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Leben ist mehr

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  • Leben ist mehr

    Gesucht und gefunden

    25.03.2026 | 4 Min.
    Das ist schon merkwürdig und auch etwas kompliziert: (1) Man sucht etwas, das einen gar nicht interessiert; (2) man findet etwas, das man gar nicht gesucht hat. Könnte das etwas mit Ihrem Leben zu tun haben? Als ich den oben stehenden Satz in der Bibel las, musste ich an meine Bekehrung denken. Davor hatte ich mit Gott gar nichts zu schaffen. Ich machte mir auch keine Gedanken um eine mögliche Existenz Gottes. Das Leben nahm ich so hin, wie es war, und fühlte mich zu 100 Prozent selbst verantwortlich. »Herr Glück«, »Frau Pech«, »Mister Zufall« und die Devise »Jedem das Seine« prägten meinen Alltag.
    Ich hatte nicht nach Gott gefragt – dennoch hatte ich angefangen, nach ihm zu suchen. Ich hatte Gott nicht gesucht – dennoch hatte ich ihn gefunden. Oder vielmehr: Er hat mich gefunden! Wie ist so etwas möglich? Die Antwort ist einfach und doch komplex: Es ist Gnade! Das heißt, diese etwas merkwürdig klingende Aussage in unserem Tagesvers ist eine Definition der Gnade Gottes.
    So hält Gott Ausschau nach Menschen, die nicht nach ihm fragen und ihn nicht suchen, sondern ignorieren. Ich würde das nie tun, ich hätte nichts übrig für Menschen, die kein Interesse an mir haben und mir offensichtlich nicht wohlgesonnen sind. Welch große Leidenschaft muss Gott für uns Menschen haben, dass er sich von Ignoranten, Spöttern und Desinteressierten finden lässt?
    Nun lese ich schon seit vielen Jahren in der Bibel, und Jesus ist mir in seiner unendlichen Liebe schon mehrfach begegnet. Aber gerade unter diesem Aspekt der Ablehnung Gottes durch den Menschen wird mir Gottes beständige und suchende Liebe immer größer. Ich lerne immer wieder aufs Neue, dass ich die wahre Liebe Gottes mit meinem Verstand niemals begreifen kann.
    Axel Schneider

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  • Leben ist mehr

    Gott wartet auf unsere Reaktion

    24.03.2026 | 4 Min.
    Irgendein kluger Mensch hat zu der Aussage des Tagesverses einmal gesagt: »Dauernde Impression ohne entsprechende Expression führt zu schwerwiegender Depression.« Das heißt wohl auf Deutsch: Wer dauernd nur (fromme) Predigten hört und das Gehörte nicht im Umgang mit seinen Mitmenschen anwendet, der wird bald alle Verbindung zu Gott verlieren und von Zweifeln geplagt herumlaufen. Das ist auch sehr einleuchtend, denn bereits aus der Pädagogik wissen wir, dass nicht angewandtes Wissen im Sande verlaufen muss und Lernen bestmöglich an eigene Erfahrung gekoppelt ist.
    Wenn wir Predigten hören oder Kalenderzettel lesen, dann sind es nicht die menschlichen Worte, die zu unserem Herzen reden wollen. Gott redet durch den Heiligen Geist zu uns. Das bedeutet aber auch, dass es dem höchsten und allmächtigen Wesen kaum egal sein kann, wenn die Menschen seine heilsamen Anweisungen stolz ignorieren und stattdessen die Hände in den Schoß legen oder aber einfach machen, was sie wollen.
    Gleichzeitig liebt Gott die Menschen und will sie nicht blindlings ins Verderben rennen lassen. Darum redet er dann nicht mehr mit Worten, sondern mit Taten zu uns. So nimmt er beispielsweise den Frieden von der Erde und lässt uns in Form von Kriegen und anderen Gräueltaten einen Vorgeschmack auf die Hölle erleben. Denn dort, in der Verdammnis, wird alles Böse an einem Ort versammelt sein. Es wird ein furchtbarer Ort mit ewiger Qual, unendlichem Leid und Unglück sein.
    Darum ist der Tagesvers so überaus wichtig für uns alle. Gottes Geduld reicht bist heute – Sie können diese Kalenderandacht lesen. Sie haben noch die Möglichkeit, umzukehren und seine Vergebung anzunehmen, um gerettet zu werden. Aber eines Tages wird es zu spät sein.
    Hermann Grabe

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  • Leben ist mehr

    Wunderwerk Wolke

    23.03.2026 | 5 Min.
    Keine Wolke gleicht der anderen. Es gibt Cumuluswolken, die aussehen wie Zuckerwatte; Cirruswolken, die wie mit dem Pinsel getupft sind; Cumulonimbuswolken, die wie ein Amboss bis zu 15 Kilometer hoch in die Atmosphäre wachsen; und Stratuswolken, die bedrohlich wie eine bleierne Decke auf uns lasten.
    Der italienische Wolkenphysiker Vicenzo Levizzani (* 1957) forscht über Wetterphänomene und Wasserkreisläufe. Über das Geheimnis der Wolken, das Menschen seit Jahrtausenden fasziniert, hat er ein umfassendes Handbuch geschrieben. Nach eigener Aussage steht er mit beiden Beinen auf dem Boden. Dennoch: »Das größte Wunder ist, dass es sie überhaupt gibt! Damit Wolken entstehen können, müsste die Erdatmosphäre eigentlich drei- bis viermal feuchter sein, als es tatsächlich der Fall ist. In der Luft braucht es daher zusätzliche Partikel, an denen Wasserdampf zu Tröpfchen kondensieren kann und aus denen sich dann Wolken am Himmel formen. Bei diesen Partikeln handelt es sich um Staub, Salz und Rußpartikel. Nur deshalb bilden sich Regenwolken. Sie haben einen schwer fassbaren Charakter. Wir sind weit davon entfernt, Wolken wirklich zu verstehen«, sagt er. Lesen Sie, was die Bibel dazu sagt:
    »Ja, Gott ist erhaben, wir fassen es nicht: Er zieht Wassertropfen herauf, treibt seine Wolken zusammen zum Regen, der dann aus ihnen rieselt und viele Menschen benetzt. Versteht man gar das Ausbreiten der Wolken?« (Hiob 36,26-29)
    »Er belädt die Wolken mit Wasser und schickt sie mit Blitzen umher.« (Hiob 37,11)
    »Steh auf und betrachte Gottes Wunder! Weißt du, wie Gott ihnen Befehl erteilt? Verstehst du das Schweben der Wolken, die Wunder dessen, der alles weiß?« (Hiob 37,14-16)
    Andreas Fett

