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Julia Tulipans' Evolution Radio Show

Julia Tulipan, Mag. Julia Tulipan
Julia Tulipans' Evolution Radio Show
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358 Episoden

  • Julia Tulipans' Evolution Radio Show

    Low Carb schlägt Low Fat: 80% vs. 16% (Prof. Dr. med Helene von Bibra)

    21.08.2026 | 43 Min.
    Das Video zur Folge findest du hier

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    ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST:

    🩺 Insulinresistenz geht dem Diabetes um Jahre voraus – sie ist die eigentliche, gefährlichere Ursache hinter Bluthochdruck, Arteriosklerose und späteren Diabetes-Komplikationen wie Nierenversagen, Herzinfarkt oder Amputation

    🔑 Insulin wirkt wie ein Schlüssel, der Zucker aus dem Blut in die Zellen schleust. Sind die Zuckerspeicher voll, wehrt sich die Zelle – die Bauchspeicheldrüse schüttet immer mehr Insulin aus. Diese chronisch erhöhten Insulinspiegel selbst sind die Insulinresistenz

    🧪 In einer dreiwöchigen Vergleichsstudie mit einer Rehaklinik im Allgäu konnten Diabetes-Medikamente in der Low-Carb-Gruppe um 80 % reduziert werden – in der fettarmen Vergleichsgruppe nur um 16 %

    🩸 Überschüssiger Zucker wird von der Leber in Triglyceride umgewandelt – hohe Blutfette bei Übergewichtigen stammen also überwiegend aus Kohlenhydraten, nicht aus dem Fett auf dem Teller

    ⚖️ Die seit 50 Jahren geltende Fett-Warnung hält von Bibra für einseitig und teils kontraproduktiv, weil sie Menschen zu mehr Kohlenhydraten statt zu echter Stoffwechselgesundheit geführt hat

    📏 Ohne teuren HOMA-IR-Labortest liefert der Taillenumfang einen einfachen Hinweis: Beträgt er mehr als die halbe Körpergröße, deutet das auf eine mögliche Insulinresistenz hin

    🍽️ Die praktische Telleraufteilung: ein Drittel bis ein Viertel Sättigungsbeilagen (Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln), die Hälfte Gemüse und Obst, der Rest Eiweiß mit Fett

    🥔 Ein einfacher Trick: Gekochte Kartoffeln im Kühlschrank abkühlen lassen – so wird ein Teil der Stärke zu resistenter, blutzuckerneutraler Stärke

    🍳 Ein eiweißreiches, kohlenhydratarmes Frühstück statt Toast mit Marmelade hält tagsüber länger satt und kann abendlichem Heißhunger vorbeugen

    🥒 Praktischer Tauschtipp: Zucchini-Spaghetti statt klassischer Nudeln – fein gehobelt und wenige Minuten in der Pfanne gegart

    📊 Drei individuelle Kohlenhydratmengen je nach Lebenssituation: „heilsam" (1500 kcal, ca. 85 g KH), „maßvoll" (2000 kcal, ca. 125 g KH) und „sportlich" (2500 kcal, 175–300 g KH)

    📖 Von Bibras Kochbuch SMILE steht für „Schlemmen in Mengen, Individuell für Mehr Lebensfreude und Energie" und übersetzt ihre Forschung in alltagstaugliche, genussvolle Rezepte

    💛 Der Kauf des Kochbuchs über MindCarb unterstützt zusätzlich eine Diabetesprävention-Spende an das Lions-Hilfswerk Distrikt Bayern-Süd

    📝 ZUSAMMENFASSUNG:

    In dieser Folge der Evolution Radio Show begrüßt Julia Tulipan ihren Wiederholungsgast Prof. Dr. med. Helene von Bibra – Kardiologin, die über die Herzultraschalldiagnostik zur Diabetologie und Ernährungsmedizin fand. Von Bibra erzählt, wie sie während ihrer kardiologischen Ausbildung erkannte, dass nicht nur der Durchfluss in den großen Herzkranzgefäßen, sondern der Stoffwechsel in den Herzmuskelzellen selbst über die Herzfunktion entscheidet. Über Forschungsaufenthalte in Schweden am Karolinska Institute und in München näherte sie sich zunehmend dem Thema Diabetes.

    Den Wendepunkt beschreibt sie als Zufall mit weitreichenden Folgen: Eine Kooperation mit dem Leiter einer Rehaklinik im Allgäu führte zu einer dreiwöchigen Vergleichsstudie an übergewichtigen Diabetikern. Eine Gruppe erhielt die damals empfohlene fettarme Kost, die andere Low-Carb-Ernährung – bei identischer, kontrollierter Bewegung. Das Ergebnis: Nur in der Low-Carb-Gruppe konnten die Diabetes-Medikamente um 80 % reduziert werden, in der Low-Fat-Gruppe nur um 16 %. Für von Bibra der Beweis, dass Ernährung eine wirksame Unterstützung der Stoffwechselgesundheit sein kann – kein Ersatz für ärztliche Behandlung, aber ein oft unterschätzter Hebel.

    Den Kern des Gesprächs bildet eine anschauliche Erklärung der Insulinresistenz: Insulin wirkt wie ein Schlüssel, der Zucker aus dem Blut in die Körperzellen schleust. Bei vollen Zuckerspeichern „wehrt sich" die Zelle gegen weiteren Zucker, die Bauchspeicheldrüse produziert immer mehr Insulin, ohne dass das eigentliche Problem gelöst wird. „Diese hohen Insulinspiegel verursachen ihrerseits Komplikationen im Körper – und das ist die Insulinresistenz", erklärt von Bibra. Diese chronisch erhöhten Insulinspiegel selbst können langfristig mit Bluthochdruck, Arteriosklerose und schwerwiegenden Diabetes-Folgen wie Nierenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung stehen – als Vorläufer, der dem Diabetes oft um Jahre vorausgeht. Da überschüssiger Zucker von der Leber in Triglyceride umgewandelt wird, stammen hohe Blutfette bei Übergewichtigen häufig überwiegend aus Kohlenhydraten statt aus Fett auf dem Teller. Die seit Jahrzehnten verbreitete pauschale Fett-Warnung bezeichnet von Bibra deshalb als einseitig: „Die alte Warnung vor den Fetten […] ist nicht richtig und verhindert positive Entwicklungen auf dem Teller." Als einfachen Anhaltspunkt für eine mögliche Insulinresistenz – ohne teuren HOMA-IR-Labortest – nennt sie den Taillenumfang im Verhältnis zur Körpergröße.

