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Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen

Fabian Tausch
Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen
Neueste Episode

854 Episoden

  • Unicorn Bakery - Wie Startup Gründer erfolgreiche Firmen aufbauen

    600-Millionen-Exit: Die Urban Sports Club Gründer packen aus (Kreppel & Roth)

    07.08.2026 | 1 Std. 18 Min.
    2013 haben Moritz Kreppel und Benjamin Roth mit 25 Berliner Studios und handgeschnittenen Plastikkarten angefangen. Zwölf Jahre später verkaufen sie Urban Sports Club für rund 600 Millionen Dollar an WellHub – obwohl gar kein Verkaufsprozess lief. Dazwischen: ein gescheitertes erstes Startup, rund zehn eigene Übernahmen, eine Finanzierungsrunde, die am Freitag vor dem Lockdown unterschrieben wurde, und die Erkenntnis, dass sie bei den Margen viel zu gierig waren.

    In dieser Episode erzählen Moritz und Benni die komplette Geschichte: von der Faxliste im Studio über die atypische Finanzierung, bei der sie einen gescheiterten Konkurrenten samt Investoren gekauft haben, bis zum Exit. Außerdem: Wie sie Covid mit vier Stakeholder-Tafeln an der Wand gemanagt haben, warum sie Italien und die Nordics dichtmachen mussten und wie es sich anfühlt, nach dem Exit Corporate Manager zu sein.

    Was du lernst:

    Vom gescheiterten Startup zum MVP, für den man sich schämt

    - Warum Bennis erstes Startup rund um Fußballhallen vor die Wand gefahren ist – „die meisten Ersparnisse sind draufgegangen" – und wie ausgerechnet dessen in Indien gebaute Plattform zur ersten Urban-Sports-Club-Software wurde: Im Frontend stand Yoga-Kurs, im Backend Fußballcourt

    - Der Launch im Januar 2013 mit 25 Studios in Berlin: keine App, keine Investoren, Plastikkarten von Hand ausgeschnitten, Papierlisten im Studio, die am Monatsende gefaxt wurden – „Wenn man sich nicht für das Produkt schämt, mit dem man auf den Markt geht, hat man zu lange gewartet. Und wir haben uns sehr geschämt"

    - Warum trotz durchweg positivem Feedback niemand kam: Das Produkt hat niemand gesucht, es klang „too good to be true" – und die entscheidende Erkenntnis war Density pro Stadtteil, nicht die Gesamtzahl der Studios

    Pricing, Unit Economics & warum Marge nicht alles ist

    - Warum der Preis von 59 Euro pro Monat seit dem Start unverändert existiert und die Studios bis heute nichts dafür zahlen, auf der Plattform zu sein – wodurch die Einstiegshürde bei nahezu null liegt

    - Warum Moritz rückblickend sagt „Wir waren zu gierig, was Margen anbelangt": Sie starteten mit 40 bis 50 Prozent Marge und sind auf rund 20 Prozent runter, weil höhere Margen im Plattform-Ökosystem das Wachstum auf beiden Seiten abwürgen – dasselbe Muster sahen sie später bei den Startups, die sie übernommen haben

    - Was den Ausschlag für VC gab, obwohl sie eigentlich investorenfrei bleiben wollten: „Wenn du an dem Kunden acht, neun Euro verdienst, brauchst du schon echt verdammt viele" – das Modell funktioniert nur in extremer Größenordnung

    Finanzierung, Übernahmen & Hyper-Growth

    - Die atypische Route: 20.000 Euro Family & Friends, dann eine Angel-Runde über 430.000 Euro, die nicht sie, sondern der CEO ihres größten Firmenkunden zusammengestellt hat – der selbst investierte und sein Netzwerk mitbrachte

    - Wie sie Somuchmore übernommen haben, einen Rocket-Internet-Konkurrenten, der in acht bis zwölf Monaten in sechs Länder skaliert und dann kollabiert ist: Sie sprachen mit dessen Investoren, HV Capital kaufte die Angels raus und investierte frisch – „Wir kaufen die Investoren praktisch ein"

    - Wie sich der Board-Druck der Nullzinsphase angefühlt hat: „Ich weiß noch, wo wir uns vor unserem Board rechtfertigen mussten, dass wir in einem Monat nur 25 Leute angestellt hatten" – dazu das größte Learning: zu viele manuelle Workarounds, zu wenig Fokus auf Automatisierung

