In der heutigen, dritten Folge unserer epischen Reihe reisen wir genau 110 Millionen Jahre zurück in die frühe Kreidezeit. Wir besuchen den gigantischen Südkontinent Gondwana – eine tropische Welt aus schwülen Mangrovensümpfen, riesigen Flussdeltas und weiten Schlammlagunen, die sich über das heutige Brasilien und Nordafrika erstreckten.
Diese Epoche markiert die absolute Blütezeit der Flugdinosaurier, in der die Evolution die wildesten und bizarrsten Formen hervorbrachte. Um unberührte Nahrungsquellen zu erschließen, formte die Natur die Schädel und Kiefer der Tiere zu hochkomplexen, surrealen Werkzeugen.
Komm mit auf einen tiefenentspannten, nächtlichen Streifzug durch dieses einzigartige Paradies und entdecke seine außergewöhnlichen Bewohner:
Den kaiserlichen Tupandactylus, auf dessen Kopf ein riesiges, farbenprächtiges Hautsegel thronte, das fünfmal so groß war wie sein eigentlicher Schädel.
Die südliche Flügelechse Pterodaustro, die mit über tausend haardünnen Borstenzähnen wie ein urzeitlicher Flamingo das Flachwasser filterte.
Den furchterregenden Anhanguera, dessen Schnabelkamm im Tiefflug wie ein Schiffskiel durch die Flussmündungen schnitt.
Den wendigen Dschungel-Bewohner Tapejara, der mit seinem riesigen Stirnkamm selbst im dichtesten Urwald punktgenaue Flugmanöver vollführen konnte.
Den majestätischen Alanqa, den „Phönix der Sahara“, der auf storchenartigen Beinen als riesiger Jäger die Sandbänke dominierte.
Die reiche Tierwelt am Boden, angeführt von der urzeitlichen Süßwasserschildkröte Araripemys, die friedlich durch die dunklen Tiefen der Flüsse gleitet.
Lehn dich gemütlich zurück, mach es dir bequem und genieße eine beruhigende, faszinierende Zeitreise in das goldene Zeitalter der Flugdinosaurier.