Business Punk - How to Invest
Sherin Maruhn, Business Punk, Hypecast

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Vom Gründer zur Investmentplattform – Dr. Moritz Kübel über Portfolio-Allokation, Musikrechte und messbaren Impact
04.11.2026 | 59 Min.Erfolgreiche Gründer zeichnen sich durch unerschütterliche Conviction, Schnelligkeit und vollen Fokus auf eine Idee aus. Für professionelle Investoren sind genau diese Eigenschaften oft pures Gift. Dr. Moritz Kübel, CEO Perpetual, kennt beide Seiten des Tisches. Vom ersten Startup mit 19 über zehn Jahre Strategieberatung bis zur Skalierung von Luis Technology – wo er schon 2019 auf Physical AI setzte –, bevor er in den Beirat wechselte und den Aufbau einer institutionellen Investmentplattform übernahm.
In dieser Folge von How to Invest spricht Sherin Maruhn mit Moritz Kübel darüber, warum unternehmerische Heuristiken am Kapitalmarkt scheitern, wie Perpetual mit illiquiden Nischen-Assets wie Musikrechten agiert und was die Maxime „Mehr ist willkommen, weniger nie“ für das Risikomanagement bedeutet. Kübel räumt mit diffusem Impact-Vokabular auf und erklärt, wie Nachhaltigkeit volkswirtschaftlich fundiert über die Internalisierung externer Effekte gesteuert werden kann. Eine Episode über Verlässlichkeit, den Mut zum Delegieren und den fundamentalen Unterschied zwischen Unternehmertum und Portfoliomanagement.
💬 Themen dieser Folge
Vom naiven Gründen mit 19 über zehn Jahre Beratung bis zum Tech-Unternehmer
Physical AI vor dem Hype: Pionierarbeit und Skalierung bei Luis Technology
Investmentplattform statt Standard-Family-Office: Die institutionelle Logik von Perpetual
„Mehr ist willkommen, weniger nie“: Risikominimierung als oberste Priorität
Illiquide Nischenmärkte: Chancen in Infrastruktur, Private Debt und Musikrechten
Impact ohne Buzzwords: Messung und Internalisierung volkswirtschaftlicher Externalitäten
Der Mindset-Bruch: Warum erfolgreiche Gründer oft erfolglose Investoren sind
🧠 Take-aways
Unternehmer fokussieren sich und tragen existenzielle Risiken – Investoren diversifizieren und minimieren sie
Wer diversifiziert, muss konsequent delegieren können, statt sich auf das eigene Bauchgefühl zu verlassen
Echter Impact braucht ökonomische Fundierung statt vager Definitionen: Die Lösung liegt in messbaren Externalitäten
Zahlende Kunden sind die wichtigste Validierung für jeden unternehmerischen Mehrwert
Lehrbücher und finanzwirtschaftliche Grundlagen schlagen subjektive Heuristiken von Investment-Gurus
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Dies ist eine Produktion von Hypecat Productions.
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20.10.2026 | 54 Min.Wer sagt, dass man für ein Multimillionen-Startup Risikokapital von VCs aufnehmen muss? Marlena Hien beweist das Gegenteil. Gemeinsam mit Laurence Saunier startete sie Bears with Benefits ursprünglich als Nebenprojekt neben dem Agenturjob – mit dem bescheidenen Ziel von 2.000 Euro im Monat. Wenige Jahre später ist daraus eine der erfolgreichsten Consumer-Brands Europas geworden: mit über 50 Millionen Euro Umsatz, internationaler Expansion von Italien bis in die USA und einem erfolgreichen Exit an einen strategischen Partner.
In dieser Folge von How to Invest, live aufgenommen auf der Bits & Pretzels in München, spricht Sherin Maruhn mit Marlena Hien über den bewussten Entschluss gegen Investorengelder und für echtes, profitables Wachstum. Marlena erzählt unverblümt von Vorurteilen gegenüber weiblichen Gründerteams, dem Absprung aus zermürbenden VC-Gesprächen, dem Mut zu lautem, knalligem Packaging im Drogerieregal und dem entscheidenden Douglas-Pitch vor Tina Müller. Eine Folge über Bootstrapping als Mindset, M&A-Prozesse auf Augenhöhe und die Learnings für die eigene Rolle als Business Angel.
