28:01 PM