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Leben ist mehr

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  • Leben ist mehr

    Schatzsuche

    26.06.2026 | 5 Min.
    Mit einer geheimnisvollen Karte aus Schafsleder macht sich der Glücksritter David Arnold 1902 auf die Suche nach einem legendären Goldschatz. Angeblich haben ihn die Spanier in Texas zurückgelassen. In der Stadt Haskell findet Arnold den Apotheker Dr. Caleb Terrell, der eine ähnliche Karte besitzt. Ein mexikanischer Hirte hilft ihnen, die Zeichen zu entschlüsseln. Allerdings werden sie nicht zum Schatz geführt, sondern zu drei weißen, weit in Texas verstreuten Steinen, von denen heute noch einer existiert. Von den anderen beiden gibt es Kopien. Wegen der netzförmigen Eingravierungen werden sie Spider Rocks (Spinnensteine) genannt. Der Apotheker Dr. Caleb Terrell investiert im Lauf der siebenjährigen Suche sein gesamtes Vermögen in die Grabungsarbeiten. Seine Apotheke fällt den Flammen zum Opfer, er selbst stirbt in derselben Nacht unter ungeklärten Umständen. Auch der Hirte kommt auf mysteriöse Weise zu Tode. Verarmt und enttäuscht gibt David Arnold schließlich die Suche auf und stirbt 1911. Ob es den sagenhaften Schatz wirklich gibt oder ob die obsessiven Sucher einer Täuschung nachgejagt sind, ist bis heute ungeklärt.
    Unser Leben gleicht einer Schatzsuche. Irgendwo muss doch das große Glück zu finden sein, denken wir. Nur zu oft müssen wir aber enttäuscht feststellen, dass wir einer Seifenblase hinterhergerannt sind. Nicht so der Psalmdichter. Er sucht nach dem großen Fund in Gottes Wort: »Ich freue mich über dein Wort wie einer, der einen großen Schatz findet« (Psalm 119,162). Ihm ist bewusst, dass bleibende Freude nicht durch Geld und Gold garantiert wird, sondern durch die Geborgenheit in Gott. So sucht er an der richtigen Stelle, nämlich im Wort Gottes. In diesem Feld voller Schätze sind noch jede Menge Fundgruben frei, die Gott jedem von uns kostenlos anbietet!
    Gerrit Alberts

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    Nur Fliegen ist schöner?

    25.06.2026 | 5 Min.
    Ich stelle mir vor, ich liege auf einer Wiese und schaue in den Himmel. Ich sehe die Wolken, wie sie vorbeiziehen. Das Brummen von Bienen oder anderen Insekten erfüllt die unmittelbare Umgebung, Vogelgezwitscher erklingt, hier und da fliegt einer dieser Flugkünstler knapp über dem Boden hinweg. Der Blick geht wieder in die blaue Weite, und ich entdecke ein Flugzeug. Ich frage mich: »Wo wird es wohl landen?« Es wird der Gedanke laut, jetzt darin zu sitzen. Dann kommt in mir ein altbekannter Wunsch hoch: »Ach, wenn ich nur fliegen könnte …«
    Hatten Sie auch schon mal diesen Wunsch, gegen die Schwerkraft, losgelöst von allem, auf alles hinabzuschauen? Aber leider geht es aufgrund des Naturgesetzes nicht. Dieses Gesetz der Schwerkraft erinnert mich an ein anderes Gesetz, nämlich das der Sünde. Denn die Sünde ist wie die Schwerkraft, sie zieht uns runter und sogar ins Verderben. Und wie der Tagesvers deutlich macht, stehen wir von klein auf unter dem Gesetz der Sünde. Wir können machen, was wir wollen, wir sind Sünder und werden irgendwann sterben.
    Aber Jesus hat durch sein Sterben für uns dieses »Schuldgesetz« ausgehebelt. Natürlich werden auch die Menschen, die mit ihm verbunden sind, einmal ihren letzten Atemzug hier auf dieser Erde machen. Aber sie werden dann ewig bei Gott im Himmel sein, und das ist eine wundervolle Zuversicht. Der Wunsch vom Fliegen, als Mensch losgelöst von jeglicher Schwerkraft durch die Luft zu gleiten, wird auch weiterhin nur ein Wunsch bleiben. Aber das Gefühl der Freiheit, das denjenigen ergreift, dessen Sünden bei Jesus abgeladen sind, ist noch viel besser, denn er ist zu einem Leben befreit, das ihn aufblicken und froh in die Zukunft schauen lässt und ihn nicht mehr runterdrückt.
    Gabriel Herbert

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    In Wahrheit ganz hilflos