    Covid, Restrukturierung und der Exit an WellHub

    - Die Finanzierungsrunde vom Freitag, 6. März 2020: Eine Unterschrift aus dem Ausland fehlte, jemand schlug vor, es Montag zu Ende zu bringen – sie bestanden darauf, beim Notar zu warten. „Am Montag war Lockdown in Deutschland. Am Montag hätte die Finanzierungsrunde nicht mehr geklappt"

    - Wie sie die Krise strukturiert haben: eine Tafel pro Stakeholder-Gruppe an der Wand, dazu das Angebot an Mitglieder, jederzeit tagesaktuell zu pausieren – wer blieb, dessen Beitrag ging zu 80 Prozent an die Studios. Danach: Italien und die Nordics dicht, von 520 auf 270 Mitarbeitende, dann Break-Even und die 95-Millionen-Runde mit Verdane

    - Warum sie an WellHub verkauft haben, obwohl kein Prozess lief und kein Investor Druck machte: WellHub ist stark in Nord- und Südamerika und schwach in Europa, Urban Sports Club umgekehrt. Die Gründer haben praktisch alle Anteile gerollt, es gibt keinen Earn-out – „Jetzt haben wir 6 Millionen Mitglieder zusammen, aber wir sind immer noch vollkommen am Anfang"

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    Mehr zu Moritz und Benni:

    LinkedIn Moritz: https://www.linkedin.com/in/moritzkreppel/

    LinkedIn Benni: https://www.linkedin.com/in/rothben/

    Website: https://urbansportsclub.com

    Kapitel:

    00:00:00 Intro: Rund 600 Mio. Dollar Exit an WellHub

    00:02:21 Die Ur-Idee: Bennis gescheitertes Fußballhallen-Startup

    00:06:23 Timing & Megatrends: Woran erkennt man, ob der Markt bereit ist

    00:11:45 Der MVP: 25 Studios, Plastikkarten und Faxlisten

    00:14:22 Warum niemand kam: Market Education & Density pro Stadtteil

    00:18:12 Der Durchbruch über B2B und die adidas-App

    00:21:17 Pricing & Unit Economics: 59 Euro und der Weg von 50 auf 20 Prozent Marge

    00:30:38 Warum am Ende doch Venture Capital?

    00:32:40 Die atypische Finanzierung: Angel-Runde, Somuchmore & HV Capital

    00:35:14 Hyper-Growth: „Ihr müsst euch ständig verdoppeln"

    00:45:45 Covid: Die Runde am Freitag, der Lockdown am Montag

    00:50:26 Krisenmodus: Livestreaming und 80 Prozent an die Studios

    00:54:21 Nach Covid: Italien und Nordics dicht, Break-Even, 95-Mio-Runde

    01:01:44 Der Exit an WellHub: Warum verkaufen, obwohl kein Prozess lief

    01:08:46 „Wie fühlt ihr euch als Corporate Manager?" – die neuen Rollen
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    25.000 Wohnungen in unter 3 Jahren: Wie Theo die Hausverwaltung mit KI neu baut – Jona Schaeffer

    31.07.2026 | 1 Std. 20 Min.
    Erste Firma verkauft, direkt die nächste gegründet – und mit Theo eine ganze Branche umgebaut. Jona Schaeffer digitalisiert die Hausverwaltung, kauft bestehende Verwalter auf und integriert sie in ein einziges Tech-System. 25 Millionen Euro Series A von Insight Partners, über 150 Mitarbeiter, mehr als 25.000 Wohnungen auf der Plattform – und das Ziel heißt: Real Estate Operating System.

    In dieser Episode erklärt Jona, warum die Hausverwaltung der Dreh- und Angelpunkt der gesamten Immobilienbranche ist, wie er M&A als GTM-Kanal nutzt und warum er Bewertungen für ein sekundäres Thema hält. Außerdem: Wie KI die Buchhaltung stärker verändert als erwartet, warum er nur profitable Unternehmen kauft und was es braucht, um von 100 Millionen auf eine Milliarde Euro Umsatz zu kommen.

