308 Episoden
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In dieser Folge spreche ich mit Thomas Hagemann von Sevensenders über claim.me, eine Software, mit der Onlineshops verlorene und beschädigte Pakete bei den Carriern reklamieren. Er ist seit über zehn Jahren im Paketversand unterwegs und hat claim.me aus dem eigenen Logistikgeschäft heraus ausgegründet. Wir starten mit einer Frage, die viele E-Commerce Leute gar nicht auf dem Schirm haben: Warum muss man Pakete überhaupt klemmen?
Thomas erklärt, welche drei Fehlertypen es beim Versand gibt und warum die Verlustquote in manchen Branchen um ein Vielfaches höher liegt als im Fashionbereich. Danach nehmen wir den kompletten manuellen Prozess auseinander, vom Kundenticket über die Nachforschung bis zur handschriftlich ausgefüllten Empfängererklärung. Mitten in der Folge habe ich live nachgeschaut, wie viele Tickets wir bei Snocks dieses Jahr zum Thema verlorene Pakete hatten, und die Zahl hat mich selbst überrascht.
➤ Hier findest du mehr von Thomas: https://www.linkedin.com/in/thhagemann/
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Themen:
00:00 Intro
00:57 Was claim.me eigentlich macht
01:43 Warum man Pakete überhaupt reklamieren muss
02:19 Die drei Fehlertypen der Carrier
03:51 Wo die Verlustquote auf 20 von 1000 springt
05:35 So reklamieren die meisten Shops heute
06:19 Kunde erstattet, Geld trotzdem weg
06:51 Live-Check: unsere Tickets bei Snocks
11:43 7.800 Tickets und der Schaden dahinter
13:54 Der manuelle DHL-Prozess Schritt für Schritt
14:34 Welcher Carrier die meisten Pakete verliert
16:06 Fristen, Empfängererklärung und Ablehnungen
18:18 Die Formel für deinen eigenen Schaden
19:32 Von 30 Minuten auf unter 3 Minuten pro Fall
24:37 Was die Lösung wirklich kostet
32:42 Pakete, die niemand in der Filiale abholt
38:28 Proaktives Claiming mit KI
Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices - ➤ Mit Davud zusammenarbeiten (1:1 Performance-Coaching für Unternehmer): https://link-to.website/davudanil-228 (Werbung)
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➤ Mein kostenloser Newsletter (Wöchentliches E-Commerce Insiderwissen): https://link-to.website/klapitalnewsletter-700 (Eigenwerbung)In dieser Folge spreche ich mit Davud Anil. Er hat Psychologie studiert und begleitet seit vier Jahren Unternehmer als Performance Coach. Wir starten direkt mit einer Frage, die wahrscheinlich viele betrifft: Warum trainieren wir uns am Laptop eigentlich ständig darauf, abgelenkt zu sein? Davud erklärt, was Fokus aus Sicht unseres Gehirns wirklich bedeutet und warum wir dabei oft komplett falsch denken.Danach gehen wir seine Serviettenstrategie durch. Die Idee dahinter: Deine wichtigsten Ziele und Prioritäten müssen auf eine einzige Serviette passen. Wir wenden das direkt auf meine Themen bei Snocks an und sprechen darüber, wie wir beide versuchen, in den Fokus zu kommen und abends auch wieder richtig abzuschalten. Gleichzeitig warnt Davud davor, das komplette Leben nur auf Produktivität und Effizienz auszurichten.Zum Ende wird das Gespräch sehr persönlich. Wir sprechen über Status, Anerkennung und darüber, wovor wir eigentlich am meisten Angst haben. Mein größtes Learning aus der Folge: Jeder kann erfolgreich sein, wenn er sich über einen längeren Zeitraum wirklich mit sich selbst beschäftigt und versteht, wie er funktioniert. Für mich war das definitiv einer der tiefsten Podcasts, die wir bisher aufgenommen haben.
➤ Hier findest du mehr von Davud: https://www.linkedin.com/in/davud-anil/
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Themen:
00:00 Intro
01:28 Der größte Fehler von Gründern
04:29 Wann du dein Tagesziel festlegen solltest
06:05 Die Serviettenstrategie
11:06 Was passiert bei Ausnahmen?18:29 Wo meine Energie wirklich hingeht
21:37 Das Feierabendritual
25:45 Unsere Fokusrituale
31:09 Die Schattenseite von Effizienz
36:07 Oura Ring und Whoop: Fluch oder Segen
39:30 Wie du herausfindest, was dir Energie gibt
45:42 Status oder eigene Lebensvision
49:16 Unsere größten Ängste
56:18 So läuft das Coaching mit Davud ab
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In dieser Folge spreche ich mit Tom Illauer, der seit sieben Jahren Restrukturierungsfälle im Handel und E-Commerce leitet und heute mit Von Falkenrath & Company genau das macht, was er dort jedes Mal wieder gebraucht hat: Verträge und Rechnungen auseinandernehmen und schauen, wo ein Unternehmen seit Jahren zu viel bezahlt. Sein heftigster Fall war ein neun Jahre alter Speditionsvertrag, bei dem knapp 900.000 Euro zu viel geflossen sind, und das Ganze wurde noch unangenehmer, weil die Inhaberin mit dem Spediteur befreundet war.
