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- Unter diesem Motto stand der Tag des Friedhofs 2025. Dieser Aktionstag wurde 2001 vom Bund deutscher Friedhofsgärtner ins Leben gerufen. Dabei soll die Bedeutung des Friedhofs als Ruhestätte, Ort der Trauerbewältigung, Erholungs- und Lebensraum den Menschen wieder näher gebracht werden. Auch die Tabus im Umgang mit Tod und Trauer sollen verschwinden.
»Endlich lebendig«, das bringt mich ins Nachdenken. »Endlich« verstehe ich ja noch, aber was hat ein Friedhof mit »lebendig« zu tun? Doch Jesus hat genau denselben Zusammenhang hergestellt. Sein Freund Lazarus war gestorben und in eine Gruft gelegt worden. Vorher hatten seine Schwestern Jesus rufen lassen. Vielleicht konnte Jesus den Tod noch verhindern? Doch der ließ sich Zeit. Lazarus starb. Vier Tage nach der Beisetzung kam Jesus und sprach mit Martha über Auferstehung, Leben, Glauben und den Tod (siehe Tagesvers). Dann ging er zum Grab und rief: »Lazarus, komm heraus!«, und Lazarus kam lebendig aus dem Steingrab.
Der Apostel Paulus schreibt über den Glauben: »Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es« (Epheser 2,8). Gott schenkt den Menschen erst die Fähigkeit, glauben zu können. Doch wie jedes Geschenk muss auch dieses angenommen werden. Aber wenn ich das tue und gerettet bin, dann bin ich auch von Gott mit Christus lebendig gemacht. Gott hat ein Interesse daran, dass wir glauben und leben.
Glauben muss jeder Mensch in diesem Leben – nach dem Tod ist es zu spät. Im Glauben habe ich schon jetzt die Zusage des ewigen Lebens. Dann weiß ich, dass das Leben trotz allen Leids und Sterbens das letzte Wort behalten wird. Dann weiß ich, dass der Tod nur die uns zugewandte Seite jenes Ganzen ist, dessen andere Seite Auferstehung heißt.
Herbert Laupichler
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Jedes Jahr sterben Tausende Menschen durch Naturkatastrophen, Unfälle oder Krankheiten. Diese Tragödien sind erschreckend, aber oft außerhalb unserer Kontrolle. Weitaus beunruhigender ist jedoch, dass in Deutschland jährlich über 100 000 ungeborene Kinder durch Abtreibungen ihr Leben verlieren – eine »Katastrophe«, die wir als Gesellschaft verhindern könnten. Oft wird der Begriff »Schwangerschaftsabbruch« verwendet, doch er verschleiert die Realität: Bei einer Abtreibung wird gezielt menschliches Leben getötet.
In den letzten Jahren wurde das Abtreibungsrecht in Deutschland stark gelockert, was dazu führt, dass immer mehr Frauen den Weg zur Abtreibung als einfache Lösung ansehen. Viele Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden, stehen unter enormem Druck und sehen keinen anderen Ausweg. Sie verdienen unsere Unterstützung und unser Mitgefühl. Doch es stellt sich die Frage: Ist Abtreibung wirklich der richtige Ausweg? Die naturwissenschaftlichen Fakten sind eindeutig: Das Leben beginnt mit der Befruchtung. Der Fötus entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern ist von Anfang an ein Mensch. Auch wenn Abtreibungen oft mit dem Recht der Frau auf Selbstbestimmung gerechtfertigt werden, bleibt das Grundrecht auf Leben das wichtigste Menschenrecht und sollte immer den Vorrang haben.
Wir sollten uns nicht darauf konzentrieren, den Zugang zu Abtreibungen zu erleichtern, sondern echte Lösungen finden, die Frauen in schwierigen Situationen helfen. Sie brauchen die Unterstützung, um Ängste zu überwinden und sich für das Leben (ihres ungeborenen Kindes) zu entscheiden. Gott fordert uns auf, mit der Sexualität verantwortungsvoll umzugehen, und mahnt uns in der Bibel in 2. Mose 20,13: »Du sollst nicht töten!«
Daniel Zach
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Ziel erreicht. Was wird die letzte Station Ihres Lebens sein? Für Paulus war es augenscheinlich Rom, die »ewige Stadt«. Aber auch wenn diese Stadt schon Hunderte von Jahren vor ihm und auch viele Jahre nach ihm die Weltgeschichte mitbestimmte, so war es doch noch nicht die letzte Station seiner Lebensreise. Diese war auch nicht auf der Erde, sondern im Himmel. Schon den Christen in Philippi hatte Paulus einige Zeit zuvor geschrieben: »Wir haben unser Bürgerrecht im Himmel. Von dort her erwarten wir auch unseren Retter und Herrn Jesus Christus« (Philipper 3,20). Sein Blick war also auf seinen Retter Jesus Christus gerichtet, denn er wusste, dass allein von ihm seine Zukunft abhing. Was immer ihm auf Erden widerfuhr, es konnte seine herrliche Zukunft bei seinem himmlischen Herrn, dem er sein ganzes Leben lang gedient hatte, nicht abwenden oder verhindern. Er wusste: Seine ganze Hoffnung, die er auf ihn gesetzt hatte, würde nicht enttäuscht, sondern erfüllt werden. Sein Lebenslauf war mit seiner letzten irdischen Station – Rom – noch nicht zu Ende. Das Beste kam noch. Der in Rom zu erwartende Tod als Märtyrer war nur der Durchgang zur ewigen Herrlichkeit bei Gott.
