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Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen

Fabian Tausch
Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen
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842 Episoden

  • Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen

    "Nicht entscheiden ist das Schlimmste": Patrick Andraes CEO-Mindset bei HomeToGo

    05.06.2026 | 1 Std. 22 Min.
    Mehr als 15 Akquisitionen, davon eine im dreistelligen Millionenbereich nahe der eigenen Marktkapitalisierung – Patrick Andrae, Co-Founder und CEO von HomeToGo, hat das börsennotierte Unternehmen in den letzten zwei Jahren radikal transformiert. Mit der Interhome-Übernahme hat HomeToGo Umsatz, Mitarbeiter und Profitabilität nahezu verdoppelt und den Wandel vom Ferienwohnungs-Metasucher zum Full-Stack-B2B-Plattformunternehmen vollzogen.

    In dieser Episode erklärt Patrick, wie HomeToGo über mehr als 1,5 Jahre Conviction für die größte Akquisition der Firmengeschichte aufgebaut hat, warum „Property Lifetime Value" wichtiger ist als Customer Lifetime Value und wie eine interne AI University Mitarbeiter zu „halben Techies" macht.

    Außerdem: Warum physische Geschäftsmodelle gerade ein Comeback bei Investoren erleben – und warum keine Entscheidung zu treffen das Dümmste ist, was man als Gründer machen kann.

    Was du lernst

    M&A-Strategie: Wie HomeToGo mit mehr als 15 Akquisitionen gewachsen ist

    Warum HomeToGo einen nicht-dogmatischen Buy-or-Build-Ansatz verfolgt und bestehende Partnerbeziehungen als implizite Due Diligence über Jahre nutzt

    Wie die Interhome-Akquisition im kompetitiven Bieterverfahren gemeinsam mit DER Touristik (Rewe) strukturiert wurde – und der gesamte Prozess über 1,5 Jahre dauerte

    Warum Conviction für große Deals systematisch aufgebaut wird: erst kleiner Test an der Ostsee, dann Validierung, dann Skalierung auf neunstellige Summen

    Geschäftsmodell-Evolution: Von Metasuche zu Full-Stack B2B

    Wie HomeToGo sich vom Metasucher zum Marktplatz und dann zum B2B-Anbieter entwickelt hat – und HomeToGo Pro heute 66 % des Umsatzes ausmacht

    Warum „Property Lifetime Value" statt Customer Lifetime Value die zentrale Metrik ist – weil das Ferienhaus im Ökosystem bleibt, auch wenn der Eigentümer wechselt

    Wie die Kombination aus Smoobu (Self-Service-Software) und Interhome (Full-Service) die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt und Churn in Migration statt Verlust verwandelt

    Post-Merger-Integration und Organisationsdesign

    Warum radikale Software-Migration Prinzip ist – das Interhome-Frontend wurde innerhalb von zwei Monaten nach Closing durch HomeToGo-Technologie ersetzt

    Wie die Organisation als schlanke Holding mit eigenständigen Business Units funktioniert, jeweils mit eigenem CTO aber einem übergreifenden Global CTO in einer Matrix-Struktur

    Warum autonome Teams schneller sind als zentrale Priorisierung – und jede Business Unit eigene Produktteams bekommt statt um gemeinsame Ressourcen zu konkurrieren

    KI-Strategie und Gründer-Ratschläge

    Warum HomeToGo eine interne AI University aufgebaut hat, die Mitarbeiter über reines Prompting hinaus zu „halben Techies" macht – und warum man Adoption nicht erzwingen kann

    Warum physische und Service-Geschäfte einen natürlichen Schutz vor KI-Disruption bieten und von Investoren inzwischen höher bewertet werden als noch vor zwei bis drei Jahren

    Warum Gründer eine Nische finden sollten, die für Frontier-Labs zu klein ist, aber groß genug für ein Unternehmen – und warum keine Entscheidung zu treffen das Dümmste ist, was man machen kann

