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Über Israel und Palästina sprechen

Shai Hoffmann
Über Israel und Palästina sprechen
Neueste Episode

132 Episoden

  • Über Israel und Palästina sprechen

    Fördergelder gegen Antisemitismus: Was das Informationsfreiheitsgesetz ans Licht bringt – mit Arne Semsrott von FragDenStaat

    18.09.2026 | 1 Std. 2 Min.
    Was passiert, wenn wir erfahren, was hinter verschlossenen Türen entschieden wird – und trotzdem kaum Konsequenzen folgen?
    Mit Arne Semsrott, Journalist, Politikwissenschaftler und Leiter von FragDenStaat, spreche ich über Informationsfreiheit als demokratisches Werkzeug. Wir starten mit seinem „Lieblingsthema“: Jens Spahn. An der Maskenbeschaffung unter dem damaligen Gesundheitsminister lässt sich besonders gut erklären, warum der Zugang zu staatlichen Unterlagen so wichtig ist – und warum politische Kontrolle nicht bei der Veröffentlichung von Akten enden darf.
    Im Mittelpunkt steht außerdem der Fördermittelskandal der Berliner CDU. Durch Informationsfreiheitsanfragen gelangten interne Dokumente an die Öffentlichkeit, die Einblicke in die Vergabe von Fördergeldern und die politische Einflussnahme darauf ermöglichten. Wir sprechen über parteipolitische Interessen, den Umgang mit Bedenken aus der Verwaltung und die Frage, warum auf solche Enthüllungen nicht automatisch wirksame Konsequenzen folgen.
    Dabei geht es auch um die politische Instrumentalisierung von Transparenz: Wer fordert Offenheit – und wer versucht, sie einzuschränken, sobald sie unbequem wird? Was sagt das über demokratische Kontrolle in Ministerien und im Berliner Senat aus? Und wie können wir unser Recht auf Information verteidigen?
    Ein Gespräch über die Macht öffentlicher Akten, die Grenzen der Aufklärung und die Frage, wie aus Wissen Verantwortung wird.
    Gast: Arne Semsrott
    Host: Shai Hoffmann
    Links zur Folge:
    FragDenStaat: selbst eine Informationsfreiheitsanfrage stellen

    Petition: „SPD, stoppt den Frontalangriff auf die Informationsfreiheit!“

    FragDenStaat: Die Akten zur Berliner Fördergeldaffäre

    Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung
    Tausend Dank an das ganze Team! Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Meyer · Video: Jordi Kuragari · 
    Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt:
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    Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank
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  • Über Israel und Palästina sprechen

    Reconciliation over Revenge – Aziz Abu Sarah & Maoz Inon on loss, dialogue and a shared future

    11.09.2026 | 56 Min.
    In this episode, I speak with Aziz Abu Sarah and Maoz Inon about their shared journey from loss to reconciliation, their work as Co-CEOs of InterAct International, and why they choose dialogue over retaliation.
    Aziz is a Palestinian peace activist whose brother died after being tortured in an Israeli military prison. Maoz is an Israeli entrepreneur and peace activist whose parents were killed in the Hamas attack on October 7, 2023. Despite their very different experiences, they have built a close personal and political partnership focused on understanding, equality and peace.
    In April 2024, they appeared together on the TED stage. In 2026, they published their book The Future Is Peace: A Shared Journey Across the Holy Land, in which they argue that peace begins not with political negotiations, but with encounters, mutual recognition and the willingness to listen to the story of the other side.
    Gast: Aziz Abu Sarah & Maoz InonHost: Shai Hoffmann
    Links:
    https://www.altneuland-press.com/de-books/die-zukunft-ist-frieden
    https://www.kiga-berlin.org/veranstaltung/german-premiere-the-future-is-peace-a-shared-journey-across-the-holy-land/
    https://www.youtube.com/watch?v=0juLRi90kRg
    https://www.youtube.com/watch?v=P0nMl1RBZnw
    https://www.instagram.com/maozinon/?hl=de
    https://www.instagram.com/azizabusarah/?hl=de
    Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung
    Tausend Dank an das ganze Team! Redaktion: Video & Postproduktion: Jordi Kuragari · Lea Volz & 365 Sherpas · 
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  • Über Israel und Palästina sprechen