    Praktisch geht es um die Aufteilung des Tellers sowie um drei individuelle Mengenvarianten in ihrem Kochbuch: „heilsam", „maßvoll" und „sportlich" – Varianten, zwischen denen man je nach Lebenssituation wechseln kann, statt sich für ein starres Schwarz-Weiß-Konzept zwischen Nudeln und Keto zu entscheiden. Von Bibra gibt zudem alltagstaugliche Tauschtipps wie Zucchini statt Spaghetti oder kalt gelagerte Kartoffeln und erklärt ihren undogmatischen, praktikablen Umgang mit Frühstück und Nachtisch. Julia bringt es auf den Punkt: „Wir wissen oft nicht, was wir nicht wissen." Zum Abschluss stellt von Bibra ihr Kochbuch SMILE („Schlemmen in Mengen, Individuell für Mehr Lebensfreude und Energie") vor, das medizinisches Fachwissen mit alltagstauglichem Genuss verbindet – wer es über ihre Plattform MindCarb bestellt, unterstützt gleichzeitig eine Diabetesprävention-Spende an das Lions-Hilfswerk Distrikt Bayern-Süd.

    Hinweis: Die in dieser Folge besprochenen Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

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    🙋‍♀️ MEHR VON JULIA TULIPAN:

    Julia Tulipan Podcast Shownotes: JuliaTulipan.com/podcast

    Julia Tulipan Instagram: instagram.com/juliatulipancom

    Julia Tulipan TikTok: TikTok

    Audio Podcast: "Julia Tulipans' Evolution Radio Show" – Überall, wo Du Podcasts hörst! (Spotify, Apple Podcasts, etc.)

    📕 BÜCHER VON JULIA:

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    👩‍⚕️ ALLES ÜBER PROF. DR. MED. HELENE VON BIBRA:

    Prof. Dr. med. Helene von Bibra ist Internistin und Kardiologin mit den weiteren Fachgebieten Diabetologie und Ernährungsmedizin. 1999 wurde sie zur außerplanmäßigen Professorin für Innere Medizin/Kardiologie an der Technischen Universität München ernannt. Sie studierte Medizin in München und spezialisierte sich früh auf die Ultraschalldiagnostik des Herzens. Stationen ihrer klinisch-wissenschaftlichen Laufbahn waren das King's College Hospital in London, das Klinikum rechts der Isar in München und das Karolinska Krankenhaus in Stockholm. Am Karolinska zeigte sie mit der damals neuen Gewebedoppler-Technik, dass Diabetes mit einer messbar veränderten Herzfunktion einhergehen kann.

    Zurück in München verfolgte sie dieses Thema an der diabetologischen Klinik des Städtischen Klinikums Bogenhausen bis zu ihrer Pensionierung weiter. Aus dieser interdisziplinären Arbeit zwischen Diabetologie, Kardiologie, Stoffwechsel und Ernährung sind über 100 wissenschaftliche Publikationen sowie zahlreiche Vorträge im In- und Ausland hervorgegangen.

    Ihr heutiger Schwerpunkt ist die Prävention: Insulinresistenz als gemeinsame Wurzel von Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dafür gründete sie MindCarb® und baute die Aufklärungs-Plattform mindcarb.de auf, über die auch ein von der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifizierter Online-Kurs angeboten wird. Sie ist zudem Kabinettsbeauftragte für Diabetes im Lions Distrikt Bayern-Süd.

    Ihr Kochbuch „SMILE – Ernährungscode gegen Insulinresistenz" (Haedecke Verlag, ISBN 978-3-7750-0828-0) verbindet medizinisches Fachwissen mit Alltagstauglichkeit und Genuss.

    📚 Das Kochbuch SMILE kostet überall 29 € – bestellst du aber direkt bei Helene über juliatulipan.at/smile-book *, geht ein Teil als Spende an die Diabetesprävention des Lions-Hilfswerks (versandkostenfrei innerhalb Deutschlands)

    Website

    Instagram: instagram.com/profvonbibra

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    🎬 KAPITEL:

    00:00:00 Einleitung

    00:01:24 Weg von der Kardiologie zur Ernährungsmedizin

    00:08:22 Ergebnisse der Low-Carb-Studie

    00:11:12 Wie das Kochbuch SMILE entstand

    00:15:59 Was ist Insulinresistenz?

    00:20:31 Insulinresistenz erkennen ohne Labortest

    00:23:07 Kohlenhydrate: gut oder schlecht?

    00:26:57 Der ideale Teller

    00:29:02 Drei Kohlenhydrat-Varianten im Buch

    00:33:03 Frühstück: ja oder nein?

    00:35:46 Praktische Austausch-Tipps

    00:38:41 Süßes ohne Verzicht

    00:40:10 Kochbuch bestellen und Spendenprojekt

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    ‼️ Bitte beachte den aktuellen "Haftungsausschluss (Disclaimer) und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen" auf meiner Webseite.
  • Julia Tulipans' Evolution Radio Show

    Schwermetalle im Körper: Woran du sie erkennst (Mag. Eva Nevinova im Interview)

    14.08.2026 | 56 Min.
    Das Video zur Folge findest du hier

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    ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST:

    🦷 Evas Fragebogen für neue Klient:innen beginnt mit der Zahngesundheit — Amalgamplomben, Goldkronen und Nickel-Retainer sind erste Hinweise auf mögliche Schwermetallbelastung

    🧠 Typische Warnsymptome sind Brain Fog, chronische Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Depressionen, Hautprobleme und häufig begleitende Darmthematiken

    📊 Rund 90 % ihrer Patient:innen zeigen laut Evas klinischer Erfahrung in irgendeiner Form eine Schwermetallbelastung — oft begünstigt durch genetisch schwache Entgiftungskapazität

    🩸 Die Diagnostik-Trias aus Blut-, Urin- und Haaranalyse deckt unterschiedliche Zeiträume ab: akute Belastung, aktuelle Ausscheidung und langfristige Gewebespeicherung

    🧬 Ein genetisches Entgiftungsprofil mit sechs bis sieben Genen (u.a. GSTP1, GSTT1) zeigt, wie leistungsfähig die individuelle Leber-Entgiftung wirklich ist

    ⚠️ Ein unauffälliger Blutwert täuscht Sicherheit vor — er schließt eine chronische, im Gewebe gespeicherte Belastung nicht aus