    Links

    Alles zu Unicorn Bakery:https://zez.am/unicornbakery

    Mehr zu Patrick:
    LinkedIn:
    https://www.linkedin.com/in/patrickandrae/
    Website:
    https://hometogo.de

    Kapitel


    00:00:00 – Teaser: HomeToGos Transformation – Akquisitionen, B2B-Shift und Interhome-Übernahme


    00:04:56 – Mehr als 15 Akquisitionen: Buy or Build als opportunitätsgetriebene Entscheidung


    00:07:56 – Von der Metasuche zum Marktplatz: HomeToGos Ursprung und Evolution


    00:11:31 – HomeToGo Pro, Smoobu und die gesamte Wertschöpfungskette


    00:17:58 – Property Lifetime Value: Warum das Ferienhaus die zentrale Metrik ist


    00:24:09 – Die Interhome-Akquisition: Conviction über 1,5 Jahre aufbauen


    00:31:26 – Bieterverfahren und Deal-Struktur mit DER Touristik (Rewe)


    00:37:09 – Post-Merger-Integration: Radikale Migration und autonome Business Units


    00:43:15 – Organisationsdesign: Holding, Matrix und Meeting-freie Mittwoche


    00:56:11 – KI bei HomeToGo: AI University, AI Mode und interne Transformation


    01:07:57 – Persönliche Produktivität: Themen-Tage, Blocker und wie Patrick KI nutzt


    01:15:18 – Gründer-Ratschläge: Nischen, physische Moats und warum Nicht-Entscheiden das Dümmste ist


    01:20:51 – Abschluss
  • Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen

    Wie Splash in 13 Monaten auf 7 Mio. € Umsatz wuchs – mit Co-Founder Jeremy Okoth

    29.05.2026 | 1 Std. 17 Min.
    Hunderte Millionen Views, 20 Millionen Downloads, 7 Millionen Euro Umsatz in 13 Monaten – und das Ganze bootstrapped mit Anfang 20. Jeremy Okoth hat zusammen mit seinem Co-Founder Hannes über den Social-Media-Account „Hannes und Jeremy" eine Reichweite aufgebaut, die viele Medienhäuser neidisch machen würde. Daraus entstand Splash – eine Party-Game-App, die innerhalb von 28 Tagen eine Million Downloads erreicht hat und heute bei rund 50% Gewinnmarge läuft.

    In dieser Episode erklärt Jeremy, warum Creator die nächste Generation von Firmengründern sind, wie Splash mit unter 20.000 Euro Millionen Downloads in Lateinamerika generiert hat und warum sie ein VC-Angebot bei 25 Millionen Bewertung abgelehnt haben. Außerdem: Warum Brand in Zukunft 99% des Erfolgs ausmacht, 60 Videos am Tag keine Übertreibung sind und die Community der beste Supercomputer für Produktentscheidungen ist.

    Was du lernst:

    Creator als Unternehmer: Warum Reichweite allein nicht reicht

    Warum die höchste Form der Monetarisierung ist, mit Reichweite ein eigenständiges Unternehmen zu pushen – und Merch und Affiliate-Links nur die Einstiegsstufe sind

    Wie Jeremy und Hannes von Social-Media-Creators zu Unternehmern mit sechsstelligen Monatsumsätzen und 400 Millionen Views pro Monat wurden

    Warum du als Gründer ein Gesicht brauchst, an das sich Kunden binden können – egal ob B2C oder B2B

    Splash: Wie eine Party-App in 13 Monaten 7 Millionen Euro Umsatz macht

    Wie Splash in nur zwei Wochen von der Idee bis in den App Store kam und mit einer Million Downloads in 28 Tagen gestartet ist

    Warum Freemium mit Premium-Kategorien funktioniert und Splash bei rund 50% Gewinnmarge profitabler ist als viele VC-finanzierte Startups

    Wie Splash mit Micro-Influencern für 50 Euro pro Video und unter 20.000 Euro Gesamtkosten Millionen Downloads in Lateinamerika generiert hat

