38 Episoden
- In dieser Folge von „Bit und Korn – Nein! Es geht um Fotografie“ sorgt Ralph Man gleich zu Beginn mit einer überraschenden Aussage für Verwirrung: „Es gibt keinen echten Vorteil von Analogfotografie.“
Ausgerechnet Ralph – überzeugter Analogfotograf und Entwickler einer analogen Kamera – behauptet so etwas? Natürlich hakt Steffen Schüngel sofort nach.
Ralph erklärt, dass er immer wieder gefragt wird, ob ein analoges Foto qualitativ oder sichtbar besser oder anders sei als ein digitales. Seine Antwort lautet fast immer: Nein. Mit genügend Aufwand lässt sich der Look eines analogen Fotos heute auch digital sehr überzeugend nachbilden.
Doch wenn das so ist, warum fotografieren Ralph und Steffen dann selbst mit so großer Leidenschaft analog?
Genau dieser Frage gehen die beiden in dieser Folge nach. Denn die Faszination der Analogfotografie hat ihrer Meinung nach nicht nur mit dem fertigen Bild zu tun. Es sind vielmehr der entschleunigte Prozess, die bewusste Arbeitsweise, die Haptik der Kameras, die handwerkliche Herausforderung und viele weitere Aspekte, die Analogfotografie für sie zu etwas Besonderem machen.
Freu dich auf eine spannende und leidenschaftliche Diskussion darüber, warum Analogfotografie auch heute noch so viele Menschen begeistert – obwohl sie objektiv betrachtet nicht zwangsläufig bessere Bilder liefert. - In dieser Folge von „Bit und Korn – Nein! Es geht um Fotografie“ sorgt Steffen Schüngel gleich zu Beginn mit einer provokanten Aussage für Gesprächsstoff: „Schwarzweiß ist Bildmanipulation.“
Für Ralph Man ist das kaum zu glauben. Schließlich fotografiert er ganz bewusst analog auf Schwarzweißfilm – als Gegenpol zur heute oft extremen digitalen Bildbearbeitung bis hin zu KI-generierten Bildern. Und ausgerechnet Schwarzweiß soll Bildmanipulation sein?
Steffen begründet seine These damit, dass wir unsere Umwelt nun einmal in Farbe wahrnehmen. Ein Schwarzweißfoto sei deshalb zwangsläufig eine bewusste Verfremdung der Realität. Hintergrund seiner Aussage sind viele Gespräche mit Fotografen, die Bildbearbeitung grundsätzlich ablehnen, gleichzeitig aber leidenschaftlich in Schwarzweiß fotografieren.
Ralph hält dagegen und unterscheidet klar zwischen einer bewussten Manipulation eines Bildes und dem Einsatz von Schwarzweiß als gestalterischem Stilmittel.
Wo beginnt Bildmanipulation – und wo hört sie auf? Ist Schwarzweiß tatsächlich eine Verfremdung der Realität oder einfach eine eigenständige fotografische Ausdrucksform?
Freu dich auf eine kontroverse, unterhaltsame und wie immer leidenschaftlich geführte Diskussion über eines der spannendsten Themen der Fotografie. - In dieser neuen Folge von „Bit und Korn – Nein! Es geht um Fotografie“ stellt Ralph Man eine provokante These auf: Blende und Verschlusszeit sind scheißegal.
Steffen Schüngel ist zunächst völlig überrascht und kann diese Aussage überhaupt nicht nachvollziehen. Doch Ralph geht es keineswegs darum, die Bedeutung von Blende oder Verschlusszeit grundsätzlich infrage zu stellen. Vielmehr wundert er sich darüber, warum viele Fotografen unter jedem veröffentlichten Bild akribisch die verwendete Blende, Verschlusszeit und ISO angeben. Aus seiner Sicht sagen diese Werte über das Bild selbst meist kaum etwas aus und helfen anderen Fotografen nur selten weiter.
Steffen sieht das anders und liefert gute Argumente dafür, warum technische Bilddaten durchaus sinnvoll sein können.