    Was du lernst:

    Von der Hausverwaltung zum Real Estate Operating System

    Warum Immobilieneigentum sich anfühlt wie ein Teilzeitjob, den niemand wollte – Gebäude sind 100-150 Jahre alt, jedes ist ein Unikat, und die Regulierung wächst exponentiell, sodass selbst Routineentscheidungen ernsthaftes Nachdenken erfordern

    Was Jona zur Gründung bewegt hat: Ein Investor und Freund, der nach 19 Jahren Immobilienportfolio alles verkaufen wollte, weil die Verwaltungserfahrung „furchtbar" war – und die Erkenntnis, dass der 100-Milliarden-Euro-Markt für Real Estate Services in Deutschland komplett veraltet ist

    Warum die Hausverwaltung der strategische Einstiegspunkt ist: Hier werden alle Daten konsolidiert und erzeugt – wer die Verwaltung kontrolliert, hat die Datenhoheit über den gesamten Ownership-Lifecycle von Vermietung über Transaktion bis Financial Services

    Kapitalstrategie, Investor-Alignment & Founder Ownership

    Wie aus einem geplanten 4-Millionen-Seed ein 10-Millionen-Plus-Investment von Insight Partners wurde – Jona hat sich eine Woche Zeit genommen zu analysieren, ob sie das Kapital produktiv einsetzen können, und nur zugesagt, weil er überzeugt war

    Warum Jona Bewertungen für „total sekundär" hält und stattdessen auf Revenue, Gross Margin und Cashflows schaut – „Just focus on building a great fucking business and everything else will come"

    Warum Control für ihn das größte Risiko ist: Mit circa 20 Prozent Founder-Anteil hat er klare Kontrollrechte verhandelt, weil Misalignment zwischen Gründer und Investoren Wert zerstört – „Ich habe zu viele Gründer kennengelernt, die genau das gemacht haben"

    M&A als GTM-Kanal & Unit Economics

    Warum Theo Hausverwaltungen nicht als Portfolio-Companies betreibt, sondern für Kundenbeziehungen, Daten und gute Leute kauft und vollständig in ein P&L, einen Tech-Stack und eine Kultur integriert – M&A ist einfach ein weiterer Akquise-Kanal mit CAC und Payback

    Die Zahlen: circa 29 Euro pro Wohnung pro Monat Grundvergütung, rund 7.000 Euro ACV pro Objekt, etwa 3 Millionen Euro Revenue pro 10.000 Wohnungen – dazu bereits siebenstellig organisches Wachstum bei einem Gesamtumsatz im achtstelligen Bereich

    Warum Theo nur profitable Unternehmen kauft: Profitabilität signalisiert gutes Management, starke Kundenbeziehungen und ein Team, das bleiben will – nicht weil sie den Profit brauchen, sondern weil es ein Qualitätsfilter ist

    KI-Transformation & Leadership

    Warum KI die Buchhaltung stärker verändert als die Kommunikation – der GPT-3.5-Moment war die Gründungsthese, aber die überraschende Erkenntnis: Accounting hat eine dünne Schicht „Urteilsvermögen", die nie formalisiert wurde und jetzt automatisierbar ist

    Wie Theo traditionelle Verwalter-Rollen in fünf bis sieben Spezialteams aufteilt: Account Management bleibt menschlich, aber viele Aufgaben werden nicht einmal mehr „Human in the Loop" sein – „Man braucht viel Fantasie zu sagen, in zehn Jahren haben wir noch Buchhalter"

    Wie Jona ein „Personal Board" aus einem ehemaligen Google-Maps-Produktchef und dem Ex-CEO von BCGX aufgebaut hat – und warum er obsessiv von Leuten lernt, die es mehrfach gemacht haben

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    Mehr zu Jona:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jona-schaeffer-12590a151/
    Website: https://hallotheo.de