    Bootstrap vs. VC: Warum Splash ein Millionen-Angebot abgelehnt hat

    Warum Jeremy und Hannes zwei Tage vor Unterschrift ein Term Sheet über 2 Millionen Euro bei 25 Millionen Bewertung abgelehnt haben

    Warum Bootstrapping die bessere Wahl ist, wenn es kein Winner-takes-all-Markt ist – und was Gespräche mit VC-finanzierten Gründern sie gelehrt haben

    Warum sie jetzt für eine neue App gezielt 200–300k Euro von Angel-Investoren suchen – aber nicht von klassischen VCs

    Content-Strategie: Warum 60 Videos am Tag keine Übertreibung sind

    Warum Frequenz alles schlägt und du lieber 100 Schüsse abfeuerst als 3 perfekte zu planen

    Warum Storytelling die höchste Form von Social Media ist – aber Anfänger erstmal auf Formate setzen sollten statt auf Geschichten

    Warum die Community ein Supercomputer für Produktentscheidungen ist und Splash über 1.000 Influencer für unter 500 Euro pro Markt gebucht hat

    ALLES ZU UNICORN BAKERY:
    https://zez.am/unicornbakery

    Mehr zu Jeremy:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jeremy-okoth-b13a3828a/
    Website: https://splash-games.com

    Kapitel:
    (00:00:00) Teaser: 20 Millionen Downloads, 7 Mio. Umsatz – bootstrapped mit Anfang 20
    (00:02:16) Warum du als Gründer ein Gesicht brauchst – und wie Creator zu Unternehmern werden
    (00:09:14) Monetarisierung von Reichweite: Von Affiliate-Links bis zum eigenen Unternehmen
    (00:14:01) Zahlen, Daten, Fakten: Sechsstellige Monatsumsätze und 400 Mio. Views
    (00:18:12) Storytelling und Content-Strategie: Formate, Frequenz und 60 Videos am Tag
    (00:31:25) Splash: Freemium-Modell und warum Brand 80–90% des Erfolgs ausmacht
    (00:39:38) Revenue Deep Dive: 7 Mio. Euro in 13 Monaten bei 50% Marge
    (00:44:24) Shoot 100 Shots: Angst vor dem Scheitern als größtes Hindernis
    (00:48:02) Internationale Expansion für unter 20k – und Community als Supercomputer
    (00:59:02) Momentum vs. Substanz: Was Creator-Firmen von klassischen Startups unterscheidet
    (01:02:20) Bootstrap vs. VC: Warum Splash ein 25-Mio.-Term-Sheet abgelehnt hat
    (01:09:22) Neue App, Angel-Runde und warum kein Businessplan über 3 Monate hinaus reicht
    (01:14:40) Abschluss
  • Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen

    Wie Personio von Studentenprojekt zu profitabler Milliardenfirma gewachsen ist (CEOHanno Renner)

    22.05.2026 | 1 Std. 21 Min.
    10 Jahre Personio – von der Uni-Gründung zur Profitabilität mit 1.500 Mitarbeitern, 16.000 Kunden und über 1,5 Millionen verwalteten Mitarbeitenden in ganz Europa. Hanno Renner, Co-Founder und CEO von Personio, hat eine der erfolgreichsten europäischen SaaS-Companies aufgebaut – ohne vorherige HR-Erfahrung und im ersten Jahr komplett gebootstrapped.

    In dieser Episode spricht Hanno darüber, wie er Fundraising wie Dating managt, warum zu viel Kapital nicht immer zu besseren Entscheidungen führt und wie Personio bei 1.500 Leuten effizient bleibt. Er erklärt, warum KI nicht alles headless macht, wie Surge Weeks die interne AI-Adoption vorantreiben und warum er trotz Silicon-Valley-Netzwerk fest an den Standort Europa glaubt. Außerdem: Warum Gross Margin wichtiger ist als ARR – und warum hungrige Nummer-2-Kandidaten oft die besseren Führungskräfte sind.