Wie so oft entsteht daraus eine spannende, kontroverse und unterhaltsame Diskussion über Fotografie – und vielleicht hinterfragst auch du am Ende deine eigene Sicht auf dieses Thema. Andital — die neue Katastrophe?! Gen Z trennt Analog und Digital (Der Wahnsinn, analog zu fotografieren und die Negative nach dem Scannen wegzuwerfen)
20.07.2026 | 31 Min.In dieser neuen Folge von „Bit und Korn“ — nein, es geht immer noch um Fotografie! — bringt Steffen ein Thema mit, das ihn wirklich aufregt: Immer mehr junge Gen-Z-Fotografen fotografieren analog, lassen ihre Filme entwickeln und scannen … und werfen anschließend die Negative einfach weg.
Für viele Analogfotografen dürfte das wie ein absoluter Albtraum klingen.
Und jetzt kommt das wirklich Überraschende: Ralph Man ist in dieser Folge ausnahmsweise einmal fast komplett derselben Meinung wie Steffen. Beide können nur schwer nachvollziehen, warum man den vielleicht wichtigsten Teil der analogen Fotografie — das eigentliche Negativ — einfach entsorgt.
Gemeinsam diskutieren sie darüber, wie sinnvoll oder unsinnig dieses Vorgehen wirklich ist. Ist das einfach nur pragmatisch gedacht? Geht es der neuen Generation vielleicht gar nicht mehr um Archivierung, Dunkelkammer und materielle Originale, sondern nur noch um den digitalen Scan und das fertige Bild für Social Media?
Oder steckt dahinter vielleicht sogar eine völlig neue Art, Analogfotografie zu verstehen?
Wie immer wird kontrovers, ehrlich und mit einer guten Portion Humor diskutiert — und am Ende versuchen die beiden sogar herauszufinden, ob sie diesem modernen „Andital“-Ansatz vielleicht doch noch irgendetwas abgewinnen können.Comfort Zone: „Ich fotografiere Landschaften, weil ich mich nicht traue, Menschen zu fotografieren!“
06.07.2026 | 31 Min.In dieser neuen Folge von „Bit und Korn“ sprechen Ralph Man und Steffen Schüngel über ein Thema, das viele Fotografen vermutlich besser kennen, als ihnen lieb ist: die eigene Comfort Zone.
Steffen berichtet dabei von einer Beobachtung, die ihm immer wieder begegnet: Viele Fotografen beschäftigen sich intensiv mit Landschaftsfotografie — nicht unbedingt aus Leidenschaft für Landschaften, sondern weil sie Hemmungen oder sogar Angst davor haben, Menschen zu fotografieren.
Für den Mode- und Portraitfotografen Ralph Man ist das natürlich die perfekte Steilvorlage. Gemeinsam sprechen die beiden darüber, warum Menschenfotografie für viele so einschüchternd wirkt und wie man diese Unsicherheit Schritt für Schritt überwinden kann.
Ralph gibt dabei praktische Tipps, wie man sich langsam an das Thema herantasten kann, wie man schnell positive Erfahrungen sammelt und warum gerade die Arbeit mit Menschen fotografisch unglaublich bereichernd sein kann.
Die beiden diskutieren offen darüber, wie Fotografen lernen können, leichter über ihren eigenen Schatten zu springen — und warum es sich lohnt, die eigene fotografische Komfortzone bewusst zu verlassen.
Vielleicht entdeckt der eine oder andere Landschaftsfotograf dadurch sogar eine völlig neue Leidenschaft für Portraits und Menschenfotografie.
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Über Bit und Korn.
Nein! Es geht um Fotografie!
In Bit und Korn sprechen die Fotografen Steffen Schüngel und Ralph Man über aktuelle Themen aus der Welt der Fotografie – mal tiefgründig, mal kontrovers, aber immer mit Leidenschaft. Während Steffen als Experte für analoge Kameras glänzt, bringt Ralph seine langjährige Erfahrung als professioneller Fotograf ein. Diese unterschiedlichen Perspektiven sorgen für spannende Diskussionen, die auch mal hitzig werden können. Nach dem aktuellen Geschehen widmen sie sich in jeder Folge einem speziellen fotografischen Thema – informativ, unterhaltsam und inspirierend.
Perfekt für alle Fotografie-Begeist
Podcast-WebsiteHöre Bit und Korn. Nein! Es geht um Fotografie!, Auf ein Bier von Gamespodcast.de und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

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