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Leben ist mehr

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  • Leben ist mehr

    Mitleid

    12.04.2026 | 6 Min.
    »Du kannst doch gar nicht mitreden!« Wer einem anderen in dessen Leid Trost spenden will, wird leicht mit diesem Vorwurf konfrontiert, wenn man die konkrete Not noch nie selbst erlitten hat. Man kann zwar Mitleid haben, aber die Schwere der Lage nicht wirklich nachvollziehen.
    Anders ist es bei Jesus Christus. Der Mensch gewordene Sohn Gottes hat menschliches Leid in seiner extremsten Form erlebt: Sein Leid – vor und während seiner Kreuzigung – war kein Leid, das er mit anderen teilen konnte. Oft ist es leichter, Not zu ertragen in der Gemeinschaft der Familie, mit Freunden oder Gleichgesinnten. Christus aber litt ganz allein und verlassen. Manches Leid wird dadurch gelindert, dass es verbunden ist mit Ehre, etwa, wenn man dabei wie ein Held gefeiert wird. Doch Jesus litt in Schande, unter Hohn und Verachtung. Manche Menschen leiden körperlich, und das ist schwer. Aber Jesus Christus litt nicht nur unglaubliche physische Schmerzen, sondern auch an Geist und Seele, um die Sündenlast der ganzen Welt zu tragen und zu sühnen.
    Vielleicht kennen Sie auch schweres Leid: einsam, verlassen, vergessen, ohne jede Wertschätzung. Vielleicht kennen Sie neben körperlichen Leiden auch die Schmerzen an Geist und Seele. Und vielleicht finden Sie keinen, der Sie in Ihrer Not begleitet und wirklich versteht, was Sie erleiden. Dann wissen Sie ab heute, dass es doch einen gibt, der jede Schwere menschlichen Leids selbst durchlebt hat. Jesus versteht Sie und hat echtes, tiefes Mitleid. Denn er hat unser Leid zu seinem eigenen gemacht.
    Für mich ist dabei das Größte, dass Jesus Christus all dieses Leid nicht aus Zwang getragen hat, sondern freiwillig, um jedem Menschen in seinem Leid ganz nahe sein zu können.
    Markus Majonica

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    Augenzeuge der Auferstehung

    11.04.2026 | 5 Min.
    Die Auferstehung Jesu, die wir an Ostern feiern, liegt nun schon fast 2000 Jahre zurück. Sie ist in der Bibel vielfach bezeugt und wurde bis heute weitererzählt. Angefangen hatte dies mit der allerersten Zeugin der Auferstehung Jesu. Ja, es war eine Frau: Maria Magdalena. Jesus hatte sie von sieben bösen Geistern befreit, und sie war eine der wenigen Frauen, die mit Jesus gegangen waren. Sie war Augenzeugin vieler Wunder Jesu. Auch die Kreuzigung Jesu hatte sie selbst miterlebt (Johannes 19,25). Das war der absolute Tiefpunkt ihres Lebens gewesen, denn sie liebte ihren Herrn. Aber dann folgte ihr absoluter Höhepunkt, denn sie war es, die als Erste dem auferstandenen Jesus Christus begegnete (siehe Tagesvers).
    An der besonderen Art, wie Jesus ihren Namen »Maria« aussprach, erkannte sie ihn. Das ging ihr durchs Herz. Da wurde ihr klar, wer vor ihr stand. Es war Jesus, der von den Toten auferstanden war. Obwohl das Zeugnis von Frauen zu damaliger Zeit wenig galt, wählte Jesus Maria zur allerersten Zeugin seiner Auferstehung.
    Was würde uns diese Zeugin heute sagen? Ich denke, sie würde in etwa Folgendes sagen: »Ihr Lieben, ich bin überglücklich, bis in alle Ewigkeit bei diesem Herrn sein zu dürfen. Das Himmelreich hatte er mir fest versprochen. Weil er nie lügt, war ich mir auch hier seiner Zusage absolut gewiss. Nichts kann mich mehr von ihm trennen. Und jeder von euch, der sich zu ihm wendet und seine Sünden bei ihm ablegt, wird von aller Schuldenlast befreit und erhält von ihm das Geschenk des Himmels. Verpasse dieses Angebot nicht. Er hat fest versprochen, niemanden abzuweisen, der zu ihm kommt. Auch das habe ich, wer weiß, wie oft, beobachtet.«
    Werner Gitt

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    Nur Zwischenlager

    10.04.2026 | 4 Min.
    Am 4. April 2025 kam eine besondere Müll-Lieferung an der Isar an: Ein Castor-Transport mit ca. 100 Tonnen Atommüll landete im Zwischenlager in Niederaichbach. Die Protestbewegungen gegen den Atommüll sind zwar zurückgegangen, die Kritik aber bleibt: Wo soll der Müll endgültig gelagert werden? Es gibt noch kein Endlager, der Müll wird hin und her gefahren, jede Fahrt ist ein Risiko. Auch der Zustand der Zwischenlager verschlechtert sich zunehmend. Ausgelegt und genehmigt waren diese für 40 Jahre, werden aber wohl mindestens 80 bis 100 Jahre gebraucht werden. Eine endgültige Lösung scheint somit in weiter Ferne.
    Das erinnert mich an unseren Umgang mit einem schlechten Gewissen: Wir wissen, dass wir einem anderen Menschen unrecht getan oder gelogen haben, um einer prekären Situation glimpflich zu entkommen. Vielleicht haben wir etwas entwendet, das nicht unser Eigentum ist. Wir verletzen Mitmenschen – oft sogar gezielt. Dann plagt uns unser Gewissen, doch wir finden oft nur Zwischenlösungen – »Zwischenlager«:
    • Wir wollen es mit guten Taten besänftigen: Wir helfen in der Nachbarschaft oder spenden für einen wohltätigen Zweck.
    • Wir versuchen, uns abzulenken, und füllen uns mit TV oder Serien.
    • Wir schicken ein Gebet Richtung Himmel.
    Eine endgültige Lösung bleibt in weiter Ferne. Dieses Problem haben Sie und ich nicht ausschließlich; es betrifft jeden Menschen: Jeder von uns lässt sich täglich etwas zuschulden kommen, begeht einen Fehltritt. Die Bibel nennt diese Fehltritte »Sünde«. Sie trennt uns von Gott. Doch Gott akzeptiert nicht das Zwischenlager, sondern hält ein Endlager bereit: Sein Sohn Jesus Christus hat durch seinen stellvertretenden Opfertod all unseren Müll auf sich genommen und will uns vergeben.
    Tim Petkau

