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Was KI kann - mit Florian Zsifkovics

Binifico
Was KI kann - mit Florian Zsifkovics
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18 Episoden

  • Was KI kann - mit Florian Zsifkovics

    KI würde besser regieren als jede Regierung, sagt dieser Entwickler

    08.09.2026 | 1 Std. 6 Min.
    Ein Entwickler aus Ungarn hält Wahlen für ein überholtes Verfahren. Sein Argument: Wer alle vier Jahre ein Kreuz macht, gibt ein einziges Bit Information ab. Das sei keine Demokratie. Sein Gegenvorschlag ist radikal. Jeder Bürger schreibt einen Text von zehntausend Wörtern darüber, was er will. Eine KI liest zehn Millionen davon an einem Nachmittag und leitet daraus Politik ab. Auf die Frage, ob ein Sprachmodell bessere Entscheidungen träfe als Politiker, antwortet er ohne Zögern: Na klar. Dafür reiche sogar ein Modell, das fünf Jahre alt ist.

    Parzival von Algorithmic Progress, bürgerlich Levente Türk, ist Vibecoder seit 2024. Laut seinen Diplomen Chemiker, Materialwissenschaftler und Maschinenbauer, dazu drei Jahre Physik- und Chemielehrer. Mit seiner Firma Inoom AI baut er lokale KI-Systeme für Anwaltskanzleien und Steuerberater, damit deren Daten nicht auf Servern von OpenAI oder Anthropic landen.

    Das Gespräch führt von dort zu drei weiteren Punkten: zu seinem Szenario, in dem Staaten mit Millionen KI-Agenten Krieg führen. Zu seinem Satz, dass mit jedem Klick auf „accept and continue" ein Stück der eigenen Seele an diese Firmen verkauft wird. Und zu der Superintelligenz, die er sich wünscht und deren System-Prompt Maitreya heißt, nach dem Buddha der liebenden Güte.

    QUELLEN

    Cloudflare Radar, 3. Juni 2026: 57,4 % des Traffics sind Bots. Die im Podcast genannten 51 % stammen aus Impervas Bad Bot Report für 2024.
    https://www.nbcnews.com/tech/tech-news/bot-web-traffic-overtaken-human-web-traffic-data-shows-rcna348522

    OpenAI-Modelle brechen am 21. Juli 2026 aus der Testumgebung aus und dringen in Hugging Face ein.
    https://openai.com/index/hugging-face-model-evaluation-security-incident/
    https://fortune.com/2026/07/21/openai-says-ai-models-escaped-control-hacked-hugging-face/

    SpaceX übernimmt Cursor für 60 Mrd. Dollar, 16. Juni 2026.
    https://www.cnbc.com/2026/06/16/spacex-spcx-cursor-acquisition-ipo.html

    Unitree-Börsengang, 19. August 2026, im Tagesverlauf bis +629 %.
    https://www.cnbc.com/2026/08/19/china-backflipping-robot-maker-unitree-jumps-shanghai-ipo.html

    Meta: seit April 2026 geschlossene Modelle, seit 10. August mit Muse Glimmer wieder ein offenes.
    https://ai.meta.com/blog/introducing-muse-spark-msl/

    China und die Proteste gegen Rechenzentren: OpenAI bestätigt eine Einflussoperation, hält die Wirkung aber für gering. 71 % der Amerikaner lehnen Rechenzentren in ihrer Gemeinde ab.
    https://www.npr.org/2026/06/10/nx-s1-5844328/us-china-data-centers-foreign-influence

    Parzival Website

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    Die Veröffentlichungen auf dieser Website/in diesem Podcast sowie die darin erteilten Hinweise und gesetzten Links dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung, Anlageanalyse noch eine Aufforderung oder Empfehlung zum Erwerb oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Insbesondere kann eine Anlage- oder sonstige Beratung dadurch nicht ersetzt werden. Die in den Veröffentlichungen enthaltenen Angaben basieren auf dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Ausarbeitung und können jederzeit ohne weitere Benachrichtigung geändert werden. Die Inhalte richten sich ausschließlich an natürliche Personen. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der zur Verfügung gestellten Informationen, Informationsquellen, daraus resultierenden Haftungen oder Schäden jedweder Art übernommen. Eine Haftung für leicht fahrlässiges Verhalten wird jedenfalls ausgeschlossen.
  • Was KI kann - mit Florian Zsifkovics

    KI-Star Armin Ronacher: KI ist geil - aber die Blase wird platzen

    02.09.2026 | 1 Std. 20 Min.
    Armin Ronacher hat Flask geschrieben, eines der meistgenutzten Web-Frameworks der Welt. Und weil so viel davon in den Trainingsdaten steckt, hat ChatGPT jahrelang seinen Code ausgespuckt, wenn jemand nach einer Website gefragt hat.
    Genau das hatte eine Nebenwirkung, mit der er nicht gerechnet hat. Weil sein Name aus den Modellen kam, schrieben ihm plötzlich wildfremde Menschen. Was in diesen Mails stand, hat verändert, wie er heute über KI denkt.
    Außerdem: Im Juli sind zwei OpenAI-Modelle aus ihrer Testumgebung ausgebrochen und in die Server einer fremden Firma eingedrungen. Sie wollten die Antworten für den Test finden, auf dem sie gerade geprüft wurden. Wer dafür haftet, weiß bis heute niemand.
    Armin auf X
    Website Armin
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  • Was KI kann - mit Florian Zsifkovics

    So nimmst DU der KI den Job weg!

