Ich spreche mit Ben zunächst ein wenig über die Geschichte dieses ältesten finnischen Studios, dessen Entwickler schon 1993 auf dem Amiga mit Stardust debütierten. Wir gehen auf einige Spiele wie Super Stardust, Dead Nation, Outland, Resogun, Matterfall und Nex Machina ein, bevor wir uns der großen Krise des Studios gegen 2017 rund um das geplante Battle-Royale Stormdivers widmen. Die Finnen erklärten Arcade zum Entsetzen ihrer Fans schon für tot, auch weil sich die Shoot'em Ups nicht gut genug verkauften. Aber dann kam es 2021 zur unerwarteten Wiedergeburt von Arcade, indem man zum ersten Mal eine Story erzählte, die Action aus Schultersicht inszenierte und gleichzeitig die explosiven Formationskämpfe beibehielt. Auch aus diesem Erfolg heraus wurde das Studio von Sony gekauft, um an einer neuen Trilogie zu arbeiten. Saros baut natürlich auf dem Fundament von Returnal auf, ist aber kein Nachfolger und definiert die Arcade-Action auf eine sehr eigene, unheimlich anziehende Art. Wir analysieren die Story ohne große Spoiler, dazu das außerweltliche Artdesign, die Bezüge zum König in Gelb, natürlich die Spielmechanik und diskutieren den umstrittenen Schwierigkeitsgrad, denn Saros ist deutlich einfacher als Returnal.