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Business of Classical Music

León Dreher - Dreher.Media GmbH
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    G. Henle Verlag – Print vs. Digital: Das Notengeschäft im Wandel

    09.1.2026 | 53 Min.
    Dr. Norbert Gertsch ist Geschäftsführer des G. Henle Verlags, einem der weltweit führenden Musikverlage für Urtext-Notenausgaben. Im Gespräch gibt Dr. Gertsch tiefe Einblicke in die Entwicklung des internationalen Notengeschäfts: von historischen Geschäftsmodellen über den Wandel durch Digitalisierung bis hin zu der Frage, wie sich höchste editorische Qualität in einer zunehmend digitalen Welt behaupten lässt. Eine Folge über Tradition und Innovation, wissenschaftliche Präzision – und die Zukunft musikalischer Quellen zwischen Papier und App.

    Der G. Henle Verlag wurde 1948 gegründet und steht seit Jahrzehnten für höchste Urtext-Qualität, basierend auf musikwissenschaftlicher Forschung und kritischer Quellenarbeit. Mit einem umfangreichen Katalog zentraler Werke der klassischen Musik sowie der Entwicklung der Henle Library App, die inzwischen über 100.000 Nutzer zählt, verbindet der Verlag editorische Exzellenz mit digitalen Nutzungskonzepten für Musikerinnen und Musiker weltweit.

    🗣️ Themen des Gesprächs:

    - Die Entwicklung des Notengeschäfts im internationalen Klassikmarkt
    - Print-Ausgaben vs. digitale Noten
    - Die Henle Library App mit über 100.000 Nutzern
    - Differenzierung durch wissenschaftliche Herangehensweise und Urtext-Qualität

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    Idealismus, Verantwortung – und die Frage, wie Substanz und Wirtschaftlichkeit zusammengehen können.

    19.12.2025 | 56 Min.
    Arnold Simmenauer ist Geschäftsführer der Impresariat Simmenauer GmbH – einer international tätigen Künstleragentur mit Fokus auf Kammermusikensembles und Solisten. Im Gespräch gibt Arnold Simmenauer tiefe Einblicke in die Arbeit einer Künstleragentur: von Geschäftsmodellen und wirtschaftlichen Realitäten über strategische Künstlerentwicklung bis hin zu den weniger sichtbaren Schattenseiten der Klassikbranche. Eine Folge über Marktmechanismen, Idealismus, Verantwortung – und die Frage, wie Substanz und Wirtschaftlichkeit zusammengehen können.

    Gegründet 1989 von Sonia Simmenauer, entwickelte sich die Agentur Impresariat Simmenauer GmbH schnell zu einem der international führenden Häuser für Ensembles, Solisten, Dirigenten und Kammermusikprojekte. Nach dem Umzug von Hamburg nach Berlin im Jahr 2009 und dem generationellen Wechsel der Leitung an ihren Sohn Arnold Simmenauer steht das Impresariat heute für umfassende künstlerische Betreuung, strategische Entwicklung und ein weltweites Netzwerk zu Veranstaltern, Festivals, Orchestern, Opernhäusern und Labels.

    🗣️ Themen des Gesprächs:

    - Aufgabenprofil einer Künstleragentur: zwischen Management, Strategie und Vermittlung
    - Das Geschäftsmodell einer Künstleragentur im internationalen Klassikmarkt
    - Wirtschaftlichkeit vs. künstlerische Substanz – Konflikt oder notwendige Ergänzung?
    - Fokus und Positionierung innerhalb der Künstlerliste
    - Die Schattenseiten der Klassikbranche: Druck, Abhängigkeiten und Unsichtbares
    - Verantwortung von Agenturen

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    Karriere als Streichquartett – Das Goldmund Quartett über seine Entwicklung im globalen Klassikmarkt

    05.12.2025 | 59 Min.
    „Das Goldmund Quartett – Florian Schötz (Violine), Pinchas Adt (Violine), Christoph Vandory (Viola) und Raphael Paratore (Violoncello) – zählt zu den prägenden Streichquartetten seiner Generation. Die vier Musiker kennen sich seit ihrer Kindheit und spielen seit fast zwanzig Jahren in unveränderter Besetzung zusammen. Mit internationalen Wettbewerbsgewinnen, herausragenden Albenveröffentlichungen und Tourneen durch die bedeutendsten Musikmetropolen hat sich das Quartett in den vergangenen Jahren als feste Größe im globalen Kammermusikbetrieb etabliert. 2024/25 folgen Debüts bei renommierten Festivals, eine umfangreiche US- und Japan-Tournee sowie das eigene Goldmund Festival und die neu gegründete Goldmund Academy.

