Christines Kindheit war geprägt von der Erfindung ihres Urgrossvaters: Die Ovomaltine stand nicht nur jeden Morgen auf dem Frühstückstisch, sondern ermöglichte der Familie ein Leben im Wohlstand, zwischen einem Land- und einem Stadtsitz.
Nach Jahren im Internat bahnte sich Christine einen Weg als Schauspielerin durch eine ganz andere, brotlose Welt. Dabei war sie immer auf der Suche nach Gott, mit dem Gefühl, nicht in diese Welt zu passen. Später heiratete sie und wurde überraschend Mutter eines Sohnes. Als dieser mit 15 Jahren an Krebs erkrankte, begannen für Christine sorgenvolle Jahre: «Ich habe zu Gott geschrien, es hat mich zerrissen. ‹Es kann doch nicht sein, dass mir mein Kind genommen wird?›»
Im Podcast erzählt sie uns von ihrem Leben zwischen den Polen: zwischen Reichtum und Brotlosigkeit, zwischen Stadt und Land, zwischen Himmel und Erde. Und von ihrem Wunsch, zwischen diesen Gegensätzen Brücken zu schlagen.