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Leben ist mehr

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  • Leben ist mehr

    Mehr Schein als Sein

    17.05.2026 | 4 Min.
    Mein erstes Auto war ein hellblauer Ford Fiesta, den ich mir nach meinem Auszug aus dem Elternhaus angeschafft hatte. Eines Tages war ich unterwegs und hatte einen wichtigen Termin. Ich stand als Erste an einer roten Ampel. Auf einmal hörte ich das Geräusch von Metall auf Metall und merkte, wie mein Auto ein wenig nach vorne geschoben wurde. Ich stieg aus, der Mann aus dem anderen Auto ebenfalls. Sofort entschuldigte er sich, dass er auf mein Auto »draufgerollt« sei. Gemeinsam untersuchten wir meinen Wagen nach Schäden, fanden aber nichts. Also fuhr ich – jung und naiv, wie ich war – weiter, ohne seine Kontaktdaten aufzunehmen.
    Am nächsten Tag traf ich meinen Vater, der Sachverständiger einer Versicherung ist, und erzählte ihm davon. Sogleich wollte er sich mein Auto ansehen. Sobald er den Kofferraum aufmachte, sah er mich ungläubig an und meinte: »Das Auto ist ja komplett kaputt und verzogen!« Was mir bei der schnellen Prüfung am Unfallort völlig durchgegangen war, fiel dem Profi sofort auf. Nach außen hin sah alles super aus. Doch bei näherer Betrachtung erwies sich der Schaden als immens.
    Ist das bei uns persönlich nicht oft ähnlich? Nach außen hin ist alles super, das Leben läuft, in den sozialen Medien geben wir ein gutes Bild ab. Aber innen drin, in unserem Herzen, ist oft vieles kaputt: zerrüttete Beziehungen, Einsamkeit, Schuld. Doch wo Menschen nur bis vor die Stirn sehen können, sieht Gott tiefer. Er kennt Sie und mich und weiß, wie es um unser Herz steht.
    Wie ging die Unfallgeschichte aus? Tatsächlich hatte ich mir das Kennzeichen des anderen Autos gemerkt, es kam zur Gegenüberstellung der Wagen, und schließlich bekam ich das Geld von der Versicherung. Mein erstes kleines Auto war nämlich ein wirtschaftlicher Totalschaden.
    Rebecca Grimm

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  • Leben ist mehr

    Kein Leben ohne Information

    16.05.2026 | 4 Min.
    In der Wissenschaft argumentiert man mit Theorien, Hypothesen und Naturgesetzen, wobei Letztere die höchste Aussagekraft besitzen. Weil Naturgesetze keine Ausnahme kennen, sind sie für jeden Anwendungsfall gültig. Früher gab es Erfinder und Tüftler, die eine Maschine bauen wollten, die ohne Energiezufuhr ständig von selbst laufen sollte – das sogenannte »Perpetuum mobile«. Diese Forscher haben viel Zeit, Gedanken und Geld investiert, doch ihre Maschinen funktionierten nur in ihren Köpfen, jedoch nie in der Realität. Nach Kenntnis der Naturgesetze versucht heute niemand mehr, eine solche Maschine zu erfinden.
    Diese Beobachtung zeigt, dass in unserer beobachtbaren Umwelt alles auf Ursache und Wirkung beruht. So ist es auch bei den lebenden Organismen wie uns Menschen: Die Baupläne aller Individuen sowie die Vorgänge in den Zellen laufen informationsgesteuert ab. Ohne Information würde nichts mehr funktionieren: Kein Herz könnte schlagen, kein Vogel fliegen, kein Blatt wachsen und kein Pferd laufen. Unsere Welt wäre ein absolut totes System. Für das Gedankensystem Evolution bräuchte es demnach die Möglichkeit, dass durch Zufallsprozesse Information von allein entstehen kann. Nach einem Naturgesetz der Information ist das aber unmöglich: »Universelle Information kann nur von einem intelligenten Sender erzeugt werden.«
    Jede Information in den Lebewesen benötigt darum eine intelligente Quelle, und das ist der Schöpfer. Da es diesen nach der Evolutionslehre jedoch nicht geben darf, erweist sich der Darwinismus als ein »Perpetuum mobile der Information«, also als eine nicht funktionierende Theorie zur Herkunft des Lebens. So sind wir gut beraten, an Jesus, den Urheber der gesamten Schöpfung einschließlich der Information in den Lebewesen, zu glauben.
    Werner Gitt