    Julia Alfandari: Wenn die AfD regiert – was in Sachsen-Anhalt auf dem Spiel steht

    04.09.2026 | 1 Std. 6 Min.
    Zu Gast ist Julia Alfandari. Die Bildungsreferentin war für DAGESH – Jüdische Kunst im Kontext bei der Leo Baeck Foundation tätig, arbeitete bei der Bildungsstätte Anne Frank und war Antisemitismusbeauftragte im Arbeitsstab der damaligen Kulturstaatsministerin Claudia Roth.
    Im Mittelpunkt unseres Gesprächs steht die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026. Was würde es für Jüdinnen und Juden, für Migrant*innen und für die demokratische Zivilgesellschaft bedeuten, wenn die AfD eine absolute Mehrheit erlangte? Wie ist die bisherige Politik von SPD und Grünen zu bewerten? Und sollte die CDU ihre Unvereinbarkeitsklausel gegenüber der Linken überdenken, wenn sich dadurch eine AfD-geführte Regierung verhindern ließe?
    Gemeinsam schauen wir außerdem in das Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt und nehmen insbesondere ihre kultur- und bildungspolitischen Vorhaben unter die Lupe. Welche Vorstellung von Bildung, Kultur und gesellschaftlicher Zugehörigkeit kommt darin zum Ausdruck? Wie könnte die Erinnerungskultur unter einer Partei aussehen, deren Landesverband vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird? Und welchen politischen und ideologischen Logiken folgen diese Pläne?
    Ein spannendes und zugleich beunruhigendes Gespräch über politische Verantwortung, demokratische Bündnisse und die Frage, was bei dieser Wahl auf dem Spiel steht.
    Gast: Julia Alfandari Host: Shai Hoffmann
    Links:
    Julia Alfandari auf Instagram: https://www.instagram.com/yaelissima/
    Jakob Springfeld auf instagram: https://www.instagram.com/jakob_springfeld/
    Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung
    Tausend Dank an das ganze Team! Postproduktion und Snippets Jordi Kuragari, Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas 
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  • Über Israel und Palästina sprechen

    Reupload: Erinnerungskultur, Förderlandschaft und die Funktion von Antisemitismus: Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum über den Umgang mit Geschichte und Gegenwart

    28.08.2026 | 58 Min.
    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum über die Förderlandschaft in Deutschland, Erinnerungskultur und die Funktion von Antisemitismus.
    Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum ist eine renommierte Historikerin und Expertin für alte und neue jüdische Geschichte. Seit 2011 leitet sie das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Zuvor war sie unter anderem Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift Werkstatt Geschichte und des Jahrbuchs für Antisemitismusforschung sowie Sprecherin der Förderlinie Antisemitismus des BMBF.
    Wir sprechen über die aktuelle Förderlandschaft und den wachsenden Druck konservativer Kräfte auf progressive Projekte. Außerdem diskutieren wir die deutsche Erinnerungskultur – ihre Verflechtung mit dem Nahostkonflikt und die Frage, wie sie in die Gegenwart geholt werden kann. Schließlich geht es um die tiefere Funktion von Antisemitismus: Welche Bedürfnisse erfüllt er, warum ist er nicht nur von negativen Emotionen geprägt – und inwiefern dient er manchen Menschen auch zur Identitätsstiftung?
    Gast: Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum
    Host: Shai Hoffmann
    Mehr über Stefanie findet ihr hier:
    ⁠https://www.deutschlandfunk.de/geschichte-einer-grossen-luege-wie-immer-wieder-neuer-antisemitismus-entsteht-dlf-2b90e738-100.html⁠
    ⁠https://www.soziopolis.de/guernica-gaza.html⁠
    ⁠https://www.berghahnbooks.com/title/SchulerSpringorumGender⁠
    ⁠https://www.wallstein-verlag.de/9783835351592-hans-litten-anwalt-gegen-hitler.html⁠
    ⁠https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-23308⁠
    https://www.academia.edu/108789870/Antisemitism_and_the_Politics_of_History_eds_Scott_Ury_and_Guy_Miron_Brandeis_2024_
    Herzlichen Dank an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und Lea Volz für die redaktionelle Arbeit.
    Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert.
    Schön, dass ihr dabei wart! Abonniert den Podcast und teilt ihn gerne weiter.
  • Über Israel und Palästina sprechen