    Was du lernst:

    Fundraising & Kapitalstrategie: Warum Geld allein kein Wachstum garantiert
    - Warum Fundraising ein Mittel zum Zweck ist und man Informationen wie eine Währung traden sollte – statt in Oversharing zu verfallen
    - Warum Personio jede Finanzierungsrunde preemptive gemacht hat und zu viel günstiges Geld nicht immer zu den besten Entscheidungen führt
    - Warum du dich als Gründer nicht von der Bewertung blenden lassen solltest – und Profitabilität echte Unabhängigkeit bedeutet

    Organisation & Effizienz bei Skalierung: Wie Personio bei 1.500 Leuten schnell bleibt
    - Warum Spans and Layers konsequent gemanagt werden müssen – keine Führungskräfte mit nur 2–3 Direct Reports, Organisation so flach wie möglich
    - Warum Koordinationsrollen wie Middle Offices und Program Manager nur sehr diszipliniert aufgebaut werden sollten, um Overhead zu vermeiden
    - Warum Hanno als CEO bei strategisch wichtigen Themen bis zur Architektur-Diskussion mit Entwicklern tief reingeht – ohne das Ownership aus den Funktionen zu nehmen

    KI-Strategie & Produktzukunft: Warum nicht alles headless wird
    - Warum manche Use Cases über klassische Interfaces schneller sind als über Chat – und die Differenzierung zwischen agentischen und klassischen Funktionen entscheidend ist
    - Warum der Daten- und Kontextlayer mit Compliance, Access Rights und Workflows auch in einer KI-Welt die entscheidende Grundlage bleibt
    - Wie Surge Weeks die interne KI-Adoption fördern und warum der Wandel eine menschliche Challenge ist – inklusive Identity Crisis bei Entwicklern

    Gründerratschläge & Europa-These: Warum du nicht ins Valley ziehen musst
    - Warum du ein langfristiges Unternehmen mit gesunder Gross Margin bauen solltest – statt negative Margins mit Hype-Wachstum zu kaschieren
    - Warum ins Valley ziehen ohne Netzwerk in den meisten Fällen ein Fehler ist – und Europa mit 1,7 Mio. Unternehmen im Zielmarkt riesige Chancen bietet
    - Warum hungrige Nummer-2-Kandidaten oft bessere Führungskräfte sind als überqualifizierte Kandidaten, die den Job schon dreimal gemacht haben

    ALLES ZU UNICORN BAKERY:
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    Mehr zu Hanno:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hanno-renner/
    Website: https://personio.de

    Kapitel:
    (00:00:00) Rückblick: Personios 10-Jahres-Reise zwischen Hype, Medienkritik und Profitabilität
    (00:05:04) Personio in Zahlen: 16.000 Kunden, 1,5 Mio. verwaltete Mitarbeitende
    (00:08:50) Timing, Glück und wie die Idee ohne HR-Erfahrung entstand
    (00:14:40) Product-Market-Fit und die frühe Multiproduct-Entscheidung
    (00:18:48) Fundraising-Learnings: Warum es wie Dating funktioniert
    (00:24:16) Scarcity breeds clarity – und warum Disziplin bei günstigem Geld entscheidend bleibt
    (00:30:36) Die teuersten Fehler: Kultur- und Overhead-Probleme bei Skalierung
    (00:37:00) CEO-Rolle: Wie Hanno entscheidet, woran er selbst arbeitet
    (00:39:59) MCP, Agents und Headless HR: Personios KI-Strategie erklärt
    (00:45:57) Surge Weeks und warum man Payroll nicht vibe-coden kann
    (00:52:37) Wie sehen HR-Teams der Zukunft aus?
    (00:56:02) M&A-Strategie: Die Oreo-Acquisition für Recruiting Agents
    (00:59:33) Produkt vs. Sales und Marktexpansion von White-Collar zu Blue-Collar
    (01:05:51) Wie Hanno große Entscheidungen trifft: Claude, Peers und Kundengespräche
    (01:13:27) Kontroverse These: Warum Europa der richtige Standort für Tech-Companies ist
    (01:19:52) Ratschläge für Gründer: Gross Margin, hungrige Führungskräfte und langfristiges Denken
    (01:24:00) Abschluss
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    Die Zukunft des Marketings: Warum Marketing-Agenturen aussterben & KI übernimmt (Uplane-Gründer packt aus)

