121 Episoden
- RefPod ist in der Sommerpause. Die nächste reguläre Folge wird am 01.09.2026 erscheinen :) Vorher wird es noch eine Bonus-Folge geben - seid gespannt!
Welche RefPod-Folgen wünschst du dir nach der Sommerpause? Lass' es uns wissen!
Unseren Folgen-Guide findest du auf unserer Homepage: http://www.refpod.de
Hier erreichst du uns bei Instagram: http://www.instagram.com/ref.pod/
Und per E-Mail: jura.ref.pod@gmail.com
Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter. - „No comment“ - „Kein Kommentar“! Als Standardantwort auf unangenehme Fragen ist diese Wendung seit den 1950er Jahren dokumentiert. Das Wort „Kniff“ im Sinne von „Kunstgriff“ oder „Trick“ ist bereits seit dem 18. Jahrhundert gebräuchlich und das Wort „(Life-)Hack“ seit den frühen 2000ern. Was all dies mit unserer neuen RefPod-Folge zu tun hat? Nun: Auch die Examensklausuren im 2. Staatsexamen stellen unangenehme Fragen, doch hier sollte man nicht mit „Kein Kommentar“ antworten, sondern den Kommentar regelrecht umarmen und die "Kommentar-Kniffe“ oder „Kommentar-Hacks“ nutzen! Denn bei Kommentaren handelt sich um mächtige Datenbanken, die - richtig verwendet - das Gedächtnis massiv entlasten, einen auf die richtige Spur bringen können und die bei den sog. „Kommentar-Klausuren“ regelrecht unabdingbar sind. In dieser Folge besprechen Christian Walz und Christoph Spielmann, beide Richter und AG-Leiter, welche verblüffenden Erkenntnisse die zugelassenen Standardkommentare enthalten und wie man sie richtig und gewinnbringend nutzt.
Die in der Folge angesprochene Liste nützlicher Kommentarstellen findet ihr hier.
Und die RedPod-Folge #6.5 („Soll ich Fundstellen aus dem Kommentar zitieren?“) hier.
Außerdem freuen wir uns über Eure Mithilfe: Habt Ihr auch hilfreiche oder auch nur erstaunliche Kommentarstellen gefunden? Schickt Sie uns gerne, wir planen die Aufstellung einer eigenen RefPod-Liste, die unsere Material-Sektion (die findet ihr übrigens hier) zieren soll. Übrigens: Die etwas kippelige Tonqualität gerade auf der Seite von Christoph bitten wir zu entschuldigen; die Geschichte der Produktion dieser Folge wäre fast eine eigene Folge wert… Und zu guter Letzt: Die von Christian angesprochene BGH-Entscheidung zur unberechtigten Untervermietung findet ihr hier. Viel Spaß beim Hören!
Kapitelmarken:
00:00 Einleitung
02:18 Christians Fail (Fundstelle Inkassokosten bei Abschleppfällen)
05:09 Unser „erstes Mal“ mit den Kommentaren
08:37 Erlaubnistatbestandsirrtum, 812 im Mehrpersonenverhältnis und 4-Stufen-Modell gemeinsam?
15:20 StaatshaftungsR im Grüneberg
18:23 Kommentar-Klausuren und Stichwortverzeichnis
20:44 Argumentationsmaterial aus dem Kommentar
22:53 Standarddefinitionen sollten sitzen
23:36 Kniffe in Kautelarklausuren
25:23 Prozessuale Schätze / Anscheinsbeweis im Straßenverkehr
27:48 Der Mietrechtskniff
35:29 Der Revisionskniff
37:09 Der Konkurrenzkniff
38:15 Zeitliche Obergrenze für Kommentarnutzung
38:59 Minderheitsansichten in Kommentaren
41:30 Baurechtlicher Nachbarschutz
42:47 Minderheitsansichten im Thomas/Putzo
43:52 Lieblingsfundstellen im Grüneberg
48:24 Lieblingsfundstellen im Thomas/Putzo
51:24 Lieblingsfundstellen im Schmitt/Köhler
54:16 Lieblingsfundstellen im Fischer
56:08 Lieblingsfundstellen im Kopp/Schenke
58:08 Lieblingsfundstellen im Kopp/Ramsauer
01:00:57 Macht mit!
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E-Mail: jura.ref.pod@gmail.com - LIES du ESEL! Was wie ein beleidigender Imperativ klingt, ist mal wieder echter RefPod-Service, denn hinter den beiden Begriffen verbergen sich gleich zwei Memorierungshilfen für die Voraussetzungen des Vertrags mit Schutzwirkung zu Gunsten Dritter (VSzD), die Ihr in dieser Folge kennenlernen werdet. "Moment mal!“, werden nun einige von Euch aufbegehren, „War uns nicht die zweite Folge zu den Abschleppfällen versprochen?“ Doch, doch - das war sie. Und hier ist sie. Aber einmal mehr entpuppen sich die Abschleppfälle als Parforceritt durch wesentliche Materien des BGB: Von berechtigter und unberechtigter GoA, über das EBV bis hin zum Bereicherungsrecht, in dieser Folge sogar im Dreipersonenverhältnis. Und wo es einen Dritten gibt, da darf natürlich weder der VSzD noch die Drittschadensliquidation fehlen. Wem das alles dann doch viel zu tief ins Zivilrecht geht, der darf sich über einen öffentlich-rechtlichen Exkurs nebst Rechtswegfragen freuen. Der Abschleppfall als juristisches Weltenei! Liebevoll ausgebrütet wird es auch in dieser zweiten Folge von Christian Walz und Anna Henrichs, beide Richter und AG-Leitende. Zugleich wird der in der ersten Folge begonnene Quiz feierlich aufgelöst. Und die letzte Frage richtet sich an Euch: Wie hat Euch dieses neue materiell-rechtliche Format gefallen? Schreibt uns gerne über unsere üblichen Kanäle. Und nun: Viel Spaß beim Hören!
