Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen
Fabian Tausch

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1,5-Milliarden-Deal verloren – dann der Serienauftrag: Felix Pörnbacher (DeepDrive) packt aus
23.10.2026 | 53 Min.Fünf Jahre Entwicklung, ein verlorener 1,5-Milliarden-Euro-Auftrag – und dann der erste Serienauftrag: Der E-Motor von DeepDrive geht in die Großserie eines globalen Autoherstellers. „Für uns war es der Nordstern, aber es war nie die Ziellinie. Es war immer die Startlinie.“
Felix Pörnbacher, Co-Founder und Co-CEO von DeepDrive, ist zum zweiten Mal bei Fabian zu Gast. Er erzählt, was der Serienauftrag in der Firma auslöst, wie das Team nach dem verlorenen Großauftrag wieder aufgestanden ist und warum jeder Hardware-Gründer China als ersten Produktionsstandort prüfen sollte.
Unsere Sponsoren:
Leapsome:
Hier geht es zu Leapsome: https://unicornbakery.de/leapsome-hr
Leapsome ist ein vollwertiges HR System und wenn du überlegst eines in der Firma einzuführen, definitiv eine super Wahl. Solltest du dich noch bis Ende des Jahres für Leapsome entscheiden, bekommst du kostenlos den Agentic-HR Accelerator im Wert von 24.000€ dazu.
VIVID:
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Was du lernst:
Der Weg zum ersten Serienauftrag
- Projekte in der Pipeline: 100 Mio. bis 1,5 Mrd. Dollar Contract Revenue über drei bis acht Jahre
- Nach der Beauftragung dauert es meist eineinhalb bis zwei Jahre bis zum Produktionsstart
- Der fünfte Mitarbeiter war ein Qualitäter: von Anfang an handeln, als wäre der Serienauftrag schon da
Die Niederlage vor dem Sieg
- 40 Leute, drei bis vier Monate, 1,5 Mrd. Euro Umsatzvolumen – und am Ende gegen den Etablierten verloren
- Townhall statt Schönreden: „es ist richtig scheiße, dass wir den jetzt verloren haben“
- Die Slide jedes Deep Drivers: „we're in the business of lucky shots“ – fünf rote Kreuze, ein grüner Haken
Von Engineering zu Execution
- 60–70 % des Werts sind geschaffen, aber erst 20–30 % der Arbeitsstunden im Projekt
- Rund 30 BOM-Items, zwei bis drei Lieferanten pro Item, A-, B- und C-Muster einfach erklärt
- Engineering Lab in München plus „Execution Vehicles“ für Europa, China und künftig die USA
China, Robotik und Kapital
- Produktionslinie im Westen: ca. 20 Mio. € und 18–20 Monate – China: ein Viertel bis ein Drittel von Zeit und Kosten
- Robotik wird eigene Business Unit: „jedes Gelenk ist ein Elektromotor“
- Mit Auftragsbuch: CapEx-, Working-Capital- und Project-Finance statt nur Venture Capital
ALLES ZU UNICORN BAKERY:
https://zez.am/unicornbakery
Mehr zu Felix:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/felixpoe/
Website: https://www.deepdrive.tech
Kapitel:
(00:00:00) Der erste Serienauftrag – „nie die Ziellinie, immer die Startlinie“
(00:03:12) Was so ein Deal wert ist: 100 Mio. bis 1,5 Mrd. Dollar Contract Revenue
(00:04:42) Industrialisierung: Supply Chain, Fertigbarkeit, 300.000 km Lebensdauer
(00:06:45) Wo DeepDrive jetzt steht: 60–70 % Value-Add
(00:08:29) Learnings für Hardware-Gründer – der fünfte Mitarbeiter war ein Qualitäter
(00:10:36) Der verlorene 1,5-Milliarden-Auftrag
(00:13:56) Townhall: „es ist richtig scheiße“ – und das Business der Lucky Shots
(00:16:13) Talente gewinnen: junge Wilde und Erfahrene im Tandem
(00:18:53) Von Engineering zu Execution – Gen 2 schon am Prüfstand
(00:23:07) Hardware-1x1: BOM-Items und Lieferanten
(00:24:49) A-, B- und C-Muster erklärt
(00:29:00) Warum jeder Hardware-Gründer nach China schauen sollte
(00:34:58) Robotik: „jedes Gelenk ist ein Elektromotor“
(00:41:18) Der Sweet Spot zwischen Konzern und Startup
(00:43:55) Leadership: weg von der One-Goal-Company, Ex-Tesla-Produktionschef an Bord
(00:46:39) Finanzierung: Venture, Growth und Fremdkapital
(00:49:28) Rückblick und Abschluss
(00:52:13) Drei Learnings zum AbschlussAuf 5 Mio. ARR gebootstrappt und dann doch Investoren an Board geholt (SaaS Bootstrapping Playbook)
16.10.2026 | 1 Std.Rund 5 Millionen ARR und bis zu 60 Mitarbeitende, im Enterprise-Geschäft weitgehend ohne Investoren: William Barkawi hat ClearOps mit Kundengeld gebaut und Entwicklungsleistungen mit 20–40 % Markup abgerechnet. Sein Fazit zum Enterprise Sales: „Sales is a Numbers Game.“
Zu Gast ist William Barkawi, Gründer und CEO von ClearOps. Mit Fabian spricht er darüber, wie man Enterprise-Software bootstrappt, wie aus Beratungsprojekten eine Produktfirma wurde, was Enterprise Sales wirklich braucht und warum er sich für Hitachi Ventures als Corporate VC entschieden hat.
