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  • Digital Public Health Podcast

    Co-Kreation in der Forschung – Werden Apps besser, wenn Nutzer mitreden?(Dr. Tilman Brandt)

    11.05.2026 | 33 Min.
    In dieser Folge spricht Host Rasmus Cloes mit Dr. Tilman Brandt über Co-Kreation in der digitalen Gesundheitsförderung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Angebote entstehen können, die nicht nur für Menschen entwickelt werden, sondern gemeinsam mit ihnen.

    Anhand konkreter Beispiele – von einer international angepassten App zu Menstruation und reproduktiver Gesundheit bis zu einem WhatsApp-Angebot für pflegende Angehörige – zeigt Tilman, warum echte Beteiligung mehr ist als eine Befragung. Es geht um gemeinsame Entwicklung, praktische Grenzen, kulturelle Anpassung und die Frage, wer am Ende mitentscheidet.

    Außerdem geht es um das Living Lab in Bremen-Osterholz, den Umgang mit Alltagsproblemen im Stadtteil und die mögliche Rolle von KI, um Co-Kreation zugänglicher zu machen. Eine Folge über Beteiligung, digitale Gesundheit und die Kunst, Angebote nicht am Bedarf vorbei zu entwickeln.

    Staff:
    Host: Rasmus Cloes
    Redaktion: Maren Emde
    Regie: Sebastian Budde
    Kamera: Thomas Leleko
    Audio: Tristan Vogel
    Social Media: Leonie Hammen
  • Digital Public Health Podcast

    Warum 75 % an Gesundheitsinfos scheitern und was KI damit zu tun hat (Prof. Dr. Kai Kolpatzik)

    27.04.2026 | 44 Min.
    In dieser Folge des Digital Public Health Podcasts geht es um eine der zentralen Fragen unserer Zeit: Wie finden wir verlässliche Gesundheitsinformationen – und warum fällt uns das oft so schwer? Host Rasmus Cloes spricht mit Prof. Dr. Kai Kolpatzik über Gesundheitskompetenz als unterschätzten Schlüssel für bessere Gesundheit und funktionierende Prävention.

    Kopfschmerzen googeln und beim Hirntumor landen. Ausgehend von dieser Alltagssituation wird schnell klar: Mehr Informationen bedeuten nicht automatisch bessere Entscheidungen. Im Gegenteil: Rund drei Viertel der Menschen in Deutschland haben Schwierigkeiten, Gesundheitsinformationen richtig zu verstehen, zu bewerten und für sich zu nutzen. Woran liegt das?

    Wir schauen uns an, wie sich die Informationssuche verändert hat – von der Apotheken Umschau über Google bis hin zu KI-gestützten Antworten und Social Media. Welche Chancen entstehen dadurch, wo liegen die Risiken und warum wird Vertrauen in Quellen immer wichtiger? Besonders spannend: Was passiert gerade, wenn KI Inhalte zusammenfasst und klassische Gesundheitsportale an Sichtbarkeit verlieren?

    Außerdem diskutieren wir, warum Gesundheitskompetenz nicht nur eine individuelle Aufgabe ist, sondern auch politisches Handeln erfordert. Von Nutri-Score über Prävention bis hin zu strukturellen Veränderungen im Gesundheitssystem: Welche Maßnahmen können wirklich etwas verändern?

    Eine Folge über die Zukunft der Gesundheitsinformation und darüber, was wir brauchen, um uns in einer immer komplexeren digitalen Welt gut orientieren zu können.

    Wir sind live!
    Am 30.05.2026 diskutieren wir mit euch in der Kassenhalle im Forum am Domshof in Bremen über ein mögliches Social-Media- und Smartphoneverbot für Kinder.

    Der Eintritt ist frei und im Anschluss gibt es kostenlose Snacks & Drinks.
    Außerdem wird das gesamte Panel live auf unserem Youtube-Kanal gestreamt!
    https://www.youtube.com/@DigitalPublicHealthPodcast

    Jetzt anmelden – die Plätze sind begrenzt!

    https://eveeno.com/digitalhealthtalks

    Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Kontext des Wissenschaftsjahr 2026 gefördert.
  • Digital Public Health Podcast

    050: Fediverse statt Big Tech – Zukunft oder Nische? (mit Prof. Dr. Jana Semrau)

