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Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
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    #78: Scheitert die Klimadebatte auf Social Media, Louisa Pröschel und Annika Shiri?

    05.05.2026 | 51 Min.
    Ob Wärmepumpen, Fernwärme oder Gasheizungen – Debatten über die Energiewende finden längst nicht mehr nur in Parlamenten oder in journalistischen Meinungsbeiträgen statt, sondern auch in den sozialen Medien. Dort treffen sachliche Argumente auf emotionale Reaktionen, Informationsbeiträge auf Polemik. In dieser Folge diskutieren Louisa Pröschel, Kommunikationswissenschaftlerin an der Universität Hamburg, und Annika Shiri, Researcherin im Forschungsbereich Strukturwandel und Innovation am Wuppertal Institut, darüber, wie diese Debatten ablaufen und welche Konfliktlinien sich zeigen. Sie erläutern, warum der Klimadiskurs eine Kulturkampfdynamik besitzt, welche Rolle klassische Medien weiterhin als Impulsgeber spielen und warum Fragen der Gerechtigkeit und Macht die Diskussion über die Wärmewende prägen – etwa beim Verhältnis zwischen Mieterinnen und Vermieterinnen. Zudem erklären Pröschel und Shiri, warum differenzierte Kommunikation in den sozialen Medien nicht aufgegeben werden sollte und welche Formate den Themen gerecht werden können.

    Video mit dem Vortrag von Louisa Pröschel bei der Veranstaltung "Demokratie unter Druck Vol. 2: Rechte Narrative – die Rolle der Medien im Klimadiskurs" des Wuppertal Instituts: "Transformation oder Kulturkampf? Debatten über Klimaprotest & Klimapolitik in den (sozialen) Medien": https://youtu.be/6LzW3Eu9Ong

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    Moderation: Jonas Zerweck

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    Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

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    #77: Wie bewahren wir Hoffnung in der Klimakrise, Michael Jakob und Jacqueline Klingen?

    14.04.2026 | 49 Min.
    Angesichts multipler Krisen fällt es vielen Menschen schwer, beim Thema Klimaschutz hoffnungsvoll zu bleiben. Dabei können zahlreiche Entwicklungen Mut machen – von rasant fallenden Preisen bei den erneuerbaren Energien über technologische Fortschritte bei Speichern und Wärmepumpen bis hin zu einem weltweit wachsenden Bewusstsein für die Dringlichkeit des Klimaschutzes. In dieser Folge spricht Dr. Michael Jakob, Forscher und Politikberater mit Schwerpunkt auf Klimaschutz in Entwicklungsländern und politischer Ökonomie der Klimapolitik, gemeinsam mit Jacqueline Klingen, Researcherin im Forschungsbereich Energiewende International am Wuppertal Institut, über die Bedeutung von Hoffnung in der Klimakrise. Klingen stellt drei wissenschaftliche Perspektiven auf Hoffnung vor, während Jakob für einen pragmatischen Optimismus plädiert, der die eigene Handlungsfähigkeit herausstellt. Gemeinsam diskutieren die beiden, wie sich ein realistischer Blick auf Kipppunkte und verfehlte Klimaziele mit einer zuversichtlichen Haltung verbinden lässt, warum jede eingesparte Tonne CO2 zählt und welche Rolle persönliche Entscheidungen, berufliches Engagement und gesellschaftliche Skalierungseffekte dabei spielen können.

    Mehr Informationen zum Buch "Gute Gründe für Klimaoptimismus" (de) von Michael Jakob: https://link.springer.com/book/9783658506889

    Mehr Informationen zum Buch "Earth for All Deutschland" vom Wuppertal Institut: https://www.oekom.de/buch/earth-for-all-deutschland-9783987261114

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    Moderation: Jonas Zerweck

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    #76: Wie werden Moore vom Klimakiller zum Klimaschützer, John Couwenberg und Constanze Schmidt?

    20.01.2026 | 50 Min.
    Moore bedecken nur einen kleinen Teil der Landfläche, spielen für den Klimaschutz aber eine überproportional große Rolle. In dieser Podcast-Folge spricht Dr. John Couwenberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Botanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald sowie Mitarbeiter beim Greifswald Moor Centrum, gemeinsam mit Constanze Schmidt, wissenschaftliche Referentin für strategische Themenfeldentwicklung Klimaanpassung am Wuppertal Institut, über die Klimawirkung von Mooren: Sie erläutern, warum entwässerte Moorflächen große Mengen an Treibhausgasen freisetzen, welche Potenziale die Wiedervernässung bietet und welche Bedeutung Moore für Klimaanpassung, Wasserhaushalt und Biodiversität haben. Zudem diskutieren Couwenberg und Schmidt, wie Nutzungskonflikte mit der Landwirtschaft gelöst werden können, welche Rolle Paludikultur spielt – die nasse Bewirtschaftung von Mooren – und warum erfolgreicher Moorschutz eine umfassende gesellschaftliche Transformation erfordert.

