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- Ein auserwähltes Werkzeug. Einer meiner Freunde ist von Beruf Werkzeugmacher. Er ist selbstständig und stellt Einzelstücke her, die auf einen ganz speziellen Gebrauch zugeschnitten sind. Dafür braucht man vor allem Kenntnisse über Rohstoffe, Materialbeschaffenheit und auch ein handwerkliches Geschick gepaart mit technischem Verständnis und Kreativität. So ein Werkzeug zu bekommen und erfolgreich einzusetzen, ist in vielen Herstellerbranchen unverzichtbar. Und solche Indivualität ist durch keinen Roboter zu ersetzen.
Als Paulus, der bis dahin eingefleischte Christenhasser und -verfolger, kurz vor Damaskus von der Wirklichkeit eingeholt wurde, begann ein ganz neues Kapitel der Geschichte des Christentums. Durch die Begegnung mit dem Auferstandenen, Jesus selbst, erlebte er eine 180°-Wende und wurde vom Christenverfolger zum auserwählten Werkzeug dessen, an den die Christen kompromisslos glaubten. Durch ihn wurden besonders den Nichtjuden Gottes Pläne und Absichten verständlich gemacht.
Niemand sonst war so geeignet dafür wie Paulus. Er kannte sich bestens in den Heiligen Schriften aus, hatte ein klares Bild von Gott und nun auch endlich dessen Plan zugestimmt, dass durch Jesus der ganzen Welt die Erlösung von Sünden und die Rettung vor dem ewigen Tod verkündigt werden sollte. Von seinem Herrn geformt und zugeschnitten, war er ein nützliches Werkzeug, um den Namen Jesus in die Welt hinauszutragen. Bis heute sind seine Schriften und Briefe wegweisend für Christen und Nichtchristen zugleich, denn sie enthalten fast alle Informationen, die man braucht, um zu verstehen, was man durch den Glauben an Jesus werden kann: für immer ein Kind Gottes mit einer himmlischen Zukunft, aber auch ein Werkzeug im Leben hier, das nützlich ist für seinen Gott und Vater.
Joachim Pletsch
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Krieg ist hässlich, gemein, unmenschlich, barbarisch, ungerecht. Niemand will ihn eigentlich, aber er ist immer da. Wenn nicht in Europa, dann irgendwo sonst auf der Welt. Nur jetzt haben wir ihn seit Jahren vor unserer Haustür; er dominiert unsere Nachrichten, und viele Geflüchtete finden bei uns Zuflucht. Krieg wird aber nicht nur mit Waffen geführt, sondern noch mehr mit Bildern und Worten. Die Bilder, die uns erreichen, sind zutiefst erschreckend, verstörend, verunsichernd. Aber wieder löst das Elend eine große Welle der Hilfsbereitschaft aus.
Doch der Krieg, der in unseren Herzen, in unseren Familien, in unseren Beziehungen stattfindet, ist ebenso furchtbar. Und wie überall leiden häufig die Schwächsten und Kleinsten darunter. Wie viele Kinder sind traumatisiert, weil die Eltern sich spinnefeind sind! Wie viel Mobbing, wie viel Streit, wie viel Sturheit zerstört unser Miteinander! Wie traurig ist es, dass wir der Person, der wir einst sagten: »Ich liebe dich!«, heute nicht mehr in die Augen schauen und etwas Freundliches sagen können!
Gibt es überhaupt Frieden? Oder ist es meistens nur der kleinste gemeinsame Nenner? Wie gut wäre es, wenn wir nicht nur gegen Krieg wären, sondern für echten Frieden! Für Vergebung, damit wir einander »Tut mir leid« sagen können. Für Nachsicht, dass wir alle fehlerbehaftet sind und mit unseren Charakteren zu kämpfen haben. Wie gut wäre es, wir wären für Versöhnung, für Rücksichtnahme, für das Übersehen von Fehlern, für Gerechtigkeit, für die Wahrheit – für Jesus!
Genau: Nur Jesus wird uns echten Frieden geben können, denn aller Krieg kommt aus unseren Herzen, die im Krieg gegen Gott sind. Wir brauchen seine Versöhnung, seine Vergebung. Nur die wird uns letztlich fähig machen, mit Feinden Frieden zu schließen und zu halten!
Peter Lüling
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Scheußlich, diese Fliegen! Im Mistberg geboren und voller Bakterien und Pilzsporen setzen sie sich überall hin. Da, schon wieder eine auf der Torte! Jetzt kann man noch nicht einmal die Klatsche verwenden.
Doch wenn wir gerade nicht böse auf sie sind, kommen wir aus dem Staunen nicht heraus. Der Bewegungsapparat und die Reaktionsfähigkeit einer Fliege sind beeindruckend. Wenn wir sie ausmerzen wollen, sehen sie unsere Hand schnell auf sich zukommen. In kürzester Zeit laufen zahlreiche chemische und elektrische Prozesse ab, die das winzige Gehirn anregen, die Flugmotoren schnellstmöglich von null auf »volle Kraft« zu bringen. Gleichzeitig bekommen die sechs winzigen Beine den Befehl, den gesamten Fliegenkörper nach hinten in die Höhe zu katapultieren, damit die Flügel freie Bahn haben. Auch dabei ist wieder sehr viel Chemie und Elektrik im Spiel. All das geschieht innerhalb von Sekundenbruchteilen, in denen der ungeschickte Mensch so schnell er kann auf die – meist leere – Tischplatte schlägt.
