78 Episoden
- Kurz vorab:
- Germany at the Frontier am 8. Oktober: https://www.house-of.ai/germany-at-the-frontier
- Tokenmade in München am 28. September: https://tokenmade.ai/events
Julius Körfgen hat sich bei Y Combinator mit einem Satz beworben: „Wir bauen die beste Marketing-Agentur der Welt." Gut ein Jahr später steuert sein Startup Uplane (YC F25) Kampagnen für die Deutsche Bahn und Kalshi, komplett mit AI: Research, Ads, Landing Pages, Budget-Steuerung, end-to-end bis zum Checkout.
Im Gespräch erzählt er den ganzen Weg: von der eingerissenen Hose und Mamas Nähkasten zur eigenen Fashion-Marke mit 17, über Enpal, wo sein Team mit Energieportal24 in 12 Wochen 25 Prozent des Lead-Volumens holte, bis zur Erkenntnis, dass AI all das besser kann.
Dazu: warum die erste YC-Bewerbung scheiterte, wie sich 120 bis 130 Investor-Calls in zwei Wochen anfühlen, warum 20VC nach 15 Minuten zusagte, wieso die Deutsche Bahn 11 Monate brauchte und Kalshi nur einen Kaffee in Sunnyvale, ab wann sich SOC 2 lohnt, wo im Marketing 2026 noch echte Arbitrage liegt, und was Julius auf die Frage antwortet, ob er für 2 Milliarden verkaufen würde.
Eine Folge über die Agentur von morgen, und darüber, wie schnell man sie bauen kann, bevor Omnicom und WPP sich auch nur einmal restrukturiert haben.
Julius auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julius-koerfgen/
Uplane: https://uplane.com
(03:30) Moin: Wie lange haben Agenturen noch?
(04:48) Vorort von Frankfurt und der Traum von der Premier League
(05:29) Freischwimmer: eingerissene Hose, Nähkasten, eigene Marke mit 17
(07:08) Sechsstelliges Investment und nach einem Jahr out of cash
(08:43) Responsibly, Rocket und der Masterplan San Francisco
(09:34) Enpal: Donnerstag Interview, Montag erster Arbeitstag
(11:18) Energieportal24: 25 Prozent des Enpal-Volumens in 12 Wochen
(14:52) 40 bis 50 Prozent des weltweiten Ad-Spends verpuffen
(16:32) Der Uplane-Gedanke: alles Manuelle kann AI besser
(19:22) Start in Lukas' Wohnzimmer: LinkedIn-Sales und Ad Generator
(21:05) Der erste Check kommt von Maxim (Enpal)
(21:54) YC-Absage und der neue Pitch: „die beste Marketing-Agentur der Welt"
(23:11) Deutsche Bahn: 11 Monate bis zur Unterschrift
(24:30) Was YC wirklich bringt: Mindset, Chesky und Altman
(26:55) Kein Outreach, 120 bis 130 Investor-Calls in zwei Wochen
(29:20) Rapid Fire
(31:33) Ganzes Team nach San Francisco
(32:45) Kundengewinnung: Network und die Deutsche-Bahn-Story
(34:45) Die Kalshi-Story: ein Kaffee in Sunnyvale
(36:45) US-Speed vs. Deutschland und SOC 2 seit Batch-Start
(38:05) Wo heute noch Arbitrage liegt: Speed und Personalisierung
(41:05) Service statt SaaS: die Omnicom-Punchline
(42:45) Die 2-Milliarden-Frage
(43:16) O1-Visa fürs ganze Team und was San Francisco wirklich bringt
(46:05) Siebenstellig heute, 100 Millionen Ende 2027?
(47:15) Sechs-Tage-Wochen und wie man Talent bindet
(49:15) Demo, Drei-Monats-Pilot und Kontakt Wie vermittelt dein KI-Headhunter 200.000 Talente an Top-Startups, Sebastian Scott? (#74)
31.08.2026 | 53 Min.Tokenmade event am 28. September in Muenchen: https://www.tokenmade.ai/events
Germany at the Frontier, 8. Oktober im House of AI: https://www.house-of.ai/germany-at-the-frontier
Community: https://linktr.ee/omrsvu
Ich war Product Manager bei LinkedIn. Sebastian Scott baut mit Clera den KI-Headhunter, der das Job Board überflüssig machen soll. Klar, dass wir uns über LinkedIn streiten. Sebastian ist Ende 20, halb Brite, halb Deutscher, geboren in Singapur, aufgewachsen im Münchner Umland. Mit 17 hat er seine erste Firma gegründet, Clera hat er von einem Airbnb in Lima aus gebootstrapped, alle sechs Wochen ein neues Land, bevor es mit dem Team nach San Francisco ging.
