PodcastsTechnologieDas Klima-Labor von ntv

Das Klima-Labor von ntv

ntv Nachrichten / RTL+
Das Klima-Labor von ntv
Neueste Episode

235 Episoden

  • Das Klima-Labor von ntv

    Darum hat Großbritannien die zweithöchsten Strompreise | Jan Rosenow (Universität Oxford)

    09.04.2026 | 42 Min.
    Vor 25 Jahren hat Großbritannien die niedrigsten Strompreise der EU. Die Politik verspricht: Die Energiewende wird das Vereinigte Königreich reicher und sicherer machen. Bisher macht sie Strom vor allem teurer. Er kostet inzwischen so viel wie in Deutschland. Auch in Großbritannien wurden viele Fehler gemacht.

    "Der Ausbau von Windkraft an Land wurde vor etwa 15 Jahren praktisch abgedreht", sagt Jan Rosenow von der Universität Oxford im Podcast. "Den Solarausbau hat die damalige Regierung auch verschlafen, weil sie die Einspeisevergütung nicht zahlen wollte."

    Stattdessen wurde voll auf teure Windparks in der Nordsee gesetzt. Und Gaskraftwerke. Dann kam der Ukraine-Krieg, jetzt der Iran.

    Kein Lichtblick? Doch. Inzwischen boomt Solar selbst auf der verregneten Insel. E-Mobilität auch: "Das ist für viele Haushalte die Einstiegsdroge in die Elektrifizierung."

    Gast: Jan Rosenow, Professor für Energie- und Klimapolitik an der Universität Oxford und Leiter des "Energy Programme". Außerdem ist er Jackson Senior Research Fellow am Oriel College in Oxford und darüber hinaus Senior Associate am Cambridge Institute for Sustainability Leadership der Universität Cambridge.

    Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann

    Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: [email protected]

    Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify

    Das Interview als Text? Einfach hier klicken.
    Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: [email protected]

    Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: [email protected]
  • Das Klima-Labor von ntv

    "Deutlich weniger Windräder sparen 50 Milliarden Euro, erzeugen aber nicht weniger Strom" | Tim Meyerjürgens (Tennet Germany)

    02.04.2026 | 38 Min.
    Die Nordsee ist das Kraftwerk Europas. Theoretisch, jedenfalls. Sie hat ein hervorragendes Windangebot, einen guten Baugrund und ist relativ flach. Doch bisher kocht jeder Anrainer sein eigenes Offshore-Süppchen und verzettelt sich. Deutschland plant etwa zu viele Windräder. Sie nehmen einander den Wind weg und laufen nur ein Viertel der Zeit. "Das ist ineffizient", sagt Tim Meyerjürgens im Podcast.

    Der Ingenieur leitet Tennet Germany. Deutschlands größter Übertragungsnetzbetreiber ist für den Anschluss der Nordsee-Windparks verantwortlich. Meyerjürgens macht einen überraschenden Vorschlag: Weniger ist mehr. Weniger Turbinen erzeugen nicht weniger Strom.

    Erst recht nicht, wenn die Windparks europäisch vernetzt werden. Dann können sie dem Tennet-Chef zufolge rund um die Uhr laufen: "Wir beuten eine Sturmfront erst in Großbritannien aus und übetragen den Strom nach Deutschland und tags darauf machen wir es umgekehrt.""

    Gast: Tim Meyerjürgens, CEO von Tennet Germany

    Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann

    Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: [email protected]

    Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify

    Das Interview als Text? Einfach hier klicken.
    Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: [email protected]

    Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: [email protected]
  • Das Klima-Labor von ntv

    "Die Solaranlage lohnt sich inzwischen immer - auch ohne Einspeisevergütung" | Peter Knuth (BDSH)

    26.03.2026 | 30 Min.
    Der große Solar-Boom in deutschen Eigenheimen ist vorbei. Gut so, sagt das Solarhandwerk. Denn nach dem russischen Angriff auf die Ukraine wurde auf deutschen Dächern viel Schindluder getrieben. "Es wurden viele Anlagen verkauft", sagt Peter Knuth vom Bundesverband des Solarhandwerks. Bei Montage und Installation folgte das böse Erwachen. "Letztlich kann jeder Mensch Module aufs Dach schrauben, der sich hinauf traut. Die neuen Unternehmen haben Kunden mit unseriösen Anzeigen überschüttet."

    Nach vier Jahren Preiskampf stehen viele Handwerksbetriebe vor einer unsicheren Zukunft. Die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen hat damit nichts zu tun. "Solartechnik ist inzwischen so günstig, dass man alle Flächen wirtschaftlich nutzen kann - in Süd- und Norddeutschland", sagt Knuth. Das gilt nicht für die grüne Gas- oder Ölheizung: "Dieses Pferd ist tot geritten."