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  • Leben ist mehr

    Wasser – unser Lebenselixier

    22.03.2026 | 4 Min.
    Wasser ist ein kostbares Gut auf dieser Erde. Es ist die Grundlage allen Lebens. Daher sucht man auf dem Mond oder anderen Planeten nach Wasservorkommen, um abzuschätzen, ob dort Leben möglich ist. Jeder Mensch sollte am Tag zwei Liter Wasser trinken, damit seine Körperfunktionen nicht beeinträchtigt sind.
    Um dieser Bedeutung des Wassers Aufmerksamkeit zu schenken, wird heute der Tag des Wassers begangen. Und das sehr zu Recht! Bedingt durch die Klimaerwärmung haben manche Regionen der Erde schon deutliche Schwierigkeiten, die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser sicherzustellen. Selbst in Europa – besonders in Osteuropa – stehen einige Länder vor der Herausforderung, für genügend Trinkwasser zu sorgen. Auch in Deutschland ergeben sich Probleme, da die durchschnittliche Wassertemperatur in unseren Seen und Talsperren ansteigt. Dadurch können mehr Mikroorganismen und Algen wachsen, was die Wasserqualität erheblich beeinträchtigt. Die Aufbereitung zu Trinkwasser wird dadurch erschwert.
    Diese unsere Abhängigkeit von sauberem Trinkwasser benutzt Jesus für einen Vergleich. Er redet mit einer Frau an einem Brunnen, aus dem diese Wasser schöpfen will, und erklärt ihr: »Wenn du Wasser trinkst, hast du immer wieder Durst und musst wieder zum Brunnen gehen, um neues Wasser zu holen. Es gibt aber ein Wasser, das dieses Problem für immer löst. Man bekommt nie wieder Durst. Dieses Wasser ist das ewige Leben.« Wer dieses Wasser hat, dessen Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit ist gestillt. Sein Leben hat fortan volle Genüge und ist ganz erfüllend. Jesus bietet uns dieses Wasser an. Er möchte uns Leben in einer innigen Beziehung zu ihm schenken. So lädt er jeden ein: »Komm und trinke von diesem Lebenselixier!«
    Bernhard Volkmann

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  • Leben ist mehr

    Das Büblein auf dem Eise

    21.03.2026 | 5 Min.
    Der deutsche Dichter Friedrich Güll († 24. Dezember 1879) war vor allem für seine Kinderlieder bekannt. Ein Werk von ihm trägt den Titel »Das Büblein auf dem Eise«. Es handelt von einem Jungen, der es wagt, aufs Eis zu gehen, obwohl der See noch gar nicht zugefroren ist. Womöglich stand sogar ein Warnschild am See, und der Junge hat es einfach missachtet. Ein paar Zeilen als Auszug:
    »Ich will es einmal wagen, das Eis, es muß doch tragen. Wer weiß?«
    Das Büblein stampft und hacket mit seinem Stiefelein.
    Das Eis auf einmal knacket, und krach! Schon bricht’s hinein. [...]
    »O helft, ich muß versinken in lauter Eis und Schnee! O helft, ich muß ertrinken im tiefen, tiefen See!«
    Wär nicht ein Mann gekommen, der sich ein Herz genommen, o weh!
    Der packt es bei dem Schopfe und zieht es dann heraus,
    vom Fuße bis zum Kopfe wie eine Wassermaus.
    Erst überschätzt der Junge sowohl sich selbst als auch das Eis. Nach dem Einbruch überfällt ihn die Angst, und er schreit laut. Doch schließlich wird er von einem starken Mann gerettet, der es herauszieht.
    Das hat mich an etwas erinnert: Auch ich habe mein Leben einem Mann zu verdanken, der sich ein Herz genommen hat und mich »am Schopfe gepackt hat«. Oft habe auch ich mich aufs »Eis« gewagt, indem ich Regeln und Gesetze überschritten habe, obwohl ich wusste, dass es nicht gut für mich und meine Mitmenschen sein würde – dass ich einbrechen würde. Schließlich sank ich so tief, dass ich selbst keinen Ausweg mehr wusste. Ich schrie. Gott hat mein Schreien gehört. Ich durfte erkennen, dass Jesus mir die Rettung anbot, indem er mir all meine Schuld vergab und mir ein neues Leben schenkte. Seitdem ist er jeden Tag bei mir und hält mich, wenn ich mal wieder umzufallen drohe.
    Sabine Stabrey

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Über Leben ist mehr

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Generated: 3/25/2026 - 10:02:26 AM