23 Episoden
- LEUTEEEE. WIR HABEN EIN HAUS IN ZÜRICH! UND DESHALB GIBT'S HEUTE AM DIENSTAG UNGEPLANT EINE NEUE FOLGE🥹 Und damit beginnt für mich nach fast 18 Jahren Berlin tatsächlich ein komplett neues Kapitel. Ich kann es selbst noch gar nicht richtig glauben und bin irgendwo zwischen riesiger Vorfreude, Aufregung und ziemlich vielen Emotionen.
Denn das Verrückte ist: Ich verlasse Berlin nicht, weil ich hier unglücklich bin. Ganz im Gegenteil. Ich liebe mein Leben hier, meine Freund, meine Wohnung und all die Erinnerungen, die ich mit dieser Stadt verbinde. Und trotzdem habe ich mich entschieden, noch einmal für die Liebe umzuziehen. Genau wie vor 18 Jahren, als ich damals für eine Beziehung nach Berlin gekommen bin.
In dieser sehr persönlichen Folge geht es deshalb um viel mehr als einen Umzug. Es geht um die Frage, warum wir eigentlich glauben, dass etwas erst schlecht werden muss, bevor wir es verlassen dürfen. Warum wir Entscheidungen so häufig danach bewerten, ob sie für immer gehalten haben. Und warum eine Entscheidung nicht automatisch falsch war, nur weil wir uns irgendwann anders entscheiden.
Außerdem sprechen wir darüber, warum Vorfreude und Abschiedsschmerz gleichzeitig existieren dürfen und weshalb Zweifel nach einer Entscheidung nicht unbedingt bedeuten, dass wir einen Fehler gemacht haben.
Vielleicht muss das Alte gar nicht schlecht sein, damit das Neue richtig gut werden darf.
Eine ziemlich emotionale Folge über die Liebe, das Erwachsenwerden, große Entscheidungen und den Mut, noch einmal neu anzufangen.
Happy Tuesday und eine dicke Umarmung!
PS: Heute Abend schreibe ich noch die Gewinner:innen des Gewinnspiels an! - FOLGE 20! WOW! Jubiläum, oder was? 😂 Weil es Folge 20 ist und nächste Woche eine kleine Urli-Arbeitspause ansteht, wird der Podcast vorgezogen.
Es geht um Rücksicht. Um dieses eigentlich wunderschöne und für mich auch ziemlich wichtige Ding in Beziehungen: einen anderen Menschen mitzudenken, mal mehr zu tragen, die eigenen Bedürfnisse nicht immer an die erste Stelle zu stellen und zu akzeptieren, dass eine Beziehung eben nicht jeden Tag 50:50 sein kann.
Aber wann kippt das eigentlich? Wann ist Rücksicht nicht mehr etwas, das ich aus Liebe tue, sondern etwas, durch das ich selbst immer weniger vorkomme?
In dieser Folge geht es darum, warum ein Ungleichgewicht völlig okay sein kann - solange aus einer Phase nicht irgendwann die gesamte Beziehungsstruktur wird. Warum Verständnis etwas anderes ist als permanente Anpassung. Warum kein Streit nicht automatisch bedeutet, dass alles gut ist. Und um die Frage, was eigentlich passieren würde, wenn wir anfangen würden, unsere eigenen Bedürfnisse genauso ernst zu nehmen wie die unseres Gegenübers.
Denn Liebe bedeutet für mich nicht, immer zuerst an mich zu denken. Aber Liebe sollte auch nicht bedeuten, dass ich dauerhaft zuletzt komme.
Vielleicht ist Rücksicht genau dann Liebe, wenn sie in beide Richtungen fließen darf. Nicht jeden Tag gleich viel. Nicht immer gleichzeitig. Aber irgendwann eben auch wieder zu dir.
Viel Spaß bei hören und happy Folge 20 TO US! Schön, dass ihr hier seid! Macht richtig spaß! - Warum das eine letzte Gespräch selten das bringt, was du dir davon erhoffst und was es mit uns macht, wenn plötzlich jemand wiederkommt, mit dem wir eigentlich schon versucht haben abzuschließen.
Kennst du dieses Gefühl: Ich müsste nur noch einmal mit dieser Person sprechen. Einmal richtig, einmal ehrlich, einmal alles sagen. Und dann könnte ich endlich abschließen.
Ich glaube, die meisten von uns hängen an dieses eine letzte Gespräch wahnsinnig viel Hoffnung - und ich erzähle euch heute auch, warum mich genau dieser Gedanke zuletzt selbst noch einmal eingeholt hat.
Aber was, wenn dieses letzte Gespräch gar nicht so uneigennützig ist, wie wir glauben? Was, wenn wir dabei vor allem darüber nachdenken, was wir noch brauchen - und viel zu wenig darüber, was wir damit beim anderen Menschen vielleicht wieder aufmachen?
Und was, wenn dieselbe Frage auch für den umgekehrten Fall gilt: wenn plötzlich jemand wieder auftaucht, der längst aus unserem Leben verschwunden war? Dafür gibt es inzwischen sogar einen Namen: Zombieing.