    12.04.2026 | 37 Min.
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    Mastodon, Fediverse, digitale Souveränität – klingt erstmal nach Tech-Buzzwords. Aber was steckt wirklich dahinter? Kurz gesagt: Das Fediverse ist ein Netzwerk aus vielen unabhängigen sozialen Plattformen, die miteinander verbunden sind. Kein zentraler Konzern, keine übergreifenden Algorithmen, dafür mehr Kontrolle, Transparenz und Community.
    Rasmus spricht mit Prof. Dr. Jana Semrau darüber, was das konkret für
    Wissenschaftskommunikation bedeutet. Wie können Forschende ihre Inhalte jenseits von Instagram, X & Co. teilen? Geht es direkter, unabhängiger und vielleicht sogar näher an den Menschen?
    Neben ein bisschen technischem Verständnis für einen Wechsel der Plattform steht vor allem eine entscheidende Frage im Mittelpunkt:
    Wie sinnvoll ist der Wechsel ins Fediverse wirklich?
    Denn so attraktiv die Idee von gemeinwohlorientierten Plattformen auch ist, sie bringt auch Herausforderungen mit sich. Wen erreicht man dort eigentlich? Und was bringt die beste Kommunikation, wenn die Reichweite aktuell sehr begrenzt ist?
    Wir sprechen darüber! Es geht um Chancen für echten Austausch ohne algorithmischen Druck, neue Wege in der Gesundheitskommunikation, aber auch um die ganz praktischen Hürden beim Umstieg.
    Ist das Fediverse also die Zukunft der Wissenschaftskommunikation oder bleibt es vorerst eine Nische?
    Staff: 
    Host: Rasmus Cloes
    Redaktion: Maren Emde
    Regie: Sebastian Budde
    Kamera: Thomas Leleko
    Audio: Tristan Vogel
    Social Media: Leonie Hammen
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  • Digital Public Health Podcast

    049 - Dr. Stefan Trapp: Elektronische Patientenakte (ePA): Fortschritt oder Baustelle im Praxisalltag?

    22.03.2026 | 40 Min.
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    In der neuen Folge spricht Rasmus mit Dr. Stefan Trapp über die elektronische Patientenakte (ePA). Die ePA soll medizinische Informationen digital bündeln und den Austausch zwischen Praxen, Kliniken und Patienten erleichtern. So sind Befunde, Laborwerte und Verordnungen zentral verfügbar und das kann Behandlungen koordinieren, Doppeluntersuchungen vermeiden und besonders bei chronischen Erkrankungen den Überblick verbessern.
    Gleichzeitig zeigen sich jedoch klare Schwächen: fehlende Anbindungen, nicht durchsuchbare Dokumente oder eine mangelnde Standardisierung. Statt eines intelligenten Systems ist die ePA oft noch ein digitaler Aktenordner. Hinzu kommen sensible Fragen zu Datenschutz und Zugriffsrechten, besonders bei Kindern und Jugendlichen.
    Ist die ePA also ein echter Fortschritt für die Versorgung, oder bleibt sie hinter ihren Möglichkeiten zurück? Und was müsste passieren, damit sie ihr Potenzial wirklich entfaltet? 
    Genau darüber sprechen wir mit Dr. Stefan Trapp in dieser Folge!
    Staff: 
    Host: Rasmus Cloes
    Redaktion: Maren Emde
    Regie: Sebastian Budde
    Kamera: Thomas Leleko
    Audio: Tristan Vogel
    Social Media: Leonie Hammen
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  • Digital Public Health Podcast

    048 - Dr. Serge Autexier: Können Technik und KI älteren Menschen den Alltag erleichtern?