Wir gehen zehn Kostenblöcke durch, und ehrlich gesagt kannte ich die Hälfte davon nicht. Maut, die nicht nach Kilometern, sondern nach Gewicht abgerechnet wird. Dieselfloater, die sich nicht eins zu eins anpassen. Agenturgebühren aufs Ad-Budget, die bei 6 bis 8 Prozent liegen, obwohl 2 bis 3 fair wären. Bei einem Solarhändler mit 30 Millionen Umsatz waren allein aus Maut und Diesel 200.000 Euro drin, ohne dass der Anbieter gewechselt wurde. Spannend fand ich auch, dass er das gar nicht will. Wenn die Kondition passt, sagt er das einfach.
Am meisten hängengeblieben ist mir eine Gebühr, die irgendwo auf Seite 50 im DHL-Vertrag steht. Für kurze Wochen mit Feiertag wird ein Zuschlag berechnet, über das Jahr fast ein volles Prozent, und laut Tom fällt die oft schon weg, wenn man sie überhaupt anspricht. Ich habe live im Podcast hochgerechnet, was das bei uns bedeutet, und bin bei rund 70.000 Euro rausgekommen. Dazu kommen Cloudkosten, Forschungszulage von bis zu 35 Prozent der Personalkosten und Lizenzen für Mitarbeiter, die längst weg sind. Mein persönliches Key Learning der Folge ist, dass die teuersten Verträge nicht die schlecht verhandelten sind, sondern die, die einfach nie wieder angefasst wurden.
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Themen:
00:00 Intro
00:53 Der schlimmste Fall: 900.000 Euro zu viel bezahlt
04:07 Maut nach Gewicht statt nach Kilometern
05:47 Dieselfloater in alten Speditionsverträgen
08:33 Agenturgebühren aufs Ad-Budget
12:33 Payment Gebühren nachverhandeln
16:42 Die Vier-Tage-Wochen-Gebühr bei DHL
20:40 Cloudkosten senken mit Committed Discounts
22:22 Dev- und Stage-Umgebungen, die nachts durchlaufen
25:30 Forschungszulage: 35 Prozent der Personalkosten zurück
28:18 Inaktive Lizenzen und Schatten-IT
31:07 Lastspitze beim Netzentgelt
34:27 Vom Investment Banker zum Restrukturierer
39:44 Wie die Zusammenarbeit abläuft und was sie kostet
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In dieser Folge spreche ich mit Nils, der vor drei Jahren Geschäftsführer von Fellglück wurde, also der Hundemarke, die damals aus diesem Podcast heraus entstanden ist. Zwei gescheiterte Projekte später führt er heute Everjump und macht rund 180.000 Euro Monatsumsatz, hochprofitabel. Wir gehen die komplette Strecke einmal gemeinsam durch.
Wir starten bei Fellglück: 25.000 Euro Startkapital, am Peak 10.000 Euro Monatsumsatz und nach knapp einem Jahr der Verkauf für 18.000 Euro. Nils erklärt seine zwei größten Fuckups, zu viele Kanäle und zu viele USPs, danach das zweite Projekt mit Investor und Rewe-Listung, aus dem er nach dreiviertel Jahr wieder ausgestiegen ist. Nils wird sehr ehrlich, wie sich zwei Niederlagen in einem Jahr emotional angefühlt haben.
Dann Everjump: Höhle der Löwen, 30 Gesellschafter, beim Einstieg komplett unprofitabel. Nils hat sich selbst zum Testimonial gemacht, nach 30 Tagen Seilspringen hatte er 40 Follower, an Tag 35 ging ein Reel raus, das heute bei knapp einer Million Aufrufe steht. Daraus ist die Inhouse-Content-Creator-Strategie mit sechs Leuten geworden, und er gibt das komplette Playbook raus, inklusive Bezahlmodell, Tracking und warum er nie mit Rabattcodes arbeitet.
➤ Hier findest du mehr von Nils:
https://www.linkedin.com/in/nils-holten-6217941b7/
https://www.instagram.com/everjumpfit/reels/?hl=de
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Themen:
0:00 Intro
0:44 Ist Fellglück gescheitert?