Ich spreche in dieser Folge darüber, warum Rückkehr allein noch keine Veränderung beweist, warum Vermissen nicht automatisch zum Problem eines anderen Menschen werden darf und warum Abschluss vielleicht gar nicht dieses eine perfekte letzte Gespräch bedeutet - sondern manchmal die Entscheidung, keines mehr zu brauchen.
Happy Monday, viel Spaß beim hören, Kommentieren nicht vergessen UND Themenwünsche? Die dürft ihr mir hier schicken: info@leoniejung.com!
Dicke Umarmung,
Leo - Wir sind manchmal verdammt gut darin, andere Menschen zu verstehen. So gut, dass wir dabei vergessen, uns selbst zu fragen: Was macht das hier eigentlich mit mir?
Warum meldet sich jemand weniger? Warum zieht sich die Person zurück? Hat sie Stress, schlechte Erfahrungen gemacht, Angst vor Nähe? All diese Erklärungen können stimmen. Aber Verständnis bedeutet nicht automatisch, dass uns eine Situation guttut. Und manchmal kennen wir unsere Grenzen längst - wir fangen nur an, sie wegzuerklären, sobald es unbequem wird, sie tatsächlich zu halten.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum wir das Verhalten anderer so gerne analysieren, weshalb Rückzug manchmal viel mehr in uns auslöst als die konkrete Situation und warum Selbstachtung für mich nicht bedeutet, weniger zu fühlen.
Denn du kannst jemanden vermissen und trotzdem nicht schreiben. Du kannst jemanden verstehen und trotzdem gehen. Du kannst hoffen und trotzdem entscheiden, dein Leben nicht auf ein „Irgendwann“ auszurichten.
Außerdem geht’s um eine kleine Idee, die ich diese Woche ziemlich spannend fand: die 10-Minuten-Regel und darum, warum wir in Beziehungen nicht nur aufhören dürfen, ständig die Gedanken anderer lesen zu wollen, sondern unser Gegenüber auch nicht permanent zum Gedankenlesen zwingen sollten.
Darum geht’s in der Folge:
Warum Verstehen manchmal leichter ist als Fühlen
Wieso wir unsere eigenen Grenzen gerne wegargumentieren
Warum Verständnis und Grenzen gleichzeitig existieren dürfen
Was alte Erfahrungen mit heutigen Triggern zu tun haben können
Warum Selbstachtung nicht bedeutet, dass uns nichts mehr verletzen darf
Weshalb eine Grenze erst dann schwierig wird, wenn ihre Einhaltung etwas kostet
Die 10-Minuten-Regel für Beziehungen
Weniger Gedankenlesen, mehr Aussprechen
Vielleicht müssen wir nicht alles verstehen, um ernst nehmen zu dürfen, was es mit uns macht.
Happy Monday (aus Ibiza :))! Kommt gut in die Woche! - Bonusfolge aus München: Sprudelwasser-Wiesn, ungefragte Fragen & Pommes-Traditionen 🍻🥨
Überraschung: Diese Woche gibt’s eine kleine Bonusfolge direkt aus München - und ich bin nicht allein. Meine Schwester sitzt mit mir vorm Mikro und wir sprechen über unser erstes Wiesn-Wochenende.
Unter anderem darüber, warum wir seit Jahren ziemlich konsequent mit Sprudelwasser anstoßen und trotzdem nicht das Gefühl haben, beim Feiern irgendetwas zu verpassen. Warum Alkohol für viele so eng mit Freiheit, Loslassen und „richtig feiern“ verbunden ist.
Wir sprechen über unsere Highlights, Dirndl, über meinen Beziehungsstatus, Verlobung und Dinge, die uns eben am 1. Wiesntag so passiert sind.
Außerdem geht’s um gesellschaftliche Erwartungen, darum, warum manche Fragen immer noch so selbstverständlich gestellt werden, und natürlich um die wirklich wichtigen Wiesn-Themen: unsere Pommes-Tradition und Geisterbahn.
Eine Bonusfolge über Wiesn, Schwestern, nüchternes Feiern, Beziehungen, gesellschaftliche Normen. Aus dem Bett aus München Schwabing! Viel Spaß beim hören und happy Monday!
Darum geht's in der Folge:
Persönliche Erfahrungen auf dem Oktoberfest
Leo's Beziehungsstatus
Der Umgang mit Alkohol und Kontrolle
Gesellschaftliche Normen und Erwartungen beim Feiern
Die Bedeutung von Freiheit und Selbstbestimmung beim Feiern
Humorvolle Anekdoten und Highlights des Wiesn-Tages
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Über Montag bis Menschsein
Bei „Montag bis Menschsein“ spricht Leonie Jung ehrlich über Liebe, Trauer, mentale Gesundheit, Dating, Freundschaften, Verlustangst und das manchmal ziemlich chaotische Erwachsenwerden. Ein Podcast wie eine lange Sprachnachricht - für alle, die versuchen zu funktionieren und gleichzeitig einfach nur Menschen sind.
Podcast-WebsiteHöre Montag bis Menschsein, Huberman Lab und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

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