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PARACELSUS LAB

Revolutionäre Perspektiven auf Gesundheit und Krankheit
PARACELSUS LAB
Neueste Episode

92 Episoden

  • PARACELSUS LAB

    Was Dein Gang über Deine Gesundheit verrät (Deep Dive)

    14.04.2026 | 39 Min.
    „Das Gangbild ist ein Marker für den Zustand des gesamten Organismus.“ Der menschliche Gang zeigt, wie gut der Körper als Ganzes funktioniert. Bei jedem Schritt arbeiten Muskeln, Nervensystem, Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-System zusammen. Tempo, Stabilität und Koordination geben Hinweise darauf, wie belastbar, leistungsfähig und gesund ein Mensch ist.

    In dieser Folge PARACELSUS LAB analysiert Matthias Baum das Gehen als grundlegende Bewegungsform des Menschen. Im Fokus stehen die biomechanischen Prinzipien des Gangs, seine evolutionäre Entwicklung und seine Bedeutung als diagnostischer Marker - von Gangtempo über Koordination bis hin zu kognitiven Prozessen.

    Schrittzahl, Intensität und Gehtempo bestimmen, wie stark Bewegung im Alltag wirkt. Schon moderate Aktivität kann messbare Effekte auf Herz-Kreislauf-System, Blutzuckerregulation und Stoffwechsel haben. Die bekannte 10.000-Schritte-Regel wird dabei wissenschaftlich eingeordnet und relativiert.

    Langes Sitzen verändert zentrale Prozesse im Körper: Insulinsensitivität, Fettstoffwechsel und Gefäßfunktion werden beeinträchtigt. Regelmäßige Bewegung kann diese Effekte ausgleichen. Auch Richtungswechsel im Gehen, etwa rückwärts oder seitwärts, setzen zusätzliche Reize für Muskulatur, Koordination und Nervensystem.

    Welche Aussagekraft hat das eigene Gangbild? Wie viele Schritte sind sinnvoll? Und warum ist Gehen Teil von Prävention und Therapie?

    Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.

    Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • PARACELSUS LAB

    Geerbte Angst: Wie Trauma über Generationen weiterwirkt (Elke Schuster)

    07.04.2026 | 45 Min.
    „Was eine Generation nicht verarbeiten kann, wirkt oft in der nächsten Generation weiter.“
    Trauma entsteht nicht allein durch belastende Erfahrungen, sondern dann, wenn ein Ereignis das System so stark überfordert, dass es nicht integriert werden kann. Die Folgen können bestehen bleiben und sich sogar über Generationen hinweg fortsetzen.

    In dieser Episode PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Elke Schuster, Studienleiterin der Paracelsus Gesundheitsakademie in Mönchengladbach, über Trauma, Kriegserfahrungen und transgenerationale Prägungen.

    Unverarbeitete Belastungen verschwinden nicht, sie verändern ihre Form. Sie zeigen sich in Mustern, Stressreaktionen und einem veränderten Erleben von Sicherheit und Beziehung. Anhaltende Anspannung, diffuse Ängste oder ein erhöhtes Stressniveau können Ausdruck von Erfahrungen sein, die nicht in der eigenen Biografie begonnen haben, sondern in der Familiengeschichte.

    Die systemische Aufstellungsarbeit setzt genau hier an. Sie macht verborgene Dynamiken sichtbar: emotionale Bindungen, unausgesprochene Loyalitäten und übernommene Muster. Beziehungen werden räumlich dargestellt, innere Prozesse externalisiert und damit erfahrbar gemacht. So entsteht Zugang zu Themen, die sich rein kognitiv oft nicht erschließen lassen. Veränderung beginnt dort, wo emotionale und körperliche Ebenen einbezogen werden.

    Welche traumatischen Erlebnisse tragen viele Menschen in sich, ohne den Ursprung zu kennen? Wie entstehen Reaktionen, die nicht zur eigenen Lebensgeschichte passen? Und was verändert sich, wenn das Unsichtbare sichtbar wird?

    Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.



    Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • PARACELSUS LAB

    Lichttherapie: Wissenschaftliche Effekte von Licht auf unseren Körper (Deep Dive)

    31.03.2026 | 31 Min.
    „Licht ist kein Hintergrundrauschen - es ist ein biologisches Steuersignal.“ Matthias Baum widmet sich in dieser Episode PARACELSUS LAB einem der zentralsten, aber oft unterschätzten Einflussfaktoren auf den menschlichen Organismus: Licht. Es steuert nicht nur, was wir sehen, sondern vor allem, wie unser Körper funktioniert - von der inneren Uhr bis hin zu hormonellen und neuronalen Prozessen.

    Im Kern zeigt sich: Licht ist der wichtigste Taktgeber unseres zirkadianen Rhythmus. Über die Netzhaut gelangt es direkt zur inneren Uhr im Gehirn und beeinflusst dort, ob wir wach, fokussiert und leistungsfähig sind oder ob Regeneration und Schlaf eingeleitet werden. Unterschiedliche Wellenlängen senden dabei unterschiedliche Signale - blauhaltiges Licht aktiviert, warmes Licht unterstützt Ruhe. Entscheidend ist nicht nur die Art des Lichts, sondern vor allem der Zeitpunkt.

    Das Problem der modernen Lebensweise liegt in der Verschiebung dieses Signals: zu wenig natürliches Licht am Tag, zu viel künstliches Licht am Abend. Die Folge sind Störungen von Schlaf, Energie und zirkadianer Stabilität.

    Gleichzeitig wird Licht zunehmend therapeutisch genutzt - von der Bright-Light-Therapie bei saisonalen Depressionen bis hin zu Ansätzen mit Rot-, Infrarot- oder UV-Licht in der Medizin. Doch entscheidend bleibt: Wirkung entsteht nur dann, wenn Wellenlänge, Dosis und Zeitpunkt zusammenpassen.

    Welche Rolle spielt Licht für unseren Biorhythmus? Wann wird daraus Therapie? Und warum ist der richtige Zeitpunkt oft wichtiger als die Lichtquelle selbst?

    Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.

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  • PARACELSUS LAB

    Schmerzwahrnehmung: Darum sind Rückenschmerzen häufig Kopfsache (Catrin Marnitz)

    24.03.2026 | 43 Min.
    „Ohne Gehirn kein Schmerz.“ – Catrin Marnitz untersucht seit Jahren, warum Rückenschmerzen bleiben, selbst dann, wenn strukturell längst alles abgeheilt ist. Als Diplom-Psychologin, Verhaltenstherapeutin und Schmerzpsychotherapeutin richtet sie den Blick auf das Zusammenspiel von Gehirn, Nervensystem und Erfahrung und damit auf die eigentliche Schaltzentrale des Schmerzes.

    In dieser Episode des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit der Expertin über eine zentrale Erkenntnis der modernen Schmerzforschung: Rückenschmerz entsteht nicht allein im Gewebe, sondern wird im Gehirn konstruiert, bewertet und verstärkt.

    Chronische Schmerzen sind Ausdruck veränderter Signalverarbeitung. Das Nervensystem kann lernen, Schmerz zu intensivieren und dauerhaft präsent zu halten. Es bildet ein Schmerzgedächtnis aus, bei dem selbst harmlose Reize schneller als bedrohlich eingeordnet werden. Neuronale Netzwerke sensibilisieren sich, Schmerz wird zum stabilen Muster.

    Dabei wirken weit mehr Faktoren als nur körperliche Strukturen. Studien zeigen, dass Stress, Angst, Erwartungen und biografische Erfahrungen die Schmerzwahrnehmung maßgeblich prägen. Das Gehirn verknüpft eingehende Signale mit bereits gespeicherten Erfahrungen und entscheidet auf dieser Grundlage über Intensität und Bedeutung.