    🌿 Vor jeder Ausleitung steht die Darmsanierung: Der Darm muss drei bis zwölf Monate lang dicht und entzündungsfrei sein, sonst drohen bei der Mobilisierung erneute Selbstvergiftung

    💊 Das "lightly" Protokoll aus Alpha-Liponsäure, Glutathion, Chlorella und Magnesium plus Bindemitteln wie medizinischer Schwarzkohle ist der sanfte Einstieg in die Entgiftung

    🏎️ Starke Chelatoren wie DMPS/DMSA wirken "wie ein Ferrari" — aber nur bei passender Genetik, sonst drohen zusätzliche Symptome, wie Eva an sich selbst erlebt hat

    🦷 Eva erzählt offen von ihrer eigenen Bleivergiftung nach zwei Amalgam-Entfernungen ohne Dreifachschutz — und wie eine Corona-Erschöpfung sie erstmals darauf brachte

    ☕ Alltägliche Aluminiumquellen wie Nespresso-Kapseln mit heißem Wasser, Aluminiumdeos und Alufolie um heiße Speisen lassen sich leicht vermeiden

    🐟 Große Raubfische wie Thunfisch, Hai und Schwertfisch sind deutlich quecksilberbelasteter als kleine, kurzlebige Fische wie Sardinen

    🚰 Vor allem in Wiener Altbauten können alte Bleileitungen zu chronischer Bleibelastung im Trinkwasser führen — ein Wasserfilter wird empfohlen

    🎗️ Evas zugespitzte Beobachtung aus der Praxis: "Keine Krebserkrankung existiert ohne Schwermetallbelastung" — Chemo oder Bestrahlung allein beseitigen die Ursache nicht

    🤰 Werdende Mütter sollten vor der Schwangerschaft Schwermetalle, Darmmikrobiom und Mitochondrien checken lassen, da das Baby diese Belastung mit abbekommt

    📝 ZUSAMMENFASSUNG:

    In ihrer zweiten Folge bei Julia widmet sich Mag. Eva Nevinova, nach ihrem vorigen Auftritt zum Thema Darmmikrobiom und personalisierte Probiotika, diesmal der Schwermetallbelastung — einem Thema, das sie nicht nur klinisch, sondern auch persönlich beschäftigt. Gleich zu Beginn stellt sie klar: Bevor an Ausleitung überhaupt zu denken ist, muss der Darm dicht und entzündungsfrei sein, sonst führt jede Mobilisierung von Schwermetallen zu einer erneuten Selbstvergiftung. Diese Verbindung zur vorigen Darm-Folge zieht sich als roter Faden durch das gesamte Gespräch.

    Eva erklärt, welche Symptome an Schwermetalle denken lassen sollten: Brain Fog, chronische Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Depressionen, Hautprobleme und begleitende Darmthematiken. Schon der Blick auf Hautbild und Augenringe sowie ihr Fragebogen zur Zahngesundheit (Amalgam, Goldkronen, Nickel-Retainer) liefern erste Hinweise. Nach ihrer klinischen Erfahrung sind rund 90 % ihrer Patient:innen in irgendeiner Form belastet — auch wegen genetisch bedingt schwacher Entgiftungskapazität.

    Sehr persönlich schildert Eva ihre eigene Geschichte: eine junge Amalgam-Entfernung ohne Dreifachschutz, später eine zweite Entfernung, nachdem Röntgenaufnahmen zeigten, dass noch Amalgam unter den Füllungen steckte — wieder ungeschützt. Die Folgen blieben zunächst unbemerkt, bis eine Corona-Erkrankung sie, die zuvor als Personal Trainerin, Gesundheitscoach und Psychologin durchtrainiert und gesundheitsbewusst lebte, wochenlang außer Gefecht setzte. Die anschließende Diagnostik brachte sie erstmals mit ihrer eigenen Schwermetallbelastung in Kontakt und lenkte sie in Richtung funktionaler Medizin.

    Im Hauptteil erläutert Eva Definition und Quellen: essenzielle Metalle wie Eisen, Kupfer und Zink versus nicht-essenzielle wie Blei, Kadmium, Quecksilber, Arsen und Aluminium. Sie nennt sehr konkrete Alltagsquellen — Aluminium aus Nespresso-Kapseln, Deos und Alufolie; Blei aus alten Wasserleitungen (besonders in Wiener Altbauten) und aus Keramikglasuren von Urlaubsmitbringseln; Quecksilber aus großen Raubfischen wie Thunfisch, Hai und Schwertfisch; Arsen aus Reis sowie aus selbst angebautem Gemüse bei belastetem Gießwasser. Diagnostisch setzt sie auf die Kombination aus Blut-, Urin- und Haaranalyse sowie ein genetisches Entgiftungsprofil mit Genen wie GSTP1 und GSTT1 — ein unauffälliger Blutwert schließt eine chronische Belastung dabei ausdrücklich nicht aus.

    Zur Behandlung betont Eva ein gestuftes Vorgehen: zuerst Darmsanierung, dann je nach Belastung ein "lightly" Protokoll mit Alpha-Liponsäure, Glutathion, Chlorella und Bindemitteln, bis hin zu stärkeren Chelatoren wie DMPS/DMSA — die aber nur bei passender Genetik infrage kommen, wie ihre eigene Erfahrung mit Nebenwirkungen zeigt. Von Detox-Protokollen auf eigene Faust rät sie klar ab. Besonders eindringlich ist ihre These: "Keine Krebserkrankung existiert ohne Schwermetallbelastung" — Chemo oder Bestrahlung allein beseitigten die Ursache nicht. Zum Abschluss richtet Eva einen eindringlichen Appell an werdende Mütter, Schwermetalle vor der Schwangerschaft checken zu lassen, da das Baby diese Belastung mit übernimmt.

    ✨ PRODUKTEMPFEHLUNGEN ✨

    Kostenlos: Ketogene Ernährung – Blitzstart in den Fettstoffwechsel

    🙋‍♀️ MEHR VON JULIA TULIPAN:

    Julia Tulipan Podcast Shownotes: https://JuliaTulipan.com/podcast

    Julia Tulipan Instagram: https://juliatulipan.at/ig

    Julia Tulipan TikTok: https://juliatulipan.at/tt

    Audio Podcast: "Julia Tulipans' Evolution Radio Show" – Überall, wo Du Podcasts hörst! (Spotify, Apple Podcasts, etc.)