    08.03.2026 | 31 Min.
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    In der aktuellen Folge des Digital Public Health Podcast spricht Host Rasmus Cloes mit Dr. Serge Autexier, dem Leiter des Bremen Ambient Assisted Living Lab (BAALL) am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen. In einer nachgebauten Wohnung erforscht das Team, wie Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen und Assistenzsysteme Menschen im Alltag unterstützen können. 
    Serge erklärt, warum das Living Lab nicht „Smart-Home-Spielzeug“ zeigt, sondern Alltagstauglichkeit prüft: Welche Technik hilft wirklich? Was ist intuitiv bedienbar? Und was braucht es, damit eine Umgebung „intelligent“ wird – ohne dass sie Menschen überfordert oder ihnen Entscheidungen abnimmt, die sie selbst treffen wollen?
    Ein zentrales Thema ist die Lücke zwischen Forschung und Produkt. Im BAALL entstehen Demonstratoren, die Besuchende oft sofort überzeugen – inklusive der typischen Frage: „Warum gibt es das nicht zu kaufen?“ Serge beschreibt, warum Projektlogiken, Zuständigkeiten und Marktreife oft verhindern, dass gute Ideen direkt als Produkt landen – auch wenn Teilideen später an anderer Stelle wieder auftauchen.
    Konkretes Beispiel: Sturzprävention mit einem „smarten Rollator“. Aus der Praxis kam der Hinweis, dass falsch genutzte Rollatoren mit höherem Sturzrisiko zusammenhängen. In einem Projekt wurden Bewegungsdaten aufgenommen, durch Physiotherapeut:innen bewertet und genutzt, um eine KI zu trainieren, die Fehlbedienung erkennt und Hinweise geben kann. Das zeigt, wie nah KI im Gesundheitswesen an echter Prävention sein kann – und wie schnell man dann bei Fragen nach Medizinproduktanforderungen, Evidenz und Finanzierung ankommt.
    Auch geht es um Datenintegration: Wie kann man Krankenhausdaten und Alltagsdaten zusammenbringen, um Prognosen zu verbessern – etwa zur Steigerung der Lebensqualität bei Menschen nach einer Krebstherapie? Serge macht deutlich, warum das in der Praxis so schwer ist: Daten sind oft nicht verfügbar, Fragen im Kontext von Ethik und IT-Sicherheit kosten Zeit, und am Ende bleibt in vielen Projekten zu wenig Raum für saubere Evaluation.
    Zum Schluss ordnet Serge den KI-Hype ein: Große Sprachmodelle sind im BAALL nicht „einfach Teil der Lösung“ – Datenschutz, lokale Verarbeitung und Zuverlässigkeit sind gerade bei vulnerablen Gruppen entscheidend. Der Fokus liegt deshalb auf robusten, sicheren Systemen, die auf kleinen Geräten laufen können, nicht „mithören“ müssen und im Alltag nicht plötzlich ausfallen. Und er erklärt, warum viele Assistenzideen nicht an der Technik scheitern, sondern an Umsetzungspfaden: Wer baut es? Wer haftet? Wer bezahlt? Und wer weist den Nutzen nach?
    Staff: 
    Host: Rasmus Cloes
    Redaktion: Maren Emde
    Regie: Sebastian Budde
    Kamera: Thomas Leleko
    Audio: Tristan Vogel
    Social Media: Leonie Hammen
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Über Digital Public Health Podcast

In einer Welt, in der digitale Technologien tief in unseren Alltag eingebettet sind, steht die öffentliche Gesundheit an der Schwelle zu einer bedeutenden Transformation. Der "Digital Public Health Podcast" öffnet Dir die Tür zu den vielschichtigen Facetten dieses faszinierenden Wandels. In jeder Episode führen wir Gespräche mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Politikerinnen und Politikern sowie Pionierinnen und Pionieren aus der Start-up-Szene, die an der Schnittstelle von digitaler Innovation und öffentlicher Gesundheitsförderung wirken. Gemeinsam beleuchten wir nicht nur die Chancen, die digitale Gesundheitslösungen bieten – von verbesserter Informationsverfügbarkeit über die Stärkung präventiver Maßnahmen bis hin zum Kampf gegen globale Gesundheitskrisen. Wir setzen uns auch kritisch mit den Herausforderungen auseinander, die diese Technologien mit sich bringen, wie Ungleichheiten beim Zugang, Datenschutzprobleme und die Gefahr sinnloser Zusatzaufgaben oder gar Schäden durch die Nutzung digitaler Angebote. Der "Digital Public Health Podcast" zielt darauf ab, ein Licht auf die Arbeit derjenigen zu werfen, die die digitale Transformation im Gesundheitswesen vorantreiben, und gleichzeitig einen kritischen Diskurs über die Notwendigkeit einer ethischen, gerechten und nachhaltigen Integration digitaler Technologien in die öffentliche Gesundheit zu fördern. Egal, ob Du eine Expertin oder ein Experte auf dem Gebiet bist, oder einfach nur neugierig auf den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Gesundheit, dieser Podcast bietet Dir tiefe Einblicke, Inspiration und anregende Diskussionen. Begleite uns auf dieser wichtigen Reise, denn das Thema betrifft uns alle.
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Generated: 5/11/2026 - 3:37:09 AM