    Besonders entscheidend ist der Umgang mit dem Schmerz. Vermeidung, Schonverhalten und negative Erwartungen verstärken die Beschwerden und fördern die Chronifizierung. Moderne Therapieansätze setzen genau hier an. Aufklärung, gezielte Bewegung und das aktive Verlernen von Angstreaktionen können die Bewertung von Schmerz im Gehirn nachhaltig verändern.

    Wie entsteht ein Schmerzgedächtnis? Welche Rolle spielen Stress und Emotionen für den Rücken? Und wie lässt sich die Kontrolle über den eigenen Schmerz zurückgewinnen?

    Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.

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  • PARACELSUS LAB

    Die Schilddrüse: Steuerorgan für Energie und Stoffwechsel (Deep Dive)

    17.03.2026 | 28 Min.
    „Wenn die Schilddrüse aus dem Takt gerät, ist der gesamte Organismus aus dem Rhythmus.“ Die Schilddrüse ist ein kleines, schmetterlingsförmiges Organ am Hals. Sie wiegt nur etwa 20 Gramm und gehört dennoch zu den wichtigsten Regulationsorganen unseres Körpers. Ihre Hormone beeinflussen zentrale Prozesse des Stoffwechsels, darunter Energieproduktion, Körpertemperatur, Herzfrequenz, Verdauung, Gehirnfunktion und Stressreaktionen.

    In dieser Folge PARACELSUS LAB erklärt Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, wie die Schilddrüse tatsächlich funktioniert. Im Mittelpunkt stehen die Hormone T3 und T4: Während T4 vor allem als Transport- und Speicherhormon dient, entsteht die eigentliche biologische Aktivität erst durch T3. Dieses aktive Hormon beeinflusst den Energiestoffwechsel der Zellen und kann sogar die Genexpression regulieren. Die Schilddrüse arbeitet dabei nicht isoliert. Sie ist Teil eines hormonellen Regelkreises zwischen Gehirn, Hypothalamus, Hypophyse und Stoffwechsel. Ihre Hormone entstehen aus Jod und der Aminosäure Tyrosin, aktiviert werden sie jedoch größtenteils außerhalb der Schilddrüse, etwa in Leber, Muskeln oder Darm. Mikronährstoffe wie Selen, Zink und Eisen sind entscheidend für diese Umwandlung.

    Auch Schilddrüsenstörungen haben oft komplexe Ursachen. Begriffe wie Unterfunktion oder Überfunktion beschreiben zunächst nur einen Zustand. Häufig steckt hinter einer Unterfunktion die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis, während eine Überfunktion mit Morbus Basedow zusammenhängen kann. Auch chronischer Stress, Entzündungen, Energiemangel oder Nährstoffdefizite können die hormonelle Regulation beeinflussen.

    Welche Symptome können auf eine gestörte Schilddrüsenfunktion hinweisen? Warum reicht es oft nicht aus, nur den TSH-Wert zu betrachten? Und weshalb lohnt es sich, die Schilddrüse immer im Zusammenhang mit dem gesamten Organismus zu verstehen?

    Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.

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Über PARACELSUS LAB

Willkommen zum offiziellen Podcast der PARACELSUS Gesundheitsakademien! Bring Dein Wissen über Naturheilkunde, Komplementärmedizin, Therapieformen und klassische Medizin auf das nächste Level: Podcast Host Matthias Baum spricht jeden Dienstag mit renommierten Experten, Heilpraktikern und Therapeuten über mentale, körperliche und soziale Gesundheit, innovative Therapieansätze, Ernährung, Bewegung, Stress und aktuelle Forschung aus Medizin und Gesundheit. Immer im Fokus: Wertvolle Einblicke, praktische Tipps und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse. "Wir kombinieren das Beste aus evidenzbasierten Therapien und Erfahrungsmedizin, immer auf der Suche nach neuen Perspektiven für unsere Gesundheit." -- Über unseren Podcast Host: Matthias Baum ist Gesundheitswissenschaftler, Therapeut für klinische Psychoneuroimmunologie (kPNI), erfolgreicher Vortragsredner und Heilpraktiker mit eigener Praxis in Hamburg.
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