    📕 BÜCHER VON JULIA:

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    🎧 MEHR VON EVA NEVINOVA:

    Mag. Eva Nevinovas erste Episode: "Burnout, Allergie, Gewicht – Psychologin findet Grund im Darm (Mag. Eva Nevinova im Interview) #331"

    👩‍⚕️ ALLES ÜBER MAG. EVA NEVINOVA:

    Mag. Eva Nevinova ist Therapeutin der Funktionellen Medizin, Psychologin, klinische Psycho-Neuro-Immunologin, Longevity-Expertin, Trainerin und Coach in Wien. Seit 2025 ist sie Gründerin und fachliche Leiterin des Gesundheitszentrums „Immune Longevity" am Getreidemarkt 11 in 1060 Wien, wo sie die therapeutische Leitung, die Konzeptentwicklung und die personalisierte Therapieplanung verantwortet. In ihrem Zentrum arbeiten Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, Ärztinnen und Ärzte, Sporttrainer, Coaches und Therapeutinnen interdisziplinär zusammen — nach dem Leitsatz, Menschen zu behandeln statt Symptome.

    Nach einem Studium der Finanzwissenschaften und einem Psychologiestudium an der Universität Wien spezialisierte sie sich konsequent weiter: Therapeutin der Klinischen Psycho-Neuro-Immunologie (2019), Lebens- und Sozialberaterin (2021) und Therapeutin der Funktionellen Medizin (2023). Ergänzt wird dieses Profil durch Ausbildungen in Mikronährstoffmedizin, Ketamintherapie, Hydroxypathie sowie diverse Coaching-Ausbildungen. Beruflich kommt sie aus einer ungewöhnlich breiten Praxis — von Marketing und HR-Entwicklung über ein Jahrzehnt als Group-Fitness- und Personal-Trainerin bis zur Neuroimmunologin am Biocannovea Longevity Medical Center (2022–2024) und Medical Managerin im OXIGEN THERAPY ZENTRUM für hyperbare Sauerstofftherapie.

    Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der umfassenden Labordiagnostik — Darmmikrobiom-, Mikronährstoff-, Hormon- und Schwermetallanalysen, funktionelle Blutanalysen, genetische Tests, Haarmineralanalysen und Mitochondriendiagnostik — sowie in daraus abgeleiteten, personalisierten Therapiekonzepten. Ihr Zugang ist ausdrücklich integrativ: Körper, Psyche und Lebensumfeld versteht sie als zusammenhängendes System, ihre vier Säulen sind Mindset, Bewegung, Schlaf und Ernährung. Diese Haltung ist auch biografisch geprägt — als Mutter zweier Kinder und durch eigene Erfahrungen mit Darmbeschwerden, Schwermetallbelastung und mitochondrialer Dysfunktion kam sie zur ursachenorientierten Medizin. Ihr Leitprinzip: Vorbeugen ist besser als Heilen, über kleine, nachhaltige Schritte statt drastischer Interventionen.

    Eva war bis 2020 Vorstandsmitglied der KPNI Austria (Gesellschaft für Klinische Psycho-Neuro-Immunologie) und ist seit 2022 Vorstandsmitglied der European Association for The Wholeness Work. Medial trat sie unter anderem als Gesundheitsexpertin mit wöchentlichen Montags-Gesundheitstipps in der ORF-Sendung „Guten Morgen Österreich" auf sowie in „Lust auf's Leben" und im MEDICO Magazin.

    📧 KONTAKT & LINKS:

    Instagram: @evanevinova

    Website: https://www.immunelongevity.com (bald auch: nevinova.com)

    🎬 KAPITEL:

    00:00:00 Einleitung und Vorstellung

    00:02:54 Warum zuerst der Darm geklärt werden muss

    00:04:14 Typische Anzeichen einer Belastung

    00:06:57 Evas eigene Bleivergiftung

    00:10:52 Was Schwermetalle genau sind

    00:12:18 Alltagsquellen: Aluminium, Blei, Quecksilber

    00:16:54 Keramik, Gewürze und weitere Quellen

    00:19:15 Diagnostik über Blut, Urin und Haare

    00:23:37 Entgiftung, Leber und Genetik erklärt

    00:27:24 Was Schwermetalle im Körper anrichten

    00:34:15 Keine Krebserkrankung ohne Schwermetalle

    00:38:09 Die richtigen Behandlungsschritte

    00:42:56 Warum Entgiftung Begleitung braucht

    00:45:26 Zeolith und Bindemittel zur Vorbeugung

    00:49:32 Wichtiger Rat für werdende Mütter

    00:54:24 Schwermetalle schwächen die Immunabwehr

    00:56:04 Verabschiedung

    ‼️ Haftungsausschluss

    ‼️ Bitte beachte den aktuellen "Haftungsausschluss (Disclaimer) und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen" auf meiner Webseite.
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    3 Tipps für mehr Energie am Morgen

    09.08.2026 | 8 Min.
    Das Video zur Folge findest du hier

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    Diese Folge wird unterstützt von Naturecan CBD + Melatonin: Julia testet seit einigen Wochen die Kapseln aus mizellarem CBD (5 mg) und Melatonin (1 mg) und zeigt anhand ihrer Oura-Ring-Daten deutliche Verbesserungen bei Schlafzeit, Ruhepuls, Herzratenvariabilität und Schlafeffizienz. Mit dem Code TULIPAN15 erhältst du 15 % Rabatt auf deinen Einkauf.

    ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST:

    ⏰ Die ersten 30 Minuten nach dem Aufwachen entscheiden maßgeblich über Konzentration, Sättigung und Energie im restlichen Tagesverlauf

    🥚 Hebel 1 – Protein am Morgen: Mindestens 30 Gramm Eiweiß zum Frühstück (z. B. drei Eier mit Käse, Joghurt mit Nüssen oder 150-200g Hüttenkäse) flacht den Blutzuckeranstieg ab und verhindert Vormittags-Heißhunger

    🍽️ Frühstücken ist keine Pflicht — entscheidend ist eine bewusste Entscheidung statt eines spontanen Notfallbrötchens zwischen zwei Meetings

    📊 Wer Kalorien in den ersten zwei Dritteln des Tages isst, fühlt sich laut Julia deutlich besser gesättigt und weniger hungrig

    ☀️ Hebel 2 – Licht und Bewegung: 5-10 Minuten Tageslicht am Morgen, idealerweise draußen mit ein paar Schritten, wirkt als natürlicher Taktgeber für die innere Uhr und beeinflusst Stresshormone

