1332 Episoden
- Wer schon einmal die älteste Stadt Deutschlands – Trier – besucht hat, dem gingen sicherlich die Augen über vor lauter Schönheit der Weinberge an den Moselhängen. Deren Rieslinge sind berühmt für ihr feines Säurespiel und die Schiefermineralik. Fans aus aller Welt pilgern jährlich an die Mosel, um die Arbeit der Winzer kennenzulernen und ihre Weine zu verkosten.
Doch welchen praktischen Nutzen hat Wein eigentlich? Nun, er ist quasi ausschließlich ein Genussmittel. Und genau das fasziniert mich: Gott hat uns mit dem beliebten Rebensaft ein reines Genussgeschenk gemacht – und das sagt doch einiges über seinen Charakter.
Wussten Sie, dass das Wort »Wein« in der Bibel über 200-mal, »Weinberg« über 100-mal vorkommt? Leider nicht immer positiv (zu allen Zeiten gab es Substanzmissbrauch); aber insgesamt wird klar, dass Gott ein großer Freund von Genuss, Gemeinschaftserlebnis und Freude ist – wie auch der Tagesvers sagt. Er beschenkt uns in seiner Großzügigkeit mit einem reinem Genussgewächs, das vielseitiger kaum sein könnte. Und als er auf die Erde kommt, besteht sein erstes Wunder darin, durch Weinvermehrung die Freude und ausgelassene Stimmung einer Hochzeit zu retten. Wie dieser Tropfen wohl geschmeckt hat?
Gottes Großzügigkeit will auch Sie beschenken. Er hat es ja schon getan und tut es täglich – denken Sie abgesehen vom Wein nur an die Sonne und die Natur, die er Sie tagein, tagaus frei Haus genießen lässt. Aber das größte Geschenk ist zweifelsohne Jesus selbst. Eine persönliche Beziehung zu ihm ist der größte Genuss, in den man kommen kann. Weil er nämlich weit über das irdische Leben hinausreicht.
Jacob Ameis
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Seit 1998 wird am 23. August der Internationale Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und seine Abschaffung begangen. Jahrtausendelang hat Sklaverei die Weltgeschichte begleitet. In England wurde der Sklavenhandel 1807 verboten, und 1833 stimmte das Parlament für die Abschaffung der Sklaverei. 1848 verbot Frankreich die Sklaverei in seinen Kolonien und verankerte dies auch in seiner Verfassung. Die endgültige Abschaffung in den USA am 18. Dezember 1865 ist noch nicht einmal 200 Jahre her. Sehr befremdend ist zudem, dass sogar Christen es bis dahin als normal ansahen, Sklaven zu halten.
Sklaverei ist etwas, das Menschen geschaffen haben. Sie widerspricht der Bestimmung, die Gott sich für den Menschen gedacht hat. In der Bibel wird sogar berichtet, dass Gott ein ganzes Volk, das in harter Sklaverei gehalten wurde, aus der Unfreiheit erlöste. Er führte es in ein Land, in dem es in Freiheit leben konnte. Das war Israel. An diesem Volk sollte sichtbar werden, wie gut es Menschen geht, die unter Gottes Schutz und Leitung leben.
Später sprach auch Jesus davon, dass er von Sklaverei frei machen möchte. Dabei dachte er an Abhängigkeiten, in die Menschen sich selbst begeben. Zuerst geben uns Dinge, die wir tun, das Gefühl der Freiheit, und dann beherrschen sie uns. Wir werden beherrscht von angelernten Haltungen, Prägungen und Festlegungen. Von Sorgen, Unruhen und Ängsten. Von schlechten Gewohnheiten und Süchten, die uns binden oder entstellen. Jesus will Menschen nicht befreien, um sie in eine neue Art von Druck (z. B. religiösen Druck) zu führen, sondern damit sie zu echter Freiheit finden. Diese finden wir tatsächlich, wenn wir auf das hören, was er gesagt hat, und ihm folgen.
Manfred Herbst
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Halsstarrig? Ein halsstarriger Mensch ist jemand, der sich gegen jegliches Angetrieben- und Geführtwerden wehrt und sich sträubend und eigensinnig verhält. Mit zunehmendem Alter können Menschen immer halsstarriger werden. Aber im Grunde ist es eine typisch menschliche Charaktereigenschaft, die aus dem Stolz und einer überzogenen Selbstüberzeugung entsteht. Es kann sich verhängnisvoll auswirken, wenn man unfähig ist, sich auf eine andere Sichtweise oder etwas Neues einzulassen und Einsicht zu zeigen.
Solche Halsstarrigkeit bescheinigt der Judenchrist Stephanus seinen Landsleuten, als sie ihn wegen seines Zeugnisses über Jesus vor Gericht zerren, um seine Verurteilung zu erreichen. Die Predigt, die er ihnen dann hält, bringt sie erst recht gegen ihn auf. Sie sind nicht zum Umdenken bereit und bleiben halsstarrig, was das Festhalten an ihrer schon uralten Religion betrifft, die sie trotz ihrer intensiven Bemühungen nicht vor Gott gerecht machen kann. Das kann ausgerechnet nur durch den Glauben an den möglich werden, den sie wenig zuvor auch schon in den Tod getrieben haben: Jesus Christus, der am Kreuz für unsere Sünden starb und allen an ihn Glaubenden seine Gerechtigkeit schenkt, mit der allein man vor Gott bestehen kann.