💬 Themen dieser Folge
Vom 2.000-Euro-Side-Hustle zu über 50 Millionen Euro Umsatz
Bunt statt beige: Warum Packaging auf dem Smartphone-Screen herausknallen muss
Absage an VCs: Warum Bootstrapping die stärkere Verhandlungsposition schuf
Der Douglas-Moment: Wie ein Spontan-Pitch den Weg in 650 Filialen ebnete
Performance-Influencer-Marketing: Hohe Schlagzahl statt teurer Vanity-Deals
Internationalisierung: Wie Italien zum stärksten Markt der Brand wurde
Vorbereitung auf den M&A-Exit: Saubere Datenräume und realistische Businesspläne
Die Rolle als Business Angel: Kapital und Mentoring für Female Founders
🧠 Take-aways
Bootstrapping erzwingt Disziplin und schützt vor ungesundem Hype-Wachstum
Consumer-Brands differenzieren sich über Brand, Packaging und Community – nicht über austauschbare Rezepturen
Offene Türen konsequent nutzen: Mut zur Skalierung schlägt übervorsichtige Planung
Ein lückenloser Datenraum und realistische Planzahlen sind der stärkste Hebel im M&A-Prozess
Wachstum aus eigener Kraft schafft Unabhängigkeit und Freiheit bei strategischen Entscheidungen
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28.07.2026 | 58 Min.Dreimal angetreten: einmal gescheitert, einmal verkauft und beim dritten Versuch Unternehmensgeschichte geschrieben: Tim Stracke hat Chrono24 zum größten globalen Marktplatz für Luxusuhren und zum ersten Watch-Unicorn der Welt gemacht. Was als vorsichtiger Plan für ein entspanntes, profitables Unternehmen begann, entwickelte sich dank des richtigen Timings, tiefem Vertrauen im Gründerteam und den richtigen Skills zur Skalierung zu einem globalen Phänomen.
Heute ist Tim im Board von Chrono24 und gibt seine Erfahrungen als Business Angel in die richtigen Teams weiter. Im Gespräch mit Host Sherin Maruhn spricht er über seine steile Lernkurve nach ersten Unternehmensgründung und warum er Performance-Marketing oft für Verschwendung hält. Außerdem erklärt er, wie man einen Weltstar wie Cristiano Ronaldo nicht als Testimonial einkauft, sondern als authentischen Investor für sich gewinnt. Eine Folge über die Wichtigkeit, „Nein“ sagen zu können, den Wert von echten Fehlern und warum ein Hype-Thema nicht immer das beste Investment ist.
💬 Themen dieser Folge
Vom Sauerland zum Unicorn: Warum Tims unternehmerischer Weg mit einer Insolvenz startete und was dieses "Praxis-MBA" ihn lehrte.
Fokus, Fokus, Fokus: Warum es für Gründer am wichtigsten ist zu entscheiden, was sie nicht tun.
Profitabilität vs. VC-Hype: Wie Chrono24 trotz Hunderter Millionen an Funding immer den Fokus auf die eigene Profitabilität hielt.
Cristiano Ronaldo als Investor: Wie man internationale Superstars auf den Cap Table holt. Warum authentische Begeisterung besser ist als erkaufte Posts.
Investieren mit kühlem Kopf: Warum Tim Team und Markt für entscheidender hält als die bloße Geschäftsidee.
🧠 Take-aways
Wahre Fokussierung bedeutet Verzicht: Wenn du denkst, du bist fokussiert, überdenke es nochmal – wahrscheinlich bist du es nicht genug.
Demokratie bremst Startups: Zu viele Diskussionen im Gründerteam kosten Zeit. Bedingungsloses Vertrauen in die Kompetenz der Mitgründer macht schnell und effizient.
Performance-Marketing kann trügen: Oft geben Startups Geld für Kunden aus, die durch eine starke Marktposition und SEO ohnehin konvertiert wären.
Vorsicht vor dem Hype-Cycle: Lieber ein paar Jahre zu früh in einen Markt einsteigen als mitten im Hype, wenn es oft schon zu spät ist.
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14.07.2026 | 51 Min.Live von der K5 Retail Konferenz: Zehn Jahre solider Großkonzern, internationale Digitalprojekte und die vermeintliche Sicherheit bei Siemens – doch wer Unternehmertum im Blut hat, dem werden 17 Freigabeschleifen irgendwann zu eng. Kristina Schreiner hat den Absprung gewagt, um starre Strukturen gegen radikale Entscheidungsfreude einzutauschen. Heute bewegt sie sich in einer spannenden Doppelrolle: Als Business Angel investiert sie über Netzwerke wie Better Ventures; als Gründerin von chewsome revolutioniert sie den Markt für Babynahrung.
Host Sherin Maruhn spricht mit Kristina über den harten Realitätscheck im Consumer-Markt, das väterliche Family Office und die Frage, warum ein ehrlich begründetes „Nein“ im Fundraising wertvoller sein kann als falsche Hoffnungen. Eine Folge über den schmalen Grat zwischen Investorenbrille und Gründerherz, den Mut zur Lücke und die Kunst, den Worst Case mit spielerischer Leichtigkeit zu nehmen.