    Kapitel:
    (00:00:00) Intro: Jona Schaeffer, Theo & die digitale Hausverwaltung
    (00:02:08) Vision: Vom Verwaltungsmarkt zum Real Estate Operating System
    (00:06:35) Warum Immobilieneigentum so kompliziert ist
    (00:10:06) Gründungsthesen: Datenhoheit & der GPT-3.5-Moment
    (00:14:27) Greenfield vs. M&A: Wie Theo wächst
    (00:18:58) Kapitalstrategie: Wie Insight Partners reinkam
    (00:26:20) Bewertung, Control & Founder Ownership
    (00:29:28) M&A als GTM-Kanal: Volle Integration statt Portfolio
    (00:38:50) Unit Economics: 29 EUR pro Wohnung pro Monat
    (00:44:35) Expansion über die Verwaltung hinaus
    (00:56:13) Product-Market Fit: CSAT, Churn & Gross Margin
    (00:58:42) Der Weg zu 100 Millionen und einer Milliarde Umsatz
    (01:01:20) KI-Transformation: Welche Jobs bleiben, welche verschwinden
    (01:12:47) Leadership, Management-Systeme & Founder Growth
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    WeFox-Gründer raiste über 1 Milliarde – dann warf ihn die eigene Firma raus (Julian Teicke)

    24.07.2026 | 1 Std. 28 Min.
    4,5 Milliarden Dollar Bewertung, über eine Milliarde eingesammelt – und dann ist bei WeFox nicht alles so gelaufen. Julian Teicke hat eine der größten europäischen Startup-Geschichten erlebt, von der Spitze bis zum Absturz. Jetzt baut er mit The Delta ein Venture Studio mit radikal anderem Leadership-Ansatz.

    In dieser Episode spricht Julian offen über seine größten Fehler bei WeFox, warum gesunde Gründer größere Firmen bauen als traumagetriebene und warum KI-native Dienstleister die nächste große Welle sind.

    Was du lernst:

    Leadership-Transformation: Vom Rocket-Internet-Approach zum bewussten Führen

    Warum Julian früher die wunden Punkte seiner Mitarbeiter schonungslos aufdeckte – Schocktherapie, die Beziehungen zerstörte

    Was Whole Brain Thinking bedeutet: vier Quadranten – Vision, Beziehung, Planung, Datenanalyse – und warum Gründer in allen stark sein müssen

    Wie er heute coacht: Vertrauen aufbauen, Blockaden an der Wurzel lösen – mit Therapeuten und Coaches auf dem Delta-Campus

    Dirty Fuel vs. Clean Fuel: Warum Trauma kein guter Antrieb ist

    Warum das VC-Paradigma „chip on the shoulder" dazu führt, dass Traumata mit der Firma skalieren – Social Media als Beispiel

    Wie Julians Wunde funktioniert: Rejection löst Todesängste aus, er akzeptiert kein Nein – über eine Milliarde geraced, aber auf Dirty Fuel

    Warum der Heilungsprozess den Drive nicht zerstört, sondern dieselbe Energie aus einem gesünderen Ort freisetzt

    WeFox: Was schiefgelaufen ist

    Warum er bei Hires auf sein Bauchgefühl hätte hören sollen – 8/10 Datenpunkte vs. 2/10 beim rationalen Denken

    Wie 2x Liquidation Preferences bei 4,5 Mrd. Bewertung die Cap-Table-Interessen verschoben haben – Investoren bevorzugten Fire Sale

    Warum der eigene Versicherungsträger statt MGA-Modell die strategische Fehlentscheidung war

    KI-native Dienstleister: Deltas These

    Warum KI den TAM vergrößert: statt Legal-SaaS (6 Mrd.) den gesamten Services-Markt (300+ Mrd.) adressieren – mit Cashflow ab Tag eins

    Wie das Modell funktioniert: erstes Mandat 90% manuell, dann schrittweise auf 70-80% Automatisierung – jede Optimierung erhöht die Marge

    Wie The Delta Gründer auswählt: bis zu 3 Monate Trial, Support-System aus Coaches und Therapeuten, 95% dreht sich um den Founder

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    Mehr zu Julian:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julianteicke/
    Website: https://www.thedelta.io

    Kapitel:
    (00:00:00) Intro: Von 4,5 Mrd. WeFox-Bewertung zu Delta Venture Studio
    (00:02:42) Whole Brain Thinking: Die vier Quadranten
    (00:05:56) Vom Change Agent zum Coach
    (00:10:18) Wie Julian heute Gründer durch Blockaden coacht
    (00:13:00) Rocket Internet: Die Klippe-Methode
    (00:18:04) Trauma, Nervensystem und vier Schritte zur Heilung
    (00:24:18) Dirty Fuel vs. Clean Fuel
    (00:33:21) Verliert man seinen Drive, wenn man heilt?
    (00:39:21) WeFox: Was ist schiefgelaufen?
    (00:51:50) Strategische Fehler bei WeFox
    (00:58:33) Zu viel Geld: Die richtige Finanzierungsstrategie
    (01:06:06) KI-native Dienstleister: Deltas Geschäftsmodell
    (01:17:31) Berlin, Europa und die Chance für Gründer
    (01:23:36) Öffentlich scheitern und wieder aufstehen
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    Ex-GitHub-CEO bekommt 60 Millionen Dollar – für ein Startup ohne Produkt (Thomas Dohmke)