    Reupload: Aus der Debatte gefallen – Hanno Hauenstein über politische Tabus und mediale Leerstelle Palästina

    21.08.2026 | 1 Std. 7 Min.
    In dieser Folge “Über Israel und Palästina sprechen” spreche ich mit Hanno Hauenstein über strukturelle Probleme in der deutschen Berichterstattung zu Israel und Palästina – und über die Leerstellen, die dabei immer wieder sichtbar werden.
    Hanno Hauenstein ist freier Journalist, Kulturkritiker und Autor. Er schreibt u. a. für Haaretz, The Guardian, taz, +972 Magazine und ZEIT Online – mit einem besonderen Fokus auf Erinnerungspolitik, Staatsräson und den medialen Umgang mit Israel und Palästina. Er hat Philosophie und Literaturwissenschaften in Berlin studiert und war als research fellow an der Tel Aviv Universität tätig. Im Rahmen eines IPG Fellowships war er beim israelischen Nachrichtensender i24NEWS tätig und bis 2023 Kulturredakteur der Berliner Zeitung.
    Im Gespräch geht es um seine persönliche Beziehung zur Region, um israelische Innenpolitik – und um die Rolle rechter Medien wie Channel 14. Wir sprechen über die sprachlichen und politischen Leerstellen in der deutschen Nahost-Berichterstattung, die Ausblendung palästinensischer Stimmen und die Tabuisierung legitimer Kritik. Auch die deutsche Staatsräson, Erinnerungspolitik und der Umgang mit einem möglichen Genozid-Urteil des IGH stehen im Fokus.
    Ein Gespräch über journalistische Verantwortung, politische Rhetorik – und die Frage, wie Berichterstattung aussehen könnte, wenn wir wirklich hinschauen würden.
    Gast: Hanno Hauenstein
    Host: Shai Hoffmann 
    Links :
    https://www.instagram.com/hahauenstein/?hl=de
    ⁠https://hannohauenstein.substack.com⁠ 
    – ⁠https://www.972mag.com/jenin-tulkarem-west-bank-refugee-camps-iron-wall/⁠
    ⁠https://www.rosalux.de/news/id/53553/israels-drecksarbeit-und-die-deutsche-staatsraeson⁠⁠www.theguardian.com/commentisfree/2025/may/24/germany-nazi-past-gaza-media-prize-state⁠⁠https://www.deutschlandfunkkultur.de/kommentar-israel-gaza-deutschland-presse-schweigen-100.html⁠⁠https://jacobin.de/artikel/gaza-voelkermord-deutschland-hanno-hauenstein⁠
    – Neuer Podcast: "Nullpunkt"
    Im Gespräch zitiert:
    – ⁠https://theintercept.com/2024/02/05/axel-springer-israel-settlement-profit/⁠
    – ⁠https://www.972mag.com/bild-german-media-netanyahu-bibileaks/⁠
    Danke an Simon Eichinger (Postproduktion), Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion).Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
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Willkommen bei 'Über Israel und Palästina sprechen', dem Podcast, der die Vielfalt der Meinungen zu diesem komplexen Thema in unserer deutschen Gesellschaft hörbar macht. Begleitet uns auf einer Reise durch Perspektiven von Expert*innen, Lehrkräften und Pädagog*innen – mit und ohne Betroffenheitsperspektive – und taucht ein in den facettenreichen Nahostkomplex. Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung. Impressum: https://www.gesellschaftimwandel.org/impressum
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