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    Sicheres Erbe?

    09.04.2026 | 4 Min.
    Zuerst der Vater, dann die Mutter – innerhalb kurzer Zeit verstarben die Eltern eines Freundes. Der Vater hatte im Testament festgelegt, dass mein Freund alleiniger Erbe des elterlichen Hofes sein sollte – und nicht seine drei Geschwister! Sonst gab es kein weiteres Erbvermögen. Jeder kann sich vorstellen, dass die übrigen Kinder mit dem Testament nicht einverstanden waren. Sie wollten zwar mit dem Grundeigentum nichts zu tun haben, aber einen Anteil in Cash erhalten. Mein Freund hatte in der Vergangenheit seine Eltern regelmäßig besucht und sich bereits zu ihren Lebzeiten um den Erhalt der Gebäude gekümmert. Auch sein Sohn fühlt sich auf dem Hof der verstorbenen Großeltern wie zu Hause. Aus diesen Gründen will mein Freund den Hof weiter erhalten. Doch dieser müsste verkauft werden, sollten die Ansprüche seiner Geschwister zu hoch sein. Was die Eltern ihrem Sohn vererben wollten, ist also keineswegs sicher. Und so geht es leider oft: Testamente werden angefochten, ein letzter Wille wird ignoriert, und die Prozesse um das Erbe ziehen sich manchmal über Jahre hin.
    Völlig anders ist das bei Gott. Bei ihm gibt es auch ein »Erbrecht«. Das allerdings kann nicht angefochten werden und steht fest für Zeit und Ewigkeit. Nichts kann den Wert dieses Erbes mindern. Doch wie wird man hier zum Erben? Gott verspricht: »Wer meinem Sohn – Jesus – sein Vertrauen schenkt, dessen Name wird im göttlichen Nachlass eingesetzt: ewiges Leben und ein unvergängliches Erbe. Alles, was meinem Sohn gehört, gehört jedem wahren Gläubigen.« Ist das sicher? Aber ja. Denn der Sohn Gottes selbst musste dafür sterben und auferstehen, damit wir Menschen durch Glauben Kinder Gottes werden und dieses Erbe antreten können – ohne Neid und Streit unter den Erben.
    Sebastian Weißbacher

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    Das größte Ereignis der Weltgeschichte

    08.04.2026 | 4 Min.
    Was war das bisher größte Ereignis, das die Welt je gesehen hat? War es die Entdeckung Amerikas? War es der Flug zum Mond? War es die Erfindung des Computers? Gemessen an der Bedeutung und Auswirkung, die sie zweifelsfrei für jeden Menschen hat, war es die Auferstehung Jesu von den Toten.
    Wir leben in einer in Sünde gefallenen Welt. Da darf es uns nicht wundern, dass die Wahrheit nicht hoch im Kurs steht. Es gibt Kritiker bzw. Leugner der Auferstehung ohne Zahl. Schon zur Zeit Jesu selbst gab es sie. So zieht sich eine Linie des Unglaubens durch alle Jahrhunderte. Der Marburger Theologie-Professor Rudolf Bultmann (1884–1976) sagte: »Eine Leiche kann nicht auferstehen!« Dem Herausgeber des größten deutschsprachigen Nachrichtenmagazins »Der Spiegel«, Rudolf Augstein, wurde kurz vor seinem Tod die Frage gestellt: »Glauben Sie an Gott?« Darauf antwortete er: »Nein ... Ich glaube nicht an die Auferstehung irgendeines Toten, und dann muss ich mich damit auch gar nicht weiter beschäftigen. Wenn ich weg bin, dann bin ich weg!« Wie schade! Diese Kritiker kannten doch die Bibel, in der auch steht: »Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden« (Markus 16,16).
    Was tut Gott? Er hat uns durch die Zeugen der Auferstehung verkündigen lassen: »Die Auferstehung Jesu ist geschehen. Er wurde aus dem Tod zurückgeholt.« Jesu Auferstehung wurde aber nicht nur durch Worte bezeugt, sondern er selbst zeigte sich nach seiner Auferstehung mehrfach an unterschiedlichen Orten selbst. Das Neue Testament berichtet von 15 Gelegenheiten, bei denen sich der Auferstandene verschiedenen Personen und Personengruppen als der vom Tode Zurückgekehrte zeigte. Wer nicht glaubt, erlebt trotzdem die Auferstehung, allerdings die zum Gericht.
    Werner Gitt

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Über Leben ist mehr

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Generated: 4/13/2026 - 10:20:37 AM