    15.05.2026 | 1 Std. 3 Min.
    Marketing-Agenturen ersetzen, Performance um 30–60% steigern und das ganze Team von Berlin nach San Francisco verlegen – Julius Korfgen, Co-Founder und CEO von Uplane (YC F25), automatisiert mit KI den gesamten Performance-Marketing-Prozess End-to-End. Kunden wie Deutsche Bahn und Douglas nutzen die Plattform bereits, um Creatives, Landing Pages und Budget-Allokation über Meta, Google, TikTok und LinkedIn in Echtzeit zu optimieren.

    In dieser Episode mit Mike Mahlkow als Host, erklärt Julius Korfgen, warum die klassischen Agenturmodelle in der AI-Ära hinfällig werden und operative Marketing-Prozesse in zwei bis drei Jahren nahezu vollständig automatisiert sein werden. Er zeigt, wie Uplane als eigener Kunde das Produkt baut, warum Outcome-Based Pricing auch für ein Software-Tool funktioniert und wie ein Drei-Gründer-Team mit Sonntags-Meetings, Quartalsziele und radikalem Taste-Anspruch Entscheidungen trifft. Außerdem: Warum 50% des weltweiten Ad Spends in den USA ausgegeben werden – und was das für die Company-Strategie bedeutet.

    Was du lernst:

    KI im Performance Marketing: Warum Agenturen vor der größten Disruption stehen
    - Warum Marketing-Agenturen durch langsame Feedback-Loops und Silos massiv Geld auf dem Tisch liegen lassen – und wie KI-Agenten das End-to-End übernehmen
    - Warum operative Marketing-Prozesse wie Design, Copywriting und Kampagnensteuerung in zwei bis drei Jahren nahezu komplett automatisiert sein werden
    - Warum Meta nie Budget zu Google shiften wird – und es deshalb eine unabhängige Orchestrierungsschicht über allen Kanälen braucht

    Uplane: Vom Managed Service zum Enterprise-Software-Produkt
    - Wie Uplane gleichzeitig als Full-Service-Agenturersatz und als Self-Service-Software für Enterprise-Teams wie Deutsche Bahn und Douglas funktioniert
    - Warum Outcome-Based Pricing mit variablem Ad-Spend-Anteil auch beim Software-Produkt funktioniert – und wie das die Incentives aligned
    - Warum modulares Bauen überlebenswichtig ist, wenn ein neues Foundation Model dein Produkt über Nacht verbessern kann

    Go-to-Market: Warum Uplane das komplette Team nach San Francisco verlegt
    - Warum 50% des weltweiten Ad Spends in den USA ausgegeben werden – und kürzere Sales Cycles, höhere Ticket Sizes und schnellere Entscheidungen den Umzug begründen
    - Wie Account-Based Marketing mit personalisierten Audit-Decks CEOs und CMOs als Champions gewinnt
    - Warum Signaling und Netzwerk aus der deutschen Startup-Szene beim europäischen Go-to-Market geholfen haben – und in den USA neu aufgebaut werden muss

    Gründerteam und Kultur: Wie drei Founder schnelle Entscheidungen treffen
    - Warum das Gründerteam sich jeden Sonntag um 10:30 trifft, Entscheidungen durchdiskutiert und montags dem Team kommuniziert
    - Warum bei Uplane nichts geshippt wird, das nicht auf höchstem Niveau ist – und Taste als kultureller Nordstern dient
    - Wie Uplane als eigener Kunde 95% der Produktentwicklung aus internem Operations-Feedback ableitet statt aus externem Kundenfeedback

