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O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

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O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis
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106 Episoden

  • O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

    Nichts dem Zufall überlassen: Wie man mit Zufallsbefunden richtig umgeht

    12.2.2026 | 25 Min.
    Kennen Sie den Patienten Rainer Zufall? Er kommt, ohne dass man ihn extra einbestellt hätte, hat keine Symptome und verlangt nun, dass man ihn genauer untersucht. Rainer Zufall steht symbolisch für ein häufiges Problem in Hausarztpraxen: Zufallsbefunde.
    In dieser Folge erinnert Prof. Dr. Thomas Kötter daran: "Das Gros der Zufallsbefunde ist völlig bedeutungslos und dann ist jede weitere Abklärung unnötig und bedeutet mehr Schaden als Nutzen." Der Kollege arbeitet am Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und zusätzlich in einer Hausarztpraxis in Lübeck. Im Alltag wendet er regelmäßig Strategien an, um unnötige Erst- und Folgeuntersuchungen zu vermeiden. Welche das sind, erzählt er MT-Redakteur Dr. Sascha Gehrken im Podcast.
    U.a. kommt es darauf an, die Erwartungshaltung der Patientinnen und Patienten zu erfragen. Hierfür eignet sich die Kommunikation nach dem ICE-Schema, auf das der Kollege genauer eingeht. Auch die Themen individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) und Wearables werden im Kontext von Zufallsbefunden besprochen. Und obwohl es in dieser Folge eigentlich um Zufallsbefunde geht, lässt sich der Kollege zu einem Kommentar über die aktuelle Debatte um Krankschreibungen und Krankenstand hinreißen. Hören Sie rein!

    Themen in dieser Folge:
    (01:25) Warum man Zufallsbefunde vermeiden sollte
    (05:50) IGeL im Kontext von Zufallsbefunden
    (07:37) Tipps zur Vermeidung von Überdiagnostik durch Bildgebung und Co.
    (11:08) Was tun, wenn der Zufallsbefund da ist?
    (13:02) Wie man mit den Patientinnen und Patienten kommuniziert (ICE-Schema)
    (16:39) Off-topic: Zu viele Krankschreibungen in der Hausarztpraxis?
    (19:35) Umgang mit Befunden von Wearables
    (21:06) juristische Aspekte
    (24:16) Take-Home-Messages

    Weiterführende Informationen:
    Prof. Kötter hat einen Artikel mit dem Titel "Umgang mit Zufallsbefunden in der hausärztlichen Praxis" veröffentlicht: thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-2143-9294?device=desktop&innerWidth=412&offsetWidth=412
    Aktuelle MT-Artikel zum Thema: medical-tribune.de/medizin/endokrinologie/zielgerichtetes-vorgehen-bei-zufallsbefunden-der-thyreoidea-soll-ueberdiagnostik-vermeiden medical-tribune.de/medizin/onkologie/was-man-zu-pulmonalen-zufallsbefunden-beim-lungenkrebsscreening-weiss medical-tribune.de/medizin/onkologie/nebenwirkung-inzidentalom-aerzte-muessen-mit-patienten-die-risiken-bildgebender-verfahren-besprechen
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  • O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

    Unsterblich per Mausklick – KI-gestützte Erinnerungskultur in der Palliativversorgung

    29.1.2026 | 42 Min.
    Mama, du fehlst mir, ruft ein kleines Mädchen. Die Mutter antwortet: Ich bin doch da, Liebes. Doch das Kind ist längst verstorben, existiert nur als KI-generierter Avatar. Was klingt wie Science-Fiction, ist Realität: Chatbots simulieren Gespräche mit Verstorbenen, digitale Zwillinge imitieren Stimme, Gestik und Persönlichkeit geliebter Menschen. Sind solche digitalen Erinnerungshilfen sinnvoll für die Trauerverarbeitung oder bergen sie Risiken? Dorothee Becker, Fachkraft für Palliativ Care mit jahrzehntelanger Erfahrung, spricht über Chancen und Gefahren der digitalen Unsterblichkeit. Sie erklärt, warum professionelle Begleitung entscheidend ist, welche rechtlichen Fragen ungeklärt sind und wie sich Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte auf diesen Trend vorbereiten sollten. Ein Gespräch über Individualität in der Trauer, das Recht auf eigene Erinnerung und die Frage: Hätte der Verstorbene das überhaupt gewollt?
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  • O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

    Migräne: Zwischen Schmerz und Stigma

    15.1.2026 | 43 Min.
    Übelkeit, Schwindel, Lichtempfindlichkeit, Wortfindungsstörungen – und dazu Kopfschmerzen: Migräne kann sich auf ganz unterschiedliche Weise zeigen und wird deshalb oft nicht als solche erkannt. Dabei ist sie eine der häufigsten Ursachen für Arztbesuche in der Hausarztpraxis.
    In dieser Folge spricht Medical-Tribune-Chefredakteurin Kathrin Strobel mit Prof. Dr. Dagny Holle Lee, Leiterin des Westdeutschen Kopfschmerz- und Schwindelzentrums am Universitätsklinikum Essen – in den sozialen Medien bekannt als migraene_doc. Die Expertin erklärt, woran man Migräne erkennt, wie sich die Erkrankung im Laufe des Lebens verändert und warum Hausärztinnen und Hausärzte immer zuerst an Migräne denken sollten, wenn Patientinnen und Patienten über wiederkehrende Kopfschmerzen klagen.
    Außerdem geht es um aktuelle Therapieoptionen – von Akutmedikation über Prophylaxe bis zu neuen CGRP-Antikörpern – sowie um den Umgang mit Migräne in besonderen Lebensphasen wie Schwangerschaft und Stillzeit. Eine Folge voller praktischer Tipps, Hintergrundwissen und Aufklärung zu einer Volkskrankheit, die sehr viel mehr ist als „nur Kopfschmerz“.