    💡 Im Winter empfiehlt Julia eine Vollspektrum-Tageslichtlampe oder Rotlicht/Nahinfrarot als Ersatz für natürliches Tageslicht

    💬 Community-Feedback zeigt: Das Gefühl morgendlicher Trägheit reduziert sich nach wenigen Tagen der Anwendung dieser Hebel spürbar

    🌬️ Hebel 3 – Nervensystem: Eine 4-6-Atemübung (4 Sek. einatmen, 6 Sek. hörbar ausatmen, 6-8 Atemzüge) hilft, den morgendlichen Alarmmodus zu unterbrechen

    😌 Bewusstes Entspannen von Schultern und Kiefer während der Atemübung verstärkt den beruhigenden Effekt auf das Nervensystem

    🔑 Konsistenz bei kleinen, bewussten Hebeln ist wichtiger als die Suche nach dem perfekten, komplizierten Gesundheitsprogramm

    📝 ZUSAMMENFASSUNG:

    In dieser Solo-Episode erklärt Julia, warum die ersten 30 Minuten nach dem Aufwachen einen überproportional großen Einfluss auf den restlichen Tag haben — auf Konzentration, Sättigung und Energielevel. Statt eines perfekten Morgenrituals oder einer aufwendigen Self-Care-Routine geht es ihr um drei biochemisch wirksame Hebel: Blutzucker, zirkadianen Rhythmus und Nervensystem.

    Der erste Hebel ist Protein am Morgen: Julia empfiehlt mindestens 30 Gramm Eiweiß beim Frühstück, etwa in Form von drei Eiern mit Käse, einem Becher Joghurt mit Nüssen oder 150 bis 200 Gramm Hüttenkäse. Diese Menge flacht den Blutzuckeranstieg ab, macht länger satt und unterbricht die typische Vormittags-Heißhungerspirale. Wichtig ist ihr dabei die Klarstellung: Frühstücken ist keine Pflicht — wer bewusst darauf verzichtet, ist auf einem guten Weg, solange es eine bewusste Entscheidung bleibt und kein "Notfallbrötchen zwischen zwei Meetings". Dennoch zeigt sich laut Julia, dass Menschen, die ihre Kalorien in den ersten zwei Dritteln des Tages essen, sich deutlich besser gesättigt und weniger hungrig fühlen.

    Der zweite Hebel ist Licht und Bewegung: 5 bis 10 Minuten Tageslicht am Morgen, idealerweise draußen kombiniert mit ein paar Schritten, wirkt als natürlicher Taktgeber für die innere Uhr, signalisiert dem Körper Wachheit und beeinflusst Stresshormone sowie die subjektive Energiewahrnehmung. Für den Winter empfiehlt Julia eine Vollspektrum-Tageslichtlampe oder Rotlicht/Nahinfrarot, mit Links dazu in den Show Notes. Community-Mitglieder berichten, dass sich das Gefühl morgendlicher Trägheit nach wenigen Tagen dieser Praxis spürbar reduziert.

    Der dritte Hebel betrifft das Nervensystem: Eine einfache Atemübung — vier Sekunden durch die Nase einatmen, sechs Sekunden hörbar durch den Mund ausatmen, für 6 bis 8 Atemzüge wiederholt, begleitet von bewusstem Lösen von Schultern und Kiefer — hilft, aus dem morgendlichen Alarmmodus herauszukommen, bevor Arbeit und To-Dos übernehmen. Julia betont, dass frühe Stressspitzen nicht nur die Stimmung, sondern auch Energie, Konzentration und Snackgelüste beeinflussen.

    Abschließend hält Julia fest: Nicht das perfekte, komplizierte Gesundheitsprogramm zählt, sondern Konsistenz bei kleinen, bewussten Hebeln. Manchmal verändern drei bewusste Minuten am Morgen mehr als die nächste komplizierte Morgenroutine. Sie schließt mit einer direkten Frage an die Hörerinnen, welcher Morgenhebel — Protein, Bewegung oder innere Ruhe — für sie am stärksten wirkt, und lädt zum Ausprobieren und Feedback in den Kommentaren ein.

    🙋‍♀️ MEHR VON JULIA TULIPAN:

    Julia Tulipan Podcast Shownotes: https://JuliaTulipan.com/podcast

    Julia Tulipan Instagram: https://juliatulipan.at/ig

    Julia Tulipan TikTok: https://juliatulipan.at/tt

    Audio Podcast: "Julia Tulipans' Evolution Radio Show" – Überall, wo Du Podcasts hörst! (Spotify, Apple Podcasts, etc.)

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    📕 BÜCHER VON JULIA:

    Der Keto Kompass *

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    🎬 KAPITEL:

    00:00:00 Einleitung

    00:00:55 Tipp 1: Protein am Morgen

    00:01:51 Frühstück ist keine Pflicht

    00:02:17 Warum Frühstück sinnvoll ist

    00:05:31 Tipp 2: Licht und Bewegung

    00:06:44 Tipp 3: Dein Nervensystem

    00:07:52 Konsistenz statt Perfektion

    00:08:14 Deine Frage an dich

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    ‼️ Bitte beachte den aktuellen "Haftungsausschluss (Disclaimer) und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen" auf meiner Webseite.
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    Zystennieren & Keto: Was die Studie zeigt (Mag. Mena Stieger im Interview)

    09.08.2026 | 49 Min.
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    💥 UNTERSTÜTZT DURCH FOR YOU MULTI ENZYM KOMPLEX! 💥 Startest du mit Low Carb oder Keto, erhöhst Fett & Protein – und plötzlich kommen Völlegefühl, Druck, Übelkeit oder Durchfall? Das ist oft keine „Unverträglichkeit", sondern schlicht: Dein Körper muss die passenden Enzyme erst wieder hochfahren (z. B. Lipase fürs Fett, Proteasen fürs Protein).

    Genau dafür empfehle ich den ForYou Multi Enzym Komplex mit dem Markenrohstoff DigeZym®: magensaftresistente Kapseln, damit die Enzyme dort ankommen, wo sie gebraucht werden – im Darm.