Besprochene Entscheidungen:
BGH, Urteil vom 18. Dezember 2019 – XII ZR 13/19 –
BGH, Urteil vom 21. Juni 2012 – III ZR 275/11 –
BGH, Urteil vom 2. November 1988 – IVb ZR 102/87 –, BGHZ 105, 365-373
BGH, Urteil vom 15. Oktober 1969 – I ZR 3/68 –, BGHZ 52, 393-400
BGH, Urteil vom 19. Dezember 2025 – V ZR 44/25 –
BGH, Urteil vom 11. März 2016 – V ZR 102/15 –
BGH, Urteil vom 18. Dezember 2015 – V ZR 160/14 –
BGH, Urteil vom 21. September 2012 – V ZR 230/11 –
BGH, Urteil vom 6. Juli 2012 – V ZR 268/11 –
BGH, Urteil vom 5. Juni 2009 – V ZR 144/08 –, BGHZ 181, 233-242
Kapitelmarken:
00:00 Begrüßung
02:50 Wiederholung der noch offenen Quizfragen
04:35 Wo prüfe ich, welche Kosten ersetzt verlangt werden können?
07:21 Welche Kosten können ersetzt werden?
08:44 Kosten der Halterabfrage
15:30 Standkosten
25:07 Kosten der Parkraumüberwachung
28:48 Inkassokosten
35:43 Vertragsstrafen
44:34 Anspruch des Halters auf Rückzahlung der Abschleppkosten
56:09 Parkplatzberechtigter tritt seinen Anspruch ab - und jetzt?
01:02:01 Welche Ansprüche hat der Halter, wenn sein Fahrzeug beim Abschleppvorgang beschädigt wird?
01:25:59 Wie wäre es, wenn der Abschleppunternehmer im Auftrag der Polizei handelt?
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Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter. - Manchmal, ja manchmal da hat einen das Zivilrecht so richtig am Haken! Da löst man die Bremsen, da lässt man sich mitziehen, da wird man nur zu gerne in Verwahrung genommen. Ihr ahnt es schon: In dieser Folge geht es um die allseits beliebten Abschleppfälle, hier in der Geschmacksrichtung „Zivilrecht“ (für die öffentlich-rechtlichen Abschleppfälle geht es bitte hier entlang). Zugleich feiert mit dieser Folge unsere Reihe zum materiellen Recht (die Folgen Materielles ZivilR 1 und 2 gibt es hier) ein Comeback - und zwar eingekleidet in eine neue Formatidee: Nur einer - in diesem Fall: Christian Walz - weiß, worum es in der Folge gehen wird und hat das Thema vorbereitet, sein Gegenüber - in diesem Fall: Anna Henrichs - stolpert ahnungslos in die Aufnahme und wird zu Beginn auch noch mit knifflige Quizfragen malträtiert (die im Verlauf der Folge natürlich aufgelöst werden). Mitraten erwünscht! Auf diese Weise erarbeiten sich die beiden das Themenfeld der zivilrechtlichen Abschleppfälle von den absoluten Grundlagen bis hin zu nerdigen Detailfragen. Und weil es sich bei den Abschleppfällen um eine echte Querschnittsmaterie handelt, lernt man wie Nebenbei noch allerhand um Besitzrecht, GoA und Deliktsrecht. Lasst uns unbedingt wissen, wie Euch diese neu-alte Formatidee gefällt. Nächste Woche erscheint Folge 2 - viel Spaß beim Hören!
Besprochene Entscheidungen:
BGH, Urteil vom 19. Dezember 2025 – V ZR 44/25 –
BGH, Urteil vom 11. März 2016 – V ZR 102/15 –
BGH, Urteil vom 18. Dezember 2015 – V ZR 160/14 –
BGH, Urteil vom 21. September 2012 – V ZR 230/11 –
BGH, Urteil vom 6. Juli 2012 – V ZR 268/11 –
BGH, Urteil vom 5. Juni 2009 – V ZR 144/08 –, BGHZ 181, 233-242
Kapitelmarken:
00:00 Einleitung
06:49 Die sechs Quiz-Fragen
17:19 Grundfall
18:54 Possessorische Besitzschutzansprüche
23:39 Besitzstörung, teilweise Besitzentziehung (Auflösung Frage 1) und Selbsthilferechte
28:23 Wer ist Störer?