    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK

    Weiterführende Links:

    • S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/030-057
    • Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG): https://www.dmkg.de/
    • Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN): https://www.dgn.org/
    • Instagram-Profil von Prof. Dr. Dagny Holle‑Lee: https://www.instagram.com/migraene_doc
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  • O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

    Alkoholabhängigkeit erkennen, ansprechen und behandeln

    04.12.2025 | 37 Min.
    Alkoholabhängigkeit ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland - doch 80 bis 90 Prozent der Betroffenen bleiben unbehandelt. In dieser Folge erklärt Professor Dr. Michael Soyka, Psychiater und Neurologe an der Universitätsklinik München, warum gerade Hausärzte eine Schlüsselrolle bei der Früherkennung spielen und wie die Diagnose gelingen kann.
    Erfahren Sie, welche körperlichen und psychischen Warnsignale auf eine Alkoholabhängigkeit hindeuten, wie bewährte Screening-Instrumente wie der CAGE-Test funktionieren und warum das direkte Ansprechen des Problems so wichtig ist. Professor Soyka gibt praktische Tipps für das Arzt-Patienten-Gespräch und erklärt moderne Therapieansätze - von der medikamentösen Behandlung bis zur psychosozialen Betreuung.
    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
  • O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

    Erfahrungen aus der Praxis: Pertussis-Risiko bei älteren Patient:innen

    27.11.2025 | 33 Min.
    Herbstzeit ist Infektzeit: Pertussis-Impfschutz bei älteren Patienten überprüfen
    Im Herbst sollten Hausärzt:innen nicht nur über klassische Herbstimpfungen, wie Influenza und Corona aufklären, auch Pertussis sollte nicht vergessen werden – so der Tenor der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“ mit Dr. Uta Groger, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Bielefeld.

    Das sagt die STIKO
    Anders als häufig angenommen reicht eine Immunisierung gegen Pertussis im Kindesalter oder eine durchgemachte Pertussis-Erkrankung nicht für einen lebenslangen Schutz aus. Die STIKO empfiehlt daher eine Auffrischimpfung einmalig für alle Erwachsenen ab 18 Jahren in Kombination mit der nächstfälligen Diphtherie-Tetanus-Impfung. Menschen in Gesundheitsberufen oder die Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten, sollten sich der STIKO zufolge alle 10 Jahre gegen Pertussis impfen lassen.

    Doch trotz der STIKO-Empfehlung hat nur etwa die Hälfte der Erwachsenen einen ausreichenden Impfschutz gegen Keuchhusten.

    Warum impfen?
    Eine Pertussis-Erkrankung kann weitreichende Folgen haben: So haben insbesondere Menschen über 65 Jahre ein 10 % höheres Risiko, aufgrund einer Pertussis-Infektion hospitalisiert zu werden, zudem kommt es oft zu einem prolongierten Verlauf. Ein erhöhtes Komplikationsrisiko haben auch Menschen mit chronischen Erkrankungen wie z.B. Asthma oder COPD.

    Doch es gibt weitere gute Gründe für eine Impfung: Pertussis ist höchstinfektiös – in der Regel führt eine Infektion zu 5 Neuinfektionen. Deshalb sollten z.B. in der hausärztlichen Praxis auch werdende Väter und Großeltern auf eine Pertussis-Impfung angesprochen werden. Ziel ist es, u.a. Neugeborene und Säuglinge zu schützen, denn sie werden primär durch ungeimpfte Jugendliche und Erwachsene im Umfeld infiziert.
    Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden.
    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK

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Über O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

O-Ton Allgemeinmedizin ist ein Medizin-Podcast für alle, die sich für hausärztliche Themen interessieren. Jede Staffel beschäftigt sich mit einem eigenen Thema – mit dem Fokus darauf, was für Hausärztinnen und -ärzte aktuell relevant ist. Wir berichten das Neueste aus Diagnostik und Therapie, stellen Expertinnen und Experten zu dem jeweiligen Thema vor und diskutieren das Wichtigste für die Praxis. Den Podcast O-Ton Allgemeinmedizin gibt es alle 14 Tage donnerstags auf den gängigen Podcast-Plattformen. Abonnieren Sie uns gerne. Kontakt zur Redaktion unter: [email protected] Mehr unter: www.medical-tribune.de/o-ton-allgemeinmedizin • Twitter Medical Tribune: https://twitter.com/MedTrib_medizin • Twitter Jochen Schlabing: https://twitter.com/MT_JSchlabing • Twitter Dr. Werner: https://twitter.com/DrCWerner • LinkedIn Kathrin Strobel: https://de.linkedin.com/in/kathrin-strobel-76b565165 • LinkedIn Jochen Schlabing: https://de.linkedin.com/in/jochen-schlabing-7b551923a • Medical Tribune Deutschland auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/showcase/medical-tribune-de/ • MedTriX Group auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/medtrix-group/
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