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- Wie steht es um Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt, zehn Jahre nachdem 2015 und 2016 fast 1,2 Millionen Menschen Asyl beantragt haben? Jörg Seisselberg hat sich die aktuellen Zahlen angeschaut: Von den damals Geflüchteten haben laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung inzwischen 64 Prozent einen Job, vor allem in Logistik, Gastronomie, Pflege und auf dem Bau. Die Integration in den Arbeitsmarkt braucht also Zeit, funktioniert aber. Gleichzeitig beziehen Geflüchtete deutlich häufiger Bürgergeld als Deutsche. Warum diese Zahlen einen genaueren Blick verdienen, was Kinder und Aufstocker damit zu tun haben und warum die Erwerbsquote geflüchteter Frauen eine zentrale Stellschraube ist, erklären wir in dieser Folge. Außerdem: Was Geflüchtete zur Wirtschaftsleistung beitragen und warum Bund und Länder ausgerechnet bei den Integrationskursen sparen. Wenn ihr Lob, Kritik oder Themenwünsche habt, schreibt uns sehr gerne an Wirtschaft@ndr.de.
Und nehmt euch ein paar Minuten für unsere Umfrage, hier ist der Link:
https://kurz.ard.de/10minwirtschaft - Die Abhängigkeit von China wächst, besonders in puncto Handel, und beim EU-Gipfel in Brüssel suchen die Staats- und Regierungschefs heute und morgen nach Antworten. China verkauft der Welt immer mehr, kauft aber kaum etwas zurück: Das deutsche Handelsdefizit mit China lag zuletzt bei rund 90 Milliarden Euro. Ist China also ein wichtiger Handelspartner oder ein Konkurrent, der sich strategisch unersetzbar macht? Nicolas Lieven und Astrid Kühn erklären, was hinter dem China-Schock 2.0 steckt, warum aus der "Werkbank" ein E-Auto-Exporteur geworden ist und was die Einigung bei den Hybridautos wirklich bringt. Außerdem geht es um Zusatzzölle, chinesische Übernahmepläne und Seltene Erden. Und um die Frage: Hat Europa eigentlich eine Strategie?
Wenn ihr Fragen habt oder Themen vorschlagen wollt, schreibt uns sehr gerne an Wirtschaft@ndr.de. Und nehmt euch fünf Minuten für unsere anonyme Umfrage HIER:
https://kurz.ard.de/10minwirtschaft
Danke! <3 - Die Gaspipeline Nord Stream, besser gesagt, Nord Stream 1 und 2, sind wieder in den Schlagzeilen: In Hamburg hat der Prozess wegen des Anschlags auf die Pipelines begonnen. Einem Mann aus der Ukraine wird vorgeworfen, an der Sprengung im September 2022 beteiligt gewesen zu sein. Das Gericht soll klären, welche Rolle er spielte und wer den Auftrag gab. Für uns ein guter Anlass für einen Rückblick auf die Energiekrise. Astrid Kühn und Markus Plettendorff erklären, warum die Sprengung kurzfristig kaum Folgen für die Gaslieferungen hatte, warum die Sprengung kurzfristig kaum Folgen für die Gaslieferungen hatte: Durch Nord Stream 1 floss schon kein Gas mehr, Nord Stream 2 war nie in Betrieb gegangen. Trotzdem war die Hoffnung auf eine schnelle Normalisierung dahin und die Gaspreise stiegen weiter. Wir sprechen über die Maßnahmen der Politik, von der Rettung des Importeurs Uniper bis zu staatlichen Hilfen von mindestens 50 Milliarden Euro. Und wir schauen auf heute: Wie breit ist die Gasversorgung inzwischen aufgestellt? Warum steigen die Preise vor dem Winter wieder, und warum sind die Speicher so leer?
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Deepdive Nord Stream:
https://www.ndr.de/podcast/tatort-ostsee-wer-sprengte-die-nord-stream-pipelines,podcast5826.html
https://www.ndr.de/nachrichten/info/liveticker-zum-nord-stream-prozess-angeklagter-schweigt-zunaechst,nord-stream-prozess-liveblog-100.html - Strom ist bei uns in Deutschland richtig teuer! Das hat nun auch der Kanzler gemerkt und will die Stromsteuer absenken - und zwar so weit, wie es nur geht! Host Niels Walker findet, das klingt richtig gut. Aber im Gespräch mit Jörg Seisselberg aus der NDR Info-Wirtschaftsredaktion wird dann klar: da geht noch was. Dabei klären die beiden auch, wo wir in Deutschland eigentlich so liegen im Vergleich zu anderen Ländern in SachenStrompreis und was den Strom eigentlich so teuer macht.
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https://kurz.ard.de/10minwirtschaft - Sogar der Freistaat Bayern ist unzufrieden wie es bei uns mit den Erbschaftssteuern läuft. Deshalb klagt die bayerische Regierung vor dem Bundesverfassungsgericht. Der Vorwurf: der Bund macht die Regeln nicht gut genug. Aber auch andere sind unzufrieden und wollen am liebsten keine oder nur ganz wenig Steuern auf ihr Erbe zahlen, vor allem wenn sie gleich ein ganzes Unternehmen erben. Host Niels Walker klärt mit Markus Plettendorf aus der NDR Info-Wirtschaftsredaktion wo die Unterschiede liegen und wie viel Geld der Staat eigentlich einnehmen könnte, wenn er Erbschaften anders (also stärker) besteuern würde.
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