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Vivid bietet alles, was ein Geschäftskonto ausmacht digital und auf Knopfdruck. Ein Konto ist in wenigen Minuten angelegt, du kannst deine Buchhaltung darin machen, virtuelle Karten an Teammitglieder machen oder auch Reisen buchen. Zusätzlich gibt Vivid bei Käufen auch Cashback
Was du lernst:
Bootstrapping im Enterprise
- Drei Industriekonzerne kofinanzierten die Entwicklung, daraus entstand das Fundament der Plattform
- 20–40 % Markup auf Entwicklerstunden finanzierten den Produktkern und bremsten die Individualisierung
- Bis 2023 reichten 15 Entwickler, ein Product Manager und der Gründer, alles andere wurde gespart
Von Service zur Produktfirma
- Ende 2023 der Umstieg auf reines SaaS: keine Sonderlocken mehr, Verträge angepasst
- Individualisierung nur als Top-up: Was andere Kunden auch brauchen könnten, wird Standard
- Implementierungspartner übernehmen den Rollout, ClearOps fokussiert sich auf Produkt und Lizenzen
Enterprise Sales und Leadership
- „Sales is a Numbers Game“: Gute Signale im Pitch zählen nicht, dann kommen Procurement und Legal
- Teamsport: Im Deal-Team für einen Industriekonzern saßen elf Leute aus allen Departments
- Beim VP Revenue zählten Marktkenntnis, Seniorität, Teamaufbau und ob er mit dem Gründer arbeiten kann
Gründerleben und Finanzierung
- Solo-Founder ist „eine sehr einsame Position“, nochmal allein gründen würde William nicht
- Größter Fehler: acht, neun Jahre mit niemandem geredet, aus Angst, zu jung zu wirken
- Corporate VC statt Finanzinvestor: Hitachi Ventures denkt unternehmerisch und kennt die Business Units
ALLES ZU UNICORN BAKERY:
https://zez.am/unicornbakery
Mehr zu William:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/williambarkawi/
Website: https://www.clearops.com/
Kapitel:
(00:00:00) Teaser und Intro
(00:02:23) Enterprise bootstrappen – „bleibt einem gar nicht so viel anderes übrig“
(00:04:26) Die Gründungsgeschichte – After-Sales im Maschinenbau
(00:06:43) Drei Industriekonzerne an einem Tisch
(00:08:17) Entwicklung mit 20–40 % Markup finanziert
(00:12:04) Vom Servicegeschäft zur Produktfirma
(00:15:02) Von 15 Entwicklern zu 60 Leuten – Founder-led Sales
(00:18:02) Enterprise Sales – „a Numbers Game“ und Teamsport
(00:23:37) VP Revenue einstellen und loslassen lernen
(00:27:47) Solo-Founder – „eine sehr einsame Position“
(00:33:13) Sounding Board – Board, Investor und Vater
(00:37:03) Größter Fehler – nicht fragen
(00:39:09) Warum ein Corporate VC – Hitachi Ventures
(00:44:16) Corporate VC vs. Finanzinvestor
(00:46:30) Das Team und die Fundraising-Achterbahn
(00:51:53) Wie viel Kapital? Drei Szenarien
(00:54:56) Die Vision – vernetzte Supply Chain als Plattform
(00:57:34) Die Hypothese – NeukundengewinnPeec AI: Von 4 auf 17,5 Millionen ARR in 10 Monaten – CEO Marius Meiners packt aus
09.10.2026 | 1 Std. 3 Min.Vor zehn Monaten hatte Peec AI 4 Millionen ARR und 25 Leute. Heute sind es knapp über 100 Mitarbeitende und 17,5 Millionen ARR, zum Jahresende sollen es knapp 25 werden. Marius Meiners über den Preis des Wachstums: „Man macht einfach dauernd Fehler.“From $750M in sales to starting over: Razor's founder on his new AI bet (Tushar Ahluwalia)
02.10.2026 | 1 Std. 20 Min.Razor Group peaked at more than $750 million in sales, with 500 suppliers and 100,000+ shipments in a single week. Tushar Ahluwalia has seen operational complexity at its most brutal. Now he is building GeneralMind to automate it with AI: "We buy tokens, we build a harness, and we sell an outcome."KI-Steuerkanzlei: So sieht die Zukunft im Milliardenmarkt Steuerberatung aus
25.09.2026 | 1 Std. 11 Min.18 Millionen Euro Series A, co-geleadet von Mosaic Ventures und LinkedIn-Gründer Reid Hoffman. Lukas Zörner hat mit Penta eine der bekanntesten deutschen Fintech-Marken aufgebaut und nach dem Qonto-Exit die Deutschland-Geschäfte geführt. Jetzt baut er mit Integral keine Software für Steuerkanzleien, sondern eine eigene Kanzlei plus Tech-Stack – und sagt: „Von einer First-Principles-Perspektive gibt es keinen Grund, dass in zehn Jahren noch manuell gebucht wird."
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