Das ist Nanotechnik vom Feinsten. Und natürlich kann die Fliege noch viel mehr: Sie kann sehr gut Bewegungen erkennen und Entfernungen berechnen. Sie riecht von Weitem, wo etwas Essbares ist, und beim Landen schmeckt sie mit ihren Füßen, was es heute Leckeres gibt. Weiter kann sie ihresgleichen finden, Eier an die richtige Stelle legen usw.
Auf der Suche nach der Ursache wirkt angesichts dieser Detailtreue der reine Zufall doch recht plump. Damit lässt sich in gewisser Weise alles und doch auch wieder nichts erklären. Der Tagesvers sagt, dass der große Gott der Bibel alles geschaffen hat, darunter auch die Fliegen. Und er ist ein treuer Gott – für jeden von uns. Welch eine herrliche Perspektive gewinnt dadurch unser Leben!
Hermann Grabe
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Da engagiert sich jemand politisch oder für die Schöpfung, kämpft vielleicht für Menschenrechte – und plötzlich ist er weg. Spurlos verschwunden! Jedes Jahr werden Zehntausende Menschen aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen entführt oder sogar getötet. So gibt es tragische Nachrichten aus Südamerika, wenn Drogenkartelle wieder einmal Menschen auf offener Straße entführt haben. Und das nur, weil sie den kriminellen Machenschaften der Drogenbosse im Wege standen. Deshalb beschlossen die Vereinten Nationen 2006 eine Konvention für den Schutz aller Personen vor dem Verschwinden und setzten den Gedenktag fest.
Auch in Deutschland verschwinden Menschen. So verließ am 22. April 2024 der autistische Arian sein Elternhaus und kehrte nicht zurück. Sofort wurde intensiv gesucht. Hunderte Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, DLRG und anderen Rettungsdiensten suchten nach ihm. Zwei Monate später wurde Arian tot auf einer Wiese gefunden. Nur drei Kilometer von seinem Elternhaus entfernt. Trotz mehrfacher Suche konnte die Polizei nicht klären, warum der Junge nicht früher gefunden wurde. Der Schmerz der Eltern muss unermesslich sein.
Wenn Menschen verschwinden, sind sie selbst als Opfer natürlich in erster Linie betroffen. Doch das Verschwinden wirkt sich auch auf die Zurückbleibenden aus. Christen können dabei ihr Mitgefühl in Gebete fassen. Sie wissen, dass Jesus gekommen ist, um zu suchen und zu retten, was verloren ist (siehe Tagesvers). Wenn etwas verschwindet oder verloren geht, ist es nicht an dem Platz, an den es gehört. So sind auch die Menschen durch die Sünde von Gott getrennt und für ihn verloren. Deshalb kam Jesus in diese Welt, um uns zu retten und wieder in Gottes Familie zu führen.
Herbert Laupichler
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Der Prophet Jona aus dem Alten Testament ist für mich ein ambivalenter Charakter. Er erhält einen konkreten Auftrag von Gott: »Geh nach Osten, nach Ninive!« (Jona 1,2). Doch was tut er? Er geht nach Westen, bucht eine »Kreuzfahrt« und haut ab. Gott ist jedoch nicht fertig mit ihm: Er befiehlt dem Wind, und die Naturelemente setzen sich gehorsam in Bewegung. Sie tun das, was Gott will. Sie wühlen das Meer auf und bringen das Schiff, auf dem Jona vor Gott zu fliehen gedenkt, in Seenot. Als Jona dann ins Meer geworfen wird, weil er Schuld an diesen Widrigkeiten trägt, ist der Sturm auf Gottes Wink hin auf einen Schlag gestillt. Dann ordert Gott einen großen Fisch, der Jona weisungsgemäß verschluckt und drei Tage später an einer ganz bestimmten Stelle ausspuckt – wieder auf den Befehl Gottes.
Es ist erstaunlich: Die ganze Schöpfung – belebt oder unbelebt – folgt gehorsam den Anordnungen Gottes, nur nicht der Mensch Jona. Der Mensch ist der einzige Teil der Schöpfung, der sich aktiv Gott widersetzt. Dass er damit auf lange Sicht keinen Erfolg haben wird, ist klar. Denn unsere Kraft ist klein und endlich, Gott hingegen ist allmächtig.
Was sind nun unsere Optionen? Wir sehen an Jona, wohin es führt, wenn wir uns Gott widersetzen: Es bringt unsere Mitmenschen in Gefahr und führt uns in die Katastrophe. Doch es gibt einen Ausweg, und hier ist Jona wieder Vorbild. Im Bauch des Fisches erkennt er, dass Gott es immer noch gut mit ihm meint. Gott will den widerspenstigen Jona nicht vernichten, sondern retten. Und so unterwirft sich Jona der gütigen Hand Gottes.
Wie bei Jona steckt in den Krisen, in die wir durch unseren Eigenwillen geraten, die Chance, zu Gott umzukehren und ihm zu gehorchen.
Markus Majonica
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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