Wann hast du zuletzt wirklich gemerkt, dass du einen Körper hast – und nicht nur ein Gehirn auf zwei Beinen?
In dieser Folge tauchen wir ein in eines unserer absolutsten Lieblingsthemen: das Verhältnis zwischen unserem neurodivergenten Hirn und dem Körper, der irgendwie dazugehört – und den wir im Hyperfokus gerne mal für Stunden komplett vergessen. Wir sprechen aus eigener Erfahrung und ja, auch mit einem Lachflash oder zwei.
Konkret geht es um Hyperfokus, um chronische Anspannung und darum, warum der ganze Körper “mitrunzelt”, wenn man liest, um Boom-and-Bust-Cycles (oder auch: Vollgas-Vollbremsung-Prinzip), Interozeption, Propriozeption und Dyspraxie (und warum diese Begriffe so viel erklären), um Trauma als verstärkenden Faktor, gesellschaftlichen Druck auf Frauen – und natürlich um ganz konkrete Strategien, die uns wirklich helfen.
Wir beleuchten, warum Ruhe sich verdächtig anfühlt, wenn man zu lange im Dauerstress-Modus war, was das Nervensystem wirklich braucht, um runterzufahren, und weshalb eine Gewichtsdecke, ein Hirsekissen oder einfach der Boden unter einem manchmal mehr bewirken als jede App. Plus: Julia erfindet die Reverse Pomodoro – Patent angemeldet!😂
Eine Folge für alle, die schon mal vergessen haben, aufs Klo zu gehen, weil das Kapitel noch nicht zu Ende war.
Wie immer ein Ritt auf dem Drahtseil zwischen den ganz grossen und den ganz kleinen Themen, irgendwo zwischen Körperintelligenz und Kiefer-Dauerspannung und natürlich ganz viel Geschnatter. 🦆
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