In dieser Folge stellt Steffen eine provokante Frage, die er bewusst gewählt hat, nicht zuletzt, weil Ralph in der Vergangenheit intensiv mit dem Thema Aktfotografie gearbeitet hat.
Steffen ist der Meinung, dass Aktfotografie meist mit sexuellen Inhalten gleichgesetzt wird und fragt sich, ob dieses Genre in Zeiten zunehmender political correctness überhaupt noch seinen Platz hat.
Ralph sieht das ganz anders. Für ihn geht es bei der Aktfotografie in erster Linie um Ästhetik, um Form, Licht und Bildwirkung, etwas, das sich in historischen Beispielen ebenso zeigt wie in seiner eigenen Arbeit. Gleichzeitig macht er deutlich, dass es natürlich auch Fotografen gibt, bei denen der Fokus tatsächlich ein anderer ist.
Eine spannende, offene Diskussion über Kunst, Wahrnehmung und den Wandel gesellschaftlicher Maßstäbe.