    🗣️ Themen des Gesprächs:

    - Kammermusik seit 20 Jahren: Die Entstehung des Goldmund Quartetts
    - Die erste Agentur, HarrisonParrot
    - Wirtschaftliches Setup & internationale Koordination eines Ensembles
    - Gagen, Einnahmen & realistische Finanzierungsmodelle für Streichquartette
    - Der Kammermusikmarkt: Strukturen, Chancen & Veränderungen
    - Europa vs. USA: Zwei Märkte, zwei Systeme?
    - Private vs. staatliche Finanzierung im Kulturbereich
    - Ticketpreise & ökonomische Zusammenhänge im Konzertbetrieb
    - Der eigene Förderverein: Warum ihn ein Quartett braucht
    - Das Goldmund Festival: Vision, Aufbau & Zukunft

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    Über 6 Millionen User - wird Operabase zum digitalen Kulturberater?

    21.11.2025 | 49 Min.
    Ulrike Köstinger ist seit 2023 CEO von Operabase, der weltweit führenden Datenplattform für Oper, Konzert, Musical und Ballett. Ihr beruflicher Weg – von Praktika bei den Salzburger Festspielen und der Mailänder Scala über ihre Tätigkeit als Brand Managerin bei L’Oréal bis hin zum Aufbau des Streamingdienstes CueTV – führt sie heute an die Spitze eines Unternehmens, das seit 30 Jahren die internationale Klassikwelt prägt.

    🗣️ Themen des Gesprächs:

    - Beruflicher Werdegang: Von der Mailänder Scala zur Tech- & SaaS-Branche
    - Operabase: Was macht die Plattform seit 30 Jahren so relevant?
    - Leistungsumfang & Metadaten: Künstlerprofile, Repertoire, Produktionen, Trends
    - Ökonomische Struktur: Wie finanziert sich Operabase als SaaS-Unternehmen?
    - Operabase als digitaler Kulturberater: 6 Mio. Nutzer*innen & ihre Bedürfnisse
    - Klassik digital erleben: Chancen, Risiken & neue Publikumsstrukturen
    - Führt KI zu einem Kulturboom?
    - Welche Geschäftsmodelle in der Klassik sind wirklich nachhaltig?
    - Private Funding & Finanzierung im internationalen Kontext

    📍 Über Operabase:
    Operabase ist mit rund 300.000 gelisteten Künstler*innen und 6 Millionen Nutzer*innen die reichweitenstärkste Datenplattform im Klassikbereich. Sie erfasst Opernproduktionen, Konzerte, Musicals und Ballette weltweit – und dient Opernhäusern, Orchesterinstitutionen, Agenturen und Kulturschaffenden als zentrales Recherche- und Castingtool. Der immense Metadatenschatz der Plattform zeigt internationale Trends, Repertoireentwicklungen und künstlerische Bewegungen wie kaum eine andere Quelle.

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    Vom Festival zur Marke – Der Heidelberger Frühling - Intendant Thorsten Schmidt im Gespräch!

    07.11.2025 | 1 Std. 15 Min.
    Vom lokalen Musikfestival zur international beachteten Plattform: Der Heidelberger Frühling hat sein Profil konsequent erweitert und vereint heute Formate wie das Liedfestival, Streichquartettfest, Kammermusik Plus, den Wettbewerb „Das Lied“ und die Classic Scouts. Im Zentrum steht dabei weiterhin das Musikfestival selbst, das seit der Saison 2022/23 vom Pianisten Igor Levit als Co-Künstlerischem Leiter gemeinsam mit Thorsten Schmidt geprägt und weiterentwickelt wird.

    📍 Über den Heidelberger Frühling:
    Mit einem Etat von rund 5,3 Millionen Euro und einem außergewöhnlich hohen Anteil privater Fördermittel ist der Heidelberger Frühling ein Sonderfall in der deutschen Kulturlandschaft. Wo viele Festivals überwiegend staatlich finanziert sind, gelingt es hier, regionale Unternehmen und private Unterstützer aktiv einzubinden – ein Modell, das für große Anerkennung sorgt und beispielhaft zeigt, wie nachhaltige Kulturförderung gelingen kann.

    🗣️ Themen der Folge:
    - Die Entstehung und Weiterentwicklung des Heidelberger Frühlings
    Die Aufgabe eines modernen Musikfestivals
    - Audience Development & Publikumsbindung
    - Wandel der Publikumsinteressen im Laufe der Zeit
    - Finanzierung & private Förderpartnerschaften
    -Klassikfestivals als ortsunabhängiges Lizenzmodell

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Über Business of Classical Music

Business of Classical Music thematisiert unterschiedliche wirtschaftliche Perspektiven der klassischen Musikbranche. Den Podcast produziert die Dreher.Media GmbH.
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