    17.07.2026 | 1 Std. 32 Min.
    60 Millionen Dollar Seed-Finanzierung bei 300 Millionen Bewertung, von 3 auf 40 Mitarbeiter in unter einem Jahr und 400 KI-Agenten, die das Team multiplizieren – Thomas Dohmke, ehemaliger CEO von GitHub, baut mit Entire die nächste Entwicklerplattform für die Ära der KI-Agenten.

    In dieser Episode erklärt Thomas, was es bedeutet, AI-Native zu gründen, warum er maximal acht Wochen plant, wie sein Team mit Hunderten Agenten arbeitet und warum Technologie allein kein Startup erfolgreich macht.

    Was du lernst:

    AI-Native gründen: Was das wirklich bedeutet

    Was es heißt, jeden Prozess durch die KI-Linse neu zu denken – nicht für heute, sondern für die Generation, die in 16 Jahren aus der Schule kommt

    Warum OpenAI nur acht Wochen plant und Product Manager mit Sechs-Monats-Roadmaps zurückgeschickt werden

    Wie Entire von 3 auf 40 Mitarbeiter wuchs und 40 Menschen mit 400 Agenten eine Firma bauen, die viel größer wirkt

    Softwareentwicklung mit Agenten

    Warum der Durchbruch ist, dass Agenten Developer-Tools auf der lokalen Codebase nutzen – grep, search, Tests schreiben, Bugs fixen

    Wie RAV Loops funktionieren – Agenten bekommen Aufgaben mit Evaluationskriterium und loopen bis zum Ziel

    Warum Agent-Code die Qualität des durchschnittlichen Entwicklers übertrifft und die neue Kompetenz in der richtigen Evaluation liegt

    Differenzierung, Brand und Marketing

    Warum Technologie Table Stakes ist und Brand, Positionierung und Netzwerkeffekte entscheiden – GitHubs Code konnte jeder schreiben, den Octocat kennt die Welt

    Warum ein Produkt 10x besser sein muss, um Nutzergewohnheiten zu brechen – Tesla schaffte das Tachometer ab, das iPhone hatte kein Copy-Paste

    Warum der gefährlichste Fehler ein Klon ist, der nur über den Preis konkurriert

    Fundraising und die 10-Jahres-Vision

    Wie Thomas die 60M-Seed-Runde mit Reputation und Vision schloss – und warum AI-Startups mindestens 10 Mio. brauchen

    Warum es drei Budget-Kategorien gibt: Personal, Marketing und Tokens – und Token-Kosten schnell Millionen verschlingen

    Warum Entire ein unendliches Spiel spielt: Launches sind Minigames, Gewinnen heißt in 10 Jahren noch relevant sein

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    Mehr zu Thomas:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ashtom/
    Website: https://entire.io

    Kapitel:
    (00:00:00) Intro: Was bedeutet es, AI-Native zu gründen?
    (00:05:50) Planungshorizonte: 8 Wochen vs. langfristige Vision
    (00:09:49) Von 3 auf 40 Mitarbeiter – Agenten als Team-Multiplikator
    (00:13:05) Transparenz und Koordination im AI-Native-Team
    (00:17:30) Onboarding und geteiltes Wissen mit KI
    (00:27:42) MVP-Speed: Wie schnell entsteht ein Produkt heute?
    (00:30:38) Programmiersprachen im Zeitalter der Agenten
    (00:40:42) Der erste Prompt: Von der Idee zum Prototyp
    (00:45:55) Was macht Startups wirklich erfolgreich?
    (00:54:54) Warum ein 10x-Produkt nicht reicht – Brand und Marketing
    (00:58:00) Wie viel Kapital braucht ein AI-Startup?
    (01:08:07) Mehrere KI-Modelle gegeneinander spielen
    (01:22:01) RAV Loops: Die neue Engineering-Kompetenz
    (01:30:56) Die 10-Jahres-Vision für Entire
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    15 Milliarden Euro laufen über seine Software – und keiner kennt die Firma (Bunch-Gründer Levent Altunel)