Clera funktioniert wie ein richtig guter Headhunter, nur per iMessage, WhatsApp und E-Mail: Talente sagen, wohin sie wollen, Clera matcht sie mit über 2.000 Jobs bei mehr als 500 Startups und macht eine Warm Intro direkt zum Founder. Heute vertritt Clera knapp 200.000 Talente in den USA und Europa, macht mehrere Millionen Umsatz und hat drei Millionen Dollar Pre-Seed von US-Investoren geraised. Kostenlos für Talente, 15 Prozent Success Fee für Companies. Sebastians Formel: qualitativ der Porsche, preislich der Aldi.
Wir sprechen darüber, was an LinkedIn und Job Boards kaputt ist (Stichwort falsche Incentives), warum das Open-to-Work-Badge bei Top-Startups eher schadet als hilft, wie Clera mit Copycats wie Dex und Mercor umgeht und was der echte Moat ist, wenn jeder die Website vibe coden kann. Dazu: die Kritik auf Trustpilot, Resume-Farming-Scams mit 800-Dollar-Coaches und warum Sebastian jede negative Review persönlich beantwortet.
Außerdem: das Leben im Hacker House in San Francisco (inklusive der Putzhilfe, die heute im Customer Success Team arbeitet), 996 als Arbeitsmodell, die Glocke, die läutet, wenn jemand sein Claude-Limit erreicht, das E2-Visum als Life Hack für deutsche Founder, warum ohne US-Investoren niemand einen ernst nimmt, und ob Clera auch aus Berlin funktionieren würde.
Eine Folge über Recruiting im KI-Zeitalter, deutschen Bootstrapping-Mindset im Valley und die Frage, ob LinkedIn in zehn Jahren noch jemand braucht.- Heute spreche ich mit meiner eigenen Praktikantin. Clara Grözinger ist 20, studiert an der ESADE in Barcelona und hat die letzten zwei Monate das House of AI in San Francisco mitgeprägt, als unsere erste Entrepreneur in Residence.
Ohne je programmiert zu haben, hat sie hier mit P0 komplette Software gebaut: ein Operating System, das das House of AI managt, und ein CRM für BePurple. Ihr Rezept: hunderte Male fragen, "erklär's nochmal für eine Zehnjährige", und einfach machen.
Im Gespräch erzählt sie, wie ihre Generation wirklich über AI denkt, wie man heute an der Uni lernt, wenn ChatGPT jede Hausarbeit schreiben kann, und wie viel Angst ihr Jahrgang vor dem Jobmarkt hat. Dazu: warum sie LinkedIn cringe findet, welche Apps sie nutzt, die ich nicht kannte, und wofür sie AI ganz bewusst nicht einsetzt.
Und es geht um ihre Nachfolge: Die Stelle als Entrepreneur in Residence im House of AI ist ab sofort frei. 50 Prozent fester Job, 50 Prozent Zeit für die eigene Gründungsidee, mit Gehalt, Bonus, Shares, Medical Insurance und auf Wunsch J1-Visum für Bewerber aus Deutschland. Alle Infos und der Bewerbungslink stehen in den Shownotes.
Eine Folge über die erste Generation, die mit AI studiert, und über die Kunst, einfach mal zu machen.
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Über OMR Silicon Valley Update
Willkommen in der 2. Staffel vom OMR Silicon Valley Update - präsentiert von BePurple.ai!
Hier gehts zur Whatsapp Community: https://linktr.ee/omrsvu
Über 20.000 Deutsche leben in San Francisco und der Bay Area. Viele von ihnen sind erfolgreiche Unternehmer, Gründer und interessante Leader weltweit führender Tech-Unternehmen wie Google, Facebook oder Apple – oder arbeiten zum Teil bei spannenden Startups und Hidden Champions. Wer sind diese Menschen, was machen sie, was hat sie zu dem gemacht, wie sie heute sind und wo sie heute stehen.
Host Christian Byza – OMR Co-Founder und CEO und Founder von BePurple.ai in San Francisco – findet es heraus: Der OMR Silicon Valley Update Podcast erzählt genau diese Geschichten von Deutschen, die es im Valley “geschafft” haben. Wir wollen aus ihren Fehlern lernen und uns von den Geschichten inspirieren lassen. Jetzt reinhören und abonnieren!
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