Wie blicken Sie auf Ihr Leben zurück? Vielleicht haben Sie bereits das meiste davon schon hinter sich. Oder es liegt noch viel davon vor Ihnen. Egal – jetzt ist der Zeitpunkt, sich darüber Gedanken zu machen, was für Sie nach dem Tod sein wird. Ist Jesus Christus auch für Sie derjenige, der Sie ewig festhält, weil Sie sich im Hier und Jetzt für ihn entschieden und sich mit ihm im Glauben verbunden haben? Falls nicht, die Chance dazu besteht heute. Sie besteht jetzt. Nutzen Sie sie! Denn auch für Sie starb Jesus Christus, um Sie zu sich in sein himmlisches Reich hinein zu retten.
Joachim Pletsch
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Die Verteidigung des Glaubens. In einem ordentlichen Rechtsstaat wie der Bundesrepublik darf man sich vor Gericht verteidigen. Dazu wird sogar ein Anwalt bereitgestellt oder kann selbst gewählt werden. Dieser sorgt ggf. dafür, dass man zu seinem Recht kommt und nicht zu Unrecht verurteilt wird. In einer Strafsache kann das den Ausschlag geben; aber auch im Rechtsstreit um ein Erbe, um Besitz oder Schadensersatz ist das von Belang.
Der Apostel Paulus wurde mehrfach wegen seines Glaubens angeklagt. Dieser konnte von manchen seiner Gegner offenbar nicht geduldet werden und war ihnen ein großes Ärgernis. Sowohl unter den Juden als auch den Heiden hatte Paulus Jesus Christus als den von Gott gesandten Messias bzw. Retter verkündigt. Das war vor allem den Juden ein Ärgernis, denn sie hatten kaum 20 Jahre zuvor genau diesen Jesus abgelehnt, verurteilt und den Römern zur Kreuzigung überliefert. Der nun sollte ihr Retter und Herr sein? Das war ihnen unerträglich. Deshalb bekämpften sie Paulus bis aufs Äußerste.
Und doch gibt es gute Gründe dafür, dass Jesus für uns alle der Retter ist, wie Paulus das in seinen Reden und Briefen während seines Lebens im Einsatz für das Evangelium ausführlich und nachvollziehbar dargelegt hat. Und vor allem: Er konnte es den Juden aus ihren eigenen heiligen Schriften nachweisen! Und so schätzte er sich tatsächlich glücklich, vor Gericht erscheinen zu müssen, um sich zu verteidigen. Denn das gab ihm die Gelegenheit, erneut von seinem Retter zu zeugen und seinen Zuhörern den Glauben an ihn zu erklären und ans Herz zu legen. So hoffte er, selbst Könige und Herrscher davon überzeugen zu können, dass Jesus Christus lebt und für alle Menschen der Weg zu Gott, zum ewigen Leben ist.
Joachim Pletsch
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Auftrag erfüllt! Während meiner Ausbildung als Lehrer ging es in allen universitären Fachbereichen, mit denen ich zu tun hatte, darum, zu lernen, wie man erworbenes Wissen weitergeben kann. Und nicht nur das. Es ging auch darum, altersbezogen von dem umfangreichen Lernstoff das auszuwählen, was wichtig und unverzichtbar war. Dazu werden Lehrpläne entwickelt, die aber von Zeit zu Zeit aufgrund des gesellschaftlichen Wandels immer wieder einer Überarbeitung und Anpassung bedürfen. Die sogenannten Basics in den meisten Fächern sind aber im Wesentlichen unverändert geblieben.
Das ist auch im Christentum so. Der Glaube hat ein festes unveränderliches Fundament, verbunden mit der einen Person, die für uns alle lebenswichtig ist: Jesus Christus. Und die Apostel haben mit ihrer Verkündigung diese Grundlage gelegt. Daran orientiert sich die Kirche bis heute. Wo das nicht mehr geschieht, erfährt der Glaube eine Reduzierung, steht auf schwachen Füßen oder kommt gar nicht erst zustande. Es wäre vergleichbar damit, von einem Menschen ohne Ausbildung zu erwarten, dass er einen Beruf ausüben könnte.
Welches Fazit können Sie ziehen, wenn Sie auf Ihr Lebenswerk zurückblicken? Haben Sie auch dazu beitragen können, dass andere Menschen von dem erfahren haben, was seit rund 2000 Jahren auf Grundlage der Bibel gelehrt wird? Das kann man nur glaubhaft tun, wenn man selbst auf dieser Grundlage sein Leben gebaut hat. Paulus jedenfalls war davon zutiefst überzeugt und vertraute die Christen »Gott und dem Wort seiner Gnade an, das die Kraft hat, euch im Glauben wachsen zu lassen und euch das Erbe unter allen zu geben, die zu seinem heiligen Volk gehören« (Apostelgeschichte 20,32).
Joachim Pletsch
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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