    10.07.2026 | 1 Std. 22 Min.
    15 Milliarden Euro Assets under Management, vier Länder und eine frische Akquisition in Luxemburg – Levent Altunel, Co-Founder und CEO von Bunch, baut das Betriebssystem für Private Markets und hat Fund Administration von Excel-Tabellen in ein AI-natives Produkt verwandelt.

    In dieser Episode erklärt Levent, warum die Operations im PE- und VC-Markt in den 80ern steckengeblieben sind, wie Bunch mit SPVs gestartet ist und heute Full-Service Fund Admin für große Fondsmanager anbietet.

    Was du lernst:

    Von SPVs zur Full-Service Fund Admin

    Warum Private Markets operativ in den 80ern steckengeblieben sind – bei Trade Republic kostet ein Investment 1 Euro, ein Private-Market-Investment Zehntausende

    Wie Bunch mit SPVs als einfachstem Vehikel startete und heute Investor Onboarding, Capital Calls, Accounting und Regulatory Filings abdeckt

    Warum Luxemburg Europas Fonds-Hauptstadt ist und die Akquisition dort Bunch eine weltweit einsetzbare Plattform gibt

    Wie KI den adressierbaren Markt verändert hat

    Wie AI Zehntausende Dokumente in einer Stunde verarbeitet und bestehende Fonds migrierbar macht – statt nur neue Fonds zu gewinnen

    Warum Fund Admin extrem sticky ist (10–15 Jahre Retention), KI aber erstmals die Migration der Installed Base ermöglicht

    Warum Bunch ein AI-natives ERP-System für Fondsdaten baut und MCP-Schnittstellen eine zentrale Rolle spielen

    Fundraising, Pricing und der Weg zu 100 Mio. Umsatz

    Warum Bunch bei jeder Runde Spezialisten wählte – Motiv, Cherry Ventures, Fintech Collective, Portage (LP-Erfahrung, 40–50 Mrd. AUM)

    Wie AUM-basiertes Pricing First-Time-Fondsmanager ermöglicht und mit Großkunden skaliert

    Warum ein durchschnittlicher Fondsmanager fast 1 Mio. EUR Jahresumsatz generiert

    Founder Journey, Team und Leadership

    Wie sich Levents Rolle in 3 Jahren vom Executor zum Manager von Managern verändert hat – bei VW dauert das 20 Jahre

    Warum Attitude und Aptitude wichtiger sind als Branchenexpertise – und wie die Co-Founder-Dynamik funktioniert

    Levents Framework: Delegiere alles, aber wenn Probleme auftauchen, geh tief rein und geh schnell

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    Mehr zu Levent:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/levent-altunel/
    Website: https://bunch.capital

    Kapitel:
    (00:00:00) Intro: Bunchs Evolution vom SPV-Tool zur Fund-Admin-Plattform
    (00:02:13) Private Markets Operations: In den 80ern stecken geblieben
    (00:04:52) Der strategische Einstieg über SPVs
    (00:07:04) Full-Service Fund Admin in vier Ländern plus Luxemburg
    (00:08:08) Warum Luxemburg Europas Fonds-Hauptstadt ist
    (00:12:13) Wie KI Produkt und adressierbaren Markt transformiert
    (00:18:02) Founding Team und frühe Mitarbeiter
    (00:22:30) Series B, Wachstum und M&A-Strategie
    (00:27:14) AUM-basiertes Pricing als disruptiver Ansatz
    (00:30:32) Vom Executor zum Manager von Managern
    (00:35:42) Der Weg zu 100 Mio. Euro Umsatz
    (00:39:04) Konsolidierer sein, nicht konsolidiert werden
    (00:46:16) Co-Founder-Dynamik: Levent und Enrico
    (00:49:48) Strategische Investorenwahl über alle Runden
    (01:00:03) Fuck-ups, Learnings und Resilienz
    (01:12:58) Hypothesen und Gründer-Rat
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Generated: 8/8/2026 - 2:37:38 PM