1:40 Wie Fellglück entstand
3:08 Fuckups bei Fellglück
8:53 Der Verkauf von Fellglück
13:18 Projekt 2: Speiseöl, Rewe Listung und der Ausstieg
15:33 Zwei Niederlagen in einem Jahr: der emotionale Tiefpunkt
16:39 Wie ein Investor ihn zu Everjump holte
18:09 Everjump vorher: 1 Mio Umsatz, 30 Gesellschafter, tiefrot
20:22 Die ersten Hebel
21:44 Orangischer Content als Umsatzboost
29:41 Inhouse Content Creator statt Influencer
40:37 Shop Optimierung und Paid Ads
43:05 Influencer Marketing
46:23 23 Prozent Anteile und die Verhandlungsposition
48:07 Nächste Schritte: Ausland, Google Ads, Community-Effekt
50:06 Golden Nuggets
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In dieser Folge spreche ich mit Till Soll von Hansegrün, der vor zwei Jahren schon mal hier saß, damals bei 1,7 Millionen Onlineumsatz. Heute liegen sie bei rund 15 Millionen, haben sich also jedes Jahr mehr als verdoppelt. Wir gehen Baustein für Baustein durch, wo dieses Wachstum eigentlich herkam und wie viel Prozent auf welchen Hebel entfallen.
Wir starten bei Höhle der Löwen: Till hatte vier Angebote von drei Löwen und hat sich für das Kombiangebot von Judith Williams und Frank Thelen entschieden, nur um den Deal Monate später mitten in der Due Diligence selbst abzusagen. Er erklärt, warum, was die Ausstrahlung wirklich an Zusatzumsatz gebracht hat und warum er trotzdem nicht jeder Brand empfehlen würde, sich zu bewerben. Spannend fand ich auch, dass sie sich zweimal beworben haben und beide Male abgelehnt wurden, bevor sie am Ende gescoutet wurden.
Danach wird es sehr konkret: monatliche Produktlaunches und wie Till zwischen Neukunden- und Bestandskundenprodukten unterscheidet, warum sie 80 Prozent des Neukundenbudgets in Meta stecken und nur 20 in Influencer Marketing, ihr dreistufiges Retention Modell aus E-Mail, WhatsApp und Postkarte, mit dem sie aus 5.000 Postkarten 25.000 Euro Umsatz gemacht haben, und Post Purchase Upsell. Mein persönliches Key Learning der Folge ist aber der Shopify Score, also Conversion Rate mal Netto-AOV und warum Brands unter einem Wert von 200 kaum profitabel skalieren können.
Zum Schluss reden wir über seine veränderte Rolle als Gründer, warum er und Lukas selbst zum Bottleneck ihrer eigenen Brand geworden sind und über den Privatinvestor, den sie zum Jahreswechsel reingeholt haben.
➤ Hier findest du mehr von Till: https://www.linkedin.com/in/till-soll-a1483b233/
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Themen:
0:00 Intro
0:58 Von 1,7 auf 15 Millionen: die Zahlen der letzten zwei Jahre
2:27 Höhle der Löwen: Wie viel Umsatz bringt die Ausstrahlung wirklich?
3:34 Vier Angebote, ein Deal und warum er nicht zustande kam
6:16 Sollte sich jede Brand bewerben? Und wie kommt man rein?
8:27 Monatliche Produktlaunches: Tops, Flops und Erfolgsquote
11:40 Neukunden- vs. Bestandskundenprodukte
18:33 Meta vs. Influencer Marketing: Warum 80/20?
22:12 Retention: E-Mail, WhatsApp und Postkarten mit ROAS 5
26:48 Post Purchase Upsell: 8 % Nutzung, 40 € zusätzlicher Warenkorb
29:57 Der Shopify Score
33:54 Direct Response und Advertorials: Warum es bei Hansegrün nicht funktioniert
35:40 Vom Marketer zum Manager: Wenn der Gründer zum Bottleneck wird
39:14 Investoreneinstieg
44:49 Ziele bis 2028 und Golden Nuggets
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Über Johannes Kliesch Podcast
Im Johannes Kliesch Podcast lädt SNOCKS-Gründer Johannes Kliesch jede Woche spannende Gäste aus dem E-Commerce ein. Es geht um ihren Werdegang, um die Hebel, mit denen sie skaliert haben, und um Learnings, die du direkt auf dein eigenes Business anwenden kannst. Vom kleinen Founder, den bisher kaum jemand auf dem Schirm hat, der aber eine richtig starke Geschichte und echte Learnings mitbringt, bis zu den größten Brand Ownern Deutschlands.
Podcast-WebsiteHöre Johannes Kliesch Podcast, Der Online Business Podcast mit Caroline Preuss | Unternehmertum, Marketing & Social Media und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

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