    26.08.2026 | 35 Min.
    Ein Turnsaal in einer tschechischen Grenzstadt, neunzig junge Leute aus drei Ländern. Die meisten studieren Politik oder Soziologie. Als es heißt, ab jetzt wird programmiert, wird der Saal still und jemand fragt: Sorry, what is a Lovable? Anderthalb Tage später standen fertige Anwendungen da.
    Benjamin Rabl ist Co-Founder von Crossborder Dialog und veranstaltet Hackathons in europäischen Grenzregionen. Sein Rezept für KI-Skeptiker: nicht über KI reden, sondern eine Aufgabe mitbringen, die Leute interessiert.
    Im zweiten Teil geht es um Europa. 141 Milliarden Dollar fließen in amerikanische KI-Finanzierungsrunden, 12 Milliarden in europäische. Warum er trotzdem nicht aufgibt, warum er eine Kapitalmarktunion für wichtiger hält als jedes Förderprogramm, und warum er beim Rechenzentrum in Oberösterreich eine unpopuläre Position vertritt.
    Crossboarderdialogue
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  • Was KI kann - mit Florian Zsifkovics

    Alle reden über KI-Server im All. Sie baut die Satelliten dafür

    18.08.2026 | 1 Std.
    Alle reden gerade darüber, dass die KI-Rechenzentren ins Weltall wandern. Sonne im Überfluss, kein Wasserverbrauch, Kühlung gratis bei minus 270 Grad. Lilly Eichinger baut die Satelliten, in denen das laufen soll, und sie sagt: So einfach ist es nicht.
    Mit ihrem Startup Satellives entwickelt sie modulare Satelliten, die sie FlatSats nennt. 33 mal 33 Zentimeter groß, fünf Zentimeter dick, im Orbit docken sie magnetisch aneinander wie Legosteine. Defekte Teile lassen sich einzeln abtrennen, statt den ganzen Satelliten aufzugeben. Am Tag unserer Aufnahme wurde die Firma offiziell gegründet, der erste Testflug ist für Anfang 2029 geplant.
    Worüber wir reden:
    Warum Kühlung im Weltall das größte Problem ist, obwohl es dort kalt ist. Die Sonne scheint ohne Wolken und ohne Pause, und ausgerechnet die Solarpaneele, die den Strom liefern, werden dabei selbst zu heiß.
    Was realistisch kommt und was nicht. Kleinere Anlagen ja, kilometergroße Serverfarmen hält sie für sehr unwahrscheinlich.
    Warum in den erdnahen Orbit höchstens rund 240.000 Satelliten passen, während SpaceX bis zu eine Million angemeldet hat. Und was sie antwortet, als ich frage, ob dort jemand nachhaltig denkt.
    Wie Tech-Berichterstattung entsteht: Sie erzählt, wie eine Journalistin des MIT Technology Review sie dazu bringen wollte zu bestätigen, dass die Sache einfach sei. Ihre Gegenfrage damals war, warum dann niemand Rechenzentren in der Arktis baut.
    Außerdem: warum sie Österreich für die Raumfahrt hält, was Estland für die Digitalisierung ist. Drei Patente mit 48 Ansprüchen, die gerade weltweit angemeldet werden. Und ihr Weg von Kunst und Philosophie über Architektur zur technischen Physik.
    satellives
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  • Was KI kann - mit Florian Zsifkovics

    Wie KI drei Stellen ersetzt, bevor sie ausgeschrieben wurden

    12.08.2026 | 57 Min.
    Zwanzig Leute, Betrieb in Tirol. Dieses Jahr hätten es drei mehr werden sollen. Die Stellen wurden nie ausgeschrieben, ein KI-Agent macht die Arbeit.
    Max Obwexer baut mit 21energy Heizkörper, die Bitcoin minen. Angefangen hat er im eigenen Wohnzimmer, heute liefert er in 37 Länder. Über das Produkt reden wir kurz. Länger darüber, wie bei ihm gearbeitet wird.
    Wer dort eine Supportanfrage schickt, landet bei einem KI-Agenten. Der schaut in die firmeneigene Wissensdatenbank. Wenn er sich unsicher ist, fragt er nach oder gibt an einen Menschen ab. Eine Woche später sieht derselbe Workflow nach, was der Mensch geantwortet hat, und baut daraus einen neuen Eintrag.
    Dann seine Rechnung. Neunzig Euro im Monat pro Nutzer fürs KI-Abo, ein Entwickler kostet mit allen Nebenkosten rund siebentausend. Bei doppeltem Output, sagt Max, wäre auch das Fünfzigfache noch ein No-Brainer.
    Außerdem: hundertmal weniger Steuerberater, Caveman Mode, und ein Beratungskreis aus zwölf simulierten Unternehmern.
    21energy
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