💬 Themen dieser Folge
Vom Siemens-Konzern ins kalte Wasser: Warum Kristina starr erzwungene Geduld verlassen musste
Investieren mit Charakter: Warum Standard-Pitchdecks und KI-Spreadsheets oft trügen
Bootstrapping im Consumer-Markt: Wie chewsome den schwierigen Retail-Markt knackt
Das wertvolle „Nein“: Wie Investoren echtes Feedback geben, das Gründer wirklich weiterbringt
Resilienz im Unternehmeralltag: Warum der rationale Blick auf den Worst Case Leichtigkeit schenkt
🧠 Take-aways
Investieren gestaltet Zukunft: Das ist eine Charakterfrage und kein reines Excel-Spiel.
Ein bisschen Naivität schützt vor Stillstand: Wer alles vorab zerdenkt, läuft niemals los.
Ehrlichkeit schlägt Harmonie: Fundierte Absagen bringen Gründer weiter als weichgespülte Vertröstungen.
Ego aus der Gleichung nehmen: Wenn man akzeptiert, dass im Ernstfall niemand stirbt, weicht die Verkrampfung einer produktiven Gelassenheit.
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01.07.2026 | 45 Min.Venture Capital ist kein kühles Excel-Spiel, sondern ein Tanz mit hohem Adrenalinspiegel. Romy Schnelle weiß genau, wie sich beide Seiten des Tisches anfühlen. Die heutige Geschäftsführerin des High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der DTCF startete ihre Karriere nicht mit einem Masterplan im Investmentbanking, sondern als rechte Hand des MP3-Miterfinders Professor Brandenburg, um eine radikale Audiotechnologie aus der Fraunhofer-Forschung heraus aufzubauen und erfolgreich zu verkaufen.
Im Gespräch mit Sherin Maruhn live von der Hinterland of Things teilt Romy Schnelle ihre Learnings aus fast zwei Jahrzehnten an der Spitze der europäischen Frühphasenfinanzierung. Sie spricht offen über die psychologische Hürde, als junge Investmentmanagerin das erste Mal fremdes Millionenkapital zu vergeben, und warum es zwei Jahre brauchte, um ihren Frieden damit zu finden, „in der zweiten Reihe“ auf dem Rücksitz der Startups Platz zu nehmen.
Es geht um die gigantische Transformation des HTGF zur Phasen-übergreifenden Milliarden-Plattform, die Herausforderungen des deutschen Startup-Ökosystems im globalen Wettbewerb und die Anatomie von Mega-Exits wie den Multimilliarden-Verkäufen von Cardior oder Tubulis. Ein Deep Dive in harte Verhandlungstaktiken, die Mobilisierung von Mittelstandskapital und die Frage, warum man am Verhandlungstisch niemals zu früh die Seiten wechseln darf.
Wir reden über
🎵 Von Fraunhofer ins Tech-Business: Ausgründungen erfolgreich finanzieren
🧠 Die Psychologie des Investors: Vom Fahrersitz in die zweite Reihe wechseln
💥 Die Kunst des Exits: Warum man in Verhandlungen stets einen kühlen Kopf bewahren muss
🌍 Standort Europa: Warum 80 % der großen Exits ins Ausland gehen und wie wir das ändern
🔬 Deep Tech & Life Sciences: Warum die größten Fund-Returner oft im Labor entstehen
🚀 Der Blick nach vorn: Der neue Fonds 5 und die Brücke zwischen Mittelstand und Innovation
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[SOMMERPAUSE BIS 15. SEPTEMBER] Neue Folgen erscheinen wieder ab dem 15.09.!Wie investieren die besten Investor:innen Deutschlands wirklich? Was funktioniert – und was eher nicht? In „How to Invest“ geht Host Sherin Maruhn genau diesen Fragen auf den Grund.Alle zwei Wochen spricht sie mit Business Angels, VCs, Family Offices und Startup-Gründer:innen über ihre Strategien, größten Fehler und wertvollsten Learnings aus der Welt des Startup-Investments.Dabei geht es nicht um graue Theorie oder trockene Finanzfloskeln – sondern um echte Erfahrungen, klare Tipps und praxisnahe Insights, die das Investieren verständlicher und zugänglicher machen.Ob du gerade über dein erstes Investment nachdenkst, dein Portfolio optimieren willst oder einfach wissen möchtest, wie die Szene tickt – „How to Invest“ liefert dir ehrliches Know-how direkt von den Menschen, die den Markt prägen.Für alle, die smarter investieren wollen – powered by Business Punk. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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