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    #75: Der Jahresrückblick – Wie war 2025 aus der Nachhaltigkeitsperspektive, Manfred Fischedick?

    16.12.2025
    Das Jahr 2025 war geprägt von Unsicherheiten und politischen Umbrüchen: In dieser Folge spricht Jonas Zerweck, Referent Digitale Kommunikation am Wuppertal Institut, mit Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, über die Entwicklungen in 2025 und den Ausblick auf nächstes Jahr: Fischedick beschreibt unter anderem die disruptiven Auswirkungen der US-Politik auf den internationalen Klimaschutz und die Folgen des deutschen Regierungswechsels für die Transformation. Er würdigt mutige Schritte wie das Sondervermögen, warnt aber auch vor kontraproduktiven Signalen, etwa durch eine Verwässerung des Verbrenner-Aus auf EU-Ebene. Fischedick und Zerweck diskutieren auch über pragmatischen Bürokratieabbau und die wirtschaftlichen Chancen, die in jedem Umbruch stecken. Mit Blick auf Deutschland nennt Fischedick das kommende Klimaschutzprogramm als einen der wichtigen Meilensteine des kommenden Jahres. Trotz aller Herausforderungen bleibt er optimistisch: Die technologische Entwicklung schreite weltweit voran, gerade bei grünen Zukunftstechnologien – und Deutschland verfüge nicht nur über ausreichend Kompetenzen um die Transformation zu stemmen, sondern auch um sich in einigen Bereichen an die Spitze des globalen Wettbewerbs zu setzen.

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    #74: Wie politisch ist unser Konsum, Marco Dohle und Christa Liedkte?

    02.12.2025 | 1 Std.
    In dieser Folge sprechen PD Dr. Marco Dohle, Kommunikations- und Medienwissenschaftler an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, und Prof. Dr. Christa Liedtke, Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut, über politische Konsumentscheidungen. Dohle erläutert Ergebnisse einer Studie, die zeigt, wie verbreitet bewusste Boykotte in Deutschland sind – und sogenannte “Buykotte”, also bewusste Entscheidungen für bestimmte Produkte, die Konsument*innen aus ethischen, ökologischen oder politischen Motiven treffen. Liedtke betont hingegen, dass jeder Konsum politische Wirkung entfaltet – unabhängig davon, ob das bewusst erfolgt oder nicht.

    Gemeinsam diskutieren die beiden, warum sie von der hohen Anzahl an Boykotten und Buykotten durch Privatpersonen überrascht sind, welche Schlüsse Politik und Unternehmen aus den Befunden ziehen sollten und welche Rolle Produktgestaltung und politische Rahmensetzungen spielen. Diese Podcast-Folge zeigt, wie vielfältig die Motive hinter Konsumentscheidungen sind – und warum es sich lohnt, dieses oft unterschätzte Handlungsfeld genauer zu betrachten.

    Zur Website des Projekts "Politischer Konsum im Alltag" von Dr. Marco Dohle und Dr. Ole Kelm: https://www.sozwiss.hhu.de/politischer-konsum

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Über Zukunftswissen
Vor welchen Hürden steht der Klima- und Umweltschutz? An welchen Punkten besteht besonders dringender Handlungsbedarf? Und gibt es Ansätze, mit denen sich mehrere Probleme gleichzeitig lösen lassen? Im Podcast Zukunftswissen diskutieren Forschende des Wuppertal Instituts mit Expert*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Herausforderungen und Lösungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft. In etwa 45 Minuten pro Folge nimmt der Podcast unterschiedliche Aspekte aktueller Forschung, Veränderungsprozesse und nachhaltige Innovationen unter die Lupe. Zu Wort kommen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Das Ziel ist, neue Denkansätze zu eröffnen und den gesellschaftlichen Diskurs zu stärken – im Bewusstsein, dass tragfähige Zukunftswege nur im gemeinsamen Austausch entstehen. Warum heißt der Podcast Zukunftswissen? Um Veränderungsprozesse hin zu einer klimagerechten und ressourcenleichten Welt anzustoßen, braucht es drei unterschiedliche Formen von Wissen: Systemwissen, Zielwissen und Transformationswissen. Die Integration und das Zusammenspiel dieser drei unterschiedlichen Wissensformen bezeichnet das Wuppertal Institut als "Zukunftswissen".
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