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    ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST:

    🧬 ADPKD ist eine Stoffwechselerkrankung auf Zellebene: Die betroffenen Zellen sind auf Glukose-getriebenes Wachstum programmiert. Ketose entzieht ihnen diesen Wachstumstreiber

    🔬 Die Kölner Keto-PKD-Studie zeigt bemerkenswerte Ergebnisse: Reduktion des Nierenvolumens, Verbesserung der glomerulären Filtrationsrate und Verringerung des Lebervolumens – Resultate, die man bei dieser Erkrankung noch nie gesehen hat

    💊 KetoCitra (von Prof. Thomas Weimbs, UC Santa Barbara) kombiniert exogene Ketone und Citrat und hat den Status eines medizinischen Lebensmittels – nicht nur ein Supplement, sondern auf ADPKD-Forschung basierend

    🩺 Cystatin C ist ein zuverlässigerer Nierenmarker als das Standard-Kreatinin – unabhängig von Muskelmasse, Sport und Proteinzufuhr. Menas eigene Nierenfunktion war mit Cystatin C völlig normal (eGFR >110), obwohl sie laut Kreatinin bereits in Stufe 2 wäre

    🥩 Pflanzliches Keto war für Mena wegen Reizdarm und Fruktosemalabsorption nicht praktikabel. Animal-based Keto brachte ihr null Verdauungsbeschwerden, besseren Schlaf und mehr Energie

    📊 Mena ist ein klassischer Lean Mass Hyper Responder (LMHR): Sehr hohes LDL (~300), aber sehr hohes HDL (über 100) und sehr niedrige Triglyceride. Ein CT-Angiogramm zeigte kein Plaque

    🧠 Oxalate fördern das Zystenwachstum – oxalatarme Ernährung und Citrat (etwa durch KetoCitra) können der Bildung von Oxalatkristallen entgegenwirken

    ⚗️ Grenzwerte für Blutmarker wurden für high-carb-Esser definiert – für ketogen oder karnivor lebende Menschen braucht es eigene Normbereiche. Kreatinin-Erhöhung durch Kreatin-Supplementierung schädigt die Nieren nicht

    🏋️ Sport (Krafttraining 5–6x pro Woche) ist für Mena eine zweite Säule neben der Ernährung – und beeinflusst Blutmarker wie Kreatinin, was die Interpretation erschwert

    🔄 Schrittweiser Keto-Einstieg ist empfehlenswert: zuerst Low-Carb, dann sukzessiv auf ketogen umstellen, statt alles auf einmal zu ändern

    🧪 Wer sportlich ist, viel Protein isst oder Kreatin supplementiert, sollte zusätzlich Cystatin C bestimmen lassen – der Wert ist günstig und oft selbst zahlbar

    🌿 Positiver Nebeneffekt der ketogenen Ernährung für Mena: ihre Pollenallergie ist verschwunden und sie ist deutlich seltener krank als früher

    💪 Keto im Alltag funktioniert: Airfryer, hartgekochte Eier, Dosensardinen, Avocado – Büro-Keto ist laut Mena „gar kein Problem"

    📝 ZUSAMMENFASSUNG:

    Mag. Mena Stieger ist 45 Jahre alt, Statistikerin und KI-Entwicklerin bei der Oberbank in Linz – und sie lebt mit ADPKD (Autosomal Dominante Polyzystische Nierenerkrankung), einer genetischen Erkrankung, bei der sich in Nieren und Leber Zysten bilden, die die Organe im Laufe des Lebens zunehmend zerstören. Das Endstadium ist Dialyse oder Nierentransplantation, meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Als Mena die Diagnose bekam – über den Umweg des Herzstillstands ihrer Mutter, die dieselbe Erkrankung geerbt und nie aktiv behandelt hatte – war die Botschaft ihrer Ärzte ernüchternd: „Sie können nichts tun."

    Mena tat es trotzdem. Als rationale Kämpferin vertiefte sie sich in die Forschungsliteratur und stieß auf die Kölner Keto-PKD-Studie sowie auf die Arbeitsgruppe von Prof. Thomas Weimbs (UC Santa Barbara) – einem der weltweit führenden Forscher auf diesem Gebiet. Die wissenschaftliche Grundlage: ADPKD ist im Kern eine Stoffwechselerkrankung auf Zellebene. Die betroffenen Zellen sind auf Glukose-getriebenes Wachstum programmiert. Indem man ihnen Glukose entzieht – durch ketogene Ernährung – wird dieser Wachstumstreiber gestoppt. Die Studien zeigen inzwischen bemerkenswerte Ergebnisse: Reduktion des Nierenvolumens, Verbesserung der Filtrationsrate, Rückgang des Lebervolumens. Ergebnisse, die man bei dieser Erkrankung so noch nie gesehen hatte.

    Seit rund vier Jahren ernährt sich Mena ketogen – und ihre Nierenfunktion ist nach aktuellem Stand stabil. Dabei hat sie gelernt, dass ketogene Ernährung individuell angepasst werden muss: Weil sie unter Reizdarm und Fruktosemalabsorption leidet, verträgt sie typische pflanzliche Keto-Lebensmittel wie Chiasamen oder Leinsamen nicht. Zwei Monate sehr animal-basierter Ernährung zur Darmsanierung brachten ihr null Verdauungsbeschwerden, besseren Schlaf und volle Energie. Inzwischen ernährt sie sich bewusst tierisch-basiert – mit Fleisch, Fisch, Eiern und Fett als Basis.

    Ein zentrales Thema dieser Episode ist die Labordiagnostik. Das Standard-Kreatinin-Wert ist für sportliche, proteinreich essende Menschen wenig aussagekräftig – und hat Menas Nierenfunktion in Stufe 2 eingeordnet. Als sie auf eigene Kosten Cystatin C bestimmen ließ, zeigte sich eine eGFR von über 110 – völlig normale Nierenfunktion. Parallel dazu hat Mena als klassischer Lean Mass Hyper Responder mit extremen LDL-Werten (~300 mg/dl) nach einer sehr tierisch-basierten Phase gelernt, dass hohe LDL-Werte bei gleichzeitig sehr hohem HDL und niedrigen Triglyceriden ein anderes Risikoprofil darstellen – bestätigt durch ein unauffälliges CT-Angiogramm ohne Plaque.

    Mena nimmt täglich KetoCitra – ein von Prof. Weimbs entwickeltes medizinisches Lebensmittel, das exogene Ketone mit Citrat kombiniert. Citrat schützt vor Nierensteinen und hemmt die Bildung von Oxalatkristallen, die Zystenwachstum fördern. In Tierversuchen zeigte KetoCitra sogar ohne ketogene Ernährung einen positiven Effekt auf die Nierengesundheit. Für Mena ist es eine Absicherung – auch für Phasen, in denen sie im Urlaub oder auswärts aus der Ketose fällt.