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  • Leben ist mehr

    Last-Minute-Tor

    15.05.2026 | 4 Min.
    Wenn im Fußball Statistiken bedient werden, ziehen die Kommentatoren eine besonders gern zurate: die Anzahl der »späten Tore«. Dem Anschein nach kommt es immer häufiger vor, dass eine Mannschaft nach Ablauf der sogenannten »regulären Spielzeit« in der »Nachspielzeit« noch ein Tor erzielt, das ihr den Sieg und einen besonders emotionalen Jubel bringt. Bei der vergangenen WM 2022 galt das für ca. 13,5 % aller Tore. Und der Bundesligaverein Bayer 04 Leverkusen handelte sich in seiner Meistersaison 2023/2024 durch viele späte Siege den Spitznamen »Laterkusen« ein.
    Was im Fußball den emotionalen Kick bringt und die Fans begeistert, ist im Leben schon gar nicht mehr so lustig. Der Tagesvers bringt zum Ausdruck, dass die reguläre Spielzeit unseres Lebens bei 70–80 Jahren liegt. Das bestätigen auch unsere Erfahrungen und die Werte vom Statistischen Bundesamt: 78,2 Jahre Lebenserwartung bei Männern und 83,0 Jahre bei Frauen. Manchen ist eine z. T. sehr großzügige Nachspielzeit gegönnt – doch irgendwann ist Abpfiff.
    Die Bibel empfiehlt uns, es nicht auf eine ungewisse Nachspielzeit ankommen zu lassen, sondern schon möglichst früh im Spiel die Weichen auf Sieg zu stellen. Im Unterschied zum Fußball wurde dieser Sieg – die Erlösung von unserer Schuld und das Geschenk ewigen Lebens – schon vor rund 2000 Jahren errungen, weil Jesus mit seinem Tod am Kreuz dafür garantiert hat. Wir müssen diesen Sieg nur noch persönlich in Anspruch nehmen, indem wir Jesus unsere Schuld bekennen und ihn um Vergebung bitten. Es liegt also an uns, ob wir dieser göttlichen Strategie folgen und aus der Realität unserer Lebenserwartung den richtigen Schluss ziehen: »Lehre uns zu bedenken, wie wenig Lebenstage uns bleiben, damit wir ein Herz voll Weisheit erlangen!« (Psalm 90,12).
    Joel Höfflin

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  • Leben ist mehr

    Gottes einzige Bedingung

    14.05.2026 | 4 Min.
    Meine Frau und ich haben das große Vorrecht, dass wir zwei Kinder großziehen dürfen. Es ist eine große Freude und immer wieder mit Aufregung und vielen gemeinsamen Momenten des Lachens verbunden. Wer hätte gedacht, dass zwei kleine Wesen so viel Liebe aus meinem Vaterherzen herausholen.
    Aber nicht immer gibt es in unserem Familienleben nur Momente des Lachens, sondern auch Momente, wo sich ein Streit wie ein Nebel über den Hausfrieden legt. Unsere Kinder sind nicht immer nur friedlich, sondern auch ungehorsam oder bockig. Doch wissen Sie, was ich in diesen Momenten feststelle? Ich liebe meine Kinder trotzdem. Meine Liebe zu den Kindern hat nichts mit ihrem Verhalten zu tun.
    Leider bin ich als Vater oft unvollkommen. Doch ich möchte Ihnen heute einen Vater vorstellen, der vollkommen ist und niemals seine Gerechtigkeit in Ungerechtigkeit verkehrt. Ich möchte Sie mit jemandem bekannt machen, der niemals willkürlich, sondern immer gütig und freundlich erzieht. Es geht um den Gott, den die Bibel uns vorstellt. Dieser Gott ist ein Vater für die, die in seine Familie kommen. Doch wie können wir in die Familie Gottes hineinkommen? Hören Sie, was ein Mann namens Spurgeon einmal dazu sagte: »Wenn Werke der Weg sind, wer käme da zu Gott? Ich nicht. Es wäre, als würde man mir einen Schatz auf der Sonne anbieten, falls ich hinaufspringen könnte, um ihn zu holen!«
    Genauso, wie meine Kinder sich meine Liebe unmöglich verdienen können, können auch Sie sich die Annahme Gottes nicht verdienen. Seine Liebe zu uns hat nichts mit unserer Frömmigkeit zu tun. Gott nimmt uns an, wenn wir ihm vertrauen. Das ist seine einzige Bedingung. Wie beruhigend für den, der nicht gut springen kann.
    Johannes Unger

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    Jesus macht alles neu!

    13.05.2026 | 8 Min.
    Der Tagesvers stammt aus einem Text, den Gott dem Apostel Johannes am Ende seines Lebens diktiert hat:
    »Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.« (Offenbarung 21,3-5)
    Stimmt das? Vorstellen kann ich mir das nicht. Denn solche Verhältnisse habe ich nie erlebt: eine Welt ohne Geschrei, Leid oder Schmerzen.
    Wenn wir über die Glaubwürdigkeit dieser Worte nachdenken, sollten wir uns vor Augen halten: Derselbe Johannes hat von dem ersten Kommen Jesu auf diese Erde berichtet. An Weihnachten erinnern wir uns daran, dass Gott Mensch wurde. In der Folge hat Jesus Christus durch Worte und Taten bewiesen, dass er alles neu machen kann: Er hat Kranke geheilt und Schuld vergeben. Und er hat durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung den Tod besiegt. So kann heute schon ein Mensch, der sein Leben Jesus Christus anvertraut, sagen: »Er hat mir neues Leben geschenkt.« Das neu gemachte Leben tritt schon in der Gegenwart in Erscheinung.
    Die Worte aus der Offenbarung haben also eine Vorgeschichte. Da schon viele von Gottes Zusagen eingetroffen sind, können wir uns darauf verlassen: Gottes Wort ist wahr. Wer an ihn glaubt, ist unterwegs zu einer Welt, in der Gott schließlich alle Tränen abwischen wird. Alles wird neu. Was für herrliche Aussichten!
    Hartmut Jaeger

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Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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