Auch heute fällt es vielen schwer, einzusehen, dass es einer besseren Gerechtigkeit bedarf als der eigenen, mühsam erarbeiteten und doch unvollkommenen menschlichen Gerechtigkeit. Wenn uns das jemand sagt und Gottes Wort uns das klarmacht, dann ist es gefährlich, halsstarrig an dem festzuhalten, von dem man fälschlicherweise ausgeht, dass es genügt. Bevor man also vorschnell darüber hinweggeht, sollte man sich den mit Gottes Wort begründeten Argumenten stellen und zu einem Umdenken bereit sein.
Joachim Pletsch
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Mit Schmach und Schande davongejagt. »Schmach« und »Schande« wurden nach Beendigung des Ersten Weltkriegs zu zentralen Begriffen in den Debatten der Nationalversammlung in der Weimarer Republik. Das hing damit zusammen, wie die Sieger mit den Besiegten umgingen. So weigerten sich die Vertreter der Siegerstaaten, mündlich mit den Deutschen zu verhandeln. Im Schritttempo wurden die deutschen Vertreter durch die zerstörten Gebiete Frankreichs zur Vertragsunterzeichnung gefahren. Sie sollten auf die Büßerrolle gedrillt werden. Auch die harten Friedensbedingungen trugen zur tiefen Beschämung bei. Das erzeugte bei vielen Deutschen Nachwirkungen, die zum Verlangen nach Revanche und schließlich zu einem weiteren Weltkrieg führten.
Auf ähnliche Weise wurden die Apostel Petrus und Johannes schlecht behandelt und mit »Schmach« und »Schande« bedacht, obwohl sie einem Lahmen Heilung gebracht und darüber hinaus die gute Botschaft vom Retter Jesus Christus verkündet hatten. Das Wunder an dem Gelähmten bewies die Kraft, die mit dem Namen »Jesus« verbunden war, und zeigte, dass er wirklich retten konnte – nicht nur im Fall von Krankheit, sondern auch in Bezug auf die Sünde und Schuld von Menschen. »In keinem anderen ist Rettung zu finden, denn unter dem ganzen Himmelsgewölbe gibt es keinen vergleichbaren Namen« (4,12), hatten sie vor Gericht bezeugt, ungeachtet dessen, wie sie behandelt wurden. Die Botschaft der Rettung für alle Menschen war ihnen wichtiger als ihr eigenes Wohlergehen. Durch das Leid, das sie auf sich nahmen, verstanden sie nun besser, was ihr Herr und Retter für sie einst am Kreuz gelitten hatte. Statt Zorn und Bitterkeit bewirkte das große Freude. Wie ihr Herr hatten sie nicht Streit und Krieg im Sinn, sondern Versöhnung und Frieden.
Joachim Pletsch
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Ein Herz und eine Seele. So lautet der Titel einer deutschen Fernsehserie, die von 1973 bis 1976 in zwei Staffeln vom WDR produziert wurde. Im Vordergrund steht das Leben der kleinbürgerlichen westdeutschen Familie Tetzlaff, deren ebenso cholerisches wie reaktionäres Oberhaupt, »Ekel« Alfred, von Heinz Schubert verkörpert wird. Die Serie erreichte eine hohe Popularität und wird bis heute regelmäßig wiederholt. Gezeigt wurde stark überspitzt das Zusammenleben einer westdeutschen Familie in einer nordrhein-westfälischen Reihenhaussiedlung zu Anfang der 1970er-Jahre. Dass ein großes Publikum an den mit Beleidigungen angereicherten Wortgefechten so viel Freude fand, lässt nichts Gutes für den zwischenmenschlichen Umgang in unserer Gesellschaft erahnen. Das Signal ist im Grunde: Ein solches Verhalten ist nicht nur völlig normal, sondern auch vergnüglich und zum Schmunzeln. In Wahrheit aber kann man so nicht folgenlos miteinander umgehen.
Mit seiner Gemeinde/Kirche hat Jesus Christus etwas anderes im Sinn. Im Tagesvers wird das ansatzweise beschrieben. Durch den Glauben an ihn schenkt Jesus ein Miteinander, das von Liebe, Fürsorge und Güte geprägt ist – wo man wirklich »ein Herz und eine Seele« ist. Mit der Konsequenz, dass jeder dem anderen all das Gute wünscht, das er selbst empfangen hat. Da geht es nicht nur um Materielles, sondern vor allem um den Glauben und die Beziehung zu Gott, die man gefunden hat und in der man glücklich lebt: auf ewig versöhnt und beschenkt mit dem höchsten Gut, das es gibt – dem ewigen Leben. Das Erstaunliche dabei: Wenn man davon weitergibt, hat man nicht weniger, sondern mehr. Man verliert also nichts von dem, was man gewonnen hat. Diese Erfahrung prägte die ersten Christen und schenkte ihnen ein freigiebiges Herz.
Joachim Pletsch
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Weitere Christentum Podcasts
Trending Christentum Podcasts
Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
Podcast-WebsiteHöre Leben ist mehr, ICF München | Podcast und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

Hol dir die kostenlose radio.de App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen
Hol dir die kostenlose radio.de App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen


Leben ist mehr
Code scannen,
App laden,
loshören.
App laden,
loshören.



