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    👩‍⚕️ ALLES ÜBER MAG. MENA STIEGER:

    Mag. Mena Stieger ist 45 Jahre alt und lebt in Linz, Österreich. Sie hat Statistik studiert und arbeitet als Data Scientist bei der Oberbank im Bereich KI-Entwicklung und Datenmodellierung. In ihrer Rolle entwickelt sie KI-Modelle für eine der größten Banken Österreichs – eine Tätigkeit, die sie selbst als „am Puls der Zeit" bezeichnet.

    Seit 3,5 Jahren ernährt sie sich ketogen – nicht aus Lifestyle-Gründen, sondern aus medizinischer Notwendigkeit: Sie lebt mit ADPKD (Autosomal Dominante Polyzystische Nierenerkrankung), einer erblichen Erkrankung, die sie von ihrer Mutter geerbt hat. Die Auseinandersetzung mit dieser Diagnose führte sie zur ketogenen Ernährung, zur Keto-Coach-Ausbildung und schließlich in die Welt der wissenschaftlichen Forschung rund um ADPKD und Stoffwechseltherapien.

    Mena trainiert fünf bis sechs Mal pro Woche Krafttraining zu Hause und ist als eindeutig klassifizierter LMHR (Lean Mass Hyper-Responder) bekannt: Sie weist hohe LDL-Werte, hohes HDL und sehr niedrige Triglyceride auf – bei unauffälligem Calcium-Scoring. Sie ist verheiratet und hat eine 16-jährige Tochter.

    Mena Stieger hat keinen öffentlich verifizierten Social-Media-Auftritt. Alle Informationen in dieser Episode basieren auf ihrem persönlichen Erfahrungsbericht und der Forschungsliteratur zu ADPKD.

    🎬 KAPITEL:

    00:00:00 Einleitung

    00:04:40 Diagnoseweg: Vererbt von der Mutter

    00:08:19 Enttäuschung beim Nephrologen

    00:09:48 Was ist ADPKD?

    00:11:28 Keto Live Congress und neue Studien

    00:18:15 Reizdarm und pflanzenbasierte Grenzen

    00:23:12 Oxalate, Citrat und KetoCitra

    00:28:43 Cystatin C vs. Kreatinin

    00:32:48 Cholesterin-Schock nach Animal-based

    00:38:06 Bilanz und Alltag im Büro

    00:44:40 Learnings für den Einstieg

    00:46:44 Botschaft an Betroffene

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    So viel Eiweiß brauchst du wirklich pro Tag (Dr. Paolo Colombani im Interview)

    09.08.2026 | 1 Std. 5 Min.
    Das Video zur Folge findest du hier

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    ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST:

    🧠 Die offizielle Proteinempfehlung von 0,8 Gramm pro Kilogramm stammt aus einer historischen Mangelvermeidungslogik der Weltkriegszeit – nicht aus einem gesundheitlichen Optimum

    ⚖️ Der neue, evidenzbasierte Zielkorridor liegt bei 1,2 bis 1,6 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag für die meisten Erwachsenen

    📜 Schon zwischen 1860 und 1890 aßen Menschen mit freier Lebensmittelwahl automatisch genau in diesem Zielkorridor – ein Hinweis auf einen biologisch alten, konservierten Mechanismus

    🐒 Die Protein Leverage Hypothesis von David Raubenheimer zeigt: Mensch und viele Tierarten steuern instinktiv eine feste Zielmenge an Protein an und essen bei proteinarmer Kost automatisch mehr kalorienreiche Nahrung

    🩺 Hohe Proteinzufuhr schadet den Nieren nicht – Kohortenstudien zeigen sogar eine sinkende Gesamtsterblichkeit mit steigender Proteinzufuhr, auch bei über 75-Jährigen

    📦 Der über Stickstoffmessung ermittelte Proteingehalt auf Verpackungen ist praktisch immer überschätzt – bei pflanzlichen Lebensmitteln stärker als bei tierischen

    🌱 Pflanzliche Proteine wie Soja und Weizen haben aufgrund geringerer essenzieller Aminosäuren und teils schnellerem Abbau eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierische Proteine

    🔬 Das moderne DIAAS-System (seit 2013) bewertet Proteinqualität anhand der Verdaulichkeit einzelner essenzieller Aminosäuren und ist präziser als das ältere PDCAAS-System

    📈 Oberhalb von etwa 1,6 g/kg Protein pro Tag spielt die Proteinqualität kaum noch eine Rolle, da genügend essenzielle Aminosäuren automatisch mitgeliefert werden

    🍽️ Praktische Empfehlung: 30 bis 45 Gramm Protein pro Hauptmahlzeit, idealerweise aus tierischen oder kombinierten Quellen

    🥩 Nur Fisch und Fleisch liefern in üblicher Portionsgröße genug Protein – bei anderen Lebensmitteln muss man kombinieren oder größere Mengen essen

    🕐 Eine strikte Verteilung der Proteinzufuhr über den Tag ist laut aktueller Forschung nicht zwingend notwendig – eine große Menge in einer Mahlzeit wird nicht verschwendet, sondern später genutzt

    🦴 Bei veganer Ernährung ohne bewussten Ausgleich zeigt sich in Studien häufig eine deutlich reduzierte Knochendichte

    📝 ZUSAMMENFASSUNG:

    In dieser Episode der Evolution Radio Show spricht Julia Tulipan mit dem Ernährungswissenschaftler Dr. Paolo Colombani über ein Thema, das ihn seit Jahrzehnten begleitet: Protein. Sein Weg begann im Krafttrainingsstudio der 70er- und 80er-Jahre und führte über seine Doktorarbeit über Protein im Ausdauerstoffwechsel bis zu seinem aktuellen Buch "Proteine – von Mindestzufuhr zum Optimum". Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Geschichte der Proteinforschung, die nötig ist, um heutige Missverständnisse zu verstehen.

