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    Phagentherapie - mit Viren gegen Bakterien

    23.1.2026 | 24 Min.
    Immer öfter wirken Antibiotika nicht mehr gegen bakterielle Infektionen - eine Alternative könnten Therapien mit Viren sein, die Bakterien töten können. Wie weit ist hier die Schweiz?

    Seit mehr als hundert Jahre ist bekannt, dass es sie gibt: Phagen - Viren, die Bakterien töten können. Doch erst seit Kurzem entdeckt die Medizin Phagen für sich, als Möglichkeit bakterielle Krankheiten zu therapieren, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Helfen könnte diese Phagentherapie vor allem Menschen mit chronischen Infektionen.

    Doch die Therapie steht noch sehr am Anfang. In der Schweiz sind bisher nur knapp ein Dutzend Patienten mit Phagen behandelt worden. Andere Länder - wie Frankreich und Belgien - sind weiter.
    Wir sprechen über politische Hürden, über Forscher, die Neues ausprobieren, und mit einem Patienten, der sich dafür einsetzt, dass die Phagentherapie für mehr Menschen zugänglich wird.

    Forum Phagentherapie - Infos und Termine
    phagenforum.ch
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    Xenotransplantation – Ersatzorgane vom Schwein

    05.12.2025 | 24 Min.
    Einst war dies Science-fiction: die Idee, tierische Organe zu nutzen, um versagende Nieren, Herzen und Lebern beim Menschen zu ersetzen - die sogenannte Xenotransplantation. Heute jedoch wird das tatsächlich gemacht, mit wachsendem Erfolg.

    In der Schweiz und weltweit fehlen Spenderorgane. 2024 sind hierzulande 73 Personen gestorben, die auf eine Transplantation gewartet hatten; knapp 1300 Personen waren Ende letztes Jahr auf einer Warteliste für ein Spenderorgan. In dieser Situation gewinnt die Verpflanzung von tierischen Organen, die sogenannte Xenotransplantation, an Bedeutung: Tierorgane werden immer menschenähnlicher, und die Überlebenschancen von Transplantierten immer grösser. Dank Gentechnik könnte die Xenotransplantation mittelfristig eine echte Alternative zur menschlichen Organspende werden. Wie realistisch ist das? Wo steht diese Techinik heute, und: Wollen wir wirklich tierische Ersatzorgane in unserem Körper?
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    Forschen im Hölloch – Faszination im Untergrund

    21.11.2025 | 21 Min.
    Höhlenforscherinnen und Höhlenforscher kriechen stundenlang durch feuchte Gänge und dunkle Spalten. Ihr Ziel: Etwas zu entdecken, das vor ihnen noch nie jemand gesehen hat. Eine Spurensuche im Untergrund.

    Vor genau 150 Jahren wagte sich der Bergbauer Alois Ulrich als erster ins Hölloch. Ausgerüstet mit Leiter, Seil, Pickel und Laterne in der Hand, erkundete er die dunkle und feuchte Höhle im Moutatal. Er gilt damit als erster Erforscher dieser Höhle. Seither sind etliche Wagemutige in seine Fussstapfen getreten, haben Meter um Meter Neuland erkundet, vermessen und kartiert. Aktuell sind 212 Kilometer bekannt. Langweilig ist es im Untergrund damit aber noch lange nicht. Auch die jüngste Generation an Höhlenforscherinnen und Höhlenforschern entdeckt neue Eingänge, riesige Hallen und Schächte. Mit drei von ihnen tauchen wir ab zum "kleinen Zürisee" und erfahren, was die Höhlenforschung so faszinierend und einzigartig macht.
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    Warum immer mehr Menschen eine Autismus-Diagnose erhalten

    07.11.2025 | 21 Min.
    Autismus ist hochgenetisch. Das sagt die Wissenschaft. Doch Verschwörungstheoretiker, Impfgegnerinnen, Staatszweifler und Wissenschaftsleugner behaupten, die wahren Ursachen zu kennen.

    Sie sind eine Minderheit und doch viele. Geschätzt 1 bis 3 Prozent der Menschen sind auf dem Autismus-Spektrum ASS. Ihr Gehirn hat sich in der frühen Kindheit anders entwickelt. Sie nehmen die Welt anders wahr, haben häufig besondere Vorlieben und sind nicht immer erpicht auf sozialen Kontakt. Das kann ihre Mitmenschen verunsichern und manchmal sogar kränken.
    Worüber reden wir, wenn wir von Autismus sprechen. Was sind die Ursachen von ASS und warum ist diese Hirnentwicklungsstörung eine Projektionsfläche der weltanschaulichen Extreme.
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    Netto Null CO2 bis 2050: Viele Ideen, viele Unklarheiten

    24.10.2025 | 22 Min.
    Netto keine Treibausgase mehr ausstossen bis im Jahr 2050, dazu hat sich die Schweiz verpflichtet. Doch noch ist sehr vieles unklar, insbesondere bei den sogenannt «schwer vermeidbaren» Emissionen.

    Netto Null hat seine Tücken. Einigermassen einfach erscheint die CO2 Vermeidung im Strassenverkehr mit Elektrofahrzeugen und bei Gebäuden mit CO2 neutralen Heizungen. Doch viele weitere Emissionen werden schwierig oder gar nicht vermeidbar sein, etwa aus der Kehrichtverbrennung, der Industrie und auch der Landwirtschaft. Wie wir damit umgehen könnten soll jetzt ein grosses Konsortium aus Hochschulinstituten und Partner aus der Praxis ermitteln, im Auftrag des Bundes.

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Die Science-Show zum Aufschlauen: Wir von der SRF-Wissenschaftsredaktion löchern Forschende mit Fragen, wühlen uns durch Studien, lungern in Laboren und durchstöbern Umwelt und Datenberge. Aus unseren Funden machen wir Futter fürs Hirn und stricken Geschichten – jede zweite Woche, immer freitags ab 16 Uhr.
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