    ALLES ZU UNICORN BAKERY:
    https://zez.am/unicornbakery

    Mehr zu Julius:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julius-koerfgen/
    Website: https://uplane.com

    Kapitel:
    (00:00:00) Teaser: Warum Marketing sich grundlegend verändern wird
    (00:00:36) Was ist Uplane? End-to-End KI-Performance-Marketing erklärt
    (00:03:46) Performance Marketing 101: Was bedeutet messbar optimieren?
    (00:05:32) Pricing: Warum Outcome-Based auch beim Software-Produkt funktioniert
    (00:06:18) Die größten Veränderungen im Marketing – und warum Silos das Bottleneck sind
    (00:09:02) ICP: Managed Service für Startups vs. Software für Enterprise
    (00:13:58) Change Management: Wie man Enterprise-Teams bei der KI-Transformation mitnimmt
    (00:15:02) Modular bauen: Warum neue Foundation Models das Produkt sofort besser machen
    (00:17:54) Warum Meta oder Google Uplane nicht einfach selbst bauen
    (00:20:22) Landing Pages und Tracking: Der Full-Funnel-Ansatz
    (00:23:10) Zukunft: Wird Performance Marketing komplett automatisiert?
    (00:26:23) Warum Uplane das HQ nach San Francisco verlegt
    (00:29:40) Go-to-Market: ABM, Messen und YC als Inbound-Kanal
    (00:31:02) Die Zukunft der Marketing-Agenturen: Disruption oder Transformation?
    (00:36:07) Gründerteam: CEO, CTO, COO – Aufgabenteilung und Entscheidungsprozesse
    (00:40:32) Quartalsziele: 50% Wahrscheinlichkeit als Benchmark
    (00:42:09) Team nach San Francisco: Visumsprozess und Hiring
    (00:43:14) Warum Meta und Google keine Cross-Channel-Optimierung machen werden
    (00:48:41) Quickfire: Überraschungen, Produktentwicklung und KI-Zukunft
    (00:54:56) Investoren: Wo VCs wirklich helfen – und wo nicht
    (00:58:27) Abschluss: Die spannendsten zwei bis drei Jahre unserer Karriere
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    Drei Exits, keine Millionen: Die brutale Wahrheit über Startup-Verkäufe (mit Manuel Hinz)

    08.05.2026 | 1 Std. 7 Min.
    3 Exits, keine Millionen – und trotzdem kein Jammern. Manuel Hinz hat mit seinem viralen LinkedIn-Post ein offenes Geheimnis der Startup-Szene angesprochen: Nicht jeder Exit führt zu Millionen auf dem Konto. Als Mitarbeiter bei DailyDeal (verkauft an Google), als Gründer von Toroleo (Fire Sale an Delticom) und nach 8,5 Jahren als Co-Founder von CrossEngage (verkauft an Spotler) kennt er alle Facetten – inklusive drei gescheiterter Exit-Prozesse in sechs Monaten, einem Wirecard-Deal, der durch den Betrugsskandal platzte, und der Realität von VSOPs und Liquidation Preferences.

    In dieser Episode spricht Manuel offen darüber, warum der Default-Case für Gründer kein Millionen-Exit ist, wie VC-Mathematik und Power Law die Erwartungshaltung an Startups prägen und warum Opportunitätskosten das unterschätzteste Thema für Gründer sind. Außerdem erklärt er, warum er heute als PE-CEO eine Weiterbildungsgruppe aufbaut – und warum er trotz allem nichts bereut.