    Paolo erklärt, dass die offizielle Proteinempfehlung von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht historisch nicht aus einem gesundheitlichen Optimum entstanden ist, sondern aus einer reinen Mangelvermeidungslogik – geprägt vom Ersten und Zweiten Weltkrieg, als es ums Überleben ging, nicht um Stoffwechseloptimierung. Bereits zwischen 1860 und 1890 aßen Menschen mit freier Lebensmittelwahl automatisch eine Proteinmenge im heute neu hergeleiteten Zielkorridor von 1,2 bis 1,6 Gramm pro Kilogramm – ein Befund, der laut der Protein Leverage Hypothesis von David Raubenheimer sogar über verschiedene Tierarten hinweg gilt.

    Ein zentrales Thema ist die Widerlegung gängiger Mythen: Weder für die Nieren noch generell ist eine hohe Proteinzufuhr gesundheitsschädlich – im Gegenteil, Kohortenstudien zeigen eine sinkende Gesamtsterblichkeit mit steigender Proteinzufuhr, selbst bei über 75-Jährigen. Auch die Behauptung, überschüssiges Protein "verfaule" im Darm, hält der Evidenz nicht stand.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Proteinqualität: Da der Proteingehalt von Lebensmitteln über die Stickstoffmessung generell überschätzt wird – bei pflanzlichen Lebensmitteln stärker als bei tierischen – und pflanzliche Proteine zudem eine geringere Aminosäurezusammensetzung sowie teils schnelleren Abbau aufweisen (etwa bei Soja und Weizen), sind tierische Proteine im Schnitt deutlich hochwertiger. Das moderne DIAAS-Bewertungssystem bildet diese Unterschiede besser ab als das ältere PDCAAS-System, ist aber noch nicht perfekt. "Wir müssen uns von dieser Mindestempfehlung verabschieden. Wir müssen zuerst lernen und verstehen, dass die 0,8 nicht unser Bedarf sind, sondern irgendwo zwischen 1,2 und 1,6", fasst Paolo zusammen.

    Praktisch rät Paolo zu 30 bis 45 Gramm Protein pro Hauptmahlzeit, kombiniert aus hochwertigen Quellen wie Fisch, Fleisch, Eiern und Milchprodukten – da nur Fisch und Fleisch in üblicher Portionsgröße genug Protein liefern. Eine strikte Verteilung über den Tag ist laut aktueller Forschung nicht zwingend nötig; auch eine große Proteinmenge in einer Mahlzeit wird nicht verschwendet, sondern später vom Körper genutzt. Wer nach diesem Gespräch mehr wissen will, findet in Paolos Buch "Proteine – von Mindestzufuhr zum Optimum" die vollständige historische Einordnung samt praktischer Umsetzungstabellen.

    ✨ PRODUKTEMPFEHLUNGEN ✨

    Buch: Proteine: Von Mindestzufuhr zum Optimum von Paolo Colombani

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    👩‍⚕️ ALLES ÜBER DR. PAOLO COLOMBANI:

    Dr. Paolo Colombani ist Ernährungswissenschaftler, Autor und Gründer der Consulting Colombani GmbH mit Sitz in Worb bei Bern. Er hat an der ETH Zürich studiert und dort in den 1990er-Jahren zum Thema Proteine in der Ernährung promoviert (Dr. sc. nat. ETH). Fast zwanzig Jahre lang war er an der ETH Zürich als Wissenschaftler und Dozent an der Schnittstelle von körperlicher Aktivität, Ernährung und Gesundheit sowie zur Zusammensetzung von Lebensmitteln tätig, zeitweise auch im Rahmen von Forschungsprojekten der Europäischen Kommission.

    Seit 2010 bietet er über sein eigenes Unternehmen, seit 2016 unter dem Namen Consulting Colombani GmbH, wissenschaftliche Dienstleistungen in den Bereichen Ernährung, Lebensmittel und Gesundheit an. Er ist zudem Präsident von Notabene Nutrition, wo er gemeinsam mit Christof Mannhart wissenschaftliche Evidenz zu Ernährungsthemen aufbereitet und kommuniziert.

    Colombani bildet seit Jahren Ärztinnen und Ärzte im Bereich Ernährung weiter und schreibt regelmäßig für Medien wie die "NZZ am Sonntag" sowie "FIT for LIFE". Sein erstes Sachbuch "Fette Irrtümer" wurde in der Schweiz zum Bestseller; mit "deFlameYou!" veröffentlichte er ein Werk zum Thema stille Entzündungen. Sein aktuelles Werk "Proteine – von Mindestzufuhr zum Optimum" ordnet die historische Entwicklung der Proteinempfehlungen ein und plädiert für eine differenzierte, mengenabhängige Bewertung der Proteinqualität (u. a. DIAAS).

    Links: - Website - LinkedIn

    🎬 KAPITEL:

    00:00:00 Einleitung

    00:02:20 Paolo Colombani stellt sich vor

    00:06:50 Geschichte der Proteinforschung

    00:11:00 Mindestzufuhr statt Optimum 00:16:00 Wie misst man Proteine?

    00:24:00 Protein Leverage Hypothesis

    00:31:30 Aminosäuren und Proteinqualität

    00:39:00 Tierisches vs pflanzliches Protein

    00:45:00 Die Proteintransition

    00:50:00 Nieren und andere Mythen

    00:57:00 Praktische Umsetzung

    01:04:00 Paolos neues Buch

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    ‼️ Bitte beachte den aktuellen "Haftungsausschluss (Disclaimer) und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen" auf meiner Webseite.
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Über Julia Tulipans' Evolution Radio Show
🔬 Schluss mit Diät-Frust! Ketogene Ernährung die wirklich funktioniert | Von einer Ernährungswissenschaftlerin erklärt. Konventionelle Diäten haben versagt? Du kämpfst mit Jo-Jo-Effekt und Heißhunger? Hier findest du den wissenschaftlich fundierten Weg: ✅ Keto-Einstieg ohne typische Anfängerfehler ✅ Wann Keto und wann "reicht" Low-Carb ✅ Stoffwechsel richtig verstehen & optimieren ✅ Biohacking für nachhaltige Energie & mentale Klarheit ✅ Praktische Alltagstipps statt komplizierter Theorien ✅ Echte Wissenschaft statt Diät-Mythen Julia Tulipan, M.Sc. - Bestseller-Autorin "Keto-Kompass" & Expertin für metabolische Gesundheit mit über 15 Jahren Erfahrung. Neue Podcasts + Experteninterviews jeden Donnerstag & Sonntag! 💪 Abonniere für deinen metabolischen Erfolg! ℹ️ Hinweis: Unsere Inhalte dienen der Information und Selbsthilfe bei Wohlbefinden. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen verwendet werden.
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