In dieser Folge geht es um Demokratiebildung. Nicht als Schulfach und nicht nur als Mitbestimmung in irgendwelchen Gremien, sondern als alltägliche pädagogische Praxis.
Wir schauen auf die Lebensrealität junger Menschen in unsicheren Zeiten. Pandemie, Klimakrise, politische Verschiebungen, technologische Umbrüche. Wer sich orientieren muss, braucht mehr als Wissen über Wahltermine. Demokratiebildung beginnt dort, wo Erfahrungen ernst genommen und gemeinsam gedeutet werden.
Im Zentrum stehen drei Ebenen:
Ich – Selbstwirksamkeit, kritisches Denken, Widerspruch aushalten.
Wir – Begegnung, Konflikt, Aushandlung, Unterschiedlichkeit.
Welt – Engagement und Verantwortung über die eigene Gruppe hinaus.
Demokratie entsteht in Freiräumen. In Projekten, im Streit, in Kooperationen zwischen Jugendhilfe und Schule. Entscheidend ist nicht das geplante Lernziel, sondern die Erfahrung: Ich kann etwas beitragen. Wir können etwas verändern.
Und damit die Frage an die Praxis: Wo schaffen wir Räume, in denen genau das möglich wird?
Rückmeldungen wie immer an: info@eierlikörundjugendhilfe.de