    Was du lernst:

    3 Exits, keine Millionen: Die Realität hinter Startup-Verkäufen

    - Warum selbst bei einem Firmenverkauf durch VSOPs, Steuerlast und Liquidation Preferences oft wenig beim Gründer ankommt
    - Wie der Wasserfall bei einem europäischen Median-Exit von 25 Millionen aussieht – und warum Frühphaseninvestoren und Gründer am Ende oft leer ausgehen
    - Warum der Wirecard-Deal der beste Exit gewesen wäre – und wie ein DAX-Betrugsskandal alles über Nacht zerstört hat

    VC-Mathematik und Power Law: Was Investoren wirklich von dir erwarten
    - Warum ein 500-Millionen-Fonds 1,5 Milliarden returnen muss und ein Exit unter einer Milliarde für VCs irrelevant ist
    - Wie unterschiedliche Interessen zwischen Gründern und VCs entstehen – und warum Secondaries nur für die Top 0,x% eine Option sind
    - Warum Opportunitätskosten über ein Jahrzehnt schnell siebenstellig werden und die eigentliche Baseline für jeden Gründer sein sollten

    Bootstrap, VC oder Search Fund: Welcher Weg passt zu dir?
    - Warum Manuel heute jedem Gründer rät, sich bewusst zwischen VC-Case, Bootstrap und Unternehmenskauf zu entscheiden – bevor die Idee kommt
    - Warum der erste institutionelle VC-Fonds die Richtungsentscheidung ist, ab der du auf der Rakete sitzt
    - Was erfahrene Gründer anders machen: Warum viele nach dem ersten VC-Exit bewusst nicht mehr VC-finanziert gründen

    Exit-Prozess Learnings: Was Manuel nach 6 gescheiterten und 3 erfolgreichen Deals gelernt hat
    - Warum Vorbereitung alles ist – von sauberen IP-Rights-Klauseln bis zu beidseitig unterschriebenen Verträgen
    - Warum Exits selten aus dem Nichts entstehen und du strategische Beziehungen zu potenziellen Käufern früh aufbauen solltest
    - Warum du als Gründer im Exit auch an dich denken musst – und welchen Hebel du hast, wenn der Käufer dich an Bord behalten will

    ALLES ZU UNICORN BAKERY:
    https://zez.am/unicornbakery

    Mehr zu Manuel:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/manuelhinz/

    Buchempfehlungen:

    Buy then Build: https://amzn.eu/d/06eFk2go

    HBR Guide to Buying a Small Business: https://amzn.eu/d/0eiVLJ6a

    Main Street Millionaire:  https://amzn.eu/d/0cnD8GX5

    Kapitel:
    (00:00:00) Teaser: 3 Exits, keine Millionen – das offene Geheimnis der Startup-Szene
    (00:02:25) Manuels Story: DailyDeal, Toroleo, CrossEngage – drei Exits im Überblick
    (00:07:54) VSOPs und Steuern: Warum Mitarbeiterbeteiligung in Deutschland so schmerzhaft ist
    (00:09:58) Fire Sale erklärt: Wenn die Firma verkauft wird und nichts beim Gründer ankommt
    (00:12:07) Liquidation Preferences: Der entscheidende Term, den First-Time-Founder kennen müssen
    (00:14:41) CrossEngage: 8,5 Jahre Aufbau und ein Exit unter Erwartung
    (00:17:13) Survivor Bias: Warum niemand über den Default-Case spricht
    (00:19:24) VC-Mathematik und Power Law: Was Fonds wirklich von dir erwarten
    (00:28:28) Secondaries: Wann du als Gründer vorher Geld verdienen kannst – und wann nicht
    (00:31:25) Bewusste Entscheidung: VC, Bootstrap oder Search Fund?
    (00:37:00) Kein Jammern: Warum 15 Jahre Startup besser sind als fünf MBAs
    (00:39:16) Investoren: Mit wem Manuel wieder gründen würde
    (00:41:07) 3 gescheiterte Exit-Prozesse in 6 Monaten – inklusive Wirecard
    (00:49:27) Learnings aus dem Exit-Prozess: Vorbereitung, Beziehungen und gute Berater
    (00:58:00) Nach dem Exit: Vom VC-Gründer zum PE-CEO einer Weiterbildungsgruppe
    (01:02:46) Abschluss: Transparenz statt Fake it till you make it
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Generated: 6/5/2026 - 7:46:45 PM