    24.06.2026 | 5 Min.
    Da ist einer mitten auf dem Atlantik über Bord gefallen. Er befindet sich also in äußerster Lebensgefahr, ganz gleich, was den Absturz bewirkt hat. Hilft ihm nun der feste Glaube, er wandere in einem wunderschönen Park und er höre die Vögel in den Bäumen zwitschern? Oder etwa die Vorstellung, er müsse nur an sich selbst glauben, dann werde er den Zielhafen auch schwimmend erreichen?
    Wäre er nicht besser beraten, der Wahrheit ins Auge zu blicken, dass er völlig verloren ist? Vielleicht könnte er schon im nächsten Augenblick von den scharfen Zähnen eines großen Hais zerfetzt werden oder im Bauch eines Pottwals landen. Wäre ihm das klar, so würde er mit aller Kraft um Hilfe rufen und, so schnell er kann, das Seil mit dem Rettungsring ergreifen, das ihm von oben zugeworfen wurde.
    Was ich mit dem diesem Gleichnis sagen will: Leider versuchen die meisten Menschen, aufkommende Zukunftsängste ohne Gottes Hilfe zu überwinden. Dazu bedienen sie sich unterschiedlichster Methoden. Die einen versuchen es mit Hollywood, die anderen mit Drogen, wieder andere mit transzendentaler Meditation oder mit stoischer Philosophie (Streben nach Harmonie mit der Natur). Aber nichts rettet vor dem leiblichen Tod, und was kommt dann?
    Jesus Christus hat durch seinen Tod und seine Auferstehung für alle Glaubenden das Tor zu einem ewigen Leben bei Gott im Himmel geöffnet. Dieser Glaube ist das Seil mit dem Rettungsring daran, das wir ergreifen dürfen. Nötig genug haben es alle, aber der leidige Stolz hindert leider die meisten daran. Doch wenn man sich bewusst macht, worum es letztlich geht, dann kann man diesen Stolz vielleicht überwinden und dankbar nach dem Rettungsmittel greifen, das Gott uns gezeigt hat und uns anbietet.
    Hermann Grabe

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    Erstaunliche Dschungeltiere – Schlangen

    23.06.2026 | 4 Min.
    Es gibt kein Tier, das den Dayaks mehr Furcht einjagt, als eine Schlange. Und das, obwohl die meisten der ca. 80 Schlangenarten, die in Borneo zu finden sind, ungiftig sind. Neben Würgeschlangen wie den Boas und Pythons gibt es viele ungefährliche Giftschlangen. Obwohl wir gegenüber unseren Dschungelfreunden diese Fakten schon oft erwähnt haben, bleiben die Reaktionen auf Schlangen immer gleich: Furcht und Panik. Vor zwei Arten von Giftschlangen sollte man jedoch tatsächlich großen Respekt haben: Die King Kobra, die bis zu fünfeinhalb Meter lang werden kann und somit die längste Giftschlange der Welt ist, und die gut getarnte Borneo Viper. Der Biss dieser Schlangen kann innerhalb weniger Stunden zum Tod führen.
    Furcht und Panik vor Schlangen erlebten auch die Israeliten auf ihrer Wüstenwanderung, nachzulesen in 4. Mose 21,4-9. Das Volk Israel erlebte zu jener Zeit eine regelrechte Giftschlangen-Plage! Viele wurden gebissen und starben. Schreiend wandten sie sich an Mose, ihren Anführer. Diejenigen, die von den Schlangen gebissen wurden, wussten, dass ihr letztes Stündchen geschlagen hatte. Doch wie konnte Moses ihnen helfen? Ein Antiserum gab es damals nicht!
    In dieser aussichtslosen Situation tat Mose das einzig Richtige – er wandte sich an Gott. Er hatte nicht die Möglichkeit, das Volk zu retten. Doch Gott hatte das »Antiserum« schon bereit. Er benutzte eine Gegenstandslektion, eine auf einem Pfahl aufgerichtete bronzene Schlange. Wer auch immer gebissen wurde und wusste, dass er dem Tod geweiht war, sollte allein auf Gottes Rettungsmittel vertrauen und dadurch gerettet werden. Der Blick – und der dadurch ausgedrückte Glaube – genügte, damit Gott jene Person heilte. Dieser Glaube rettet auch heute – wenn er auf Jesus gerichtet ist.
    Tony Keller

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    Erstaunliche Dschungeltiere – Malaienbär

    22.06.2026 | 13 Min.
    Auch der Malaienbär ist im Dschungel Borneos zu finden. Der kleine, etwa 1,40 m große Bär kann dank seines geringen Gewichts und der langen Krallen mühelos die höchsten Bäume des Dschungels erklettern. Die auffällige gelb-orange Brustmarkierung jedes Tieres ist einzigartig, ähnlich einem menschlichen Fingerabdruck. Wegen dieser besonderen Flecken wird er auch »Sonnenbär« genannt. Selten haben wir diesen scheuen Bären zu Gesicht bekommen, da er tagsüber oft hoch oben in den Baumwipfeln döst. Seine Nahrung besteht aus Insekten, Früchten und leckerem Honig. Die Krallen des Malaienbären können bis zu sieben Zentimeter lang werden und sind besonders nützlich, um Baumrinden zu kratzen oder an Nahrung zu gelangen.
    Wir haben bereits viele Geschichten von Bärenbegegnungen gehört. Und obwohl die Dayaks, die Ureinwohner Borneos, sehr mutig sind, haben sie großen Respekt vor diesen Tieren. Auch in der Bibel finden wir Berichte von Bärenbegegnungen. David, der als Hirte Schafe hütete, hatte einige solcher unangenehmen Begegnungen. Wohl oder übel musste sich David zwischen das Raubtier und seine Beute stellen. In 1. Samuel 17,37 lesen wir: »Und David sprach: Der HERR, der mich aus den Klauen des Löwen und aus den Klauen des Bären errettet hat …«
    David wusste, dass er selbst nicht stärker war als ein Bär, denn Schätzungen zufolge sind Bären im Durchschnitt fünf- bis zehnmal stärker als Menschen. Doch worauf stützte David sein Vertrauen? Er vertraute nicht auf sich selbst, sondern auf seinen allmächtigen Gott. Er vertraute nicht nur auf dessen Stärke, sondern auch darauf, dass Gott Menschen aus ihrer Notlage retten will. Gottes Wille, uns zu retten, zeigte er am deutlichsten, als er seinen Sohn sandte, der meine und Ihre Sündenschuld am Kreuz bezahlte.
    Tony Keller

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Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Generated: 6/27/2026 - 1:05:55 PM