29:23 Anspruch aus § 1004 BGB
31:05 Anspruch aus § 823 I BGB und §§ 823 II, 858 BGB
34:34 Unterlassungsansprüche und Unterlassungserklärungen
46:56 Abwandlung 1
48:13 Vertragsschluss
49:12 Verbotene Eigenmacht nach Mietvertragsende? (Auflösung Frage 2)
58:32 Abwandlung 2
01:00:15 Vertragliche Ansprüche, culpa post contractum finitum
01:03:04 Normzweck und Systematik der GoA, §§ 677 ff. BGB
01:10:19 Voraussetzungen der berechtigten GoA und „Fremdheit“ des Geschäfts
01:20:23 Fremdgeschäftsführungswille (Auflösung Frage 4)
01:27:47 „Berechtigung“ der GoA, § 683 BGB
01:38:15 Deliktsrechtliche Ansprüche, § 823 I BGB und § 823 II BGB iVm. § 858 BGB
01:42:10 Wann GoA, wann Deliktsrecht? (Auflösung Frage 3)
01:45:53 Fazit
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Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter. - 100 Folgen RefPod! Aus diesem Anlass hat sich das RefPod-Team etwas Besonderes für euch überlegt: ein Remake einer der beliebtesten RefPod-Folgen, nämlich der Folge „#1 Unsere persönlichen Klausurtipps“. Seit dieser Folge ist viel Zeit vergangen (damals gab es z. B. noch keine E-Klausuren in NRW!) und außerdem kam darin noch nicht das gesamte RefPod-Team zu Wort. Deshalb wird es höchste Zeit für dieses Remake, in dem Christian Walz, Anna Henrichs, Richard Ademmer und – per Sprachnachricht zugeschaltet – Christoph Spielmann ihre persönlichen (und aus ihrer Sicht besten) Klausurtipps mit euch teilen. (Sie alle sind Richter:innen und AG-Leitende – aber das weiß ohnehin jeder, der diese Folgenbeschreibungen hier liest. [Übrigens cool, dass du das gerade machst!])
Darüber hinaus teilen sie auch viele nützliche Klausurtipps der Hörer:innen, die das RefPod-Team bei Instagram und LinkedIn eingesammelt hat – danke an dieser Stelle für den tollen Input!
VIELEN DANK für 100 Folgen RefPod – ohne euch wäre das nicht möglich! Auf die nächsten 100 Folgen!
Ach so, ihr fragt euch vielleicht, welche Tipps in dieser Folge besprochen werden? Das könnt ihr ganz einfach anhand der folgenden Zeitstempel nachvollziehen:
Kapitelmarken:
00:00 Einleitung
04:13 Keine Bewertungsautomatismen
09:15 Viele Probeklausuren schreiben
16:27 Unter welchen Bedingungen Probeklausuren schreiben?
20:08 Frühzeitige Arbeit mit aktuellen Kommentaren und Gesetzen
26:00 E-Klausuren-Software und -Hardware
30:24 Der Tag und die Nacht vor den Klausuren
37:15 Klebezettel, Lesezeichen, Maskottchen und Essen
42:15 Was zuerst lesen?
50:29 Aufgabe markieren ja oder nein?
55:50 Tipps für das Fertigen der Lösungsskizze
01:04:20 Zeiteinteilung
01:09:35 Was man direkt am Anfang runterschreiben kann
01:12:20 Entscheidungsgründe oder Tatbestand zuerst?
01:21:09 Lernt die Formalia!
01:23:27 Abkürzungen
01:26:34 Keine Zwischenüberschriften in Urteilsentwürfen
01:29:48 Urteilsstil: Waruuum?
01:31:04 Tenor: Kongruent, bestimmt, vollständig!
01:33:55 Tipps für Begründungstiefe
01:44:42 Echoprinzip + Urteilsstil = Musterlösung
01:47:30 Beweiswürdigung
01:51:22 Genau zitieren!
01:52:48 Konkurrenztrick im StrafR
01:54:02 „Kommentarklausuren“
01:57:30 Umgang mit Panik und Blackouts
02:02:02 Was ist Dein Ziel?
02:08:12 Unsere allerwichtigsten Tipps
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Über RefPod
Der offizielle Podcast der Justiz NRW zum Jura-Referendariat. Produziert vom OLG Hamm.
Wie schreibe ich ein Urteil und wer soll sich eigentlich diese ganzen Formalia merken? Warum vergehen 5 Stunden während einer Klausur immer viel schneller als im echten Leben? Was mache ich, wenn ich mal wieder überhaupt keine Lust aufs Lernen habe? Und was war noch mal dieses materielle Recht? Diese und viele weitere Fragen behandelt RefPod – der Podcast zum Jura-Referendariat. Hier tauscht sich Christian Walz, Richter und AG-Leiter, mit AG-Leiterinnen und -Leitern, Expertinnen und Experten aus der Praxis sowie Referendarinnen und Referendaren über alle möglichen Themen rund um das Referendariat aus. Neue Folgen erscheinen (meistens) dienstags.
RefPod ist ein Angebot der Justiz NRW, produziert vom OLG Hamm.
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