    Gast: Peter Knuth, Vorsitzender des Bundesverbands des Solarhandwerks (BDSH)

    Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann

    Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: [email protected]

    Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify

    Das Interview als Text? Einfach hier klicken.
    Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: [email protected]

    Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: [email protected]
  • Das Klima-Labor von ntv

    Ingenieure lehnen SMR ab: "Minireaktoren sind technisch gesehen zu klein, ineffizient und teuer" | Leonhard Gandhi (Fraunhofer ISE)

    22.03.2026 | 13 Min.
    Ursula von der Leyen lechzt nach modernen Mini-Atomreaktoren. Markus Söder auch. Die USA ohnehin. Die Politik möchte etliche Milliarden Euro und Dollar in SMR investieren. Tatsache bleibt: Auch nach jahrzehntelanger Forschung sind effiziente Minireaktoren nur Wunschtraum, keine Realität. "Das hat technische Gründe", sagt Leonhard Gandhi vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) im "Klima-Labor" von ntv. "Kleine Reaktoren brennen Kernbrennstoff schlechter ab. Deswegen sind SMR per se deutlich teurer als große Anlagen." Die Branche weiß ihm zufolge um ihre Ineffizienz, aber "scheitert krachend" mit allen Alternativen.

    Gast: Leonhard Gandhi, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur leitet die Plattform Energy-Charts. Diese erfasst zahlreiche Daten zu Stromsystem, Stromproduktion und Stromverbrauch in ganz Europa.

    Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann

    Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: [email protected]

    Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify

    Das Interview als Text? Einfach hier klicken.
    Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: [email protected]

    Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: [email protected]
  • Das Klima-Labor von ntv

    Mittelstand leidet: "Energiepreise werden sich erst Ende 2027 wieder normalisieren" | Niels Keunecke (Meistro Energie)

    19.03.2026 | 33 Min.
    Kleinere und mittlere Unternehmen bekommen keinen Industriestrompreis. Sie haben anders als Autofahrer keine Lobby und anders als große Konzerne keinen Draht ins Wirtschaftsministerium. Ihr finanzieller Puffer? Gering. Ihre Margen? Auch. Steigende Energiekosten sind tödlich.

    Ihnen bleiben zwei Möglichkeiten, um den Iran-Schock zu bewältigen: Energiefresser finden, dann unabhängig werden. "Eine eigene Solaranlage hat das größte Einsparpotenzial", sagt Niels Keunecke im Podcast.

    Der Chef von Meistro Energie versorgt 13.000 kleine und mittlere Unternehmen mit Strom und Gas. Seine Prognose ist düster: "Selbst, wenn der Krieg im Nahen Osten zeitnah endet, deuten die Preise an der Börse darauf hin, dass sich die Energiepreise erst Ende 2027 wieder in normales Fahrwasser bewegen."

    Eine gut geplante Energiewende mit klaren Vorgaben würde helfen, doch das deutsche Energiesystem wie ihm zufolge ähnlich gemanagt wie die Deutsche Bahn.

    Gast: Niels Keunecke, CEO der Meistro GmbH und Chef von Meistro Energie

    Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann

    Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: [email protected]

    Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify

    Das Interview als Text? Einfach hier klicken.
    Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: [email protected]

    Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: [email protected]

Weitere Technologie Podcasts

Über Das Klima-Labor von ntv

Was hilft wirklich gegen den Klimawandel? Funktioniert Klimaschutz auch ohne Job-Abbau und wütende Bevölkerung? Das "Klima-Labor" ist der ntv-Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen, Lösungen und Behauptungen der unterschiedlichsten Akteure auf Herz und Nieren prüfen. Ist Deutschland ein Strombettler? Rechnen wir uns die Energiewende schön? Vernichten erneuerbare Energien Arbeitsplätze oder schaffen sie welche? Warum wählen Städte wie Gartz die AfD - und gleichzeitig einen jungen Windkraft-Bürgermeister? Das Klima-Labor von ntv: Jeden Donnerstag eine halbe Stunde, die informiert, Spaß macht und aufräumt - ohne Streit, in ausführlichen Gesprächen mit führenden Köpfen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft. Bei ntv und überall, wo es Podcasts gibt: RTL+, Amazon Music, Apple Podcasts, Spotify, RSS-Feed Ihr habt eine Frage an uns? Schreibt eine E-Mail an [email protected] Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: [email protected]
Podcast-Website

Höre Das Klima-Labor von ntv, c't 4004 – der c't-3003-Podcast und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

Hol dir die kostenlose radio.de App

  • Sender und Podcasts favorisieren
  • Streamen via Wifi oder Bluetooth
  • Unterstützt Carplay & Android Auto
  • viele weitere App Funktionen

Das Klima-Labor von ntv: Zugehörige Podcasts

Rechtliches
Social
v8.8.6| © 2007-2026 radio.de GmbH
Generated: 4/11/2026 - 7:13:23 PM