Müll trennen, Pfand wegbringen, alte Kabel irgendwo in der Schublade sammeln. Klingt erstmal nach deutschem Alltag. Aber was, wenn genau daraus irgendwann die wichtigste Rohstoffquelle der Welt wird?
In dieser Folge von OUTATIME wird schnell klar: Die größte Herausforderung der Zukunft ist vielleicht nicht KI, sondern ganz banal unser Müll. Denn während der weltweite Hunger nach Rohstoffen explodiert, stoßen die bisherigen Systeme immer stärker an ihre Grenzen.
Mit dabei ist diesmal Manfred Renner, Institutsleiter des Fraunhofer UMSICHT und Experte für Kreislaufwirtschaft und Recycling. Gemeinsam diskutiert er mit Tommy Falkowski, selbsternannter „Schrott-Sammler und Müllproduzent des Fraunhofer IEM“, und Professor Roman Dumitrescu, dem „Meisterpropper des Instituts“, über die Zukunft unserer Ressourcen.
Warum sind seltene Erden gar nicht wirklich selten? Weshalb könnte eine PET-Flasche wertvoller werden als heute ein Smartphone? Und wieso stehen Bohrmaschinen eigentlich 99 Prozent ihres Lebens ungenutzt im Keller?
Die drei sprechen über Rohstoffknappheit, Fast Fashion, chemisches Recycling, digitale Produktpässe, KI in der Kreislaufwirtschaft und die Frage, ob Wohlstand künftig völlig neu definiert werden muss. Außerdem geht es um Deutschlands Chancen als Technologiestandort, automatisierte Fabriken und darum, warum „hochwertiger Konsum“ vielleicht die radikalste Zukunftsidee der gesamten Folge ist.
Eine Folge zwischen Zukunftsutopie, Industriepolitik und der unbequemen Erkenntnis, dass wir auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen leben.
Schreibt uns eure Gedanken gerne in die Kommentare oder an outatime@iem.fraunhofer.de!
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